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Kopie: Mobbing unter Schülern gibt es nicht!?!

 
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Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 03:08    Titel: Kopie: Mobbing unter Schülern gibt es nicht!?! Antworten mit Zitat

Ersteller Thema

MarleneMayer
Moderatorin

www.intellegimus.de





Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 123
Nachricht senden Erstellt am 05.12.2005 - 21:59

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Ein Psychologe teilte mir mit, dass es Mobbing unter Schülern nicht gibt, das würde sich einfach nur "hänseln" nennen und in keinem Fall Mobbing!

Dieser Psychologe ist unter anderem auch fürs Jugendamt tätig.

Wie sind Eure Meinungen hierzu? Gibt es Mobbing unter Schülern wirklich nicht? Mobbing existiert der Aussage des Psychologen nach, nur unter Erwachsenen am Arbeitsplatz.

Ferner meinte der Amtsrat des Jugendamtes, dass hochbegabte unterforderte Schüler lernen müssen sich anzupassen.
Immerhin so seine Worte, kann er auf 25 Jahre Tätigkeit als Amtsrat und den daraus resultierenden Erfahrungen zurückgreifen. Das Gespräch kam zu Stande bei der Beantragung eines Schulbesuch einer hochbegabten Schülerin an einer Privatschule bzw. einer Schule für hochbegabte Schüler, die eine seelische Behinderung attestiert bekam.

Das wurde natürlich wie erwartet abgelehnt und an Stelle dessen wäre das Jugendamt bereit 40 Therapiestunden zu bezahlen für eine heilpädagogische Behandlung, das bei dem Erstgespräch mit dieser eher einer Obduktion aller Ahnen gleicht. Also Fazit: eine Blindarmentfernung eines Großvaters könnte die Ursache für schlechte Schulleistung sein, oder ein Gedanke in der Schwangerschaft könnte ebenso sich auf das Kind übertragen haben und da könnte man ansetzen!

Nach Rücksprache mit der Heilpädagogin stellte sich heraus, dass diese ihren Worten nach, seit ihrer Tätigkeit an nur einen "Fall" erinnern konnte, wobei bei diesem Kind der Schwerpunkt nicht die HB sondern die Hyperaktivität darstellte.

Hier fehlen doch Erfahrungen im Umgang mit unterforderten Schülern die schlechte Zensuren zeigen.

Wer hat hier bereits Erfahrungen sammeln können?










Momo86
Stammposter




Status: Offline
Registriert seit: 01.04.2005
Beiträge: 125
Nachricht senden Erstellt am 06.12.2005 - 07:57

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Hallo Marlene,

ich habe auch gerade einen Antrag nach §35a (und §27) laufen. (s. hier: http://www.foren.de/system/thread-l....t-emgs-284099-890621.html)
Deine Fallbeschreibung las ich auch auf der I-Homepage. (Bei unserem Großen geht es in 1.Linie um die Diskrepanz zwischen verbaler HB und äußerst niedrigem Handlungs-IQ.)

Zu deinem Fall:
1. Das JA wäre nicht berechtigt, Kindergeld einzubehalten, denn ambulante Maßnahmen werden unabhängig von Einkünften gewährt (bei Internat ist Elternbeteiligung im Sinne einer Haushaltsersparnis üblich).

2.Das JA muss NACHWEISEN, warum die heilpäd. Behandlung geeigneter ist als die Aufnahme in eine entsprechende Schule. Das dürfte ihnen hier schwer fallen.

Meiner Ansicht nach versucht euch hier das JA mit ungeeigneten Maßnahmen abzuschrecken. Das ist inzwischen üblich.
Widerspruch einlegen (4 Wo. Frist), Anwalt nehmen, am Ball bleiben.
Gleichzeitig Hilfe zur Erziehung (Ziel:Spezialschule) nach §27 beantragen!

Frage an das JA, die zu stellen ist: "Würden Sie bei einem lern- oder geistignehinderten Kind auch "Anpassung" an die Regelschule erwarten?"

