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Eignungstests

 
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Marusha



Anmeldedatum: 11.03.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 21.05.2006, 14:01    Titel: Eignungstests Antworten mit Zitat

Zum Thema "Prügellehrer" kam mir ein Gedanke und ich möchte gern eine Idee vorstellen. Ich kann unmöglich alles lesen, was hier schon geschrieben wurde, also bitte nehmt es mir nicht übel, wenn meine Idee nicht so neu ist.

Die vielen Berichte über Gewalt gegen Kinder sind so erschreckend, dass man doch eigentlich einen Eignungstest einführen sollte.
Eigentlich brauchen wir den für alle, die mit Menschen arbeiten.
Es gibt doch zum Beispiel diese Idiotentests beim TÜV. Wenn jemand wegen Trunkenheit oder sonstwas den Führerschein verliert, kann man den testen um festzustellen, ob er charakterlich überhaupt geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen.
Bei Kampfhunden gibt es doch auch so Aggressionstest. Da werden die Hunde belastenden Situationen ausgesetzt und man testet ihr Verhalten.

Sowas sollte man bei allen Berufen, die mit schutzbedürftigen und hilflosen Menschen arbeiten einführen, und zwar gleich zu Beginn der Ausbildung und dann nochmal, bevor man sie auf die Menschheit loslässt. Nicht erst warten, bis jemand auffällig wird, testen und auswählen, bevor was passiert!
Für alle die bereits im Job arbeiten: Tests sofort nachholen. So bleibt es fair und alle werden getestet.
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Doris Carnap
Moderatorin


Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 21.05.2006, 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marusha,

das Thema kam schon vor, zum Beispiel hier unter Schulrecht: http://www.emgs.de/forum-emgs/viewtopic.php?t=53
Auch ich bin überzeugt, dass diese Tests dringend nötig sind.

Zitat:
Ab ins Assessment-Center

Studie fordert Eignungstests für Lehrer

Angehende Lehrer sollen künftig mit Tests auf ihre Eignung als Pädagogen geprüft werden. Junge Lehrer sollten ein Assessment Center absolvieren, in dem sie auf ?emotionale, intellektuelle und charakterliche Voraussetzungen? für ihren Beruf getestet werden, heißt es im dritten Teil der Studie ?Bildung neu denken?, die der Berliner Erziehungswissenschaftler Dieter Lenzen im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (Vbw) erarbeitet hat. Auch sollten Lehramts-Studenten nur dann vom Bachelor- ins Masterstudium wechseln dürfen, wenn sie praktische pädagogische Erfahrungen vorweisen können. ?Wir müssen nach Eignung und Leistung auswählen, wenn wir künftig eine bessere Qualität des Lehrpersonals gewährleisten wollen?, sagte Lenzen, als er die Studie in Berlin vorstellte.

In den ersten beiden Teilen der Studie hatte Lenzen grundlegende Bildungsreformen gefordert. Der dritte Teil befasst sich jetzt mit den juristischen Voraussetzungen für die Reformen. Juristische Hindernisse seien für viele ein bequemes Argument, nichts zu tun, sagte Randolf Rodenstock, Präsident des Vbw. Die Studie habe jedoch ergeben, dass es für diese Ausreden keine Grundlagen gebe. Juristen könnten ?keine verfassungsrechtlichen Hindernisse gegen Bildungsreformen? erkennen, sagte Lenzen.

Das Grundgesetz sehe lediglich vor, dass der Staat die Aufsicht über seine Schulen und Hochschulen ausübe. Die Eltern der Verfassung hätten nicht gewollt, dass der Staat mit Detailsteuerungen in das Alltagsgeschäft der Schulen und Unis eingreift, wie es heute oft üblich sei. Heute müsse eine Schule über 300 Artikel und Paragraphen beachten, bevor die Lehrer mit dem Unterricht beginnen können. Schulen und auch Unis sollten ihren Unterricht vielmehr selber organisieren und Personal einstellen dürfen sowie über ihr Budget selbstständig entscheiden können.

