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Klasse 1 erbittet Rat und Hilfe!

 
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Moerserin



Anmeldedatum: 10.03.2010
Beiträge: 5
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 17.03.2010, 10:43    Titel: Klasse 1 erbittet Rat und Hilfe! Antworten mit Zitat

Hallo,
Ich bin neu hier, Mutter eines Sohnes 7 und Hausfrau. Sollte unser Problem in ein anderes Themengebiet gehören bitte Ich vorab schon einmal um Entschuldigung.
Ich melde mich Stellvertretend für die komplette Klasse 1 einer Grundschule in Moers. Unsere Probleme sind leider zu vielfältig als das es in ein spezielles Gebiet passen würde.
Ich versuche für Sie alle hier zunächst möglichst kurz einen Überblick zu verfassen und werde mich dann nach und nach weiter vertriefen.
Einschulungstag Sommer 2009
Kinder freuen sich, sind aufgeregt, motiviert und erleben diesen
Tag als etwas sehr besonderes - eben so wie fast alle
Erstklässler.
Ein paar Tage später beginnen die Probleme die sich bis heute
nicht verändert haben:
- es gibt täglich Übergriffe, Prügeleien, verbale Beschimpfungen
zwischen den Schülern. Einige Erstklässler bekommen dies
schmerzhaft zu spüren.
- einer unserer Kinder wird auf dem WC geschubst und geärgert
bis dieser sich verletzt und zu Boden geht. Blutend und völlig
verwirrt findert Ihn der Hausmeister und bringt Ihn ins
Schulgebäude. Die Mutter holt das Kind ab. Es wurde kein
Krankenwagen angefordert und sich nicht groß um Ihn
gekümmert. Das Problem war mit dem Abholen durch die Mutter
erledigt.
- 2 Kinder durchlaufen das erste Schuljahr ein zweites Mal und
fallen in der Klasse täglich auf. Sie schlagen, zerstören Eigentum
der anderen Kinder, Erpressen einzelne (Spielzeug), verlassen
einfach den Klassenraum, beschimpfen mit Worten die Ich nicht
wiedergeben möchte, greifen auch die Lerherin an (treten gegen
das Bein oder verbal) auf's übelste und versetzten die anderen
Kinder täglich in große Angst. Zusätzlich beziehen vereinzlt einige
Kinder unserer Klasse von Kindern aus den höheren Klassen auch
noch Schläge.
- Die Kinder unserer Klasse verändern sich zusehends. Ängste
machen sich breit, Schulverweigerung, Übelkeit, Erbrechen, Bauch
und Kopfschmerzen, morgendliches trödeln, weinen und tägliche
Kämpfe beginnnen um die Kinder in die Schule zu bekommen.
Gleichzeitig begeben sich immer mehr Eltern in das Schulgebäude,
verlangen Gespräche mit der Lehrerin. Täglich finden sich nun
Eltern am Morgen auf dem Schulhof ein, tauschen sich aus.
- Die vereinzelten privaten Gespräche mit der Lehrerin führen zu
keinem Erfolg. Die Schulplegschaftseltern planen einen privaten
Elternabend und arbeiten eine Liste Ihrer Sorgen und
Beschwerden ab.
Da sich immer wieder Mütter zur Lehrerin begeben um einen Vorfall
zu melden reagiert der Schulleiter:
Schriftlich erteilt er ALLEN Eltern das Verbot, das Schulgebäude zu
betreten (die Begründung im Text: "aus Sicherheitsgründen")
Einige kommen diesem aus Angst nach, andere gehen weiterhin
zur Lehrerin wenn etwas vorfällt. Vereinzelt droht der Schulleiter
den Eltern nun Busgelder an wenn man nochmal das Gebäude
betritt.
- Wir berufen einen Elternabend in der Schule ein. (bei uns findet
wohl nur einmal im Jahr ein Elternabend statt. Jeder weitere nur
bei Bedarf - wie armseelig ist das denn!?! Auf der
Einladung die verteilt wird, wieder eine Mitteilung vom Direktor:
Bei erneutem betreten der Schule werden unangenehme
Maßnahmen gegen die Eltern erhoben. Die Lehrerin
zeigt dann schon am Beginn auf, das der Abend um 21 Uhr rum
enden sollte (Zeitgründe). Es werden ein paar Dinge
angesprochen doch das Bild das die Eltern sich von der Lehrerin
über Monate geschaffen haben wird wieder bestätigt. Die Dame
äussert sich nicht selbst, beantwortet Fragen nur oberflächlich
oder gar nicht, beteiligt sich nicht aktiv, selbstständig am
Gespräch und wartet anscheinend nur das Ende des Abends ab.
Die beiden auffälligen Kinder werden die Schule verlassen, das ist
wohl schon durch, allerdings kann uns niemand Schriftliches dazu
bestätigen. Wir müssen uns auf die Aussage der Lehrerin
verlassen. Da alle Maßnahmen durch sind, die man bei den beiden
anwenden konnte (Ermahnung, ein paar Tage Schulverweis, etc.)
verbleiben sie nun weiterhin in der Klasse bis zu den
Sommerferien. Das bedeutet für die anderen 27 Kinder täglich
Horror Pur, Angst, Heulkrämpfe, Bauchweh, Übelkeit, Kinder
werden zur Schule gebracht und sobald die Eltern weg sind gehen
sie einfach wieder heraus, es ist schlimm!
Es gäbe viele Ereignisse zu berichten aber Zusammenfassend
kann man sagen das die Lehrerin Ihrer Lage nicht im geringsten
Herr wird, andere Lehrer sich nicht helfend beteiligen, der
Schulleiter sich lieber aufführt wie ein kleiner Diktator anstatt mal
helfende Schritte einzuleiten und die Eltern stehend unwissend
und verzweifelt da und wissen nicht wie es weitergehen soll.
Die Kinder sind die leidenden, jeden Tag! Die
Schulpflegschaftsvorsitzende der Schule kann wohl nichts
machen, legt Ihr Amt sowieso nieder und rennt dort auch nur
gegen Mauern des Schweigens und Nichtstuens. Es gibt weder Gewaltintervention, Prävention, auch keinen Schulpsychologen. Ein
Schulrat wird nicht einberufen... es stünde ja nichts großes
an ???!!! Es gibt weder Streitschlichter noch sonst irgendeine
Aktivität bezüglich Konfliktbewältigungen jeder Art. Gerade sitzen
unsere Elternsprecher beim Direktor und fordern einen Termin zur
Besprechung aber auch da wird sich wohl wenig tun.
Wir Eltern stehen jeden Tag vor der Überlegung das Kind
abzumelden oder für die Kinder an dieser Schule zu kämpfen.
Wegrennen , ummelden - das wäre der einfachste Weg. Für 12
von uns steht fest das der erste Tag des zweiten Schuljahres
entscheidend sein wird. Sind die Kinder dann immer noch da (die
beiden Haudegen) und tut sich weiterhin Nichts gegen Gewalt
müssen wir kapitulieren.
Das die Kinder all Ihre Freude, die Motivation und Lust an Schule verloren haben muss Ich nicht groß erwähnen. Es tut weh das zu sehen. Zusätzlich gibt es auch andere Probleme die für uns Eltern schwerwiegend sind. Lernerfolge bleiben aus, die Kinder hängen nach, es fehlt eine Überdachung an der Schule (Schutz gegen Sonne und Regen), wir dürfen den Vordereingang nicht benutzen und müssen immer um die Schzule herum laufen um einen Eingang auf dem Schulhof zu benutzen - tageweise wussten wir gar nicht mehr welcher Eingang überhaupt auf ist, wir standen auch schon vor verschlossenen Türen! Im Winter wurde tagelang kein Schnee geräumt. Die Pausenaufsicht ist nicht regelmässig vertreten. Vor Unterrichtsbeginn (8.15Uhr) dürfen die Kinder nicht rein - egal ob es regnet oder schneit. Dafür würde die Aufsicht fehlen, wenn Eltern diese zahlen dann ginge das. Ein Kind geht nach Hause weil angeblich Schule aus ist. Von den Müttern umgehend zurück gebracht (die Klasse befand sich gerade auf dem Weg zur Sporthalle die ca 200 Meter weit entfernt liegt) zeigte sich, das die Lehrerin noch gar nicht bemerkt hatte das eines fehlt! Man kann ja auch nicht pausenlos durchzählen!?! Vom Sportuntericht werden Kinder auf die Bank gesetzt weil sie *störten oder schlugen* Nachhaken bei den Kindern ergab ... die wurden pausenlos geärgert und geschlagen und dann gesehen wenn sie sich endlich mal wehrten. Teilnahmslos beobachtet man dann die weinenden Kinder, geht nicht für ein Gespräch auf das Kind zu, ermutigt stattdessen lieber die Eltern das Kind doch mal in einen Turnverein zu stecken, es wäre ja so gut. Die Freude am Sport ist so auch schnell vergangen. Wir ermutigen die Kinder immer wieder bei jedem Vorfall sofort die Lehrer anzusprechen, sich Hilfe zu suchen... der Erfolg:
Sie ignorieren, haben gerade keine Zeit oder schimpfen mal ein wenig mit den bösen Buben - das war's.
Wir wissen einfach nicht mehr weiter!

