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Landesschulbehörde droht Schülern Strafanzeigen an

 
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Anmeldedatum: 17.09.2009
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 15.06.2012, 19:28    Titel: Landesschulbehörde droht Schülern Strafanzeigen an Antworten mit Zitat

Jurathek löscht "Landesschulbehörde droht Schülern Strafanzeigen an " --------------------------------------------------------------------------------

Landesschulbehörde droht Schülern Strafanzeigen an" von jurathek.de kommentarlos aus dem Jurathek-Forum gelöscht!

Jurathek.de hat das Thema einer Elterninitiative aus Niedersachsen „Landesschulbehörde droht Schülern Strafanzeigen an “ kommentarlos aus dem Forum gelöscht ! Rund 6000 Leser haben dort immerhin seit Januar 2008 erfahren dürfen, wie eine Landesschulbehörde mit berechtigten Beschwerden von Schülern umgeht. Wieder einmal bestätigt sich : Es darf scheinbar auf keinen Fall an die Öffentlichkeit dringen, was an manchen Gymnasien vor sich geht und schon gar nicht, wie Behörden diese Dinge legalisieren. Motive für die Eliminierung liegen offen auf der Hand und lassen berechtigte Zweifel an der Glaubwürdigkeit solcher Foren aufkommen. Die Verantwortlichen so gearteter juristischer Einrichtungen, die wichtige Beiträge, welche das Fehlverhalten von Lehrern, Schulleitern und zuständigen Behörden dokumentieren, gewissenlos beseitigen, entlarven sich mit ihrem Verhalten selbst !
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Sie finden im Anschluss die gelöschten Beiträge der Elterninitiative der betreffenden Stadt zu diesem Thema. Die Antworten der anderen Forenteilnehmer bzw. der Moderatoren der Jurathek dürfen wir aus rechtlichen Gründen nur sinngemäß wiedergeben und beschränken uns dabei auf das Wesentliche. Wir danken besonders einem Teilnehmer für seine Hinweise und Unterstützung und natürlich allen, die eine Rekonstruktion der Beiträge ermöglichten! Vielen Dank an EMGS!!!

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28.1.2008 Elterninitiative der betreffenden Stadt:

An einem Gymnasium einer Kreisstadt wurde ein schwerwiegender Notenbetrug aufgedeckt. (Verfälschen von Fachkonferenzbeschlüssen, um Schüler gezielt ab- oder aufwerten zu können). Monatelang versuchten die Schule und die Landesschulbehörde die Notenmanipulation zu vertuschen. Es gelang dennoch die meisten Schüler zu informieren. Etliche Eltern und Schüler schrieben daraufhin Beschwerdebriefe an die zuständige Behörde, größtenteils anonym- um sich selbst vor Sanktionen zu schützen, denn das Kind der Eltern, welche den Betrug aufgedeckt hatten, bekam umgehend die Empfehlung, die Schule zu verlassen. Die Behörde geriet unter Druck und reagierte drastisch: Sie droht nun allen Schülern, die anonym das falsche Benotungssystem bestätigt haben mit Strafanzeigen. Man würde anhand der Handschriften die Schüler identifizieren. Angeblich sei der Fall bei der Staatsanwaltschaft gelandet. Jetzt zittern sämtliche Schüler, die sich ehrlich und anständig verhalten haben, ob sie dafür eine Anzeige kassieren. Was können diese Schüler tun? Zur Polizei gehen können sie nicht, da dann die Anonymität nicht gewahrt werden kann. Außerdem wären sie den Rachepraktiken der Schule völlig ausgeliefert. Die Schule wechseln kann auch nicht jeder....Dürfen eine Landesschulbehörde und eine Schule unschuldige Schüler derart in die Enge treiben ?

28.1.2008 es antwortet A1 (Namen wurden geändert, Texte sinngemäß auf das Wesentliche reduziert )

A1 kann sich Sanktionen nicht vorstellen. Er glaubt, dass das Verhalten der Schüler richtig war. Strafrechtlich sieht er keinen Tatbestand erfüllt! Er betont, dass eher die Lehrer in Gefahr seien, strafrechtlich verfolgt zu werden.


28.1.2008 es antwortet T

Er bestätigt, dass keine Straftat vorliege.


