Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V.
www.emgs.de
 

Der Verein von Eltern für Eltern

Das Schreiben von Beiträgen ist nur registrierten Usern gestattet

Elterninitiative-Startseite

 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Frustmail an Kultusminister Schneider

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Förderung Hochbegabung
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 28.05.2006, 13:45    Titel: Frustmail an Kultusminister Schneider Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Kultusminister Schneider,

im Jahre 2003 stellte ich für meine Kinder, die zu diesem Zeitpunkt die 7.
Klasse am Maristenkolleg Mindelheim besuchten den Antrag "Vorrücken auf
Probe", den die Lehrerkonferenz ablehnte und auch beim Widerspruch
meinerseits erneut abgelehnte.
Meine Kinder sind beide hochbegabt, aber dank der Nichtförderung, dafür ich
die Grundschule Dirlewang sehr in die Verantwortung ziehe, leider
hochbegabte Minderleister. Das Maristenkolleg sah hier keinen
Handlungsbedarf und der zuständige Beratungslehrer belächelte und
diskriminierte die vorhandenen Probleme. Beide Kinder mussten die 7. Klasse
somit wiederholen, was das Dilemma noch steigerte. Meine Kinder wurden im
Maristenkolleg von einigen Lehrern, diskriminiert, tituliert.

Ich habe meine Kinder von dieser Schule genommen, da nach Antrag beim
zuständigen Jugendamt, den Besuch für eine Privatschule entweder mit kleiner
Klassenstärke oder den Besuch an einer Schule für Hochbegabte Kinder mit
Internat verweigert wurde. Die Antwort war, die Kinder sollen lernen sich
anzupassen.

Meine Kinder besuchen die 8. Klasse des Gym xxxx in Memmingen und bei meinem Sohn
wie auch meiner Tochter ist die Versetzung wieder gefährdet. Mein Sohn steht
bei einer 6 und drei 5en im Zeugnis, allerdings hatten beide auf Grund
psychosomatischer Erkrankungen sehr viele Fehlzeiten in diesem Schuljahr,
mein Sohn ist momentan nicht in der Verfassung dem Unterricht standzuhalten,
er zittert, hat Schlafstörungen, Kopfschmerzen etc. ohne organische Befunde.

Ich mache das Maristenkolleg Mindelheim und die Grund und Teilhauptschule in
Dirlewang verantwortlich und behalte mir vor gerichtliche Schritte
einzuleiten. Ich werde an die Öffentlichkeit gehen und publik machen was
schon lange überfällig ist.
Bei meinen Kinder wurde ein seelische Behinderung festgestellt auf Grund
jahrelanger Unterforderung wegen unwissenden Lehrern!

Ich habe es satt hier ständig irgendwelchen Lehrer die nichts von der
Thematik wissen oder wissen wollen erklären zu müssen um was es geht, ich
habe diese Gespräche satt, schlicht und einfach satt und ich habe keine Lust
mitanzusehen wie meine Kinder auf Grund der Unfähigkeiten von Schule und
Kultusministerim hier zu psychisch kranken Menschen gefördert werden und
später sich zu Hartz Empfänger gesellen oder sich in psychiatrischer
Behandlung begeben müssen weil ansonsten ein Leben nicht möglich sein wird,
von Existenz ganz zu schweigen.

Auf der Webseite des Kultusministerium findet man aber auch schon garnichts
über Hochbegabung, vor allem ncihts über minderleistende Hochbegabte, meinen
Sie, diese gibt es nciht, oder verschließen Sie Ihre Augen vor der Realität?
Das hätte ich als deutscher Staatsbürger, mehrfacher Steuerzahler und Mutter
von fünf Kinder schon endlich mal erfahren.

Ich hoffe Sie können verantworten mit dem was geschieht, nämlich nichts?

Ich erwarte von Ihnen, dass Sie mir Möglichkeiten aufzeigen, wie meine
Kinder mit ihrer Hochbegabung weiterkommen in diesem Schulsystem? Die Noten
zeigen keine Faulheit, sondern sind der Beweis für ein längst
überholungsbedürftiges Schulsystem.



