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Kopie: Bin auch im Elternrat

 
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Beitragsrekonstruktion



Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 14:41    Titel: Kopie: Bin auch im Elternrat Antworten mit Zitat

tanja





Status: Offline
Registriert seit: 05.07.2005
Beiträge: 13
Nachricht senden Erstellt am 29.07.2005 - 13:57

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Auch ich bin Mitglied des Elternrates der Schule meiner Kinder.
Sehr überrascht war ich über den wiederholten Hinweis an mich, wenn ich nicht bereit war an einer Abstimmung, ohne Rücksprache der Klassenelternschaft, teilzunehmen, dass dieses nicht nötig sei, dafür sei man ja in den Elternrat gewählt.
Ist das wirklich so?
Ich hatte meine Aufgabe eher darin verstanden, die mir dort zur Verfügung gestellten Infos an die Klassenelternschaft weiterzugeben und abzusprechen, wie man z.B. abstimmt im Namen der Eltern.
Ferner nahm ich an, dass an mich herangetragene Kritik der Eltern im Elternrat besprochen und nach Lösungen gesucht werden kann.
Auch dieses scheint mir unerwünscht. Kritik an sich ist eh unerwünscht.

Hab ich da etwas falsch verstanden?





Signatur
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Es ist nicht so wichtig was A schreibt,
sondern wie B es versteht.

www.das-weibernest.de

GeorgMohr
Moderator

Schulpädagogischer Berater/Gutachter





Status: Offline
Registriert seit: 15.12.2004
Beiträge: 151
Nachricht senden Erstellt am 30.07.2005 - 08:14

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Guten Morgen, tanja,

Sie haben übersehen, dass wir in einer



repräsentativen Demokratie


leben.

Das bedeutet praktisch, dass Sie ganz allein Ihre Klasse im Elternrat vertreten ( = repräsentieren ) und dass Sie allein für Ihre Klasse sprechen und abstimmen.

Vom System her gedacht haben all die anderen Eltern Ihrer Klasse Ihnen so viel Vertrauen gegeben, dass Sie Ihnen die Vollmacht gegeben haben, ohne weitere Rücksprache im Namen der Klassenelternschaft Entscheidungen zu treffen.

Genauso ist es im Prinzip mit den Abgeordneten: einmal gewählt sind sie nur noch ihrem eigenen Gewissen verpflichtet (in Wirklichkeit dem Faktionszwang der Führung Ihrer Partei).

Natürlich sollten Entscheidungsbereiche im Elternrat Ihnen so früh bekannt sein, dass Sie sich mit anderen Eltern beraten können. Diese Bereiche müssten immer schon auf der schriftlichen Tagesordnung mit der Einladung zur Sitzung stehen, sa dass Sie mindestens eine Woche vorher wissen können, über was Sie entscheiden sollen. So offen formulierte Tagesordnungspunkte wie "verschiedene Abstimmungen / Beschlüsse" darf es nicht geben.
Nicht vorher bekannte dringliche Abstimmungen dürfen in der Regel nur durchgeführt werden, wenn mindestens zwei Drittel der Anwesenden der Durchführung einer Abstimmung über diesen Punkt zustimmen.

Müsst man als "Abgeordnete" immer erst seine Mannschaft fragen, wäre dies einerseits kaum durchführbar und andererseits auch verboten, weil Ihr Mandat dann ein "imperatives Mandat" wäre - eines, bei dem Sie nur wie beauftragt stimmen dürften - auch wenn Sie selbst anderer Auffassung sind.

Natürlich sollten Sie auch Kritik im Elternrat einbringen können.
Aber ich mache leider auch oft die Erfahrung, dass dies eher unerwünscht ist.
"Man ist doch auf Schulseite so unfehlbar!"
Haben Sie trotzdem den Mut dazu !

Viele Grüße, GEORG MOHR





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