28.1.2008 Elterninitiative:


Alle Beweise für den Betrug liegen schriftlich vor. Unter dem Thema:" Müssen sich Lehrer an das Schulgesetz halten?" finden Sie dazu nähere Erläuterungen unter XXXNutzungsbedingungen lesenXXX(wurde von Jurathek gelöscht) im Forum Recht und Politik, die sich aber nicht auf die Position der Schüler beziehen, die nun eine Anzeige bekommen sollen. Dort wird primär der Sachverhalt der Gesetzgebung zur Diskussion gestellt. Bei Interesse ist der Fall dort nachzulesen. Das größte Problem ist allerdings momentan, dass man die Schüler und Eltern auffordert, den "Mund zu halten",- sonst würde Anzeige erstattet. Der "gute Ruf" der Schule darf auf keinen Fall ruiniert werden. Wenn es auch ein paar Schülern miserabel ergeht... Die Schüler, die bereits den Betrug gemeldet haben, rechnen inzwischen fest mit einer Anzeige, was ihnen ja auch in aggressiver Art und Weise angedroht worden ist. Nun wird eine Beschwerde beim Petitionsausschuss eingereicht. Natürlich wird hier sich kein Schüler mehr melden, da nur noch die bloße Angst umhergeht... Haben Schüler keine Möglichkeit, sich gegen den Betrug zu wehren? Der Petitionsausschuss des Landtages wird sich niemals gegen die Bescheide der Landesschulbehörde stellen. Das ist nachzulesen unter XXXNutzungsbedingungen lesenXXX (wurde von Jurathek gelöscht)Erfahrungswerte wie Behörden an den Gesetzen vorbei entscheiden liegen ja ausreichend vor. Denkt niemand an die Schüler, die jahrelang betrogen werden dürfen?


28.1.2008 es antwortet AA2
Er zweifelt die Schilderung der Elterninitiative an, bestätigt aber, dass keine Straftat vorliege und dass das Verhalten der Schule und der Aufsichtsbehörde rechtswidrig sei. Er versteht nicht, warum die Schüler und Eltern sich anonym beschweren, da sie im Recht seien! Dann antwortet er kurz darauf noch einmal sehr aggressiv und betitelt Teile der Elternaussagen als „Stammtischbehauptungen“, die zu unterlassen seien. Weiter bemängelt er die Hinweise auf andere Foren.

[b]
28.1.2008 Elterninitiative :
[/b]

Also haben die Schüler, die den Betrug schriftlich bestätigt haben, keine Straftat begangen? ( nur diese Frage soll hier gestellt werden!) "Stammtischbehauptungen" haben wir nicht aufgestellt. (siehe Hinweis auf anderes Forum-der leider gelöscht wurde! Wird aber natürlich akzeptiert.) Gern stellen wir den kompletten Fall hier auch herein...wenn dies gewünscht wird und erlaubt sein sollte.


28.1.2008 es antwortet wiederum AA2
Er ersetzt sein Schimpfwort „Stammtischbehauptungen“ durch „Boulevardmedienbehauptungen“. Er bestätigt trotz seiner gegnerischen Haltung, dass keine Straftat erkennbar sei ! Und wiederholt noch einmal: Das Schreiben eines anonymen Briefes an Behörden, der die Wahrheit enthält, sei nicht strafbar !

28.1.2008 Elterninitiative:
Wir einigen uns natürlich nicht auf " Boulevardmedienbehauptungen". Es handelt sich in den eliminierten Hinweisen übrigens um Bescheide von Landesschulbehörde, Kultusministerium und Petitionsausschuss (also keine Boulevardmedienbehauptungen etc.) zu einem vergleichbaren Fall. Wenn man dieses hier löscht, ist das sehr bedauerlich...aber wohl nicht zu ändern. Warten wir mal ab, ob das Thema Interesse findet. Dass Lehrer oder Schulpolitiker keinen Bedarf haben, sich damit auseinanderzusetzen ist verständlich. Nett von Ihnen, dass Sie den Schülern Straffreiheit bescheinigen...

28.1.2008 es antwortet T Bestätigt erneut seine erste Aussage.


28.1.2008 es antwortet M


Er versteht das Problem nicht. Er bestätigt, dass die Lehrer ein Problem haben. Die Strafanzeige sei ein Witz. 28.1.2008 es antwortet A1 Er fragt, ob neben der Androhung von Anzeigen auch benannt wurde, welchem Tatbestand man sich schuldig gemacht hätte.

29.1.2009 Elterninitiative:


In den Briefen wurde bestätigt, dass ein falsches Benotungssystem verkündet und angewandt wurde (eventuell wurde auch der Name der Lehrkraft genannt). Wie viele Briefe genau es sind , wissen wir nicht. Es wurde von einer "Flut von Zuschriften" gesprochen. Einsehen können wir die Briefe nicht. Die Landesschulbehörde hat den Fall für abgeschlossen erklärt und auch denen, die noch weiter Bestätigungen schreiben würden, ebenfalls Anzeigen angedroht. Viele sind der Meinung, man könne ja leider nichts dagegen unternehmen und müsse diese Dinge hinnehmen. Traurig, dass die Schüler keinen Schutz haben und sich auch nicht mehr auf das Schulgesetz berufen können. Denn das Verfälschen von Fachkonferenzbeschlüssen ist in dem Schulgesetz des Bundeslandes genau geregelt. Hier wurde den Lehrkräften trotz des bestehenden Gesetzes nun ein Freibrief erteilt. Sie müssen sich nicht mehr an das Gesetz halten. Eine Eingabe beim Petitionsausschuss gegen den Gesetzesverstoß wird natürlich gemacht. Aber das wird den betroffenen Schülern nichts nützen. Die Jagd haben die rachsüchtigen Personen längst eingeläutet. Das Verpassen eines Maulkorbes scheint nach außen hin zu funktionieren. Trotzdem: Vielen herzlichen Dank an diejenigen, die den Schülern hier Mut machen. Allen Ungläubigen sei noch gesagt: wenn wir dieses nicht selbst erlebt hätten, hätten wir solche Dinge auch nicht für möglich gehalten! Um so wichtiger erscheint es uns aber, darauf hinzuweisen.

