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Kopie: 3 Strafanzeigen - und das Schulamt sieht keinen Handl

 
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Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 21.01.2006, 20:18    Titel: Kopie: 3 Strafanzeigen - und das Schulamt sieht keinen Handl Antworten mit Zitat

Kopie: 3 Strafanzeigen - und das Schulamt sieht keinen Handlungsbedarf ...

Ersteller:

<Angelika>
unregistriert

Erstellt am 21.03.2005 - 16:56

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Seit November plagen wir uns an unserer Grundschule mit einem Gewaltproblem.
Wie ich hier lesen musste, ist der Ablauf überall ähnlich .. ich möchte euch trotzdem von unserem Fall berichten, weil ich es wichtig finde, solche Vorkommnisse zu sammeln, um langfristig politisch etwas bewegen zu können.

Es muss öffentlich werden, dass leider sehr häufig nach dem gleichen Muster verfahren wird und dass es KEINE Einzelfälle sind, sondern dass Schule und Schulaufsicht oft nicht so funktionieren, wie sie es laut Rahmenlehrplan und Schulgesetz sollten

In der Konsequenz muss dringend am Kontrollsystem für Schulen gearbeitet werden.(EVIT und Co. Sind gute Ansätze, reichen jedoch bei weitem nicht aus) Noch dringender muss die Rolle der Schulämter überdacht werden, die in einer Zwitterfunktion dem Lehrkörper und den Schülern gerecht werden soll ? diese Funktionen müssen dringend getrennt werden.

Hier nun unser Fall:


- Am 15. November 2004 berichten mehrere Kinder der Klasse 1b der G.schule in Z. von der Schulleiterin, Frau H., mit einem Buch mehrfach gegen den Kopf geschlagen, gekniffen, geschüttelt und geboxt worden zu sein.

- Frau H. wird von 2 Müttern angesprochen, verweigert aber die Gespräche.

- Noch am 15. November erfolgt die erste Anzeige (Polizeiwache Z.).

- 2 Tage später wird einer 2. betroffenen Familie dort laut eigener Aussage die Aufnahme einer Anzeige verweigert ? man soll sich an das Schulamt wenden.

- Das Schulamt in Wünsdorf (Leiter, Herr Dr. V.) bekommt am 16.November per Fax eine Kopie des Strafantrags.

- Das Schulamt bekommt am 18. November eine Dienstaufsichtsbeschwerde der Familie A. Wenige Tage später folgt die Dienstaufsichtsbeschwerde der Familie B. Diese wurde bis zum heutigen Tag nicht bearbeitet. Familie B. erhielt nicht einmal eine Eingangsbestätigung. Meinem Mann gegenüber deklarierte der Oberschulrat, Herr Dr. V., das Schreiben als ???Hinweis?, der zu den Akten genommen wurde.

- Das Schulamt suspendiert die Lehrerin nicht und leitet auch kein Disziplinarverfahren ein.

- Wie auch bei früheren Fällen dieser Art erkrankt die Lehrerin. Sie erscheint erst im Januar wieder zum Dienst. In der Klasse 1b darf sie laut mündlicher Zusage des Herrn Dr. V. nicht mehr unterrichten.

- Die Polizei wird am 04. Dezember durch einen Politiker zu Familie B. geschickt und nimmt in deren Wohnhaus deren Anzeige auf.

- Herr Dr. V. weigert sich, die Klasse von einem Psychologen befragen zu lassen.

- Aufgrund der Verschleppung der Ermittlungen wird im Januar die Presse eingeschaltet. Akte 05 (SAT 1) und die Bild berichten über den Fall.

- Die Staatsanwaltschaft ordnet im Januar 2005 Nachermittlungen an.

- SAT1 ermittelt innerhalb einer Woche aus dem Stand 2 weitere Fälle körperlicher Misshandlungen durch dieselbe Lehrerin (7 und 10 Jahre zurück), in einem dieser Fälle werden laut dessen Aussage einem 9-jährigen Jungen mit einem Stuhl 2 Schneidezähne ausgeschlagen.

- Wir bekommen nach diversen Anfragen unserer Anwältin am 18. Februar 2005, nach 6 Wochen Wartezeit, endlich Akteneinsicht. In 3 Monaten wurden demnach nur 2 Kinder vernommen.

- Familie B. wartet trotz Mahnungen bis heute auf eine Antwort des Schulamtes und der Polizeidienststelle Z.. Ihnen liegt bis heute keine Kopie Ihrer Strafanzeige und des Protokolls oder gar eines Ermittlungsergebnisses vor.

- Im Februar 2005 berichtet erneut ein Kind aus der Klasse 1b, von Frau H. gekniffen worden zu sein und bricht sein Schweigen über die Fälle im ersten Halbjahr. Schulamt und Staatsanwaltschaft werden informiert. Inzwischen wurde das Kind polizeilich vernommen


Obwohl 3 Strafanzeigen und noch mehr Hinweise vorliegen, unterrichtet Frau H. weiterhin an der G. Schule ...

Die Staatsanwaltschaft ermittelt, aber das Schulamt weigert sich strikt, die beschuldigte Lehrkraft zu suspendieren.

Dies halten wir Eltern für keine zumutbare Lösung und haben daher mehrfach gefordert, die Kinder der Klasse von einem geschulten Psychologen befragen zu lassen ? was vom Schulamt verweigert wurde.

Inzwischen sind seit den Vorfällen über 4 Monate vergangen. Die Kinder werden in der Schule durch massive Manipulationsversuche der Lehrer in Stuhlkreisen, schriftliche Aushänge und die permanente Anwesenheit ihrer Peinigerin einem unzumutbaren Druck ausgesetzt.

Inzwischen kann niemand mehr sagen, er/sie habe nichts gewusst, denn angefangen von den Lokalpolitikern, bis hin zum Bildungsministerium sind alle Beteiligten informiert worden.


Ein juristischer, moralischer und menschlicher Supergau ...











<ABC...>
unregistriert

Erstellt am 21.03.2005 - 19:38

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Hallo Angelika,

das ist unerträglich!!!

Wenn alle Eltern und Kinder einer Klasse hier nun unisono das Gleiche berichten, und NICHTS unternommen wird , ist womöglich nicht nur das Schulamt sondern auch die Justiz blind?

Mal einen angekündigten " Schulstreik" überlegt?

Als Eltern haben Sie nicht nur das Recht sondern auch die PFLICHT!!!, Ihre Kinder zu schützen!!!

Also gruppenweise Hausunterricht durch Mütter /Eltern organisieren (in der 1.Klasse sehr gut möglich!) und schriftliche ERklärungen schicken, dass man die Kinder aus Sicherheitsgründen erst wieder in die Schule schicken würde, wenn beklagte Lehrerin vom Dienst suspendiert sei.

Erstaunlich immer wieder, dass in allen Berufsgruppen Arbeitnehmer bis zu einer Klärung von Vorwürfen suspendiert werden, offenbar die Lehrer aber (nicht nur hier) eine Ausnahme bilden...

Gruß , ABC...




PetraLitzenburger
Adminstrator




Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 43
Nachricht senden Erstellt am 21.03.2005 - 20:41

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Hallo Angelika,

auch im Fall meines Sohnes, der ebenfalls von einer Lehrerin geschlagen wurde (1. Klasse ca. 5 1/2 Wochen nach Schulanfang) waren weder die Schulleitung noch die Aufsichtsführende Behörde an einer Aufklärung interessiert. Auf meine eingereichte Dienstaufsichtsbeschwerde wurde erst nach erhobener Untätigkeitsklage reagiert. Die Behörde kam zu dem Ergebnis, dass die Lehrerin meinen Sohn lediglich am Oberarm gepackt und leicht geschüttelt habe. Zeugenaussagen von Mitschülern widerlegen dies jedoch. Obwohl die als Zeugen benannten Kinder erst 3 Wochen nach dem Zwischenfall von der Schulleitung gehört wurden, konnten diese den Vorfall sehr gut wiedergeben.

Ebenfalls bemerkenswert: Die Staatsanwaltschaft ermittelte 11 Monate mit dem Ergebnis, dass das Verfahren eingestellt wurde. Begründet wurde diese Einstellung damit, dass der Schlag sehr leicht gewesen sein soll.