Es wurde doch sehr, sehr lang - Ich bitte dafür um Entschuldigung
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Legolas



Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 17.03.2010, 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moerserin,

herzlich Willkommen im Forum der EMGS!

Wenn ich das lese denke ich nur noch eins:

STOPPT DEN WAHNSINN! Shocked

Ich kann euch nur empfehlen alles das was du jetzt hier geschrieben hast unverzüglich in eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu verwandeln und diese unverzüglich( mit sovielen Unterschriften von anderen Eltern die du bekommen kannst) an das zuständige Schulamt zu schicken.

Auch solltet ihr ab sofort keine sinnlosen Einzelgespräche mit dem Rektor oder der Lehrerin führen.

Zitat:
Die Kinder unserer Klasse verändern sich zusehends. Ängste
machen sich breit, Schulverweigerung, Übelkeit, Erbrechen, Bauch
und Kopfschmerzen, morgendliches trödeln, weinen und tägliche
Kämpfe beginnnen um die Kinder in die Schule zu bekommen


Ja natürlich, die haben Angst! Hätte ich auch...bevor die Kinder noch kränker werden, zum Kinderarzt gehen und krankschreiben lassen.

Zitat:
Vereinzelt droht der Schulleiter
den Eltern nun Busgelder an wenn man nochmal das Gebäude
betritt.
Da hilft nur zurück drohen mit einer Anzeige wegen Aufsichtspflichtverletzung.