29.1.2008 es antwortet A1

Er fordert dazu auf, sich zu melden, sobald die ersten Anzeigen eingetroffen sind.


1.2.2008 Elterninitiative:

Hallo A1, wir melden uns natürlich sofort, wenn die erste Anzeige eingetroffen ist oder es Nachrichten vom Petitionsausschuss des Landtages gibt. Nur scheint sich in dem betreffenden Bundesland eine seltsame Verschiebung anzubahnen: der bisherige Kultusminister, der den Lehrkräften den Verstoß gegen das Schulgesetz gestattete, soll nun angeblich Landtagspräsident werden. Dann bekäme er den Fall zum zweiten Mal auf den Tisch.... Diesmal, um die Entscheidung des Kultusministeriums (also seine eigene) zu überprüfen. Uns stört die "heiße Luft" ganz bestimmt nicht, - wir und viele Schüler, die über ein vorgetäuschtes Benotungssystem diskriminiert worden sind, mussten sie von Anfang an ertragen. Wenn der Wind von zwei entgegengesetzten Seiten weht, können auch Windmühlen zum Stillstand gebracht werden...

28.2.2008 Elterninitiative:

Kultusminister wird versetzt! Nun ist es amtlich: Der verantwortliche Kultusminister ist vom Ministerpräsidenten "befördert" worden. Ob die neue Kultusministerin sich an das Schulgesetz des Bundeslandes halten wird, bleibt abzuwarten. Die Eingangsbestätigung vom Petitionsausschuss ist eingetroffen. Wartezeit wird angekündigt. An der Schule wird weiter Druck ausgeübt und mit allen Mitteln versucht, den Beschwerdeführern und den anonymen Zeugen etwas anzuhängen. Inzwischen haben wir mehrfach erfahren, dass dies der übliche Weg ist und zu den Einschüchterungstaktiken gehört. Doch wer hilft den verzweifelten Schülern?



22.4.2008 Elterninitiative:


Die diversen Taktiken, Schüler auf- oder abzuwerten, hinterlassen manchmal Spuren, die kaum noch zu vertuschen sind. An dem betreffenden Gymnasium beginnt das Kartenhaus zu wackeln. Während wir immer noch auf eine Antwort des Petitionsausschusses warten, geht die Notenmanipulation an dem Gymnasium emsig weiter und nimmt inzwischen Ausmaße an, die derart Spuren hinterlassen, welche nicht mehr zu vertuschen sind. Eine erneute Beschwerde nach den Halbjahreszeugnissen betreffend einer Zeugnisnote brachte es an den Tag: Auch der schriftliche Teil der Note ist manipuliert worden! Und das nicht nur bei einem Kind ! Nun bekommen plötzlich Kinder dieser Klasse bessere Zeugnisnoten, denn eine Klassenarbeit war nachweislich völlig falsch bewertet worden. Eine schriftliche Erklärung wurde von der betreffenden Lehrkraft selbstverständlich abgelehnt. Mündlich wurde man abgespeist mit der Aussage: Die Lehrkraft hätte sich mit der Punktzahl vertan und mit der Gesamtpunktzahl einer anderen Klassenarbeit vertauscht ! Kleiner Erfolg für die betroffenen Schüler: Änderung der Zeugnisnote. Außerdem musste sich die Lehrkraft bei Schülern und Eltern entschuldigen ! Bedauerlich: Trotz nachgewiesener Notenmanipulation kommt auch diese Lehrkraft wieder einmal ungestraft davon... Können wir jetzt strafrechtlich vorgehen?

23.4.2008 es antwortet D (vermutlich hat A1 den Namen getauscht)

Er bestätigt, dass es sich um eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung und Behördenwillkür handele (Richtigkeit vorausgesetzt). Seltsamerweise unterstellt er Missgunst.


23.4.2008 es antwortet M

Er fragt, wie so etwas passieren könne. Er bestätigt, dass die Notengebung einer Klassenarbeit transparent sein müsse. Er fragt weiter, warum man von einer Manipulation ausgehe.


