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Seelische Misshandlung von Schutzbefohlenen

 
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BerlinRose



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Beiträge: 2
Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 11.02.2012, 09:09    Titel: Seelische Misshandlung von Schutzbefohlenen Antworten mit Zitat

Hallo,

nachdem ich hier schon so Einiges mit Kopfschütteln lesen durfte, möchte ich unserem Fall schildern, vielleicht hilft es ja jemandem bzw. kann uns jemand von euch helfen.

Da ich immer sehr viel schreibe, erspare ich euch die Ausführlichkeit.
Kurz:
Lehrer unserer eigentlich mit gutem Ruf ausgestatteten Sekundarschule (Integrierte Sek-Schule) mobben Schüler (unbewusst/bewusst?).
Letzte Krönung einer verbalen Äußerung einer Lehrerin vor der gesamten Klasse, kränkte meinen Sohn sehr, auch andere Schüler meinten, dass dies gemein war.
Von körperlichen Übergriffen habe ich noch nichts gehört. Aber eben viele seelische Misshandlungen, die die Kinder in ihrem Lernen einschränken und die Leistungen beeinträchtigen.

Ich habe jetzt eine Dienstaufsichtsbeschwerde gemacht (keine Ahnung, die wird wohl wieder ins Leere laufen).
Allerdings habe ich diese auch an die Senatorin für Bildung und an den Kinderschutzbund geschickt. Mein Vorwurf: Verletzung des § 1631 Abs. 2 BGB, welches eine Straftat darstellt und mit § 225 StGB geahndet werden kann.
Nachdem der Spieß in einem ungleichen Gespräch (3 Lehrkräfte gegen mich) umgedreht wurde, auf dass ich mich doch eingelassen habe und letztendlich mein Sohn als Schuldiger dargestellt wurde, habe ich (endlich) dieses Spiel durchschaut.
Ich habe geschrieben, dass ich nicht mehr untätig zusehen werden, wenn das Kindeswohl durch Lehrkräfte gefährdet ist.
Wegen der Dringlichkeit des Kinderschutzes habe ich eine Woche Frist gesetzt.
Da mein Sohn ja nun trotzdem in diese Schule muss (Schulpflicht), erfahre ich eben auch n bissel von ihm.
Gestern sagte er, dass alle nett zu ihm sind und alles ruhig scheint.
Hm, entweder die Schule weiß noch nix davon (ungewöhnlich) oder sie sind sich sicher, dass meine Beschwerde definitiv ins Leere läuft. An die andere Variante, dass die Lehrer Einsicht zeigen und nun alles besser läuft, mag ich fast gar nicht glauben.

Tja, sie haben noch bis 16.02.2012 Zeit zu reagieren. Ich erhoffe mir auch vom Kinderschutzbund und von der Berliner Bildungs-Senatorin Frau Scheeres eine Reaktion.
Strafanzeige habe ich noch nicht gestellt, behalte ich mir vor. Und, die Öffentlichkeit einzubeziehen auch, wenn weiterhin weggeschaut wird. Ich glaube, dass Mobbing durch Lehrer durchaus ein gefundenes Fressen für die Mediengesellschaft ist.

Hat jemand schon mal den Kinderschutzbund mit eingeschaltet und Erfahrungen diesbezüglich?
Würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen dazu mitteilen könntet.

Liebe Grüße
BerlinRose
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Landys



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Beiträge: 27
Bundesland: Sachsen

BeitragVerfasst am: 25.03.2012, 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Und nun?
berlinRose, was ist denn nun, nach dieser langen Zeit herausgekommen?
Ich selbst habe kein Erfahrung mit Kinderschutzbund, bin gegen Hilfen negativ eingestellt, soll aber nicht heißen, dass Hilfen abglehnt werden sollten.
Ich bin gespannt über den Ausgang deiner Situation.

meine Vermutung: alles nicht so schlimm, ein Zusammensetzen der beteiligten Seiten wird angestrebt, dies bringt aber nur zutage, Schüler selbst dran schuld, Eltern haben überreagiert.....

Ach bin ich wütend!!! Rolling Eyes Rolling Eyes Rolling Eyes
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BerlinRose



Anmeldedatum: 08.02.2012
Beiträge: 2
Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 25.03.2012, 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, gute Frage.
Bisher ist eben noch nix wirklich passiert.
Keine Antwort vom Kinderschutzbund, geschweige denn von der Schulsenatorin, - ist wahrscheinlich zu lapidar für die.