Zitat:
Auf der
Einladung die verteilt wird, wieder eine Mitteilung vom Direktor:
Bei erneutem betreten der Schule werden unangenehme
Maßnahmen gegen die Eltern erhoben.


Lasst euch nicht unterbuttern, der kann euch gar nichts.

Normalerweise würde ich ja zum Schulwechsel raten, aber eine ganze Klasse kann schlecht wechseln.

Wenn nach der Dienstaufsichtsbeschwerde das Boot immer noch nicht ins richtige Fahrwasser kommt und der Direktor weiterhin wild durch die Gegend droht, habt ihr die Möglichkeit hier den Namen der Schule und der Lehrer zu veröffentlichen und dann ist Ruhe!

VG und gute Nerven wünscht Legolas
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NIKI



Anmeldedatum: 12.09.2009
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 17.03.2010, 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moerserin,

da geht es leider nicht nur euch so! Und es ist keineswegs ein Einzelfall und auch nicht " so frühzeitig", dass solche Kinder andere drangsalieren.

Ich gehe auch davon aus, dass das ( in Zukunft) immer schlimmer wird, da manche Kinder heutzutage keine Hemmschwelle mehr haben. Oftmals ist es die eigens erfahrene Drangsalierung und Unterdrückung im Elternhaus, die diese Kinder in 1 zu 1 Situation auf andere übertragen und das eigens erlebte mit anderen in der Schule oder eher*** praktizieren.
Eigentlich bräuchten diese Kinder dringend Hilfe- Hilfe durch - für solche Fälle zuständige Ämter, aber selbst wenn ihr euch dorthin wendet- es wird nichts geschehen! So schlimm das ist, aber niemand fühlt sich zuständig...
Vielleicht hat genau diese Erfahrungen die Schule auch schon gemacht und weiß sich selbst keinen Rat mehr??? Ist sozusagen selbst "Opfer" und deshalb so reagierend?
Ein Kind loszuwerden, ist gar nicht so einfach und wenn dann noch die Eltern dagegen kämpfen- ists fast aussichtslos.

Ich kann euch voll mit- und nachfühlen und so schlimm es klingt, aber ein Schulwechsel wäre für mich das geringere Übel... Wenn dann mehr und mehr gehen- dann erledigt sich die Situation oft- dann klappt auf einmal der Schulwechsel solcher schwerst- verhaltensgestörter Kinder. Twisted Evil Twisted Evil Twisted Evil

Aber abwarten bis dahin??? Würd ich persönlich nicht!
Was mir noch einfällt:
- Wendet euch als Eltern ans zuständige Schulamt. Passiert dort nichts, dann halt oder gleich parallel ans Bildungs-( Kultus)ministerium! Oftmals hilft auch ein Hinweis an die Presse zu treten* Mr. Green
Dokumentiert dafür alles, was euch so einfällt und unterschreibt alle.

Sowas darf man sich einfach nicht gefallen lassen und bei diesen kleinen Tyrannen ist mit 7 oder 8 Jahren eh der Zug abgefahren- da werdet ihr keine Änderung der Verhaltensweisen mehr erleben! Zumal sie ja bestärkt werden, indem nix weiter passiert und sie tun können, was sie wollen!

Was das Schulhaus und " dessen Öffnungszeiten" angeht:

Bei uns war es damals so, dass die Schule frühmorgens verschlossen wurde und wenn man einen sogar angekündigten Arzttermin oder anderes hatte: Vergesst es!!! Man kam nicht hinein!!! Die Sekretärin schaute hinter der Gardine und öffnete eher dem Postboten als irgendwelchen Eltern! GGGGGGGGGRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR

Ich frage mich, ob so etwas überhaupt statthaft ist????
OK- die Kinder kamen im Notfall ja raus: Der schließmechanismus ließ das zu , aber die Eltern auszusperren, finde ich mehr als mysteriös!!!

VG

NIKI
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NIKI



Anmeldedatum: 12.09.2009
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 17.03.2010, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Normalerweise würde ich ja zum Schulwechsel raten, aber eine ganze Klasse kann schlecht wechseln.


Der ist gut, Legolas! Mr. Green

Daran habsch auch schon gedacht!

Klar doch: Geht alle geschlossen zum Amt und verlangt für jedes Kind die Umsetzung- sollen die doch endlich aufwachen und handeln! Twisted Evil
Und eure Kinder können wenigstens zusammenbleiben.

So eine Frechheit!
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Moerserin



Anmeldedatum: 10.03.2010
Beiträge: 5
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 17.03.2010, 20:27    Titel: Weiteres... Antworten mit Zitat

