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mobbing durch eine Lehrerin an einer Berliner Grundschule

 
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Simone



Anmeldedatum: 30.01.2010
Beiträge: 20
Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 30.01.2010, 20:47    Titel: mobbing durch eine Lehrerin an einer Berliner Grundschule Antworten mit Zitat

hallo,
mein sohn ist 12 jahre alt und besucht in berlin die 6. klasse einer reinickendorfer grundschule. er ging anfangs immer gerne zur schule und zählte seit der kita zeit als angenehmes kind. die klasse, welche mein sohn seit der einschulung besucht, wird von anbeginn schon als problematisch angesehen, was an jedem elternabend von eltern seite aus immer zum hauptthema gemacht wurde. es passierte nix.

die stundenausfälle häuften sich, so war es dann im 1. Hj des 6. schuljahres keine seltenheit. das es bis zu 10 std. pro woche unterrichtsausfall kam.

nachdem ich im sekretariat der schule versucht habe mir informationen zu dem anstehende schulwechsel ind die 7.klasse einzuholen und darauf aufmerksam machte das es bislan noch keinen elternabend gab, fand darauf hin der erste elternabend im nov.09 statt, allerdings ohne informativen inhalt.

die derzeit für diese klasse zugeteilte stellvertretende klassenlehrerin, regte die eltern an, das schulamt anzuschreiben und auf die mißstände und den durch den ständigen unterrichtsausfall enstandene lerndefizit aufmerksam zu machen.

ich machte mich also daran einen brief an das schulamt zu schreiben und kopierte diesen für alle eltern, damit sie auf dem laufenden sind. als ich dann die lehrerin bat die blätter an die kinder zu verteilen, fiesie aus allen wolken, stritt alles ab und weigerte sich die zettel zu verteilen und ließ mich einfach stehen. ich schickte ihn trotzde ab.

das schulamt meldete sich daraufhin bei der schule und als ich gerade dort war um das handy meines sohnes welches am vortag eingezogen wurde (hier zu recht) abzuholen, bat mich die stellvertr. rektorin um ein gespräch.
was ich geschrieben habe würde alles so nicht stimmen, ich hätte alles falsch verstanden, die kinder haben keine lernrückstände... und so weiter.
knapp 2 wochen später, mein sohn kommt von der schule und erzählt mir er bekäme einen tadel weil er sich geprügelt hatte. am nächsten tag bekomme ich dann den brief wegen dem tadel, es heiß es wäre ein befristeter tadel, welcher bei guter führung wieder gestrichen werden könne. ich rede mit meinem sohn und ermahne ihn sich am riemen zu reizen.

die lehrerin hielt es allerdings nicht für nötig mich um ein gespräch zu bitten, mich schon vor eintreffen des briefes darüber in kenntnis zu setzen. selbst die mutter des kindes, welches laut der begründung des tadels:"Ihr kind hat ein wehrlos am boden liegendes kind geschlagen und am kopf getreten" wurde nicht informiert.
wenn man das liest sollte man denken das das kind einem arzt vorzustellen wäre, er hätte eigendlich über aussehen müssen.

Um sich ein bild machen zu können, muss man wissen das mein sohn mit 12 jahren bereits eine größe von 1,79 m hat bei einer schuhgröße 44.
sein gegner hingegen schon eher das bild eines 12 jährigen wieder gibt.

Ich habe jedenfalls mit dem kind geredet und ihn gefragt was nun wirklich los war. er fand es irre witzig und meinte nur es wäre eine ganz "normale" rauferei zwischen ihnen gewesen, aber es sei sowieso egal was sie auch machen, einen schnappt sie sich immer.
auf meine frage, ob mein sohn seiner meinung nach den tadel zu recht bekam, sagte er: "niemals"

seit dem besagte brief an das schulamt, gab es immer wieder schikanen von der lehrerin.

der hammer kam dann gleich nach den weihnachtsferien. mein kind kommt nach hause und erkzählt mir, das er und 5 weitere jungen aus seiner klasse, aufgeteilt wurden und bis zu den winterferien (knapp 4 wochen) dort (5. Klassenstufe) bleiben müssen. sie lehrerin hielt es nicht für notwendig die eltern umgehend telf. zu informieren, stattdessen sollte ein brief an die eltern geschickt werden.

die kinder wurden von ihr gleich noch unter druck gesetzt, mit den worten: es geht ein brief an die eltern raus, wir sehen uns dann hier zu einem gespräch mit euren eltern wieder und damit ihr gleich bescheid wisst, zu dem gespräch wird auch ein psycholge, das jugendamt und die polizei kommen!!!

ich gingsofort am nächsten morgen zur schule. die lehrerin trat mir in einem sehr gereizten, aggressiven ton gegenüber, ließ mich nicht zu wort kommen, fuhr mir ständig über den mund, war nicht bereit zu einem gespräch und ließ mich einfach stehen.

am selben tag noch flatterte dann auch der brief ins haus, eine "Gesprächseinladung"...dazu würden laut einladung auch besagter psychologe, jugendamt, präventionen polizei, stellvertr. schulleiterin, fachlehrerin und stellvertr. klassenlehrerin anwesend sein.

ich war entsetzt, das so etwas innerhalb eines tages in die wege geleitet werden kann. so eine hammer maßnahme gegen 12 jährige pubertierende kinder ohne irgendwelche gespräche im vorfeld, keinerlei andeutungen darüber, das sich das verhalten meines kindes so verändert haben soll, so das man diese art der vorgehensweise hätte nachvollziehen können.

tatsächlich anwesend waren, abgesehen der stellvertr. schulleiterin, fachlehrerin und stellvertr. klassenlehrerin "nur noch der herr vom jugendamt.

