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Unrechtszustand an der IGS Busecker Tal

 
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 22.03.2006, 20:29    Titel: Unrechtszustand an der IGS Busecker Tal Antworten mit Zitat

Diese Pressemitteilung habe ich heute gegen Abend an ca. 10 Zeitugen gemailt:

G E O R G M O H R
Elternbeirat der Klasse 5f der Gesamtschule Busecker Tal
Unabhängiger schulpädagogischer Berater - Gutachter - Lehrer
(Adresse)

An die Presse im Raum Buseck, Gießen und hessenweit
An die Rundfunk- und Fernsehanstalten

Schulleiter und Lehrer blockieren gewählten Elternvertreter
Vorsitzender des Schulelternbeirates war nicht wählbar
Schulleiter und Elternbeiratsvorsitzender verletzen Datenschutz
Unrechtszustand an der IGS Busecker Tal


Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren !

Am 26.09.2005 wurde der Elternbeirat der Klasse 5f der integrierten Gesamtschule Busecker Tal ordnungsgemäß gewählt.

In den folgenden Monaten machte der Elternbeirat mehrere schriftliche Eingaben an den Klassenlehrer und an den Schulleiter mit der Bitte, bestimmt hessische Schulvorschriften einzuhalten, z.B. diejenigen Legastheniker betreffend.
Die Schule reagierte verwirrt einmal mit schriftlichen Zusagen, am nächsten Tag mit telefonischem Widerruf. Der Klassenlehrer verlangte das Original der schriftlichen Zusage unter dem Vorwand zurück, er könne nur Originale in den Akten abheften. Der Elternbeirat könne sich ja eine Kopie anfertigen. Der Elternbeirat widersprach mit dem Hinweis, dass ein Brief mit Zugang bei ihm sein Eigentum sei. Der Lehrer möge die bereits abgegebene Kopie mit den Originalunterschriften als Bestätigung der Kenntnisnahme abheften. Der Lehrer wurde laut und beendete das Telefonat abrupt. Dieser Klassenlehrer, Rainer RÖMING, ist zugleich Vertrauenslehrer für die Schüler dieser Schule und Kreisvertrauenslehrer.
Eltern wurden von der Schule angesprochen, sie mögen die Schule von diesem Elternbeirat "befreien". Nach der Wahlordnung ist keine Abwahl möglich, was der Jurist des Kultusministeriums bestätigte.

Schulleitung und Vorsitzender des Schulelternbeirates versuchten dann, die Rechtmäßigkeit der Wahl und damit der Funktion des Klassenelternbeirates beim Hessischen Kultusministerium unter unvollständigen Angaben zu bestreiten. Sie hatten keinen Erfolg.
Trotzdem inszenierten sie eine ungültige Neuwahl eines ihnen hörigen Vaters.
Elternbriefe des rechtmäßigen Elternbeirates teilte der Klassenlehrer 2 mal einfach nicht aus. Daraufhin ließ der Elternbeirat den letzten Brief je in verschlossenem Umschlag am Dienstag dieser Woche durch eine ältere Schülerin an die Schüler der 5f verteilen. Heute wurde diese Schülerin zum Schulleiter bestellt. Es wurde ihr vorgehalten, unrecht gehandelt zu haben, und es wurden ihr Maßnahmen gegen sie angedroht. Der Schulleiter darf die Arbeit des Elternbeirates nicht behindern, im Gegenteil, er muss sie in jeder Weise unterstützen.

Der amtierende Vorsitzende des Schulelternbeirates, Prof. Dr. Frank RUNKEL von der Fachhochschule Gießen, designierter Dekan seines Fachbereiches, hatte zumindest im Schuljahr 2004/2005 einen Lehrauftrag in Chemie an dieser Schule. Im Herbst 2004 lies er sich zum Vorsitzenden des Schulelternbeirates wählen, obwohl er nach § 102 des Hessischen Schulgesetzes ausdrücklich von der Wählbarkeit sowohl als Klassenelternbeirat als auch als Vorsitzender des Schulelternbeirates wegen seines Dienstes an der Schule ausgeschlossen war, weil er der Weisungsbefugnis des Schulleiters unterstand.
Es kann und muss angenommen werden dass sowohl er als auch der Schulleiter dieses Verbot kannten und es wissentlich und vorsätzlich missachteten. Am 10. Januar 2006 ließ er sich ohne Einverständnis der betroffenen Mutter vom Schulleiter die sie und ihren Sohn betreffende Akte geben und trug daraus dem Vorstand vor. Ein eindeutiger Verstoß gegen den hessischen Datenschutz.

