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"Vereinfachte Ausgangsschrift"

 
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trinity11021975



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BeitragVerfasst am: 31.08.2011, 15:00    Titel: "Vereinfachte Ausgangsschrift" Antworten mit Zitat

Hallo,

ich möchte die sog. "vereinfachte Ausgangsschrift" hier gerne mal zur Diskussion stellen, weil es mich interessiert, wie Ihr darüber denkt und ob Eure Kinder damit zurechtkommen.


Ich habe in der Schule von der Pike auf, wie ja bestimmt alle hier im Forum, die "normale" lateinische Schreibschrift gelernt. Und ich habe echt teilweise richtig Probleme, wenn unser Sohn mit dieser vereinfachten Ausgangsschrift schreibt. Ich finde, dass da kein richtiger Schreibfluss drin ist, einige Buchstaben erinnern mich eher an die altdeutsche Schrift, wie z. B. das kleine z. Also ich bin überhaupt nicht begeistert von dieser "neuartigen Schrift" und ich wess es nicht einmal, ob ich jemals igendwelche Aufsätze meines Sohnes lesen kann, ohne ihn fragen zu müssen, was dieser und jener Buchstabe sein soll, zumal ich auch gar keine Info habe, ob die Kinder überhaupt jemals noch die lateinische Schrift lernen werden.

Auch unser Sohn kommt mit dieser Schrift nicht zurecht. Er meint, erkönne mit der Druckschrift schneller schreiben, als in dieser Schreibschrift. Das haben wir sogar mal getestet und das stimmt. Er ist jedenfalls fürchterlich am schimpfen über diese Schrift und mag sie übehaupt nicht.

So, und jetzt seid Ihr dran. Ich bin mal gespannt auf Eure Meinungen.

Dankeschön und liebe Grüße, Kerstin
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Kampfmeise



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Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 31.08.2011, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab davon nicht die geringste Vorstellung. Hast du mal ein Bild?
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trinity11021975



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BeitragVerfasst am: 31.08.2011, 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ist mal der Wikipedia-Beitrag dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinfachte_Ausgangsschrift
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 31.08.2011, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde die Schrift furchtbar.

Eine gute Alternative bildet die sogenannte "Schulausgangsschrift".
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Kampfmeise



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Beiträge: 71

BeitragVerfasst am: 31.08.2011, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm, ich finde weder die eine noch die andere Schrift gut oder schlecht. Ich selbst hatte als Linkshänder in der Schule nie eine gute Note in Schönschrift - ich hab mich so oder so gequält und erst mit weit über 20 zu einer "schönen" , meint flüssigen Schrift gefunden. Für meinen Sohn, der hb Legastheniker ist, ist die ganze Schönschreiberei eine noch größere Quälerei.

Aufgrund dieser Erfahrungen tendiere ich dazu, einem Kind die ihm eigene Entwicklungsgeschwindigkeit zuzubilligen. Noten im Schönschreiben finde ich besonders fatal, weil man damit dem Schreibanfänger eine äußere Schablone aufpresst, die möglicherweise nicht seiner eigenen Gehirn-Hand-Koordination entspricht. Damit drängt sich mir der Vergleich mit einem Erwachsenen auf, der plötzlich danach bewertet wird, ob er genauso "schön" malen kann wie z.B. Rembrandt.

Wozu dient Schrift? Zur Fixierung von Sprache auf Papier, zur Weitergabe von Informationen. Sie ist ein Mittel der Kommunikation, nicht mehr und nicht weniger. Das hat mit "schön" im eigentlichen Sinne ja nix zu tun, sondern mit Lesbarkeit. Wenn Schrift lesbar, also verständlich ist, sollte die Schönheit der Malerei zweitrangig sein. Mir wäre es völlig egal, ob jemand in Ausgangsschrift, in Eingangs- oder in Druckschrift schreibt, wenn ich es lesen kann.

Ich würde also mein Kind in der Schrift schreiben lassen, die ihm flüssiger von der Hand geht. Mein Sohn bevorzugt wie viele Legastheniker inzwischen den PC. Damit wäre das Thema überwiegend vom Tisch, uff.

Aber ich bin kein Lehrer...
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