ich hatte mich meines erachtens nach gut auf dieses gespräch vorbereitet, jedoch hatte ich keine chance mich zur wehr zu setzen. die drei damen waren ihrerseits so damit beschäftigt, mir einreden zu wollen, das es ja endlos lange und viele gespräche im vorfeld gegeben hätte,
der herr vom jugendamt fragte mich nur, wann ich dann zum ersten mal gemerkt hätte, das da etwas mit meinem kind "aus dem ruder geraten" ist.
ich hatte auch die komplette zeugnismappe zum gespräch mitgebracht, ich bat ihn einen blick auf die beurteilungsblätter zu werfen, da könne er es gut nachvollziehen, das wenn etwas aus dem ruder gerät, man nicht nur dem elternhaus immer den schwarzen peter zu schieben könne.
er ging mit keiner silbe darauf ein, geschweige denn, das er auch nur das geringste interesse an den beurteilungsbögen gezeigt hätte.

Am letzten Schultag dann, der nächte knaller. Mein kind wollte wie so oft in letzter zeit, eigendlich gar nicht zu schule gehen.
Er hatte angst, weil er an diesem tag die arbeitsblätter, welche die aus ihrem klassen verbannten Kinder abgeben sollten nicht hatte.
Die Kinder bekamen jeweils Montags Arbeitsblätter für die gesammte woche, welche sie dann in der klasse wo sie “geparkt” wurden, abarbeiten mußten.
Na jedenfalls hatte mein Sohn die blätter bereits schon einen tag vorher fertig gehabt und die gesamten blätter an die andere Lehrerin abgegeben, welche sich tags darauf krank gemeldet hat und mein Sohn sich somit die blätter nicht wiederholen konnte.
Dies sagte er auch so seiner Lehrerin, die ihm das natürlich wieder mal nicht glaubte. Als 2 jungs ihm dann zur seite stehen wollten und es bestätigten, das sie es selber gesehen hatten, wie mein Sohn den stapel arbeitsblätter abgab, wurden sie von der Lehrerin angefaucht, sie sollen den mund halten und haben sich hier auch nicht einzumischen.
Da sie meinen Sohn keinen glauben schenkte, schickte er ihn los um die blätter von zu hause zu holen.

Daraufhin bin ich dann mit ihm zur schule zurück, bin in die klasse, wo sie mit den jungen saß um die Arbeitsblätter aufarbeiten zu lassen.
Ich habe versucht ihr das nochmals zu erklären, warum mein kind die blätter nicht vorweisen kann. Sie meidete es mich anzuschauen, blieb auf ihren stuhl sitzen und fing an mich zu provozieren, indem sie beide hände vor ihren mund und nase hielt und für mich hörbar hineinkicherte. Woraufhin ich mich dazu hinreißen ließ, so etwas in der Richtung zu sagen, ob sie wohl den richtigen beruf ergriffen hat. Leider weis ich den genauen wortlaut nicht mehr, hatte ich das als frage- oder als Feststellung gesagt ?

Auf jedenfalls fand sie das wohl mehr als amüsant, dann nun nam sie ihre hände weg und lachte mich nun laut aus. Sie sagte dann, es wäre besser, ich würde den Klassenraum umgehend verlassen, andernfalls würde sie mich wegen Beleidigung anzeigen.

Später erfuhr ich von den Kindern, das die Lehrerin ihnen gleich nachdem ich gegangen war erzählte, das sie mich anzeigen wird.

Kaum das ich zu hause war, hatte frau Lehrerin nichts eiligeres zu tun, die kleine pause dazu zu benutzen, mich zu hause anzurufen, so zu tun als hätte sie sich verwählt un wünschte mir kichernder weise ein schönes Wochenende und: “naja, sie hören ja dann noch von anderer seite von mir” !!! ohne ihr albernes gekicher auch nur kurz zu unterbrechen.

Nun warte ich auf die anzeige.


Zuletzt bearbeitet von Simone am 02.02.2010, 01:47, insgesamt einmal bearbeitet
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Simone



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BeitragVerfasst am: 30.01.2010, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

sorry, ich weis, ist ganz schön viel text, habe aber schon versucht die kurzversion zu schreiben.......
ich vergaß noch zu erwähnen, das die lehrerin auch zu meinem sohn gesagt hat: "wenn ich dich sehe, kommt mir das kotzen und meine laune sinkt" einem anderen kind soll sie auch schon den arm auf den rücken gedreht haben, da er während des unterrichts zum papierkorb ging
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Legolas



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Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 31.01.2010, 07:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone,

uuups, da werde ich mir ja die Bemerkung "dein Kleiner" verkneifen müssen... Wink

Aber nun zum Thema da ist ja einiges zusammengekommen.

Zitat:
die derzeit für diese klasse zugeteilte stellvertretende klassenlehrerin, regte die eltern an, das schulamt anzuschreiben und auf die mißstände und den durch den ständigen unterrichtsausfall enstandene lerndefizit aufmerksam zu machen
Hast du Eltern die dies bezeugen würden oder stehst du alleine da?

Weil man da vielleicht in einer Beschwerde ansetzen könnte, die KL scheint ja an Alzheimer zu leiden:
Zitat:
stritt alles ab und weigerte sich die zettel zu verteilen und ließ mich einfach stehen. ich schickte ihn trotzde ab.