Am 07.02.2006 hatten der Elternbeirat und die betroffene Mutter einen Termin zur Einsicht in die Schülerakte. Ihnen wurde eine völlig ungeordnete Anzahl loser Blätter in einem Heftumschlag vorgelegt, die weder nummeriert noch vollständig waren. Die Bitte, telefonisch mit der Juristin des Staatliche Schulamtes in Gießen verbunden zu werden, wurde sowohl vom Schulleiter, Herrn Manfred BREUER, als auch von dem herbeigerufenen stellvertretenden Schulleiter, Herrn Matthias BRODKORB, wiederholt kategorisch abgelehnt.
Die Eltern wurden auf das im Schulflur hängende Telefon ohne Mithörschutz und umringt von einer Anzahl Schüler verwiesen.

Das staatliche Schulamt in Gießen reagierte auf mehrere Eingaben des erstgenannten Klassenelternbeirates - auch auf eine Dienstaufsichtsbeschwerde - einfach nicht. Es erfüllt seine Aufgabe als Schulaufsicht nicht.

Es herrscht ein unerträglicher Unrechtszustand in dieser Schule und in diesem Staatlichen Schulamt. Dabei ist es Pflicht aller beteiligten Beamten, das Recht einzuhalten. Das haben sie in ihrem Diensteid geschworen. Und es ist ihre Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler zu mündigen Bürgern in Demokratie und Rechtsstaat zu erziehen.
Wie können sie das, wenn sie selbst das Recht mit Füßen treten?

Ich bitte die öffentlichen Medien, sich dieses in Hessen nicht mal einzigartigen Falles anzunehmen und ihn öffentlich zumachen.

Mit freundlichem Gruß

Georg Mohr


PS: Adressen

Gesamtschule Busecker Tal, Grüner Weg 3, 35418 Buseck
Tel. 06408-9098-0 Schulleiter 9098-13 Fax 06408-9098-10
eMail: verwaltung@igsbuseck.gi.he.schule.de

Staatliches Schulamt Gießen, Bahnhofstr. 82-86
Tel. 0641-9695-60 Fax 0641-9695-222

Amtierender Vorsitzender des Schulelternbeirates Prof. Dr. Frank RUNKEL
35418 Buseck-Oppenrod, Am Lohberg 10 Tel.+Fax 06408-2670
eMail: fe.runkel@t-online
Fachhochschule Gießen, Fachbereich KMUB, Wiesenstr. 14, 35390 Gießen
Tel. 0641-309-2550 Fax 0641-309-2553
eMail: frank.runkel@tg.fh-giessen.de

Stellvertretende Vorsitzende des Schulelternbeirates IGS Busecker Tal
und Vorsitzende des Kreiselternbeirates für den Landkreis Gießen (Name und Adresse)
gleichzeitig betroffene Mutter


Zuletzt bearbeitet von geloescht am 30.03.2006, 22:54, insgesamt einmal bearbeitet
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rommy



Anmeldedatum: 23.02.2006
Beiträge: 187
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 22.03.2006, 23:38    Titel: Re: Unrechtszustand an der IGS Busecker Tal Antworten mit Zitat

Hallo Herr Mohr,

genau so eine Aktion werd ich jetzt auch nochmal versuchen.
Sie halten uns hier im Forum sicher auf dem Laufenden, was in Ihrer Sache weiter passiert, nicht wahr?
Vor allem interessiert mich, wie die Medien darauf reagieren!

LG
rommy
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Jörg



Anmeldedatum: 23.03.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24.03.2006, 09:39    Titel: Re: Unrechtszustand an der IGS Busecker Tal Antworten mit Zitat

Hallo Herr Mohr,

hoffentlich haben Sie sich rechtlich abgesichert, bevor Sie an die Presse geschrieben haben. Sowas kann sonst ganz schnell nach hinten los gehn (weiß ich aus eigener Erfahrung).
Der von Ihnen angesprochene Professor ist meines Erachtens dann rechtmäßig zum Vorsitzenden des Schulelternbeirat gewählt worden, wenn er als Elternteil gemäß §7 VOBGM mitgearbeitet hat und für seinen "Lehrauftrag" kein Geld bekommen hat. Dann entsteht nach Absatz 4 des o.g. §7 nämlich kein Dienst- oder Arbeitsverhältnis.
Ihre eigene Wählbarkeit zum Elternbeirat kann ich nicht beurteilen. Sollten aber die Voraussetzungen für eine Wahl nicht gegeben gewesen sein, so ist nach allgemeinem Wahlrecht die Wahl ungültig. Dann ist es tatsächlich nicht möglich, Sie abzuwählen, da Sie nie gewählt waren.

