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Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 16:23    Titel: Kopie: extra für lehrer Antworten mit Zitat

kinderhaus





Status: Offline
Registriert seit: 16.11.2005
Beiträge: 29
Nachricht senden Erstellt am 24.11.2005 - 08:07

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Der Sokratische Eid

nach einer Idee von Hartmut v. Hentig ("Die Schule neu denken", Seite 258 f)



Als Lehrer und Erzieher verpflichte ich mich,

- die Eigenart eines jeden Kindes zu achten und gegen jedermann zu
verteidigen;
- für seine körperliche und seelische Unversehrtheit einzustehen;
- auf seine Regungen zu achten, ihm zuzuhöhren, es ernst zu nehmen;
- zu allem, was ich seiner Person antue, seine Zustimmung zu suchen,
wie ich es bei einem Erwachsenen täte;
- das Gesetz seiner Entwicklung, soweit es erkennbar ist, zum Guten auszulegen und dem Kind zu ermöglichen, dieses Gesetz anzunehmen;
- seine Anlagen herauszufordern und zu fördern;
- es zu schützen, wo es schwach ist, ihm bei der Überwindung von Angst
und Schuld, Bosheit und Lüge, Zweifel und Misstrauen, Wehleidigkeit und
Selbstsucht beizustehen, wo es das braucht;
- seinen Willen nicht zu brechen - auch nicht, wo er unsinnig erscheint;
ihm vielmehr dabei zu helfen, seinen Willen in die Herrschaft seiner
Vernunft zu nehmen; es also den mündigen Verstandesgebrauch
und die Kunst der Verständigung wie des Verstehens zu lehren;
- es bereit zu machen, Verantwortung in der Gemeinschaft und für diese
zu übernehmen;
- es die Welt erfahren zu lassen, wie sie ist, ohne es der Welt zu
unterwerfen, wie sie ist;
- es erfahren zu lassen, was und wie das gemeinte gute Leben ist;
- ihm eine Vision von der besseren Welt zu geben und Zuversicht, daß
sie erreichbar ist;
- es wahrhaftig zu lehren, nicht die Wahrheit, denn "die ist bei Gott
allein".

Damit verpflichte ich mich,

- so gut ich kann, selbst vorzuleben, wie man mit den Schwierigkeiten,
den Anfechtungen und Chancen unserer Welt und mit den eigenen
begrenzten Gaben, mit der eigenen immer gegebenen Schuld
zurechtkommt,
- nach meinen Kräften dafür zu sorgen, dass die kommende Generation
eine Welt vorfindet, in der es sich zu leben lohnt und in der die ererbten
Lasten und Schwierigkeiten nicht Ideen, Hoffnungen und Kräfte
erdrücken,
- meine Überzeugungen und Taten öffentlich zu begründen, mich der
Kritik- insbesondere der Betroffenen und Sachkundigen - auszusetzen,
meine Urteile gewissenhaft zu prüfen;
- mich dann jedoch allen Personen und Verhältnissen zu widersetzen,
dem Verbandsinteresse, der Dienstvorschrift -, wenn sie meine hier
bekundeten Vorsätze behindern.

Ich bekräftige diese Verpflichtung durch die Bereitschaft, mich jederzeit an den ihr enthaltenen Maßstäben messen zu lassen.






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Vielleicht ist alles auch ganz anders.

PetraLitzenburger
Administratorin




Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 141
Nachricht senden Erstellt am 25.11.2005 - 13:45

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Liebe Martina,

wäre schön wenn sich alle Lehrer diesem Eid verpflichten würden.


Liebe Grüsse

Petra Litzenburger





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Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Berthold Brecht

Frank333
TROLL




Status: Offline
Registriert seit: 16.07.2005
Beiträge: 13
Nachricht senden Erstellt am 25.11.2005 - 18:26

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Gefunden: www.pamina-schulzentrum.de/gymnasium/eidelt/default.htm

EID der ELTERN

Uns, den Eltern, ist bewusst, dass das Gelingen der Schule von einem harmonischen Dreiecksverhältnis "Eltern<->Lehrer<->Kinder" wesentlich geprägt ist.