Dann die Sache mit dem Tadel da regt mich diese Aussage am meisten auf, weil mein Sohn genau dieser Art von Gewalt ausgesetzt war, nur bei ihm stritten die Lehrer alles ab obwohl Kinder das sogar bei einer polizeilichen Vernehmung bezeugen konnten ( ja, wir hatten den Täter angezeigt Evil or Very Mad )

Zitat:
selbst die mutter des kindes, welches laut der begründung des tadels:"Ihr kind hat ein wehrlos am boden liegendes kind geschlagen und am kopf getreten" wurde nicht informiert.
wenn man das liest sollte man denken das das kind einem arzt vorzustellen wäre, er hätte eigendlich über aussehen müssen.


Also würde ich dir empfehlen nach Möglichkeit mit den Eltern des "Opfers" Kontakt aufzunehmen.

Ordnungsmaßnahmen der Berliner Schulen gestalten sich wie folgt:
Zitat:
Erziehungs-und Ordnungsmaßnahmen Berlin
Aus Mobbing-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
§ 62 Erziehungsmaßnahmen
(1) Die Schule soll bei Konflikten und Störungen in der Unterrichts- und Erziehungsarbeit gegenüber den Schülerinnen und Schülern vorrangig erzieherische Mittel einsetzen. Bei der Lösung von Erziehungskonflikten sind alle beteiligten Personen sowie die Erziehungsberechtigten einzubeziehen.

(2) Zu den Maßnahmen bei Erziehungskonflikten und Unterrichtsstörungen gehören insbesondere

das erzieherische Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler,
gemeinsame Absprachen,
der mündliche Tadel,
die Eintragung in das Klassenbuch,
die Wiedergutmachung angerichteten Schadens,
die vorübergehende Einziehung von Gegenständen.
(3) Die Lehrkraft entscheidet im Rahmen ihrer pädagogischen Verantwortung unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit über das erzieherische Mittel, das der jeweiligen Situation sowie dem Alter und der Persönlichkeit der Schülerin oder des Schülers am ehesten gerecht wird. Die Erziehungsberechtigten sind in geeigneter Weise über die gewählten erzieherischen Mittel zu informieren.
§ 63 Ordnungsmaßnahmen
(1) Soweit Erziehungsmaßnahmen nach § 62 nicht zu einer Konfliktlösung geführt haben oder keine Aussicht auf Erfolg versprechen, können Ordnungsmaßnahmen unter Wahrung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit getroffen werden, wenn die Schülerin oder der Schüler die ordnungsgemäße Unterrichtsund Erziehungsarbeit beeinträchtigt oder andere am Schulleben Beteiligte gefährdet. Als nachhaltige Beeinträchtigung der ordnungsgemäßen Unterrichtsund Erziehungsarbeit ist auch ein mehrfaches unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht anzusehen.

(2) Ordnungsmaßnahmen sind

der schriftliche Verweis,
der Ausschluss vom Unterricht und anderen schulischen Veranstaltungen bis zu
zehn Schultagen,

die Umsetzung in eine Parallelklasse oder eine andere Unterrichtsgruppe,
die Überweisung in eine andere Schule desselben Bildungsgangs und
die Entlassung aus der Schule, wenn die Schulpflicht erfüllt ist.
Jede Form der körperlichen Züchtigung und andere entwürdigende Maßnahmen sind verboten.

(3) Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 4 und 5 dürfen nur bei schwerem oder wiederholtem Fehlverhalten einer Schülerin oder eines Schülers getroffen werden; sie sind in der Regel vorher schriftlich anzudrohen. Die Androhung kann bereits mit einem schriftlichen Verweis verbunden werden.

(4) Vor der Entscheidung über eine Ordnungsmaßnahme sind die Schülerin oder der Schüler und deren Erziehungsberechtigte zu hören.
(5) Über Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 und 2 entscheidet die Klassenkonferenz unter Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters, über Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 die Gesamtkonferenz oder bei Oberstufenzentren die Abteilungskonferenz der Lehrkräfte. Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 4 und 5 werden von der Schulaufsichtsbehörde getroffen; zuvor ist die Schulkonferenz zu hören.

(6) In dringenden Fällen kann die Schulleiterin oder der Schulleiter vorläufig bis zu einer Entscheidung nach Absatz 5 eine Regelung im Sinne des Absatzes 2 Satz 1 Nr. 2 und 3 treffen, wenn auf andere Weise die Aufrechterhaltung eines geordneten Schullebens nicht gewährleistet werden kann. Widerspruch und Anfechtungsklage haben keine aufschiebende Wirkung.

(7) Die Absätze 1 bis 6 gelten für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs zum nachträglichen Erwerb allgemein bildender Abschlüsse und für Studierende der Fachschulen mit der Maßgabe entsprechend, dass die Ordnungsmaßnahme nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 entfällt und an die Stelle der Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 4 und 5 der Ausschluss von der besuchten Einrichtung tritt. Über die Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 und 2 entscheidet die Leiterin oder der Leiter der Einrichtung, über den Ausschluss von der besuchten Einrichtung die Schulaufsichtsbehörde.

Schulgesetze


Du siehst also die Versetzung in die andere Klasse war nicht rechtmäßig, weil man euch vorher informieren hätte müssen und euch Gelegneheit hätte geben müssen die Sache aufzuklären.

Zitat:
ich hatte mich meines erachtens nach gut auf dieses gespräch vorbereitet, jedoch hatte ich keine chance mich zur wehr zu setzen. die drei damen waren ihrerseits so damit beschäftigt, mir einreden zu wollen, das es ja endlos lange und viele gespräche im vorfeld gegeben hätte,


Laß mich raten, du warst alleine bei dem Gespräch und hattest die geballte Ladung abbekommen von dem was man alles schlechtes über dein Kind erzählen kann? Es gab auch vorher keine Gespräche diese Behauptung der Damen, diente nur dazu dem Herrn vom Jugendamt deine Uneinsichtiigkeit zu beweisen?
Zitat:
er ging mit keiner silbe darauf ein, geschweige denn, das er auch nur das geringste interesse an den beurteilungsbögen gezeigt hätte
vermutlich kam er gegen diese Übermacht auch nicht an, vielleicht macht es Sinn wenn du noch mal mit ihm sprichst ohne das die Damen dabei sind.