Gegen die Verfahrenseinstellung habe ich Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft eingelegt. Diese hat die Ermittlungen erneut aufgenommen, die derzeit noch andauern. Bemerkenswerterweise bereits seit Oktober 2004.

Die Presse (Saarländischer Rundfunk) hat von dem Fall ebenfalls berichtet.

Die Lehrerin unterricht ebenfalls weiter.

Sie sehen Ihr Supergau ist leider kein Einzelfall, sondern offensichtlich nackte und traurige Realität in Deutschland.


Übrigens: Wenn Sie möchten, können Sie gerne Namen der betroffenen und beteiligten Personen und Örtlichkeiten der betroffen Schule hier veröffentlichen.

Wenn Sie Ihren ???Fall? erneut in der Presse veröffentlichen möchten, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir haben zurzeit Presseanfragen von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, sowie von einem Redakteur eines namhaften Zeitschriftenverlags.

Sie können mich per E-Mail erreichen unter: Petra.Litzenburger@emgs.de


Falls die Schulaufsichtsbehörde weiterhin mauert, empfehle ich Ihnen Untätigkeitsklage einzureichen.

Mit lieben Grüssen

Petra Litzenburger

[Dieser Beitrag wurde am 21.03.2005 - 20:44 von PetraLitzenburger aktualisiert]





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Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Berthold Brecht

<Angelika>
unregistriert

Erstellt am 21.03.2005 - 20:45

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Ja, die Ignoranz, mit der die Kinder behandelt werden ist schon bemerkenswert.

In unserem Städtchen gibt es ein Internet-Forum zu den Fällen, das in 2 Monaten fast 4.000 Lesungen generiert hat. http://www.zossen.de/forum.php

Ich dachte bisher jedoch immer, dass in anderen Fällen schneller eine Suspendierung ausgesprochen wird. In der Presse habe ich schon oft von schnellen Reaktionen gehört. Ich bin auch immer davon ausgegangen, dass dies eine Selbstverständlichkeit ist, denn ansonsten KÖNNTE ja folgender Fall eintreten:

Die Täterin setzt ihre Untergebenen unter Druck, und sichert sich so deren Unterstützung.

Die Täterin setzt die Kinder durch ihre ständige Anwesenheit unter Druck. Jeder soll und kann sehen, dass ihr trotz der Vorwürfe und Anzeigen nichts passiert ist. Das soll weitere Aussagen verhindern.

Die Täterin setzt in Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium die Eltern und Schüler unter Druck, indem die Opfer diffamiert werden. Allen könnte zum Beispiel durch riesige Aushänge klar gemacht werden, was man von solchen Querulanten hält.

Die Täterin könnte weiterhin Stuhlkreise in den Klassen anordnen, in denen manche Lehrer den Kindern versichern, dass die Täterin völlig unschuldig ist. Zur Krönung des Ganzen könnte man Abstimmungen darüber durchführen, welche Schüler davon überzeugt sind und welche nicht.

All dies WÄRE doch denkbar - und allein schon deshalb sollte man im Rahmen korrekter Ermittlungen eine potentielle Täterin und deren Opfer rasch trennen.

Streik/Demo war ein Thema bei unserem letzten Elternabend - und die Vorbereitungen hierzu laufen.


Danke und viele Grüße

Angelika






<Blues>
unregistriert

Erstellt am 21.03.2005 - 20:46

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Hinweis!

Eingabe bei google/jahoo etc. = der Fall Hofsommer!
Lest mal,was der Herr sich erlaubt hat und was
die gesamte Elternschaft in Hünfeld auf die Beine
gestellt hat!Zivilcourage gezeigt...
In der Frankfurter Rundschau gab es dazu einen Artikel
mit der Überschrift:Demaskiert

Grüße
Blues




PetraLitzenburger
Adminstrator




Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 43
Nachricht senden Erstellt am 21.03.2005 - 20:54

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Hallo Angelika,

ich habe mir soeben die Kolumne von Ulrich Meyer, Sat1/Akte 05, vom 02.02.2005 zu diesem Thema angesehen:

Liebe AKTE-Zuschauer, -Freunde, -Kritiker !

Wir wissen es, und diese Überzeugung macht uns stark: Viele unserer Zuschauer halten uns für die "Rächer der Enterbten". Wenn die AKTE-Redaktion sich einer verfahrenen Sache annimmt, dann werden Hintergründe klar und Verantwortliche blaß . . .

Nur manchmal wird es auch überdeutlich: Journalisten sind an Recht und Gesetz gebunden. Das bedeutet, sie müssen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit beachten, das allgemeine Persönlichkeitsrecht wie auch das Recht am eigenen Bild anderer Menschen, auch kritisierter Menschen ? und sie dürfen auf keinen Fall zu einer Vorverurteilung beitragen, zumal wenn polizeiliche Ermittlungen erst begonnen haben.

Wir haben am vergangenen Donnerstag über den Fall einer Lehrerin im Brandenburgischen berichtet, der offenkundig wiederholt die Hand ausgerutscht ist. Recherchen der Redaktion haben ergeben, daß dieses nicht nur in zwei aktuellen Fällen geschehen ist, sondern auch in zwei weiteren Fällen, die mehr als zehn Jahre in die Vergangenheit reichen.

Im AKTE-Forum machen uns Menschen, die die Sache kennen, vermutlich gar involvierte Eltern sind, den Vorwurf, hier "schwächlich" agiert zu haben, weil wir weder den Namen des Ortes noch der Schule und schon gar nicht den Namen der Lehrerin vollständig angegeben haben.

Wir respektieren den Zorn der Eltern und ihrer Unterstützer. Dennoch können wir nicht gegen Grundlagen des Journalismus verstoßen: Ergo können wir nicht mit voller Namensnennung bundesweit eine Lehrerin an den Pranger stellen, deren Schuld zwar vermutet wird, aber nicht bewiesen ist ? schon gar nicht durch einen Richterspruch.

Insofern müssen sich Journalisten auch mal zurück halten. Ob das nun wir von AKTE 05 sind ? oder die Journalisten von Panorama und Monitor, die nach den Mutmaßungen einiger Forumsteilnehmer hier "ganz anders aufgetrumpft" hätten.

Hätten sie bei diesem Stand der Dinge sicher nicht ? denn auch die Kollegen werden sich dreimal überlegen, mit welchen belastbaren Argumenten sie dem Richter in der Pressekammer eines deutschen Landgerichtes entgegentreten, wenn sie sich gegen den Vorwurf verteidigen müssen, die Persönlichkeitsrechte etwa dieser Lehrerin verletzt zu haben.

Mut von Journalisten ? er zeigt sich manchmal auch darin, nicht alles zu berichten, was schon recherchiert ist. Wir sind bereit, auf diese Sache bei neuen Erkenntnissen zurückzukommen. Vielleicht sogar mit dem Ergebnis, die Menschen aus dem Nahbereich der geschilderten Fälle versöhnlich zu stimmen.

Journalismus, wie wir ihn betreiben, bleibt eine Gratwanderung. Wieder zu besichtigen am kommenden Donnerstagabend, 22.15 Uhr: AKTE 05 !

Ihr
Ulrich Meyer

Textquelle: www.sat1.de/tvmagazine/akte/kolumne/32452/index.php

Interessant ist ebenfalls das Forum von Sat1 zu diesen Vorfällen:

www.sat1.de/meinsat1/foren/beitraeg....r_id=51&the_id=415269

Ich habe ähnliche Erfahrungen von Reaktionen mit Behörde, Schulleitung, Lehrer und Eltern,nachdem ich den Weg der Öffentlichkeit gewählt hatte.

Ihr Fall ähnelt sich sehr mit dem Unserem. Zufall??? Ganz sicher nicht!

Weiterhin interessante Meinungen zu dem Fall:

www.zossen.de/forum/showtopic.php?threadid=91&pagenum=1


Mit lieben Grüssen

Petra Litzenburger







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<Angelika>
unregistriert

Erstellt am 21.03.2005 - 21:02

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Liebe Frau Litzenburger!

