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Sätze einer Lehrerein
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mama46



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BeitragVerfasst am: 11.06.2010, 12:06    Titel: Sätze einer Lehrerein Antworten mit Zitat

Hallo,

wie ich hier ja schon geschrieben habe, hat mein Sohn massive Probleme mit seiner Klassenlehrerin. Ihr Verhalten wird immer gemeiner, asozialer und mein Sohn leidet sehr unter dieser Situation.

Ich möchte euch heute einige Sätze mitteilen, die er sich anhören muss und mich würde eure Meinung interessieren.

1. Als sie erfahren hat, dass ihm die Emo-Bewegung sehr gut gefällt, erklärte sie der gesamten Klasse, dass das Weltanschauungsbild dieser Menschen dieses sei, dass sie sich ritzen würden und sterben möchten.

2. Nach einem Gespräch in dieser Sache ließ sie die Wut darüber an ihm aus. Sie schrie ihn vor versammelter Klasse an, was sie sich beinahe zwei Stunden lang von mir anhören musste.

3. Ein Schüler warf meinem Sohn dann an den Kopf, dass er, wenn er sich als Emo ins Ghetto begeben würde, sofort umgebracht werden würde. Als er sich dagegen zur Wehr setzte, teilte die Lehrerin ihm wieder vor der ganzen Klasse mit, dass dieser Satz nichts beleidigendes oder bedrohendes an sich habe. Das sei eine Feststellung und Tatsache sei, dass wenn er sich in der Großstadt um die Ecke hinter das K2 begeben würde, würde ihm genau das geschehen. Daher könne man die Aussage des Schülers acu ruhig so stehen lassen. Derart bloßgestellt, beleidigte er den Mitschüler ("Du bist wirklich ein scheiß Kanak. / Anmerkung: Ich finde diesen Satz nicht ok und wir haben darüber auch lange gesprochen) und musste sich dafür gleich wieder vor der ganzen Klasse rechtfertigen. Ein Mitschüler sagte dann, nicht N. (mein Sohn) gehört totgeschossen (!!! sehr heftige Aussage nach meinem Empfinden), sondern T. (das ist der Schüler mit der Ghettoaussage). Der Kommentar der Lehrerin zu diesem Schüler? "Das sagt man aber nicht." Das war alles.

Neuester Ausrutscher:
Die schnellen Schüler wurde alle gefragt, ob Sie am Staffellauf teilnehmen wollten. Bis auf 2 wollte keiner. Den Kindern die nicht wollten, wurde dann gesagt, dass das ok sei, denn es sei ja freiwillig, aber schade sei es trotzdem. Auch mein Sohn wurde gefragt. Er wollte auch nicht und sagte nein. Was bei den anderen als vollkommen normal angesehen wurde, wurde ihm wieder vor versammelter Klasse negativ ausgelegt. Die Lehrerin sagte ihm, dass er sich gar nicht zu wundern braucht, dass ihn alle in der Klasse hassen würden. Sollte in Zukunft etwas sein, brauche er nicht mehr ankommen und sich bei ihr beschweren. Zudem würde sie es sich gut merken, dass er kein Teamplayer sei.

Was denkt Ihr über solche Aussagen?
Das ist doch nicht mehr normal.

Ach ja, der Rektor sieht das nicht als tragisch an, er wollte dem eigentlich keine Beachtung schenken. Da hat er aber die Rechnung ohne mich gemacht – aber das würde nun das Posting ins unermessliche wachsen lassen.
Nur so viel: Ich habe kommenden Freitag einen Termin in der Schule - dann rede ich deutsch und zwar richtiges deutsch.

Ich bin gespannt, wie eure Meinungen dazu sind.

Liebe Grüße

mama46
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 11.06.2010, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Nimm' dir einen Beistand mit, auch als Zeugen.