Ihrer Antwort sehe ich entgegen.

Marlene Mayer
_________________
Die entscheidenden Veränderer der Welt sind immer gegen den Strom geschwommen. Walter Jens


Zuletzt bearbeitet von Marlene Mayer am 28.05.2006, 14:02, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 28.05.2006, 13:54    Titel: Antwortmail vom Kultusministerium Antworten mit Zitat

Hochbegabte Mindeleistende

Sehr geehrte Frau Mayer,

Frau

Marlene Mayer

Am Anger 14

87782 Warmisried



Ausschließlich per E-Mail:

MarleneMayer@..................



Ihr Zeichen / Ihre Nachricht vom

Unser Zeichen (bitte bei Antwort angeben)

München, 20.04.2006

30.03.2006



Telefon: 089 2186 2316














Hochbegabte Minderleistende







Sehr geehrte Frau Mayer,



Herr Staatsminister Schneider hat mir Ihre E-Mail zur Beantwortung

übergeben, in der Sie beklagen, Ihre hochbegabten Kinder seien in den von
ihnen besuchten Schulen nicht angemessen gefördert worden.



Es lässt sich auf Grund der großen Zeitspanne kaum noch überprüfen, in-
wieweit Ihre Vorwürfe im Einzelnen gerechtfertigt sind.

Tatsache ist jedoch, dass die Förderung sehr gut begabter und hochbegab-
ter Kinder der Grundschule ein wichtiges Anliegen ist. Dabei gilt es, den
betroffenen Kindern in ihrer Gesamtpersönlichkeit gerecht zu werden. Da-
her betont der Lehrplan für die Grundschulen in Bayern Maßnahmen der
Differenzierung und Individualisierung des Unterrichts. Diese Maßnahmen
bestehen in qualitativ unterschiedlichen Anregungen und zusätzlichen An-
geboten, die für die Kinder bereitgestellt werden. Zudem können Förder-
programme (Pluskurse) angeboten werden, die auf die speziellen Bega-
bungen und Bedürfnisse der Kinder eingehen. Daneben gibt es eine Reihe
schulorganisatorischer Maßnahmen (Hospitation in höheren Jahrgangsstu-

Textfeld: Bayerisches Staatsministerium
für Unterricht und Kultus

fen, Überspringen, flexible Einschulung, Besuch einer jahrgangsgemischten
Eingangsklasse). Jede der genannten Maßnahmen bedarf der intensiven
Absprache von Schule und Erziehungsberechtigten.

Auch im Bereich des Gymnasiums gibt es eine Reihe von Förderangeboten
für hochbegabte Kinder, von Anreicherungsprogrammen und Pluskursen
bis hin zu Hochbegabtenklassen an einzelnen Gymnasien. Es wurden
rechtliche Möglichkeiten wie das Überspringen von Klassen eingerichtet,
um begabten Kindern besser entgegenkommen zu können.
Die Möglichkeiten des Vorrückens auf Probe und der Nachprüfung, die für
alle Schülerinnen und Schüler gelten und somit auch hochbegabten Unde-
rachievern zugute kommen können, wurden ausgeweitet, jedoch an das
Urteil der Lehrerkonferenz gebunden.



Im konkreten Fall Ihrer Kinder kam die Lehrerkonferenz zu dem Urteil, dass
die Voraussetzungen für das Vorrücken auf Probe nicht erfüllt waren; das
heißt, dass nach dem Urteil der Mehrheit der Lehrkräfte vor Ort nicht zu
erwarten war, dass Ihre Kinder die Mängel in den Fächern, in denen sie
keine ausreichenden Leistungen erzielt haben, in absehbarer Zeit beheben
werden. Sie haben gegen diese Entscheidung, wie Sie selbst berichten,
Widerspruch eingelegt, der abgewiesen wurde.

In der neuen Schule sind Ihre Kinder erneut gefährdet.



