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Grundschulwechsel auf Kindes Wunsch, hat jemand einen Rat?

 
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Moniqua



Anmeldedatum: 20.01.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 20.01.2010, 17:35    Titel: Grundschulwechsel auf Kindes Wunsch, hat jemand einen Rat? Antworten mit Zitat

Hallo ich bin neu hier und durch meine verzweifelte Suche nach Hilfe und Ratschlägen in diesem Forum gelandet.
Die Situation ist folgende (im schnell Durchlauf):
Meine Tochter 8 J. geht in die 2. Klasse. In der Schule war sie von Anfang an nicht wirklich glücklich, da sie aus Angst vor der Schule lieber im Kindergarten geblieben wäre.
Sie ist für ihr Alter sehr groß, aber auch noch sehr kindlich und bringt andere Menschen mit ihrer Quirligen Art gerne zum Lachen.
Die ersten drei Monate vergingen dennoch erst ganz gut, wobei die Lehrerin (geht ende dieses Schuljahres in Pension) von vorn herein Schwierigkeiten mit dem Wesen meiner Tochter hatte. (Sie sprang bis vor einem halben Jahr ganz gerne durch Pfützen o. krabbelte auch mal unter einem Tisch hin durch)
Dann kam der erste Mathetest und von da an war das Verhältnis zwischen den beiden ganz hinüber. Die Lehrerin strich eine richtige Aufgabe als Falsch an, (die neun aus dem Ergebnis war zwar erkennbar, aber nicht deutlich genug für die Lehrerin), was meine Tochter natürlich nicht verstehen konnte, da sie ja richtig gerechnet hatte. Von nun an wurde es immer schlimmer, es kamen tagtäglich Anrufe, es wurden ständig Kleinigkeiten ins Aufgabenheft geschrieben, wie z.B. XXX hat ihr Heft unter einen Tisch gelegt, xxx hat sich heute besonders schmutzig gemacht, etc.
Meine Tochter wurde zusehens unglücklicher, wollte garnicht mehr in die Schule gehen, hatte plötzlich Bauch- oder Kopfweh. Ihre Unsicherheit wurde immer größer. Was sich da noch alles im einzelnen abgespielt hat, würde den Rahmen jetzt total sprengen... Um weiter auf den Punkt zu kommen:
Letztes Jahr kam sie immer häufiger mit blauen Flecken am Oberarm nach Hause, aber auf meine Fragen antwortete sie immer: ...in den Pausen... beim spielen... andere Kinder (Freunde)...
Dann kam sie letztes Jahr im September wieder mit blauen Flecken am Oberarm nach Hause, diesmal konnte man aber ganz deutlich erkennen, das es sich um (knochige) Handabdrücke handelte, da jeder einzelne Finger sowie der Daumen deutlich zu erkennen war.
Ich bin dann natürlich, nach dem meine Tochter nun bestätigte, das dies von der Lehrerin stammte und ich dieses auch fotografiert hatte, wie vom Pferd getreten zum nächsten Kinderarzt, da unser an dem Tag nicht in der Praxis war. Dieser bestätigte dies dann auch.
Am nächsten morgen bin ich natürlich gleich zum Rektor, wo man mir dann einerseits zustimmte das dies gar nicht ginge und auf der anderen Seite aber auch weis machen wollte, meine Tochter hätte ja auch eigentlich selber Schuld, da sie "respektlos" (Ihr Zeugnis und alle die sie kennen bezeugen aber genau das Gegenteil) sei.
Es folgte eine Sitzung nach der anderen, Lehrerin hatte sich glaubhaft entschuldigt. Doch die Leistungen wurden und werden nicht wirklich besser. Zwar behauptete die Lehrerin es würde "ganz gut" laufen, aber ich habe da so meine Zweifel. Letzte Woche hat die Lehrein dann (weil es ja eigentlich ganz gut läuft) eine Beratungsstelle für die Schule hinzugezogen, wofür ich mein Einverständnis geben musste. Da mir aber die Damen von der Beratungsstelle schon zu verstehen gegeben haben, das sie das Problem "nicht" in der Schule sehen (sie waren einmal für eine Stunde dort vor Ort) habe ich diese Einwilligung direkt am nächsten morgen mit sofortiger Wirkung widerrufen und mir mit meiner Tochter eine andere Schule angesehen, welche wesentlich kleinere Klassen und Jahrgangsübergreifendes lernen anbietet, meine Tochter würde am liebsten SOFORT die Schule wechseln. Die ausgesuchte Schule könnte sie eigentlich auch sofort aufnehmen, doch die Direktorin der jetzigen Schule muss darüber erst Konferenzen abhalten und die Beratungsstelle (darf si das jetzt überhaupt noch?) hat sich gegen einen Schulwechsel ausgesprochen. Die Schule hat nun einen Intelliegentstest gemacht, den sie aber gut gemeistert haben soll (weiteres hierzu erfahre ich erst am Montag) Da ich aber befürchte, das sie in dieser Schule einfach keinen Fuss mehr fassen wird und meine Tochter genauso wie wir jegliches Vetrauen (durch eine Lehrerin) zu sämtlichen Lehrkräften an dieser Schule verloren haben, soll dieser Schulwechsel unbedingt erfolgen! Jetzt
wo sie den Schulwechsel in Aussicht hat, wird sie auch immer Gesprächiger uns gegenüber, wobei sich nun raus gestellt hat, das die Lehrein ziemlich schnell angefangen hat, meine Tochter am Arm zu packen oder an der Kleidung zu ziehen. Man fühlt sich so hilflos, Crying or Very sad kann mir jemand vielleicht Ratschläge geben, wie ich hier nun weiter vorgehen kann? Question Ist dieser Vorfall (Sept.09) noch Anzeigbar? Question (Eventuelle Schreibfehler, oder überschlagungen im Bericht bitte ich zu entschuldigen, der Wall in meinen Kopf ist ziemlich groß!) Ich danke schon mal!
_________________
Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern.
(Carmen Sylva)
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Bayer