Es ist leider so das solche " Gespräche" landesweit unter dem gleichen Muster ablaufen, viele Lehrer und sonstige Gesetzesverteter gegen ein einzelnes Elternteil. Die Taktik ist immer die gleiche und das Ziel ist es dich mundtot zu machen. Damit du nicht nocheinmal schriftlichen Kontakt zum Schulamt aufnimmst. Das ist aber genau der Weg den ich dir vorschlagen würde- ab heute keine Gespräche mehr alles nur noch schriftlich.

Zitat:
Nun warte ich auf die anzeige
wieso warten? heute ist Sonntag vielleicht hast du etwas Zeit? Schreibe so schnell wie möglich eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Dame weil sie dir mit einer Anzeige droht und wegen ihrem merkwürdigen Verhalten vor Schülern:
Zitat:
blieb auf ihren stuhl sitzen und fing an mich zu provozieren, indem sie beide hände vor ihren mund und nase hielt und für mich hörbar hineinkicherte
und weil sie ihre Aufsichtspflicht verletzt hat in dem sie deinen Sohn während der Schulzeit nach Hause geschickt hat!

Das wichtigste was du zukünftig brauchst sind Zeugen die nicht umfallen!

Ich wünsche dir verdammt gute Nerven, laß dich nicht unterkriegen!
VG Legolas
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Simone



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Beiträge: 20
Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 31.01.2010, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

hallo legolas,

danke das du dir soviel zeit genommen hast, obwohl mein beitrag ja recht lang ausgefallen war. Aber glaube mir, ich hab versucht das ganze abzukürzen. Ich führe seit beginn des ganzen Zirkus, so eine art Tagebuch, wo ich mir alles in kurzform notiere, damit ich ja nix vergesse, dieser verlauf umfasst schon jetzt 9 Seiten.

An besagtem elternabend waren leider nur wenig eltern anwesend und davon kennt man auch kaum welche, da im laufe der zeit viele Kinder die klasse verlassen und neue hinzu kamen. Eine klasssenliste haben wir zuletzt in der 3. Klasse erhalten. Seit 2 jahren ist niemand der eltern mehr dazu bereit als elternsprecher zu fungieren.
Aber den einen oder anderen könnte ich ansprechen der das vielleicht bezeugen könnte, wobei ich keine Ahnung habe ob die das auch machen würden, da ich mit einer mutter dessen kind nicht betroffen ist, schon so Andeutungen gemacht hatte, das sie angst hat, nachdem was sie alles mitbekommen hat, das ihr Sohn auch ins fadenkreuz der Lehrerin geraten könnte.

Ich habe mit dem kind (ebenfalls ein betroffenes kind) und auch der mutter (alleinerziehend) wegen dem tadel gesprochen. Sie aussage des Kindes hatte ich ja schon geschrieben und das kind hielt es auch nicht erwähnenswert, denn die mutter erfuhr davon erst von mir.

Sie gestalltung der ordnungsmaßnahmen: hier hatte ich mich auch gleich im internet und einer bekannten, welche Grundschullehrerin (1-3 Klasse) erkundigt.
Habe ständig tel. und schriftlich Kontakt mit dem Schulamt, das einzige was das Schulamt (Amtsleitung) dazu sagte, sie würde mit der Leitung der schule sprechen und bitten das Strafmass etwas zu verkürzen. Und tatsächlich durfte mein Sohn ca 4 tage früher zurück in seine klasse, allerdings waren es trotzdem 3 wochen die er und die anderen 5 wie aussätzige behandelt wurden. Nun habe ich erfahren, das es immer noch einen jungen gibt, der noch immer nicht zurück darf und die Lehrerin ihm angekündigt hatte, das er dort bis zu den Sommerferien bleiben soll.
Ich habe dem kind über meinem Sohn ausrichten lassen, das seine eltern sich bei mir melden sollen, aber leider hat sich keiner gemeldet.

Zu dem Gespräch war ich mit meinem Lebensgefährten (vater) gegangen, hatte ihm aber vorher gebeten mich reden zu lassen, weil ich befürchtete das er evtl. dort ausflippen könnte und das hätte ich nun wirklich nicht gebrauchen können.

Dem herren vom Jugendamt (auch hier handelt es sich um den leiter vom zuständigen amt) hatte ich nach diesem Gesprächstermin noch einem brief geschrieben und ihm mitgeteilt, das ich mit dem gesprächsverlauf mehr als unzufrieden war und ihn meine mail und tel.nr. mitgeteilt, aber leider hat er bis dato sich nicht gemeldet.

Dienstaufsichtsbeschwerde hatte ich auch schon überlegt, aber wer ist dafür
zuständig ? Auch das Schulamt? Und wenn die anderen eltern nun kneifen und aus angst lieber schweigen als das sie das bezeugen würden. Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich auch immer ein schlechtes gewissen meinem kind gegenüber, bei jedem schritt, brief, anruf, den ich in dieser Angelegenheit mache, weil ich immer befürchte das dies dann mein Sohn wieder zu spüren bekommt. Ich habe ja schon ein schlechtes gewissen, wenn ich ihn in die schule schicke und ihm das tag täglich zumuten muss.
Es war in letzter zeit so oft, das er gar nicht mehr zur schule wollte.

