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Kopie: Sprüche von der Lehrerin

 
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Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 21.01.2006, 20:22    Titel: Kopie: Sprüche von der Lehrerin Antworten mit Zitat

Ersteller:

Erika





Status: Offline
Registriert seit: 16.12.2004
Beiträge: 130
Nachricht senden Erstellt am 07.04.2005 - 22:01

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Hallo,

vielleicht ist es übertrieben, hier gleich von Mobbing zu reden, aber gerade solche "Kleinigkeiten", die jedoch keine Seltenheit sind, machen den Kindern zu schaffen.

Heute erzählte mein Sohn, dass die Lehrerin gesagt hätte, sie werde die Klasse in den nächsten Wochen mit Grammatikübungen und Klassenarbeiten triezen. Mein Sohn kam nach Hause und hatte null Bock, überhaupt irgendetwas für die morgige Klassenarbeit zu üben, was eigentlich die Hausaufgabe war. Er meinte, ich müsste wohl demnächst mit einigen Vierern oder Fünfern rechnen, obwohl er bisher mit Grammatik keinerlei Schwierigkeiten hatte.

Zu einem unter Ritalinbehandlung stehenden sogenannten ADS-Kind, sagte die Lehrerin vor einer Grammatik-Übung im Unterricht: "Ich werde die Wörter für dich sortieren, denn das ist zu schwer für dich. Sonst fängst du gleich wieder an zu heulen." Darauf antwortete ein Klassenkamerad: "Ich fange auch gleich an zu heulen, wenn Sie dann auch meine Wörter sortieren."

Wie hat sich dieses ADS-Kind wohl gefühlt? Die Mutter des Kindes ist übrigens überzeugt, dass ihr Kind seit längerer Zeit von der Lehrerin gemobbt wird.

Gruß einer müden Erika
Außerdem ist ein durch die Schule durchgeführter LRS-Test bei diesem Kind negativ ausgefallen, bei einem durch die Mutter privat finanzierten Test wurde LRS bestätigt. Das Kind hat eine Hauptschulempfehlung erhalten. Auf Wunsch der Mutter wird es allerdings ab nächstem Schuljahr eine Realschule besuchen. Was kann man eigentlich in einem solchen Fall unternehmen, damit LRS anerkannt wird?





Signatur
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"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)

Angelika





Status: Offline
Registriert seit: 01.04.2005
Beiträge: 43
Nachricht senden Erstellt am 08.04.2005 - 08:10

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Hallo Erika!

Ich finde diese Kleinigkeiten auch problematisch, weil sie sich leider oft zu einem häßlichen Gesamtbild zusammenfügen.

Da man die Lehrer meist nicht persönlich kennt und daher schlecht einschätzen kann WIE sie diese Äußerungen wirklich meinen ist es natürlich schwierig zwischen wohlmeinender Flaspisgkeit, unangebrachter Burschikosität und Bosheit zu unterscheiden.

Manchmal stellt man sich ja selbst die Frage, wie man auf andere wirkt und ich weiß, dass ich mit meinem "nordischen Charme" manchmal etwas hart rüberkomme, was aber in den seltensten Fällen böse gemeint ist.

Sprache spiegelt die Denkweise einses Menschen - und oft erfährt man dadurch mehr über sein Gegenüber, als diesem lieb sein kann.

Wenn eine Lehrkraft das Wort "triezen" benutzt, so soll dies sicher ein Scherz sein - ABER, gedacht wurde es so und so wird der Stoff dann wohl auch behandelt.

Eine solche Ankündigung läßt mich nicht vermuten, dass sich hier jemand mit Freude und übersprudelnd vor Ideen daran machen wird, mit den Schülern ein neues Gebiet zu erforschen.

Der Ausrutscher "sonst heulst du gleich wieder" ist natürlich bestens dazu geeignet, ein Kind bloß zu stellen und auszugrenzen. Hierfür finde ich beim besten Willen keine entschuldigende Erklärung außer vielleicht die, dass es bestenfalls nicht böse gemeint war.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich gemerkt habe, dass ich dazu neige recht hohe Ansprüche zu stellen und damit gelegentlich meine Umwelt zu überfordern. Manchmal ist beim Gegenüber einfach nicht "mehr zu holen" und dann ist tröstlicherweise zumindest keine Bosheit um Spiel.


Morgenfrische Grüße

Angelika








Signatur
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Dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut, dem Glücklichen ist jedes Unkraut eine Blume.