Ganz herzlichen Dank schon einmal - meine mail ist gerade an Sie rausgegangen.

Ich erlaube mir einfach mal zu sagen, dass ohne die Ermittlungen und die Unterstützung von SAT1 das Verfahren bereits im Januar eingestellt worden wäre.

Jetzt ist das Geheul über die "bösen Medien" und die angeblich unfairen Methoden der Eltern groß.

Was dabei völlig vergessen wird:

Wir haben niemanden darum gebeten, unsere Kinder zu schlagen!

So, und nun stürze ich mich erstmal auf die Leseempfehlung von Blues


Viele Grüße und vielen Dank für Ihr Interesse!


Angelika







PetraLitzenburger
Adminstrator




Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 43
Nachricht senden Erstellt am 21.03.2005 - 21:26

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Angelika schrieb
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Jetzt ist das Geheul über die "bösen Medien" und die angeblich unfairen Methoden der Eltern groß.


Kommt mir bekannt vor.


Angelika schrieb
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Ich erlaube mir einfach mal zu sagen, dass ohne die Ermittlungen und die Unterstützung von SAT1 das Verfahren bereits im Januar eingestellt worden wäre.



Auch ich wurde erst durch den Druck der Öffentlichkeit ernstgenommen.

Leider haben immer noch viele Eltern Angst diesen Weg zu gehen. Sie glauben, dass Ihre Kinder darunter leiden.



Ihre Mail habe ich erhalten und habe auch schon geantwortet.

Liebe Grüsse

Petra Litzenburger





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GeorgMohr
Moderator




Status: Offline
Registriert seit: 15.12.2004
Beiträge: 62
Nachricht senden Erstellt am 24.03.2005 - 01:27

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Wunderbar!

Wir sind uns einig - endlich ein paar Verantwortung tragende Eltern mit der so oft beschworenen Civilcourage.
Ein Dutzend in ganz Deutschland für diese gerechte Sache - und wir "rollen diese Mischpoke auf".

Viele wissen, dass ich dies schon lange für unbedingt nötig halte - der Kinder wegen.
Und ich stelle all mein Fachwissen und meine Erfahrung zur Verfügung !

Wo gibt es denn das: Polizei lehnt Annahme von Anzeige ab ?!

Sowieso Anzeigen immer in Ruhe zuhause selbst formulieren, auf Kopie der Seite 1 "Original dieser Anzeige X Seiten erhalten" schreiben und offiziellen Eingangsstempel mit Unterschrift draufsetzen lassen.

Wenn dies abgelehnt wird, Einschreiben mit Rückschein plus Dienstaussichtsbeschwerde an Innenministerium und erneute Strafanzeige gegen diesen Beamten wegen Rechtsbeugung im Amt oder ähnlich. Nur zu zweit hingehen - Zeugen ! Polzei nie überraschend ohne Durchsuchungsbefehl ins Haus lassen. Keinen Überrumpelungseffekt dulden ! Sollen sich unter Nennung ihres Anliegens schriftlich einen Termin bei Ihnen erbitten. Soviele Zeugen wie möglich dabei haben - jene kommen auch meist zu zweit - als ob einer allein nicht reden und hören könnte. Was glauben Sie, warum die immer zu zweit sind ?
Rechtsanwalt fragen und mal selbst Strafgesetz lesen. Internet www.dejure.de. Kommentare unter www.google.de - Strafgesetzbuch. Kostet Zeit ! Geduld !

Sofort Schulstreik zur Abwehr von Gefahr für Leib und Seele der Kinder schriftlich erkl#ren (EinschreibenRuckschein!)!
Auf bisherige Bemühungen und NOTSTAND berufen !

Eine(n)von Ihnen zu fotographieren beauftragen.

Scharf am Rande der Legalität entlang Demonstration der ganzen Klasse - Schüler und Eltern und Sympathisanten - am Schuleingang, am Lehrerparkplatz überlegen: die Lehrerin müsste sich durch den Pulk der Streikenden zwingen müssen - modernes Spießrutenlaufen. Dazu Polizeischutz anfordern - 5 Minuten vorher.

Ich wünsche den Betroffenen viel Mut und noch mehr Kraft !

Ihr Georg Mohr





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GLÜCKLICHE KINDERGESICHTER MACHEN GLÜCKLICH !
"lehren" ist "begleiten beim Lernen"
"erziehen" ist hilfreich begleiten beim Erwachsen-Werden und ist vorrangig vor "Stoff eintrichtern"

<Angelika>
unregistriert

Erstellt am 24.03.2005 - 08:39

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Hallo, Herr Mohr!

Als mir die betroffene Familie berichtete, dass man sie in der Polizeiwache abgewiesen und zum Schulamt geschickt habe, bin ich in Begleitung zur Wache spaziert und habe dort selbst (gegen Stempel und Unterschrift) eine Anzeige in dieser Wache abgegeben.

Im nächsten Fall hat sich die Familie einfach direkt und schriftlich an die Staatsanwaltschaft gewandt - dies ist eindeutig der bessere Weg.
Inzwischen ist es auch übrigens auch möglich, online Anzeige zu erstatten.

Gegen den ermittelnden Beamten und gegen den untätigen Schulrat habe ich Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht.

Das Ministerium des Inneren, das Ministerium für Bildung und diverse andere Institutionen wurden durch mich - aber auch durch andere Familien, genauestens über unsere Fälle informiert und ermitteln derzeit.
Auch diverse Medien werden durch uns ständig auf dem Laufenden gehalten.

Der Schulstreik ist in Planung - wir haben einen guten Weg gefunden, wie wir mit wenig Aufwand und ohne die Kinder zu belasten viel erreichen können.

Das Kuriose an der Sache ist, dass der Gegenseite nichts anderes einfällt, als mich per Gerüchteküche anzugreifen und die Strafanzeigen als "persönlichen Rachefeldzug" darzustellen.

Damit macht man sich keine Freude - vor allen Dingen nicht bei den anderen betroffenen Familien, die dadurch quasi als Lügner und Trittbrettfahrer hingestellt werden. Wenn man es nötig hat, in solche Schubladen zu greifen, ist das schon bezeichnend!

Ich freue mich jedenfalls sehr darüber, diese Seiten und den Verein gefunden zu haben, denn es wird allerhöchste Zeit, diese ganzen Fälle auf eine politische Ebene zu stellen und so für alle Kinder etwas zu erreichen.


Ganz liebe Grüße an alle Mitstreiter


Angelika
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Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 03:35    Titel: Seite 2 Antworten mit Zitat

Ersteller

<Guest>
unregistriert

Erstellt am 24.03.2005 - 08:48

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Das Kuriose an der Sache ist, dass der Gegenseite nichts anderes einfällt, als mich per Gerüchteküche anzugreifen und die Strafanzeigen als "persönlichen Rachefeldzug" darzustellen.

Ja, diese Methode ist bekannt...- später mehr dazu.
Bei uns beliebt: die Menschen, die sich trauen, solcherlei Dinge anzuzeigen, als "psychisch neben der Spur" zu diffamieren!
Das sind Methoden, wei sie auch bei der Stasi üblich waren (oder noch viel früher!)

Gerade erst wurde ich wieder vor der "Macht der Behörden" gewarnt..., was mich nicht hindert, auf Seiten der betroffenen Kinder und ihrer Familien zu sein.

LG Guest




<Momo86>
unregistriert

Erstellt am 31.03.2005 - 09:22

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Hallo Angelika,

heute morgen ist die Seite www.zossen.de jedenfalls nicht (mehr) zu erreichen....


Zufall oder Absicht?

Grüße, Momo




<Angelika >
unregistriert

Erstellt am 31.03.2005 - 10:00

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Hallo Momo!

Ja, ich hatte auch gerade einen Anruf deswegen - aber nun ist die Seite wieder online.

Kann 1000 Gründe haben - Serverausfall, Wartungsarbeiten - ich will bei dem herrlichen Wetter gar nichts böses denken

Viele Grüße und bis bald

Angelika






Angelika
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Nachricht senden Erstellt am 16.04.2005 - 15:02

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www.sat1.de/meinsat1/foren/beitraeg....f56f1e43153&Snummer=2
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Momo86
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Nachricht senden Erstellt am 16.04.2005 - 22:09

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Ich hab`s gelesen. Halt`uns bitte auf dem Laufenden.