Und zeichne das Gespräch auf mit einem MP3-Gerät. Könnte späte wichtig sein, für den Fall, dass man dir im nachhinein Bedrohung unterstellen sollte und ein Hausverbot ausspräche.
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"Nicht auf den Verstand kommt es an, sondern das was ihn leitet - Charakter und Herz."

Dostojewski
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mama46



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BeitragVerfasst am: 11.06.2010, 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo M.,

das auf jeden Fall und für den Rektor wird das sehr überraschend sein, denn er denkt, dass ich alleine komme.
Nun, ich denke, einer Gesprächsaufzeichnung werden die nicht zustimmen, aber die Begleitperson ist perfekt in Steno und die wird sich alles aufschreiben Smile.

Seit eben weiß ich auch, warum der Rektor der letzten Verbalattacke keine Bedeutung schenken wollte.
Hier die Mitteilung der Lehrerin, die mir mein Sohn heute gebracht hat.

10.06.2010 von mir an die Lehrerin (exakt so geschrieben):
Sie sind nicht in der Lage, Ihre Verbalattacken gegen N. zu unterlassen (Ihre Aussage gestern zum Staffellauf). Zudem warte ich ich seit dem 11.05.2010 auf einen Gesprächstermin.

(Anmerkung: Zwischenzeitlich habe ich mit dem Rektor telefoniert!)

11.06.2010 Mitteilung der Lehrerin an mich (exakt so geschrieben):
Sollte ich den machen oder soll die Schulleitung auch dabei sein? Das ist mir nicht so ganz klar?
Wenn ich N. frage, ob er wüßte was "Teamgeist" bedeutet, ist das in meinen Augen keine "Attacke" sondern eine Frage, die ich schon 2 anderen Schülern gestellt habe, als diese auch nicht für die Klasse laufen wollten. Ich finde nämlich, dass ein "wir-machen-das-gemeinsam" sehr wichtig ist und das nicht nur in der Schule sondern auch für das ganze Leben.

11.06.2010 von mir an die Lehrerin (exakt so geschrieben):
Liebe Frau M.,
wir werden Ihre tatsächlich gemachte Verbalattacke am Freitag persönlich klären.
Sie benötigen 4 Wochen um mir mitzuteilen, dass Ihnen bzgl. des Termins etwas nicht "ganz klar" ist? Gut zu wissen! Starke Leistung.

-----

Sie hat beim Rektor einfach den Teil des Hassens weggelassen. Aber dieses Mal nützt ihr das Abstreiten nichts. Meine Tochter (gleiche Klasse) und ein Mitschüler haben die Verbalattacke bestätigt und der Mitschüler ist auch bereit, das dem Rektor am Freitag zu sagen. Das dem so ist, wissen aber bisher weder der Rektor, noch die Lehrerin.

Liebe Grüße

mama46
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mama46



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BeitragVerfasst am: 12.06.2010, 16:33    Titel: wichtige Frage Antworten mit Zitat

Hallo an alle,

nach meinem letzten Posting hat sich die Situatin für die Kinder noch einmal geändert. Nun ist es so, dass unser Sohn wieder mit Selbstmordgedanken spiel (er ist diesbezüglich bei einem tollen Psychologen) und meine Tochter (die sind beide in der gleichen Klasse) schreckliche Schulangst hat. Beide haben uns erzählt, dass die Situation für sie unerträglich geworden ist, dass sie Angst haben und an eine andere Schule möchten.
Wir halten das auch für sinnvoll - denn die Kinder halten dem Druck der Lehrerin und des Rektors (! - er stellt sich vor die Lehrerin) nicht mehr Stand. Sie sind am Ende.

Wie gehen wir das nun an?
Suchen wir erst eine neue Schule, werden dort vorstellig oder müssen wir unser Anliegen erst dem Rektor der bisherigen Schule unterbreiten? Woher bommen wir einen Antrag für einen Schulwechsel? Und eine weitere, sehr wichtige Frage: Sollen wir an der neuen Schule mit offenen Karten spielen (also von den Vorfällen an der alten Schule berichten) oder was sollen wir als Gründe angeben?

