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Kann man ein Zeugnis anfechten ?
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Simone



Anmeldedatum: 30.01.2010
Beiträge: 20
Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 02.02.2010, 14:41    Titel: Kann man ein Zeugnis anfechten ? Antworten mit Zitat

hallo,

mein sohn erhielt am freitag sein Hj Zeugnis (6. klasse), er hat sich innerhalb des letzten Hj sich um 2 Zensuren verschlechtert (von note 3 auf note 5 in den hauptfächern).

es fanden keinerlei gespräche statt, weder wegen der drastischen verschlechterung, noch ein zeugnisgespräch. es gab noch nicht einmal ein emfpehlungsgespräch, wegen des bevorstehenden schulwechsel in die weiterführenden schulen.

das einzige was ich von der lehrerin bis dahin hörte, war in einem kurzen gespräch vor dem elternabend, das er sich ihrer meinung nach gebessert hätte.
nun kann man sich vorstellen, das einem dieses zeugnis doch sehr zum grübeln bringt.

da diese lehrerin eine gruppe von kindern mobbt, (dazu mein beitrag http://www.emgs.de/forum-emgs/viewtopic.php?t=1094 ), und siees noch nicht geschafft hat auch mich zum schwigen zu bringen, habe ich bedenken, das es evtl. ein rachezeugnis von ihr sein könnte.

auch hatte die klasse in dieser zeit jede menge unterrichtsausfall und diese gruppe von gemobbten kindern auch für knapp 4 wochen vom regulären unterrich ausgeschlossen waren.

hätte in diesem fall nicht der extreme unterrichtsausfall in ausgefallenen std vermerkt werden können/müssen ?

es ärgert mich schon, das nur die fehltage und verspätungen von kindern, aber niemals die ausgefallenen std seitens der schule aufgeführt werden müssen.

zusammen mit dem zeugnis erhielten wir auch die schon lange erwartete übergangsbescheinigung, welche wir ja für die anmeldung an der neuen schule benötigen.
leider wurde diese immer noch nicht unterschrieben und der schulstempel fehlt auch.
somit ist diese bescheinigung wertlos und ich kann mein kind am montag noch nicht mal an der neuen schule anmelden.

gibt es da eine möglichkeit ? und wenn sie auch nur die ausgefallenen std aufführen müssten.
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Legolas



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Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 02.02.2010, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone,

du kannst das Halbjahres Zeugnis nicht anfechten weil die Versetzung dadurch nicht gefährdet wird. Aber ich würde mich schriftlich, vielleicht im Rahmen einer Dienstaufsichtsbeschwerde Wink , beschweren. Sollten die jetzt so viel schlechteren Notern dazu führen das dein Sohn nicht versetzt wird( eventuell von jetzt zwei 4en, die vorher 2en waren, und im Sommer dann zu 5en mutieren- dann kannst du das Zeugnis anfechten weil eine nichtversetzung zu einem Verwaltungsakt führt, gegen den man klagen kann!

Ich hatte hierzu mal einen ganz ausführlichen Beitrag geschrieben, der aber vermutlich dem letzten Server Absturz zum Opfer fiel.... Crying or Very sad

Zitat:
leider wurde diese immer noch nicht unterschrieben und der schulstempel fehlt auch.
somit ist diese bescheinigung wertlos und ich kann mein kind am montag noch nicht mal an der neuen schule anmelden.


Da würde ich mich einfach dumm stellen, ein strahlendes Lächeln aufsetzen und mein Kind trotzdem versuchen anzumelden... und dann vortäuschen einer Ohnmacht nahe zu sein aus lauter entsetzen darüber, dass Unterschrift und Stempel fehlt, vielleicht schaffst du es ja auch dir ein paar Krokodilstränen rauszudrücken aus lauter Angst vor der hoffnungslosen Zukunft deines Sprösslings... Twisted Evil

Ich denke mal spätestens dann wird man dir sagen, dass du das ja noch nachreichen kannst.

Also, lass dich nicht abwimmeln!!!