Ich drück` die Daumen für die Kinder!

LG Momo




Angelika
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Nachricht senden Erstellt am 19.04.2005 - 23:06

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Ein schöner Beweis praktizierter Demokratie:

Das Zossener Forum (10 Seiten - über 5.000 Seitenaufrufe) wurde heute KOMPLETT gelöscht.
Angeblich wegen einzelner Beleidigungen.
Sollte es dem Webmaster nicht möglich sein, diese gezielt zu löschen?

Ich bin dort selbst wiederholt persönlich angegriffen worden und versichere ausdrücklich, dass ich nicht um die Löschung der Beiträge gebeten habe









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Nachricht senden Erstellt am 21.04.2005 - 14:47

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Hallo allerseits.


DER ZOSSENER SCHULTHREAD IST WIEDER ONLINE


So, nun haben wir Infos über die Hintergründe der Löschaktion.

Frau H. (die wegen Mißhandlung mehrfach angezeigte Schulleiterin) höchstpersönlich fühlte sich durch das Forum beleidigt und hat ihre Anwälte bemüht ...

Glücklicherweise hat sich die Stadt Zossen sofort bereit erklärt, die Verantwortung für das Forum zu übernehmen und verfügt, dass die Beiträge wieder eingestellt werden.

Man hat es NICHT geduldet, dass die besorgten Eltern und alle in dieser Angelegenheit interessierten Bürger mundtot gemacht werden.

Man hat NICHT daran mitgewirkt, die Vorfälle wie in der Vergangenheit unter den Teppich zu kehren und zu vertuschen - das zeugt von Zivilcourage und Interesse an der Wahrheitsfindung. Dafür unseren Respekt!

Frau H. hat sich mit dieser Aktion ein grandioses Eigentor geschossen. Wenn man seine Kritiker mit Mitteln der willkürlichen Zensur mundtot machen möchte, statt für eine lückenlose Aufklärung der Fälle zu sorgen, dann spricht das eine deutliche Sprache.



Wir Eltern haben von Anfang an das Gespräch gesucht.

Die Klasse 1b hat sogar die Staatsanwaltschaft schriftlich darum gebeten, alle Kinder durch Psychologen befragen zu lassen.

Wir haben ein Interesse an der Aufklärung der Vorfälle - die angezeigte Lehrkraft offensichtlich nicht.

Dafür verteilt sie neuerding in den Pausen auf dem Schulhof Gummibärchen

Ob das noch hilft???






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Nachricht senden Erstellt am 20.05.2005 - 10:52

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SO GEHT DAS ALSO ?

Wir teilten dem Staatlichen Schulamt in Wünsdorf schriftlich mit, dass unsere Tochter nach einer Woche Unterricht regelmäßig erkrankt, weil sie laut ihren Erzählungen und den Berichten anderer Kinder und Erwachsener derartig gemobbt wird, dass sie den Druck nicht mehr ertragen kann.


§ 1631 BGB
Inhalt und Grenzen der Personensorge

(2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.

So, nun sitzen wir Eltern in der Klemme, denn wir sind verpflichtet, auf die Einhaltung dieses Rechts zu achten, da wir uns sonst strafbar machen.

Schicken wir unser Kind nicht zur Schule, verstoßen wir gegen die Schulpflicht ? was also sollen wir tun?

Das Schulamt hatte am 09. Mai die Antwort parat:

Wir haben eine unkomplizierte Lösung für Sie: Wir schicken IHR KIND einfach zu einer anderen Schule, melden sie sich bitte umgehend mit Ihrem Kind bei der dortigen Schulleiterin.

Ich habe dort nachgefragt und man würde unser Kind aufnehmen ? klar, MUSS man ja.
Ich habe auch für 2 Bekannte gefragt, die speziell an dieser Schule sehr interessiert sind, und gern dorthin wechseln möchten, und bekam zur Antwort, dass die Klasse recht groß und extrem schwierig sei. Man habe eine große Anzahl ?Problemschüler? in dieser Klasse und sei garantiert nicht daran interessiert noch mehr Schüler aufzunehmen.


Nun fange ich an zu grübeln ...
Mein Kind hat nichts böses getan und soll die Schule wechseln ? das wird sie wundern.
Die neue Klasse wäre noch größer als die jetzige, sehr schwierig und voller Problemschüler.
Mein Kind würde von seinen Freunden, Mitschülern und Geschwisterkindern getrennt ...

Ob das gut ist?
Ob das gesundheitlich förderlich ist?
Ob das pädagogisch vertretbar ist?

Aber das Schulamt hat ja noch ein Bonbon für uns parat.

? Sollten Sie mit dieser unkomplizierten Lösung des Problems nicht einverstanden sein, bitte ich Sie, auf einen formalen Widerspruch zu verzichten und sich an Herrn B. als zuständigen Schulrat zu wenden.

Wir werden gemeinsam sicher noch einen anderen Weg finden, um eine eventuelle Verletzung der Schulpflicht zu vermeiden.?

Was ist das nun wieder?
Will man uns eventuell wirklich helfen, auch wenn wir die ?unkomplizierte Lösung?, die unser Kind EXTREM benachteiligen würde nicht wünschen?

Neugierig vereinbaren wir einen Termin und hören uns die Vorschläge an.

Man teilt unsere Sicht der Dinge nicht, will dies aber nicht begründen.
Wir fragen, was zum Schutz der Kinder unternommen wurde ? und bekommen keine Antwort, da dies nicht das Thema sei, und ein Ermittlungsverfahren läuft.
Der Schulrat beginnt jedoch zu überlegen, welche Schule uns denn gefallen könnte ...

Entfernungsgemäß käme G. in Frage ? und dann kommt eine SEHR überraschende Aussage:

Ach nein, das geht ja nicht ? dort hat man ja FLEX.

Das verstehe ich nun überhaupt nicht. Warum soll das nicht gehen ? in unserer Schule wird das doch gerade mit 2 Klassen praktiziert ? oder doch nicht? Weil die Mehrheit der Eltern sich dagegen ausgesprochen hat?
Uns liegen seitens der Schule immer noch keine Informationen vor, und das Schuljahr neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende zu.

Wir geben zu bedenken, dass es noch mehr Eltern und Kinder gibt, die große Probleme haben, und ob man die nun auch alle nach D. oder G. schicken möchte?
Das wird von Fall zu Fall entschieden, heißt es darauf.

Ergebnis: Wir wünschen uns dringend, dass unsere Tochter wieder eine Schule besuchen kann. Wir wünschen uns aber auch, dass die Verhältnisse vor Ort geklärt und überprüft werden, für ALLE Kinder. Die Lösung des ?Problems? kann nicht darin bestehen, allen Kindern, die sich beklagen eine ?Strafversetzung? an eine andere Schule anzubieten.


Die Klassenleiterin unserer Tochter sagte beim letzten Elternabend einen Satz, der mir
sehr imponiert hat:

Gewalt beginnt für mich da, wo Kinder Angst haben zur Schule zu gehen.

Recht hat sie!


Angelika










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Dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut, dem Glücklichen ist jedes Unkraut eine Blume.

Angelika
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Beiträge: 119
Nachricht senden Erstellt am 26.05.2005 - 08:25

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VORAB PER TELEFAX
EINSCHREIBEN/RÜCKSCHEIN
Staatliches Schulamt Wünsdorf
Herrn B.
Verwaltungszentrum B
Hauptallee 116/7

15838 Zossen OT Wünsdorf




Ihr Schreiben vom 09. Mai 2005



Sehr geehrter Herr B.!


Wir beziehen uns auf das mit Ihnen geführte Gespräch am 19. Mai 2005 im Staatlichen Schulamt in Wünsdorf und bitten hierdurch, wie auch bereits im Gespräch erwähnt, um ein schriftliches Protokoll.

Leider konnten Sie uns nicht erklären, was ihre abweichende Sicht auf die Vorgänge in der Goetheschule sachlich begründet.