Grüße
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 26.03.2006, 12:43    Titel: Wählbarkeit nach Hessischem Schulgesetz Antworten mit Zitat

Hallo Jörg,

§ 102 Abs. 1 Satz 2 des Hessischen Schulgresetzes lautet:

"Lehrerinnen und Lehrer, einschließlich der im Vorbereitungsdienst sowie der nebenamtlich oder nebenberuflich Tätigen, sowie sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den Schulen, in denen sie tätig sind, nicht wählbar."

Ich denke, der Satz ist eindeutig.

Außerdem hat der gute Herr selbständig den Chemieunterricht einer Klasse bestritten und als voller Lehrer Noten gegeben und über Versetzungen mitentschieden.

Der Sinn der Nicht-Wählbarkeit besteht ja darin, dass der Betroffene an der Schule Tätige immer weisungsgebunden vom Schulleiter her ist und damit in seiner freien Vertretung der Eltern eingeschränkt ist.

Dies gilt dem Sinn nach auch für alle angestellten Mitarbeiter des Schulträgers (Hausmeister, Sekretärinnen, Techniker etc.), die an Anweisungenen des Schulleiters gebunden sind.

Der gute Prof. brauchte wahrscheinlich auch eine Genehmigung seines FH-Präsidenten oder des Wissenschaftsminsteriums. Wahrscheinlich hat er es unterlassen, überhaupt danach zu fragen und die Nebentätigkeit zu melden.

Die wichtigste rechtliche Absicherung ist es, nichts zu behaupten, wovon man nicht genau weiß, dass es stimmt.

Und dann ist es beruhigend, eine gut Rechtsschutzversicherung zu haben, die auch Verwaltungsrechtsschutz beinhaltet.
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C.W.



Anmeldedatum: 25.04.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 28.04.2006, 21:11    Titel: Verständnisfrage: Antworten mit Zitat

Als ich mich beim emgs-forum anmeldete, ist mir bei der Registrierung folgender interessante Satz aufgefallen:
Sie verpflichten sich, keine beleidigenden, obszönen, vulgären, verleumderischen, gewaltverherrlichenden oder aus anderen Gründen strafbare Inhalte in diesem Forum zu veröffentlichen.

Ich frage mich ernsthaft, mit welchem Recht dann folgende Aussagen hier in diesem Forum erscheinen durften:

1 Aussage: Trotzdem inszenierten sie eine ungültige Neuwahl eines Ihnen hörigen Vaters
2 Aussage: Der gute Prof. brauchte wahrscheinlich auch eine Genehmigung seines FH-Präsidenten oder des Wissenschaftsminsteriums. Wahrscheinlich hat er es unterlassen, überhaupt danach zu fragen und die Nebentätigkeit zu melden.

Meiner Ansicht nach sind dies beleidigende Unterstellungen und haben nichts mit einer sachlich geführten Aufklärung von Unrechtszuständen zu tun.

Meiner Meinung nach verliert die eigentliche Sache durch diese Art der Informationspolitik gegenüber betroffener Eltern an Glaubwürdikeit, wenn es noch nicht einmal gelingt, sich an die eigenen Spielregeln zu halten.


@Herr Mohr

Im Eingangssatz Ihres Beitrages 22.03.2006 mit dem Titel "Unrechtszustand an der IGS Busecker Tal" war zu lesen, daß Sie die Pressemitteilung am gleichen Abend an ca. 10 verschiedene Zeitungen gemailt haben.
Leider konnte ich bis heute diese Pressemitteilung in keiner der hiesigen Zeitungen nachlesen. Im Sinne der interessierten Elternschaft uend den Leserinnen und Leser dieses Forums wäre es sehr hilfreich, wenn Sie uns die angemailten Zeitungsverlage nennen könnten.

Bisher verstand ich dieses Forum so, dass in einer sachlichen Art über Probleme des schulischen Alltags hingewiesen wird und nicht unbescholtene Elternvertreter schamlos in der Öffentlichkeit als "hörig" dargestellt werden.