Anmeldedatum: 08.09.2009
Beiträge: 1348
Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 21.01.2010, 09:02    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Moniqua,

"Beratungsstelle " - welcher Art? Ein sonderpäd. Förderzentrum? Mein Verdacht ist, dass man versucht deiner Tochter einen sonderpäd. Förderbedarf anzuhängen um sie, so vorhanden, an eine Schule für Erziehungshilfe (oder Lernhilfe) zu schicken - deshalb der IQ-Test.

Anzeigen kannst du so einen Vorfall innerhalb einer Frist von 3 Monaten, nachdem er dir bekannt geworden ist.
Also rückrechnen: Seit wann seid ihr sicher, dass sich die Lehrerin an der Kleinen vergriffen hat, unabhängig vom tatsächlichen Ereignis?

Wenn du es wünscht, kann jemand aus dem EMGS-Team möglicherweise in der abgebenden Schule anrufen und signalisieren, dass du dich von nun an von EMGS beraten lässt - mit Angabe der Website.

Ich weise darauf hin, dass in diesem Forum Schule und beteiligte Lehrer auch genannt werden (dürfen).

Allein das könnte vllt. ausreichen, dass man dem Schulwechsel schleunigst zustimmt.

Deine Schilderung entspricht ziemlich genau dem, was viele andere Eltern bereits erlebten: Man steht auf der Seite des Täters, sprich: des Lehrers/der Lehrerin und nicht auf der Seite des Opfers.

Welches Bundesland?

VG, M.
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Legolas



Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 21.01.2010, 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moniqua,

erst einmal ein herzliches Willkommen im Forum der EMGS!

Das ist wirklich schrecklich was eurer Tochter alles passiert ist und damit meine ich nicht nur die Körperlichen Verletzungen.

Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu schreiben und dort wirklich alle Vorfälle beschreiben. Auch wenn die Vorfälle weit zurück liegen.

Gut wäre auch wenn du mit deiner Tochter zu einem unabhängigen Kinderpsychologen gehst, der sich die Kleine mal ansieht und dir ein Gutachten erstellen kann, denn das:
Zitat:
wo sie den Schulwechsel in Aussicht hat, wird sie auch immer Gesprächiger uns gegenüber

ist für mich ein Hinweis darauf, dass deine Tochter durch die Situation sehr belastet ist. Ich kenne dies leider aus eigener Erfahrung. Die Folgen von Mobbing durch Lehrer können bei Kindern noch Monate( Jahre) später auftreten und sollten unbedingt behandelt werden damit keine dauerhafte Schulangst auftritt.

Aber dein Bericht ist auch wieder mal ein Beispiel dafür wie schnell man in die Mühlen von Behörden kommen kann wenn man sich von der Schule nicht alles gefallen läßt. Das ist reiner Selbstschutz der Schule, die genau wissen das sie Fehler gemacht haben, diese aber nicht zugeben wollen. Dann werden alle Hebel in Bewegung gesetzt um das Kind und die Familie schlecht zu machen. Da kommst du nur raus wenn du dich zur Wehr setzt. Also bitte ab sofort alles nur noch schriftlich machen und zu Gesprächen niemals ohne Zeugen gehen.

Wenn du Hilfe brauchst wirst du sie hier bekommen, gerne auch per PN!Ach so, aus welchem Bundesland kommst du denn?

VLG Legolas
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Moniqua



Anmeldedatum: 20.01.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 22.01.2010, 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und erst einmal einen lieben Dank für die herzliche Aufnahme in diesem Forum und die Antworten! Very Happy

Bei der Beratunsstelle handelt es sich um REBUS (Regionale Erziehungs- Und BeratungsStelle) in Hamburg. Diese ist aber vom Arbeitsprinzip grundsätzlich darauf bedacht, "Problemkinder" in ihrer Stammschule zu reintegrieren. Was ja in diesem Fall absolut absurd und auch nicht vereinbar ist.
Der Verdacht mit der Förderschule kam in mir auch gleich auf. Aber da ich meine Tochter ja kenne und der Test im Kindergarten (Beurteilung von Vorschulkindern) die Erzieher schon aus den Socken gehauen hat (das Ergebnis hatte man ihr auf Grund ihrer überwiegend ruhigen, dennoch quirligen, kindlichen Art damals nicht zugetraut), habe ich mir wegen dem Test ansich auch keine weiteren Sorgen gemacht. Ich weiss ja, das es nicht an ihrem IQ liegt!
Ich möchte nun erstmal die (auf nächste Woche verschobene) Zeugniskonferenz abwarten, (weil ja alles seinen geregelten Gang gehen muss...), aber wenn ich dann nichts Handfestes von der Schule erfahre, werde ich auf Dein Angebot, lieber M., mit sehr großer Sicherheit zurückgreifen.Die Lehrein meinte zwar einem Schulwechsel würde nichts entgegen sprechen, aber in wie weit ich den allen noch Glauben schenken kann ist ja doch sehr fraglich. Ich denke, dann werde ich die Dinge und alle Beteiligten auch beim Namen nennen. Momentan ist es so, das ich noch ein zweites, jüngeres Kind (ohne Probleme/Schwierigkeiten) in dieser Schule habe, mit einer Lehrerin, die absolut super ist. Vielleicht könnt Ihr die Zwickmühle verstehen?