Das Phänomen des ?Underachievers? ist dem Staatsministerium wohl be-
kannt und es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass dies nicht auch für
die große Mehrheit der Lehrkräfte vorausgesetzt werden könnte. Dennoch
haben zahlreiche Lehrkräfte und Fachleute an mehreren Schulen unab-
hängig voneinander Leistungsdefizite bei Ihren Kindern festgestellt und sind
zu dem Schluss gelangt, dass in ihrem Fall die vom Staatsministerium ge-
schaffenen Möglichkeiten nicht zur Anwendung kommen können. Bitte wei-
sen Sie das Urteil so vieler geschulter Fachkräfte nicht einfach als unquali-
fiziert zurück.



Ich bedaure, dass sich die Situation Ihrer Kinder offenbar so zugespitzt hat,
dass Sie unter psychosomatischen Erkrankungen leiden, und empfehle


Ihnen dringend, falls noch nicht geschehen, Kontakt mit dem staatlichen
Schulberater aufzunehmen, den Sie unter folgender Adresse erreichen
können:



Staatlicher Schulberater für Schwaben

Hallstraße 9

86150 Augsburg

Tel.: 0821/50 91 60

Telefax: 0821/50 91 612



Ich bin überzeugt, dass die Mitarbeiter dieser speziell für die Beratung in
individuellen Schullaufbahn-Fragen eingerichteten Stelle Ihnen und Ihren
Kindern weiterhelfen und Ihnen sinnvolle Möglichkeiten für deren weitere
Schullaufbahn aufzeigen können.



Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. .....

Ministerialrat






_________________
Die entscheidenden Veränderer der Welt sind immer gegen den Strom geschwommen. Walter Jens
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 28.05.2006, 14:01    Titel: Meine Antwort Antworten mit Zitat

Marlene Mayer
Am Anger 14
87782 Warmisried




Bayerisches Staatsministerium
Für Unterricht und Kultus
z.Hd. Herr Ministerialrat ....

80327 München



15.Mai 2006



VI.3 ? 5 S5306.1 ? 6.33024


Sehr geehrter Herr Ministerialrat...,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 20.04.2006. Ich bin erfreut, dass Sie sich so eingehend mit der Problematik meiner Kinder auseinandergesetzt haben.

Wie Sie richtig formulieren, kam die Lehrerkonferenz am Maristenkolleg in Mindelheim zu dem Urteil, dass die Voraussetzungen für das Vorrücken auf Probe nicht gegeben waren. Dies ist mir bewusst, jedoch muss ich anmerken, dass hier mit einem anderen Maß gemessen werden muss. Für die Lehrer, wovon die meisten meine Kinder nicht persönlich kannten, mag es natürlich aufgrund des Notenspiegels den Anschein erweckt haben, dass Mängel bestünden, die nicht aufgeholt werden könnten. Schon hier ist ein anderer Ansatz im Vergleich zu normalbegabten Kindern zu fordern. Ursächlich, dieses werden Sie mit Ihrer Erfahrung des Phänomens des ?Underachievers? auch erkennen, ist die stetige Unterforderung der vergangenen Schuljahre. Nicht nur diese führte zu einem schlechten Notenbild. Ich möchte Ihnen die Situation eines hochbegabten Kindes einmal bildlich verdeutlichen:

Wenn Hochbegabte vor einer einfachen Aufgabe sitzen, geht in ihrem Kopf manchmal alles durcheinander. Manche Kinder sagen im Unterricht lieber gar nichts, als was Falsches zu sagen. Häufig brauchen diese Kinder bei der Bearbeitung von Aufgaben sehr viel Zeit, sie hängen an den einfachsten Aufgaben fest, weil sie sich nicht vorstellen können, dass diese so einfach sein können. Es bildet sich ein regelrechtes Gedankenknäuel. Die meisten Hochbegabten neigen dazu, zu schnell und zu kompliziert zu denken. Damit stehen sie sich selbst im Wege. Grundsätzlich haben sie das fertige Ergebnis im Kopf, können es aber nicht schriftlich wieder nachvollziehen. Wertvolle Zeit geht verloren.

Grundsätzlich ist es auch so, dass sie von allem zu viel verspüren und haben. Sie denken zu schnell und zu viel, sie spüren zuviel, sie hören empfindsamer (alles ist zu laut). Sie erleben alles intensiver als normale Menschen.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Klassenzimmer mit mehr als 30 Kindern. Der Lärmpegel ist für Sie kaum zu ertragen. Wie würden Sie sich fühlen. Könnten Sie sich auf den Unterricht konzentrieren.