DorisCarnap
Moderatorin




Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 60
Nachricht senden Erstellt am 10.04.2005 - 11:50

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Hallo Erika,

du schreibst: "Außerdem ist ein durch die Schule durchgeführter LRS-Test bei diesem Kind negativ ausgefallen, bei einem durch die Mutter privat finanzierten Test wurde LRS bestätigt. Das Kind hat eine Hauptschulempfehlung erhalten. Auf Wunsch der Mutter wird es allerdings ab nächstem Schuljahr eine Realschule besuchen. Was kann man eigentlich in einem solchen Fall unternehmen, damit LRS anerkannt wird?"

Das hängt von der Verordnung des Bundeslandes ab - da kann man gar nichts allgemeingültiges zu sagen!

Beim Bundesverband findest du die Verordnungen: www.legasthenie.net/start.php?vier=true&index=schule

Ich kann dir bei der Interpretation des entsprechenden Textes versuchen zu helfen. Man kann aber auch bei der Schulaufsichtsbehörde anrufen, den Fall beschreiben und sich nach Lösungsmöglichkeiten erkundigen. So erfährt man genau welche Unterstützung man bei der Durchsetzung der Forderung bekommen wird.

Grüße

Doris





FranzJosefNeffe





Status: Offline
Registriert seit: 27.05.2005
Beiträge: 4
Nachricht senden Erstellt am 28.05.2005 - 22:04

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Wäre es nicht klüger, statt der Lese/rechtschreibschwäche die Lese/RechtschreibSTÄRKE anzuerkennen.
Seit dem KMK-Beschluß von 1978 betreiben wir eine dermaßen dämliche Förderung der SCHWÄCHE, daß diese sich geradezu gigantisch vermehrt. Sehr viele streiten inzwischen für ihre Schwäche, weil die sehr viel besser "bezahlt" wird als Stärke.
Ich bringe oft die "diagnostiziertesten" "Legastheniker" binnen kurzem zu viel besserem Schreiben und vor allem zu Interesse an der Entwicklung ihrer POTENTIALE. Wenn man mit denen was tut, wird man nämlich LEBENSTÜCHTIG und FÜHLT sich auch danach. Wenn man aber immer nur seine Schwächen trainiert, kann man sich logischerweise am Ende nur "stark schwach" fühlen. Ist das nicht öde?
In >LegastheNIE. Kinder zu Legasthenikern machen, das zerströt die Persönlichkeit< habe ich berichtet und belegt, warum die betroffenen Kinder sogar noch viel besser rechtschreiben können ales ihre Mitschüler. Meine inzwsichen in Pension befindliche Kollegin Hiltraud Prem sagte es vor über 20 jahren auch schon deutlich: "LegastheNIE ist ein Gespenst und Gespenster gibt es nicht." und "LegastheNIE ist keine Lernmschwäche sondern eine LEHRschwäche." Da die Lehrer die Lösung nicht richtig vorleben können, machen sie ein Problem daraus, mit dem sie von ihrer Un-Fähigkeit ablenken. Dabei wären auch die Lehrer hochbtalentiert, es gut zu machen und alle das Schreiben richtig zu lehren wie z.B. Frau Prem. Aber sie brauchen Leute, die ihnen zeigen, wie es geht, und die nicht mit einem Wust von Wissenschaftelhuberei und Verwaltungskonstruktionen ebenfalls davon ablenkt, daß sie es selber nicht können. Wie wollen wir denn unsere konkreten Lebensprobleme LÖSEN, wenn wir bald alle nichts anderes mehr gelernt haben werden, als darauf zu pochen, daß wir es nicht können?????
Ich kann nur immer wieder auf Frau Prem verweisen, bei der JEDES Kind in 1/3 der üblichen Zeit freiwillig und gern richtig lesen % schreiben gelernt hat. Sie hat nicht die Leseschwäche trainiert sondern das, was andere gar nicht sehen oder auch noch daf´ür streiten, daß es nicht da sei: die LeseSTÄRKE.
Wenn ich Kinder dazu bringe als Persönlichkeit zu wachsen, dann werden sie insgesamt stärker, sie bekommen auch bessere Vitalfunktionen (auf die achtet in der Schule kaum jemand) und sie ändern die Atmosphäre, soadß auch der Lehrer anders zu ihnen wird. Einen interessantenm Fall habe ich z.B. in >LegasteNIE< berichtet. Entdecken, provozieren und gestalten Sie halt auch mit den - noch zu hebenden - TALENTEN! Ich wünsche alles Gute dabei und grüße herzlich.
Franz Josef Neffe
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