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Bayer



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Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 21.10.2012, 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Demnächst werde ich dann mal updaten. Gesicherte Beiträge Wink))

Sicher ist: Die Dame ist weiterhin im Internet aktiv - 'beratend' Wink))

Und natürlich ist bekannt, wo und unter welchen Nicks. Einfach unverbesserlich.

So viel Zeit möchte ich gar nicht haben, meine Arbeitszeit (und Lebenszeit) in dieser Weise zu vergeuden.

Und dann frage ich mich weiterhin: Wie kann es sein, dass ein/e Familienhelfer/in - weiterhin - derart viel Zeit im Netz verbringt, statt im realen Leben? Und was sagt das über die Person an sich aus?

An dieser Stelle sei gewarnt vor Foren, die dulden, dass ihnen bekannte professionelle Personen (wie in diesem Fall) im Internet 'Falldarstellungen' als 'eigene Fälle' schildern.

Eines der Foren, ein bestimmtes große 'Hilfe'-Forum deckte das Verhalten der ihnen offenbar persönlich bekannten Userin. Sobald von außen Kritik an dem Verhalten der Dame geäußert wurde, wurden (und werden) Beiträge dieser kritischen User dort gelöscht. Ohne Begründung.
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Bayer



Anmeldedatum: 08.09.2009
Beiträge: 1348
Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 23.02.2013, 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

(Danke für die Nachricht an einen aufmerksamen Mitleser, ist angekommen... - 'Venusfrau' alias 'DieDiva' alias 'JohannaW' alias 'Paula' u.a. gab an, nie ihre Anonymität im Netz aufgegeben zu haben, dies auch Aussage an Behörden und Justizbehörden.

Wer jedoch mit einem derart deutlichen Porträt von sich seit Jahren im Netz ist, muss davon ausgehen, dass Personen aus seinem Umfeld ihn wiedererkennen. Darüberhinaus fördern inzwischen auch Programme wie die 'google-Bilderkennung' solch' ein Wiedererkennen. Das Ergebnis mag dann unangenehm sein - aber 'Venusfrau' ist ein erwachsener Mensch und kann selbst entscheiden, was sie ins Netz stellt und was nicht.)


http://classic.uboot.com/venusfrau1

Mit Foto, wie man sieht.

Man beachte den Herren "Sirarthus" (alias 'Schorsch') in Kommunikation mit "Venusfrau" - v.a. das Foto des (ziemlich nackten ) Herrn "Sirarthus" und sein Profil:

Zitat:

wohnort darmstadt-land
über mich - positiv solltest du den tag beginnen
ganz normaler mann .. beschnitten intimschmuck rasiert tatoos .. na und sonst einige lustige dinge .. mag leder latex .. kraftig groß und gut gebaut ..


"Venusfrau" bittet auf einem anderen Board in einem "konkreten Fall" um "Stellungnahme" der Nutzer:

http://www.nlp-deutschland.enlp.de/....tellungnahme?limitstart=0

(Das Profil aus diesem Forum mit Foto der "Venusfrau" ist gesichert).

Sie schreibt:

Zitat:
Konkreter Fall und bitte mal eure Stellungnahme
hallo ihrs,
es würde mich mal interessieren, wie ihr das seht :3:
Wie schon berichtet, arbeit ich ja auch in der Einzelbetreuung - und komm da bei einer Betreuung nicht mehr weiter, sie macht mich ungeduldig, sauer, wütend und auch geduldig, empathisch und was weiß ich alles.
Ein Wirrwarr einfach - folgender Fall:
ich betreue eine psychisch kranke junge Frau - soziale Ängste, Depressionen, soziale Isolation, Essstörung, Zwänge - die soviele Ressourcen hat, dass sie sich entschieden hat, ihren Schulabschluss nachzuholen. Bevor wir das angingen, machte ich mit ihr kleine Schritte, mal einen Kaffee trinken gehen, sehr intensive Gespräche führen, mal Kontakt mit anderen Menschen, immer mit meiner Unterstützung und Begleitung, und es lief gut. Sie meldete sich bei einer Maßnahme an, bei der sie den Schulabschluss nachholen konnte, ich unterstützte und begleitete, passt auf, dass ich sie nicht überforderte, sondern nur immer kleine Schritte mit ihr ging. Alles bestens, bis - ja bis sie über das Netz einen jungen Mann von 20 (wie sie) kennen lernte, der ebenfalls psychisch erkrankt ist - Egomane, soziale Isolation, irgendeine Bodydisorderstörung, sozial isoiert undundund - und bei seinen Eltern lebt. und sie verliebten sich also zog sie zu ihm, in das Haus seiner Eltern, bei denen er lebte.
Das Ziel einer eigenen Wohnung (waws sie für sich hatte), hat sich damit erledigt, ihr Freund und auch seine Mutter diskutieren ständig über Erkrankungen, Ärtzbesuche sind mehrmals die Woche, etc.
:20:
Sie ist da einfach eingezogen, motiviert ihren Freund ebenfalls den Schulabschluss zu machen - problematisch, weil er bei einem Pickel jeden Kontakt mit anderen ablehnt und sich in den Keller zurück zieht (nicht lachen, das ist so). Zudem zeigt sich mir ein Familiensystem, das selbst mich krank macht - egozentrisch und rücksichtslos unter dem Deckmantel eines Mutter Teresa Komplexes der Mutter gegenüber ihrem Sohn und ihr, da sie beide in deren Erkrankung hält und keine Alternativen entgegensetzt. Alles dreht sich um die Erkrankung und darum, dass nur keiner dieses System stört.
Nur, dann tauche ich da regelmäßig auf, fordere von ihr mit kleinen Schritten und muss mich !! mit der Mutter auseinandersetzen, da sie ihr nicht mal zwei Termine am Tag zutraut, da sie ja soooo krank ist, was mich wieder sauer macht. Es geht meiner Betreuung immer schlechter, aber sie kann sich diesem emotioanalen Druck seitens ihres Freundes und der Mutter nicht erwehren.

