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?Nicht angemessen!?

 
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Erik
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Anmeldedatum: 30.08.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 19:26    Titel: ?Nicht angemessen!? Antworten mit Zitat

ALG2: Für eine Familie mit 3 Kindern - ?Nicht angemessen!?

Jedem kann es heutzutage passieren - man gerät durch Verlust des Arbeitsplatzes, Insolvenz etc. in Folge in eine finanzielle Notlage und mit der Miete in Rückstand - die Zwangsräumung wird angeordnet. Verzweifelt sucht man Hilfe bei der staatlichen Sozialverwaltung - und oh Wunder - stellt man sich nicht gerade dämlich an und stellt die richtigen Fragen - es wird einem sogar ?geholfen?. Aber wie?

Man selbst ist gefordert! Das zuständige Ordnungsamt weist einem erstmal in die alte Wohnung wieder ein, aber nur, wenn man zuvor der ARGE oder der Kreisagentur für Beschäftigung die Übernahme der derzeitigen Miete abgerungen hat - damit ja keine Kosten der Gemeinde angelastet werden. Ist das geschehen, beginnt die Suche (amtlich angeordnet) nach einer preiswerten angemessenen Wohnung. Was ist aber angemessen? Für eine deutsche Familie? 2 Erwachsenen, einer Tochter von 6 , einem Sohn von 8 Jahren und einer pubertierenden Tochter von 10 Jahren, werden maximal 100 qm zu einem Mietpreis (kalt) von ca. ? 660,- (inkl. Nebenkosten) zzgl. Von ca. ? 120,- Heizkosten zugestanden. Diese Wohnung ist innerhalb von 3 Monaten zu finden, ein Makler darf aber nicht konsultiert werden - nicht angemessen!

Jetzt findet man aber eine Wohnung von 110 qm und ist bereit, den erforderlichen Aufpreis von ? 90,- monatlich aus eigener Tasche zu zahlen, dann heißt es: ?Nicht angemessen, die Wohnung ist zu groß, die Umzugskosten und Kaution werden auch nicht übernommen.? Auch wenn die Wohnung im Haus neben der zwischenzeitlich zugewiesenen Sozialwohnung von 86 qm mit 3,5 Zimmern liegt.

Also die kleine Wohnung! Man entfeinert den Haushalt von überflüssigem Mobiliar und Hausrat, die Wohnungsbegehung durch den sozialen Dienst für den Umzug erfolgt. ?Ach haben Sie viele Möbel! Sie haben noch garnicht gepackt (14 Tage vor Umzug)! Dies und das können wir aber nicht transportieren, weil, das ist nicht angemessen. Spülmaschine - anschließen - nicht angemessen, Trockner - nicht angemessen, Kellerregale -nicht angemessen,...?. Jetzt heißt es Ruhe bewahren! ?Ja sie müssen jetzt einsehen, ihr Leben hat sich grundlegend geändert!? Der zaghafte Einwand, man erhalte ja nur aufstockende Hilfe in Form von ALG2, da die Ehefrau berufstätig ist und die Kinder zusätzlich auch ein Einkommen in Form von Kindergeld beziehen (Bescheid der Kreisagentur für beschäftigung) ändert nichts an der diskriminierenden Haltung der Amtsinhaberin. Also die Hälfte des ehemals schwer verdienten Eigentums verschenken oder auf den Sperrmüll, - denn verkaufen ist nicht - nicht angemessen, Erlöse sind an die Sozialverwaltung abzuführen.

Nach der Begehung und nach einiger Zeit der Besinnung kam mir die Erleuchtung, das zukunftweisende Konzept schlechthin, die ultimative Lösung aller Probleme:

Die Sozialverwaltung übernimmt künftig von den Neulingen im Club der dritten Klasse (Holzklasse) deren derzeitigen Wohnungen inkl. der nicht angemessenen Einrichtung und übergibt diese an entsprechend eingestufte Zuwanderer. Die deutsche Holzklasse wird dann den Clubmitgliedern kostenfrei seitens der Verwaltung zur Verfügung gestellt, in einer äußerst kostengünstigen Ausstattung wie folgt

? Fest montierte Kleiderstangen mit Vorhängen davor, absolut raumsparend (statt Schränke), absolut in!
? Jaffamöbel (sprich Holzkisten) im Wohn- und Küchenbereich, bringt Stauraum auf kleinster Fläche und schafft eine gemütliche Atmosphäre
? Stockbetten, fördern die familiäre Nähe
? ein Duschraum mit Bodeneinlass und Ventilator, spart das Bad, den Trockner und schafft, verbunden mit Duftbeutelchen, die perfekte Urlaubsstimmung und fördert die positive Grundeinstellung
? und ein Schrank-Klo, schafft Wohlbefinden auf kleinstem Raum.

Jetzt wird niemals mehr ein deutscher Bürger die Worte hören, die jedem Betroffenen ein schlechtes Gewissen machen sollen: ?Nicht angemessen!? - Doch wird es nicht langsam Zeit für eine neue Messlatte?

© Erik A..C. B. 27-02-2008
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Legolas



Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 09:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erik,

es wäre doch viel einfacher und kostengüstiger solche Familien gleich in einen Mietwohnwagen auf den Campingplatz auszusiedeln! Aber dann könnte ja manche denken, jetzt machen die auch noch auf Staatskosten URLAUB! - das ist wirklich nicht angemessen....

VG Legolas Wink
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