Sie konnten weiterhin nicht darlegen, welche Maßnahmen seitens Ihrer Behörde zum Schutz der Kinder ergriffen wurden, obwohl Ihnen im Februar 2005 ein neuer Übergriff gemeldet wurde.

Um eine ?Verletzung der Schulpflicht? unsererseits abzuwehren, schlugen Sie leider lediglich die Versetzung unserer Tochter an eine andere Schule vor, was K. extrem benachteiligen würde, denn als unschuldiges Opfer soll sie von Freunden, Mitschülern und Geschwistern getrennt werden um in eine Klasse zu wechseln, die von der dortigen Schulleiterin als sehr problematisch eingestuft wurde.

Da wir mit unserem Problem nicht allein dastehen, wurde am Freitag, den 20. Mai 2005 eine Besprechung einberufen, in der alle betroffenen Eltern nach Lösungswegen suchten.

Wir gegen davon aus, dass es Ende Juni/Anfang Juli zu einer Entscheidung der Staatsanwaltschaft kommt, und sich somit ein Teil unseres Problems klären wird.

Bis dahin sind wir übereingekommen, von unserem Recht auf Hospitation Gebrauch zu machen und die Klasse 1b ganztägig zu besuchen. Verschiedene Eltern der 1 b werden die Klasse ab Dienstag, den 31. Mai 2005 im Wechsel begleiten.

Wir denken, dass wir hier eine gute Lösung für die zu überbrückende Zeit gefunden haben und sehen Ihrer schriftlichen Zusage für diese unkomplizierte Lösung entgegen.


Mit freundlichem Gruß


Angelika B.






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Erika
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Nachricht senden Erstellt am 26.05.2005 - 21:40

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Hallo Angelika,

gute Idee, die Hospitation in der Klasse! Dann haben die Kinder sozusagen ihre Leibwächter. Die Eltern könnnen aufpassen, dass den Kindern nichts angetan wird. Sicher ist sicher!

Da werden sich die Lehrer sicher sehr freuen.

Ihr habt vollkommen Recht. Es darf nicht sein, dass die Täter bleiben dürfen und die Opfer gehen müssen.

Meine Söhne haben ja einen Schulwechsel hinter sich. Ich hätte zu wenig Beweismaterial für den Psychoterror gehabt. Eine Anzeige wäre nicht erfolgreich gewesen. Ein Schulwechsel bringt wirklich auch Nachteile für Kinder und auch Eltern mit sich. Leider hatten wir keine andere Wahl, und der Schulwechsel war auf jeden Fall die richtige Entscheidung in unserem Fall.

Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

Viele Grüße
Erika

[Dieser Beitrag wurde am 26.05.2005 - 21:42 von Erika aktualisiert]





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BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 03:36    Titel: Seite 3 Antworten mit Zitat

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Angelika
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Hallo Erika!

Die Hospitation wurde seitens der Schule (mit Unterstützung des Schulamtes) abgeleht.

Man darf an dieser Schule immer nur maximal 2 Stunden hospitieren, und das auch nur nach langfristigen Genehmigungsverfahren - auch das spricht für sich.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits seit November aufgrund der vorliegenden Strafanzeigen und wir rechnen in Kürze mit einer Entscheidung, zumal das neue Schuljahr in 1 1/2 Wochen beginnt.

Wie so oft entsteht auch aus schlimmen Situationen etwas Gutes:

www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10530686/61939/

Viele Grüße

Angelika





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Angelika
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Nachricht senden Erstellt am 13.08.2005 - 10:04

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Hallo, liebe Leser und Mitstreiter!

Ich möchte euch zum Wochenende die neuesten Informationen nicht vorenthalten:

Die Staatsanwaltschaft hat die uns bekannten Ermittlungsverfahren gegen die Schulleiterin Frau H. eingestellt.

Das ist zwar aufgrund der Tatsachenlage völlig unverständlich, aber durchaus üblich. Durch unsere Arbeit mit anderen Elterninitiativen kennen wir die Abläufe schon, und somit kamen diese Beschlüsse fast erwartungsgemäß.

Wir haben nun kurz mit allen Betroffenen und Anwälten die Begründungen studiert,
es war allen Beteiligten jedoch bereits vorab klar, dass nun das Widerspruchsverfahren eingeleitet wird.

Alle Anzeigenerstatter werden sich in den nächsten Wochen per Beschwerde an die Generalstaatsanwaltschaft wenden. Leider hielt es die Staatsanwaltschaft für angemessen, zu diesem Zeitpunkt die Akte der Gegenseite zur Verfügung zu stellen, obwohl für uns eine 2-wöchige Frist läuft, aber auch das ist kein Hinderungsgrund, denn uns liegt genug Material vor, um die Rückgabe gelassen abzuwarten und die Beschwerden sind bereits gut vorbereitet.

Wir bedauern zwar, dass sich durch die Einstellungen eine zeitlich Verzögerung ergibt, sehen den endgültigen Ausgang dieser Verfahren aufgrund der gesammelten Informationen und Beweise aber immer positiver.

Dies war keine endgültige Klärung sondern nur der erste Schritt in einem langen Verfahren ? die Aufforderung zum Tanz.

Das Schulamt und die Schulleitung haben die Betroffenen nun natürlich gezwungen, eigene Schutzmaßnahmen für ihre Kinder zu ergreifen.

Durch Anrufe von anderen Müttern bekam ich Informationen über die derzeitigen Klassenstärken und mein Eindruck verstärkt sich immer mehr. Klassen mit 13-14 Schülern sind dort inzwischen keine Seltenheit mehr und allein gestern Nachmittag hörte ich von 3 weiteren ?Aussteigern?.

In der Schule spiel man zum großen Amusement der Schüler ?Vogel Strauß? und ruft längst abgemeldete und umgeschulte Schüler weiterhin jeden Tag auf und vermerkt sie als ?fehlend?. Das hat schon fast etwas Rührendes ...

Der vom Schulamt befürchtete ?Schultourismus? hat eingesetzt und die Abstimmung mit den Füßen ist erfolgt und setzt sich fort. Die Eltern schauen sich in den leeren Klassen um, verfolgen Personalentscheidungen, die Schulpolitik, das Klima und kommen ins Grübeln ...

Viele Grüße und ein schönes Wochenende!

Angelika






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Erika
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Nachricht senden Erstellt am 13.08.2005 - 22:08

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Hallo Angelika,

mit welcher Begründung wurde das Verfahren denn eingestellt? In eurem Fall gab es doch wirklich handfeste Vorfälle.

Ebenso ein schönes Wochenende für alle trotz 80 % Regenwahrscheinlichkeit für morgen (im Norden).

Erika





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Angelika
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Nachricht senden Erstellt am 16.08.2005 - 08:49

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Hallo Erika!

Wenn du möchtest maile ich dir gern alle Bescheide, heute nur ein paar Highlights aus der Begründung der Einstellung:


Frau Staatsanwältin Hahn schreibt:

"Die Ermittlungen haben ergeben, dass es in der gemäß Ihrer Anzeige bezeichneten Schulstunde vom 15.11.04 zwischen Ihrer Tochter und der Beschuldigten als unterrichtende Lehrerin tatsächlich zu einer Auseinandersetzung gekommen ist.
Ausgangspunkt dafür war, dass Ihre Tochter mit dem Stuhl, auf dem sie saß, kippelte und deshalb von der Beschuldigten ermahnt wurde.

Ihre Tochter hat dazu folgende Angaben gemacht:

Ich habe in der Stunde mit dem Stuhl gekippelt. Sie hat zu mir gesagt, dass ich nicht kippeln soll. Dann hat mich Frau H. gehauen. Sie hat mich in die linke Seite, Hüfthöhe einmal geboxt. Das hat weh getan.

Die Frage, in dem dazu geführten Ermittlungsverfahren war, ob ein Schlagen in den Hüfte tatsächlich stattgefunden hat und ob dieser Schlag die Erheblichkeit und Qualität einer im Sinne einer vorsätzlichen Körperverletzung verursachten Gewalteinwirkung und Schmerzhaftigkeit und/oder Verletzungsfolgen (z.B. Prellungen, Hämatom o.ä.) erreicht hat.