Wer hat uns einen Rat?

Vielen Dank für eure Unterstützung!!!

Liebe Grüße

mama46

PS: Haben wir Eltern das Recht, die Schulakte unserer beiden Kinder einzusehen oder kann uns die Schule die Einsicht verweigern?
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 12.06.2010, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr habt ein Recht auf Akteneinsicht, auch auf Kopien. Mit Zeugen hingehen.

Sucht euch eine brauchbare Schule, bevor ihr den Wechselwunsch öffentlich macht. Hilfreich wäre eine Stellungnahme der Psychologin.
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Dostojewski
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mama46



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BeitragVerfasst am: 19.06.2010, 11:14    Titel: Gespräch eskaliert - sehr lang Antworten mit Zitat

Hallo an alle,

heute hatte ich das Gespräch mit der Schule (die Tante der Kinder hatte ich als Zeugin dabei). Anwesend waren der Rektor, die Klassenlehrerin und eine weitere Frau, die scheinbar wöchentlich 4 Stunden dem Unterricht der Lehrerin beiwohnt (als deren Zeugin?).

Ärgerlich war gleich zu Beginn, dass der Rektor mir von der Schulsekretärin bei meinem Eintreffen ausrichten ließ, dass das Gespräch 10 Minuten später stattfinden würde, da er noch Unterricht habe.
Er hatte uns noch nicht richtig begrüßt, als er verlauten ließ, dass er nun meine beiden Kinder zum Gespräch holen lassen wird, weil er will, dass die Beiden anwesend seinen. Ich habe mir das verboten, weil ich das für absolut falsch hielt. Nach einer kurzen Debatte gab er insofern nach, dass man dann die Kids später dazu holen würde.

Gleich zu Beginn versuchte er, das Gespräch in eine Richtung zu lenken, die a) nicht korrekt war und b) zeigte, was er von dem Gespräch hielt (N. hat sich über den Staffellauf beschwert, mir stellt sich alles ganz anders dar, A. war schon wieder krank...). Es waren drei Anläufe von mir nötig, um ihm klar zu machen, dass seine Aussagen nicht korrekt seinen und die einzelnen Themen nicht dem Sinn des Termins entsprechen würden.

Eigentlich hätte ich gleich hier aufstehen sollen und gehen. Aber da ich damit meinen Kindern keinen Gefallen getan hätte, blieb ich.
Als ich dann endlich zu Wort kam und der Lehrerin die Frage stellte "Warum haben Sie N. vor der versammelten Klasse gesagt, dass er sich nicht wundern braucht, dass ihn alle hassen und mobben würden, wenn er nicht bereit sei, etwas für die Gemeinschaft zu tun?", kam allgemeine Unruhe auf. Wie nicht anders erwartet, bestritt die Lehrerin alles. Ich sagte ihr auf den Kopf zu, dass es doch immer das Gleiche ist. Entweder wurde sie falsch verstanden oder aber die Schüler würden lügen. Ich nannte die Kinder, die bereit waren, die von ihr gemachte Aussage zu bestätigen und was sagt sie? "Ich habe es gewusst - ich habe es doch gewusst. Das konnten ja nur die Beiden sein!" Ich und meine Begleiterin hakten sofort nach, warum sie das gewusst hat - vielleicht deswegen, weil es die einzigen Freunde waren, die N. noch geblieben sind? Sie grinste mich nur leicht schräg an und meinte "Ja-nein.".