Die Zensuren auf dem Zeugnis, haben sich um je 2 Zensuren (von 3 auf 5) innerhalb von nur einem Halbjahr verschlechtert. Obwohl frau Lehrerin am tag des besagten Elternabends noch zu mir meinte, das sich die Zensuren wieder gebessert hätten.

Lg simone
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Legolas



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BeitragVerfasst am: 31.01.2010, 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone,

Zitat:
Dienstaufsichtsbeschwerde hatte ich auch schon überlegt, aber wer ist dafür
zuständig ?


Das ist gar nicht so kompliziert, eigentlich ist jede Beschwerde eine Dienstaufsichtsbeschwerde mündlich oder schriftlich und die muss immer ernst genommen und bearbeitet werden. Zuständig ist immer der nächst Ranghöhere, wenn du dich über die Klassenlehrein beschwerst ist der Direktor(in) zuständig beschwerst du dich über den Direktor dann ist es das Schulamt etc.

Leider wird es von Schule und Schulamt oft ausgenutzt, dass die meisten Eltern sich nicht mit diesen Verfahren auskennen. Wenn der direktor einer Schule deiner Beschwerde nicht statt geben kann, muss er diese zur endgültigen entscheidung ans Schulamt weiterleiten.

Zitat:
Und wenn die anderen eltern nun kneifen und aus angst lieber schweigen als das sie das bezeugen würden.
Damit musst du leider rechnen...trotzdem würde ich es versuchen.

Zitat:
Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich auch immer ein schlechtes gewissen meinem kind gegenüber, bei jedem schritt, brief, anruf, den ich in dieser Angelegenheit mache, weil ich immer befürchte das dies dann mein Sohn wieder zu spüren bekommt.

Ich verstehe dich wirklich sehr gut, aber genau durch diese Angst und das schlechte Gewissen arbeiten die Schulen schon seit Jahren mit dieser Art von " Beschwerdemanagement" Eltern die sich beschweren werden mürbe gemacht dadurch, dass man die Kinder unter Druck setzt und schikaniert. Deswegen haben ja soviele Eltern Angst sich zu beschweren anstatt sich immer wieder erneut zu beschweren, auch über die Schikanen der Lehrer die auf Beschwerden folgen, bis der Kreislauf durchbrochen ist. Und die Lehrer endlich anfangen Eltern und Kinder wieder ernst zu nehmen und von ihrem Elfenbeintturm heruntersteigen. Du bist damit auch nicht alleine, fast alle ( in diesem Forum) die es gewa
gt haben sich ans Schulamt zu wenden mussten erleben dass sich der Rache der Lehrer gegen die Kinder richtete.
Zitat:
Ich habe ja schon ein schlechtes gewissen, wenn ich ihn in die schule schicke und ihm das tag täglich zumuten muss.


Du musst ihm gar nichts zumuten, wenn er es nicht aushält, lässt du ihn zuhause und meldest ihn krank. Deine Aufgabe ist es dein Kind zu schützen auch vor der miesen Behandlung durch die Lehrerin und solche Sprüche wie "wenn ich dich sehe muss ich...." gehen gar nicht die muss sich auch kein Erwachsener im Berufsleben gefallen lassen da gibt ihm jeder Richter recht...und ein 12 Jähriger soll das erdulden?

Rede mit deinem Sohn und sag ihm dass du alles tust um für ihn die Situation zu verbessern und das er es nicht ertragen muss wenn es nicht geht, vielleicht gibt ihm, dieser starke Rückhalt von dir, die Kraft besser und selbstbewusster mit dieser, sich wahrscheinlich selbst unheimlich cool findenden Leererin, umzugehen.

Zitat:
Die Zensuren auf dem Zeugnis, haben sich um je 2 Zensuren (von 3 auf 5) innerhalb von nur einem Halbjahr verschlechtert. Obwohl frau Lehrerin am tag des besagten Elternabends noch zu mir meinte, das sich die Zensuren wieder gebessert hätten
auch das gehört in die Dienstaufsichtsbeschwerde, auch wenn es jetzt noch nicht möglich ist darauf Einfluss zu nehmen, macht es Sinn sich darüber beschwert zu haben wenn im Sommer dadurch die Versetzung ( Verwaltungsakt)gefährdet ist, weil du spätestens dann auch dagegen klagen kannst.

Ich hoffe ich schreibe es nicht zu kompliziert, habe mich schon viel damit beschäftigen (müssen) Sad , Wenn was unklar ist darfst du mich gerne löchern, aber wir haben auch noch wirkliche Spezialisten hier im Forum die da ganz genau Bescheid wissen.. Wink

VLG Legolas
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Simone



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BeitragVerfasst am: 31.01.2010, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

muß auf jeden fall die dienstaufsichtsbeschwerde an die schulleitung gehen oder kann das gleich zum schulamt? weil die rektorin mir ja ständig mit einem stets lächelndem gesicht einzureden versucht, das es ja endlose und lange gespräche mit meinem sohn und auch mit mir zu dem verhalten meines kindes gab.
auch im gespräch, wo auch der vom jugendamt anwesend war, war sie überwiegend nur damit beschädtigt immer wieder dies so zu erwähnen und mir einreden zu wollen.

die lehrerin hat eigendlich, meiner meinung nach, volle rückendeckung von der leitung.

eigendlich könnte man das schon als beihilfe zum mobbing bezeichnen.

hatte auch schon daran gedacht in tageszeitungen einen leserbrief darüber zu schreiben.
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Legolas



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BeitragVerfasst am: 31.01.2010, 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone,

in dem Fall würde ich die Beschwerde an beide Stellen schicken und auf der Beschwerde an die Direktorin dazu schreiben geht mit gleicher Post an das zuständige Schulamt.. Wink

LG Legolas
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Courage



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BeitragVerfasst am: 14.02.2010, 04:24    Titel: Antworten mit Zitat

@legolas:

Du zitierst das Berliner Schulgesetz. Dort steht aber auch, dass die Schulleiterin, wenn Gefahr droht, die Maßnahme (hier: Überweisung in eine parallele oder andere Unterrichtsgruppe) auch ohne Anhörung und Information der Eltern durchsetzen kann. Die Eltern sind dann (danach) entsprechend zu informieren.