LG Legolas
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Simone



Anmeldedatum: 30.01.2010
Beiträge: 20
Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 02.02.2010, 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

hallo legolas,

das problem hierbei ist, das es sich auf dem zeugnis meines sohnes um gleich 7 noten handelt, wo er jeweils von note 3 auf note 5 abgerutscht sein soll.
die ganze vorgeschichte kennst du ja schon.

im gespräch mit einer mutter eines ebenfalls betroffenen kindes, ist, das merkwürdiger weise auch so, das er ebenfalls um je 2 zensuren abgerutscht sein soll.....kann das zufall sein ?

befürchte also das es so was wie ein "rachezeugnis ist"....
noch dazu, weil frau lehrerin ja im nov. 09 erst noch meinte das sich die zensuren meines sohnes wieder gebessert hätten.

demnach hätte er ja eigendlich auf seiner note 3 bleiben müssen, oder höchsten auf note 4 abrutschen können, aber gleich 2 noten bei 7 zensierte positionen !?

lg simone
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Legolas



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Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 03.02.2010, 08:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone,

du hast Recht, da stimmt was nicht. Und Rachezeugnis, na ja es wäre nicht das erste und bestimmt auch nicht das letzte.

Deswegen, Beschwerde schreiben!

VG Legolas
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Simone



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BeitragVerfasst am: 03.02.2010, 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

habe heute beim schulamt deswegen angerufen, die meinten das ich einen antrag auf überprüfung des zeugnis, schriftlich direkt an die schulleitung senden soll.....na dann werde ich das doch auch mal machen
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Simone



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Beiträge: 20
Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 04.02.2010, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

habe jetzt 2 mütter (ihre kinder sind ebenfalls betroffene) gefunden die den brief auf überprüfung der zeugnisse unterschreiben wollen.

auch sie haben zweifel an der korrekten zensurenvergabe

lg simone
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NIKI



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Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 08.02.2010, 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Mist ist natürlich das es das Bewerbungszeugnis für die neue Schule ist.
***Wenn ich das richtig verstanden habe***
Seit wann oder wo geht denn in Berlin die Grundschule bis zur 6. Klasse?
Wenn er 7 mal die Note "5" hat, ist doch die Versetzung gefährdet, oder?
Ich dachte darüber, wird man vorab informiert und gemeinsam nach Lösungen gesucht? Grübel......
Ich denke aber, dass eure Schulleitung da schon "eingeweiht" ist und der Lehrer hat in so einem Fall eh den längeren Hebel. Sie braucht doch nur erklären, dein Kind hätte mehrmals auch in mündlicher Leistungsbewertung - sprich Mitarbeit- eine solch schlechte Note erhalten...

Ich kenne ein Kind, das hatte nur 1- en in einem Fach und auf dem Zeugnis dann eine 2. Auf Nachfrage und Kontrolle im Zensurenbuch tauchte auf einmal eine bis dato unbekannte mündliche 2-3 auf, was sich ja wohl nicht mit den schriftlichen Leistungen deckt und dieses Kind war auf JEDE Stunde gleichermaßen gut vorbereitet.

Kann man nix machen, außer anzugeben, dass man täglich alle Hefter kontrolliere und jede Zensur kennt- sowieso sich notiert- und man dafür um "Beweise" bittet- ansonsten Dienstaufsichtsbeschwerde.

Es gibt aber auch das Gegenteil: Kinder die im Durchschnitt z.B. 4 stehen, aber wo der Lehrer anmerkt, dass das Kind durchaus mehr kann, ihm mündlich Chancen gibt und es trotzallem ne Note besser auf dem Zeugnis kriegt.

Ich denke viel hat auch mit dem Schüler- Eltern- Lehrer- Verhältnis zu tun. Es ist nunmal ein Verhältnis zwischen Menschen und Menschen sind keine gesteuerten Maschinen.
Leider.

Gruß

NIKI
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Simone



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Beiträge: 20
Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 08.02.2010, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Niki,

in Berlin geht die Grundschule immer bis zur 6. Klasse.

