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Fingerlänge und Begabung

 
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Doris Carnap
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Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 08.06.2007, 14:00    Titel: Fingerlänge und Begabung Antworten mit Zitat

Hallo,

könnt ihr diese Beobachtung bestätigen?

Zitat:
Studie
Fingerlänge zeigt Mathebegabung
Ob ein Kind mathematisch oder sprachlich begabt ist, kann man an seinen Fingern ablesen, behauptet die Studie englischer Wissenschaftler.

Von FOCUS-SCHULE-Redakteurin Andrea Hennis, München
Mathe- oder sprachbegabt? Forscher schauten Kindern auf die Finger
Die Forscher haben 75 siebenjährige Kinder untersucht und dabei einen Zusammenhang zwischen Fingerlänge und Schulerfolg festgestellt. Die Psychologen der Universität Bath behaupten, am Längenverhältnis von Zeige- und Ringfinger die mathematische oder sprachliche Begabung eines Kindes erkennen zu können.

Die Hormone sind ?schuld?

Selbstverständlich liefern die Forscher für dieses Phänomen auch eine wissenschaftliche Erklärung: Verantwortlich sei der Einfluss der Hormone Testosteron und Östrogen (also der männlichen und weiblichen Geschlechtshormone) im Mutterleib. Diese beeinflussten ihrer Ansicht nach sowohl die Gehirnentwicklung als auch das Längenwachstum der Finger ? weshalb man von der Fingerlänge auf die Mathe- oder Sprachbegabung schließen könne.

?Vom Testosteron sagt man, dass es die Entwicklung der Gehirnareale begünstigt, die für das räumliche Vorstellungsvermögen und die mathematischen Fähigkeiten verantwortlich sind?, erklärte Dr. Mark Brosnan, Leiter der Abteilung Psychologie an der Universität Bath und Leiter der Studie. ?Und Östrogen löst vermutlich denselben Effekt in den Gehirnzonen aus, die für die Sprachkompetenz zuständig sind.?

Der Fingerzeig

Die Forscher fotokopierten die Handflächen der Kinder, maßen die Längen ihrer Zeige- und Ringfinger an beiden Händen und errechneten das Verhältnis (das übrigens ab dem zweiten Lebensjahr konstant bleibt), indem sie die Länge des Zeigefingers durch die des Ringfingers teilten. Ergebnis: Je kleiner der Wert war, also je länger der Ringfinger im Verhältnis zum Zeigefinger, desto mehr dominierte bei Schultests die mathematische Begabung des Kindes. War der Ringfinger dagegen kürzer und der errechnete Wert damit höher, lagen die Stärken der Kinder meist im sprachlichen Bereich.

Mädchen und Mathe

Beim Vergleich der Ergebnisse von Jungen und Mädchen bestätigte sich für die Forscher offenbar ein gängiges Vorurteil: Jungen zeichneten sich vorrangig durch einen hohen vorgeburtlichen Testosteroneinfluss, einen längeren Ringfinger und mathematische Schulerfolge aus. Mädchen hätten eher einen geringeren Testosteronspiegel, einen kürzeren Ringfinger und bessere Ergebnisse im Sprachtest.

Erkenntnisgewinn?

?Das Längenverhältnis der Finger bietet uns einen interessanten Einblick in unsere angeborenen Fähigkeiten in kognitiven Schlüsselbereichen?, äußerte Dr. Brosnan. ?Es könnte auch interessant sein, dieses Verhältnis zur Identifikation von entwicklungsbedingten Funktionsstörungen wie Legasthenie zu nutzen."
http://www.focus.de/schule/lernen/forschung/studie_aid_57386.html


Doris
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Doris Carnap
Moderatorin


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Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 01.07.2007, 08:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ein Artikel von Manfred Spitzer zum gleichen Thema in der FR:
Zitat:
Zeig mir deine Hände
VON MANFRED SPITZER

Wussten Sie, dass Sie an Ihrer Hand ablesen können, wie männlich beziehungsweise weiblich sich Ihr Gehirn im Mutterleib entwickelt hat? Sexualhormone wirken nicht erst während der Pubertät auf die körperliche Entwicklung des Menschen, sondern bereits im Mutterleib. Dort wird von den Keimdrüsen des männlichen Fetus etwa ab der achten Schwangerschaftswoche Testosteron gebildet, das in den kindlichen Organismus gelangt. Und in je mehr Testosteron das Gehirn während der Schwangerschaft badet, desto männlicher wird es. Unser Wahrnehmen, Denken und Fühlen wird durchaus von der hormonell mitbestimmten neuronalen Hardware beeinflusst.

Wüsste man also die Menge an Testosteron im Gehirn des sich entwickelnden Säuglings, könnte man Aussagen über dessen "Männlichkeit" im Sinne männlicher Verhaltensweisen machen. In der Praxis geht das beim Menschen nicht; denn wie sollte man die Testosteronkonzentration eines Menschen während dessen Embryonalentwicklung nachträglich bestimmen?
Hier kommt ein Umstand ins Spiel, der trivial ist, zugleich aber für die weitere Forschung wegweisend war: Sexualhormone wirken nicht nur im Gehirn. Sie kontrollieren auch bestimmte Gene (die auf den Namen Hox-Gene hören). Sie sind für das Wachstum der Finger und Zehen sowie für die Ausbildung der Genitalien bis etwa um die 14. Schwangerschaftswoche verantwortlich. Fehlt beispielsweise das Hox-D-Gen, werden weder Finger noch Penis ausgebildet. Die hormonell gesteuerte Aktivität dieser Gene bestimmt die Länge der Finger, wobei man vor allem beobachtet hat, dass die Länge des Zeigefingers und des Ringfingers unterschiedlich beeinflusst werden.