Da es andere glaubhafte Zeugen für diese Handlung außer K. selbst, nicht gab, wurde dazu in dem aussagenpsychologischen Gutachten nach umfangreicher Exploration Ihres Kindes und deren Aussagen wie folgt Stellung genommen.

Danach haben wohl - wie auch von der Beschuldigten eingeräumt -während der Zurechtweiseung der K. durch die Beschuldigte körperliche Berührungen stattgefunden. Darin eingeschlossen sind möglicherweise Berührungen "zum Teil auch in unangemessener Form" erfolgt.

Es mag eine kurzzeitige Schmerzreflexion empfunden worden sein, die jedoch im Vergleich zu der damit beabsichtigten symbolischen Missbilligung seitens der Beschuldigten unerheblich ist und nicht die Tatbestandsmäßigkeit einer Körperverletzung erfüllt."



Nun habe ich folgende Fragen:

Ist es wirklich üblich und angemessen, seine Missbilligung möglicherweise durch Berührungen in " zum Teil auch unangemessener Form" zum Ausdruck zu bringen?


Warum wird nicht der gesamte Verlauf dieser besagten Stunde gewürdigt und vor allen Dingen: Warum wurde nicht alle zur Verfügung stehenden Zeugen vernommen?


Nun ja, damit wird sich zu gegebener Zeit die Generalstaatsanwaltschaft befassen.


Viele Grüße

Angelika





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PetraLitzenburger
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Nachricht senden Erstellt am 23.08.2005 - 13:38

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Der Videobeitrag von SAT 1 über die Goetheschule in Zossen kann unter folgendem Link angesehen werden:


http://www.emgs.de/presse/index.html



Freundliche Grüsse

Petra Litzenburger







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Erika
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Nachricht senden Erstellt am 23.08.2005 - 21:18

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Hallo Angelika,

jetzt kann ich mir in etwa ein Bild machen, warum das Verfahren eingestellt wurde. Danke für das Angebot, mir alle Bescheide zuzuschicken.

Hallo Petra, das Video habe ich mir schon vor einigen Tagen angeschaut, sehr interessant. Unsere Erfahrungen hätten auch ein interessanter "Film" werden können. Ich bin vor 2 Jahren nicht darauf gekommen, mich an Fernsehsender zu wenden und hätte auch nicht erwartet, dass so etwas gesendet wird.

Viele Grüße
Erika







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Angelika
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Nachricht senden Erstellt am 24.08.2005 - 11:46

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Erika schrieb
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Hallo Angelika,

jetzt kann ich mir in etwa ein Bild machen, warum das Verfahren eingestellt wurde. Danke für das Angebot, mir alle Bescheide zuzuschicken.

Viele Grüße
Erika




Hallo Erika!

Es geht noch einen Zahn schärfer:

Eine andere Mutter bekam folgendes mitgeteilt:

"Ihr Sohn (Anmekung: 7 JAHRE alt) wurde zu einer angeblich an ihm begangenen Körperverletzung von der Polizei gehört. Er hat darin behauptet, die Beschuldigte habe ihn geschlagen und gekniffen. Allerdings konnte ihr Sohn nicht beschreiben, zu welcher Zeit in in welcher konkreten Situation welche Handlungen stattgefunden haben sollen."


Dieses Kind war vor den Vorfällen ein ganz noraler Junge - hierfür gibt es sogar Gutachten incl. Videomaterial, weil aufgrund einer ADS Untersuchung eine Familienstudie angefertigt wurde.

Der momentane Stand: Der Junge hat so schwere Störungen, dass er 8 Wochen stationär behandelt werden muss. Laut diversen Gutachten und Empfehlungen war es zwingend erforderlich, dass er die Schule wechselt, was nach zähem "Kampf" mit dem Schulamt inzwischen auch genehmigt wurde.

Pech für den Jungen: Das 7-jährige Kind hat es versäumt, sich direkt nach den Vorfällen Aktennotizen anzufertigen. Wir werden die Kindergärten der Region ermuntern, die Kinder zukünftig vor Einschulung darin zu unterrichten.

Abgesehen davon liegen mir sehr merkwürdige Protokolle vor, in denen das Kind Situationen haargenau schildert ... aber damit darf sich bereits die Generalstaatsanwaltschaft befassen.

Alle betroffenen Kinder haben inzwischen die Schule gewechselt und/oder arbeiten daran.

Interessant in diesem Zusammennhang: Ich kenne inzwischen viele Familien, die aufgrund anderer Vorfälle ebnfalls diese Schule verlassen haben, ohne in die aktuellen Anzeigen verwickelt zu sein.

Ebenfalls sehr interessant: Für den oben geschilderten Fall wurde kein Gutachten angefertigt - warum?

Auch interessant: Es gibt weitere Augenzeugen für die geschilderten Vorfälle. Diese wurden der Polizei und der Staatsanwaltschaft namentlich benannt - und nie befragt ... warum?

Ich könnte diese Liste endlos fortseztzen, aber ich denke die Tendenz ist ersichtlich.

Was ich mir wünsche:

Liebes Schulamt - sei einmal mutig, und lass alle Kinder die dies wollen diese Schule verlassen.
Damit wäre der Fall ganz unbürokratisch und schnell erledigt.

Viele Grüße

Angelika

[Dieser Beitrag wurde am 24.08.2005 - 11:49 von Angelika aktualisiert]





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Nachricht senden Erstellt am 10.09.2005 - 20:44

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Liebe EMGS´ler!

Ich möchte mich heute im Namen aller Beteiligten GANZ herzlich für eure Unterstützung bedanken.

Petra war so nett, die Bilder von unserer neuesten Aktion einzustellen. Hier überschlagen sich momentan die Ereignisse und ich komme mit den Updates nicht mehr hinterher.

www.emgs.de/elternaktiv/bilderzossen.html

Hier seht ihr die Gesichter zu den Strafanzeigen.

In der letzten Woche sind leider 2 weitere hinzugekommen und so muss ich wohl die Überschrift dieses Threads ändern.

Vielen Dank für die Mails, Ideen, Beiträge, die moralische Unterstützung und das Einstellen unserer Fotos und Videos!


Angelika

www.zossen.de/forum.php

-> Gästebuch 2004
-> Warum wurde das Schulthema ....



[Dieser Beitrag wurde am 10.09.2005 - 20:47 von Angelika aktualisiert]





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Nachricht senden Erstellt am 11.09.2005 - 20:29

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Hallo Angelika,

tolle Aktion, ich habe mir die Bilder angesehen und auch in euer Forum hereingeschaut.

Es ist kaum zu glauben, was Eltern auf die Beine stellen müssen, um etwas ganz Normales, nämlich menschenwürdiges Lehrerverhalten zu erreichen.

Weiterhin viel Erfolg!

Erika





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PetraLitzenburger
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Nachricht senden Erstellt am 21.11.2005 - 00:02

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Aktuelles Update und Zusammenfassung.

(Zusammengefasst von der Elternintiative Zossen)

In diesem Monat jähren sich die ersten Strafanzeigen gegen die Leiterin der Goetheschule in Zossen.

Wir nehmen dies zum Anlass, um alle interessierten Bürger detailliert über die Ereignisse zu informieren. Viele von Ihnen werden eine Kurzfassung der Chronologie der Ereignisse auch in ihrem Briefkasten vorfinden.

Diese Aktion findet statt, weil seitens der Schulleitung, des Schulelternsprechers und der Leiterin der Schulkonferenz eine sehr einseitige, lückenhafte und manchmal sogar falsche Informationspolitik betrieben wird. Solange in Konferenzen trotz diverser Angebote nicht mit, sondern in Abwesenheit über uns gesprochen wird, sehen wir uns gezwungen, interessierte Bürger auf diesem Weg zu informieren.


- Am 15. November 2004 berichten mehrere Kinder der Klasse 1b der Goetheschule von der Lehrerin, Frau H., mit einem Buch mehrfach gegen den Kopf geschlagen, gekniffen, geschüttelt, geboxt und festgehalten worden zu sein.

- Frau H. wird von 2 Müttern angesprochen, verweigert aber die Gespräche.

- Noch am 15. November erfolgt die erste Anzeige (Polizeiwache Z.).

