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Sexueller Missbrauch durch Grundschullehrer
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Petra Litzenburger



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 08:32    Titel: Sexueller Missbrauch durch Grundschullehrer Antworten mit Zitat

Zitat:
Grundschülerin wurde sexuell missbraucht

Von Petra Herterich

JUSTIZ Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Lehrer

Der Pädagoge wurde suspendiert. Das Mädchen ist schwer traumatisiert, macht eine Therapie. Weitere Schülerinnen sollen betroffen sein.

Aurich/Reepsholt - Mia hatte sich auf die Schule gefreut.
Endlich war sie ein großes Mädchen, wie ihre Schwestern. Fröhlich und aufgeweckt war sie, rechnen konnte sie auch schon. Nach einem Monat Schule war die Sechsjährige nicht wieder zu erkennen: still, in sich gekehrt, machte wieder ins Bett, zerkratzte sich das Gesicht, fing an zu brechen, kaum dass der Schulbus um die Ecke bog. Inzwischen steht fest: Mia (Name geändert) wurde missbraucht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt gegen den Lehrer.

Gegen den Pädagogen, der sich ?Schulpapa? von den Schülern nennen und die Kinder gerne mal auf seinem Schoß sitzen ließ, wurde schon 2002 wegen Verdachts der Körperverletzung ermittelt. Doch damals hatte man kein strafrechtliches Verhalten feststellen können. Jetzt wird auch dieses Verfahren wieder aufgenommen.

Der Lehrer, der Jahrzehnte an der Grundschule in Reepsholt tätig war, ist inzwischen von der Schulbehörde suspendiert worden. Für Mia kommt das zu spät.

?Mein Kind hätte nicht leiden müssen, wenn damals schon ordentlich ermittelt worden wäre und man Konsequenzen gezogen hätte. Wir sind verzweifelte Eltern, denen nicht geholfen wurde?, sagt ihre Mutter, die sich an die Schulleitung und die Polizei gewandt hatte und inzwischen einen Anwalt eingeschaltet hat. Im Gegenteil: ?Schief angesehen wurden wir, als unsere Vorwürfe laut wurden.?

Dabei waren die Zeichen bei Mia eigentlich eindeutig: ?Sie hatte plötzlich ganz oft Scheidenentzündungen?, erinnert sich ihre Mutter. Weil Mia immer verschlossener wurde, sich auf nichts mehr konzentrieren konnte und in der Schule nicht mehr mitkam, habe der Lehrer sie dann auch noch zur Nachhilfe geholt. ?Da war er mit ihr allein?, sagt ihre Mutter und die Tränen laufen über ihr Gesicht.

Sie ging mit ihrer Tochter von Arzt zu Arzt bis sie, nach einem Jahr Wartezeit, endlich einen Termin bei einer Traumatherapeutin in Oldenburg bekam. Die sagte der Mutter schließlich die ungeschönte Wahrheit: ?Meine Tochter ist missbraucht worden : ich dachte, der Boden bricht unter meinen Füßen weg.?

Ihrer Therapeutin hat sich Mia inzwischen fast vollständig anvertraut. Aber es ist schwer, Kontakt zu dem Mädchen zu bekommen. ?Sie stellt sich weg : ist da, sieht einen an, aber hört einen nicht?, erklärt die Mutter. ?Man dringt oft nicht zu ihr durch.? Posttraumatische Belastungsstörungen bescheinigt die Psychologin.

Nach OZ-Informationen gibt es weitere Mädchen, die wohl ähnliche Erlebnisse mit dem Lehrer hatten wie Mia, und die bereits bei der Staatsanwaltschaft in Aurich ausgesagt haben sollen. "
?Mein Kind hätte nicht leiden müssen, wenn damals schon ordentlich ermittelt worden wäre? "