Möglich wird dies, wenn jede dieser Gruppe sich ihrer Verantwortung bewusst ist und entsprechend handelt. Um dieser Verantwortung als Eltern gerecht zu werden, engagieren wir uns für und identifizieren wir uns mit der Schulgemeinschaft nach folgendem Verhaltenskodex:

Im Umgang mit den Lehrern wollen wir:
- ehrlich und offen zusammen arbeiten,
- konstruktiv, kritisch, aber auch kompromissfähig sein,
- auf die menschliche und fachliche Kompetenz vertrauen.

Wir wollen unsere(n) Kinder(n)
- in ihrer Persönlichkeit stärken,
- in ihren Sorgen und Ängsten ernst nehmen,
- ihnen Vorbild sein,
- Vertrauen geben,
- zur Selbständigkeit und Rücksichtnahme erziehen,
- in ihrer Leistungsentwicklung fördern und
- in ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit fordern.

Wir sind uns bewusst, dass diese Ziele, obwohl sie selbstverständlich sein sollten, schwierig umzusetzen sind. Es ist für uns eine Herausforderung, an deren Verwirklichung wir gemessen werden.




PetraLitzenburger
Administratorin




Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 141
Nachricht senden Erstellt am 27.11.2005 - 20:36

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Hallo Frank,

warum wusste ich bereits als ich meine Antwort verfasste, dass genau dieser "Eid für Eltern", danach hier zu lesen sein wird?

Ich muss Hellseher sein!


Ernsthaft:

Genau diese Vorsätze hatte ich, als ich meine Tochter im August 2002 zum ersten Mal in die Schule brachte.


Freundlicher Gruß

Petra Litzenburger










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Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Berthold Brecht

Erika
Stammposter




Status: Offline
Registriert seit: 16.12.2004
Beiträge: 256
Nachricht senden Erstellt am 27.11.2005 - 21:53

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Hallo,

Frank schrieb
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Im Umgang mit den Lehrern wollen wir:
- ehrlich und offen zusammen arbeiten,
- konstruktiv, kritisch, aber auch kompromissfähig sein,
- auf die menschliche und fachliche Kompetenz vertrauen.



Ja, diese Ziele sind mir selbstverständlich. Von meinem anfangs vorbehaltlos vorhandenen Vertrauen auf die menschliche und fachliche Kompetenz bei Lehrern ist leider nicht mehr viel übrig geblieben. Eigentlich kann ich sagen "Zum Glück", denn ohne ein Anzweifeln der fachlichen Kompetenzen einiger Lehrer wäre mein Sohn längst vor die Hunde gegangen.

Viele Grüße
Erika


[Dieser Beitrag wurde am 27.11.2005 - 21:55 von Erika aktualisiert]





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"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)

kinderhaus





Status: Offline
Registriert seit: 16.11.2005
Beiträge: 29
Nachricht senden Erstellt am 27.11.2005 - 23:01

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@frank:

von der gleichen schule: schrieb
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Der Eid der Lehrer Der Sokratische Eid
Berufseid für Pädagogen - Hartmut von Hentig (Deutsche Lehrerzeitung Nr. 37/1991, Seite 3)

?So werd ich`s mit jung und alt halten ... So nämlich befiehlt es der Gott ... Ob ihr mich freisprecht oder nicht, ich werde nicht anders handeln - und müsste ich noch so oft den Tod über mich ergehen lassen.