Interessierte Eltern können sich hierzu auch noch in dem Internet-Forum www.buseck-live.de ein Bild machen, in dem das Thema unter gleichem Titelnamen ebenfalls für reichlich Diskussionstoff gesorgt hat.

Dies Alles einfach mal zum Nachdenken darüber, ob die Art dieser Informationspolitik geeignet ist, die Probleme der Schüler/Schülerinnen zu lösen.

LG C.W.
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Petra Litzenburger



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 28.04.2006, 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo C. W.,

erst einmal Willkommen im Forum der EMGS.

An den von Ihnen aufgeführten Zitaten kann ich bisher keine Verleumdung erkennen. Die im Beitrag von Georg Mohr erwähnten Personen haben weder hier im Forum, noch mit einem Schreiben an mich als administrative Verantwortliche eine anderslautende Stellungnahme abgegeben, oder eine Löschung gefordert.

Wenn in einem weltweit einsehbaren Internetforum verleumderische Tatsachen behauptet werden, fordere ich doch sofort die Löschung dieser Verleumdungen.

Oder sehen Sie das anders?

"Hörigkeit" von Elternvertretern ist vielen Eltern zu meinem bedauern leider nicht unbekannt.

Zitat:
Dies Alles einfach mal zum Nachdenken darüber, ob die Art dieser Informationspolitik geeignet ist, die Probleme der Schüler/Schülerinnen zu lösen.



Klare Aussage: JA
Denn nach meinen Erfahrungen sind einige Damen und Herren in Schulleitungen und Schulbehörden erst durch den Druck der Öffentlichkeit bereit überhaupt zu reagieren.


Mit freundlichen Grüssen

Petra Litzenburger
_________________
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C.W.



Anmeldedatum: 25.04.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 29.04.2006, 13:20    Titel: Information der Eltern und Elternvertreter Antworten mit Zitat

Zitat:
Der amtierende Vorsitzende des Schulelternbeirates, Prof. Dr. Frank RUNKEL von der Fachhochschule Gießen, designierter Dekan seines Fachbereiches, hatte zumindest im Schuljahr 2004/2005 einen Lehrauftrag in Chemie an dieser Schule. Im Herbst 2004 lies er sich zum Vorsitzenden des Schulelternbeirates wählen, obwohl er nach § 102 des Hessischen Schulgesetzes ausdrücklich von der Wählbarkeit sowohl als Klassenelternbeirat als auch als Vorsitzender des Schulelternbeirates wegen seines Dienstes an der Schule ausgeschlossen war, weil er der Weisungsbefugnis des Schulleiters unterstand.
Es kann und muss angenommen werden dass sowohl er als auch der Schulleiter dieses Verbot kannten und es wissentlich und vorsätzlich missachteten.

Ja, ich sehe das anders!

Auf telefonische Anfrage ließ ich mir gestern vom Sekretariat, welches mir letzte Woche eine Einladung zu einer Schulelternbeiratssitzung zukommen ließ, bestätigen, daß Herr Runkel amtierender Vorsitzender des Schulelternbeirats ist.
Den Ausführungen Herrn Mohrs folgend wäre dies aber nicht mehr möglich, oder sehe ich das falsch?

Hat Herr Mohr für diese Äusserung Beweise und wird in dieser Sache bereits auch seitens der zuständigen Schulaufsichtsbehörde ermittelt?


Die wichtigste rechtliche Absicherung ist es, nichts zu behaupten, wovon man nicht genau weiß, dass es stimmt.


Zitat:

Eltern wurden von der Schule angesprochen, sie mögen die Schule von diesem Elternbeirat "befreien".

Trotzdem inszenierten sie eine ungültige Neuwahl eines ihnen hörigen Vaters.

Hierzu seien folgende Fragen gestattet:
1.) Von wem (Name/n) wurden die Eltern vor der Schule angesprochen? Liegen der Schulaufsichtsbehörde, die ja hoffentlich diesen Vorgang zur Prüfung vorgelegt bekam, schriftliche Aussagen der angesprochenen Eltern vor?
2.) Ist die "inszenierte" Neuwahl bereits für ungültig erklärt worden?

In diesem Zusammenhang ergibt sich dann für mich als Leser dieses Artikels eine weitergehende Frage:

Wann hat diese "Neuwahl" stattgefunden und welcher Elternbeirat war am 07.02.2006 dabei: Der zu Unrecht "Abgewählte" oder der zu Unrecht "Neugewählte"? Leider geht dies aus dem Artikel nicht hervor.

