Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V.
www.emgs.de
 

Der Verein von Eltern für Eltern

Das Schreiben von Beiträgen ist nur registrierten Usern gestattet

Elterninitiative-Startseite

 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Wie ein Kind zerstört wird

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Erfahrungsberichte
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
sonne73



Anmeldedatum: 31.08.2007
Beiträge: 28
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 14.09.2007, 11:39    Titel: Wie ein Kind zerstört wird Antworten mit Zitat

Hallo
Wir sind vor knapp fünf Jahren in unseren jetzigen Wohnort gezogen. Mein Sohn ist hier dann im gleichen Jahr eingeschult worden.
Allerdings wollte die Rektorin der Schule ihn in die Vorschule stecken, mit der Begründung, das wir hier gerade erst hergezogen wären. Bei der amtsärztlichen Untersuchung kam dann raus auf jeden Fall in die Schule.
Dirkt bei der Anmeldung habe ich aufgeführt ,das bei uns Legasthenie vorkommt und dass man mir im Falle eines Falles sofort Bescheid sagt, damit man da sofort was unternehmen kann.
Zur Antwort bekam ich; Legastheniker bekommen so oder so nur eine Förderstunde mehr, was da gemacht wird entscheiden wir.
Nun jier gilt auch das Prinzip der ortsgebundenen Schule.

Nach der Einschulung hörte man zunächst nichts, alles in Ordnung.
Beim ersten ELternsprechtag kriegte ich dann zu hören das Kind nervt, heult ständig Grundlos, würde rumschrein.
Der Junge beschwerte sich nun aber schon mal darüber das seine Sachen weggenommen würden und die anderen ihn hauen würden. Da hab ich noch gedacht ja gut kann ja mal vorkommen.

Irgendwann kam dann nichts mehr von ihm, allerdings dauerten die Hausaufgaben plötzlich elendig lange. Zeitgleich begann der telefonterror und die Beschimpfungen von älteren, die halten auch bis heute an, ist aber ein anderes Thema.

Nun ging es weiter , er wurde nach Hause geschickt, da er sich in die Hose gepinkelt hatte. Er hatte ein paar Tage vorher Nasse Füße im Eiskalten Wasser bekommen. Als ich ihn fragte was denn los war, sie haben mich nicht zum Klo gelassen.

Nun fingen sie mit der Schreibschrift an, nun mußte er Taglich in die Förderstunde unsinnige Texte in Schönschrift abschreiben. Da er sich dann darum bemühtehatte er immer mehr Rechtschreibfehler.
als ich dann merkte, das er so gar nicht mehr vorwärts kam habe ich um Empfehungen für Lernheft/Progrmme gebeten, es kam nichts.