23.4.2008 Elterninitiative:

Guten Tag, D. Wenn Kinder, die dauerhaft diskriminiert werden nach etlichen Enttäuschungen endlich eine Zeugnisnote erhalten, die sie sich hart erarbeitet und auch verdient haben, hat dieses mit Missgunst nichts zu tun. Das Aufwerten einiger „Auserwählter“ wird davon doch nicht berührt. Traurig ist in diesem Fall, dass nur über den Weg einer Beschwerde die Änderung der Zeugnisnoten möglich war und dieses wohl auch nur, weil der Stuhl des Schulleiters inzwischen in Gefahr geraten ist. Richtig ist, dass Missgunst unter denen herrscht, die den Lehrern Deckung gegeben haben. Der Lehrer handelte hier offenbar auf Druck des Schulleiters, denn uns teilte er mit, dass er persönlich die Noten nicht geändert hätte, aber so hätte handeln „müssen“. Es war also nur eine Zwangshandlung, was doch bedeutet, dass dieser Lehrer seine fehlerhafte Notengebung immer noch als richtig ansieht und glaubt, seine pädagogische Freiheit beziehe sich nicht nur darauf, die Fachkonferenzbeschlüsse durch Erweiterung des mündlichen Parts eigenmächtig verfälschen zu können , sondern auch auf die Möglichkeit, schriftliche Klassenarbeiten manipulieren zu können. Bleibt nun wieder nur der hoffnungslose Weg über eine Dienstaufsichtsbeschwerde? Die unglaublichen Reaktionen der Landesschulbehörde sind ja bekannt: statt den Schülern zu helfen , droht man ihnen Anzeigen an. Guten Tag, M. Sie haben RECHT ! So denken wir auch...Klassenarbeiten und der dazugehörige Notenschlüssel müssten transparent und nachvollziehbar sein. Unter der betreffenden Klassenarbeit im Fach Mathematik fehlte die Angabe über die zu erreichende Punktzahl völlig. Die Punktzahl des Schülers wurde ebenfalls nicht angegeben. Kommentar des Lehrers auf unsere Nachfragen: Die hätten wir doch selbst zusammenzählen können ! Da jede Aufgabe richtig gelöst war, konnte die Benotung nicht stimmen. Auf die Beschwerde musste der Schulleiter reagieren. Da er in der Vergangenheit Lehrer ihre Noten im Beschwerdefall selbst überprüfen lassen hat, wurde er diesmal aufgefordert, diese notwendige Kontrolle persönlich durchzuführen, was dann zur Aufdeckung der falschen Benotung geführt hatte. Eine schriftliche Erklärung haben wir nun beim Schulleiter angefordert, da sich die Lehrkraft selbstverständlich geweigert hat.

26.4.2008 es antwortet M

Er betont, dass es „echt ein paar spezielle Exemplare“ an der betreffenden Schule gebe. Er bestätigt, dass die mündliche Note (auch die Gewichtung) am Anfang des Jahres transparent gemacht werden müsse.


29.4.2008 es antwortet H (vielen Dank an H – Einverständnis zur Übernahme seiner Beiträge)

Unglaublich! Was mancher Lehrer gerne ignoriert: Die pädagogische Freiheit wird durch Verwaltungsvorschriften, die jeder Lehrer kennen muss (!), beschränkt. Die Benotungsgewichtungen sind in den entsprechenden Fachkonferenzbeschlüssen der Schulen festgelegt. Eine Missachtung von Konferenzbeschlüssen, dazu zählt auch die Verbreitung falscher Beschlüsse, ist strafbar ! Ein einzelner Lehrer kann und darf diese nicht eigenmächtig für sich ändern. An dem hier erwähnten Gymnasium scheint einigen Lehrkräften das Verfälschen der Fachkonferenzbeschlüsse nicht auszureichen. Wahrscheinlich werden die betroffenen Lehrer mittlerweile in der Bewertung mündlicher Leistungen kontrolliert, ohne dass diese Dinge nach außen dringen. Gehen Sie davon aus, dass Sie es nie erfahren werden, wenn Lehrkräfte von ihrem Dienstherrn ermahnt werden. In diesem Fall müsste eine Lehrkraft zwangsläufig auf den schriftlichen Teil ausweichen, wenn sie weiterhin vorhat, bestimmte Schüler abzuwerten. Ihr Glück! Eine Manipulation schriftlicher Arbeiten ist natürlich leichter nachzuweisen. Auf die schriftliche Erklärung des Schulleiters kann man sehr gespannt sein... Da hier ganz offensichtlich gegen geltende Bestimmungen verstoßen wird, sollte man schnellstens etwas unternehmen.