Die Mutter

OZ vom 16.12.2006


Quelle: http://www.ostfriesen-zeitung.de/in....-12-16&article=334066


Zitat:
Schwere Vorwürfe: Lehrer angeklagt

Staatsanwaltschaft: Kinder Opfer sexueller Übergriffe

Wittmund/kdh ? Das Ermittlungsverfahren gegen einen ehemaligen Lehrer der Grundschule Reepsholt ist abgeschlossen. Wie Werner Kramer, Leitender Oberstaatsanwalt in Aurich, gestern auf Nachfrage sagte, wird der Beschuldigte wegen 25 Straftaten angeklagt. Es geht in diesen Fällen um sexuellen Missbrauch von Mädchen unter 14 Jahren beziehungsweise unter 16 Jahren. Weitere Details wollte Kramer mit Rücksicht auf die Opfer, deren Angehörige und weitere Verfahrensbeteiligte nicht nennen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, seine Position als Grundschullehrer in der Zeit zwischen dem 8. Januar 2001 und dem 20. Juni 2002 für sexuelle Übergriffe in unterschiedlicher Weise ausgenutzt zu haben. Des Weiteren geht es in einem Fall auch um Körperverletzung. Hier wird dem Beschuldigten vorgeworfen, einem Mädchen an den Haaren gezogen und auf den Kopf geschlagen zu haben. Im Juli 2006 hatte unsere Zeitung zum ersten Mal über die Vorwürfe berichtet. Der Lehrer, der nicht im Landkreis Wittmund wohnt, wurde mit Beginn der Ermittlungen vom Dienst freigestellt. Er ist nach wie vor suspendiert. Im Sommer hatte die Schulbehörde erklärt, dass sie auch unabhängig von dem Missbrauchsvorwurf tätig geworden wäre. Es habe eine Reihe massiver Elternbeschwerden wegen der Unterrichtsmethoden des beschuldigten Lehrers gegeben. Wegen des Verdachts der Körperverletzung hatte die Staatsanwaltschaft Aurich bereits 2002 ermittelt. Zur Anklage kam es nicht, die Behörde sah in den geschilderten Sachverhalten ?zum überwiegenden Teil keine strafrechtliche Relevanz?. Vielmehr seien die Vorwürfe disziplinarrechtlich zu klären. Der Beschuldigte war über Jahrzehnte Lehrer in Reepsholt. Als die polizeilichen Ermittlungen 2006 neu aufgenommen wurden, schlug dies Wellen in dem Ort. Es gab anonyme Flugblätter, auf denen vor dem Lehrer gewarnt wurde. Auf der anderen Seite stellten sich Eltern hinter den Verdächtigten, zeigten sich von seiner Unschuld überzeugt. Der Beschuldigte selbst sprach schon 2002 von einer ?Hetzjagd? gegen seine Person. Die Staatsanwaltschaft hat nach eigenen Angaben sehr sorgfältig und sensibel ermittelt. Man habe mit den Kindern sprechen müssen und sich dafür entsprechend Zeit genommen. Angeklagt wird vor dem Jugendschöffengericht Wittmund, einen Termin gibt es noch nicht.

29.01.2007


Quelle: http://209.85.135.104/search?q=cach....l=de&ct=clnk&cd=3

Zitat:
Wittmund: Anklage gegen Lehrer aus Reepsholt

Vorwurf: Kinder Opfer sexueller Übergriffe

kdh Wittmund. Das Ermittlungsverfahren gegen einen ehemaligen Lehrer der Grundschule Reepsholt ist abgeschlossen. Wie Werner Kramer, Leitender Oberstaatsanwalt in Aurich, auf Nachfrage sagte, wird der Beschuldigte wegen 25 Straftaten angeklagt. Es geht in diesen Fällen um sexuellen Miss- brauch von Mädchen unter 14 Jahren beziehungsweise unter 16 Jahren. Weitere Details wollte Kramer mit Rücksicht auf die Opfer, deren Angehörige und weitere Verfahrensbeteiligte nicht nennen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, seine Position als Grundschullehrer in der Zeit zwischen dem 8. Januar 2001 und dem 20. Juni 2002 für sexuelle Übergriffe in unterschiedlicher Weise ausgenutzt zu haben. Des Weiteren geht es in einem Fall auch um Körperverletzung. Hier wird dem Beschuldigten vorgeworfen, ein Mädchen an den Haaren gezogen und auf den Kopf geschlagen zu haben.

Der Lehrer, der nicht im Landkreis Wittmund wohnt, wurde mit Beginn der Ermittlungen vom Dienst freigestellt. Er ist nach wie vor suspendiert.

Mehr dazu lesen Sie auf Seite 9 der gedruckten Ausgabe der Ostfriesischen Nachrichten vom Mittwoch, 31. Januar 2007.


Ostfriesische Nachrichten
Online-Ausgabe vom 30.01.2007; 22:00:00 Uhr


Quelle: http://www.ostfriesische-nachrichte....dex_volltext.asp?ID=19193


Zitat:
Sexueller Missbrauch Grundschullehrer aus Reepsholt angeklagt

Justiz Staatsanwaltschaft wirft dem Pädagogen 25 Fälle vor/ Nur an Mädchen vergriffen

Dem Täter drohen bis zu zehn Jahren Haft ; Bisher schweigt er zu den Vorwürfen

Von Petra Herterich

Reepsholt/Aurich

Für die Mutter der kleinen Mia (Namen geändert) ist es einfach nur eine ?Genugtuung?. Der Grundschullehrer ihrer kleinen Tochter ist jetzt von der Aurichen Staatsanwaltschaft wegen sexuellen Missbrauchs vor dem Wittmunder Jugendschöffengericht angeklagt worden. Insgesamt 25 Straftaten von ? Befummeln bis hin zu ?beischlafähnlichen Handlungen? wirft ihm die Anklage vor. Dem Pädagogen drohen bis 10 Jahre Gefängnis, 25 Taten, 25 Opfer ? alles kleine Mädchen aus seinen Klassen an der Reepsholter Grundschule. Mias Fall (OZ berichtete) ist noch nicht mal dabei. Meine Tochter ist auch noch so traumatisiert, dass sie gar nicht vernehmungsfähig ist, geschweige denn vor Gericht aussagen kann, sagt ihre Mutter, die froh ist, dass die anderen Mädchen jetzt gefestigt genug sind, um ihre Aussagen zu machen.

