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Kopie: Zuwanderer sollen ihr Talent entfalten

 
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BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 13:08    Titel: Kopie: Zuwanderer sollen ihr Talent entfalten Antworten mit Zitat

Ersteller Thema

MarleneMayer
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Artikel der AZ vom 20.10.2005 Seite 4 Aus Schwaben und Oberbayern



Ausgabe: B-NORD Datum: 20.10.2005
Seite: 4 Artikel drucken

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Zuwanderer sollen ihr Talent entfalten

50 Stipendien für begabte Schüler werden heute vergeben

Von unserem Redaktionsmitglied Margot Weber

Augsburg/Dillingen.

Als Natalya Nepomnyashcha nach Deutschland kam, konnte sie keine Silbe Deutsch sprechen. Jetzt, knappe vier Jahre später, sprudeln die Worte nur so aus ihr heraus. Grammatik und Satzbau beherrscht die 15-jährige Schülerin perfekt, nur ein ganz leichter Akzent erinnert noch an ihre ukrainische Heimat Kiew. Die Einserschülerin ist eines von vielen teils unentdeckten Talenten. Am heutigen Donnerstag bekommt sie ­ wie weitere 49 Jugendliche in Bayern ­ ein Schülerstipendium für begabte Zuwanderer.

"Es war mein Glückstag", erzählt Natalya Nepomnyashcha. Denn an dem schönen Juli-Tag, als es die Schulzeugnisse gab, wurde sie nicht nur als Klassenbeste in der Augsburger Agnes-Bernauer-Realschule gefeiert, es flatterte auch noch per Post eine erfreuliche Nachricht ins Haus: Die Zusage für ein Stipendium "Talent im Land ­ Bayern".

Mehr als 400 in Bayern lebende Schüler aus 17 Nationen hatten sich für das Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung und des Bildungspaktes Bayern beworben. In diesem Pakt engagieren sich rund 130 Unternehmen, darunter die Mediengruppe Pressedruck, in der unsere Zeitung erscheint, für die Bildung des Nachwuchses. 50 Jugendliche aller Schularten mit besonderem Talent und finanzieller Bedürftigkeit wählte die Jury aus.

Reichlich Talent erkannte die Jury auch bei Anna Kaprovich. Erst zehn Monate lebt die 15-jährige Russin in Deutschland und hat schon eine steile Karriere hingelegt:. Nach einem halben Jahr in der Übergangsklasse der Augsburger St.-Georg-Hauptschule schaffte sie den Sprung ins Holbein-Gymnasium. "Für mich ist das Stipendium ein Ansporn. weiter eine gute Schülerin zu sein, ein Vorbild für andere ausländische Jugendliche", sagt sie selbstbewusst.

Je 150 Euro pro Monat erhalten nun Natalya Nepomnyashcha, Anna Kaprovich und die weiteren Stipendiaten des Programms "Talent im Land ­ Bayern". Dieses Geld ist zweckgebunden. "Es muss im Zusammenhang mit Bildung ausgegeben werden", erläutert Claudia Piatzer vom Bildungspakt. Darunter fallen Bücher, Besuche in Museen oder Konzert- oder Theaterveranstaltungen. "Das Geld darf nicht in den Haushalt der Familie gehen", betont sie.

Natalya wird sich mit dem Geld einen großen Wunsch erfüllen: Ihre musischen Fähigkeiten wird sie künftig auf einem eigenen Klavier weiterentwickeln. Auch Anna hat schon Pläne: Viel Lesen, klassische Konzerte und eine Tanzschule besuchen, stehen auf ihrer Wunschliste.

Ohne das Stipendium hätte die 17-jährige Viktoria Krauter enorme finanzielle Schwierigkeiten und könnte vielleicht gar nicht mehr zur Schule gehen. Die aus Kasachstan stammende junge Frau wohnt mit ihrer Familie in Dillingen und besucht derzeit die Fachoberschule in Donauwörth. "Allein die Fahrkarte kostet etwa 100 Euro im Monat. Und dann gibt es jede Menge Bücher, die man sich kaufen muss", erzählt sie. Überglücklich ist sie, dass ihre Ausbildung unterstützt wird, denn Viktoria Krauter hat schon ein klares Ziel vor Augen: "Ich werde ganz viel lernen und dann hoffentlich in den gehobenen Dienst eintreten."

Doch nicht nur finanzielle Hilfe bekommen die 50 Stipendiaten bis zu ihrem Schulabschluss. "Es wird verschiedene Treffen geben und Schulungen in Präsentation, Sprache, Studienvorbereitungen", erläutert Piatzer das Konzept von "Talent im Land". Auch Themen wie Religion, Wirtschaft und Soziales sollen in diversen Arbeitsgruppen behandelt werden. "Talent im Land" nimmt aber auch die Lehrer ins Visier: Sie sollen vermehrt geschult werden, um Talente von ausländischen Jugendlichen schneller zu erkennen und zu fördern.

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