7.5.2008 Elterninitiative

Guten Tag, M, danke für Ihr Interesse. In dem betreffenden Bundesland hätten Sie mit ihrer Aussage allerdings bereits eindeutig gegen das Gesetz verstoßen. Es ist nicht so, wie Sie hier allgemein formulieren : (ZITAT) „Die mündliche Note (einschließlich der Gewichtung) kann der Lehrer im Rahmen seines pädagogischen Ermessensspielraumes festlegen.“ Mr. or Mrs. H ist richtig informiert, es gibt in dem betreffenden Bundesland einen entsprechenden Paragraphen, der besagt: NSch § 50 (1) Die Lehrkräfte erziehen und unterrichten in eigener pädagogischer Verantwortung. Sie sind an Rechts- und Verwaltungsvorschriften, Entscheidungen der Schulleiterin oder des Schulleiters oder der kollegialen Schulleitung, Beschlüsse des Schulvorstands, Beschlüsse der Konferenzen und deren Ausschüsse nach § 39 Abs. 1 und 2 sowie an Anordnungen der Schulaufsicht gebunden. Sicher sind Sie nicht Lehrer dieses Bundeslandes, sonst würden Sie das Gesetz ja kennen... Dieses Gesetz besagt, dass sich eine Gewichtung zwischen mündlicher und schriftlicher Benotung an die Fachkonferenzbeschlüsse der jeweiligen Schule halten muss !! Verfälschen Lehrer diese Gewichtung aus einem eigenen Interesse heraus, weil sie einzelne Schüler auf- oder abwerten wollen, handelt es sich um eine gesetzeswidrige Handlung. Nehmen Sie es bitte nicht persönlich. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, warum so einfache Dinge, die doch klar und deutlich gesetzlich geklärt sind, keine Akzeptanz finden und warum eine derartige Intelligenzvernichtung ( hervorgerufen durch das jahrelange Abwerten guter Schüler) landesamtlich gefördert wird. Es kann doch nicht sein, dass es nur darum geht, den Beamtenstatus fragwürdiger Lehrer zu erhalten. Unseren fähigsten Kindern, die später einmal vor schwierigsten Aufgaben stehen werden, heute schon den Weg durch Einschüchterung, Androhung von Strafanzeigen und manipulierten Noten zu verbauen, ist ein Armutszeugnis unserer Politik. Guten Tag, H, aber was kann man nun konkret unternehmen, was den betroffenen Schülern wirklich hilft ? Die Antwort des Schulleiters wird sicher aufgrund des offensichtlichen Erklärungsnotstandes hinausgezögert, solange es nur geht. Bevor wir eine Strafanzeige aufgeben können, müssen wir leider doch den rechtlichen Weg einhalten...Also: Abwarten, was der Petitionsausschuss des Landtages beschließt im Fall 1. Im Fall des zweiten Lehrers (nachgewiesene Zeugnisnotenmanipulation aufgrund falsch bewerteter Klassenarbeit) werden wir wieder den Weg über die Landesschulbehörde gehen müssen. Diese wird dann wie bereits erlebt sicher erneut zum Gegenschlag ausholen und Schüler und Eltern anzeigen, die sich beschweren. Oder könnte man parallel Strafanzeigen gegen beide Lehrer oder die Schule aufgeben? Durch die langatmigen Behördenwege wird alles unendlich und völlig sinnlos hinausgezögert. Dabei wäre es wichtig , an diesem Gymnasium unverzüglich für klare Verhältnisse zu sorgen. Warum gibt es für Schüler keine Hilfe, wenn der Betrug so offensichtlich ist ? Wie lange kann ein Schüler es ertragen, ständig in seiner Leistung abgewertet zu werden?

Beferge: "Dort wo das Unrecht unterstützt wird, breitet es sich aus wie Unkraut !"


9.5.2008 es antwortet M

Er wird aggressiv und unterstellt blanken Hass. Dann erklärt er die Notenverordnung des Landes Baden-Württemberg. Er streitet nicht ab, dass sich Lehrer an die Fachkonferenzbeschlüsse zu halten haben, betont aber, dass in der Notenverordnung Baden-Württembergs nichts davon zu lesen sei.

27.5.2008 es antwortet H

Seltsame Kommentare von Pädagogen, die der Ablenkung bzw. der Entschärfung der eigentlichen Problematik dienen , sollten Sie besser ignorieren. Zur Aufklärung beitragend, sei hier noch mal wiederholt bestätigt: Die jeweiligen Fachkonferenzbeschlüsse , die jedes Gymnasium für sich festlegen kann, schreiben eindeutig, klar und unmissverständlich die Benotungsgewichtung vor. Daran hat sich jede Lehrkraft zu halten ! Natürlich können diese Gewichtungen von Gymnasium zu Gymnasium unterschiedlich sein. Täuscht eine Lehrkraft falsche Gewichtungen vor und dieses kann nachgewiesen werden, ist das bereits ein Fall für die Staatsanwaltschaft ! Der zweite Fall scheint mir allerdings fast schwerwiegender: Eine Klassenarbeit, bei der so klar betrogen worden ist und die sogar zur Abwertung einer Zeugnisnote benutzt wurde, lässt wohl keinen Zweifel mehr offen, welche Spielchen an der Schule angesagt sind. Um Ihre Frage zu beantworten: Natürlich können Sie Strafanzeige gegen beide Lehrer erstatten. Es scheint mir allerdings eher ein Problem der Schule zu sein. Interessant wäre wirklich zu erfahren, wie der Schulleiter die Notenmanipulation der schriftlichen Klassenarbeiten erklärt.


28.5.2008 es antwortet erneut M


Er erklärt jetzt ausführlich und oberlehrerhaft, was für Baden-Württemberg gilt. Seine Wut ist spürbar in seinen Worten- fühlt sich durch das Thema scheinbar selbst angegriffen (?)....Er schließt ab mit „kein weiterer Kommentar“.