LG Momo

[Dieser Beitrag wurde am 06.12.2005 - 08:02 von Momo86 aktualisiert]




limburgmama





Status: Offline
Registriert seit: 30.11.2005
Beiträge: 16
Nachricht senden Erstellt am 06.12.2005 - 08:14

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Hallo

also ich kann mich nur zum Mobbing äußern, denn das gibt es sehr wohl.
Mein großer Sohn wurde seit der Grundschule bis zum Schulwechsel (aufgrund eines Umzuges) immer gemobbt.
Er wurde gehänselt, geschlagen, getreten, Schulranzen ausgekippt, ausgelacht und das alles permanent. Ich habe hier sogar sein Abschlussschulzeugnis liegen, indem auf gut deutsch steht, dass er nicht sozial zu den Mitschülern sei und dabei ist gerade er einer der laut seinem jetzigen Lehrer sehr sozial und gut erzogen ist. Mobbing geht also soweit dass die Lehrer der allgemeinen Meinung glauben, anstatt sich selbst ein Bild zu machen und das Kinder auf Schulhöfen verprügelt werden, während die Lehrer wegschauen, das macht mich bis heute noch ziemlich wütend.

Ich für meinen Teil war immer gegen Gewalt, aber das Selbstbewußtsein meines Sohnes litt sehr darunter. Nun haben wir entschieden, dass er ins Karate geht schon allein deswegen, dass er mehr Selbstbewußtsein kriegt.
Vielleicht blöd, aber ist nun mal so.

Sonja




Angelika
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Registriert seit: 01.04.2005
Beiträge: 119
Nachricht senden Erstellt am 06.12.2005 - 08:41

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MarleneMayer schrieb
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Ein Psychologe teilte mir mit, dass es Mobbing unter Schülern nicht gibt, das würde sich einfach nur "hänseln" nennen und in keinem Fall Mobbing!




Das kommt mir sehr bekannt vor. Eine befreundete Mutter berichtete von einem Verhör.
Das Kind sagte aus: Sie hat mich mich mit dem Buch auf den Kopf geschlagen.
Der Beamte schrieb nieder: Sie hat mir mit dem Buch an den Kopf getippt.

Aus boxen wird stubsen.
Aus schlagen wird tippen.
Aus mobben wird hänseln ...

Man gibt sich redlich Mühe, die Probleme mit allerlei Verniedlichungen klein zu reden, statt sie in angemessener Form zu klären.






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Dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut, dem Glücklichen ist jedes Unkraut eine Blume.

Angelika
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Registriert seit: 01.04.2005
Beiträge: 119
Nachricht senden Erstellt am 06.12.2005 - 08:59

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limburgmama schrieb
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Hallo

also ich kann mich nur zum Mobbing äußern, denn das gibt es sehr wohl.

Mobbing geht also soweit dass die Lehrer der allgemeinen Meinung glauben, anstatt sich selbst ein Bild zu machen und das Kinder auf Schulhöfen verprügelt werden, während die Lehrer wegschauen, das macht mich bis heute noch ziemlich wütend.

Ich für meinen Teil war immer gegen Gewalt, aber das Selbstbewußtsein meines Sohnes litt sehr darunter. Nun haben wir entschieden, dass er ins Karate geht schon allein deswegen, dass er mehr Selbstbewußtsein kriegt.
Vielleicht blöd, aber ist nun mal so.

Sonja




Liebe Sonja!

Deine Erfahrungen kann ich leider nur unterschreiben.

Beispiel: Ein Junge (7 Jahre alt) wird auf dem Schulhof von Klassenkameraden schlimm verprügelt und gewürgt. So schlimm, dass Wirbelsäule und Kehlkopf untersucht werden müssen - der Junge wird von einer Ärztin eine Woche krank geschrieben.

Hintergrund: Das Kind ist aktenkundig - hat sich über Übergriffe von Lehrern gegen Schüler geäußert.

Reaktionern: Es waren 3 Lehrer auf dem Schulhof. Diese beschrieben die Situation als übersichtlich und haben nichts gesehen. 2 Schüler haben etwas gesehen - sie haben auch die verzweifelten Hilfeschreie des Jungen gehört und sind eingeschritten.

Seitens der Schule wird der Vorfall (trotz vorliegender Atteste) abgestritten und die Eltern werden ignoriert. Das Schulamt "klärt" den Fall und kommt zu dem Ergebnis, dass die Lehrer sich völlig richtig verhalten haben.

Mobbing in Reinkultur, oder?

Ich habe von vielen Eltern und Kindern ähnliche Berichte gehört. Die Abläufe sind leider bekannt ...

Mobbing unter Schülern ist NUR mit Zustimmung, Duldung oder gar Förderung der Lehrer möglich.