Zudem kommt der Fokus Geld mit dazu. Sie ist mittellos, Eltern zahlen nicht, und bisher kam das Amt noch nicht in die Hufe, so dass sie nun in diesem Haus ihre Haare nicht unter der Dusche waschen darf, weil Wasserhahn billiger ist, Ärger gibt es, wenn vergessen wurde, den Heizkörper auf 18 ° zu drehen, etc etc - was ihrer psychische Situation nicht besonders förderlich ist.

Der letzte Clou war, dass die Mutter meinte, die Termine mit mir wären für sie zu anstrengend und eine Wohnung für sie zu finden ebenfalls, sie kann nicht alleine leben, da sie ja so krank ist.
Ich sehe das anders, ich kenne ihre Ressourcen und erlebe aber derzeit ständig, dass es ihr immer schlechter geht, sie aber diesem Druck der beiden nichts entgegensetzen kann.

Die Beziehung zu ihrem Freund wird meines Erachtens auch immer problematischer, wenn sie nur ein Cremepott von ihm verschiebt, gibt es ellenlange Diskussionen, dass das sein Cremepott ist!

So, das war eigentlich nur die Spitze des Eisberges,
mich würde jetzt interessieren, wie NLP damit umgehen würde.

Ach ja, ich habe mir heute die erste Literatur zu NLP gekauft und werde mich am Wochenende damit beschäftigen, wenn es mir dann noch besesr geht als jetzt, werdet ihr wissen, dass ich NLP verstanden habe
:3:

Danke für Antworten, aber mich macht das ganze echt kirre und am liebsten würde ich zusehen, dass sie sofort da wieder ausziehen kann, selbst wenn ich sie dann voll gegen die Wand laufen lassen müsste.


Zitat:

RE:Konkreter Fall und bitte mal eure Stellungnahme
hallo Alex
danke, denn es bestätigt mich immer wieder in meinem Schritt, sie gegen die Wand fahren zu lassen (wie ein Kollege sagte).
Die Entwicklung ist ein ständiges Hin und Her aufgrund ihrer Bedürftigkeit nach Zuwendung, Umsorgung und Fürsorge, bei denen ich nicht mit der neuen Familie konkurrieren kann und auch nicht will.
Ich schätze sie mit vielen Ressourcen, eigenen Kräften und Fähigkeiten ein, ein Widerspruch zu ihrem derzeitigen Bedürfnis nach Umsorgung, Abgabe von Verantwortung, Versinken in ihrer Erkrankung.

demzufolge werde ich die Hilfemaßnahme beenden, mit der Option diese wieder aufzunehmen, wenn die Krisen zunehmen, um ihr dann die Unterstützung und Begleitung zu ermöglichen.

Und mein Auftrag ist Einzelbetreuung nicht Familienhilfe, die ich in diesem Falle ablehnen würde.
Die Geduld habe ich, deswegen auch der Rückzug mit der Option wieder einzusteigen, aber das ist ihre Entscheidung ganz alleine.

Ich finde es schade, dass sie sich selbst von ihrer Eigenverantwortung ihr Leben zu gestalten so verabschiedet und diese Eigenverantwortung zugunsten eines für mich kranken Systems gibt.

Vielleicht hat ja noch jemand Anregungen, derzeit bin ich einfach nicht mehr in der Lage, das alles mitzutragen.


Zitat:

RE:Konkreter Fall und bitte mal eure Stellungnahme
Hallo Alex,
Hallo Mäggi,

danke, die Entwicklung gibt euch und mir Recht - leider.

Mäggi das in Klammer waren die Aussagen von ihr am Donnerstag - also ich all das machte, was du beschreibst. Aber in vielen Dingen kann ich ihre!! Aussagen auch auf mich übertragen, ich erlebe es ähnlich.
Gestern kam ein Anruf von ihr (ich solle zurück rufen, wegen den Telefonkosten), indem sie alles, was wir am Donnerstag besprochen haben, rückgängig gemacht hat. Nichts mit Auszug, nichts mit Verselbständigung, nichts mit Abgrenzung. Meine Interventionen, z.B. dass sie alleine am Wochenende zu ihrer Mutter fahren sollte, war hinfällig, da sie dem emotionalen Druck des Freundes und der Mutter nichts entgegensetzen konnte, denn eigentlich meinen sie ja alles nur gut.
Und natürlich habe ich das alles falsch verstanden.

Ergo - jeder Mensch trifft seine Entscheidungen für sich, er hat dafür Gründe und er wird auch die Konsequenzen tragen.

Wir werden die Maßnahme verändern ober beenden.
Das ergibt natürlich neue Konflikte, weil sie dann ihren Lebensunterhalt und die finanzielle Zuwendung für die Eltern ihres Freundes entweder durch die Arbeitsagentur bekommt oder durch einen Job - beides kann sie nicht aufgrund ihrer psychischen Erkrankung.