2.6.2008 Elterninitiative:

Bleiben wir beim Thema und beziehen uns auf den „Tatort Niedersachsen“. Es bleibt zu hoffen, dass nachgewiesene Notenmanipulation tatsächlich nur in diesem Bundesland legal ist und Lehrkräften als Machtwerkzeug zur Verfügung steht. Zur Erinnerung: NSch § 50 (1) Die Lehrkräfte erziehen und unterrichten in eigener pädagogischer Verantwortung. Sie sind an Rechts- und Verwaltungsvorschriften, Entscheidungen der Schulleiterin oder des Schulleiters oder der kollegialen Schulleitung, Beschlüsse des Schulvorstands, Beschlüsse der Konferenzen und deren Ausschüsse nach § 39 Abs. 1 und 2 sowie an Anordnungen der Schulaufsicht gebunden. Die Schulgesetze, die bezüglich der Notengebung in Niedersachsen schriftlich klar und unmissverständlich definiert sind (s.o.), haben den Schülern am betreffenden Gymnasium nicht geholfen. Das Gesetz, das den Schülern in Niedersachsen eine Sicherheit vortäuschen soll, findet in der Realität keine Anwendung! Nach monatelanger Wartezeit meldet sich der Petitionsausschuss. Wir können nun alle niedersächsischen Lehrer beruhigen, die befürchtet haben, sie müssten sich vielleicht doch irgendwann einmal an bestehende Gesetzesvorgaben halten: Der Petitionsausschuss sieht „keinen Verstoß gegen die Gesetzgebung“. Es ist also offiziell kein Verstoß, wenn Lehrer das vorgegebene Benotungssystem ihrer Schule manipulieren. Das Verfälschen von Fachkonferenzbeschlüssen wird damit von höchster Stelle aus legalisiert. Das gewissenlose Verhalten der Landesschulbehörde, die Schüler und Eltern angezeigt hat, weil sie Beschwerdebriefe geschrieben hatten, die den Betrug bestätigten, bleibt unerwähnt. Dass das Kind, dessen Eltern die Benotungsgewichtungen erfahren wollten, als Reaktion auf diese berechtigte Nachfrage eine Empfehlung vom Schulleiter für einen Schulwechsel bekam, wird völlig ignoriert. Im Schreiben wird in der beigefügten Stellungnahme des Kultusministeriums sinngemäß bescheinigt, dass die Lehrkraft die Benotungsgewichtung zwar verfälscht habe, inzwischen aber vom Schulleiter aufgeklärt worden sei und zur Korrektur ihres Bewertungsverfahrens angehalten worden sei. Man artikuliert nur in der Gegenwart: Jetzt verfälsche sie das Benotungssystem nicht mehr, der Fehler in der Schule sei ausgeräumt. Die Fehler werden zwar endlich zugegeben, aber niemand wird dafür verantwortlich gemacht. Lässt man einen Dieb ungestraft laufen, der verspricht, er würde jetzt nicht mehr stehlen? Nein, jeder andere Bürger wird bestraft für seine Missetaten, die er begangen hat. Fahren Sie zu schnell oder überqueren bei roter Ampelschaltung eine Kreuzung, müssen Sie zahlen, wenn Sie erwischt worden sind. Da nützt auch kein Versprechen : „Ich bin ja nun über meine Fehler aufgeklärt und tue das nie wieder...“ Das Verhalten des zweiten Lehrers, der immerhin nach Aufdeckung der Manipulation seiner Klassenarbeit, ganze Zeugnisnoten ändern musste, bestätigt eindeutig, dass die Fehler an der betreffenden Schule keineswegs ausgeräumt sind, sondern eskalieren. Die Lehrkräfte, die sich dort solidarisiert haben, scheinen munter fortzufahren. Haben sie nun auch etwas schlechtere Karten die Gewichtung des mündlichen Parts zu verfälschen, da die Schule diese auf ihrer Homepage veröffentlichen musste, so suchen Sie jetzt erfolgreich nach anderen Wegen, wie sie Noten manipulieren können und diese gibt es für Lehrer, die nichts zu befürchten haben, ausreichend, was der zweite Fall belegt. Warum sollten sie auch aufhören....die Ampel steht auf GRÜN !
Ein paar persönliche Worte an M: Einer Gruppe von Personen, die sich mit sozialem Mut trotz massiver Bedrohungen und krimineller Einschüchterungskampagnen für verzweifelte Schüler einsetzen, Hassmotive zu unterstellen, spricht wohl für sich ... Vielleicht können SIE sich nicht vorstellen, dass es auch Menschen gibt, die sich für diskriminierte Kinder und Jugendliche engagieren, welche oft nicht einmal auf die Unterstützung der eigenen Eltern vertrauen können. Diese Schüler und Schülerinnen sind unsere Zukunft, das sollten wir nicht vergessen ! Wenn wir als Eltern ihnen nicht helfen, wer wird es dann tun? Verdienen sie nicht Achtung und Respekt für ihre erbrachte schulische Leistung, - ebenso unsere Aufmerksamkeit, wenn man ihnen gewissenlos Unrecht antut ? Wie lange können diese jungen Menschen still verharren und eine kontinuierliche Abwertung ertragen, die ihnen jedes Selbstwertgefühl raubt ? Die Schüler, die man an dem Gymnasium um ihre Noten betrügt, die jahrelang erleben, dass sie gedemütigt und gezielt abgewertet werden , finden meistens allein keinen Ausweg aus einer derartigen Situation. Bleibt nur zu hoffen, dass die Verzweiflung der betroffenen Schüler nicht irgendwann einmal in Hass umschlägt. Traurige Beispiele gibt es dafür ja genug. Das Verhalten der Landesschulbehörde, die den Kindern und Jugendlichen in Ihrer Not Gehör und Unterstützung hätte entgegenbringen können, wenn sie die Schulgesetze als Grundlage beachten würde, verdeutlicht um so mehr, dass auch hier keineswegs die Interessen der Schüler vertreten werden. Im Gegenteil: Opfern, die ohnehin genug leiden, droht man Anzeigen an und Übeltätern lässt man weiterhin freie Hand. Ob das die richtigen Signale an die heranwachsende Generation sind, bleibt fragwürdig. Lehrer, die ihren Lehrauftrag verantwortungsvoll und gewissenhaft erfüllen, (ihre Existenz wird von uns nicht bestritten) , sollten sich bewusst machen, dass sie selbst in ein schlechtes Licht geraten, wenn sie sich mit „Kollegen“ solidarisieren, die extremes Fehlverhalten an den Tag legen. Dass Sie, M., zwischen Unrecht und Recht unterscheiden können, haben Sie doch hier bereits in einem Ihrer Beiträge erkennen lassen. Bewahren Sie sich bitte diese Fähigkeit und helfen Sie den Schülern , die auf Hilfe von uns allen angewiesen sind. Denn eines ist inzwischen deutlich geworden: Von zuständigen Behörden und Politikern werden unsere Kinder, die derart entwertet und in die Enge getrieben werden, keine Hilfe bekommen, selbst wenn das Gesetz auf ihrer Seite ist. Das niedersächsische Schulgesetz scheint wirklich weniger wert zu sein, als das Papier auf dem es gedruckt ist. Den Schülern ist damit der einzige Schutz entzogen worden, auf den sie sich in einem solchen Fall berufen können.

