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ASCHERSLEBEN/STASSFURT: Faustschlag durch Lehrer

 
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Petra Litzenburger



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Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 23.02.2010, 10:40    Titel: ASCHERSLEBEN/STASSFURT: Faustschlag durch Lehrer Antworten mit Zitat

Salzlandkreis
Polizei nimmt Ermittlungen gegen einen Lehrer auf


Zitat:
Anzeigen gegen 53-jährigen Pädagogen sind eingegangen - Er soll eine 15-jährige Sekundarschülerin ins Gesicht geschlagen haben

VON LARS GEIPEL, 22.02.10, 19:19h, aktualisiert 23.02.10, 08:50h


ASCHERSLEBEN/STASSFURT/MZ. Der Fall des Sekundarschullehrers, der in Staßfurt eine 15-jährige Schülerin geschlagen haben soll, weitet sich aus. Nachdem das Landesverwaltungsamt in Halle als Schulaufsichtsbehörde den 53-jährigen Sportlehrer Peter L. am Montag bereits angehört hat, ermittelt nun auch die Kriminalpolizei des Polizeirevieres Salzland in Bernburg wegen Körperverletzung gegen den Mann. Sowohl die Mutter als auch das Landesverwaltungsamt haben Strafanzeige gegen den inzwischen suspendierten Pädagogen gestellt. "Wir haben die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen", bestätigte Kripochef Holger Herrmann.

Zu der folgenschweren Auseinandersetzung in der Sekundarschule "Hermann Kasten", die Schulleiter Roland Polefka sofort an das Landesverwaltungsamt meldete, kam es bereits am vergangenen Donnerstag (die MZ berichtete). Nach Aussagen des Mädchens soll ihr der Lehrer auf dem Weg ins Klassenzimmer zunächst von hinten auf den Fuß getreten sein. Danach kam es offenbar zu einem

verbalen Scharmützel, das der Pädagoge laut Informationen der Schülerin aus der achten Klasse mit einem Faustschlag ins Gesicht radikal beendete. "Ich spürte einen Schlag und rutschte dann zusammen", erklärte die Schülerin öffentlich. Danach soll er sie sogar noch ins Sekretariat der Schule gezogen haben. Erst danach konnte die Jugendliche im Staßfurter Krankenhaus von einem Arzt behandelt werden. Der Kiefer sei stark angeschwollen gewesen, gab die Mutter des Mädchens bei der Polizei zu Protokoll. "Zum Glück sind die Zähne heil geblieben", erklärte sie.

Der Pädagoge, der bis zur Klärung der Vorfälle suspendiert wurde, stellt den Zwischenfall ein wenig anders dar. Nach Informationen von Andreas Riethmüller, Abteilungsleiter für Schule und Kultur beim Landesverwaltungsamt, habe der Lehrer Montagvormittag vor Vertretern der Schulaufsichtsbehörde geschildert, von der Schülerin verbal und tätlich angegriffen worden zu sein.

Die Schülerin habe ihm mehrmals auf seine kranke Schulter geschlagen. Daraufhin soll er dann als "Schutzreflex" zurückgeschlagen und sie unbeabsichtigt im Gesicht getroffen haben. Zudem erklärte Peter L., dass "ihm der Zwischenfall sehr leidtut".

Abgeschlossen sind die Ermittlungen seitens des Landesverwaltungsamtes und der Polizei noch lange nicht. "Um den Fall genau beurteilen zu können, müssen die Schülerin und weitere Zeugen gehört werden", erklärte Riethmüller: "Wir müssen jeden Fakt genau und sorgfältig prüfen. Schließlich ist das ein sensibles Thema, das weit- reichende Konsequenzen haben kann." Eine Entscheidung, was den Pädagogen dienstrechtlich erwarten, soll nach Informationen von Riethmüller aber spätestens in 14 Tagen fallen. Bis zur Klärung der Vorfälle bleibt Peter L. auf jeden Fall suspendiert.

Auch seitens der ermittelnden Beamten droht dem Lehrer weitreichender Ärger. "Wir stehen noch am Anfang der Untersuchungen", so Kripochef Holger Herrmann. Sollte sich der Verdacht erhärten, muss Peter L. sogar mit einer Anklage wegen Körperverletzung rechnen, war aus Kreisen der Staatsanwaltschaft zu erfahren.


Quelle: http://www.mz-web.de/servlet/Conten....4&listid=994342720546

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