Gegen den Pädagogen, der Jahrzehnte an der Grundschule in Reepsholt tätig war, bevor er 2006 suspendiert wurde, war bereits 2002 wegen Verdachts der Körperverletzung ermittelt worden. Damals hatte man aber kein strafbares Verhalten feststellen können. Er hat das als Körperkontakt im Rahmen pädagogischer Maßnahmen erklärt, berichtete der leitende Oberstaatsanwalt Werner Krämer. Erst durch weitere Anzeigen, darunter die von Mias Mutter wurden die alten Fälle wieder aufgerollt. ?Wir haben nur die taten angeklagt, wo wir hinreichend sicher sind, dass wir auch eine Verurteilung erreichen?, so Kramer. Ob die Mädchen alle vor Gericht aussagen müssen, steht noch nicht fest. Das könnte aber passieren, so Kramer, denn der beschuldigte, der sich gerne ?Schulpapa? nennen ließ, schweigt bisher. Der Prozess gegen ihn wird wohl im März, oder April stattfinden, so Kramer.
Mias Mutter überlegt inzwischen, ob sie auch die Schule verklagen soll, ?Die haben nichts unternommen um den Kindern zu helfen und gewusst haben die das da alle. Ich hab ihnen ja von meinem Kind erzählt.?

Geglaubt hat ihr niemand, im Gegenteil: ?Wir mussten Spießrutenlaufen, monatelang. Wir sind angemacht worden von der Schulleitung und anderen Eltern. Jetzt denken die Leute hoffentlich noch mal nach. Die Anklage ist auch ein kleiner Steg für uns und vor allem für Mia. Wir wissen, wir haben richtig gehandelt.?

"Mias Therapie zeigt inzwischen erste Erfolge. Sie nimmt wieder mehr am Leben teil. Auch ihre Leistungen in der Schule sind besser, sie hat sogar zwei Einsen im Zeugnis", sagt ihre Mutter stolz. Noch vor einem halben Jahr sollte ihre Tochter auf die Sonderschule. Doch der größte Erfolg ist, dass Mia nach über zwei Jahren zum ersten mal wieder die Hand ihres Vaters halten konnte, sich nicht mehr vor Körperkontakt ekelt. "Wir haben echt alle geweint".

Oz vom 31.01.2007

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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zusammenfassung:

Gegen diesen Lehrer wurde bereits 2002 ermittelt!

Aber:

Zitat:
Damals hatte man aber kein strafbares Verhalten feststellen können. Er hat das als Körperkontakt im Rahmen pädagogischer Maßnahmen erklärt, berichtete der leitende Oberstaatsanwalt Werner Krämer


Nun klagen die Eltern zu Recht an:

Zitat:
?Mein Kind hätte nicht leiden müssen, wenn damals schon ordentlich ermittelt worden wäre und man Konsequenzen gezogen hätte. Wir sind verzweifelte Eltern, denen nicht geholfen wurde?, sagt ihre Mutter, die sich an die Schulleitung und die Polizei gewandt hatte und inzwischen einen Anwalt eingeschaltet hat. Im Gegenteil: ?Schief angesehen wurden wir, als unsere Vorwürfe laut wurden.?


Dieser "Fall" aus Reepsholt zeigt mehr als deutlich, was passiert, wenn die zuständigen Behörden wie Staatsanwaltschaft und Schulaufsicht ihren Aufgaben nicht nachkommen und den Tätern den Rücken stärken, statt die Opfer zu schützen.

Wie viel Leid hätte der kleinen Mia und den anderen betroffenen Kindern erspart werden können, wenn schon 2002 ordentlich ermittelt worden wäre!

Die betroffenen Familien stehen mit der EMGS in Kontakt. Über die Einzelheiten (die ich zum Schutz der Kinder -zumindest vorerst- hier nicht wiedergeben kann) bin ich mehr als erschüttert.

Die Aussagen einer Mutter:

Zitat:
Doch der größte Erfolg ist, dass Mia nach über zwei Jahren zum ersten mal wieder die Hand ihres Vaters halten konnte, sich nicht mehr vor Körperkontakt ekelt. "Wir haben echt alle geweint".


ist nur die Spitze des Eisberges, was die betroffenen Kindern und ihre Familien erleiden mussten und zum Teil immer noch müssen!
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BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

Bereits 2002 stellten sich Schulleitung und Kollegen hinter den beschuldigten Pädagogen:

(Zum Vorgrößern bitte das Dokument anklicken)




Im Jahre 2006 wurde aufgrund neuer Anzeigen erneut gegen den Lehrer ermittelt und dadurch auch die alten Fälle wieder aufgerollt.

Nach Auskunft der betroffenen Familien liefen die neuen Ermittlungen seit Anfang 2006, suspendiert wurde der Beschuldigte aber erst Mitte 2006. Die Kinder mussten die Schule und den Unterricht bei diesem Lehrer weiterhin besuchen!