Auch für die Eignungstests für angehende Lehrer seien die gesetzlichen Regelungen vorhanden. Schulen sollten Pädagogen nach Leistung bezahlen und sie befristet für fünf Jahre einstellen. Lehrer sollten nur dann weiterbeschäftigt werden, wenn sie an Weiterbildungen teilnehmen, heißt es in der Studie. Dafür müssten allerdings noch Gesetze geändert werden.

Die Eltern will Lenzen dagegen mit einer ?Beratungspflicht? stärker von den Schulen beaufsichtigen lassen als bisher. Alle drei Monate sollten Mütter und Väter mit den Lehrern ihrer Kinder sprechen, mit den Lehrern gemeinsam die Schullaufbahn der Kinder planen und sich darüber informieren, ob sich die Tochter und der Sohn gesund ernähren. Ob diese Beratung tatsächlich gegen den Willen der Eltern durchsetzen lässt? ?Eltern mit der Polizei zur Schule vorfahren zu lassen, ist sicher nicht sinnvoll?, gab Lenzen zu.

Rodenstock und Lenzen kündigten an, dass sie künftig in einem siebenköpfigen ?Aktionsrat Bildung? die Entwicklung des deutschen Bildungssystems analysieren und dazu einen jährlichen Bericht vorlegen wollen. Dem Aktionsrat gehören auch Manfred Prenzel, der deutsche Pisa-Koordinator, Detlef Müller-Böling, Chef des Centrums für Hochschulentwicklung, sowie Wilfried Bos, der Leiter der Iglu-Studie, an. Tilmann Warnecke http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/08.12.2005/2222252.asp#


Doris
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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rommy



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BeitragVerfasst am: 21.05.2006, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marusha,

der Eignungstest wäre wirklich sehr gut.
Muß allerdings sagen, daß auch das wieder nicht das gewünschte Ergebnis, nämlich korrekt wirkende Lehrkräfte, bringen wird.
Sicher hast du noch nichts von "meinem" Fall lesen können, würd ich jetzt auch ned empfehlen, hab schon zuviel hier im Forum geschrieben.
Es geht um einen Lehrer, der unschuldig suspendiert und bald darauf entlassen wurde.
Als er damals das Gespräch hatte mit der Zuständigen bei der Regierung, hat er mir Bruchstücke davon erzählt. Schon an der Tatsache, wie sein Fall behandelt wurde, nämlich gar nicht, sehe ich, daß diese Eignungstests auch nicht ernst genug genommen werden von den Leuten, die die Verantwortung zu tragen haben. Verantwortung, wer als Lehrer agieren darf und wer nicht!

LG
rommy
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Doris Carnap
Moderatorin


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Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 22.05.2006, 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Assessment Center für Lehramtsstudierende - Seit 2004 an der Universität Trier entwickelt, erprobt und evaluiert:
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/118314/
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Marusha



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Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 22.05.2006, 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant, aber nur Theorie und wenig Aktivität, oder?
Vorschläge, Anregungen und keine Verpflichtungen.
Sollte, könnte, müsste, und währenddessen werden weiter Kinder geschlagen und gemobbt, und ja, rommy, auch Lehrer.
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rommy



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Beiträge: 187
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 22.05.2006, 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

Marusha hat Folgendes geschrieben:
Interessant, aber nur Theorie und wenig Aktivität, oder?
Vorschläge, Anregungen und keine Verpflichtungen.
Sollte, könnte, müsste, und währenddessen werden weiter Kinder geschlagen und gemobbt, und ja, rommy, auch Lehrer.


Richtig, Marusha, und niemand wirft sich dazwischen.
Wenn ich Frau Hohlmeier schon am Telefon hatte, vielleicht sollte ich´s auch mal bei Herr Schneider versuchen!?
Bisher durfte ich ja so einiges von ihm aus den Videotextseiten lesen, was er alles verbessern will. Naja..........

Ach, wie wird das alles noch weitergehen??
Keine Ahnung, aber ich hoffe trotzdem auf bessere Zeiten. In diesem Forum sieht man ja gottlob: Es gibt sie schon, die Leute, die was verändern wollen! Die sich auch mal richtig einsetzen. Die eben nicht so sind wie die Politiker: Versprechen, gute Vorsätze....und am End nur viel Geld dafür, aber keine Leistung!
Wir sollten uns alle mal reinsetzen in deren Stühle!

LG
rommy
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