Kinder merken sehr schnell, wenn ein Lehrer ein Kind häufiger ermahnt und "auf dem Kieker" hat. Schnell "schießt" man sich auf den Sündenbock vom Dienst ein. Das Kind ist schnell isoliert und somit vogelfrei - viele machen mit - viele sehen weg - die Ergebnisse sind bekannt.

Viele Psychologen empfehlen zur Stärkung gequälter Kinderseelen eine Kampfsportart - da liegt ihr gar nicht so falsch, und schließlich geht es ja in guten Karate-Schulen hauptsächlich darum, Konflikte zu vermeiden und das Selbstbewußtsein zu stärken.


Viele Grüße

Angelika






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Dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut, dem Glücklichen ist jedes Unkraut eine Blume.

Erika
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Beiträge: 256
Nachricht senden Erstellt am 06.12.2005 - 09:10

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Hallo,

limburgmama schrieb
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Mein großer Sohn wurde seit der Grundschule bis zum Schulwechsel (aufgrund eines Umzuges) immer gemobbt.
Er wurde gehänselt, geschlagen, getreten, Schulranzen ausgekippt, ausgelacht und das alles permanent. Ich habe hier sogar sein Abschlussschulzeugnis liegen, indem auf gut deutsch steht, dass er nicht sozial zu den Mitschülern sei


Ähnliches kommt mir auch sehr bekannt vor. Es gibt sehr wohl Mobbing unter Schülern. Es spielt doch überhaupt keine Rolle, ob es hänseln oder mobben heißt. In der 1. Grundschule wurde mein Sohn von den Lehrern "zum Abschuss freigegeben." Er nervte Lehrer mit gewissen Auffälligkeiten und wurde ständig bestraft und an den Pranger gestellt. Es ist doch kein Wunder, wenn sich die lieben Kleinen, die ihre Lehrerin noch lieben, anschließen und auch auf dem Kind herumhacken. Ich weiß, dass eine derartige Übertragung von Aversionen der Lehrer auf die Kinder kein Einzelfall ist. Ja, und dann wundern sich die Lehrer, wenn diese an den Pranger gestellten, gedemütigten und bestraften Kinder dann aggressiv werden. Im Zusammenhang zu denken fällt vielen Lehrern schwer (sorry, aber so ist meine Erfahrung!)

Gestern hat mich eine Mutter eines 10-jährigen Jungen, der starke Konzentrationsstörungen hat, der ausrastet, wenn er Klassenarbeiten mit schlechten Zensuren zurückbekommt, angerufen und erzählt, dass ein Lehrer vor der ganzen Klasse zu dem Kind sagte "Du gehörst nicht auf diese Schule!" Der Mutter wurde am Telefon geraten, dringend eine Familientherapie zu machen und das Kind schnellstens auf die Hauptschule umzuschulen. Das ist doch ein Hammer oder? Ich kenne diese Familie seit über 8 Jahre und habe nicht den Eindruck, dass sie therapiert werden müsste. Das Kind hat m.E. mit ziemlicher Sicherheit Kiss und Reflexe, was ich vor einigen Jahren schon vermutete. Die Mutter vertraute bisher der Lehrermeinung "Vielleicht wächst es sich noch aus, vielleicht ist er ein Spätzünder."

Viele Grüße
Erika





Signatur
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"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)

doppelkopf





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Registriert seit: 04.10.2005
Beiträge: 34
Nachricht senden Erstellt am 06.12.2005 - 09:29

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Hallo,

natürlich gibts Mobbing unter Schülern, und das nicht nicht zu knapp.

Die Mutter vertraute bisher der Lehrermeinung

... das ist leider bei einigen (vielen?) Eltern immer noch so. Eher einer "Autorität" Glauben schenken, als sich selber und dafür auch einzustehen.

doppelkopf






limburgmama





Status: Offline
Registriert seit: 30.11.2005
Beiträge: 16
Nachricht senden Erstellt am 06.12.2005 - 11:29

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Hallo Angelika und Erika,
danke für eure Antworten und dem was ihr sagtet, kann ich einfac nur beipflichten.
ja ich denke auch das Mobbing durchaus akzeptiert wird und denke es gibt viele Kinder die das jahrelang mitmachen müssen.