Mal abwarten Smile


Zitat:

RE:Konkreter Fall und bitte mal eure Stellungnahme
Danke Jürgen -
deine Idee ist super, und schon erledigt, da ich mich hier an euch gewandt habe, weil ich auch damit nicht weiterkomme.
Eines meiner Prinzipien ist, dass ich (mit meinen Worten) die Blickrichtung ändere, mich heraussnehme und von außen versuche hinzusehen.
Ich bin hier Einzelbetreuuerin mit einem klaren Auftrag der Verselbständigung und der Förderung des Selbstwertgefühls, das sind die Hauptziele.

Ich kann dir meine Situation mal beschreiben.
Die Beziehung mit S war sehr vertrauensvoll, mit kleinen Schritten wurde die soziale Isolation und die Kontaktängste aufgebrochen, mal ein Kaffee in einem Bistro, mal die Begleitung zu Apotheke und sie machen lassen. Immer mit der Sicherheit durch die Unterstützung und Begleitung.
Sie konnte kurze Wege alleine mit der Straßenbahn fahren, konnte einkaufen gehen, konnte selbst auch mal wieder lachen. Wir deuteten ihre Geschichte um, denn alles hat ja seinen Sinn und seinen Zweck.
Mit Unterstützung suchten wir eine Wohnung, damit sie aus dem konfliktreichen System ihrer Herkunftsfamilie herauskommt. Sie hatte Hoffnungen, Ziele, Perspektiven - ab und an bremste ich sie.
Über das Internet (ihre einzigen Kontakte aus Familie und mir) lernte sie einen psychisch kranken jungen Mann kennen - egozentrisch, egomanisch, der bisher eine ähnliche Biographie hatte wie sie - Abbruch in der 10 Klasse Gymnasium, Rückzug (in den Keller), etc.
Sie zog bei ihm ein, weil er sie braucht, sie ihn versteht. Die Motivation eines Schulabschlusses wurde auf ihn übertragen.
Ich unterstützte dies alles, weil es ja auch ihre Entscheidung war.

Seit diesem Einzug geht es nur noch um die Konflikte und Probleme in dieser Famile, seine Mutter unternimmt alles, damit sie und er in ihrer Erkrankung sich suhlen, die Mutter fährt sie zum Einkaufen, in die Apotheke, erklärt wie krank doch bei sind, und dass S ohne sie dahin vegetieren würde, sie meine es nur gut und S könne das alles gar nicht.
S fühlt sich zunehmend unwohl, ihre psychischen Störungen nehmen zu, sie zieht sich mehr zurück und versucht sich gänzlich dort anzupassen.
Da sie keine finanziellen Mittel hat, wurde nun ein Konstrukt aufgebaut, so dass das JA Miete an die Familie zahlt - vorübergehend - für mich war es eine sinnvolle Angelegenheit um ihr eine rechtliche Absicherung zu ermöglichen - damit Kontrolle wie Duschen, Waschen, Heizung, Vorrechnen was sie kostet - aufhört. Seit dem konzentriert sich alles auf dieses Geld und von vorübergehend war und ist nicht mehr die Rede.
Meines Erachtens geht es darum, dass die Mutter sich mit S einen weiteren Pflegefall vorstellt um sich über diesen ihre Rolle als Mutter Terersa zu ermöglichen und es geht um 1/4 zusätzliche Geldleistungen.

Die Beziehung zu ihrem Freund wird immer konfliktreicher, sie kann NICHTS ohne ihn tun, er droht mit Suzid und kränkt und verletzt sie gleichzeitig, wehrt sie sich, kommt - ich bring mich um, wir meinen es nur gut etc. so dass sie dann ihrem eigenen Weltbild (Landkarte?) nicht mehr in der Lage ist, ihre Meinung zu vertreten. Ihre Essstörung spielte keine Rolle mehr, jetzt übernimmt diese immer mehr ihre Gedanken. Auch ihre Zwänge haben zugenommen.
So und meine Rolle?
ich störe das System - allein die Tatsache, dass ich von ihrem Freund erwarte und ihn auffordere, dass er doch bitte einen Koffer von ihr mit reinnimmt, ist eine Zumutung. Allein die Tatsache, dass S sich mir anvertraut hat zur Folge, dass ich durch subtile Bemerkungen boykottiert werde - ich störe dieses System - is klar ne.
Ich störe dieses Zahnrad massiv - allein durch die Tatsache, dass ich dem allem etwas entgegensetze, es umdeute, nachfrage und kleine Schritte in die Selbständigkeit fordere und mitgehe.

Die Kerbe, die ich an dem Zahnrad verändere, hat zur Folge, dass der Druck auf S massiv zunimmt und mich als Konkurrentin sieht.

Beide sind zwanzig - kein Schulabschluss aber intellektuell absolut spitze, für ihren Freund sind alle anderen "Untermenschen", Looser. Die gesamte Realität verdreht sich in dieser Doppelhaushälfte, Kontrolle durch den Vater was Heizkörper angeht, Empathie der Mutter die alle in ihrer Erkrankung stützt und fördert.
Da passieren Dinge, bei denen ich stauend dabei stehe und mich nur noch wundern kann.
Der Sohn kauft neue Unterhosen und probiert die während der Fahrt auf der Autobahn an, ob die auch perfekt sitzen - dann muss seine Mutter auf dem Seitenstreifen anhalten, damit er im stehen sich bewundern kann.
Wenn er einen Pickel hat (nennt sich Discoverbodydingens) zieht er sich komplett in den Keller zurück, S erklärt er, dass er mit seiner ExEx wohl glücklicher wäre, aber dass dies ja alles untermenschen sind, weil sie ihn verlassen haben.

und S geht es immer schlechter - ihre Zwänge und ihre Essstörung nehmen massiv zu, "ich verliere mich" und ist aber nicht in der Lage dem etwas entgegenzusetzen, er bringt sich um.