Mit Sicherheit darf die Ausübung des Elternvertreteramtes nicht durch die Schulleitung behindert werden, allerdings ist es auch nicht die Aufgabe einer älteren Schülerin, zwischen Elternbeirat, Eltern und Schulleitung eine Vermittlungfunktion zu übernehmen. Dann könnten wir uns das Gremium "Elternbeiratsvorstand" und Schulaufsichtsbehörde nämlich gleich sparen.

Und wenn Sie mich fragen, ob ich diese Informationspolitik für Recht emfpinde, dann muss ich Ihnen klar sagen: NEIN!

Hier werden Anschuldigungen und Vorverurteilungen mit schwammigen Wörter wie: "Wahrscheinlich.....kann und muss angenommen...Der gute Prof. brauchte wahrscheinlich... umrahmt und somit dem Leser vermittelt, daß dies noch nicht feststeht. Gleichzeitig werden die beschuldigten Personen namentlich genannt, was ich aus datenschutzrechtlichen Gründen für sehr bedenklich halte.

Zitat:

Wenn in einem weltweit einsehbaren Internetforum verleumderische Tatsachen behauptet werden, fordere ich doch sofort die Löschung dieser Verleumdungen.

Ich bin auf die Internetseite emgs.de auch erst durch eine andere Internetseite aufmerksam geworden. Bis heute weiß ich leider nicht, ob die genannte Pressemitteilung jemals in einer hiesigen, seriösen Zeitung schienen ist und ob sich der Vater, dem hier "Hörigkeit" unterstellt wird, überhaupt gegen diesen Vorwurf hätte wehren können? Es gibt in Deutschland mehrer Millionen Menschen , die nicht über die Möglichkeit eines Internetanschlusses verfügen.

Dies Alles einfach mal zum Nachdenken darüber, ob die Art dieser Informationspolitik geeignet ist, die Probleme der Schüler/Schülerinnen zu lösen.

Schauen Sie sich die Internetseite buseck-live.de an und lesen Sie bitte die dortigen Aritkel zu dem Thema: Unrechtszustand an der IGS Busecker Tal. Vielleicht kann dies dazu beitragen, meine obige Aussage besser zu verstehen.

Alles in Allem ist festzustellen, daß über Personen und deren angeblichen "Versäumnissen" mehr berichtet wird, als über den eigentlichen Sachverhalt: Ich weiß bis heute noch nicht, ob dem betroffenen Schüler mit seinem Problem schon geholfen werden konnte, bzw. Problemlösungen in Angriff genommen wurden?!

LG C.W.
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Ulrike
Moderatorin


Anmeldedatum: 15.01.2006
Beiträge: 29
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 30.04.2006, 01:21    Titel: Dem Antworten mit Zitat

@ C.W.

Zitat:
Ich weiß bis heute noch nicht, ob dem betroffenen Schüler mit seinem Problem schon geholfen werden konnte, bzw. Problemlösungen in Angriff genommen wurden?!


Da Sie als Busecker mit Sicherheit Sohn, Mutter etc. mit Namen kennen, brauchen wir kein Versteckspiel.

Bei meinem Sohn ist es so wie bei allen Schülern bei denen sich Versäumnisse in der Schule ergeben:
was die Schule nicht erbringt, wird zu Hause nachgeholt - sofern es dem familiären Umfeld mit den notwendigen Kompetenzen möglich ist.

Da wir ja unseren Hauslehrer haben, können wir auch gezielt fördern, ausgleichen und die Leistungsstärke des Kindes bewahren.
Darüber hinaus wird das Ziel der schulischen LRS / Legasthenieförderung weiter verfolgt.

Sie beklagen, dass Sie zu wenig vom Sachverhalt kennen.
Dafür ist das Forum buseck-live-Klassenraum auch nicht geeignet, da man sich dort - bis auf wenige Ausnahmen- gar nicht auf Sachverhalte einlässt, sondern lieber dem - wie es dort so schön heisst- "Detektivspiel" widmet.

Gruß

Ulrike
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C.W.