Der unabhängige Psychologe ist auch schon eingeleitet, genauso wie ein KA wechsel. Was wir dann bei der Ansprache der Problematik noch von dem "eigentlichen" KA zu hören bekam war der nächste asolute Hammer!
(Da waren Sätze unter wie: "Aber das ist doch nun schon eine Weile her" (wow,ganze 4 Monate) und "aber wenn man immer das macht, was die Lehrerin sagt, immer schön mitschreiben, lesen, rechnen, muss die Lehrerin doch nicht die ganze Zeit rumschreien") Da hört doch echt alles auf!?! Evil or Very Mad Der von ihm empfohlene Psychologe hatte sich damit auch erübrigt...
Das Kind vertraut sich einem Arzt an und bekommt dann derartige Antworten! Das wo sie eh schon so wahnsinnig unter der ganzen Sache leidet.
Nun sind wir bei dem KA, der uns damals die Bestätigung geschrieben hatte. Welcher auch vollstes Verständnis für das geschädigte Kind hat und wo man dann bei einer Empfehlung für einen anderen Arzt auch ein gutes Gefühl hat. Die Dienstaufsichtsbeschwerde ist schon in Arbeit, bei allen Details, dürfte sie einige Seiten betragen!
Ich danke Euch nochmal und werde Euch auf dem Laufenden halten!
_________________
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(Carmen Sylva)
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Bayer



Anmeldedatum: 08.09.2009
Beiträge: 1348
Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 22.01.2010, 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moniqua,

ich sende dir eine PN mit einem Hinweis.

Was passieren kann, wenn sich die Vorwürfe an die Lehrerin erhärten lassen und auch das Gericht nicht die Augen zumacht, zeigt dieser Fall:
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,666980,00.html

In HH steht seit vielen Monaten die GS Ratsmühlendamm in der Kritik. Regelmäßige Presseberichte auch im Hamburger Abendblatt:

http://www.schul-presse.net/schule-am-ratsmuehlendamm0/


VG, J.
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monika



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Beiträge: 10
Bundesland: Hamburg

BeitragVerfasst am: 24.01.2010, 14:24    Titel: Infos Antworten mit Zitat

"Straftradition übernommen, die ihre Wurzeln in der Bibel
hat"


Volker Krumm, Erziehungswissenschaftler von der Uni Salzburg,
der in einem Zeitraum von zwölf Jahren immer wieder Interviews
mit Lehrern, Eltern, Schülern und Studenten in Deutschland,
Österreich und der Schweiz zum Thema führte, auch im Rahmen
der OECD-Studie Timss (Third International Mathematics and
Science Study), kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: 77 Prozent
der befragten Schüler sahen sich demnach Kränkungen und
Mobbing durch Lehrer ausgesetzt.

60 Prozent der interviewten Eltern und 55 Prozent der Lehrer
bestätigten dies. Dabei seien nur 23 Prozent Einzelfälle gewesen
und von den wiederholten Verbalinjurien (64 Prozent) dauerten
zwei Drittel länger als sechs Monate, etliche mehrere Jahre. Immer
waren mehr jugendliche Frauen (84 Prozent) als Männer (66
Prozent) betroffen


Vertuscht und verharmlost

Aufgerüttelt durch die Ergebnisse einer umfassenden
Schülerbefragung an 191 Bremer Schulen aus dem Jahr 2003,
beauftragte der Bremer Senat 2004 die Akademie für Arbeit und
Politik der Uni Bremen mit einer Schulleiterbefragung zum Thema.
Mehr als die Hälfte der Schüler hatte gesagt, einige oder alle
Lehrer seien unfair zu ihnen gewesen. Über ein Viertel sprach von
alltäglichem Hohn von Lehrern gegenüber Schülern, die Fehler bei
ihren Aufgaben gemacht hatten und jeder 20. Schüler sei bereits
Opfer von Gewalt geworden.