- Das Schulamt in Wünsdorf (damaliger Leiter, Herr Dr. Viets) bekommt bereits am 16.November per Fax eine Kopie des Strafantrags.

- Das Schulamt bekommt am 18. November eine Dienstaufsichtsbeschwerde der Familie A. Wenige Tage später folgt die Dienstaufsichtsbeschwerde der Familie B. Diese wurden bis zum heutigen Tag nicht bearbeitet. Familie B. erhielt erst nach 6 Monaten aufgrund einer Beschwerde beim Bildungsministerium eine Eingangsbestätigung.

- Das Schulamt suspendiert die Lehrerin nicht und leitet auch kein Disziplinarverfahren ein. Die Lehrerin darf in der 1 b jedoch laut Aussage des Herrn Dr. Viets nicht mehr unterrichten; ein internes Ermittlungsverfahren wird abgelehnt.

- Die Polizei wird am 04. Dezember durch einen Politiker zu Familie B. geschickt und nimmt in deren Wohnhaus eine Strafanzeige auf. Bis zum heutigen Tag hat Familie B. trotz mehrfacher schriftlicher Anfragen keine Kopien der Protokolle und ihrer Zeugenaussage bekommen.

- Auf einer Elternversammlung der betroffenen Klasse wird einstimmig beschlossen, dass ALLE Kinder durch Psychologen befragt werden sollen. Dies geschieht nicht, statt dessen wird Hals über Kopf gegen vorherige Bestätigungen FLEX eingeführt und die Klasse wird aufgelöst.

- Aufgrund der Verschleppung der Ermittlungen wird nach vorhergehenden Warnungen an das Schulamt in Wünsdorf im Januar die Presse eingeschaltet. Akte 05 (SAT 1) und die Bild berichten über den Fall.

- SAT1 ermittelt innerhalb einer Woche 2 weitere Fälle körperlicher Misshandlungen durch dieselbe Lehrerin (7 und 10 Jahre zurück), in einem dieser Fälle werden laut dessen Aussage einem 9-jährigen Jungen mit einem Stuhl 2 Schneidezähne zerschlagen. (http://www.emgs.de/presse/pruegelschule.html)

- Nach Ausstrahlung dieser Berichte findet auf Betreiben des Schulelternsprechers, Herrn Furian, von einem Tag auf den anderen eine außerordentlich Elternkonferenz (ohne vorherige Bekanntgabe der Tagesordnung) statt, in der Herr Furian der beschuldigten Frau H. die Möglichkeit bietet, sich zu den Vorkommnissen zu äußern ? mit den betroffenen Eltern und Kindern wurde bis heute nicht gesprochen, sie wurden auch NICHT zu dieser oder anderen Konferenzen eingeladen.

- Unabhängig und in Unkenntnis dieser Ereignisse stellt eine weitere Familie äußerst negative Veränderungen an ihren Kindern fest, befreit diese vom Schulunterricht und lässt sie in aufgrund fehlender, wirklicher Kommunikationsbereitschaft seitens der Schule und des Schulamtes umschulen. Dies ist kein Einzelfall. Die Schülerzahlen sinken kontinuierlich weiter.

- Wir bekommen nach diversen Anfragen unserer Anwältin am 18. Februar 2005, nach 6 Wochen Wartezeit, endlich Akteneinsicht. In 3 Monaten wurden demnach nur 2 Kinder vernommen.

- Im Februar 2005 berichtet erneut ein Kind aus der Klasse 1b, von Frau H. gekniffen und geschlagen worden zu sein und bricht sein Schweigen über die Fälle im ersten Halbjahr. Schule, Schulamt und Staatsanwaltschaft werden informiert.

- Im Mai 2005 verschwindet bei der Staatsanwaltschaft in Luckenwalde die komplette Ermittlungsakte; sie konnte bis heute nicht vollständig rekonstruiert werden.

- Frau H. erwirkt eine einstweilige Verfügung, durch die versucht werden soll, die Meinungsäußerungen im Zossener Forum zu unterdrücken. Nur ein sehr geringer Prozentsatz wird tatsächlich gelöscht und darf ab dem 12. November sogar wieder eingestellt werden. Frau H. verzichtet gegen unsere Erwartungen darauf, die gegen sie erhobenen Vorwürfe gerichtlich überprüfen zu lassen.

- Ebenfalls im Mai wird ein Junge (1b) auf dem Schulhof so schwer von 2 Klassenkameraden verprügelt und gewürgt, dass seine Wirbelsäule und sein Kehlkopf untersucht werden müssen. Die Schule erachtete es nicht für nötig, die Eltern zu informieren. Eine Ärztin attestiert ihm aufgrund seiner Traumatisierung Schulunfähigkeit. Einige Kinder der 1b berichten, dass die Angreifer in diesem Fall zum Kreis der misshandelten Kinder gehören sollen. Die Schule und das Schulamt verweigern den Eltern Gespräche über die Vorfälle und verkünden in der Schulkonferenz, der Fall sei abgeschlossen. Dies ist nicht der Fall. Tatsache ist, dass inzwischen gegen die Schule und das Schulamt wegen unterlassener Hilfeleistung Anzeige erstattet wurde.

- Bei einem Gespräch im Schulamt wird angefragt, ob man bereit ist, sich mit der Gruppe der betroffenen Eltern zusammen zu setzen und die Sachlage zu besprechen. Dies wird seitens des Schulamtes abgelehnt. Ein Protokoll dieser Besprechung wird uns schriftlich verweigert.

- Im September 2005 berichtet ein Kind seinen Eltern, dass es bereits vor einem Jahr in der Goetheschule von Frau St. geschlagen wurde. Die Schulleitung, die Elternsprecher, der Schulelternsprecher und das Schulamt wurden im September 05 per Dienstaufsichtsbeschwerde einer anderen Familie über diesen Fall informiert, hielten es jedoch nicht für angemessen, die Eltern des betroffenen Jungen zu benachrichtigen.
Die Familie erstattete inzwischen Strafanzeige.

- Im September 2005 wird in der Goetheschule fälschlicherweise verkündet, dass alle Ermittlungsverfahren eingestellt wurden. Tatsache ist, dass 3 Verfahren eingestellt wurden, die Beschwerden hierzu gingen jedoch der Generalstaatsanwaltschaft fristgerecht zu und werden derzeit bearbeitet, d.h. dass das Ergebnis weiterhin offen ist. Inzwischen liegen 6 Strafanzeigen gegen Lehrer der Goetheschule und eine gegen das Schulamt in Wünsdorf vor. Ein Gerichtspsychologe bestätigt der Staatsanwaltschaft, dass es zu ?Berührungen in unangemessener Form? gekommen ist. Die Staatsanwaltschaft blieb den Eltern und der Presse gegenüber die Antwort schuldig, was man sich darunter vorzustellen hat. Die Kinder sprachen von Boxhieben, Kniffen, Durchschütteln, Ohrfeigen ? ist das damit gemeint?

- Im September 2005 beklagt sich ein weiterer Schüler darüber, von Frau St. geschlagen worden zu sein. Zufällig war dieser Junge Zeuge des voran geschilderten Falls. Auch in diesem Fall erstattete die Familie Strafantrag. Beide Familien suchten persönlich die Schule auf. Die beklagte Lehrerin wurde nicht hinzugezogen, die Schulleiterin entzog sich den Fragen der Eltern und schloss sich in ihrem Büro ein.

In der Zwischenzeit ist man seitens der Schule dazu übergegangen, Eltern, die sich beim Schulamt beschweren oder Anzeige erstattet haben, mit Strafanzeigen einschüchtern zu wollen.

Zusammenfassung der Ereignisse:

1. Allen Eltern wurden durch die Schulleitung Gespräche über die konkreten Vorfälle verweigert ? was dort nun natürlich bestritten wird.

2. Seitens des Schulamtes herrschte ebenfalls Schweigen ? man verweigerte den betroffenen Familien Aussprachen und Antworten. Statt dessen wurde dort eine völlig einseitige Negativliste über die Eltern geführt und der Staatsanwaltschaft vorgelegt.