Erst im Jahre 2007 hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen 25 Strataten erhoben:

Zitat:
Es geht in diesen Fällen um sexuellen Missbrauch von Mädchen unter 14 Jahren beziehungsweise unter 16 Jahren. (...) Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, seine Position als Grundschullehrer in der Zeit zwischen dem 8. Januar 2001 und dem 20. Juni 2002 für sexuelle Übergriffe in unterschiedlicher Weise ausgenutzt zu haben. Des Weiteren geht es in einem Fall auch um Körperverletzung. Hier wird dem Beschuldigten vorgeworfen, einem Mädchen an den Haaren gezogen und auf den Kopf geschlagen zu haben


Angeklagt sind somit nur die Fälle aus den Jahren 2001 bis 2002.



Es ist immer wieder erschütternd, wie schnell die Schulleitungen und Lehrerkollegen sich auf die Seite der beschuldigten Lehrkräfte stellen und dadurch die Opfer erneut verletzen, demoralisieren und entwürdigen.

Auch erleben wir immer wieder, wie andere Eltern sich gegen die Opfer instrumentalisieren lassen:

Zitat:
Geglaubt hat ihr niemand, im Gegenteil: ?Wir mussten Spießrutenlaufen, monatelang. Wir sind angemacht worden von der Schulleitung und anderen Eltern.


Zitat:
Wir sind verzweifelte Eltern, denen nicht geholfen wurde?, sagt ihre Mutter, die sich an die Schulleitung und die Polizei gewandt hatte und inzwischen einen Anwalt eingeschaltet hat. Im Gegenteil: ?Schief angesehen wurden wir, als unsere Vorwürfe laut wurden.?


Nachtrag: Nach Aussage einer betroffenen Familie soll der Pädagoge seit Ende Januar wegen möglicher Fluchtgefahr in Untersuchungshaft sitzen!


Zitat:
Rückendeckung für Lehrer

Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs dauert an

Reepsholt/KDH ? Die Ermittlungen gegen einen Lehrer wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern dauern an. Wie berichtet, ist der betroffene Pädagoge inzwischen nicht mehr an der Grundschule Reepsholt tätig.
Unabhängig von den im Raum stehenden Vorwürfen ist entschieden worden, diesen Lehrer an eine andere Schule außerhalb des Landkreises Wittmund zu setzen. Als Grund dafür nannte Regierungsschuldirektor Hans Joachim Kelm unserer Zeitung am 20. Juli ?Elternbeschwerden? wegen der Unterrichtsmethoden.

Inzwischen haben sich Eltern und ehemalige Lehrerkollegen gemeldet, die sich hinter den verdächtigen stellen. Sie zeigen sich von der Unschuld des Lehrers überzeugt, loben seine ?pädagogische Arbeit? und mahnen an, ein Urteil nicht vor Abschluss der Ermittlungen zu fällen.
Vor einem ?Angst-Klima? könne nicht die Rede sein, widersprachen Eltern gestern anderen Eltern, die genau dieses kritisierenden (wir berichteten am 21. Juli). Wolfgang Memenga, Leiter Kriminal-Ermittlungsdienst bei der Polizeiinspektion Willhelmshafen, Friesland Wittmund sagte auf Nachfrage, dass weitere Zeugen befragt würden. Man spreche dabei nur mit Kindern aus Klassen, in denen Opfer gegeben haben könnte. Ermittlungen werden aber auch in andere Richtungen geführt. Unbekannte in der zweiten Julihälfte Flugblätter an Bäume und Gebäude geheftet und vor dem Lehrer ?und seinen Mittätern? gewarnt. Man habe, so Memenga, bereits mit Verdächtigen gesprochen. Die Aktion mit den anonymen Zetteln habe sich bislang nicht wiederholt.

Presseartikel vom 08.08.2006

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BeitragVerfasst am: 22.02.2007, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Presseartikel Bild 01.02.2007

(Zum Vergrößern bitte das Dokument anklicken)


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BeitragVerfasst am: 22.02.2007, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Presseartikel in der OZ vom 17.02.2006:



Zitat:
Ostfriesland
17.02.2007
Grundschüler missbraucht: Eltern klagen Schulleitung an

Von Petra Herterich

JUSTIZ Lehrer muss sich für 25 Fälle vor Gericht verantworten

Zu lange hätten Direktor und Schulamt zu den Vorwürfen geschwiegen, so die Elternvertreter. Ein jetzt geplantes Gespräch wurde wieder abgesagt.

Reepsholt - An der Grundschule in Reepsholt brodelt es. Schon seit Jahren. Jetzt ist das Fass übergelaufen: ?Feigheit? werfen Elternvertreter der Schulleitung und dem Regierungsschuldirektor vor. Mindestens aber ?Sprachlosigkeit?, denn niemand äußert sich zu der Anklage wegen sexuellen Missbrauchs in 25 Fällen gegen einen Lehrer (die OZ berichtete). ?Wir werden immer nur abgeblockt, seit Jahren?, so Gesamtelternvertreterin Marie-Sophie Strachwitz.

Die Vorwürfe gegen den Pädagogen waren bereits 2002 laut geworden. Doch auch damals habe es nie ein Gespräch über die Sache gegeben. ?Wir wären hysterische Mütter, hat der Schulleiter gesagt?, so Strachwitz.