Beim nächsten Elternsprechtag wurde mir dann gesagt das Kind stinkt! Mitlerweile konnte mein Sohn nicht mehr auf die Straße gehen, ständig wurde er geschlagen getreten, angespuckt, irgendwelche Erwachsenen schlugen die Kinder, weil es ja schon bekannt war was für einer mein Sohn wäre. Zu dem Zeitpunkt hatte er sich noch nicht einmal gewehrt. Andere aus der Klasse liefen bei uns vorbei, meine Mutter war draußen; da wohnt J. der dümmste aus der Klasse.
Mitlerweile maußte er immer in den Ferien und am Wochenende iergendwelche Sonderaufgaben machen. Es ging immer weniger, auch im rechnen wurden seine Leistungen immer schlechter , er bekam immer weniger fertig. Unter den Heften standen dann solche Sprüche wie das war die Arbeit von zwanzig Minuten; es waren drei Aufgaben. In den Leistungsüberprüfungen kamen prinzipiell Sachen vor die sie ein halbes Jahr vorher gemacht hatten.
In den Sommerferien bekam er dann nochmal Übungen mit nach Hause. Vorm ersten Elternsprechtag im neuen Jahr erzählte mir eine aus der Klasse was dort abgeht in den Pausen. Also die hauen den bis der auf dem Boden liegt, und wenn er dann liegt treten sie ihn in den Bauch. Ohne das er was getan hat.Ich dann da rein, die Lehrerin damit konfrontiert. Da sagte sie das würde nicht stimmen.
Ich habe dann die Rektorin informiert, und habe beantragt das er in die Parallelklasse kommt die damals im anderen Schulgebäude war. Sie hat es abgelehnt mit der Begründung man wüßte nicht ob er das Schuljahr schaffen würde. Auf mein wiederholtes fragen nach einer Rechtschreibschwäche wurde immer behauptet da wäre nichts. Ich habe dann Kontakt zur Spychologischen Beratungsstell und zum SPZ aufgenommen. Nach Monatelanger Wartezeit bekam ich zunächst einen Termin beim SPZ wo ich ADS abklären ließ. Nach denen hatte ers nicht,hatte aber nur einen Iq von 95. er bekam allerdings Ergo. Die Ergotherapeuten stellten alsbld fest das es da keinen handlungsbedarf gab, er sollte dann lieber Pychomotorik in einer Gruppe bekommen. Dafür bekam ich aber kein Rezept. Mein KIA ist auch auf ADS spezialisiert und wurde da nicht sehr schlau raus.
Bei der Spychologischen Beratungsstelle bekam ich dann auch einen Gesprächstermin, ich wollte da eine LRS Testung machen lassen. Über mehrere Monate bekam ich dauenrd Gesprächstermine, doch das Kind haben sie sich nie angeguckt, allerdings standen sie im engen Kontakt zur Schule.
Fortsetzung folgt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
sonne73



Anmeldedatum: 31.08.2007
Beiträge: 28
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 14.09.2007, 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Bei dem Gespräch wurde mir dann empfohlen mal ein Gespräch mit dem Jugendamt zu führen, zufällig heißt der mit Nachnahmen genauso wie eine Pädagogische Mitarbeiterin der Schule, ob die mieinander verwand sind keine Ahnung aber der verdacht liegt Nahe. Auf jeden Fall bekamen wir dann eine FH . Diese Person schallte aber auch nur aus dem gleichen Horn wie die Schule, sie versprach mir der Junge würde auf jeden Fall versetztwerden wenn er sich verbessert. daraufhin hat er sich fürchterlich angestrengt und wurde auch tatsächlich besser. Allerdings fuchtelte sie mir zuviel in meiner Erziehung von meinem zweiten hinein und meinte sie müßte den Jungen noch mehr aus dem Dorf entfernen. Das ganze ohne Absprachen. Sie benutzte die Kinder nur als Spielkameraden für ihre Enkelin. Der größte Bock war aber das sie den Jungen über Ostern mit nach Hause nehmen wollte.
Das kam aber nicht in Frage. Des weiteren hat sie mir eine hausaufgabenbetreuung als kostenlose Nachhilfe angepriesen, was aber nicht der Fall war . Die Hausaufgaben waren entweder völlig falsch oder er war noch nicht fertig wenn er Nachmittags wieder kam. Die Lerntherapie, die Geld kostet hat sie mir ausgeredet, obwohl damals bei einer Testung schon eine deutlich Rechtschreibschwäche festgestellt wurde.
Nachdem diese Hausaufgaben ein paar mal bemängelt worden sind habe ich die Lehrer sowohl in Mathe als auch in Deutsch kontaktiert, und nachgefragt wie sie mit der Ausführung zufrieden sind. In Absprache mit den Lehrern habe ich das dann sofort gestoppt.
Auch kam die FH wenn sie Lust hatte und nicht zur vereinbarten Zeit mit Vorliebe dann wenn mein mann von der Arbeit kam. Als sie einmal als ich mit beiden Jungs wegmußte kommen wollte und die anderen beiden Kinder nehmen sollte, damit ich die nicht noch mitschleppen muß, da mein Mann dann zur Arbeit mußte und ich deshalb zu spät zum Termin kam, habe ich mich dazu entschlossen das ich die nicht brauch.
Zu dem Zeitpumkt fing der Junge auch an das er sich wehrte, leider hat er am Hals gefaßt und etwas zu stark gehalten. Angeblich ohne Grund glaub ich aber nicht. In der Schule wurde es damals besser anscheinend hatten die anderen dann wohl gemerkt, das er heftig reagiert wenn er sich wehrt. Plötzlich konnte er mit einem Jungen aus der Klasse spielen. Seine Leistungen wurden auch besser.
Trotzdem wurde er dann nicht versetzt, was aus der Klasse dann niemand so recht verstanden hatte, da es da noch schlechtere gab.