ich hoffe ich habe das jetzt richtig gemacht, bin auf *Antwort erstellen* und los Smile.
Weitere Neuigkeiten und ein paar Fragen:
Zur Schule :
Unsere Schule hat einen hohen Ausländeranteil und unser Wohngebiet wird wohl als sozialer Brennpunkt bezeichnet. Schulvergleichen halten wir nicht stand, wir liegen hinten, ganz weit hinten Crying or Very sad . Umso trauriger das es niemand für nötig hält zu handeln.
Zu den beiden Kindern:
Die Eltern des einen Kindes arbeiten wenigstens mit. Der Schulwechsel wird erfolgen, das ist sicher. Nur wann??? Es heisst : Sobald ein Platz frei ist rückt er auf eine Schule die sich mit den ADHS Kindern auskennt. Glück für Ihn, und für uns!
Das andere Kind (türkischer Abstammung) fällt noch mehr ins Gewicht. Zu dem Elternhaus und dem Kontakt zu Behörden, Jugendamt oder der Polizei mag Ich nicht viel öffentlich sagen, denken Sie sich bitte Ihren Teil. Diese Eltern könnten noch den Widerspruch zum Schulwechsel einlegen, dann zieht sich alles noch weiter in die Länge. Ebenso ... wenn wir nun die verkehrten Schritte einleiten - daher sind wir sehr vorsichtig. Noch ist alles gut gelaufen aber wenn wir jetzt die verkehrten *Ämter* aktiv werden lassen dann werden wieder neue Gutachten erstellt, beobachtet, überlegt und hin und her geredet... nur um auch ja alle offiziellen Dienstwege einzuhalten... und das Kind ist ergo noch läger da. Da haben wir wirklich Angst das Falsche zu tun. Jeder Tag länger bedeutet einen Tag länger mit allen anderen Kindern verleben zu müssen.
Uns interessiert nicht was denen passiert oder wie man Ihnen hilft - wir wollen Schutz für unsere Kinder bis der Tag des Schulwechsels gekommen ist und auch darüber hinaus. Wir wollen das unsere Kinder in Ruhe lernen können und wieder Spaß an der Schule bekommen. Wir wollen das reagiert wird wenn verbale Attacken über den Hof schallen und sich Kinder in den Haaren liegen.
Wir sammeln gerade Unterschriften von Eltern. Sobald wir die Mehrheit auf dem Zettel haben schalten wir den Schulpsychologischen Dienst ein. Das Formular muss jedoch die Lehrerin ausfüllen, so wurde es von der Dame aus Wesel erklärt. Weigern die sich... ruft man dort an und sie werden selber Aktiv werden und der Schule Druck machen. Das schien uns zumindest EIN Strohhalm zu sein - und den versuchen wir zu greifen und zu nutzen.
Zum Schulleiter :
Das Gespräch mit den Elternsprechern unserer Klasse ergab folgendes :
- alle Maßnahmen die er bezüglich der beiden Kinder ergreifen konnte sind durch. Er hat keine weitere Handhabe. (Meine Überlegung dazu wäre : *wahrscheinlich erst wieder wenn einer unserer Kinder massiv ernst verletzt wird???*) So etwas KANN Ich einfach nicht begreifen!!! Aber die Rechte der beiden Kinder müssen jederzeit gewahrt werden. HALLOHOO ??? Das bereitet uns allen Kopfschmerzen!
Die Aussage das 50% der Eltern den Schulwechsel anstrebt wenn nichts weiter passiert beantwortet er so : Es steht den Eltern frei jederzeit die Schule zu wechseln!
(Meine Meinung: Klar, wieder nervende Eltern weniger. Keiner sagt was und er hat wieder Ruhe im Zimmerchen und kann die Füße hochlegen. Desweiteren läuft der Herr auf die Rente zu - Ihm kann es völlig egal sein ob da noch groß etwas passiert - hauptsache er bekommt die letzten Jahre noch rum. Und immer ungestraft - das finde Ich schlimm! Eine weitere Überlegung : Schwindene Anmeldezahlen durch unsere eventuelle Öffentlichkeitsarbeit könnte dazu führen das die Stadt die Schule früher oder später schließt. Das wollten die nämlich sowieso, allerdings hat sich in den letzten Jahren durch einen harten Elternkampf anderes ergeben und die Stadt willigte ein ... beide Schulen weiterhin zu erhalten wenn dafür die Klassen gekürzt werden. Wir sind nämlich zwei Schulen die sich ein Gebäude mehr Schlecht als Recht teilen. Unsere Schule hat also nur eine Klasse 1 - ein Wechsel in eine Paralelklasse ist somit schon von vornherein ausgeschlossen. Die andere Schule fährt Zweizügig weiter. Ärger käme da wirklich allen entgegen... haben die dann genügend Gründe diese Schule einfach dicht zu machen. Helfen würde es allerdings nicht, denn die verbleibenen Städtischen Schulen wären dann noch überfüllter. Deren Denkweisen verstehen wir wirklich nicht genau, sorry).
Für anderes gab es auch immer Ausflüchte bzw. Beschönigungen.
-Schneeräumen - der arme Hausmeister muss an 4 Schulen arbeiten und kann nicht überall um 7 Uhr anfangen
-Lehrerin - man solle Ihr doch Zugute halten das sie nicht einen Tag krank war. Andere Lehrer hätten bei diesen Schwierigkeiten schon längst mal einen Krankenschein genommen. Sie täte Ihr Bestes. (Allerdings nimmt sie unsere angebotene Hilfen nie wahr. ZB. weitere Eltern stellen sich für die Pausen auf dem Schulhof zur Verfügung, Eltern wären bereit sich im Unterricht zu beteiligen soweit erlaubt und möglich, etc.) Wir haben jetzt endlich Leseeltern - und soweit neuerdings erkennbar hinken viele Kinder nach. Wir vermuten das die Lernziele nicht wirklich erreicht werden können... wissen es aber eben nicht genau, woher auch.
Frage:
-Was wäre denn die Folge wenn hier Schule bzw. Lehrer genannt werden würden. Macht das Sinn? Und machen wir uns damit irgendwo Strafbar?
- Ist ein Artikel bei einer Zeitung anzuraten? Finden die solche Themen vielleicht zu Nichtig um darüber zu schreiben? Welche Folgen hätte das eventuell?
- Bringt das Jugendamt uns weiter? Wir vermuten das die eher in einzelne Familien gehen anstatt sich um eine ganze Klasse zu kümmern.
- Wann sind Dienstaufsichtsbeschwerden möglich - also WAS muss ein Lehrer oder auch ein Schulleiter getan oder unterlassen haben um zu sagen - jetzt ist diese Beschwerde gerechtfertigt?
--------------
Vielen Dank für Eure Beiträge übrigens, das Jemand zuhört, mitliest hilft wenigstens schon mal unseren angestauten Frust und unsere Ohnmacht rauszulassen. DANKE!
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sissi



