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Neues Bayern-Abitur

 
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Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 07.03.2007, 12:47    Titel: Neues Bayern-Abitur Antworten mit Zitat

Artikel der Augsburger Allgemeinen Zeitung Ausgabe vom 7.3.07

Mit mehr Physik und Chemie zum Abi

München (AZ). Künftig werden Bayerns Gymnasiasten zusätzlich zu Mathe auch noch Biologie, Physik oder Chemie in der Oberstufe büffeln müssen. Damit soll die Naturwissenschaft künftig gestärkt werden. Sprachlich begabten Schülerinnen und Schülern bleibt jedoch die Möglichkeit, stattdessen eine zweite Fremdsprache zu wählen. Das bayerische Kabinett beschloss gestern die Neuerungen, um die Qualität des neuen achtjährigen Gymnasiums auf dem Niveau des alten neunjährigen zu halten. Das Abi werde nicht schwerer, versichert Kultusminister Schneider. Siehe Kommentar Seite 2 und Bayern

Abi der Zukunft

Auch wenn es manchem nicht schmecken mag: Die Gymnasien müssen Schüler auf die Arbeitswelt vorbereiten. Drum werden die Naturwissenschaften in der Oberstufe und im Abitur künftig eine gewichtigere Rolle spielen. Die Zukunft tickt nun mal so: Es werden Ingenieure, Chemiker und Physiker gebraucht. Zwar spuckt das Gymnasium durch die Abi-Reform nicht gleich industriefertige hochqualifizierte Arbeitskräfte aus, doch der Grundstein muss hier gelegt werden.

Aber: Wird das ohnehin schwere Bayern-Abitur dadurch wirklich nicht schwerer, wie Kultusminister Schneider versichert? Noch hat er die Befürchtungen nicht zerstreuen können. Schon jetzt haben es die bayerischen Abiturienten im Vergleich zu ihren Konkurrenten aus anderen Bundesländern im Rennen um Studienplätze schwer. Wenn es um Noten geht, fragt leider kaum einer nach, woher die Zeugnisse stammen. Und das ist ungerecht.

Noch ist Zeit, das G 8 für die Herausforderung vom Schuljahr 2009/10 an auszustatten. Und da muss dringend etwas passieren, denn das Gymnasium leidet unter akutem Lehrermangel und Unterrichtsausfall. Ursula Ernst
Mehr Naturwissenschaften im neuen Bayern-Abitur

Kabinett wertet Physik, Chemie und Biologie auf

München (lb/ute).

Für Bayerns Gymnasiasten wird ab Herbst 2009 in der Oberstufe des G 8 eine zweite Naturwissenschaft Pflicht. Damit soll das achtjährige Gymnasium die gleiche Qualität des Unterrichts gewährleisten wie das bisherige neunjährige. Alternativ können die Schüler aber auch eine zweite Fremdsprache wählen, wie die Staatskanzlei am Dienstag nach der Kabinettssitzung mitteilte. Sowohl Naturwissenschaft als auch Fremdsprache müssen jeweils ein Jahr lang belegt werden.

An den Anforderungen für die Abiturprüfungen soll sich nichts ändern. Die Naturwissenschaften spielten für die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft eine unverzichtbare Rolle, sagte Kultusminister Siegfried Schneider (CSU). Schneider betonte, dass die neue Belegungsverpflichtung für eine zweite Naturwissenschaft wie Chemie, Physik, Biologie oder fortgeführte Informatik oder eine weitere Fremdsprache nicht bedeute, dass hier eine weitere Abiturprüfung ins Haus stehe. Das Abitur werde dadurch also nicht schwerer.

Nach den Worten Schneiders zeigt die rasante technologische Entwicklung, dass die Naturwissenschaften für die Zukunft von Gesellschaft und Wirtschaft eine entscheidende und unverzichtbare Rolle spielen. Schneider: In Deutschland als rohstoffarmes Land sind wir in besonderer Weise auf die Innovationskraft unserer Wirtschaft angewiesen. Daher müsse die Schule vor allem der Bedeutung der Naturwissenschaften Rechnung tragen.

Die Landeselternvereinigung für Gymnasien hatte befürchtet, dass es bei der Abiturreform zu einer Verschärfung der Prüfung komme. Der Vorsitzende Thomas Lillig bedauert, dass hinter der Aufwertung der Naturwissenschaften vor allem die Interessen der Wirtschaft befriedigt würden. Die Industrie klagt über einen Mangel an Ingenieuren oder Chemikern. Doch Illig glaubt nicht, dass dadurch auch nur ein Ingenieur zusätzlich geschaffen werde. Der Vater von fünf Töchtern (Mädchen tun sich schwerer mit Mathe als Jungs) befürchtet, dass durch die starke Gewichtung der Naturwissenschaften vor allem die musischen Fächer zu kurz kommen.

Der Forderung nach mehr naturwissenschaftlicher Bildung am Gymnasium wurde bereits durch die Einführung des neuen Fachs Natur und Technik von der fünften Jahrgangsstufe an Rechnung getragen.
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