Guten Tag, H., Leider müssen wir den Weg einhalten : Die schriftliche Erklärung des Schulleiters abwarten (darauf warten wir nun seit Mitte April!) , anschließend wieder eine Beschwerde bei der Landesschulbehörde einreichen usw. Auch wenn die erdrückende Beweislast dieses Mal nicht von der Hand zu weisen ist, kann man sich jetzt doch schon denken, wie dort reagiert werden wird. Vermutlich wird sich die Bearbeitung der neuen Beschwerde wieder monatelang hinauszögern. Und in der Zwischenzeit laufen erneut etliche Eltern und Schüler, die jetzt vor einer Schulwahl stehen, ins offene Messer, da die Vorfälle mit allen Mitteln unter den Teppich gekehrt werden, um den „guten Ruf“ der Schule nicht zu gefährden. Wichtig erscheint uns, dass Schüler und Eltern wachsam bleiben- genau hinsehen was an dem Gymnasium passiert. Wenn man einigen von ihnen diese schlimmen Erfahrungen ersparen kann, ist das bereits ein großer Erfolg, denn in der betreffenden Stadt gibt es bezüglich der Gymnasien Wahlmöglichkeiten. Wer gut informiert ist, kann seine Entscheidung leichter treffen und seine Kinder schützen. Die beiden Lehrkräfte, von denen hier gesprochen wird, könnten durchaus nach den Sommerferien erneut als Klassenlehrergespann eine neue 5. Klasse übernehmen und andere Schüler, die gerade einmal zehn, elf Jahre alt sind, in tiefe Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit treiben. 3.6.2008 es antwortet M Er entschuldigt sich für seinen nicht sachgerechten Einwurf. Die vorliegenden Tatsachen behagen ihm offensichtlich nicht, denn er betont fast erleichtert, dass ja selbst der Petitionsausschuss keine Notwendigkeit zum Eingreifen gesehen hätte. (Diesbezüglich haben außer M sicher noch mehr Lehrer aufgeatmet- Anmerkung Elterninitiative) Er distanziert sich aber schließlich doch von dem Fehlverhalten seiner Kollegen.


3.6.2008 es antwortet H


Niedersachsens Schüler müssen ja einiges schlucken, das muss man nun wohl zugeben. Das Problem liegt dennoch so offen auf dem Tisch, dass doch jeder erkennt, was an dem Gymnasium vor sich geht. ( Ein Skandal ersten Ranges) Die zweite Beschwerde wird sicher noch andere zuständige Beamte in Erklärungsnotstand bringen. Dass dem Schulleiter immer noch keine schriftliche Erklärung eingefallen ist, wundert sicher niemanden mehr. Ich stimme Ihnen zu, Prioritäten dort zu setzen, wo informative Aufklärung Eltern und Schüler vor falschen Entscheidungen schützen kann.
Da können Eltern nur froh sein, wenn sie unter den Gymnasien innerhalb einer Stadt wählen können und Ausweichmöglichkeiten gegeben sind!