(Aus der Apologie des Sokrates)


Als Lehrer und Erzieher verpflichte ich mich, nach bestem Wissen und Können und in der Kenntnis der eigenen Grenzen

- die Eigenheit eines jeden Kindes zu achten und gegen jedermann zu verteidigen,
- für seine körperliche und seelische Unversehrtheit einzustehen,
- zu allem, was ich seiner Person antue, seine Zustimmung zu suchen, wie ich es bei einem Erwachsenen täte,
- das Gesetz seiner Entwicklung, soweit es erkennbar ist, zum Guten auszulegen und dem Kind zu ermöglichen, dieses Gesetz anzunehmen,
- seine Anlagen herauszufordern und zu fördern,
- seine Schwächen zu schützen, ihm bei der Überwindung von Angst und Schuld, Bosheit und Lüge, Zweifel und Misstrauen, Wehleidigkeit und Selbstsucht beizustehen, wo es das braucht,
- seinen Willen nicht zu brechen - auch nicht, wo er unsinnig erscheint, ihm vielmehr dabei zu helfen, seinen Willen in die Herrschaft seiner Vernunft zu nehmen,
- es also den mündigen Verstandesgebrauch zu lehren und die Kunst der Verständigung und des
Verstehens,
- es bereit zu machen, Verantwortung in der Gemeinschaft zu übernehmen und für diese es auf die Welt einzulassen wie sie ist, ohne es der Welt zu unterwerfen, wie sie ist,
- es erfahren zu lassen, was und wie das gemeinte gute Leben ist,
- ihm eine Vision von der besseren Welt zu geben und Zuversicht, dass sie erreichbar ist,
- es wahrhaftig zu lehren, nicht die Wahrheit, denn ?die ist bei Gott allein?.

Damit verpflichte ich mich,

- so gut ich kann, selbst vorzuleben, wie man mit den Schwierigkeiten, den Anfechtungen und Chancen unserer Welt und mit den eigenen begrenzten Gaben, mit der eigenen immer gegebenen Schuld zurechtkommt,
- nach meinen Kräften dafür zu sorgen, dass die kommende Generation eine Welt vorfindet, in der es sich zu leben lohnt und in der die ererbten Lasten und Schwierigkeiten nicht Ideen, Hoffnungen und Kräfte erdrücken,
- meine Überzeugungen und Taten öffentlich zu begründen, mich der Kritik - insbesondere der Betroffenen und Sachkundigen - auszusetzen, meine Urteile gewissenhaft zu prüfen,
- mich dann jedoch allen Personen und Verhältnissen zu widersetzen, wenn sie meine hier bekundeten Vorsätze behindern.

Ich bekräftige diese Verpflichtung durch die Bereitschaft, mich jederzeit an den in ihr enthaltenen Maßstäben messen zu lassen.Im Bewusstsein der hohen Ideale und anspruchsvollen Ziele werden meine täglichen Schwierigkeiten bei der Verwirklichung nicht Begründung für Alltagsroutine, sondern Anlass zu selbstkritischer Dauerreflexion sei


na, das is ja mal was...!

ob das eine wohl das andere bedingt?

grüße,
martina







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Vielleicht ist alles auch ganz anders.

Momo86
Stammposter




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Registriert seit: 01.04.2005
Beiträge: 125
Nachricht senden Erstellt am 28.11.2005 - 08:10

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Ich hatte es an anderer Stelle auch schon mal ge-und beschrieben.
Man versucht die größtmögliche Offenheit mit der Lehrkraft seines Kindes, man ließe sie bereitwillig vertrauliche Arztberichte lesen, damit sie ein Kind besser einschätzen könne (aber sie weigert sich).
Man taucht bei jedem Elternabend auf, bietet bei jeder Klassenveranstaltung seine Hilfe an.
Teils ist man die einzige, die überhaupt Hilfe anbietet.
Und am Ende entdeckt man nicht zum 1.Mal, dass man mal wieder angeschmiert und beschissen wurde.
Danke, liebe Frau K.!

Neuester Vorwurf der Schule an mich: Sie kümmern sich zu sehr um Ihre Kinder!!!

Na, das ist doch mal was Neues!




PetraLitzenburger
Administratorin




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Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 141
Nachricht senden Erstellt am 28.11.2005 - 20:24

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Hallo Momo,

die Einen kümmern sich zuviel und die Anderen zu wenig. Anscheinend wird das so ausgelegt, wie es gerade passt.


Liebe Grüße

Petra Litzenburger





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