Bei den 5ern handelt es sich um insgesammt 7 Zeugnispositionen (also auch sowas wie Texte vefassen, lesen...) hier war er ein 3er Schüler und nun ohne als Eltern in irgendeiner Form auf die demnach drastische verschlechterung hingewiesen worden zu sein.

Im gegenteil, noch im Nov.09 meinte die Lehrerin zu mir, das sich die schulische Leistung meines Kindes ihrer Meinung nach gebessert hätten.
Diese Auskunft erhielt ich allerdings, bevor das ganze Theater mit der Lehrerin/Schule anfing.

Solange Eltern zu allem JA und AMEN sagen ist alles in bester Ordnung.....aber wehe es wagt sich einer etwas zu hinterfragen oder gar anzuzweifeln.

Frau Lehrerin teilte meinem Kind sogar noch mit, das er eigendlich einen Notendurchschnitt von 3,3 und somit eigendlich noch eine Realschul Empfehlung wäre, aber wegen seiner unmöglichen Handschrift bekommt er von ihr nur eine Hauptschulempfehlung.

Wenn sich die Zensuren wirklich dermaßen von Nov.09 bis Jan.10 dermaßen verschlechtert hätten (wobei hier sogar noch 2 Wochen Weihnachtsferien abzuziehen sind) bin ich genau deiner Meinung, das es ihre Pflicht gewesen wäre, mich zu einem Gespräch zu bitten um mich darauf hinzuweisen.

So mußte ich davon ausgehen, bezügl. ihrer Auskunft vom Nov.09, das ich mir keine Sorgen machen müsse.

LG Simon
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NIKI



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Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 06:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Simone,

das ist mir völlig neu, dass Berlin auch 6 Jahre GS hat- aber danke für die Aufklärung! Wink

Zitat:
Frau Lehrerin teilte meinem Kind sogar noch mit, das er eigendlich einen Notendurchschnitt von 3,3 und somit eigendlich noch eine Realschul Empfehlung wäre, aber wegen seiner unmöglichen Handschrift bekommt er von ihr nur eine Hauptschulempfehlung.


Das ist ja der Hammer! Twisted Evil
1. würd ich das schriftlich niederschreiben und mich an Schulleitung und Schulamt wenden. Man müsste in eurem Schulgesetz mal nachlesen, was zur Versetzungsgefährdung dort erwähnt ist.
2. was hat die Handschrift mit dem Schulabschluss zu tun??? Shocked
Mir sind genügend Kinder bekannt, die aufgrund einer Handmotorikstörung oder eines AD(H)S´s u.ä. nicht in der Lage sind ein wirklich ordentliches Schriftbild hinzubekommen und diese Kinder/ Jugendlichen gehen allesamt aufs GYM!

Zitat:
Wenn sich die Zensuren wirklich dermaßen von Nov.09 bis Jan.10 dermaßen verschlechtert hätten (wobei hier sogar noch 2 Wochen Weihnachtsferien abzuziehen sind) bin ich genau deiner Meinung, das es ihre Pflicht gewesen wäre, mich zu einem Gespräch zu bitten um mich darauf hinzuweisen.

Da bin ich 100% ig deiner Meinung und genauso überzeugt, dass sie es hätte machen müssen! !

Das würd ich dem Schulamt melden und dort um Rat und Hilfe bitten!
Was für Noten brachte das Kind denn mit nach Hause? In schriftlichen Leistungsbewertungen?
Ich gucke täglich die Mappe durch und sehe schon selbst, wenn irgendwas im argen liegt und bitte bei Lehrern um Gespräche.

Abgesehen von evt. nicht geschriebenen Arbeiten bin ich schon der Meinung, dass hier irgendetwas nicht stimmt und diese Lehrerin sehr beeinflusst benotete hat. Aber alle 7 Noten sind doch nicht nur von ihr, oder?
Was geht da in der Schule ab?
Bringt das Kind die Lehrer zur puren Verzweiflung? Vielleicht Pubertätsbedingt? Irgendwie scheint da ein Horror vorzuliegen?

