Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V.
www.emgs.de
 

Der Verein von Eltern für Eltern

Das Schreiben von Beiträgen ist nur registrierten Usern gestattet

Elterninitiative-Startseite

 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Kann man eine Zeugnisänderung durchsetzen?

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Allgemeine Diskussionen über Schulprobleme
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Legolas



Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 26.07.2007, 10:40    Titel: Kann man eine Zeugnisänderung durchsetzen? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

wir haben die erste Beurteilung unseres Sohnes (1. Klasse) erhalten. Das ganze ist zum Schreien ungerecht und derart miserabel dass es mich wundert dass er versetzt wurde.

Ich hätte wirklich nicht erwartet, dass die KL ( unfähig sich mir gegenüber schriftlich oder mündlich zu erklären) zu so einer Gemeinheit Fähig ist. Ich habe dass Zeugniss einer befreundeten Grundschullehrerin in Hessen geschickt, die mir ganz deutlich sagte, dass wenn Sie meinen Sohn nicht kennen würde es sich bei diesere Beurteilung um ein Kind handeln müßte, dass ein ganz klarer Fall für die " Sonderschule" ( weiß nicht wie man die Schule heute nennt)ist. Sie konnte auch nicht verstehen warum er überhaupt versetzt wurde.

Mein Entschluss die Schule zu wechseln steht fest, nur was mache ich mit diesem Zeugniss! Das lastet ihm doch immer wieder an?
Kann man eine Zeugnisabänderung erzwingen und welche Schritte sind dazu notwendig?

Wäre sehr Dankbar für eure Hilfe.

LG Legolas

PS: Ach so, man hat uns Eltern zu keiner Zeit darüber informiert, dass es so schlecht um ihn steht.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Momo86
Stammposter


Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 265

BeitragVerfasst am: 27.07.2007, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn die Beurteilung derart schlecht ist, hättet die Eltern regelmäßig auf den schwachen Lernstand hingewiesen werden müssen.

Ist das nicht passiert, hast du was in der Hand.

Zwischen der 1. und 2.Klasse wird nicht versetzt sondern automatisch vorgerückt. Wiederholt kann nur mit Antrag der Eltern werden.

LG Momo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Momo86
Stammposter


Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 265

BeitragVerfasst am: 27.07.2007, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe jetzt auch noch mal deine ganzen alten Beiträge gelesen.

Hast du die alten Tests kopiert, die mit Null Fehlern z.B.?

Wenn nicht, in der Schule Kopien verlangen!!!

Schreibe ein möglichst genaues, aber sachlich-knappes Protokoll der Ereignisse des letzten Schuljahres, fertige Kopien der Bemerkungen aus dem Hausaufgabenheft an...

Bitte die Psych. und auch den zweiten Therapeuten um einen schrftl. Bericht (normales Kind - aber Lehrerin als Mobberin bekannt und lange Vorgeschichte mit anderen Kindern!)

Schreib' neben dem Widerspruch Zeugnis eine Dienstaufsichtsbeschwerde gg. diese Dame...

LG Momo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Doris Carnap
Moderatorin


Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 28.07.2007, 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Legolas,

das Zeugnis zeigt, wie die Lehrerin deinen Sohn einschätzt und das ist anscheinend eher negativ. Auch die alten Mitteilungen zeigen ja, dass sie sich bei ihm über Lappalien ärgert. Das Verhältnis ist belastet und du denkst über einen Wechsel nach. Normalerweise sollte man sich von dem Lehrer erklären lassen, was er mit den einzelnen Aussagen meint, denn oft kann man diesen Aussagen schon einen ersten Hinweis auf Teilleistungsstörungen entnehmen. Aber manchmal stehen auch Sachen drin, die gar nicht stimmen.

Ein Beispiel von meinem eigenen Sohn, in seinem Zeugnis der ersten Klasse stand: In Mathematik löste er alle Aufgaben bis 10 sicher. Bis 20 und bei der Zehnerüberschreitung ist er noch überfordert. Das Interessante war, dass er vorher schon die erste Klasse einer Internationalen Schule im Ausland besucht hatte und dort ein Jahr vorher bereits sicher im Zahlenraum bis 35 rechnen konnte. Mich interessierte dann sehr, wieso ein Kind innerhalb eines Schuljahres seine guten Fähigkeiten in der Schule verlieren konnte. Die Erklärung war einfach, der Lehrer schloss die mangelnde Abstraktionsfähigkeit daraus, weil mein Sohn in der Schule noch die Finger zur Anschauung benutzte. Zu Hause konnte er sicher bis in den tausender Bereich rechnen ? ohne Finger. Warum benutzte er die Finger in der Schule? Der Lehrer hatte gesagt, dass die Schüler das tun sollten, leider aber nicht gesagt, dass sie es auch lassen können, wenn sie es nicht brauchen Wink. In dem Zeugnis findet sich aber auch der erste Hinweis auf die Legasthenie.

Vor allen Dingen ist es wichtig herauszufinden, was dein Kind kann und was die Lehrerin vielleicht nicht richtig wahrnimmt. Wenn du dann noch alte Tests hast, als Nachweis für das Können deines Sohnes, um so besser. Wenn du gut und sachlich argumentierst, hast du Aussicht auf eine Überarbeitung ? allerdings hängt das auch immer vom Schulamt ab, wie mit dem Widerspruch umgegangen wird. Aber einen Versuch ist es allemal wert.

Bevor du aber der Schule oder dem Schulamt überhaupt den Wunsch zu Wechseln mitteilst, solltest du dir die Schülerakte deines Sohnes ansehen. Auch wenn Lehrer nicht immer Sinn darin sehen, die Eltern zu informieren, manchmal findet man jede noch so unwichtige Kleinigkeit als Aktennotiz in der Schülerakte vermerkt!

Doris
_________________
"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
anonym



Anmeldedatum: 22.06.2007
Beiträge: 5
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 28.07.2007, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Legolas,

wir sind zur Zeit in einer ähnlichen Situation. Wir haben einen Fachanwalt in Schulrecht eingeschaltet, der beim Ersten Durchlesen beurteilen konnte was sein darf und was nicht. Außerdem was sind Widersrpüche.......etc. Du mußt einen Rechtsanwalt ja nicht offiziell in Erscheinung treten lassen. Doch wenn Dein Entschluß fest steht die Schule zu wechseln und um schnelsstmöglich die Änderung herbei zu führen, dann lasse dies ein "Fachmann" tun. Über jede Suchmaschine einer Anwaltskammen eines Bundeslandes findest Du ganz schnell einen kompetenten Ansprechpartner. Meine Erfahrung hat gezeigt, dann gibt es kein "Hinhalten" mehr.

Viel Glück! Gruß anonym
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Allgemeine Diskussionen über Schulprobleme Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de