Jetzt sollte es auf Drängen der Elternvertreter endlich ein Gespräch geben. Am 22. Februar wollten sich Regierungsschuldirektor, Schulleitung, Präventionsrat, Elternvertreter und die Bürgermeisterin zusammensetzen. Doch dieser Termin wurde jetzt von Regierungsschuldirektor Hans-Joachim Kelm abgesagt.

Gegenüber der OZ wollte er sich nicht äußern, verwies auf die Landesschulbehörde. Der Direktor der Grundschule hält es genauso. Bei der Landesschulbehörde äußert sich die Pressesprecherin, Susanne Strätz: ?Natürlich haben die Eltern ein Recht, angehört zu werden. Ich hätte mir auch gewünscht, dass ein Gespräch stattgefunden hätte. Aber in einem laufenden Verfahren kann sich der Regierungsschuldirektor nicht äußern.?

Der angeklagte Lehrer, der Jahrzehnte an der Schule war, ist suspendiert worden. ?Es ist klar, dass ein Lehrer, der vor Gericht stehen muss, nicht mehr vor Kindern stehen kann?, so Strätz.

Die Eltern, deren Kinder zu den Opfern des Pädagogen zählen, erwägen jetzt, die Schule zu verklagen. Die Leitung habe um die Vorgänge gewusst und die Schüler nicht beschützt, so ihr Vorwurf. ?Wir werden wohl nie mehr erfahren, wie viele Kinder tatsächlich betroffen sind. Und der Schulleiter denkt immer noch, dass hier nur einzelne Mütter Amok laufen?, sagt Birgit Müller, Gemeindeelternratsvertreterin im Schulausschuss der Gemeinde Friedeburg.

Seit fast sechs Jahren sind Müller und Strachwitz an der Schule engagiert. ?Wir hatten schon 2002 einen Elternabend wegen des Lehrers, auf dem die ersten Vorwürfe wegen Missbrauchs der Mädchen und Gewalt gegen Jungs laut wurden. Es ist nie was passiert.? Das ärgert die Mütter am meisten. ?Es ist doch mal Zeit, Stellung zu beziehen.? Kommentar Seite 10 "
?Wir werden abgeblockt, seit Jahren? "
Marie-Sophie Strachwitz


Quelle: http://www.ostfriesen-zeitung.de/in....-02-17&article=342195


Zitat:
Sexueller Missbrauch

Nur eine Ausrede
Von Petra Herterich

Gegen eine Mauer des Schweigens rennen die Elternvertreter der Reepsholder Grundschule seit Jahren an. Schon 2002 stand der jetzt wegen sexuellen Missbrauchs angeklagte Lehrer in der Kritik, es wurde sogar schon einmal ermittelt. Damals konnte kein Straftatbestand festgestellt werden. Aber zerstörte Kinderseelen hatte man durchaus schon finden können.

Von einer Schulleitung kann man erwarten, dass diese auf die Eltern eingeht, schließlich vertrauen sie den Lehrer tagein, tagaus ihre Kinder an. In der Hoffnung dass diese in der Schule gut aufgehoben sind. Dass das so ist, dafür tragen Lehrer, Direktoren und Schulämter die Verantwortung. Und wenn sich die Zeichen mehren, dass mit einem Lehrer etwas nicht stimmt, muss zumindest mal genauer hingesehen werden ? und mit den Eltern über die Vorwürfe gesprochen werden. Das ist das Mindeste, ein Gespräch.
Jetzt von Seiten der Schule zu sagen, man könne nicht über die Geschehnisse reden, weil es sich um sich um ein laufendes Verfahren handelt, ist nur eine willkommene Ausrede.
Man hätte schon vor Jahren mit den Eltern reden müssen.




Zitat:
Eltern wollen Schule in Reepshold verklagen

Reepsholt/OZ Im Falle eines Lehrers der Grundschule Reepsholt, der wegen sexuellen Missbrauchs in 25 Fällen vor Gericht kommt, hätten Schulleitung und Schulaufsicht völlig versagt, sagen Elternvertreter. Die Vorwürfe gegen den Pädagogen seien schon 2002 bekannt geworden. Doch es habe nie ein Gespräch über die Sache gegeben, der Schulleiter habe die Mütter als ?Hysterisch? bezeichnet. Die Eltern, deren Kinder zu den Opfern zählen, erwägen jetzt die Schule zu verklagen.

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BeitragVerfasst am: 22.02.2007, 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Die Absage der Schulbehörde:

(Zum Vergrößern bitte das Dokument anklicken)


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BeitragVerfasst am: 22.02.2007, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Damit den schwer traumatisierten kleinen Grundschulkindern eine Traumatherapie ermöglicht werden kann wurde in Zusammenarbeit mit dem weißen Ring eine Spendenkonto eingerichtet.

Leider ist eine Traumatherapie keine Kassenleistung und wird somit von den Krasnkenkassen nicht übernommen.

Wer den betroffenen Kindern helfen möchte kann eine Spende auf folgendes Konto überweisen:


Weißer Ring

Kto.-Nr: 34 34 34

BLZ 55050120

Sparkasse Mainz

Im Namen der betroffenen Kindern und Ihren Familein im Voraus ganz herzlichen Dank.


