Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V.
www.emgs.de
 

Der Verein von Eltern für Eltern

Das Schreiben von Beiträgen ist nur registrierten Usern gestattet

Elterninitiative-Startseite

 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

wie viele kleine Nadelstiche

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Gewalt und Mobbing durch Schüler
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 21.06.2006, 08:45    Titel: wie viele kleine Nadelstiche Antworten mit Zitat

http://www.augsburger-allgemeine.de....86&puid=1&regid=2


Mobbing ist wie viele kleine Nadelstiche
Was Schüler, Sozialarbeiter und Eltern dagegen tun können

Von Nicole Simüller, Augsburg

Die falschen Klamotten, zu gute Noten, ein paar Kilo zu viel auf den Rippen sind oft schon genug. Dann kommen die gehässigen Sprüche von Mitschülern. Sie ärgern, tun weh. Mobbing in der Schule hat viele Facetten. Auf eine nicht repräsentative Umfrage unserer Zeitung antworteten 135 von 750 Schülern, dass sie Angst vor Mitschülern haben. Wie Mobbing abläuft und was Betroffene tun können, darüber sprachen wir mit Schülern, Elternvertretern und Schulsozialarbeitern.

"Jeder dumme Spruch für sich ist eine Kleinigkeit. Aber beim Gemobbten kann die Ansammlung von Nadelstichen so weit führen, dass er nicht mehr in die Schule gehen will oder sogar krank wird", sagt Benedikt Wagner, Beratungsrektor für die Hauptschulen im Landkreis Dillingen. In solchen Fällen sind Schulsozialarbeiter wie Wanda Bielawski an der Kapellenschule in Augsburg gefordert.

Sie geht dann schon mal zu den Schülern nach Hause und hakt nach. "Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, was der Betroffene selbst verändern kann, um aus der Opferrolle herauszukommen", sagt Bielawski. Einen Schulwechsel hält sie für "selten empfehlenswert". Die Kinder nähmen ihre Probleme an die neue Schule mit. Sie versucht vielmehr, den Mobbern zu vermitteln, wie es sich anfühlt, Opfer zu sein. An der Kapellenschule betreibt sie aktuell mit zwei Klassen, in denen gemobbt wird, Gruppenarbeit.

"Die Erkenntnis eines Schülers, dass er alleine nicht mehr weiterkommt, ist der erste Schritt", sagt Ulrike Stautner, Vorsitzende des Gesamtelternbeirats der Augsburger Grund- und Hauptschulen. "Solche Schüler müssen in eine Gruppe eingegliedert werden, zum Beispiel im Sport", sagt Tina Schwabe, Bezirksschülersprecherin der Gymnasien. Sie kritisiert das deutsche Schulsystem. In Finnland, das in der PISA-Studie am besten abgeschnitten hatte, blieben alle Schüler bis zur achten Klasse zusammen. "An deutschen Gymnasien sind vor allem höher gestellte Kinder. Wenn ein Kind aus einer nicht so wohlsituierten Familie dazukommt, kann das reichen, um zum Mobbingopfer zu werden."
_________________
Die entscheidenden Veränderer der Welt sind immer gegen den Strom geschwommen. Walter Jens
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Gewalt und Mobbing durch Schüler Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de