Ich habe das in der supervision und in Fallbesprechungen durch, auch das mich rausnehmen.
und die Entscheidung kann einfach nur sein, vorübergehend die Hilfe zu beenden, es eskalieren zu lassen, gegen die Wand fahren zu lassen.
weißt du, wenn ein Sohn seiner Mutter in Anwesenheit der Freundin sagt, he ich finde dich geil, dich würde ich auch gerne mal poppen, dann bleibt mir die Spucke weg.
Meines Erachtens liegt hier in der Familie eine Gefährdung vor, aber da beide über 18 sind, greift nichts mehr. Eine Therapie für die Mutter wird mein letzter Vorschlag sein, aber die Familie gehört nicht zu meinem Auftrag.

Danke und liebe Grüße



Zitat:

RE:Konkreter Fall und bitte mal eure Stellungnahme
Asperger vermute ich nicht, wobei einige Merkmale zutreffend sind, Hochbegabung würde ich tippen,
eine Inselbegabung sicherlich aber nicht mit den bestehenden Kriterien.

ich bin keine Diagnostikerin - aber es ist ein Mischmasch auch psychotischer Störungen.

und ich sitze die ganze Zeit an einem Bericht und stelle fest, dass diese Familie soviel Raum einnimmt, der ihr in meinem Auftrag gar nicht zusteht.
Ein schelm, der sich dabei etwas denkt *gg* aber dadurch wird mir die auswegslose Situation meines Auftrages immer bewusster.

es fallen mir spontan
manisch-depressive Störungen,
narisstische Störung
Verhaltensstörungen
Realitätsverbiegung
Wahrnehmungsstörungen
und und und und ein.

und da mittendrin eine junge Frau, die ihre psychischen Störungen langsam in den Griff bekam.

echt supi Sad


Code:

RE:Konkreter Fall und bitte mal eure Stellungnahme
Mäggi, wie meinst du das?
mit den Leuten? Die Leute sitzen auf Ämtern und entscheiden, kostet ja alles Geld.
[quote]

[/quote]

[quote]
RE:Konkreter Fall und bitte mal eure Stellungnahme
Jürgen -ne ganz so ist es nicht, es besteht ja ein Anspruch auf Hilfen zur Erziehung, das Amt trifft nur die Entscheidung, welche Hilfe am geeignetesten wäre - und alle kosten Geld -
Du kannst bei 5 Stunden pro Woche mit ca ca 2000 Euro rechnen.

Die Entscheidung fällt am Donnerstag, Tendenz erstmal Pause machen, und dann sehen wir weiter :))
[/quote]

[quote]
RE:Konkreter Fall und bitte mal eure Stellungnahme
@Mäggi,
klar habe ich Kollegen, Fachteam, Fallbesprechung, Supervision alles abgedeckt, damit man in einem Fall nicht mit unter geht J
Im konkreten Fall gibt es Rückschritte, sie unternimmt praktisch nichts mehr alleine, das was sie wieder aufgebaut hatte, geht alles flöten, weil man es ja nur gut mit ihr meint und sie das alles nicht kann – und wenn man das jeden Tag jede Stunde hört, glaubt man irgendwann selbst dran. Und die, die dagegen angehen, sind die Bösen, weil sie auf einmal zu viel fordern.

@Mike, ich gestehe ihr ja ihre eigene Entscheidung zu, aber eben mit den Konsequenzen – sie trägt ja die Verantwortung für ihre Entscheidungen, wo sie hin will, welche Ziele sie hat, meine Aufgabe besteht doch nur darin, sie zu begleiten und sie in ihrer Selbständigkeit, Verantwortung zu unterstützen. Wenn ihr Weg in die weitere Abhängigkeit (meine Sicht) führt, sie selbst erlebt, dass sie immer unmündiger wird (ihre Worte), dann muss sie die Konsequenzen tragen.

@Jürgen, ich habe es mir abgeschminkt, alles zu können, es gibt Familien und Menschen, da wirkt keine Hilfe mehr, das zu erkennen, ist nicht einfach, aber realistisch.
[/quote]
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 20.03.2013, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Aus der aktuellen facebook-Seite =>

(Danke für die screen-shots an fleißige Mitleser!)

Die facebook-Seite, der diese screenshots der letzten Tage (bis heute) entstammen, ist eine mutmaßlich als 'beruflich' zu bezeichnende facebook-Seite. Diese Vermutung entspringt dem Umstand, dass die Seite geführt wird unter der Berufsbezeichnung plus Vor- und Zuname der Person.
Foto und Namen zu nennen, ist rechtlich nicht gestattet.

Inhaltlich: Die Bewertung dessen muss jeder für sich selbst vornehmen.







Im Sinne des Grundgesetzes und damit des Rechtes auf freie Meinungsäußerung hier aber meine ganz persönliche Ansicht:

* Möglicherweise würde gar eine Provision an den Empfehlenden fällig, weil Sie (angeblich) mit Erfolg weiterempfohlen wurden?

* Wer/welche Institution sollte sich wegen eigentlich was bei Ihnen schrftl. entschuldigt haben? Etwa die so von Ihnen titulierte 'sture Möchtegern-Chefin vom Jugendamt'?

* Ach so? Jemand der putzen geht, wäre also weniger wert oder weniger ernst zu nehmen als jemand, der nur seinen Hirnschmalz bewegt zwecks Verschriftlichung von Stellungnahmen? Wäre dann auch die Arbeit von Männern mehr wert als die von Frauen?

