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Kompetenz von Schulämtern etc.

 
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NIKI



Anmeldedatum: 12.09.2009
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 16.02.2010, 18:02    Titel: Kompetenz von Schulämtern etc. Antworten mit Zitat

Hallo Ihr,
vor allem aber auch Courage und andere auf dem Gebiet ausgebildete...
Ich komme mir irgendwie vera....schaukelt vor.... also ehrlich mal.

Als ob man nicht schon genug um die Ohren hat- @ M.- kannst doch bestätigen- gell?- kommt immernoch mehr hinzu.
Aber auch nur, da eins halb abgearbeitet ist und man Zeit hat sich der nächsten Problemlösung zuzuwenden.

Immer schön pö a pö- eins nach dem anderen. Cool

Also bin ich nun beim Thema " Förderschwerpunkt" angelangt. Hatte im November schonmal einen Anlauf zur "Aufklärung" gestartet und bin dann " versetzt" worden, also nun von neuem.

Es gibt ja eindeutige Förderschwerpunkte hier. Meiner Einer hat "leider- leider" den falschen vom SSA bekommen, was ich doch dummerweise ein halbes Jahr später selbst herausfand. Seitdem renne bzw. schreibe ich mir immer wieder die Finger wund, um
1. den richtigen "Titel" zu erhalten
2. eine entsprechende Förderung fürs Kind.
Leider konnte mir bisher keiner helfen und da mich eine wirklich erfahrene Person jetzt wieder darauf ansprach, startete ich heute einen neuen Versuch.
Den Förderschwerpunkt, den Junior hat, kann ich mir nämlich klemmen- dafür gibts null- komma- null Förderung! Toll, oder??? Twisted Evil
Nun frage ich mich, ob das mit Absicht so gemacht wurde oder aus Unwissenheit???
Rein theoretisch, muss die Person des SSA wissen, dass die Behinderungsform meines Kindes einen völlig anderen Förderschwerpunkt beinhaltet, da es im Amtsbereich noch mehr Kinder mit einem solchen gibt. Und diese Person hat die genaue Bezeichnung der Behinderung auch noch in Klammern aufgeführt!!!

Nun werd ich mal Elternbefragungen machen- Beweise führen- und dann auch mal rausrücken mit der Sprache.

Ich glaub, Rudi, wir sollten das mit dem Buch nochmal in Angriff nehmen, das wäre dann Kapitel Nr. 3 Laughing Razz Cool

Was mich aber am allerallermeisten ärgert- wurde mir heute am Telefon suggeriert:
Zitat:
" Da müsste ein neues Förderverfahren beantragt und durchgeführt werden."
Ich bin ja fast durchs Telefon gehopst!!! Die Diagnose haben wir seit Jahren und der letzte Förderausschuss lief bereits mit dieser und diese wurde dabei mehrfach explizit erwähnt- Was bitte kann mein Kind für die Unfähigkeit und Unwissenheit uns Eltern gegenüber? Bin ich denn verpflichtet Förderschwerpunkte auszurecherchieren und denen nachzuweisen, dass sie sich geirrt haben???

Wie denkt ihr darüber? Wozu sind Eltern verpflichtet und wo hört die elterliche Inverpflichtungnahme auf?

NIKI
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Legolas



Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 16.02.2010, 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Niki,

Zitat:
Wie denkt ihr darüber? Wozu sind Eltern verpflichtet und wo hört die elterliche Inverpflichtungnahme auf


So ärgerlich das auch ist, wenn du bei Behörden nicht wirklich an einen Fachmann gerätst, musst du dich wirklich selber dahinterklemmen- weil du sonst immer die Standart Antworten bekommst. Die kriegen nämlich immer das gleiche Geld ob sie sich für dich anstrengen oder nicht... Evil or Very Mad

Zitat:
Bin ich denn verpflichtet Förderschwerpunkte auszurecherchieren und denen nachzuweisen, dass sie sich geirrt haben???


Nö, verpflichtet bist du nicht....aber wenn was bei rauskommen soll, wirst du die Sache erneut angehen müssen!

Schade um die schöne Zeit die unsereins dann weniger mit unseren Kindern verbringen kann.

Ärgere dich nicht so, LG Legolas
Mit Förderschwerpunkten kenne ich mich echt nicht aus...hätte dir sonst gerne geholfen!
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NIKI



Anmeldedatum: 12.09.2009
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 16.02.2010, 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Legolas Wink

Es ist nur so ärgerlich, weil es ja für die Schule und danach wichtig ist.

Was kann ich denn dafür, das die keine Ahnung hatten- Widerspruchszeit war damals lange vorbei...

Habsch nu nochmal jemanden angeschrieben und werde mal unser altes SSA fragen, wie das kommen konnte und wer uns nun das Ganze richtigstellt.

Es ist doch echt zum Heulen!!!!!!!!

LG

NIKI
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Courage



Anmeldedatum: 25.09.2009
Beiträge: 84
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 17.02.2010, 01:39    Titel: Antworten mit Zitat

Bei der Erstellung des Förderantrages sind doch (jedenfalls bei uns) Kollegen von den Förderschulen die Fachleute, die auch meist die Federführung übernehmen. Wir Lehrer äußern einen "Verdacht", der aber dann erst mal getestet wird, bzw. beim Kind wird überprüft, welcher Förderbedarf wirklich besteht.

In deinem speziellen Fall ist es auch für mich nicht möglich, den "genauen Förderbedarf" zu benennen. Er passt nicht in ein bekanntes Schema. Unserer war auf einer Sprachheilschule und ist jetzt mit I-Helfer bei uns an der Regelschule.

Der Antrag, den du jetzt wohl wieder neu stellen musst, ist hoffentlich nur ein formloses Schreiben, von Sonderschulkollegen gestützt, sollte das schnell machbar sein. Das übrige Procedere (Testung...) sollte übernommen werden können. Warum holst du dir nicht einen entsprechenden Förderschulkollegen mit ins Boot, der das dann für dich managt - dort ist doch auch der "Fehler" entstanden, oder? Unsere hier vor Ort würden das auf jeden Fall so machen. Die sind darin geübt, kennen die üblichen Formulierungen und ja auch den speziellen Fall, oder?

Ich wünsche dir viel Glück, dass der Antrag (ich hasse manchmal, oder häufiger, diese umständliche Bürokratie) schnell und schnell wirksam auf den Weg kommt.
Bei uns im Schulamt geht im Moment so einiges drunter und drüber, aber die Schulräte sind auch nur die Leidtragenden, von vier Kollegen sind zwei abgezogen worden, die Aufgaben wurden ganz neu verteilt, sprich etwas Arbeit wurde nach außerhalb verschoben, aber die Arbeit vor Ort wird jetzt durch zwei geteilt, auch für die Schulräte eine miese Zeit. Aber auch hier: die Kette der Leidtragenden ist schier endlos.
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