Testosterons schließen lässt, dem der sich entwickelnde Fötus im Mutterleib ausgesetzt war. Und da Testosteron eine Vermännlichung des Gehirns bewirkt, steht das Fingerlängenverhältnis mit männlichen Verhaltensweisen in Zusammenhang. Bei Frauen ist der Zeigefinger im Mittel etwa so lang wie der Ringfinger oder sogar etwas länger. Bei Männern hingegen ist der Zeigefinger in der Regel etwas kürzer als der Ringfinger. Schon im Mutterleib lässt sich dies nachweisen und der Befund ist zeitlebens beim einzelnen Menschen stabil.

Diese zunächst eigenartig oder nebensächlich erscheinende Kuriosität der menschlichen Anatomie brachte es in den vergangenen Jahren zu einiger Bekanntheit, denn das Längenverhältnis des Zeigefingers zum Ringfinger steht mit Aspekten der Sexualität, der Anzahl der Kinder, der Persönlichkeit beziehungsweise des Charakters sowie mit Begabungen in Zusammenhang.

Männer mit vergleichsweise kürzerem Zeigefinger haben mehr Kinder. Bei Frauen wiederum sind diejenigen mit dem vergleichsweise längeren Zeigefinger die fruchtbarsten. Männer mit kürzerem Zeigefinger sind zudem mathematisch und musisch begabter, haben aber auch ein größeres Risiko, an Autismus zu leiden und aggressiv zu sein. Männer mit eher weiblichem Fingerlängenverhältnis weisen dagegen eine erhöhte Neigung zu depressiven Syndromen auf. Personen mit weiblichem Fingerlängenverhältnis sind insgesamt emotionaler, sozial verträglicher und verbal intelligenter.

Die hier beschriebenen Effekte sind statistischer Natur. Wer also bei der Lektüre dieser kleinen Übersicht gelegentlich verstohlen auf seine Finger geschaut hat, sei daran erinnert, dass die Fingerlänge nur einer von vielen Faktoren ist, der sich auf unser Veralten auswirkt. Wer hätte gedacht, dass der Ringfinger - der unwichtigste Finger, denn er ist am unbeweglichsten - die Fruchtbarkeit eines Mannes anzeigt? Ist das der Grund, warum wir Symbole der Fruchtbarkeit wie den Ehering seit den Zeiten der Römer an diesem Finger tragen?

URL: http://www.fr-online.de/in_und_ausl....g/aktuell/?em_cnt=1161043

Doris
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Erika
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BeitragVerfasst am: 01.07.2007, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

ich kann das eher nicht bestätigen. Mein Ringfinger ist länger als mein Zeigefinger, aber mit Mathematik stehe ich eher auf Kriegsfuß. Dagegen waren Lesen und Schreiben schon immer eher mein Ding. Mein Mann und mein jüngerer Sohn haben gleichlange Ring- und Zeigefinger (bei meinem großen Sohn habe ich noch nicht geguckt). Beide haben eine mathematische Stärke eher als eine im Lesen und Schreiben. Wie sieht es denn bei euch aus?

Interessanter finde ich im Augenblick, da ich mich mit den Auswirkungen von Nährstoffmängeln beschäftige, dass die Hormonfunktionen von Nährstoffen abhängig sind. Das Erfreuliche ist, dass man die Hormonfunktionen und damit auch Gehirnfunktionen beeinflussen kann.

siehe http://www.wdr.de/tv/rundum_gesund/....sexalter_ernaehrung.jhtml

http://www.vol.at/news/tp:vol:gesun....cn/news-20061103-11305579

http://www.bio-gaertner.de/Articles....tsstoffeSpurenelemen.html siehe unter Zink. Auszug daraus:

Zitat:
Weiterhin können bei Zinkmangel Sinnesleistungen reduziert sein, da Zink Einfluss hat auf Hören, Riechen, Schmecken und auf den Stoffwechsel des Gehirns. In einer britischen Studie wurde festgestellt, dass Kinder mit Leseschwäche weniger Zink im Schweiss aufwiesen als andere Kinder mit normalen Leseleistungen. Notwendig für die Synthese des Neurotransmitters Serotonin, der unser Wohlbefinden ('Glückshormon') gewährleistet. Ausscheidung über die Nieren. - Das Geschlechtsleben ist ohne Zink nicht möglich: Zink ist am Aufbau der Sexualhormone beteiligt. Bei Zinkmangel sinkt die Testosteronbildung, die Zahl der Spermien° und die Enzymaktivität am Kopf der Spermien, sie dringen nur unter Schwierigkeiten durch die Schutzschicht der Eizelle. Im Ejakulat sind 0,5 - 2 mg Zink enthalten. - Bei Frauen sinkt der Zinkspiegel bei längerer Einnahme der Pille oder von Östrogenen ab.


Leider ist das Thema Nährstoffe den meisten Schulmedizinern fremd.

Viele Grüße
Erika
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In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz natürlicher Zustand.

(A. Jean Ayres)
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