Allein diese Ihre Ansichten zeigen, wer Sie WIRKLICH sind!
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 28.09.2016, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Besagte Verfahrensbeiständin zeigt sich auch im Jahr 2016 in sozialen Netzwerken recht aktiv.

Künftig will sie auch für Gerichte im Südhessischen Gutachten schreiben laut Angaben auf der Homepage.
Dazu wird gerade eine Weiterbildung in einem recht bekannten Institut absolviert.

Man dankt den beiden Ausbildern auf eigener HP:

Zitat:
Die Ausbildung wurde bei Herrn Prof. Dr. (Name) absolviert und machte unsere Erfahrungen einfach rund.
wie danke (Name) und (Name) für diese Ausbildung und sein Engagement und den vielen Aha-Erlebnissen.

Originalzitat, Homepage der VB.
(Unsere Meinung dazu: Das ist in der Qualität echt peinlich!)

(Ja, es gibt tatsächlich vier Fehler im zweiten Satz... Ähnliche Schreibfehler finden sich auf anderen Seiten der Homepages. Wie viele Seiten umfasst wohl so ein Gutachten? Wie viele RS-Fehler genügen noch der äußeren Form? )

Seit dem 23.09.2016 ist eine neue Gesetzgebung für Gutachter im Familienrecht in der Warteschleife.

http://www.bundesrat.de/DE/plenum/p....16/948/948-pk.html#top-14

Zitat:
Neue Mindestanforderungen an Gutachter

Künftig sollen nur noch besonders qualifizierte Sachverständige familiengerichtliche Gutachten erstellen dürfen. Der Bundesrat billigte am 23. September 2016 ein entsprechendes Gesetz, das der Bundestag im Juli verabschiedet hatte.

Neue Mindestanforderung für die Sachverständigen: sie müssen eine psychologische, psychotherapeutische, psychiatrische oder ärztliche Berufsqualifikation haben. Pädagogen oder Sozialpädagogen können nur dann berufen werden, wenn sie über eine diagnostische oder analytische Zusatzqualifikation verfügen. Bisher gibt es keine förmlichen Anforderungen an die Ausbildung der Gutachter.

Jährlich werden in Deutschland rund 270.000 familiengerichtliche Gutachten verfasst. Dabei geht es in der Regel darum, welche Maßnahmen etwa bei Sorgerechtsentzug, Umgangsregelung für das Wohl des Kindes oder zur Abwehr einer Kindeswohlgefährdung erforderlich sind.
Verfahrensbeschleunigung

Zusätzlich enthält das Gesetz einen neuen Rechtsbehelf, mit dem Beteiligte in kindschaftsrechtlichen Verfahren gegen unbegründete Verfahrensverzögerungen vorgehen können.
Baldiges Inkrafttreten möglich

Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt. Es soll am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten. Gross Gerau


Frau (X) ist Sozialpädagogin, absolviert gegenwärtig eine Fortbildung als Sachverständige.
Genügt das eigentlich den gesetzlichen Anforderungen?

Psychologische Kenntnisse werden von ihr angegeben mit:
2011 - 2013 Studium der Psychologie an der Fernuniverstität Hagen - Bc.c. Psychologie -
(Screenshot ist gesichert!)

Nach unserer Ansicht sollte, wer das Fach studiert oder studiert hat, mindestens die korrekte und gültige Bezeichnung des Abschlusses kennen, oder?

Nach unserer Ansicht sollte man auch nicht einen Text über lösungsorientierte Gutachten von der Seite einer Kollegin ungefragt im wesentlichen Teilen einfach platt abkupfern und ohne Kennzeichnung der Urheberschaft der Kollegin auf die eigene Homepage übernehmen.
Das ist aus unserer Sicht schäbig, denn die Kollegin hat ihr Fachwissen und viel Arbeit in ihren Text gesteckt.

So etwas nennt man dann auch zurecht "Textklau"
z.B. nachzulesen bei
https://www.ra-plutte.de/textklau/
oder z.B.
http://www.kanzleischroeder-kiel.de....orgehen-bei-textklau.html

(Screenshots von den Seiten sind gesichert und können ggf. einem Richter präsentiert werden, ebenso ausreichend Zeugen/Mitleser dafür! Da nützen auch spätere Änderungen dann nichts mehr.)

Liebe Eltern in Südhessen, Frankfurt, Darmstadt oder auch ganz woanders:

Sie müssen sich nicht begutachten lassen.
Teilnahme an einer Begutachtung geschieht immer freiwillig.
Wenn Sie sich dazu entschließen, dann sollten Sie sich vorab informieren über die Qualifikation, die Ihr Gutachter hat und sich sodann auch fragen, ob diese Person für Sie vertrauenserweckend wirkt.

Wenn nicht, lassen Sie durch Ihren Rechtsbeistand Widerspruch einlegen.
Einschlägige Erfahrungen können hier über das Forum, auch per PN, ausgetauscht werden.

Selbstverständlich soll weder ein Verfahrensbeistand noch ein Gutachter einen eigenen Fall in sozialen Netzwerken öffentlich diskutieren, es sei denn, Sie als Eltern hätten dem zugestimmt. Das gibt auch für abgeschlossene Fälle.
---------------------------

Werte Frau VB,

die Zeit wird's richten.
Ganz sicher.
Wir wünschen Ihnen beizeiten einen würdigen Ruhestand.
Ist ja gar net mehr so lang hin.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 29.09.2016, 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

Liebste "Venusfrau" ... - die im nachfolgendem Forum mit 'M.....' angesprochen wird.