Anmeldedatum: 05.03.2010
Beiträge: 5
Bundesland: baden würtenberg

BeitragVerfasst am: 18.03.2010, 09:32    Titel: Antworten mit Zitat

hallo moerserin,

ich bin schockiert über all das was du hier berichtest ,aber typisch für grundschulen,meine kinder 19 ,16 u. 8,haben einiges selbst durchlebt... ich könnte glaube ich ein buch schreiben.
könnte ich heute die zeit zurück drehen,würde ich die öffentlichkeit informieren,vorteil ist dass es bei euch mehrere eltern sind die zusammenhalten. akte von sat 1 ist ganz scharf auf solche geschichten,man sollte sich einfach wehren,so kann das doch nicht weitergehen,dass liebe angepasste schüler den kürzeren ziehen u. die bösen agressiven die gewinner sind...

ich bin sowas von wütend...
_________________
Unsere Kinder sind das höchste Gut.
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Rudi



Anmeldedatum: 11.09.2009
Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 18.03.2010, 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde mir den "Spaß" gönnen. Die gesamte Elternschaft sollte einen Antrag auf Schulwechsel stellen und das auch ganz offen und ehrlich begründen.
Der Skaldal wäre der Schule und dem Schulamt vielleicht einmal eine lehrreiche Erfahrung.

Rudi
nach wie vor bösartig
_________________
Bist auf Frieden du erpicht, darfst du intervenieren nicht, denn sonst gibt es bösen Streit mit der Schulsozialarbeit.
Und solltest du dann noch verstohlen dein Kind aus dieser Anstalt holen, dann Mütterlein, oh hüte dich - die Folgen sind gar fürchterlich.
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Waldfee



Anmeldedatum: 13.11.2007
Beiträge: 89
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Rudi hat Folgendes geschrieben:
Ich würde mir den "Spaß" gönnen. Die gesamte Elternschaft sollte einen Antrag auf Schulwechsel stellen und das auch ganz offen und ehrlich begründen.
Der Skaldal wäre der Schule und dem Schulamt vielleicht einmal eine lehrreiche Erfahrung.

Rudi
nach wie vor bösartig


Den Gedanken eines gemeinsamen Antrages hatte ich auch, Rudi.
_________________
Die schlimmsten Wunden sind die, die man nicht sieht.
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Waldfee



Anmeldedatum: 13.11.2007
Beiträge: 89
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 21.03.2010, 22:35    Titel: Re: Klasse 1 erbittet Rat und Hilfe! Antworten mit Zitat

Hallo Moerserin

Moerserin hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
Ich bin neu hier, Mutter eines Sohnes 7 und Hausfrau. Sollte unser Problem in ein anderes Themengebiet gehören bitte Ich vorab schon einmal um Entschuldigung.
Ich melde mich Stellvertretend für die komplette Klasse 1 einer Grundschule in Moers. Unsere Probleme sind leider zu vielfältig als das es in ein spezielles Gebiet passen würde.
Ich versuche für Sie alle hier zunächst möglichst kurz einen Überblick zu verfassen und werde mich dann nach und nach weiter vertriefen.
Einschulungstag Sommer 2009
Kinder freuen sich, sind aufgeregt, motiviert und erleben diesen
Tag als etwas sehr besonderes - eben so wie fast alle
Erstklässler.
Ein paar Tage später beginnen die Probleme die sich bis heute
nicht verändert haben:
- es gibt täglich Übergriffe, Prügeleien, verbale Beschimpfungen
zwischen den Schülern. Einige Erstklässler bekommen dies
schmerzhaft zu spüren.
- einer unserer Kinder wird auf dem WC geschubst und geärgert
bis dieser sich verletzt und zu Boden geht. Blutend und völlig
verwirrt findert Ihn der Hausmeister und bringt Ihn ins
Schulgebäude. Die Mutter holt das Kind ab. Es wurde kein
Krankenwagen angefordert und sich nicht groß um Ihn
gekümmert. Das Problem war mit dem Abholen durch die Mutter
erledigt.

Wurde der Unfall durch einen Arzt bestätigt?

- 2 Kinder durchlaufen das erste Schuljahr ein zweites Mal und
fallen in der Klasse täglich auf. Sie schlagen, zerstören Eigentum
der anderen Kinder, Erpressen einzelne (Spielzeug), verlassen
einfach den Klassenraum, beschimpfen mit Worten die Ich nicht
wiedergeben möchte, greifen auch die Lerherin an (treten gegen
das Bein oder verbal) auf's übelste und versetzten die anderen
Kinder täglich in große Angst. Zusätzlich beziehen vereinzlt einige
Kinder unserer Klasse von Kindern aus den höheren Klassen auch
noch Schläge.