3. Seitens vieler Eltervertreter wurde im Februar 05 moniert, dass die betroffenen Familien NICHT zu den Versammlungen eingeladen wurden, um ihnen die Möglichkeit zu geben, die Ereignisse aus ihrer Sicht zu schildern. Dieser Stil wird durch die Schulleiterin, die Leiterin der Schulkonferenz und den Schulelternsprecher jedoch bis heute fortgesetzt.

4. Im Juli lehnt die Schulkonferenz eine Mediation durch einen unabhängigen Mediator ab. Statt dessen wird Frau Schreiber im November 05 beauftragt, die betroffenen Familien zu befragen, ob diese mit einem vom Schulamt beauftragten Schlichter sprechen würden.

5. Da wir im Gegensatz zu den Lehrkräften und dem Schulamt immer GESPRÄCHSBEREIT waren und sind, nehmen wir diesen Vorschlag an, obwohl uns ausdrücklich bewusst ist, dass es sich möglicherweise NICHT um einen unabhängigen Mediator handelt.

6. Gleichzeitig bitten wir das Schulamt in Wünsdorf im November 2005 durch Frau Schreiber erneut um einen Gesprächstermin mit allen betroffenen Eltern der Goetheschule. Im Oktober 2005 fand dort ein Wechsel in der Leitung statt und wir wollen keinen Versuch ungenutzt lassen, vorurteilsfrei mit den nun Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.



Wir sind viele Familien, die jede für ihr eigenes Kind, und im Zusammenschluss mit anderen betroffenen Eltern auch für alle Kinder und Lehrer eine positive Entwicklung an der Goetheschule in Zossen fördern möchten. Unsere Ziele sind nicht Rache oder gute Zensuren für unsere Kinder ? wir setzen uns für ihr gesetzliches Recht auf eine gewaltfreie Erziehung (§ 1631 BGB) und somit ihre körperliche und seelische Unversehrtheit ein.

[Dieser Beitrag wurde am 21.11.2005 - 00:03 von PetraLitzenburger aktualisiert]





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geloescht



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BeitragVerfasst am: 06.02.2006, 13:48    Titel: Mediator abhanden gekommen Antworten mit Zitat

*

Dieser Text wurde heute durch die Elterninitiative für angst- und gewaltfreies Lernen im Zossener Forum veröffentlicht:



Die Mediation


Im Februar 2005 wurde bei einer Elternkonferenz in der Goetheschule erstmals durch eine Elternsprecherin eine Mediation angeregt.

Im Juli 2005 führte der Schulträger Verhandlungen im Schulamt und man einigte sich darauf eine Mediation durchzuführen.

Diese wird von der Schulkonferenz sofort abgelehnt. Die Maßnahme wird als Visitation bzw. Inspektion bewertet und ist unerwünscht.

Die Schulkonferenz schlägt im November 2005 einen eigenen Mediator vor.
Die Elterninitiative stimmt den Vorverhandlungen mit diesem Mediator sofort zu.

Im Dezember 2005 erhalten wir einen Brief der Goetheschule mit den Daten und versuchen seitdem, einen Termin zu vereinbaren. Diesen haben wir bis heute nicht bekommen, erhielten jedoch auf Nachfrage folgende Auskunft:

Der von der Schulkonferenz vorgeschlagene Mediator befindet sich nicht mehr in der BRD.
Er hat einen 4-jährigen Auslandsaufenthalt angetreten und steht nicht mehr zur Verfügung.


*
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chrissy



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BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 04:22    Titel: Meine Erfahrung................... Antworten mit Zitat

Hallo,

meine Erfahrungen waren ganz ähnlich.Meine Tochter wurde von ihrer Lehrerin auf die Arme und in den Rücken geschlagen, zudem vor der ganzen Klasse als "dumm" tituliert.

Meine Tochter ging direkt nach der Schule, mit 2 Freundinnen zur Direktorin, um dieses zu melden. Diese hatte es dann nicht für nötig befunden mich zu informieren, noch die Kinder ernst zu nehmen. Bei späterer Nachfrage, widerspricht sich die Aussage der Direktorin, mit denen der 3 Mädchen, lt. Direktorin sagten, die Mädchen"Meine Tochter sei lediglich leicht geschubst worden", dieses stritten alle 3 Mädchen unabhängig voneinander ab und gaben an gesagt zu haben, das sie geschlagen worden sei.

Da meine Tochter eine attestierte Prellung am Rücken hatte, zudem ein leichtes Hämatom, bin ich mit meiner Freundin zur Polizei gefahren um Anzeige zu erstatten. Dort wurde ich erst darüber ermahnt ob es nicht besser sei "An die Noten zu denken" und den Mund zu halten, dann wurden wir ausgelacht, zudem meinte ein BEAMTER" Wir wären doch alle mal jung gewesen und hätten es das ein oder andere Mal schon verdient. Nachdem ich mich von meiner Sprachlosigkeit erholt hatte, habe ich auf die Anzeige bestanden, die dann auch aufgenommen wurde.

Nach ein paar Tagen und einen weiteren Gespräch mit Direktorin, Lehrerin und Kind, sind wir uns erstmal daraufhin einigt geworden, das unsere (auch auf eigenen Wunsch wegen Freunden) Tochter wieder in die Klasse geht, mit der Option jederzeit die Klasse wechseln zu können.

Wieder ein paar Tage später ein Anruf von der Kripo, das mit der Direktorin gesprochen worden, und da jetzt ja alles wieder in Ordnung sei, könne ich doch die Anzeige zurückziehen. Dieses tat ich nicht.

Mit meiner Tochter, bin ich selbst zum Schulpsycholischen Dienst gegangen, dort erhielten wir zwar viel zuspruch, allerdings können die auch nichts gegen diese Lehrerin unternehmen, obwohl es dort bekannt ist was diese Frau unseren Kindern antut. Wir sind nicht die ersten.

Zum Punkte schlechte Noten sei noch gesagt, das meine Tochter ein Zeugnisdurchschnitt von 2,4 bekam.

Nicht aufgeben, den Kind den Rücken stärken und sich austauschen, darüber reden bei jeder Gelegenheit das hilft einen selbst und macht es auch über den Schulhof hinaus bekannt.

MfG Chrissy
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geloescht



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BeitragVerfasst am: 15.02.2006, 12:29    Titel: Die Ereignisse gleichen sich Antworten mit Zitat

Liebe Chrissy!

Herzlich willkommen bei EMGS! Toll, dass sich immer mehr Familien trauen, öffentlich über ihre Erlebnisse zu spechen.

Die Abläufe ähneln sich auf erschreckende Art und Weise, und darum ist es wichtig, dies zu publizieren, um andern Eltern mit den eigenen Erfahrungen helfen zu können.

Das erste Trostpflaster, als ich auf diese Seite stieß, war:

Wir stehen mit diesem Problem nicht allein da. Überall in dieser bunten Republik gibt es Familien une Elternvertreter, die gegen ähnliches Unrecht ankämpfen.

Wie ist denn der aktuelle Stand bezüglich eurer Strafanzeige?


Viele liebe Grüße

Angelika
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chrissy



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BeitragVerfasst am: 16.02.2006, 08:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Angelika,

ich habe bisher nichts weiter gehört, im Januar hat meine Tochter ihre Angaben bei der Polizei gemacht, dort wurde mir allerdings schon gesagt, das das Verfahren mit ziemlicher Sicherheit eingestellt wird. Von der Staatsanwaltschaft ist bisher nicht gekommen.

LG Chrissy
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geloescht



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BeitragVerfasst am: 18.02.2006, 14:30    Titel: Einstellung? Antworten mit Zitat

Hallo Chrissy!

Ist ja interessant.
Da scheinen die Beamten ja das Ergebnis vorab zu kennen - wie kann das sein?

Nun ja, die Staatsanwaltschaft kann nur mit dem arbeiten, was sie von den Ermittlungsbeamten zur Verfügung gestellt bekommt - um es einmal vorsichtig auszudrücken.

Gegen einen offensichtlich falschen Einstellungsbescheid kann man sich per Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft und sollte auch dies nicht gelingen, per Klageerzwingungsverfahren wehren.

Wir alt sind denn die betroffenen Kinder?

Viele Grüße

Angelika
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