Das hier sind z.B. Beiträge - aus 2007 -, die immer noch öffentlich abrufbar sind.

https://www.nlp-deutschland.de/foru....tellungnahme?limitstart=0

Zitat:
hallo ihrs,
es würde mich mal interessieren, wie ihr das seht :3:
Wie schon berichtet, arbeit ich ja auch in der Einzelbetreuung - und komm da bei einer Betreuung nicht mehr weiter, sie macht mich ungeduldig, sauer, wütend und auch geduldig, empathisch und was weiß ich alles.
Ein Wirrwarr einfach - folgender Fall:
ich betreue eine psychisch kranke junge Frau - soziale Ängste, Depressionen, soziale Isolation, Essstörung, Zwänge - die soviele Ressourcen hat, dass sie sich entschieden hat, ihren Schulabschluss nachzuholen. Bevor wir das angingen, machte ich mit ihr kleine Schritte, mal einen Kaffee trinken gehen, sehr intensive Gespräche führen, mal Kontakt mit anderen Menschen, immer mit meiner Unterstützung und Begleitung, und es lief gut. Sie meldete sich bei einer Maßnahme an, bei der sie den Schulabschluss nachholen konnte, ich unterstützte und begleitete, passt auf, dass ich sie nicht überforderte, sondern nur immer kleine Schritte mit ihr ging. Alles bestens, bis - ja bis sie über das Netz einen jungen Mann von 20 (wie sie) kennen lernte, der ebenfalls psychisch erkrankt ist - Egomane, soziale Isolation, irgendeine Bodydisorderstörung, sozial isoiert undundund - und bei seinen Eltern lebt. und sie verliebten sich also zog sie zu ihm, in das Haus seiner Eltern, bei denen er lebte.
Das Ziel einer eigenen Wohnung (waws sie für sich hatte), hat sich damit erledigt, ihr Freund und auch seine Mutter diskutieren ständig über Erkrankungen, Ärtzbesuche sind mehrmals die Woche, etc.
:20:
Sie ist da einfach eingezogen, motiviert ihren Freund ebenfalls den Schulabschluss zu machen - problematisch, weil er bei einem Pickel jeden Kontakt mit anderen ablehnt und sich in den Keller zurück zieht (nicht lachen, das ist so). Zudem zeigt sich mir ein Familiensystem, das selbst mich krank macht - egozentrisch und rücksichtslos unter dem Deckmantel eines Mutter Teresa Komplexes der Mutter gegenüber ihrem Sohn und ihr, da sie beide in deren Erkrankung hält und keine Alternativen entgegensetzt. Alles dreht sich um die Erkrankung und darum, dass nur keiner dieses System stört.
Nur, dann tauche ich da regelmäßig auf, fordere von ihr mit kleinen Schritten und muss mich !! mit der Mutter auseinandersetzen, da sie ihr nicht mal zwei Termine am Tag zutraut, da sie ja soooo krank ist, was mich wieder sauer macht. Es geht meiner Betreuung immer schlechter, aber sie kann sich diesem emotioanalen Druck seitens ihres Freundes und der Mutter nicht erwehren.

Zudem kommt der Fokus Geld mit dazu. Sie ist mittellos, Eltern zahlen nicht, und bisher kam das Amt noch nicht in die Hufe, so dass sie nun in diesem Haus ihre Haare nicht unter der Dusche waschen darf, weil Wasserhahn billiger ist, Ärger gibt es, wenn vergessen wurde, den Heizkörper auf 18 ° zu drehen, etc etc - was ihrer psychische Situation nicht besonders förderlich ist.

Der letzte Clou war, dass die Mutter meinte, die Termine mit mir wären für sie zu anstrengend und eine Wohnung für sie zu finden ebenfalls, sie kann nicht alleine leben, da sie ja so krank ist.
Ich sehe das anders, ich kenne ihre Ressourcen und erlebe aber derzeit ständig, dass es ihr immer schlechter geht, sie aber diesem Druck der beiden nichts entgegensetzen kann.

Die Beziehung zu ihrem Freund wird meines Erachtens auch immer problematischer, wenn sie nur ein Cremepott von ihm verschiebt, gibt es ellenlange Diskussionen, dass das sein Cremepott ist!

So, das war eigentlich nur die Spitze des Eisberges,
mich würde jetzt interessieren, wie NLP damit umgehen würde.

Ach ja, ich habe mir heute die erste Literatur zu NLP gekauft und werde mich am Wochenende damit beschäftigen, wenn es mir dann noch besesr geht als jetzt, werdet ihr wissen, dass ich NLP verstanden habe
:3:

Danke für Antworten, aber mich macht das ganze echt kirre und am liebsten würde ich zusehen, dass sie sofort da wieder ausziehen kann, selbst wenn ich sie dann voll gegen die Wand laufen lassen müsste.


Zitat:
hallo Alex
danke, denn es bestätigt mich immer wieder in meinem Schritt, sie gegen die Wand fahren zu lassen (wie ein Kollege sagte).
Die Entwicklung ist ein ständiges Hin und Her aufgrund ihrer Bedürftigkeit nach Zuwendung, Umsorgung und Fürsorge, bei denen ich nicht mit der neuen Familie konkurrieren kann und auch nicht will.
Ich schätze sie mit vielen Ressourcen, eigenen Kräften und Fähigkeiten ein, ein Widerspruch zu ihrem derzeitigen Bedürfnis nach Umsorgung, Abgabe von Verantwortung, Versinken in ihrer Erkrankung.

demzufolge werde ich die Hilfemaßnahme beenden, mit der Option diese wieder aufzunehmen, wenn die Krisen zunehmen, um ihr dann die Unterstützung und Begleitung zu ermöglichen.