Stellen Sie sich vor, die Lehrkraft äußert zum wiederholten Male, ?wenn Du angeblich so intelligent bist, warum weißt Du das nicht?? Was geht in Ihnen vor? Auch hochbegabte Kinder sind nur mit einer leeren Festplatte geboren, nur können ihre Bits und Bytes schneller die Daten verarbeiten. Die Festplatte muss dennoch mit Daten bestückt werden.

In unserem Schulsystem werden die Daten aber nur sehr langsam auf die Festplatte eingegeben.

Dies ist in den ganzen Schuljahren meinen Kindern passiert. Dass die Hochbegabung von den Lehrern nicht erkannt wurde, mache ich den Lehrkräften nicht zum Vorwurf, weil die Ausbildung von Lehrern dies offensichtlich nicht vorsieht. Aber dass nach Erkennung der Hochbegabung nicht die von Ihnen beschriebene Förderung eingesetzt wurde, mache ich zum Vorwurf. Weder an der Grundschule in Dirlewang noch am Maristenkolleg in Mindelheim werden die von Ihnen probagierten Fördermaßnahmen angeboten.

Die 7. Jahrgangsstufe in der Wiederholung hatten meine Kinder mit Noten zwischen 1 ? 3 durchlaufen, ohne nur ein einziges Mal etwas lernen zu müssen, was Ihnen vom Notenspiegel wahrscheinlich eine Rechtfertigung der Wiederholung sein mag. Durch die Wiederholung der 7. Jahrgangsstufe verschlimmerte sich der seelische wie auch der körperliche Zustand meiner Kinder. Es folgten aufgrund der Unterforderung im Unterricht psychosomatische Beschwerden, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlafstörungen, Erbrechen, Bauchschmerzen bis hin zur seelischen Behinderung. Verschlimmert wurde dieses noch durch Diskriminierung von Lehrkräften, Unverständnis von der Schulleitung, keine Angebote von Förderung, Beleidigungen durch Lehrkräfte, Bloßstellung durch Lehrkräfte vor der Klasse (besagter Hinweis auf Hochbegabung) während des Unterrichtes etc. Ein Martyrium für die Kinder. Gerade in der Pubertät sind Jugendliche sehr empfänglich für jedwede Art von seelischem Schmerz, dies wird durch die Sensibilität der Hochbegabung noch verstärkt.

In der nun 8. Jahrgangsstufe dieses Schuljahres wechselten meine Kinder vom Maristenkolleg Mindelheim am 6.2.06 an das xxxxxxxxx Gymnasium nach Memmingen. Am Maristenkolleg war ein normaler Schulbesuch, hauptsächlich auch wegen unzureichendem Wissen gegenüber der Thematik Hochbegabung, kein weiterer Schulbesuch mehr möglich ohne eine Gefährdung des Wohles meiner Kinder. Gespräche mit der Schulleitung brachten keinen Erfolg.

Dass meine Kinder an dem neuen Gymnasium nach dem Martyrium am Maristenkolleg Mindelheim nicht innerhalb von kurzer Zeit ihre seelische Behinderung und die psychosomatischen Beschwerden, die unter anderem aus der jahrelangen Unterforderung entstanden ist, in den Griff bekommen und die von der Schule erwartenden Noten erzielen können, ist offensichtlich. Selbst einschlägige Literatur gibt hierüber Auskunft.

Sie empfahlen mir den Kontakt mit dem staatlichen Schulberater für Schwaben. Mit diesem, bzw. Herrn xxxx, stehe ich schon sehr lange in persönlicher Verbindung. Auch ihm, scheint mir, sind die Hände gebunden.

Das grundsätzliche Problem erscheint mir darin zu liegen, dass, wie Sie formulieren, es Angebote für Hochbegabte gäbe, diese aber nur sehr vereinzelt an wenigen Schulen realisiert werden.