Du weißt hoffentlich, dass ich die Situation im Ganzen bestimmt nicht gutheißen kann, aber das Schulgesetz gibt diese Möglichkeit. Sinn und Zweck dürften in Extremfällen jedem einsichtig sein. Aber über den Anlass der "Versetzung" bzw. "Abschiebung" ist ja wohl gar nichts mitgeteilt worden, oder? Auch ansonsten sind da merkstwürdige Dinge gelaufen (vor allem von Seiten der Klassenlehrerin) für die ich mich fremdschäme (blödes Wort, hier aber passend). Die Rektorin wollte sich bei dem Gespräch in Anwesenheit des Jugendamtsvertreters natürlich keine Blöße geben, deshalb hat sie so oft auf die (nicht stattgefundenen) Gespräche verwiesen. Bei uns sind (Ausnahme: Extremstfälle) die erzieherischen Maßnahmen immer den Ordnungsmaßnahmen vorangestellt. Unsere Schulleiterin würde mir sonstwas erzählen, wenn ich ohne Vorgeschichte eine Teilkonferenz (so heißen die Klassenkonferenzen mittlerweile bei uns) einberufen würde, auf der dann regulär Ordnungsmaßnahmen beschlossen würden.

An Simone:
Die Öffentlichkeit (Presse) würde ich (noch) nicht bemühen. Die Dienstaufsichtsbeschwerde ist sicherlich (zweigleisig fahren: Schulleitung und Schulamt) der erste Weg. Auch wenn sich das wie Flucht anhört: Ist ein Schulwechsel im Sinne deines Sohnes nicht allemal besser? Denn auch mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde wird sich so schnell ja nichts am Verhalten der Klassenlehrerin ändern (obwohl das ja zu wünschen wäre)
Ich wünsche dir viel Glück und deinem Sohn nette Lehrer!!!
Courage
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Legolas



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BeitragVerfasst am: 14.02.2010, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Courage,


ja diese Passage des Schulgesetzes habe ich gelesen, allerdings sehe ich hier keine Gefahr die weiter drohte:
Zitat:
die lehrerin hielt es allerdings nicht für nötig mich um ein gespräch zu bitten, mich schon vor eintreffen des briefes darüber in kenntnis zu setzen. selbst die mutter des kindes, welches laut der begründung des tadels:"Ihr kind hat ein wehrlos am boden liegendes kind geschlagen und am kopf getreten" wurde nicht informiert.
wenn man das liest sollte man denken das das kind einem arzt vorzustellen wäre, er hätte eigendlich über aussehen müssen.


Denn wenn ein Kind in der Schule tatsächlich auf den Kopf getreten wurde und die Schule nicht einmal die Eltern informiert um mögliche Folgeschäden für das Kind abzuwenden....? Dann kann meiner Meinung nach die Not nicht so groß gewesen sein. Ich denke hier hat man doch etwas gesucht was man Simone nach dem schreiben des Briefes anlasten kann, damit sie zukünftig die Füße still hält. Das natürlich auf dem Rücken von Simones Kind, damit es auch richtig weh tut!

Die übliche Machtkämpfe eben!

Zitat:
Sinn und Zweck dürften in Extremfällen jedem einsichtig sein.
Natürlich ist das einsichtig, aber es gibt eben auch immer Schüler( Eltern) die gleicher sind! Meinem Sohn wurde eine Woche nach einem Schulunfall ( stationäre Behandlung danach wegen Gehirnerschütterung) von dem Sohn der Duz-Freundin der Direktorin mehrfach der Hinterkopf brutal auf den Boden gehauen! Zitat des Schlägers(9 Jahre) war: ich will das du wieder blutest du Arschloch!Auch mir wurde das nicht erzählt von der Schule und ich konnte mit meinem Sohn nach Schulschluß sofort ins Krankenhaus fahren.
Es gab drei mutige Mitschüler die dieses sogar bei der Polizei bestätigten.

So und jetzt rate mal was dem Schläger passiert ist! Wiedermal NICHTS! Kein Tadel kein Verweis gar nichts, er treibt weiter sein Unwesen als Terrorist der Klasse und die Mama trinkt immer Montags mit der Direktorin Kaffee...
VLG Legolas
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Simone



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BeitragVerfasst am: 14.02.2010, 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Courage

In Berlin gibt es eine Grundschulpflicht bis zur 6. Klasse, aus diesem Grund kann ich mein Kind nicht mehr an eine andere Schule ummelden, da es ja nur noch ein paar Monate sind.

Das vergehen meines Sohnes: Er hat sich über einen längeren Zeitraum von seiner Lehrerin anschreien, provozieren und beleidigen (wenn ich dich sehe könnte ich kot…/ ….vergeht mir meine Laune) lassen, weshalb er eine ablehnende Haltung ihr gegenüber an den Tag gelegt, den Unterricht gestört und sogar nicht mehr mitgearbeitet haben soll.