VG

NIKI
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Petra Litzenburger



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Beiträge: 669
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 07:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone,

da es sich um ein Zeugnis handelt, welches sie schulische Laufbahn Deines Kindes können m. E. nach auch Rechtsmittel gegen das Zeugnis eingeleget werden (Widerspruch und Klage vor dem VG)

Du solltest Dich an einen Rechtsanwalt wenden, beispielsweise an RA Jörg Jendricke (Adresse findest Du auf unserer HP unter "Rechtsanwälten") und dies mit ihm besprechen.
Erkläre ihm, dass Dein Kind eine Hauptschulempfehlung (statt Realschulempfehlung) bekommen hat und die Grundschule in Berlin 6 Jahre besucht wird.

Parallel empfehle ich Dir schriftlich um eine schriftliche Begründung über die Notenzusammensetzung zu beantragen.

Gemäß Fachliteratur sind Lehrkräfte zu Auskünften über die Notenzusammensetzung an die Erz.-Berechtigten verpflichtet.

Mustertext kann ich gerne zur Verfügung stellen.

Viele Grüsse

Petra Litzenburger
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Simone



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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

hallo niki, hallo petra,

ich hatte euch ja schon weiter oben mitgeteilt, das ich die schulleitung angeschrieben und um überprüfung gebeten habe.
sogar 2 andere mütter hatten nun den mut aufgebracht und dies mit unterschrieben Very Happy

das schulamt weis bescheid, konnte zwar nicht mit der leitung sprechen, aber der nette herr am telefon, meinte ich solle ruhig einen schriftlichen antrag an die schule schicken, vorerst würde allerdings das schulamt nichts unternehmen.
okay, sehe ich vorerst auch ein, das sie der schule erst die gelegenheit einräumen wollen die 3 beantragten zeugnisse zu überprüfen und erst dann eingreifen werden, wenn die überprüfung abgelehnt wird oder aber der meinung sind, das alles so seine richtigkeit habe.

die lehrerin, welche mein sohn die 5 in deutsch und mathe zu verdanken hat, wurde z. b. erst im okt.09 wegen des extremen unterrichtsausfall der betreffenden klasse eingestellt.

wenn man nun berücksichtigt, das besagte lehrerin von oktober bis januar (ende 1Hj) gerademal 4 monate in dieser klasse unterrichtet hatte und in diesem zeitraum auch noch je 2 wochen herbst- und weihnachtsferien lagen, bleiben also noch 3 monate unterricht in dieser klasse.

da mein sohn allerdings während dieser ganzen zeit, mit noch 5 anderen jungen, für fast 4 wochen aus seiner klasse verband wurde, diese kinder wärend des gesamten zeitraum von den fast 4 wochen keinen unterricht bekam, sondern nur mit arbeitsblättern eingedeckt wurde, muß man ganz klar hier nochmals mind. 3 wochen berücksichtigen / abziehen.

hinzu kommt noch, das besagte lehrerin von okt. bis dez. 09 sich noch 2 x krankgemeldet hatte.

so fragt man sich also, wie konnte sie in den paar tagen/wochen das schaffen, das sich kinder um 2 zensuren verschlechtern Sad
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NIKI



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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simone,

Zitat:
da mein sohn allerdings während dieser ganzen zeit, mit noch 5 anderen jungen, für fast 4 wochen aus seiner klasse verband wurde, diese kinder wärend des gesamten zeitraum von den fast 4 wochen keinen unterricht bekam, sondern nur mit arbeitsblättern eingedeckt wurde, muß man ganz klar hier nochmals mind. 3 wochen berücksichtigen / abziehen.


Das verstehe ich nun so, dass dein Sohn wohl doch ein paar pubertäre Schwierigkeiten hat, oder?
Vielleicht ist es ein zusätzlicher Racheakt der Lehrer- zuzüglich zum Unterrichtsausschluss? Darf zwar nicht sein, aber die wissen sich wohl nicht besser zu helfen.