Und mein Auftrag ist Einzelbetreuung nicht Familienhilfe, die ich in diesem Falle ablehnen würde.
Die Geduld habe ich, deswegen auch der Rückzug mit der Option wieder einzusteigen, aber das ist ihre Entscheidung ganz alleine.

Ich finde es schade, dass sie sich selbst von ihrer Eigenverantwortung ihr Leben zu gestalten so verabschiedet und diese Eigenverantwortung zugunsten eines für mich kranken Systems gibt.

Vielleicht hat ja noch jemand Anregungen, derzeit bin ich einfach nicht mehr in der Lage, das alles mitzutragen.


Zitat:
Hallo Alex,
Hallo Mäggi,

danke, die Entwicklung gibt euch und mir Recht - leider.

Mäggi das in Klammer waren die Aussagen von ihr am Donnerstag - also ich all das machte, was du beschreibst. Aber in vielen Dingen kann ich ihre!! Aussagen auch auf mich übertragen, ich erlebe es ähnlich.
Gestern kam ein Anruf von ihr (ich solle zurück rufen, wegen den Telefonkosten), indem sie alles, was wir am Donnerstag besprochen haben, rückgängig gemacht hat. Nichts mit Auszug, nichts mit Verselbständigung, nichts mit Abgrenzung. Meine Interventionen, z.B. dass sie alleine am Wochenende zu ihrer Mutter fahren sollte, war hinfällig, da sie dem emotionalen Druck des Freundes und der Mutter nichts entgegensetzen konnte, denn eigentlich meinen sie ja alles nur gut.
Und natürlich habe ich das alles falsch verstanden.

Ergo - jeder Mensch trifft seine Entscheidungen für sich, er hat dafür Gründe und er wird auch die Konsequenzen tragen.

Wir werden die Maßnahme verändern ober beenden.
Das ergibt natürlich neue Konflikte, weil sie dann ihren Lebensunterhalt und die finanzielle Zuwendung für die Eltern ihres Freundes entweder durch die Arbeitsagentur bekommt oder durch einen Job - beides kann sie nicht aufgrund ihrer psychischen Erkrankung. Groß-Gerau

Mal abwarten Smile




Zitat:
Danke Jürgen -
deine Idee ist super, und schon erledigt, da ich mich hier an euch gewandt habe, weil ich auch damit nicht weiterkomme.
Eines meiner Prinzipien ist, dass ich (mit meinen Worten) die Blickrichtung ändere, mich heraussnehme und von außen versuche hinzusehen.
Ich bin hier Einzelbetreuuerin mit einem klaren Auftrag der Verselbständigung und der Förderung des Selbstwertgefühls, das sind die Hauptziele.

Ich kann dir meine Situation mal beschreiben.
Die Beziehung mit S war sehr vertrauensvoll, mit kleinen Schritten wurde die soziale Isolation und die Kontaktängste aufgebrochen, mal ein Kaffee in einem Bistro, mal die Begleitung zu Apotheke und sie machen lassen. Immer mit der Sicherheit durch die Unterstützung und Begleitung.
Sie konnte kurze Wege alleine mit der Straßenbahn fahren, konnte einkaufen gehen, konnte selbst auch mal wieder lachen. Wir deuteten ihre Geschichte um, denn alles hat ja seinen Sinn und seinen Zweck.
Mit Unterstützung suchten wir eine Wohnung, damit sie aus dem konfliktreichen System ihrer Herkunftsfamilie herauskommt. Sie hatte Hoffnungen, Ziele, Perspektiven - ab und an bremste ich sie.
Über das Internet (ihre einzigen Kontakte aus Familie und mir) lernte sie einen psychisch kranken jungen Mann kennen - egozentrisch, egomanisch, der bisher eine ähnliche Biographie hatte wie sie - Abbruch in der 10 Klasse Gymnasium, Rückzug (in den Keller), etc.
Sie zog bei ihm ein, weil er sie braucht, sie ihn versteht. Die Motivation eines Schulabschlusses wurde auf ihn übertragen.
Ich unterstützte dies alles, weil es ja auch ihre Entscheidung war.

Seit diesem Einzug geht es nur noch um die Konflikte und Probleme in dieser Famile, seine Mutter unternimmt alles, damit sie und er in ihrer Erkrankung sich suhlen, die Mutter fährt sie zum Einkaufen, in die Apotheke, erklärt wie krank doch bei sind, und dass S ohne sie dahin vegetieren würde, sie meine es nur gut und S könne das alles gar nicht.
S fühlt sich zunehmend unwohl, ihre psychischen Störungen nehmen zu, sie zieht sich mehr zurück und versucht sich gänzlich dort anzupassen.
Da sie keine finanziellen Mittel hat, wurde nun ein Konstrukt aufgebaut, so dass das JA Miete an die Familie zahlt - vorübergehend - für mich war es eine sinnvolle Angelegenheit um ihr eine rechtliche Absicherung zu ermöglichen - damit Kontrolle wie Duschen, Waschen, Heizung, Vorrechnen was sie kostet - aufhört. Seit dem konzentriert sich alles auf dieses Geld und von vorübergehend war und ist nicht mehr die Rede.
Meines Erachtens geht es darum, dass die Mutter sich mit S einen weiteren Pflegefall vorstellt um sich über diesen ihre Rolle als Mutter Terersa zu ermöglichen und es geht um 1/4 zusätzliche Geldleistungen.