Nach einigem hässlichen hin und her zwischen den Beteiligten, verlangte der Rektor, dass man nun aber die beiden Kinder dazu holen müsse. Sollte ich mich dem verweigern, würde er die Beiden alleine "vernehmen". Ich sagte ihm, dass ich es ihm strikt verbiete, mit meinen Kindern in dieser Angelegenheit ein Gespräch unter vier Augen zu führen. Er wollte mich tadeln, aber auch hier war ich zu keinen Kompromissen bereit und machte das auch in aller Deutlichkeit klar. Allerdings lehnte er es strikt ab, die beiden Kinder, die das Gesagte bezeugen konnten, ebenfalls mit am Gespräch teilnehmen zu lassen. Auch wenn es mir absolut gegen den Strich ging und ich mir im Klaren war, dass das nichts Gutes zu bedeuten hatte, stimmte ich schließlich zu. Die Kinder wurden geholt.

Der Fehler meines Lebens!
Der Rektor versucht massiv, meinen Sohn von seiner Aussage abzubringen. Er versuchte, ihm klar zu machen, dass die Lehrerin den Satz doch eigentlich anders gesagt habe, als er ihn verstanden habe. Doch er und meine Tochter blieben dabei. Schließlich musste ich dahin gehend eingreifen, dem Rektor zu sagen, dass er es unterlassen soll, zu versuchen, die Kinder zu beeinflussen. Die Beiden seinen nicht hier, um sich seine oder die Version der Lehrerin aufzwingen zu lassen, sondern haben das Recht, die Geschehnisse so wiederzugeben, wie sie sich in deren Augen zugetragen haben.
Dann hat die Lehrerin die Mitleidstour aufgezogen. Sätze wie: "Ich habe doch immer versucht, euch zu helfen; Was habe ich nicht alles unternommen; Wie könnt ihr nur so etwas behaupten…"! Gruselig.
Meine Tochter brach in Tränen aus, ich musste mit ihr den Raum verlassen – gefolgt von meinem Sohn, der ebenfalls weinte. Die Beiden sind geradezu zusammengebrochen. Im Flur sind mir die Beiden verzweifelt um den Hals gefallen – zwei Häufchen Elend. Hier war für mich klar, dass sofort Schluss sein muss. Die Kinder mussten raus aus dem Schussfeld der Schule und das habe ich dann auch gleich in die Tat umgesetzt.
Ich nahm die Beiden in die Arme und habe nur gesagt: "Es ist vorbei, endgültig vorbei. Hier quält euch keiner mehr. Ihr geht mit nach Hause!"
Ich betrat wieder das Sprechzimmer und teilte meine Entscheidung mit. Die schauten sich untereinander an, aber ich denke, meine Stimme hatte derart viel Härte, dass keiner widersprach. Ich sagte den Anwesenden auch, dass ich die Kinder nicht mehr an diese Schule gehen lassen werden, denn sie sind beide seelisch am Ende und bisher hätten alle Versuche, mit der Schule zu kooperieren, damit geendet, dass man die Kinder noch ein bisschen mehr habe leiden lassen. Und damit sein nun Schluss. Ich würde am Montag ein ärztliches Attest vorlegen, das die Kinder vom Unterricht befreit.
Das wollte sich der Rektor natürlich so nicht gefallen lassen. Ich schickte die Beiden ihre Schulsachen holen und dann legte ich dem Rektor unseren Antrag auf einen Schulwechsel (den ich vorsorglich schon vorbereitet hatte) auf den Tisch. Das hat ihn dann noch mehr geärgert und er meinte, er würde es an das Schulamt weiterreichen, und sich überlegen, ob er dem Antrag wohlwollend gegenübersteht.
Genau hier ist mir dann der Kragen geplatzt. Falsch - ich weiß, aber es war nicht mehr zu verhindern – schon alleine das gemeine Lächeln im Gesicht der Lehrerin reizte mich bis aufs Blut! Ich sagte ihm, dass ich mich - sollte er dem Antrag nicht zustimmen - mit allen Vorkommnissen an die Presse wenden würde. Ich würde die Schule namentlich in einem Internetforum gegen Mobbing nennen (vielleicht gibt es ja noch mehr Opfer) und ich würde einen Anwalt für Schulrecht einschalten.
Noch einmal sagte ich allen Anwesenden, dass es mir einzig und alleine um das Wohl meiner Kinder gehe, dass ich hier sei, um für meine Kinder zu kämpfen und dass ich nicht zu den Müttern gehören würde, die vor der Schule und den Lehrern kuscht.
Der Rektor meinte wütend, dass er auch einen Anwalt habe, was die Lehrerin dann zum Anlass nahm, um mir zu sagen, dass sie auch einen habe. Es sei eine Beleidigung, was ich ihr in dem Gespräch alles unterstellt habe. Nichts entspräche der Wahrheit und die Kinder würden Lügen. Ich sei über die Maßen unverschämt und würde ihren guten Ruf schädigen.
Zudem hätten meine Kinder an dieser Schule einen sehr guten Start gehabt.

