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Doris Carnap
Moderatorin


Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 17.07.2006, 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Silke,

hier noch ein Link zum Landesverband Legasthenie Hessen zum Umgang mit den hessischen Rechtsvorschriften, falls ihr überlegt wegen der nicht berücksichtigten Legasthenie Einspruch gegen die Nichtversetzung zu erheben.

http://www.lvl-hessen.de/grafiken/p....lung_zur_Rechtslage_1.pdf

Doris
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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Silke
vorübergehend gesperrter User


Anmeldedatum: 22.03.2006
Beiträge: 89
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 24.07.2006, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mittlerweile hatten wir den Termin mit dem stellv. Schulleiter, unter anderem wegen der nicht erfolgten Benachrichtigung bzgl. der Nichtversetzung unseres Sohnes und verbunden damit der Nichtbeachtung seiner Legasthenie.
Es stellte sich heraus, dass die Adresse auf dem Schreiben falsch war und dieses deshalb an die Schule zurückging.
Wir konfrontierten den Schulleiter mit dem Notenbild in Mathematik, dass für uns und unseren Sohn nicht nachvollziehbar ist und mit der Tatsache, dass unser Sohn glaubt, die Latein-Lehrerin wolle ihn sowieso ?abschießen?, die auf einer Äußerung ihrerseits während der Notenbesprechung zurückgeht, wo sie zu ihm sagte: ?Du bekommst eine 5, du willst ja sowieso nicht versetzt werden.? Diesen Vorfällen will er nachgehen und uns informieren.
Der Schulleiter empfahl uns noch einmal mit unserem Sohn bzgl. der angebotenen Nachprüfung zu sprechen; er wäre Mitglied in der Prüfungskommission und würde peinlich darauf achten, dass man ?pfleglich? mit ihm umgehe.
Macht er die Nachprüfung nicht, muss er die nächsten 3 Klassen ohne Wiederholung schaffen, sonst muss er die Schule verlassen; macht er die Nachprüfung und besteht sie, kann er dann trotzdem eine der nächsten beiden Klassen wiederholen, besteht er sie nicht, ist er soweit wie jetzt, sprich verlieren kann er dabei nichts.
Mein Mann kündigte gleichzeitig an, dass wir einen Antrag auf Nachteilsausgleich für das nächste Schuljahr stellen werden, und dass wir peinlich darauf achten werden, dass dieser auch durchgeführt wird. Wir erklärten ihm die speziellen Probleme, die unser Sohn hat, denn jede Legasthenie ist anders; unser Sohn leidet an einer audio-visuellen Differenzierungsschwäche, d. h. er hat Probleme mit der Wortbildspeicherung.
Er hat in Deutsch enorme Fortschritte gemacht, so hat er im letzten Schuljahr bei einem Diktat die beste Arbeit geschrieben, ein Lernfortschritt, der überhaupt nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, und trotzdem ist die Anerkennung gleich Null, traurig oder?

Insgesamt hat er sich immerhin fast zwei Stunden Zeit genommen für dieses Gespräch, in dem es ja nicht nur um unseren Sohn ging, sondern auch um unsere Tochter und einige unschöne Vorfälle mit Lehrern in ihrer Klasse, aber dazu werde ich mich vielleicht im Forum noch mal gesondert äußern.

Unser Sohn hat sich mittlerweile dazu entschieden, die Nachprüfung nicht zu machen, da die Latein-Lehrerin bei einem Telefonat mit meinem Mann schon angedeutet hat, dass sie nicht gewillt ist, ihn zu unterstützen. Mein Mann hat den stellv. Schulleiter entsprechend informiert, und dieser hat uns zugesichert, dass er ein ?wachsames? Auge auf die Umsetzung des Nachteilsausgleichs für unseren Sohn haben wird, zumal jetzt schon feststeht, dass er die gleiche Latein-Lehrerin wieder bekommen wird.

Na ja, mal sehen, wie das weitergeht.

LG

Silke
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