Ich frag mich nur die ganze Zeit, was sie damit beabsichtigen? Diese Kinder, die ihnen nicht am Herzen zu liegen scheinen sitzen bleiben lassen und folglich ein weiteres Jahr an der Schule zu haben???

Grübelllllll

NIKI
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Simone



Anmeldedatum: 30.01.2010
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

hallo niki,

mein sohn hat keine pubertätsprobleme, jedenfalls keine die nich alle anderen jungen haben.

schau mal hier habe ich den ganzen werdegang beschrieben

http://www.emgs.de/forum-emgs/viewtopic.php?t=1094

dann kannst du es vielleicht besser nachvollziehen.

sitzenbleiben soll es, jedenfalls in berlin, nicht mehr geben, so jedenfalls ist meine information, deswegen brauchen sie auch nicht befürchten, einige kinder nicht loszuerden.

der zweck so mit meinem sohn zu verfahren, liegt darin, mich zu schweigen zu bringen.
so nach dem motto, wenn sie nicht endlich ruhe geben, muß es ihr sohn ausbaden.

ABER: "Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." (Bertolt Brecht)

lg simone
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NIKI



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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, danke Simone, aber dort steht doch nicht, weshalb die Jungs vom Unterricht ausgeschlossen wurden... Nur das und das daraufhin ein Gespräch stattfand.... Oder war das immernoch die Tadelsache?

Ich glaub ich bin blind. Schick mir mal ne Pn und erklär kurz, was er denn so schlimmes getan habe...

Laut JA- Mitarbeiter: ..." seit wann er aus dem Ruder..." muss ja mehreres zur Last liegen bzw. ihm gelegt werden/ unterstellt werden.....

LG

NIKI
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Simone



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Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 14.02.2010, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Habe Gestern eine Antwort auf meinen Antrag auf Zeugnis über Prüfung bekommen.

Leider hab ich keine Ahnung wie man den Brief hier rein kopieren kann, weshalb ich das nun mal abtippen werde.

Zunächst erst mal der Brief den ich schrieb:


Zitat:
Sehr geehrte Frau L
Sehr geehrte Frau M


In Form dieses Schreibens müssen wir, als besorgte Eltern, auf Überprüfung der Zeugnisse von unseren Kindern, XXX, YYY sowie ZZZ bestehen, da bedingt durch

1. extremen Unterrichtsausfall (gerade in dem zugrundeliegendem Hj.)
2. Vernachlässigung der Mitteilungspflicht über einen (evtl.) Leistungsabfall der Kinder
3. unangebrachter und unpädagogischer Art im Umgang mit unseren Kindern
(verbales unter Druck setzen, anschreien und dergleichen)
4. Notendifferenzen von gleich 2 Zensuren nicht nur in einer Benotung pro Zeugnis


Zu Punkt 1 wird von uns bemängelt, das bedingt durch den ständigen und nicht geringfügigen Unterrichtsausfall, gerade in dem Zugrundeliegendem Hj., unsere Kinder durch den Entzug der ihnen Zustehenden Bildung, ganz klar vernachlässigt und benachteiligt wurden. Der Bildungsauftrag wurde also seitens Ihrer Einrichtung aus unserer Sicht nicht erbracht.
Auch eine Benachteiligung durch Ausgrenzung von einem vollwertigen, normalen Unterrichtsablauf für einen Zeitraum von fast 4 Wochen, wurde den Kindern jede Chance des Erwerbs von Wissen verwehrt.
Hiezu wäre noch anzumerken das einem Schüler die Rückführung in einen geregeltem Schulalltag noch immer verwehrt bleibt und sich sogar bist zu den Sommerferien nicht ändern soll!!!

Zu Punkt 2 müssen wir klarstellen, das es keinerlei Informationen an die Eltern gab, (z.B. durch herbeiführen von Elterngesprächen), das sich die schulische Leistung besorgniserregend entwickeln würde.
Stattdessen ließ man die Erziehungsberechtigten im Glauben, das es keinen Grund gibt sich sorgen machen zu müssen.
Frau XXX wurde sogar noch am Tag des Elternabends pers. von Frau N mitgeteilt, das sich ihrer Meinung nach die Leistung ihres Sohnes gebessert hätten.