Liebe Grüsse

Petra Litzenburger
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BeitragVerfasst am: 23.02.2007, 10:54    Titel: HEUTE in RTL Antworten mit Zitat

Schrecklicher Verdacht in 25 Fällen

Es ist ein schrecklicher Verdacht: Uwe J., ein Grundschullehrer aus dem ostfriesischen Reepsholt soll über Jahre einige seiner Schüler sexuell genötigt und missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage gegen den Pädagogen erhoben.

Von seinen Schülern ließ sich Uwe J. gerne Schulpapa nennen. Auch die kleine Mia fasste Vertrauen zu dem Pädagogen und wurde bitter enttäuscht. Schon früh gestand sie es ihrer Familie. Ihre Mutter dazu: ?Sie kam damals zu mir auf den Schoß und sagte beim Herrn J. muss ich auch immer auf den Schoß und das ist total eklig. Danach drehte sie sich um und ging.?

Das aufgeweckte Kind wurde gegenüber seiner Mutter immer verschlossener. Nur eine Therapeutin kam an die Kleine ran. Dort malte sie ein Bild. Es zeigte ein Mädchen, dass sich aus Angst vor seinem Lehrer umbringen will.



"Es ist zu beischlafähnlichen Handlungen gekommen...?


Doch niemand nahm das Kind und seine Mutter ernst. Direktor und Schulamt schwiegen jahrelang zu den Vorwürfen. Die Mutter von Mia verzweifelte: "Sie hat angefangen sich ins Gesicht zu schneiden."

Dann ging es doch ganz schnell: "Als wir dann die Berichte und Gutachten der Psychologen hatten, die den Missbrauch bestätigt haben, wurde der Lehrer suspendiert.?

Nachdem der Pädagoge ausgeschaltet wurde, meldeten sich immer mehr Eltern und Kinder bei der Staatsanwaltschaft. Die hat vor wenigen Wochen Anklage gegen Uwe J. erhoben.

Annette Hüfner von der Staatsanwaltschaft Aurich enthüllt Schreckliches: ?Dem Angeklagten wird sexueller Missbrauch in 25 Fällen zur Last gelegt. Dabei soll es auch zu beischlafähnlichen Handlungen gekommen sein.?

RTL wollte den Lehrer mit den Vorwürfen konfrontieren, doch der suspendierte Pädagoge öffnete seine Tür nicht, als er unsere Kamera sah.

Im April wird er vor Gericht stehen. Ihm drohen bis zu 10 Jahre Haft. Seine Opfer werden aber noch lebenslang unter den Folgen zu leiden haben.

Quelle: http://www.rtl.de/news/rtl_aktuell_.....php?article=13&pos=7

Fernsehbeitrag als Video:

http://www.rtl.de/news/rtl_aktuell_videoplayer.php?article=7711
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BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 08:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Niedersachsen

Lehrer aus Ostfriesland wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Aurich hat Anklage gegen einen Lehrer aus Ostfriesland erhoben. Der 57-Jährige soll in den Jahren 2001 und 2002 mindestens 25 Mädchen an der Grundschule Reepsholt sexuell missbraucht haben, wie NDR 1 Niedersachsen am Mittwoch berichtete. Der Fall sei erst jetzt an die Öffentlichkeit gekommen, weil die Mädchen damals zu jung waren, um die Taten richtig einzuschätzen und zu formulieren, so die Anklagebehörde. Dem inzwischen suspendierten Lehrer drohen bis zu zehn Jahre Haft. Der Prozess beginnt voraussichtlich in zwei Monaten.

Vorwürfe gegen die Schulleitung erhoben
"Der sexuelle Missbrauch reichte vom Befummeln bis zu beischlafähnlichen Handlungen", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Werner Kramer. Die Polizei ermittelte damals wegen des Verdachts der Körperverletzungen. Der Lehrer sitze nicht in Untersuchungshaft, weil keine Fluchtgefahr bestehe, so Kramer. Der Beschuldigte äußerte sich noch nicht zu den Anschuldigungen. Viele der inzwischen 12- bis 14-jährigen Mädchen sind den Angaben zufolge traumatisiert. Eine Mutter erhebt jetzt auch schwere Vorwürfe gegen die Schulleitung. Sie hätte damals nichts unternommen, um den Betroffenen zu helfen und habe Kindern und Eltern nicht geglaubt. Der Schulleiter will sich zu den Vorwürfen nicht öffentlich äußern.


Stand: 31.01.2007 12:38


Quelle: http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/nds3742.html




Zitat:
Ostfriesland

01.03.2007

Die kleine Mia dachte schon an Selbstmord


Von Petra Herterich


JUSTIZ Mädchen von Lehrer missbraucht / Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Schulleitung eingereicht


Über die Vorfälle an der Reepsholter Grundschule wird inzwischen bundesweit berichtet. Der Verein der Schauspielerin Veronica Ferres übernahm Therapiekosten.