Anmeldedatum: 25.04.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 02.05.2006, 12:30    Titel: Arbeit der Elternvertreter Antworten mit Zitat

Prinzipiell finde ich es gut, wenn auf Unrechtszustände in einer Schule aufmerksam gemacht wird, lediglich die Art und Weise wie dies hier bisher geschehen ist, kann ich leider weiterhin so nicht hinnehmen.
Wünschenswert wäre es in diesem Forum hier, die Sachverhalte (Probleme der Schüler, etc) so darzustellen, daß diese eindeutig als solche erkannt werden können und nicht wie geschehen, diese durch Kleinkriegsähnliche Zustände so weit in den Hintergrund rücken, daß eine Promblemlösung schier unmöglich wird. Das kann und darf nicht Ziel einer solchen Internetrepräsentanz sein.

Ich bin durch diese Art der Informationspolitik leider sehr verunsichert worden und frage mich heute, ob ich zur Ausführung meines Amtes nicht einen Leitfaden bekommen könnte, worin eindeutig geregelt ist, wie meine Rechten und Pflichten aussehen.
Bisher übte ich mein Amt in menschlich naiver Art aus und stellte diesen Dienst ganz auf die Belange der Kinder/Eltern ab, die mich zu ihrem Vertreter gewählt hatten. Bevor ich dieses Amt überhaupt annahm, habe ich mich versichert, das Alles mit rechten Dingen zugeht und eine Zusammenarbeit mit Schule, Kollegium und den anderen Elternvertretern stattfinden kann. Bürokratie halte ich für gut, aber in Einzelfällen habe ich gelernt, dass Bürokratie nur hindert; insbesondere was das Miteinander angeht.

Gestern hatte ich ein sehr langes Gespräch mit einer Mutter, deren Kind eine Klasse in der Schule X besucht. Diese Mutter berichtete mir unter Tränen, welch unsagbaren Zustände in der Klasse herrschen. Sie sagte mir, daß die Einzelfallprobleme der Kinder dieser Klasse immer mehr vernachlässigt werden und Sie als Mutter nicht mehr weiß, an wen sie sich eigentlich mit Ihren Problemen noch wenden kann. Daraufhin sprach ich sie auf die Hintergünde an, die sie mir nur ansatzweise wiedergeben wollte, weil sie gerne zuerst beide Seite eines Problems hören wolle, bevor sie sich ein Urteil darüber erlaube; einen Fall jedoch konnte sie mir jedoch beschreiben, der mich wiederum sehr sehr nachdenklich darüber machte, welche Rechten und Pfichten ich als Elternvertreter habe:

Zum Vorfall:

In der Klasse Ihres Kindes gab es unlängst eine Disskussion darüber, ob der im Herbst gewählte Klassenbeiratsvorsitzende dieses Amt weiterhin ausführen darf, weil sich herausstellte, dass er nicht der leibliche Vater, sondern nur der Lebensgefährte der Mutter (nicht mit obiger Mutter identtisch) ist. Nach den Ausführungen des Lebensgefährten wurde ihm die verantwortungsvolle Miterziehung durch die Mutter erlaubt. Seitens des staatlichen Schulamtes, die von einer Nichtwählbarkeit des Lebensgefährten ausgeht und eine Wahlwiederholung zur Wiederherstelltung einer konstruktiven Zusammenarbeit der Schulgremien ausdrücklich begrüßt, wird das ganze Wohl noch unsere Gerichte beschäftigen.
Mit Recht fragte sie mich, was dies Alles mit den Problemen ihres Kindes zu tun hätte. Wenn keine Einigkeit zwischen den Parteien herbeigeführt werden könne, dann sollen sich halt übergordente Stellen mit dieser Thematik beschäftigen, dies aber unbedingt so, daß ihr Kind nicht in irgendetwas "hineingezogen" wird, was es gar nichts angeht.
Wegen der verschiedenen Eskalationen auf der oberen Ebene kam es dann aber doch dazu:
Eines Tages kontrollierte meine Bekannte den Schulranzen ihres Kindes und ein Elternbrief des Klassenbeirats kam zum Vorschein. Daraufhin fragte sie ihr Kind, warum es diesen Brief nicht weitergegeben hatte? Unter Tränen berichtete dieses Kind der Mutter: Ich habe ihn dir deshalb nicht gegeben, weil ich geglaubt hatte, es wäre ein sog. "Blauer Brief" und du dann deswegen sauer auf mich seist. Die Mutter wollte dann wissen, von wem der Brief stammt und wie er in den Besitz ihres Kindes kam: Die zögerliche Antwort des Kindes war: Da war während unserer Pause eine Frau in unserer Klasse, und sagte: Kommt doch mal her und gib diesen Brief zu Hause Deinen Eltern!
Daraufhin fragte mich diese besorgte Mutter, ob diese Aktion erlaubt sei, da sie schon von etlichen anderen Eltern gehört habe, daß Kinder wegen eines solchen Briefes sich tagelang nicht nach Hause trauten, waren die Kinder doch in der Annahme, es handele sich um irgendetwas "Schlimmes" (Blauer Brief).