Das mitunter seine Stimme einen leicht aggressiven Tonfall bekam kann ich natürlich unter diesen umständen nicht ausschließen.

Nicht zu vergessen, verfügt er über eine gefährliche Waffe die auch zum Einsatz kam, seine MUTTER!!!

Der Einsatz dieses extrem gefährlichen “Kampfmittel”, musste man natürlich zum Schutz der Machenschaften aller Beteiligten Lehrkräfte und des “GUTEN RUF” der Schule, mit aller Härte entgegentreten.

Und wie gut Frau Lehrerin im ignorieren und provozieren ist, hat sie auch schon mir gegenüber unter Beweis gestellt. Dafür eine glatte 1 von mir.

Im Schulgesetz für das Land Berlin ist die vorgehensweise bei Erziehungskonflikten geregelt.
Wie schon geschrieben wurden die Erziehungsmaßnahmen und Gespräche total übersprungen und gleich bei der Ordnungsmaßnahme angesetzt.

LG und Euch allen einen schönen Valentinstag
Simone

Hier mal die § 62 Erziehungs- und § 63 Ordnungsmaßnahmen:


Abschnitt IV Maßnahmen bei Erziehungskonflikten

§ 62 Erziehungsmaßnahmen
(1) Die Schule soll bei Konflikten und Störungen in der Unterrichts- und Erziehungsarbeit gegenüber den Schülerinnen und Schülern vorrangig erzieherische Mittel einsetzen.
Bei der Lösung von Erziehungskonflikten sind alle beteiligten Personen sowie die Erziehungsberechtigten einzubeziehen.
(2) Zu den Maßnahmen bei Erziehungskonflikten und Unterrichtsstörungen gehören insbesondere das erzieherische Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler, gemeinsame Absprachen, der mündliche Tadel,

Schulgesetz für das Land Berlin Seite 62


die Eintragung in das Klassenbuch,
die Wiedergutmachung angerichteten Schadens,
die vorübergehende Einziehung von Gegenständen.
(3) Die Lehrkraft entscheidet im Rahmen ihrer pädagogischen Verantwortung unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit über das erzieherische Mittel, das der jeweiligen Situation sowie dem Alter und der Persönlichkeit der Schülerin oder des Schülers am ehesten gerecht wird.
Die Erziehungsberechtigten sind in geeigneter Weise über die gewählten erzieherischen Mittel zu informieren.

§ 63 Ordnungsmaßnahmen
(1) Soweit Erziehungsmaßnahmen nach § 62 nicht zu einer Konfliktlösung geführt haben oder keine Aussicht auf Erfolg versprechen, können Ordnungsmaßnahmen unter Wahrung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit getroffen werden, wenn die Schülerin oder der Schüler die ordnungsgemäße Unterrichts und Erziehungsarbeit beeinträchtigt oder andere am Schulleben Beteiligte gefährdet.
Als nachhaltige Beeinträchtigung der ordnungsgemäßen Unterrichts und Erziehungsarbeit ist auch ein mehrfaches unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht anzusehen.
(2) Ordnungsmaßnahmen sind der schriftliche Verweis, der Ausschluss vom Unterricht und anderen schulischen Veranstaltungen bis zu zehn Schultagen, die Umsetzung in eine Parallelklasse oder eine andere Unterrichtsgruppe,
die Überweisung in eine andere Schule desselben Bildungsgangs und
die Entlassung aus der Schule, wenn die Schulpflicht erfüllt ist.

Jede Form der körperlichen Züchtigung und andere entwürdigende Maßnahmen sind verboten.
(3) Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 4 und 5 dürfen nur bei schwerem oder wiederholtem Fehlverhalten einer Schülerin oder eines Schülers getroffen werden; sie sind in der Regel vorher schriftlich anzudrohen.
Die Androhung kann bereits mit einem schriftlichen Verweis verbunden werden.
(4) Vor der Entscheidung über eine Ordnungsmaßnahme sind die Schülerin oder der Schüler und deren Erziehungsberechtigte zu hören.
(5) Über Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 und 2 entscheidet die Klassenkonferenz unter Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters, über Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 die Gesamtkonferenz oder bei Oberstufenzentren die Abteilungskonferenz der Lehrkräfte.
Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 4 und 5 werden von der Schulaufsichtsbehörde getroffen; zuvor ist die Schulkonferenz zu hören.
(6) In dringenden Fällen kann die Schulleiterin oder der Schulleiter vorläufig bis zu einer Entscheidung nach Absatz 5 eine Regelung im Sinne des Absatzes 2 Satz 1 Nr. 2 Schulgesetz für das Land Berlin Seite 63 und 3 treffen, wenn auf andere Weise die Aufrechterhaltung eines geordneten Schullebens nicht gewährleistet werden kann. Widerspruch und Anfechtungsklage haben keine aufschiebende Wirkung.

(7) Die Absätze 1 bis 6 gelten für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs zum nachträglichen Erwerb allgemein bildender Abschlüsse und für Studierende der Fachschulen mit der Maßgabe entsprechend, dass die Ordnungsmaßnahme nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 entfällt und an die Stelle der Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 4 und 5 der Ausschluss von der besuchten Einrichtung tritt.

Über die Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 und 2 entscheidet die Leiterin oder der Leiter der Einrichtung, über den Ausschluss von der besuchten Einrichtung die Schulaufsichtsbehörde.
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Courage



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BeitragVerfasst am: 14.02.2010, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, ich glaube, dass ich missverständlich geschrieben habe,

ich fragte ja, was denn so extremes geschehen sei, denn aus dem bisher Berichteten konnte ich mir doch selbst kein solches Szenario ausdenken, das diese Maßnahmen rechtfertigt.