9.7.2008 es antwortet H


Ist die Erklärung des Schulleiters denn inzwischen eingetroffen? Wäre wirklich sehr interessant, wie man die schriftlich manipulierten Arbeiten und die damit verbundenen Zeugnisänderungen entschuldigt. Gruß H

18.8.2008 Elterninitiative:

leider nein- bis heute ist keine Erklärung eingetroffen!!! Die dritte Aufforderung , die manipulierte Mathematikarbeit und die damit verbundene Zeugnisnotenänderung schriftlich zu erklären wurde vor wenigen Tagen abgeschickt. Ebenso wurden weitere neue Beschwerden eingereicht. Die vor den Sommerferien ausgestellten Ganzjahreszeugnisse verdeutlichten in erschreckender Weise, dass der gnadenlosen Abwertungs- und Manipulationstaktik an dieser Schule nun auch von behördlicher Seite "freie Bahn" erteilt wurde. Der Kreis der Lehrkräfte, der sich mit den beiden bereits entlarvten Lehrern solidarisiert hat, ist enorm gewachsen. Positiv ist immerhin, dass man nun ganz klar sehen kann, wer die faulen Spielchen mitmacht. Die Spreu trennt sich vom Weizen !


23.9.2008 Elterninitiative:

Nun liegt die Erklärung des Schulleiters vor:
Das Verhalten, keine schriftliche Erklärung zu den manipulierten Klassenarbeiten und Zeugnisnoten abzugeben, wäre so mit der Landesschulbehörde abgesprochen gewesen !!!
Die Landesschulbehörde ist also informiert gewesen über die erneute, jetzt extrem eskalierende Notenmanipulation und vertuscht auch dieses Mal das Fehlverhalten der Lehrkraft.


Es antwortet H

Da verschlägt es mir die Sprache. Wird wohl allmählich Zeit, dass mal jemand die pädagogische Freiheit klar und deutlich definiert ! Mein Rat: Informieren Sie das Kultusministerium. Was an dieser Schule passiert ist unakzeptabel und sozial nicht vertretbar. -Ende- ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------



Das Kultusministerium wurde selbstverständlich informiert über die Manipulation der Klassenarbeit und der Zeugnisnoten, des Weiteren auch über die erneute Verfälschung der Benotungsschlüssel, was dann dazu führte, dass sich die offiziell bekanntgegebenen Gewichtungen als falsch herausstellten.
Die versteckten Klauseln , die Lehrern an dieser Schule gestatten, den unbeweisbaren mündlichen Part noch einmal zusätzlich um 10% auszudehnen, erscheinen nirgends in den Veröffentlichungen und wurden Eltern und Schülern stets verschwiegen.
Die traurige, hoffnungslose Antwort ist auch unter dem Thema „Müssen sich nieders. Lehrer an das Schulgesetz halten“ nachzulesen. Fast entschuldigend betont das Kultusministerium, dass es eine Fürsorgepflicht den Lehrern gegenüber auszuüben habe.
Wer aber hilft unseren Kindern, wenn sie unter diesem staatlich geduldeten Fehlverhalten extrem leiden und manchmal jahrelang den Entwürdigungen und Diffamierungen von Lehrkräften ausgesetzt sind?

Aus Sicherheitsgründen wurden die Aufzeichnungen dieses Threads und weitere Beweise vervielfältigt und weit gestreut in voneinander unabhängige, vertrauensvolle Hände übergeben.
Da die Manipultionen, die sich außerdem in den folgenden Jahren ausgehend von dem besagten Gymnasium ereigneten und immer noch ungebrochen andauern , scheinbar gewollt sind und nach derzeitigen Erkenntnissen vorsätzlich provoziert werden, halten wir eine Veröffentlichung für absolut notwendig, um die Schüler, die von dieser Schule und ihren Interessensgruppen bewusst in eine Opferrolle gedrängt worden sind, zu schützen.


Verleumdungen und Morddrohungen gegen betroffene Familien und etliche Versuche, die Lehrkräfte der Konkurrenzgymnasien in die Manipulationen zu verwickeln, sogar kostspielige Aktionen in den Medien gegen ehemalige Schüler/innen (gefälschte und inszenierte Namenskampagnen/siehe Studie Oldenburg) sind nur ein Bruchteil dessen, was man aus dem Hinterhalt konstruierte, um die Täter- und Opferrolle zu vertauschen bzw. um unschuldige Personen zu schädigen.

Dass etwas nicht stimmt in unserem Bildungssystem, wenn ein Bundesland seine klügsten, intelligentesten Kinder- auf die es doch stolz sein könnte - eigenmächtig über manipulierende Lehrkräfte um mehrere Notenstufen erniedrigt - sei es aus Geld-, rassistischen oder anderen Gründen - ist inzwischen wohl keine Frage mehr.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer von Menschlichkeit ist dennoch in den vergangenen Jahren sichtbar geworden:
Wir danken allen Lehrern der Konkurrenzgymnasien, die sich nicht auf die kontinuierlichen Bestechungsversuche eingelassen haben!
Der Kreis der Pädagogen, die sich nicht einfangen lassen und sich stattdessen bemühen, den Schülern/innen neutral entgegenzutreten wächst glücklicherweise stetig.
In den Herzen der Kinder werden diese Lehrer immer als wirkliche Vorbilder in guter Erinnerung bleiben!
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