Wie mag es bei den beiden Kindern zuhause abgehen?

- Die Kinder unserer Klasse verändern sich zusehends. Ängste
machen sich breit, Schulverweigerung, Übelkeit, Erbrechen, Bauch
und Kopfschmerzen, morgendliches trödeln, weinen und tägliche
Kämpfe beginnnen um die Kinder in die Schule zu bekommen.
Gleichzeitig begeben sich immer mehr Eltern in das Schulgebäude,
verlangen Gespräche mit der Lehrerin. Täglich finden sich nun
Eltern am Morgen auf dem Schulhof ein, tauschen sich aus.
- Die vereinzelten privaten Gespräche mit der Lehrerin führen zu
keinem Erfolg. Die Schulplegschaftseltern planen einen privaten
Elternabend und arbeiten eine Liste Ihrer Sorgen und
Beschwerden ab.

Alle Kinder krankschreiben lassen. So wie die ganzen anderen Aktionen als geschlossene Front vornehmen.

Da sich immer wieder Mütter zur Lehrerin begeben um einen Vorfall
zu melden reagiert der Schulleiter:
Schriftlich erteilt er ALLEN Eltern das Verbot, das Schulgebäude zu
betreten (die Begründung im Text: "aus Sicherheitsgründen")
Einige kommen diesem aus Angst nach, andere gehen weiterhin
zur Lehrerin wenn etwas vorfällt. Vereinzelt droht der Schulleiter
den Eltern nun Busgelder an wenn man nochmal das Gebäude
betritt.

Ist das Schulgebäude Einsturz gefährdet? Oder hat der Schulleiter Angst um seine eigene Sicherheit?

- Wir berufen einen Elternabend in der Schule ein. (bei uns findet
wohl nur einmal im Jahr ein Elternabend statt. Jeder weitere nur
bei Bedarf - wie armseelig ist das denn!?! Auf der
Einladung die verteilt wird, wieder eine Mitteilung vom Direktor:
Bei erneutem betreten der Schule werden unangenehme
Maßnahmen gegen die Eltern erhoben.

Ich würde es - wieder zusammen mit den anderen Eltern - darauf ankommen lassen.

Die Lehrerin
zeigt dann schon am Beginn auf, das der Abend um 21 Uhr rum
enden sollte (Zeitgründe). Es werden ein paar Dinge
angesprochen doch das Bild das die Eltern sich von der Lehrerin
über Monate geschaffen haben wird wieder bestätigt. Die Dame
äussert sich nicht selbst, beantwortet Fragen nur oberflächlich
oder gar nicht, beteiligt sich nicht aktiv, selbstständig am
Gespräch und wartet anscheinend nur das Ende des Abends ab.

Weisung von "oben"?

Die beiden auffälligen Kinder werden die Schule verlassen, das ist
wohl schon durch, allerdings kann uns niemand Schriftliches dazu
bestätigen. Wir müssen uns auf die Aussage der Lehrerin
verlassen. Da alle Maßnahmen durch sind, die man bei den beiden
anwenden konnte (Ermahnung, ein paar Tage Schulverweis, etc.)
verbleiben sie nun weiterhin in der Klasse bis zu den
Sommerferien. Das bedeutet für die anderen 27 Kinder täglich
Horror Pur, Angst, Heulkrämpfe, Bauchweh, Übelkeit, Kinder
werden zur Schule gebracht und sobald die Eltern weg sind gehen
sie einfach wieder heraus, es ist schlimm!

Nochmals geschlossen aus der Klasse raus nehmen.

Es gäbe viele Ereignisse zu berichten aber Zusammenfassend
kann man sagen das die Lehrerin Ihrer Lage nicht im geringsten
Herr wird, andere Lehrer sich nicht helfend beteiligen, der
Schulleiter sich lieber aufführt wie ein kleiner Diktator anstatt mal
helfende Schritte einzuleiten und die Eltern stehend unwissend
und verzweifelt da und wissen nicht wie es weitergehen soll.
Die Kinder sind die leidenden, jeden Tag! Die
Schulpflegschaftsvorsitzende der Schule kann wohl nichts
machen, legt Ihr Amt sowieso nieder und rennt dort auch nur
gegen Mauern des Schweigens und Nichtstuens. Es gibt weder Gewaltintervention, Prävention, auch keinen Schulpsychologen. Ein
Schulrat wird nicht einberufen... es stünde ja nichts großes
an ???!!! Es gibt weder Streitschlichter noch sonst irgendeine
Aktivität bezüglich Konfliktbewältigungen jeder Art. Gerade sitzen
unsere Elternsprecher beim Direktor und fordern einen Termin zur
Besprechung aber auch da wird sich wohl wenig tun.

Was sagt das Schulamt dazu?

Wir Eltern stehen jeden Tag vor der Überlegung das Kind
abzumelden oder für die Kinder an dieser Schule zu kämpfen.
Wegrennen , ummelden - das wäre der einfachste Weg. Für 12
von uns steht fest das der erste Tag des zweiten Schuljahres
entscheidend sein wird. Sind die Kinder dann immer noch da (die
beiden Haudegen) und tut sich weiterhin Nichts gegen Gewalt
müssen wir kapitulieren.

Wenn die Lehrerin keinen Mumm in den Knochen hat und der Schulleiter die Sachen runterspielt, wird sich nichts ändern.
Außer beide werden "abgesägt".