Nun kam er in das andere Schulgebäude , dart war Ruhe , die Hausaufgaben wurden fix erledigt,er lernte noch freiwillig abends, war ständig bei den anderen am spielen. Er brauchte keine Schönschreibübungen zu mahchen und war zufrieden.
In den Ferien wollten wir nochmal die ADS Testung beim Kinderarzt wiederholen. Der Fragebogen von der Schule ging zweimal auf mysteriöse Weise verloren, beim dritten Veersuch wollte sie ihn einwerfen um dann zehn Minuten später anzurufen sie würde ihn faxen, mein Mann war am Telefon, ich war allerdings schon in die Sitzung und habe ihn mir abgeholt. Sie wollte eigentlich dann nochh einen Brief faxen, der bis heute nicht beim Doktor angekommen.
Nun da ich ja ein neugieriger Vogel bin hab ich da hineingeguckt, alles war negativ geschrieben kein Kreuzchen beim positiven. Das beste war aber der Kommentar der drunter stand, J ist faul und desinteressiert. Aufgrund der Auswertung von diesem Fragebogen wurde er als Grenzwertig ADS eingestuft, Von unserer Seite her sah es eigentlich nicht so aus. Medikamente bräuchte er nicht zwingend, sollten aber ein Elterntraining mitmachen. Ok soweit so gut, wir da hin und haben uns eigentlich nur gewundert, wir konnten von den Sachen die dort erzählt wurden nicht mitreden, die ganzen Probleme die die anderen hatten, anziehen Zähneputzen, regeln einhalten... , da war nichts wo wir hätten ansetzen können.
Dort lagen auch dann die einschlägigen ADS Bücher zur ANsicht unter anderem, auch Schrift und Rechtschreibproben mit und ohne Medis. Da dort der unterschied grvierend war, haben wir uns entschlossen die Medikamente auszuprobieren, bei uns gab es keine Änderung, nur wurde das Kind merkwürdig, er hatte allemöglichen Nebenwirkungen, von Krieslauf über Blutdruck alles mögliche. Wir haben dann damit aufgehört.
Nachdem das Schuljahr ohne größere Zwischenfälle abgelaufen ist kam er wider in das andere Schulgebäude da die Standorte zusammengelegt wurden.
Auch bekom er neue Lehrer, zum einen seine alte KL, die ihn eh nicht abkonnte und eine andere die schon geimpft war.
Nun ging das geschlage und gekloppe wieder los, allerdings wehrte er sich und stellte sich schützend vor seine Brüder, was aber nicht richtig war. Dauernd wurde er so lange gereizt bis er sich wehrte. Kurz vorher rannte dann einer los uns holte die Lehrer.
Somit hat er ständig auf der Strafbank gesessen. Es wurde immer schlimmer, er brauchte schon gar nichts mehr machen schon wurde er bestraft. Wieder mußte er Zuhause Schönschreibübungen machen, obwohl je mehr er sich bemüht umso schlimmer wirds.
Ich war nun aber nicht mehr bereit das hinzunehmen, da im dem Jahr vorher als er das nicht brauchte seine Schrift besser wurde, je mehr er sich entspannen konnte.
Starfarbeiten in Form von Schulordnungen abschreiben, waren auch fällig. Dort standen dann Sprüche drunter wie weiter gucke ich mir das geschmiere nicht an.
Irgendwann im Sportunterricht wurde er von einem aus seiner alten Klasse beleidigt, daraufhin hat er sich den gepackt, prompt wurde er des würgens beschuldigt und das obwohl der betreffende Junge sagt er wüßte von nichts.
Fortsetzung folgt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
sonne73



Anmeldedatum: 31.08.2007
Beiträge: 28
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 14.09.2007, 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