Die Beziehung zu ihrem Freund wird immer konfliktreicher, sie kann NICHTS ohne ihn tun, er droht mit Suzid und kränkt und verletzt sie gleichzeitig, wehrt sie sich, kommt - ich bring mich um, wir meinen es nur gut etc. so dass sie dann ihrem eigenen Weltbild (Landkarte?) nicht mehr in der Lage ist, ihre Meinung zu vertreten. Ihre Essstörung spielte keine Rolle mehr, jetzt übernimmt diese immer mehr ihre Gedanken. Auch ihre Zwänge haben zugenommen.
So und meine Rolle?
ich störe das System - allein die Tatsache, dass ich von ihrem Freund erwarte und ihn auffordere, dass er doch bitte einen Koffer von ihr mit reinnimmt, ist eine Zumutung. Allein die Tatsache, dass S sich mir anvertraut hat zur Folge, dass ich durch subtile Bemerkungen boykottiert werde - ich störe dieses System - is klar ne.
Ich störe dieses Zahnrad massiv - allein durch die Tatsache, dass ich dem allem etwas entgegensetze, es umdeute, nachfrage und kleine Schritte in die Selbständigkeit fordere und mitgehe.

Die Kerbe, die ich an dem Zahnrad verändere, hat zur Folge, dass der Druck auf S massiv zunimmt und mich als Konkurrentin sieht.

Beide sind zwanzig - kein Schulabschluss aber intellektuell absolut spitze, für ihren Freund sind alle anderen "Untermenschen", Looser. Die gesamte Realität verdreht sich in dieser Doppelhaushälfte, Kontrolle durch den Vater was Heizkörper angeht, Empathie der Mutter die alle in ihrer Erkrankung stützt und fördert.
Da passieren Dinge, bei denen ich stauend dabei stehe und mich nur noch wundern kann.
Der Sohn kauft neue Unterhosen und probiert die während der Fahrt auf der Autobahn an, ob die auch perfekt sitzen - dann muss seine Mutter auf dem Seitenstreifen anhalten, damit er im stehen sich bewundern kann.
Wenn er einen Pickel hat (nennt sich Discoverbodydingens) zieht er sich komplett in den Keller zurück, S erklärt er, dass er mit seiner ExEx wohl glücklicher wäre, aber dass dies ja alles untermenschen sind, weil sie ihn verlassen haben.

und S geht es immer schlechter - ihre Zwänge und ihre Essstörung nehmen massiv zu, "ich verliere mich" und ist aber nicht in der Lage dem etwas entgegenzusetzen, er bringt sich um.

Ich habe das in der supervision und in Fallbesprechungen durch, auch das mich rausnehmen.
und die Entscheidung kann einfach nur sein, vorübergehend die Hilfe zu beenden, es eskalieren zu lassen, gegen die Wand fahren zu lassen.
weißt du, wenn ein Sohn seiner Mutter in Anwesenheit der Freundin sagt, he ich finde dich geil, dich würde ich auch gerne mal poppen, dann bleibt mir die Spucke weg.
Meines Erachtens liegt hier in der Familie eine Gefährdung vor, aber da beide über 18 sind, greift nichts mehr. Eine Therapie für die Mutter wird mein letzter Vorschlag sein, aber die Familie gehört nicht zu meinem Auftrag.

Danke und liebe Grüße Groß-Gerau


Zitat:
Asperger vermute ich nicht, wobei einige Merkmale zutreffend sind, Hochbegabung würde ich tippen,
eine Inselbegabung sicherlich aber nicht mit den bestehenden Kriterien.

ich bin keine Diagnostikerin - aber es ist ein Mischmasch auch psychotischer Störungen.

und ich sitze die ganze Zeit an einem Bericht und stelle fest, dass diese Familie soviel Raum einnimmt, der ihr in meinem Auftrag gar nicht zusteht.
Ein schelm, der sich dabei etwas denkt *gg* aber dadurch wird mir die auswegslose Situation meines Auftrages immer bewusster.

es fallen mir spontan
manisch-depressive Störungen,
narisstische Störung
Verhaltensstörungen
Realitätsverbiegung
Wahrnehmungsstörungen
und und und und ein.

und da mittendrin eine junge Frau, die ihre psychischen Störungen langsam in den Griff bekam. Groß-Gerau

echt supi Sad


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Liebe Eltern, das ist aus hiesiger Sicht genau das Problem. Konkrete Fallschilderung ohne Wissen und Erlaubnis der betreuten Personen. Frau (X) behauptet öffentlich, die Darstellung, sie schildere konkrete Fälle, sei gelogen bzw. sie tue das erlaubt. Wer also Frau (X) in der Familie hat, in welcher Funktion auch immer, muss mit solchen Einträgen im Netz wohl rechnen und kann sich kaum dagegen wehren, sofern die beauftragende Dienststelle im Amt oder Gericht das deckt bzw. nicht ahndet.
Wer wissen möchte, welche Person hinter "Venusfrau" steckt, der muss lediglich bei google Folgendes eintragen:

Den Begriff "Venusfrau" und dazu den (vermuteten) Wohnort der Dame. Er erhält einen Treffer mit realem Foto als erste Anzeige bei google. Der Treffer deckt sich mit früheren Erkenntnissen.


Zuletzt bearbeitet von Bayer am 29.09.2016, 14:03, insgesamt einmal bearbeitet
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Bayer



Anmeldedatum: 08.09.2009
Beiträge: 1348
Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 29.09.2016, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Eine WICHTIGE Seite, die betroffene Familien bzw. Eltern kennen sollten:

http://www.familiengutachten.info/

Es ist dort möglich, vorab Auskünfte über einen Gutachter/eine Gutachterin zu erhalten. Ebenso gibt es ein Betroffenen-Forum.
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