Ich hatte die Kinder da schon aus dem Zimmer geschoben und wollte eigentlich auch gehen. Aber das wollte ich so nicht im Raum stehen lassen. Ich drehte mich um, ging zum Tisch und sagte ihr: "Ja, sie hatten einen sehr guten Start, allerdings mit einem anderen Klassenlehrer und einem anderen Rektor! Nie hätten wir an einen solchen Verlauf und an so ein Ende gedacht – nicht einmal im Traum. Und Ihren guten Ruf? Sie haben kräftig daran gearbeitet, dass N. psychisch am Ende ist und dass er selbstmordgefährdet ist. Sie haben ihn Ihre Abneigung spüren lassen, wo es nur ging. Nichts konnte er recht machen, und wenn er einen Versuch unternommen hat, haben Sie ihn auflaufen lassen. Sie sind mir mehrmals in den Rücken gefallen und noch vieles andere. Ihnen allen war – auch von der Sozialarbeiterin, die ja nun leider schon sehr lange krank ist – bekannt, dass A. von bestimmten Schülern einer anderen Klasse gemobbt wird. Sie Herr N. (der Rektor) haben mit A. ein Gespräch geführt und ihr erklärt, dass Ausgrenzungen in dem Alter normal seien, damit müsse man leben, und da ja noch nichts passiert sei, müsse sie auch noch keine Angst haben. Sie schützen die Täter und mache es für die Opfer dadurch noch schlimmer. Es hätte durchaus Möglichkeiten gegeben, die beiden Kinder zu schützen. Statt dessen werden die Verbalattacken der Lehrerin immer krasser und die Mädchen mobben mit Freibrief weiter, weil der Rektor hier erklärt, bei A. kein Mobbing zu sehen und dass Frau M. (die Lehrerin) eine ausgezeichnete Lehrkraft sei, die sich nichts zuschulden kommen lässt und die Vorwürfe gegen sie einfach aus der Luft gegriffen seien...

Der Rektor bezichtigte mich des Straftatbestandes der schweren Beleidigung, sie schnappte nach Luft und kündigte mir eine Anzeige an.
Ich verließ den Raum (mit der Zeugin) mit den Worten: "Ich freue mich auf die Anzeige, dann muss ich nicht viel dafür tun, dass alles öffentlich wird. Ich wünsche ihnen allen noch einen schönen Tag!"

Zu Hause habe ich dann gleich beim Kinderarzt angerufen, die Vorkommnisse geschildert und gleich für Montag einen Termin erhalten. Ich kann es nicht verantworten, die beiden auch nur für einen weiteren Tag an dieser Schule sein zu lassen.

Nach diesem katastrophalen Gespräch frage ich mich, wie so etwas möglich sein kann. Wie können Lehrer so aktiv passiv sein, Schüler drangsalieren und dann behaupten, dass man es doch gut mit den Kindern meint? Wie kann eine Lehrerin derart lügen und wird von ihrem Vorgesetzten aus noch geschützt? Bemerkenswert fand ich auch, dass der Rektor bei dem Gespräch nur mit mir und meinem Sohn gesprochen hat, aber nicht ein einziges Mal die Lehrerin angesprochen hat oder bei ihr etwas hinterfragt hat.