Das die Kinder all Ihre Freude, die Motivation und Lust an Schule verloren haben muss Ich nicht groß erwähnen. Es tut weh das zu sehen. Zusätzlich gibt es auch andere Probleme die für uns Eltern schwerwiegend sind. Lernerfolge bleiben aus, die Kinder hängen nach, es fehlt eine Überdachung an der Schule (Schutz gegen Sonne und Regen), wir dürfen den Vordereingang nicht benutzen und müssen immer um die Schzule herum laufen um einen Eingang auf dem Schulhof zu benutzen - tageweise wussten wir gar nicht mehr welcher Eingang überhaupt auf ist, wir standen auch schon vor verschlossenen Türen! Im Winter wurde tagelang kein Schnee geräumt.

Denen ist wohl nicht klar, dass sie zum Schnee räumen verpflichtet sind.

Die Pausenaufsicht ist nicht regelmässig vertreten. Vor Unterrichtsbeginn (8.15Uhr) dürfen die Kinder nicht rein - egal ob es regnet oder schneit. Dafür würde die Aufsicht fehlen, wenn Eltern diese zahlen dann ginge das. Ein Kind geht nach Hause weil angeblich Schule aus ist. Von den Müttern umgehend zurück gebracht (die Klasse befand sich gerade auf dem Weg zur Sporthalle die ca 200 Meter weit entfernt liegt) zeigte sich, das die Lehrerin noch gar nicht bemerkt hatte das eines fehlt! Man kann ja auch nicht pausenlos durchzählen!?! Vom Sportuntericht werden Kinder auf die Bank gesetzt weil sie *störten oder schlugen* Nachhaken bei den Kindern ergab ... die wurden pausenlos geärgert und geschlagen und dann gesehen wenn sie sich endlich mal wehrten. Teilnahmslos beobachtet man dann die weinenden Kinder, geht nicht für ein Gespräch auf das Kind zu, ermutigt stattdessen lieber die Eltern das Kind doch mal in einen Turnverein zu stecken, es wäre ja so gut. Die Freude am Sport ist so auch schnell vergangen. Wir ermutigen die Kinder immer wieder bei jedem Vorfall sofort die Lehrer anzusprechen, sich Hilfe zu suchen... der Erfolg:
Sie ignorieren, haben gerade keine Zeit oder schimpfen mal ein wenig mit den bösen Buben - das war's.
Wir wissen einfach nicht mehr weiter!

Bei solchen Lehrern würde ich meinem Kind diese nicht als Ansprechpartner bei Problemen nennen.

Es wurde doch sehr, sehr lang - Ich bitte dafür um Entschuldigung


Schon in Ordnung.
Die Schule ist ja schlimmer als Knast.

_________________
Die schlimmsten Wunden sind die, die man nicht sieht.
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Moerserin



Anmeldedatum: 10.03.2010
Beiträge: 5
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 22.03.2010, 11:06    Titel: Keine guten Neuigkeiten Antworten mit Zitat

Zu den Fragen von Waldfee:
1- Betreffende Mutter ging damals mit Ihrem Kind zum Arzt. Der Vorfall sollte bestätigt sein.
2. Den beiden Kindern ergeht es zu Hause natürlich nicht viel besser. Auch die Familien sind auffällig. Um so schlimmer das auch für diese beiden erst so spät etwas getan werden muss.
3. Alle Kinder krank schreiben lassen - das ist in der Tat eine gute Idee die sich umsetzen lässt.
4 Welche Sicherheitsgefährdung er da genau sieht hat er nie begründet.
5. Das Schulamt war eine berechtigte Frage von Dir. Auf unseren Anruf dahingehend erklärte man uns das dort noch keine Meldung seitens der Schule oder der Schulpflegschaft gemacht wurde. Das ist nun also unser nächstes Ziel. Wir werden auch dort aktiv werden.
Weiteres:
Wir trafen vergangene Woche auf die Vorsitzende der Schulpflegschaft. Sie beendet ja Ihr Amt durch den Übertritt Ihres Kindes in eine weiterführende Schule. Unsere Meinung (also die der Eltern der Klasse1) - bei dem Schulleiter sehr oft gegen eine Wand zu reden - bestätigt sich in diesem Gespräch. Auch Sie hat *keine Lust mehr*.
Sie rät uns an Kontakt mit dem Jugendamt aufzunehmen.
Heute früh bin Ich also direkt dort eingelaufen und man nahm sich, auch ohne Termin, sofort Zeit für mich. Ich erklärte das Ich stellvertretend für die Elternsprecher, die aus beruflichen Gründen heute früh nicht hier vorsprechen könnten und für die Eltern der Klasse 1 hier sei. Die Dame war so nett uns ein paar Telefonnummern für Ansprechpartner zu geben die einzelne Eltern für Probleme mit Ihren Kindern in Anspruch nehmen könnten. Sie erklärte auch das der Schulpsychologische Dienst der bessere Weg wäre da dieser in die Schule geht und dort vor Ort mit dem Kindern arbeitet. Das Problem an sich (Gewalt an der Schule und fehlende Hilfen und Veränderungen seitens der Schule) wäre aber nicht wirklich änderbar (Ihrer Meinung nach) denn die Schule würde sich bestimmt nicht in Ihrer Arbeit reinreden lassen und man feile ja gerade an einer Veränderung derer gesammten Schulphilosophie. Ein Wechsel der Schule (auch von so vielen Kindern) wäre wohl durchaus der bessere Weg für jedes einzelne Kind.
Diesen Gedankengang finde Ich immer noch schlimm. Wo stünden wir wenn es nie Menschen gegeben hätte die positive Veränderungen voran getrieben oder gar erzwungen hätten?!?
Desweiteren erfahren wir morgen ob die Lehrerin das Formular für den psychologischen Dienst ausgefüllt hat oder ob die Schule dies verweigert. Wohin wir auch schauen, im Moment haben wir das Gefühl das uns jeder Ansprechpartner erst Anteilnahme signalisiert und dann nachher doch damit rausrückt das wir nie nichts verändern werden können.
Das Ende allen Übels ist also in Deutschland anscheinend immer nur ein Schulwechsel von leidenden oder auffälligen Kindern - nie aber eine Veränderung der Sichtweisen und Handhabungen an einer Schule - sehr beschämend finde Ich.
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Waldfee