Lediglich die Schulaufsicht hat sich gemeldet (an die hatte ich ja die Beschwerde geschickt), sie haben sich mehr Zeit erbeten, da sie die "vielfältigen" Sachverhalte erst prüfen und Gespräche mit der Schule führen müssen. Bisher wurden nur Gesprächs-Termine hin- und hergeschoben. Die Schulleiterin musste eine Stellungnahme schreiben, die ich bisher natürlich nicht zu lesen bekam. Aber, aktuell soll nun endlich am Dienstag DER Termin zum Gespräch mit Schulaufsicht und Schulleiterin sein.

Letztendlich wird alles heruntergespielt werden und - so wie du Landys schon sagtest, wird alles nicht so schlimm sein, die Lehrer müssen keine Einsicht zeigen und sind schon gar nicht Schuld für irgendwas. Und ich bin eine überbesorgte Mutter eines unerzogenen (eigentlich müsste es heißen: unterforderten) Teenagers.

Ich weiß noch nicht, was mich bei diesem Gespräch erwartet. Jedenfalls gehe ich nicht allein dahin, sondern nehme mir meine Vorsitzende der Elternvertretung mit. Die ist ganz taff und ich hoffe, dass sie dort - so wie sie mir gegenüber bereits am Telefon begegnete - ein paar treffende Worte parat hat.

Ich wollte mir eigentlich vornehmen, dass ich mich eher zurückhalte, denn ich hatte ja bereits alles in meiner Beschwerde geschrieben. Und, ich hatte sogar noch einen Nachtrag hingeschickt, da sich bereits andere Eltern über ähnliche Dinge bei mir beschwert hatten (ich bin deren Elternsprecher).
Momentan - oh Wunder - bekommt mein Sohn ganz andere Noten. Er bekam in den letzten beiden Wochen gehäuft Einsen und Zweier, eine 2- theoretisch unberechtigt, weil sie ihm einen Fehler in der Vergleichsarbeit als Richtig angekreuzt hatten. Es hätte eine 3 sein müssen. Schon komisch.

Ich will doch einfach nur, dass die Lehrer ihren Job machen, den Schülern endlich was beibringen, damit sie selbst stolz sagen können:"tja, meine Schüler haben meinen Unterricht verstanden und sind auf einen guten Stand". Vor allem auch mal Hausaufgaben aufgeben, damit die Eltern auch sehen, dass sie was lernen, denn sie lernen wohl mittels Wochenplan, den die Eltern meist nicht zu sehen bekommen bzw. erst, wenn dieser zensiert wurde und eine Unterschrift nötig ist. Den Schülern ist echt zu langweilig dort. Ich frage mich, wie das sein kann!?

Und, die Lehrer sollen sich nicht vor die Klasse stellen und sagen, dass sie ihr Geld so oder so bekommen oder es sei ihnen Wurscht, ob einige Schüler mitmachen, andere nicht.
Ist die Lehrer-Ausbildung echt so einfach geworden? Das könnt ich doch auch.

Außerdem sollen sie diese dummen Sprüche den Schülern gegenüber unterlassen. Respekt sollten auch die Lehrer zeigen.

Und, ich bin dafür, dass alle Lehrer nach Unterrichtsqualität und nicht nach Anwesenheit bezahlt werden.
Für die wirklich schwierigen Schüler können sie doch Erzieher oder Sonderpädagogen an die Schule holen. Sollen sie dafür das Geld nehmen, das wir nach Griechenland "verschenkt" haben. Grrr

Mal sehen, was am Dienstag beim Gespräch rauskommt.
Vermutlich - wie immer - Beschwerde wird abgewiesen, Eltern und Kind sind überempfindlich und Kids unerzogen.
Und, wahrscheinlich sollen wir die Schule wechseln, dies wurde meinem Sohn ja schon von einer Lehrerin geraten.
Echt super was? Dann soll er die letzten beiden Schuljahre noch wechseln? Klasse Idee.

Bin auch wütend und so langsam demotiviert.

Habt ihr schon mal ein Gespräch mit der Schulaufsicht oder anderen Stellen wegen Beschwerden in der Schule gehabt? Wie sind eure Erfahrungen?

Liebe Grüße von
BerlinRose
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