Nun harre ich der Dinge, die da kommen werden und hoffe, dass der Schulwechsel, der eigentlich für nach den Sommerferien gedacht war, schneller von statten geht, bzw. genehmigt wird. Ich gab in dem Antrag nämlich keine Begründung an, schrieb allerdings hinein, dass wenn eine Begründung gewünscht wird, wir eine ausführliche Begründung nachreichen.

Liebe Grüße

mama46
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 19.06.2010, 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie kann eine Lehrerin derart lügen und wird von ihrem Vorgesetzten aus noch geschützt?


Das kann ich dir sagen: Weil eine Fürsorgepflicht für die MITARBEITER besteht, nicht aber für die Kinder.

Fertige ein eigenes Protokoll an, von dir und deiner Zeugin unterschrieben.

Ich schicke dir eine PN.

LG, J.
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Dostojewski
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Rudi



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BeitragVerfasst am: 19.06.2010, 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Was hier geschildert wurde, entspricht exakt den Erfahrngen vieler Eltern, die es wagen und sich über Lehrkräfte beschweren.
Da gibt es nur noch: Die Kinder an eine andere (anständige) Schule schicken, wenn der Weg dorthin auch noch so schwer ist.

Rudi
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Bist auf Frieden du erpicht, darfst du intervenieren nicht, denn sonst gibt es bösen Streit mit der Schulsozialarbeit.
Und solltest du dann noch verstohlen dein Kind aus dieser Anstalt holen, dann Mütterlein, oh hüte dich - die Folgen sind gar fürchterlich.
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mama46



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BeitragVerfasst am: 21.06.2010, 16:29    Titel: Ein Stückchen weiter - oder eher nicht? Antworten mit Zitat

Hallo,

heute morgen war ich beim Kinderarzt, der die Kinder für die kommenden Schulwochen krankschreiben wird. Die Krankschreibung werde ich am Mittwoch erhalten, denn der Arzt will die Krankschreibung "wasserdicht" verfassen.

Ich habe der Schule dann per Fax mitgeteilt, dass die Kinder (wie angekündigt) nicht zur Schule kommen werden und die Krankschreibung nachgereicht wird.

Heute Mittag kam dann eine E-Mail vom Rektor, in der er mir mitteilte, dass er mit dem Rektor der anderen Schule gesprochen habe und dieser sich mit mir (mein Mann wird von der Schule niemals in einem Schreiben erwähnt oder angesprochen- es heißt immer nur Frau M.) in Verbindung setzen wird, um mich (!) zu einem Gespräch einzuladen.

Ist das der herkömmliche Weg, dass dass Rektor A den Rektor B anruft und der dann zum Gespräch lädt? Oder ist das eher mit gewisser Vorsicht zu genießen?

Bitte entschuldigt, aber im Moment scheine ich ein bisschen empfindlich zu sein.

Liebe Grüße

mama46
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 21.06.2010, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Du könntest in der geplanten Schule anrufen und bitten, dass man euch beide zum Gespräch lädt.

Meine Erfahrung ist, dass sich im Schulsystem i.a. keine Henne (kein Hahn) der anderen/dem anderen ein Auge auskratzt - ähnlich wie: beim Bund, bei der Polizei, in der Kirche - und ähnlichen geschlossenen Systemen.

Wichtig scheint mir, dass ihr als Eltern fest hinter eurer Entscheidung steht - NIE MEHR in die alte Schule mit den Kindern, egal, womit sie euch drohen (Schulpflichtverletzung o.ä.)

Du hast es den Kindern versprochen!

Diese Lehrerin ist eine Misshandlerin an der Seele der Kinder- und ihr Rektor deckt sie.

Also weg von dort. Und niemals zurück.