Am selben Tag wurde dann eine Klassenkonferenz einberufen wo er dann als ganz böser dargestellt wurde. Es wurde behauptet er hätte am Montag ein Schüler gegen die Wand gedrückt. Nach Aussage meiner beiden Kinder war es aber so, das der jüngste von meinen dreien von eben diesen in eine Pfütze geschubbt wurde. Und dieser ihn dann daran gehindert hat aufzustehen daraufhin hat der große den anderen wegezogen, worauf der zur Toilette gerannt ist. Mein Sohn hinterher um den zur Rede zu stellen. Als meiner raus kam wurde er sofort von zwei Lehrkräften geschnappt und weggezehrt. Er wurde nicht mal angehört.
Dann wurde noch ein Vorfall angeführt mit unserem zweiten Sohn, da wäre der große hinter dem hergerannt und der andere wäre völlig panisch schreiend vor ihm weggerannt. Der zweite bekam dann Alpträume und hat dann schließlich gesagt was wirklich war nämlich das der vorher eine sogenannte Blutgrätsche gemacht hätte, weil er gemeint hätte der große hätte was über ihn gesagt.
Dann der dritte Vorfall mit dem angeblichen würgen, der andere weiß da nichts von, die Lehrerin hat meinen mit den Kopf gegen die Wand gestoßen, so dass er eine dicke Beule am Hinterkopf hatt, die ich leider zu spät mitbekommen habe.
Auf jeden Fall saßen wir da wie vor Gericht mein Sohn durfte sich nicht äußern und war auch gar nicht erwünscht. Außerdem haben sie dann einen vom Kinderschutzbund dabeigeholt den sie auch schon wohl vorher versucht haben zu bearbeiten.
Bei der Konferenz wurden nur die höchsten Strafen verlesen,wir hatten keine Möglichkeit uns §61 NSCHgesetz herauszusuchen, einen Anwalt dabeizuholen, noch eine Person unseres Vertauens dabeizuholen. Die einladung kam auch nicht schriftlich. Es wurde keine Rücksicht auf eventuelle Arbeitszeiten genommen.
Auf jeden Fall wurde dann beschlossen das man ihn noch eine Chance gibt und er bis auf weiteres nicht alleine nach draußen darf.
Daraufhin haben wir einen Anwalt eingeschaltet.
Da die Lehrer da jetzt mal überhaupt keine Lust zu hatten saß er die meiste Zeit auf der Strafbank, trotzdem wurde er einmal beschuldigt was getan zu haben, woraufhin der Rest der Klasse nur rief halt die Klappe, das geht doch gar nicht.

Daraufhin habe ich dann versucht einen Schulwechsel zu bekommen, es war auch soweit alles klar bis eben der Rektor der aufnehmenden Schule mit der Rektorin gesprochen hat, dann wollte er ohne weitere Erklärungen nicht.

auf einmal kam ein Brief bei J. sollte ein Sonderpädagogischer Förderbedarf überprüft werden, unser Anwalt hat uns geraten das erstmal zu Unterschreiben, Vom IQ war er jetzt überdurchschnittlich mit 117. Allerdings wurde ein Sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt weil er wäre Egozentrisch, zu wenig Angst und seine Impulskontrolle wäre zu gering. Außerdem würde er zu gut auf uns hören.

Nun ist er Probeweise auf der Nachbarschule was als sonderpädagogische Förderung dargestellt wird, Probezeit ein halbes Jahr. Wir versuchen gerade schleunigst hier wegzukommen, um auch die anderen Kinder aus dem Dunstkreis der Schule zu bekommen. Ganz vergessen habe ich das die Rektorin mit einem ehemaligen Schulrat verheiratet ist und der noch Einfluß hat.
Egal was wir machen jede Stelle wo wir waren, es war immer so die Schule war schon da.
Nun sind meine anderen beiden noch an der Schule und der eine hat jetzt einen Lehrer der immer mit Schlüssel wirft. Hoffentlich geht das jetzt gut.
Danke fürs lesen ich hoffe das es jetzt besser wird.
Sonne
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Erfahrungsberichte Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de