Nun droht meinen Kindern durch die fortwährende niedrige Motivation wieder ein schulisches Desaster. Hier ziehe ich Sie jetzt in die persönliche Verantwortung als Kultusministerium. Sie haben die Aufgabe, dass aus hochpotentionellen Schülern auch wertvolle, für die Wirtschaft überaus nützliche Erwachsene werden in dem man den Weg dafür schafft in dem die Förderung richtig eingesetzt wird und zwar an jeder Schule an jedem Ort, jedem Kindergarten, jeder Einrichtung.

Ich erwarte und beantrage hiermit für meine Kinder trotz schlechter Noten, dass mein Sohn und meine Tochter, entgegen dem, was in der GOS steht, in die nächste Jahrgangsstufe Vorrücken können. Nur dadurch kann die gefährliche Abwärtsschraube gestoppt werden, die in der jahrelangen Nichtförderung entstanden ist. Ich erwarte vom Kultusministerium hier für meine Kinder eine individuelle Entscheidung zu treffen und meine Kinder in eine glücklichere Zukunft zu bringen. Die Vergangenheit können weder Sie noch ich ändern, nur die Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen


Marlene Mayer
_________________
Die entscheidenden Veränderer der Welt sind immer gegen den Strom geschwommen. Walter Jens
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Petra Litzenburger



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 04.06.2006, 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Marlene,

lt. schriflichen Aussagen des Bayrischen Staatsministeriums für Unterricht und Bildung ist in Bayern doch alles prima geregelt:

http://www.emgs.de/downloads/bayrischesstaatsministerium.pdf


Aber Papier ist ja bekanntlich geduldig und in der Praxis läuft vieles mehr schlecht als recht!

Allerdings müss sich das Bayrische Staatsminsterium gerade nach diesem Antwortbrief an die Elterninitiative die Frage gefallen lassen, wie so etwas wie in Eurem fall überhaupt möglich ist und welche Lösungen sie anbieten!

Liebe Grüsse

Petra Litzenburger
_________________
Dieses Forum ist ein Service der Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen e.V. www.emgs.de
Unterstützen Sie unsere Elterninitiative und werden Sie aktives Mitglied (Mitgliedsbeitrag 18,- € im Jahr)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 07.07.2006, 17:09    Titel: Antwort Antworten mit Zitat

Bayerisches Staatsministerium für
Unterricht und Kultus


München 30.06.2006


Hochbegabte Minderleistende
Anlage: 1 GSO-Auszug


Sehr geehrte Frau Mayer,

ich danke Ihnen für Ihr erneutes Schreiben vom 15.05.06, in dem Sie den Antrag stellen, Ihren Kindern, deren Vorrücken in Jahrgangsstufe 9 am xxxxxxx Gymnasium XXXXXXX gefährdet ist, aufgrund ihrer Hochbegabung und den damit verbundenen seelischen Beeinträchtigungen das Vorrücken auch dann zu gestatten, wenn sie die notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllen.

Für Vorrückungsentscheidungen ist jedoch nach den Bestimmungen der Gymnasialschulordnung (GSO) die Lehrerkonferenz zuständig. In diesen Kompetenzbereich der Schulen soll von Seiten des Staatsministerium nicht eingegriffen werden, zumal nur die Lehrkräfte vor Ort, die die betroffenen Schüler kennen, die Möglichkeit haben, eine begründete Entscheidung zu treffen.

Grundsätzlich kommen, soweit die jeweiligen Voraussetzungen gegeben sind, für Ihre Kinder die Möglichkeiten des Notenausgleichs, der Nachprüfung oder des Vorrückens auf Probe in Betracht.

Die entsprechenden Bestimmungen habe ich Ihnen in Anlage beigefügt. Bitte erkundigen Sie sich zu Ihren Möglichkeiten direkt an der Schule Ihrer Kinder.

Der Schulleiter des XXXXXXXXXX Gymnasiums in XXXXXXX erhält einen Abdruck dieses Schreibens.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Kussl
Ministerialrat
_________________
Die entscheidenden Veränderer der Welt sind immer gegen den Strom geschwommen. Walter Jens
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Förderung Hochbegabung Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de