Auch die (übersprungenen) Gespräche habe ich ja erwähnt, die vorher durchgeführt hätten werden müssen.

Ich habe das ganze jetzt so verstanden:
Die Lehrerin wollte sich vor deinem rebellischen (sich wehrenden) Sohn schützen und greift zur nächstbesten "schusssicheren" Waffe, der Überweisung in eine andere Unterrichtsgruppe. Dass sie damit weit übers Ziel hinausschießt, ist glasklar. Obwohl, ich kenne Schüler, die möchte ich - je nach Wortwahl auch nicht unbedingt um mich haben. Aber, und das möchte ich hier ganz deutlich sagen, ich habe es nicht nötig, mich derart in Wort und Sinn so danebenzubenehmen, wie die werte Kollegin es hier wohl getan hat. Und nur weil ein Schüler (ohne vorherige Provokation seitens eines Lehrers!) meint, mich beleidigen zu müssen, dann soll er aus meinem Gesichtsfeld verschwinden. Da reichen meist aber zwei Bedenktage zu Hause. Oft sind dann aber schon viele andere erzieherische Maßnahmen getroffen worden (Beratungsgespräche mit dem Schüler allein, mit Eltern, schriftliche Entschuldigung, ...).

Ich sprach von Extremstfällen und meinte damit z. B.: Schüler greift Lehrerin an (und verletzt sie dabei nachweislich), Schüler bedroht andere Menschen (in Ernst zu nehmender Weise), Schüler schikaniert aufs Übelste andere Mitschüler durch Wort und Tat. Dann ist eine spontane "Versetzung" in eine andere Lerngruppe angesagt, die Maßnahme würde dann aber innerhalb kürzester Zeit von der entsprechenden Konferenz bestätigt werden müssen(Ladefrist für Konferenzen beträgt 7 Tage), telefonische Benachrichtigung sofort - sobald die Entscheidung getroffen wurde.

Dass ein Schulwechsel nicht mehr möglich ist, ist fatal. Wie will dein Sohn das noch aushalten. Eine Übernachtwandlung der Lehrerin scheint mir kaum möglich. Der Nichtschulbesuch könnte aber Folgen haben - auch für den Neustart im 7. Schuljahr. Gibt es keinen Lehrer (Vertrauenslehrer), der vermitteln kann oder das Kind freiwillig bei sich aufnimmt, sprich, dein Sohn wechselt freiwillig in eine andere Gruppe? Achtung, folgendes meine ich wirklich so, gibt es eine gute Schulsozialarbeit in der Schule?
Kannst du nicht, ok, berufstätig, aber dennoch, nicht mal am Unterricht der Klassenlehrerin teilnehmen (müsste eigentlich möglich sein, ist in NRW jedenfalls so), damit du die gesamte Stimmung in der Klasse mitbekommst? Ja, die gute Frau wird sich dann wahrscheinlich, wenn sie dir den Besuch überhaupt ermöglicht, sich anders geben als sonst. Aber du wirst dann ja an der Reaktion der anderen Kinder feststellen, ob das normale Verhaltensweisen oder gespielte (geschauspielerte) Verhaltensweisen sind.
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Simone



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BeitragVerfasst am: 14.02.2010, 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

ob es einen Schulsozialarbeiter / -rin an unserer Schule gibt bezweifle ich, bezw. hat in 5 1/2 Jahren noch keiner etwas gehört, weder ich noch andere Eltern.

Klassenwechsel wäre in so fern keine Lösung, da es außer unserer 6. klasse nur noch 1 weitere 6. Klasse gibt und auch in dieser Klasse unterrichtet die Lehrerin meines Kindes. Auch hier sollen 4 Kinder das gleiche Schicksal widerfahren sein, wie den 6 Kindern aus der Klasse meines Sohnes.
Nach Meinungen von anderen, soll auch hier die Kl meines Kindes dafür gesorgt haben, das es auch bei den 4 Kindern der Parallelklasse zu einer Versetzung in andere Klassen kam. Allerdings habe ich hierfür keinerlei Bestätigungen von Eltern oder diesen besagten Kindern, das es tatsächlich so war und wenn es stimmt, wie dort der Ablauf war.
Also wäre er, wie auch jetzt, nur Stundenweise von ihr “erlöst“.

Auch in Berlin hat man die Möglichkeit auf Wunsch und mit Absprache der Lehrkraft dem Unterricht bei zu wohnen.
Allerdings geht mir die KL zum einen aus dem Weg und zum anderen hatte sie mich schon dermaßen vor einem Teil der Klasse dermaßen provoziert und ausgelacht, so das dies keinen Sinn machen würde. Es wäre völlig egal wie sie an diesem Tag mit den Kindern umgehen würde, ob nun als “zuckersüße Lehrerin” oder schreiende “Furie”, sollte die Aussage meiner Beobachtungen nicht “wunschgemäß” ausfallen, dann würde man das sowieso dementieren.
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Marie13



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BeitragVerfasst am: 14.12.2010, 18:27    Titel: Hallo Antworten mit Zitat

Liebe Simone,

ich hoffe dass Du hier noch lesen tust Smile

ich habe das gleiche Problem in der Schule..mein Sohn ist auch sehr groß, und sobald er nur seinen Mund aufmacht, wird er gleich angemacht..andere Mitschüler haben auch schon im Hof, in der Pause, von Lehrerinen die Aufsichtspflicht hatten, gehört wie die sich unterhalten, wie sich mein Junge blamiert, er läuft und springt wie ein Kleinkind.

Das hat mich soooo aufgeregt, denn er ist ja auch noch ein Kind!!

Smile
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