Reepsholt - Die Zeichnung ist ganz ohne Farbe. Nur einen schwarzen Buntstift hat Mia (Name geändert) benutzt. ?Der Tod hat ja auch keine Farbe?, hat sie ihrer Mutter damals erklärt. Acht Jahre ist Mia alt, als sie sich selbst auf dem Dach ihrer Grundschule malt. ?Ich springe gleich?, hat sie dazu geschrieben. Vor das Fenster ihrer Klasse hat sie Gitter gemalt : es gab kein Entkommen vor dem sexuellen Missbrauch durch ihren Grundschullehrer.

Der ist jetzt von der Staatsanwaltschaft Aurich wegen sexuellen Missbrauchs in 25 Fällen angeklagt worden (OZ berichtete). ?Befummeln bis hin zu beischlafähnlichen Handlungen? wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor. Dem Pädagogen drohen bis zu zehn Jahre Haft. Bereits im Jahr 2002 waren erste Vorwürfe gegen den Lehrer bekannt geworden. Doch die Schulleitung reagierte nicht. Erst vergangenen Mai wurde der Pädagoge, nachdem Mias Mutter Anzeige erstattet hatte, durch das Schulamt vom Dienst suspendiert. Seither brodelt es an der Reepsholter Grundschule.

Die Eltern betroffener Kinder und die Schulelternvertreter werfen Rektor und Regierungsschuldirektor schwere Versäumnisse vor. Deshalb reichen sie heute eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen jeden von ihnen ein. Ob sie auch eine Zivilklage einreichen, wollen sie in den nächsten Tagen entscheiden.

Ein Treffen, das am Montag zwischen Rektor, Regierungsschuldirektor, einer Juristin vom Landesschulamt und Elternvertretern stattfand, hat die Eltern in ihrem Vorhaben nur noch bestärkt, die Kluft zwischen Schule und Betroffenen noch vertieft.

?Wir sind wieder nach Strich und Faden belogen worden?, schimpft Birgit Müller, Gemeindeelternratsvertreterin im Schulausschuss der Gemeinde Friedeburg. ?Das war eine Unverschämtheit, wie wir da behandelt wurden?, ergänzt Gesamtelternratsvertreterin Marie-Sophie Strachwitz. ?Es ging nur darum, uns klarzumachen, dass von Seiten der Schulbehörden keiner was falsch gemacht hat?, erklärt Müller. Und auch im Schulausschuss, der am Dienstag tagte, habe es den Anschein gehabt, als gehe es mehr um den guten Ruf Friedeburgs als um das Wohl der Kinder, bedauert Müller.

Psychologische Hilfe für die betroffenen Kinder wurde nie angeboten. Die Eltern helfen sich gegenseitig, Therapeuten für die Kinder zu suchen, greifen einander finanziell unter die Arme. Die Kosten für die Therapie von Mias Freundin hat der Verein Power Child übernommen, der unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Veronica Ferres steht (siehe Kasten).

Die Vorfälle in Reepsholt sind bundesweit Thema. RTL und Pro 7 haben berichtet, weitere Medien haben sich angekündigt. Die Schule plant unterdessen ihr Frühlingsfest. ?Das werden wir boykottieren?, kündigt Strachwitz an.


Quelle: http://www.ostfriesen-zeitung.de/in....-03-01&article=343700



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BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ostfriesland

11.09.2007

Elternrat: ?Das war ein Befreiungsschlag?

Von petra Herterich


JUSTIZ Lage an Reepsholter Grundschule hat sich unter dem neuen kommissarischen Leiter entspannt


Ein Lehrer soll dort Kinder sexuell missbraucht haben. Der Prozess gegen ihn lässt weiter auf sich warten.

Reepsholt - An der Grundschule in Reepsholt ist wieder Normalität eingekehrt. Seit dort kommissarisch ein neuer Schulleiter eingesetzt wurde, ist die Stimmung deutlich entspannter. ?Das war ein Befreiungsschlag?, sagte Birgit Müller, die Vertreterin der Gemeindeelternrats im Schulausschuss der Gemeinde Friedeburg.

Anfang des Jahres war die Schule bundesweit in die Schlagzeilen geraten, weil ein dort tätiger Lehrer über Jahre hinweg Schülerinnen sexuell missbraucht haben soll (die OZ berichtete). Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage in 23 Fällen, der Pädagoge wurde suspendiert und der Schulleiter trat nach monatelangem Streit mit Vertretern der Elternschaft von seinem Amt zurück. Die Eltern hatten ihm vorgeworfen, zu lange zu den Vorwürfen gegen den Lehrer geschwiegen zu haben. Sogar eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen ihn und den zuständigen Regierungsschuldirektor hatten sie eingereicht. Beide wurden allerdings abgelehnt.

Dem kommissarisch eingesetzten Schulleiter, Hendrik Betge, der zuvor stellvertretender Leiter der Wittmunder Grundschule war, gefällt es inzwischen in Reepsholt so gut, dass er gar nicht mehr weg will. ?Ich habe mich offiziell um die Stelle des Schulleiters beworben?, sagte er der OZ. Bis Ende des Monats soll die Entscheidung über die Besetzung fallen.

Auch nach seiner Meinung hat sich die Situation an der Schule merklich entspannt. ?Es gab sehr viele Gespräche mit den Lehrern und den Eltern?, so Betge. Etwas, das die Elternvertreter bei seinem Vorgänger vermisst hatten.