Zu Punkt 3 stellen wir fest, das durch die unangebrachte und unpädagogischer Art im Umgang mit unseren Kindern, (verbales unter Druck setzen, anschreien und dergleichen), ihnen ein aneignen von Wissen deutlich erschwert wurde und wie es aussieht auch nach wie vor alles getan wird, um nichts an diesem Zustand zu ändern.

Zu Punkt 4 wäre zu Beachten, das es sich hier um Kinder handelt, welche alle aus dem normalen Schulgeschehen ausgegrenzt wurde und ihnen sogar der Sportunterricht untersagt wurde!!!



Wir vermuten dass durch den hohen Unterrichtsausfall im ersten Halbjahr 2009/2010, eine richtige Beurteilung unserer Kinder nicht möglich war, wenn dies der Fall ist sollten die gleichen Noten zum Ansatz kommen wie im Abschlusszeugnis der
5. Klasse, da ein Schüler der längere Zeit durch z. B.: Krankheit nicht am Unterricht teilnehmen kann auch nicht schlechter bewertet werden darf, weil eine genaue Leistungsfeststellung nicht möglich ist.



Mit freundlichen Gruß

Hier unterschrieben außer uns noch die beiden anderen Mütter



Nun der Brief, den ich Gestern von der Schule als Antwort bekam.

Zitat:
Sehr geehrte Frau Mutter, Sehr geehrter Herr Vater,

In Beantwortung Ihres Schreibens vom 7. Februar 2010 musste in der Klasse 6y verstärkt Unterricht ausfallen, da die Klassenlehrerin längerfristig erkrankte und nicht durch Vertretungsreserve der Schule ersetzt werden konnte.
Darüber wurden alle Eltern der Klasse von mir schriftlich informiert.
Ab 5. Oktober 2009 unterrichtete Frau O, die befristet eingestellt wurde, in der Klasse 6y Mathematik und Deutsch.
Zur Klärung anstehender Fragen führte ich mit Frau Mutter zwei Gespräche.
In diesen Gesprächen verwies ich auf das Nachlassen von XXX Lerneinstellung, wie z. B. Nichtbeteiligung am Unterrichtsgeschehen und ständiges Vergessen der Hausaufgaben, und Probleme in seinem Verhalten. XXX gehörte zu den Schülern der Klasse, die den Unterricht massiv störten. Dieses Verhalten führte zum Absinken seiner schulischen Leistungen, was auch in seinen Klassenarbeiten deutlich wurde.

Kurz vor den Weihnachtsferien führte das Verhalten von 6 Schülern der Klasse, drunter XXX, dazu, dass kein Unterricht mehr möglich war.
Auf Beschluss der Klassenkonferenz wurden deshalb diese Schüler mit Aufgaben für 4 Wochen in eine andere Klasse versetzt. In diesen 4 Wochen arbeiteten die Kinder wie alle anderen Kinder der 6y nach dem Rahmenplan der Berliner Schule.
Über die Gründe dieser Maßnahme wurden alle Eltern dieser Kinder ausführlich in Elterngesprächen im Beisein des Jugendamtes und der Präventionsbeauftragten der Polizei unterrichtet.
Seit 8. Februar nehmen alle Kinder wieder am normalen Unterricht im Klassenverband der Klasse 6y teil. Die Lernatmosphäre in der Klasse hat sich deutlich verbessert. Es ist nun wieder ein interessanter und freudvoller Unterricht möglich.
Es würde uns freuen, wenn auch Sie wieder Vertrauen zur Schule fassen könnten.
Mit freundlichen Grüßen
M
Stellvertretende Schulleiterin


Dazu meine Anmerkung zu verschiedenen Aussagen von Frau Stellvertretende Schulleiterin:

Ja, wir wurden darüber informiert, das die Klassenlehrerin längerfristig erkrankt war, was ja auch mein anliegen war…..extremer Unterrichtsausfall

Ja Frau O wurde deswegen eingestellt, nur ist Frau O kurz darauf gleich erkrankt und nach dem sie wieder ihre Arbeit aufnahm, schwups war sie schon wieder erkrankt.