In der Beratungsstelle Gewaltprävention der Schulbehörde
Hamburg, versucht Leiter Christian Böhm die "Übergriffigkeiten"
der Lehrer zu erklären: "Das schaukelt sich in Stresssituationen
hoch, dann wissen sich Lehrer nicht anders zu helfen und packen
zu. Die sind überfordert." Komme es zur Anzeige, folgten rasch
Vernehmungen durch die Staatsanwaltschaft, Ermahnungen und
Bußgelder, auch Anti-Gewalt-Seminare oder Versetzungen.

http://www.stern.de/panorama/schlae....-lehrergewalt-616481.html
Erscheinungsdatum: 8. April 2008

Lehrer stehen unter Druck - wie die Hamburger Schulbehörde
oben richtig erwähnt. Den Druck aus der Schule rausnehmen,
wäre eine sinnvolle Alternative.Doch der Druck wird erhöht. Kinder
heute sind häufig anderes gewohnt, deshalb passen sie sich nicht
klaglos an. Viele unserer Kinder sind nicht mehr geeignet für
unsere MILGRAMSchulen.

Ich denke, dass Gewalt von seiten der Lehrer normal ist. Nicht
immer physische Gewalt, aber einem Grundschüler reicht schon ein
regelmäßig tadelnder Blick, kontinuierliche Kritik, um ihn mit der
Zeit ängstlich und unsicher zu machen.

monika Smile
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Die Disziplin des Lernens unterscheidet sich von der Disziplin des Unterrichtens.
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Legolas



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Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 24.01.2010, 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Monika,

Zitat:
versucht Leiter Christian Böhm die "Übergriffigkeiten"
der Lehrer zu erklären: "Das schaukelt sich in Stresssituationen
hoch, dann wissen sich Lehrer nicht anders zu helfen und packen
zu. Die sind überfordert."


und wer fragt nach den Kindern die darunter leiden müssen, wenn die hochgeschaukelten Lehrer ihren Frust loslassen... Evil or Very Mad

Die Eltern die sich dann beschweren werden letztendlich noch dafür verantwortlich gemacht das unsere Lehrerschaft überfordert ist.

Wenn ich mir demnächst in meinem Job mal wieder nicht ( weil ich ständig unter enormen Zeitdruck stehe und einem hohem Qualitätsanspruch meines Arbeitgebers gerecht werden muss= Stress) anders zu helfen weiß... dann packe ich zu??? Nein liebe Forengemeinde, ich muss mich zusammennehmen und runterschlucken, damit mein Kind was zu beißen hat.

Kopfschüttelnde Grüße, besonders an Herrn Böhm!

Legolas
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Moniqua



Anmeldedatum: 20.01.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 28.01.2010, 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Legolas,

Zitat: "Die Eltern die sich dann beschweren werden letztendlich noch dafür verantwortlich gemacht das unsere Lehrerschaft überfordert ist."

- Genauso so sieht es gerade aus. Evil or Very Mad

Eine solche Situation ist eine absolute Belastung, nicht nur (wenn auch besonders) für ein betroffenes Kind, sondern für die ganze Familie! Sad

Wir hatten am Montag ja das Gespräch, wegen des Tests. Fazit: alles Bestens, tlw. sogar überdurchschnittlich, anfangs etwas schüchtern aber ansonsten sehr konzentriertes arbeiten Surprised , viel Ehrgeiz(!!!) Surprised , gutes Aufgabenverständnis Surprised , usw

Am Montag erfahre ich, wechsel oder nicht...
Aber von den Lehrern her (wen wunderts?) wird der Wechsel wohl statt finden... Und wenn nicht, wissen wir uns auf jeden Fall zu wehren!!!

Erstmal lG
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Moniqua



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BeitragVerfasst am: 02.02.2010, 17:04    Titel: Wir wechseln! Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben!
Heute haben wir endlich die Entscheidung mit geteilt bekommen :shock :
wir wechseln!!! Very Happy Very Happy Very Happy
Ab Montag geht unsere Kleine zur neuen Schule!!!
Euch noch mal einen lieben Dank für die antworten und die Tips!
Lg
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Legolas



Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 02.02.2010, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moniqua,

wie schön für Euch! Ich freue mich sehr und hoffe du bleibst unserem Forum trotzdem erhalten!

VLG Legolas
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