Jetzt warten die Eltern vor allem darauf, dass der Prozess gegen den angeklagten Lehrer endlich beginnt. Doch der Termin lässt weiter auf sich warten. Über zwei Mädchen, die als Zeuginnen aussagen sollen, musste auf Wunsch der Verteidigung ein Glaubwürdigkeitsgutachten angefertigt werden. Das Ergebnis liegt dem zuständigen Gericht noch immer nicht vor. ?Es ist noch nicht eingetroffen. Mir wurde mitgeteilt, dass mit dem Gutachten auch nicht vor Ende September, Anfang Oktober zu rechnen ist?, so der zuständige Richter am Wittmunder Jugendschöffengericht, Dieter Kubatschek.

Die Staatsanwaltschaft Aurich wirft dem Pädagogen sexuellen Missbrauch ?von Befummeln bis hin zu beischlafähnlichen Handlungen? vor. Erste Vorwürfe gegen den Lehrer waren 2002 laut geworden. Damals wurde wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt, aber es konnte kein strafbares Verhalten festgestellt werden. Sollte der Pädagoge diesmal für schuldig befunden werden, drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft. "
?Ich habe mich offiziell um die Stelle des Schulleiters beworben?

Hendrik Betge


Quelle: http://www.ostfriesen-zeitung.de/in....-09-11&article=370618



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BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ostfriesland
12.10.2007

Regierungsschuldirektor verklagt Mütter


Von Petra Herterich


JUSTIZ Hans-Joachim Kelm wirft Reespsholter Elternvertretern Verleumdung vor / Die sehen das gelassen


Es geht in dem Streit um einen Lehrer, der Schüler missbraucht haben soll. Die Eltern fühlten sich von der Behörde schlecht informiert.

Reepsholt/Leer - Der Streit um die Informationspolitik im Falle der Reepsholter Grundschule spitzt sich zu. Dort soll ein Lehrer jahrelang Kinder sexuell missbraucht haben (die OZ berichtete). Nachdem Elternvertreter gegen den damaligen Schulleiter und den Regierungsschuldirektor eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht hatten : beide wurden abgewiesen : hat letzterer jetzt zurückgeschlagen. Hans-Joachim Kelm hat die zwei Mitglieder des Schulelternrats : Sophie von Strachwitz und Birgit Müller : wegen Verleumdung verklagt.

Er wirft den beiden Müttern vor, sie hätten ihm öffentlich unterstellt, die Ermittlungen gegen den von der Auricher Staatsanwaltschaft angeklagten Pädagogen verzögert zu haben. ?Das ist total aus der Luft gegriffen?, erwiderte der gemeinsame Anwalt der beiden Frauen, Wolfgang Rickes aus Leer.

Er findet es ?wirklich traurig, dass der Mann seine eigenen Person so in den Vordergrund stellt und kein Wort über die betroffenen Kinder verliert?, sagt Rickes. Einem möglichen Zusammentreffen vor Gericht sehen er und seine Mandanten ?gelassen entgegen?.

?Naja, erst war ich schon ein bisschen geschockt?, gesteht Birgit Müller, die auch Gemeindeelternratsvertreterin im Schulausschuss der Gemeinde Friedeburg ist.

?Inzwischen bin ich aber sehr zuversichtlich. Wir werden das alles mal auf uns zu kommen lassen.? Von ihren bisher bezogenen Positionen aber weicht sie nicht zurück. ?Dazu gibt es ja auch keine Veranlassung.? Sie und von Strachwitz kritisierten immer wieder die damalige Informationspolitik der Schule. Selbst als der Lehrer wegen sexuellen Missbrauchs in 23 Fällen angeklagt wurde und suspendiert war, habe man niemals von Seiten der Schulleitung oder -behörde irgendetwas erfahren. Vor allem sei kein Wort des Bedauerns oder des Mitgefühls für die Betroffenen gefallen, was die Elternvertreter nach wie vor empört.

Nach vielem Hin und Her sei jetzt aber Ruhe an der Schule eingekehrt. Das sei auch ein großes Verdienst von Hendrik Bergelt, der im Schulausschuss als neuer Direktor vorgestellt wurde. Er tritt sein Amt am 1. November an. ?Mit ihm läuft die Zusammenarbeit hervorragend?, betont Müller. Sein Vorgänger war im Zuge der Auseinandersetzungen von seinem Posten ?aus gesundheitlichen Gründen? zurückgetreten. Er ist jetzt an einer Grundschule in Wittmund tätig. ?Das war für die Schule ein Befreiungsschlag?, befand Birgit Müller schon damals.

Unterdessen lässt der Prozess gegen den Lehrer weiter auf sich warten. Grund: Die Glaubwürdigkeitsgutachten, die über zwei der betroffenen Mädchen in Auftrag gegeben wurden, liegen noch immer nicht vor. "
?Die Vorwürfe sind total aus der Luft gegriffen? "
Wolfgang Rickes



Quelle: http://www.ostfriesen-zeitung.de/in....-10-12&article=375539




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BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

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