Erfahrungsgemäß: Wenn man da wirklich standhaft bleibt, muss im Zweifel der Schulrat eine Lösung (eine andere Schule) finden. Ich habe solche Dinge mehrfach hinter mir, durchaus auch beratend an andere Eltern, auch in ganz diffizilen Fällen (sonderpäd. Verfahren).

Es funktioniert mit dem Schulwechsel, wenn man "eisern" bleibt,sein Kind nicht mehr misshandeln zu lassen - und wenn man einen Doc. hat, der einen unterstützt, kann nicht viel schief gehen.

VG, J.
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 21.06.2010, 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ist das der herkömmliche Weg, dass dass Rektor A den Rektor B anruft und der dann zum Gespräch lädt? Oder ist das eher mit gewisser Vorsicht zu genießen?


Der "herkommenliche Weg" ist dies erfahrungsgemäß für die Schuken.

Der rechtlich richtige Weg ist dies nicht!

Ich bin immer wieder erstaunt wie selbstverständlich sich Schule X mit Schule Y über sensible Daten von Schülern und Eltern austauscht., fernab der deutschen Gesetzgebung.

Viele Grüsse

Petra Litzenburger
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mama46



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BeitragVerfasst am: 22.06.2010, 15:44    Titel: also ist Vorsicht angebracht? Antworten mit Zitat

Hallo,

sind mit Schuken "Schurken" oder "Schulen" gemeint?

Soll ich Vorsicht walten lassen? Auf jeden Fall werde ich auch zu diesem Gespräch eine Zeugin mitnehmen.
Ich (und die Kinder) bin durch die alte Schule derart gebeutelt, dass in mir tatsächlich großes Misstrauen herrscht.

Soll ich auf was besonderes achten? Was soll ich denn sagen, wenn man wissen will, warum wir die Schule wechseln wollen? Die Wahrheit sagen?

Liebe Grüße

mama46
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Rudi



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Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 22.06.2010, 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ja. Ich würde schon sagen, warum die Schule gewechselt werden soll. Erstens habt ihr euch nichts vorzuwerfen und zweitens lehrt die Erfahrung, dass sich in Schulkreisen ohnehin alles herumspricht.

Als mein Sohn die Schule gewechselt hat, habe ich dem neuen Rektor von Anfang an reinen Wein eingeschenkt. Die absolut richtige Entscheidung.

Einen solchen reibungslosen Wechsel wünscht auch euch

Rudi
sonst nicht wechselhaft
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mama46



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BeitragVerfasst am: 23.06.2010, 11:16    Titel: Rektor der neuen Schule hat sich gemeldet Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

so, der Rektor der neuen Schule hat sich gemeldet.

Er erklärt mir, dass ihm von der alten Schule mitgeteilt worden sei, dass ich für meine beiden Kinder einen Schulwechsel beantragt habe. Da seine Schule ja ein fremder Schulbezirk sei, wäre das nicht unproblematisch, aber er würde mit mir und den Kindern trotzdem mal ein Gespräch führen.

Was soll ich denn nun von dieser Aussage halten?
Allmählich komme ich mir vor, wie eine Schachfigur - wie soll ich mich denn verhalten? Kann der Rektor der neuen Schule die Aufnahme verweigern? Und wenn ja was dann?

Ganz ehrlich: Lange machen das meine Nerven nicht mehr mit - von meiner Gesundheit ganz zu schweigen.

Liebe Grüße

mama46
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BeitragVerfasst am: 02.07.2010, 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mama46,

ich bin kein Profi in der Sache, aber ich würde Dir erstmal raten, das Gespräch anzunehmen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, und vielleicht kommt ja am Ende auch etwas positives heraus. Natürlich weiß ich nicht, in welchem Ton sich da die Kommunikation abspielt, aber ganz negativ würde ich die Aussage des Schulleiters der neuen Schule nicht betrachten. Erstmal den Termin annehmen und hingehen.
Ich drücke die Daumen dafür, dass alles gut wird.
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