Zur Klärung anstehender Fragen führte Frau Stellvertretende Schulleiterin mit mir gleich 2 Gespräche

JA….. 1. Gespräch aufgrund meiner Dreistigkeit dem Schulamt einen Brief zu schreiben und um Unterstützung für die Klasse 6y zu bitten, die Schule bekam auf dieses Schreiben natürlich eine Anfrage vom Schulamt.

Inhalt dieses Gespräches: Aber Frau Mutter, das haben sie ja alles ganz falsch verstanden, die kl. 6y wäre von den Lehrererkrankungen ja gar nicht so von betroffen gewesen, die Kinder wären auf dem besten Wissensstand, naja, vielleicht hängen sie etwas im Englisch nach, aber alles kein Problem………..und das würde sie auch so dem Schulamt auf ihre Nachfrage hin antworten. ……….mehr nicht.

(Dieses Gespräch konnte nur stattfinden, da ich gerade wie immer aus eigenem Antrieb das Sekrätariat aufsuchte, um nachzufragen, ob evtl. Infomaterial für uns bereitliegen würde, da wir gerne wüßten, wie der Ablauf jetzt im letzten Schuljahr ist.

2.Gespäch ?!? ähm...muß ich passen, ist mir neu.

Ja, ein paar Klassenarbeiten wurden geschrieben, wo nicht nur mein Sohn schlecht abgeschnitten hatte.
Wie sollten denn Kinder einen Lernerfolg erzielen, wenn sie ständig angeschrien, provoziert, beleidigt und ausgrenzt werden. Kinder denen jeweils Montag ein Stapel Arbeitsblätter in die Hand gedrückt werden und für 4 Wochen in 5te Klassen “geparkt” werden, wo den ganzen Tag über Französisch gesprochen wird!!!

Ohne den Lehrstoff von einer Lehrkraft vermittelt zu bekommen, also nur den ganzen Tag im Alleingang zu versuchen die zahlreichen Blätter “abzuarbeiten”.

Ja, es gab im nachhinein Elterngespräche, allerdings war kein Präventionsbeauftragter der Polizei anwesend, so wie Stellvertretende Schulleiterin in ihrem Schreiben behauptet. Es waren Frau Stellvertretende Schulleiterin (Ihr Text über 1 Std. war mir permanent einreden zu wollen, das es etliche Gespräche im Vorfeld mit mir gab), die neu eingestellte Lehrerin saß mir völlig gelangweilt und mit geschlossenen Augen gegenüber und schien nur auf ihren Einsatz zu warten, der dann auch prompt nach ca. 40 Minuten kam.
Nachdem die Klassenlehrerin sie fragte: "Wie ist das bei dir im Unterricht, fehlen da auch ständig die Unterrichtsmaterialien?",
kam dann prompt und fehlerfrei ihr Text : "Ja, furchtbar!" Vorhang fiel......ähm, nein die Augenlider, denn nach diesem Satz war ihr "Auftritt" ja nun beendet und sie konnte sich ihren "Schönheitsschlaf" wieder widmen.

Ja, die Kinder durften alle wieder zurück in die Klasse 6y.

Ja, kann ich sehr gut verstehen, das Frau Stellvertretende Schulleiterin sich freuen würden, wenn ich wieder Vertrauen zu dieser Schule fassen könnte und endlich zu allem ja und amen sagen würde.

Mir wäre es auch lieber, wenn ich Vertrauen in diese Schule haben könnte, aber wenn ich weis das so mit den ihnen anvertrauten Kindern umgegangen wird, das alles getan wird, Kinder wie auch deren Eltern auszulachen, zu beleidigen, zu ignorieren, zu provozieren und als Lügner darzustellen, kann ich kein Vertrauen haben.
LG Simone
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