Ich denke es ist schwer, zumindest bei meinem Sohn, ihn aus der "Opferrolle" heraus zu bekommen.
Er hat keine Freunde, ist schon immer Außenseiter und wenn der Lehrer sich seiner annimmt, sehr anhänglich.
Obwohl ich(das tun wohl alle Mütter *lach*) ihn als sehr toleranten und netten Menschen empfinde, ist er ein Einzelgänger und selbst bei Schulprojekten will keiner sein Partner sein.

Ich verstehe oft die Gesellschaft nicht, die ihre Mitmenschen nicht nach Ihrer Persönlichkeit bewertet sondern einzig nach Leistung.Wer anders ist, der wird einfach nicht integriert und dieser Faden zieht sich immer durchs Leben. Ich bn alt genug und kann damit umgehen, aber Kinder sind eben sensibler und haben vielleicht auch andere Gedanken dazu.

Ich denke aber schon dass es auch ein Erziehungsproblem ist, wenn Kinder die anderen so behandeln.

Traurig aber wahr....

Sonja




DorisCarnap
Moderatorin

Schullaufbahnberaterin





Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 196
Nachricht senden Erstellt am 06.12.2005 - 11:36

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Hallo,

"Der Begriff Mobbing stammt ursprünglich vom englischen Wort "to mob" was übersetzt "anpöbeln", "angreifen" oder "attackieren" heißt...Wie die Begriffsgeschichte zeigt, enthält der Begriff "Mobbing" das Bedeutungselement, eines Angriffs einer Übermacht auf eine Minderheit...Bei Konflikten zwischen einer Mehrheit und einer kleinen Minderheit treten diverse Phänomene auf, die bei Konflikten zwischen gleich starken Parteien so nicht gegeben sind." Das Zitat stammt aus einer interessanten Hausarbeit zum Thema "Unterbindet Ausgrenzung in der Schule soziales Lernen?" www.kersti.de/O0004.HTM

"Früher hieß es "triezen", "schikanieren" oder "fertig machen". Heute heißt es "Mobbing" und ist durch diese Bezeichnung stärker in das Problembewusstsein der Menschen eingedrungen... Mobbing in der Schule steht also für böswillige und bewusste Handlungen, die zum Ziel haben, den Mitschüler oder die Mitschülerin "fertig" zu machen.

* Mobbing durch körperliche Gewalt wie Verprügeln, Sachbeschädigung, Erpressung oder Nötigung.
* Verbales Mobbing: Schüler wegen ihres Verhaltens, ihres Aussehens, ihres in der Mode nicht up-to-date-Seins, ihrer Schulleistungen meist mit sehr bissigen Bemerkungen belegt. Dies geschieht auf dem Schulhof, wie auch im Unterricht selbst. Dies geschieht von Klassenkameradinnen(en) genauso wie von Lehrern. Die mildeste Methode dieses Mobbings ist das Lästern hinter dem Rücken, vieles geschieht aber auch direkt und laut. Äußerungen von Lehrern wie: "Aus dir wird nie etwas! Du bist so dumm wie Bohnenstroh!" gehören zu solchem verbalen Mobbing ebenso, wie das Geraune und entnervte Stöhnen, wenn jemand etwas nicht versteht und sich mehrfach erklären lässt.
* Das stumme Mobbing: Stillschweigendes Verachten, links Liegenlassen, Nichtbeachten bis Verachtung und Ausschluß aus der Gemeinschaft u. ä. ist in den Klassen und den Kursen recht normal. Diese Form ist demütigend und verletzend.

Von Mobbing betroffen sind Schülerinnen wie Schüler gleichermaßen. Die Herkunft spielt keine entscheidende Rolle, auch nicht der Bildungsgrad. Psychologische Studien ergaben keine einheitlichen Persönlichkeitsstrukturen, weder bei gemobbten noch bei mobbenden Personen. Eine Schüler-Initiative beschreibt im Internet:

Eigentlich sollte die Schule ja ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlt. Leider gilt das nicht für alle Schüler. Manche beschleicht schon am Wochenende oder am Morgen ein flaues Gefühl, wenn sie an die nächste Schulstunde denken. Der Grund hierfür sind nicht immer schlechte Noten, oftmals werden einzelne Schüler von ihren Klassenkameraden zuerst ausgeguckt und dann schikaniert. Meist stehen sie dann ganz alleine, weil ihnen niemand hilft und andere Kinder es sich nicht getrauen einzuschreiten. Lehrer merken oft nichts von diesen Vorgängen oder wollen sich nicht einmischen.