Somit ergeben sich für mich folgende Fragen, auf die ich rechtlich in meinem Amt als Klassenelternbeirat bisher noch keine Antworten erhalten habe:

1.) Ist es mir gestattet, als Klassenelternbeirat in eine Klasse zu gehen und derartige Briefe zu verteilen?
2.) Welche Möglichkeiten habe ich noch, Informationsmaterial an die Eltern weiterzuleiten, sofern ich von Schulleitung und Lehrerkollegium weder unterstützt, oder gar behindert werde?
3.) Bedarf ich der Zustimmung der Schuleitung, bzw. des Schulelternbeiratsvorstandes zur Verteilung von Briefen an die Eltern?
4.) Ist es sinnvoll, eine Ausgabe des Schulgesetzes zu jeder Sitzung mitzubringen oder kann ich nach wie vor, auch Entscheidungen aus dem Bauch raus tätigen unter dtem Gesichtspunkt eines guten Menschenverstandes und einer kollegiallen Zusammenarbeit.

Anmerkung zu obigem Vorkommnis:

Ich kenne bisher nur die Seite der Mutter hierzu. Sollte das Vorkommnis allerdings genauso stattgefunden haben und rechtlich eventuell in Ordnung sein, halte ich es aus moralischen Gründen auf jeden Fall für absolut verwerflich: Hier werden Kinder in Vorgänge involviert , die von den entsprechenden Gremien auszuüben sind. Warum? Und: Wir tragen die Probleme der Gremien auf dem Rücken der Kinder aus, muß das sein?


So könnte meiner Ansicht nach das öffentliche Interesse auch geweckt werden, Ohne Namensnennungen, Beleidigungen, Vorverurteilungen und rein sachlich!
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C.W.



Anmeldedatum: 25.04.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 04.05.2006, 16:54    Titel: Versteckspiel Antworten mit Zitat

@Ulrike

Da muss ich Ihnen volkommen recht geben, Versteckspielen gehört allenfalls noch in die Grundschule im Rahmen des Sportunterrichts und sollte auch Nichts in der Moderation seriöser Auklärung von Problemen zwischen Schülern, Schule, Lehrern, Eltern und den verschiedensten Gremien zu suchen haben.

In der Realität aber sieht dies ganz anders aus: ich glaube, das ein gewisses Versteckspiel hier im Forum immer noch "gespielt" wird, sei es zum Schutze der Privatsphäre oder aber auch ganz bewusst, wie bereits in dem anderen Forum zu ersehen war, persönliche Interessen vor die Aufklärung der o.g. Probleme zu stellen.

Wie auch immer: Einem gewählten Elternvertreter ist es sehr schwer möglich, sich zu verstecken, einem Moderator anscheinend nicht, obwohl er doch das gleiche Ziel wie der Elternvertreter hat.
Und dann ist da noch die Antwort eines Moderators dieses Forums, auf die Frage einer Elternvertreterin, wie man sich als Elternvertreter verhalten darf? sinngemäß: >Ihnen kann auch bei Fehlentscheidungen nichts passieren, müssen Sie diese nach Ihrer Wahl nur noch mit Ihrem eigenen Gewissen vereinbaren<. Diese Antwort war für mich höchst unbefriedigend, zeigt sie doch, daß es hier nur am das persönliche Interesse geht und nicht um den eigentlichen Sinn eines solchen Amtes.

@ den Administratoren

Sie schreiben in Ihren Registraturbedingungen, daß es aufgrund unangenehmer Vorkommnisse nur noch möglich ist, sich mit vollständigem Namen und Adresse registrieren zu dürfen. Gilt diese Bestimmung auch für Moderatoren? Wenn ja, haben Sie die Möglichkeit und Berechtigung, diese Daten zu überprüfen?

LG C.W.
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Petra Litzenburger



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 05.05.2006, 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo C. W.,

gerne beantworte ich Ihre Fragen:

Frage 1: Ja

Frage 2: Ja


Freundliche Grüsse

Petra Litzenburger
_________________
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