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Bayern will mehr Abiturienten

 
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Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 09.02.2007, 11:34    Titel: Bayern will mehr Abiturienten Antworten mit Zitat

Quelle: Augsburger Allgemeinen Zeitung Ausgabe vom 9.Februar 2007

Bayern will mehr Abiturienten

Bis 2011 soll die Quote auf über 40 Prozent steigen

München (onni).

In Bayern sollen künftig mehr Schüler als bisher mit dem Abitur die Schule verlassen. Das Kultusministerium will die Zahl derjenigen, die das Gymnasium abbrechen oder sitzenbleiben, senken. Das geht aus einem Bericht hervor, der gestern im Bildungsausschuss im Landtag vorgelegt wurde.

Die Anforderungen der Wirtschaft für bestimmte Berufe sind gewachsen, sagte der Pressesprecher des Kultusministeriums, Ludwig Unger, im Gespräch mit unserer Zeitung. Universitäts-Abschlüsse spielen heute insgesamt eine wichtigere Rolle.

Bis 2011 soll die Abiturientenquote auf über 40 Prozent steigen. Zehn Prozent eines Jahrgangs sollen dabei über die beruflichen Schulen (Berufsober- und Fachoberschule) zur Hochschulreife geführt werden, so Unger. Vor diesem Hintergrund werde es im kommenden Schuljahr an insgesamt 46 Fachoberschul-Standorten - bisher waren es nur 20 - die Möglichkeit geben, ein 13. Jahr die Schule zu besuchen (FOS 13), um so das Abitur zu erlangen.

Interessant dabei: Ob ein Kind in Bayern das Gymnasium besucht, hängt stark vom Wohnort ab. Nach einer Erhebung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung wechselt etwa im Landkreis Donau-Ries nur ein Viertel der Kinder an das Gymnasium - in Augsburg und Memmingen dagegen rund ein Drittel. Eine eindeutige Erklärung dafür gebe es nicht, so Wolfgang Ellegast vom Kultusministerium.

Weniger Sitzenbleiber: Auch dadurch soll die Zahl der Abiturienten wachsen. Das Vorrücken auf Probe, das zum Schuljahr 2004/2005 eingeführt wurde, helfe die Wiederholungsquote zu senken, sagte Unger. In diesem Fall kann das Lehrerkollegium einen versetzungsgefährdeten Schüler unter Vorbehalt durchwinken. Nach einem Vierteljahr wird überprüft, ob er das Leistungsniveau erreicht hat. Siehe Kommentar Seite 2

Kein Abi für alle

Jetzt will Bayern die Zahl der Abiturienten steigern. Und schon gleich sorgen sich viele um die Qualität des Gymnasiums. Als wäre der einzige Weg dorthin die Absenkung der Anforderungen. Keiner will das Abi für alle.

Im Gegenteil: Es ist längst bekannt und nicht schmeichelhaft für die Schulart, dass viel zu viele Schüler das Gymnasium erfolglos wieder verlassen und dass das Sitzenbleiben fast schon zur normalen Schülerkarriere gehört. Natürlich gibt es junge Menschen, die mit dem Gymnasium nicht zurechtkommen. Doch die allermeisten versagen, weil sie vom Unterricht nicht mitgenommen und weil sie nicht ausreichend gefördert werden. Mit besserem Unterricht und mehr individueller Förderung lässt sich hier Abhilfe schaffen.

Aber: Wohnort und soziale Herkunft spielen in Bayern immer noch eine große Rolle bei der Wahl der Schullaufbahn. Die Hälfte der Starnberger Kinder wechseln aufs Gymnasium, in Straubing ist es nur ein Viertel. Bei den Migrantenkindern schaffen nur 16 Prozent den Übertritt. Bayern kann es sich aber auf Dauer und bei sinkenden Schülerzahlen nicht leisten, viele begabte Schüler außen vor zu lassen. Ursula Ernst

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