Als besonders gefährdete Personen gelten SchülerInnen, die sich durch ein oder mehrere Merkmale von der Klasse abheben, z.B. durch eine Behinderung, die Sprache, einen anderen Sozialstatus, äußere Auffälligkeiten wie Kleidung, Haare, Verhalten z.B. ein Nichtraucher unter Rauchern oder umgekehrt oder weltanschauliche Ansichten. Auch die besonders Engagierten und Leistungsorientierten sowie die eher Introvertierten gehören häufig dazu." arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/MobbingSchule.shtml

Hochbegabte sind zahlenmäßig in der Minderheit und werden wegen ihrer Andersartigkeit mit Sicherheit in einer ungünstigen Umgebung leichter zum Mobbingopfer als Andere.

Doris





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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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Teddy



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BeitragVerfasst am: 25.10.2007, 13:13    Titel: Schade das niemand dazu lernt !! Antworten mit Zitat

hallo Momo !
Ich alls gestreßte Mutter,gebe dir in allen Punkten Recht!!
1. Es werden immer Krankheiten bei den Kindern gesucht,Das Hochbegabte Maggen haben weiß doch jeder warum denn weil niemand wissen will das sie Hochbegabt sind.
2. Warum kann man gegen Lehrer und auch andere nichts unternehmen ? weil es alleine sehr schwierig ist.
3. Es gibt sehr wohl Mobbing bei Kindern man kann es auch schon als Psychterror bezeichnen
4.Es gibt sehr wohl auch Mobbing wo Erwachsene (sollte man meinen) Mobbing in der schlimsten Form an Kinder betreiben.

Es gibt leider viel zu wenige Eltern, die anfangen gegen sollche Unfähigen Menschen was zu unternehmen,denn viele schauen weg und halten es wie die drei Affen
( nichts Sehen ,nichts Hören,und ja nicht den Mundaufmachen.)
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Martina Hinz



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BeitragVerfasst am: 26.01.2008, 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Teddy,

selbstverständlich wäre es wünschenswert, wenn sich mehr Menschen bei Missständen engagieren. Aber Eltern müssen dabei Rücksicht auf ihre Kinder nehmen. Oder meinen das zumindest.

Es macht zumindest Sinn, die positiven Ansätze, die es gibt, zu unterstützen und zu fördern. Und natürlich kann man sich auch immer selbst die Frage stellen, ob man nicht irgendwo helfen kann.

Freundliche Grüße Martina Hinz
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Teddy



Anmeldedatum: 27.01.2007
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Bundesland: Brandenburg

BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 15:13    Titel: ???? Antworten mit Zitat

Hallo Fr. Hinz !!

Es ist immer wieder frustrierend,wenn man(ich) auf Leute treffe die absolut keine Ahnung von ihrem Fach haben oder keine Lust sich irgend wie weiterzubilden !!!!Habe heute eine Schulpsychologin gefragt ob sie ein Kind auf Hb testen kann,sie hätte keine Materialien und meine Tochter hätte irgend wie nicht die kritärien für dieses Hä????????
Diese Frau finde ich so innkompitent wie eine Leberwurst,jetzt schaue ich ,ob ich kopien vom letzten Test bekommen kann,und wenn nicht ? Bräuchte ich gute Addressen im Aachener -kölner Raum!!!!!! Hat jemand eine Idee ???
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Petra Litzenburger



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Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Teddy,

vielleicht hilft diese Liste weiter:

http://www.die-hochbegabung.de/liste.htm

Liebe Grüsse

Petra Litzenburger
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Teddy



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Bundesland: Brandenburg

BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 17:28    Titel: Danke !! Antworten mit Zitat

Vielen Vielen Dank !!!!

Heute habe ich die gemachten angefordert,wenn sie denn ankommen sollten ,die Dame wahr nicht sehr freundlich.
Von der Schule ist in der Richtung keine Hilfe zu erwarten,wie bei allen, sind die Kiddys erst mal Krank und müssen Therapiert werden,und Mama muß wieder rann und versuchen ob ich nicht doch ein bisschen recht habe.
Die Liste ist sehr gut kann ich sicher noch brauchen.

Danke !!!!!!!!!
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