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BeitragVerfasst am: 03.04.2010, 07:55    Titel: Re: Keine guten Neuigkeiten Antworten mit Zitat

Hallo Moerserin

Moerserin hat Folgendes geschrieben:
Zu den Fragen von Waldfee:
1- Betreffende Mutter ging damals mit Ihrem Kind zum Arzt. Der Vorfall sollte bestätigt sein.

Das ist schon mal gut.

2. Den beiden Kindern ergeht es zu Hause natürlich nicht viel besser. Auch die Familien sind auffällig. Um so schlimmer das auch für diese beiden erst so spät etwas getan werden muss.

Da braucht die ganze Familie Hilfe. Frage ist nur, ob die Eltern sich auch helfen lassen.

3. Alle Kinder krank schreiben lassen - das ist in der Tat eine gute Idee die sich umsetzen lässt.

Schön. Ich würde eine Art Elternstammtisch einberufen und das dort besprechen.

4 Welche Sicherheitsgefährdung er da genau sieht hat er nie begründet.

Ah...ja...

5. Das Schulamt war eine berechtigte Frage von Dir. Auf unseren Anruf dahingehend erklärte man uns das dort noch keine Meldung seitens der Schule oder der Schulpflegschaft gemacht wurde. Das ist nun also unser nächstes Ziel. Wir werden auch dort aktiv werden.

Hätte mich auch - ehrlich gesagt - etwas gewundert, wenn es anders gewesen wäre.

Weiteres:
Wir trafen vergangene Woche auf die Vorsitzende der Schulpflegschaft. Sie beendet ja Ihr Amt durch den Übertritt Ihres Kindes in eine weiterführende Schule. Unsere Meinung (also die der Eltern der Klasse1) - bei dem Schulleiter sehr oft gegen eine Wand zu reden - bestätigt sich in diesem Gespräch. Auch Sie hat *keine Lust mehr*.

Kann sie verstehen, dass sie frustriert ist.

Sie rät uns an Kontakt mit dem Jugendamt aufzunehmen.
Heute früh bin Ich also direkt dort eingelaufen und man nahm sich, auch ohne Termin, sofort Zeit für mich. Ich erklärte das Ich stellvertretend für die Elternsprecher, die aus beruflichen Gründen heute früh nicht hier vorsprechen könnten und für die Eltern der Klasse 1 hier sei.

Schön, dass die Dame so unkompliziert war.

Die Dame war so nett uns ein paar Telefonnummern für Ansprechpartner zu geben die einzelne Eltern für Probleme mit Ihren Kindern in Anspruch nehmen könnten. Sie erklärte auch das der Schulpsychologische Dienst der bessere Weg wäre da dieser in die Schule geht und dort vor Ort mit dem Kindern arbeitet. Das Problem an sich (Gewalt an der Schule und fehlende Hilfen und Veränderungen seitens der Schule) wäre aber nicht wirklich änderbar (Ihrer Meinung nach) denn die Schule würde sich bestimmt nicht in Ihrer Arbeit reinreden lassen und man feile ja gerade an einer Veränderung derer gesammten Schulphilosophie.

Da hat sie leider Recht. Der Großteil der Lehrer ist lernunfähig sowie veränderungsunwillig.

Ein Wechsel der Schule (auch von so vielen Kindern) wäre wohl durchaus der bessere Weg für jedes einzelne Kind.
Diesen Gedankengang finde Ich immer noch schlimm. Wo stünden wir wenn es nie Menschen gegeben hätte die positive Veränderungen voran getrieben oder gar erzwungen hätten?!?

Keine Ahnung. Leider stehen hier die Kinder mitten im "Schlachtfeld".

Desweiteren erfahren wir morgen ob die Lehrerin das Formular für den psychologischen Dienst ausgefüllt hat oder ob die Schule dies verweigert. Wohin wir auch schauen, im Moment haben wir das Gefühl das uns jeder Ansprechpartner erst Anteilnahme signalisiert und dann nachher doch damit rausrückt das wir nie nichts verändern werden können.

Hat sie das Formular ausgefüllt?

Das Ende allen Übels ist also in Deutschland anscheinend immer nur ein Schulwechsel von leidenden oder auffälligen Kindern - nie aber eine Veränderung der Sichtweisen und Handhabungen an einer Schule - sehr beschämend finde Ich.


Die Veränderungen müssten von ganzen oben beginnen.
Nicht umsonst heißt es "der Fisch stinkt vom Kopfe".

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Die schlimmsten Wunden sind die, die man nicht sieht.
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