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Stigmatisierung unschuldiger Kinder durch Fehlverhalten der

 
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Rita



Anmeldedatum: 14.02.2007
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 14.02.2007, 23:13    Titel: Stigmatisierung unschuldiger Kinder durch Fehlverhalten der Antworten mit Zitat

Stigmatisierung unschuldiger Kinder durch Fehlverhalten der Eltern!

?Kuckuckskinder?

Der Kuckuck, legt nach sorgfältiger Recherche, seine Eier in ein fremdes Vogelnest.
Diese werden von den neuen Eltern nicht erkannt und als ihre Kücken großgezogen.
Der Name Kuckuck ist bezeichnend für ein Verhalten eines Vogelelterntieres. Es gibt keinen Grund, die von fremden Eltern aufgezogenen Vogelkinder, sowie Kinder, als Kuckuck zu bezeichnen. Kuckuck steht für eine Vogelart mit einem bestimmten Verhalten. Kinder haben dieses Verhalten nicht, auch nicht die Kücken des Kuckucks!

Nur eine absolut kinderfeindliche Gesellschaft nutz die Gelegenheit, ihre Nachkommen mit einen ?Schimpfbegriff? zu stigmatisieren, obwohl ihr eigenes, schamlos unmoralisches Verhalten, diese Situation für die Kinder bereitet hat.

Nach den, mit hohlen Worthülsen bereiteten , Bekenntnissen, eine bessere und kinderfreundlicheres Deutschland zu gestalten, können die Medien als Webeplattform für eine kinderfeindliche Gesellschaft, es sich nicht verkneifen, immer wieder diesen verunglimpfenden Schimpfbegriff zu benutzen.
Allen voran sind es immer wieder die Moderatoren von Diskussions- und Interviewsendungen, die sich wetteifern im Gebrauch von Stigmatisierung der schutzlosen Kinder. Man muss dabei auch bedenken, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter überhaupt nicht wissen, warum man Ihnen den Stempel "Kuckuckskind" aufrückt.

Was können Kinder dafür, wenn sich ihre Eltern nicht einer Gewissensbildung unterworfen haben?
Begriffe wie Ethik, Moral sind hier nicht angebracht, aber ein Gewissen ist die Wahrheitsbasis, auf Grund derer sich eine Persönlichkeit ausbildet.

Liegt es daran, dass in Deutschland nur Moderatoren-Stellen in den Medien vergeben werden an Personen, die die Phase der Persönlichkeitsbildung mit allen notwendigen Voraussetzungen übersprungen haben?

Moderatoren im TV-Sender Phönix, ZDF, MDR, N24, RTL sind mir speziell aufgefallen.

Nach dem Vorsatz: Wehret den Anfängen, habe ich letztes Jahr versucht mit schriftlichen Anmahnungen, bezüglich der Benutzung dieser Stigmatisierung von unschuldigen Kindern, an die Verantwortlichen zu wenden.
Auch an Intendanten habe ich geschrieben, unter der Überschrift: Verantwortung für ethische Medienkultur.
Von allen Angeschriebenen bekam ich nur eine Antwort zurück von Herrn Dr. Wolfgang Maier Sigrist (PHÖNIX), mit dem Verteidigungswortlaut: "Die andern benützten diesen Begriff doch auch!"
Eine ausweichend oberflächliche Antwort bekam ich auch von der Staatsregierung, Frau Gisela Kuttner. Geändert hat sich bis heute nichts, heute, im Zusammenhang mit der Vaterschaftstestdiskussion, werden wieder täglich Kinder unschuldig mit diesem Schimpfwort belegt.

Selbst wenn dies so ist, dass es sich um einen gängigen Begriff handelt, der in den Medien, Büchern, Duden und wissenschaftlichen Studien auftaucht, dann ist das nur damit zu Begründen, das die Erzeuger und häufigen Benutzer dieses Begriffes selbst ein Psychotrauma mit sich schleppen. Eigenes schlechtes Gewissen gibt kein Recht, eine schlechte unrechte Tat auf andere abzuwälzen.

Vergleichend dazu wurde in Deutschland schon immer ein Buhmann für eigenes Unvermögen ausgewählt um von seiner eigenen Schlechtigkeit abzulenken: Im dritten Reich hieß es damals: ?Judenschweine? und jeder rief es nach, was er von anderen gehört hatte. Nicht alle beteiligten sich daran, aus Angst ist niemand dagegen eingeschritten.
Welche Angst steckt heute in den Menschen, dass sie ohne Reaktion solche Stigmatisierung gegen Kinder dulden und was schlimmer ist, es ebenfalls nachsprechen mit der Begründung, ?die anderen tun es doch auch!?
Wenn dem nicht Einhalt geboten wird, Kinder zu stigmatisieren, ohne darüber nachzudenken, wie das für ein Kind ist, wie es sich fühlen mag, wenn es in der Schule als "Kuckuckskind" verschrien ist, dann muss ich den Weg über eine Anzeige starten und bitte die EMGS sich anzuschließen, oder selbst tätig zu werden.

Gerne darf mein Schreiben hier benützt werden, um auch anderswo auf den kinderfeindlichen Usus aufmerksam zu machen und einen Anstoß zu geben, Kinder vor der Haftung für das unmoralische Verhalten ihrer Eltern und Medien-Moderatoren zu schützen.

Stigmatisierung ist u.a. eine der nichtsichtbaren Ursachen für Mobbing und Gewalt gegen Kinder.

Rita Felten
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Was ich tu und nicht tu, gibt Einblick in meinen Gewissens-IQ! (Rita F.)
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