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Mobbing an 8-jährigem Mädchen...Hilfe!

 
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nieliffets



Anmeldedatum: 29.12.2010
Beiträge: 4
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 03.01.2011, 21:50    Titel: Mobbing an 8-jährigem Mädchen...Hilfe! Antworten mit Zitat

Hallo, ich bin neu hier, weil ich dringend Rat suche!

Meine Tochter ist 8 Jahre alt und besucht die zweite Klasse. Wir hatten uns mit Bedacht eine Grundschule mit besonders gutem Ruf ausgesucht. Unsere Tochter war schon zu Kindergartenzeiten ein sehr sensibles Kind, das allerdings auch den anderen immer etwas voraus war. Glücklicherweise hatte sie im Kindergarten sehr gute Erzieherinnen angetroffen und viele gute Freunde gefunden. Leider konnte niemand mit ihr zusammen eingeschult werden.

Für die Schule wünschten wir uns also auch eine einfühlsame, ruhige Lehrerin. Diese fanden wir eigentlich auch und waren zunächst sehr glücklich. Unsere Tochter ging gerne zur Schule und lernte sehr gut.
Im ersten Elterngespräch hörten wir allerdings, dass unsere Tochter mit einem sehr einnehmenden Mädchen befreundet war. Dieses Mädchen beengte unsere Tochter und drosselte auch ihre Ideen und Unterrichtsteilnahme. Die Lehrerin macht alle paar Wochen Sitzplatztausch, damit es keine "Gruppenbildung" gibt. Also schlug sie vor, unsere Tochter von dem Mädchen wegzusetzen und eine andee Verbindung zu verstärken. Uns kam das sehr entgegen, da wir bereits wußten, dass unsere Tochter sich arg eingeengt fühlte.

Der Sitzplatztausch brachte etwas in Gang. Es ergab sich, dass unsere Tochter sich mit einem anderen Mädchen enger anfreundete.

Nach einigen Wochen dann das Drama: von heute auf morgen weinte unsere Tochter in der Schule nur noch, entwickelte die allerstärksten Schulängste und schrie und flehte nur noch, nicht mehr dorthin zu müssen.
Wir machten uns darauf keinen Reim und auch die Lehrerin verstand das nicht. Die Situation wurde so schlimm, dass sie als unbeschulbar beurlaubt wurde. Wir gingen umgehend zur Psychotherapie, dort vermutete man eine Trennungsangst als Auslöser. Nach der Beurlaubung, folgte eine Kurzbeschulung und eine langsame Wiedereinführung. Ich mußte die Schulzeit im Gebäude anwesend bleiben um eine Beschulung zu ermöglichen. Nach ca. 8 schlimmen Wochen ging unsere Tochter wieder normal zur Schule, allerdings nicht glücklich oder gerne.
Bei einem Ausflug merkten wir dann, wie unsere Tochter von den Kindern behanldelt wurde. Kein Mädchen wollte sich mit ihr aufstellen. Die Lehrerin mußte auszählen, wer mit ihr gehen muß. Wenn sie sprach hielten sich Mädchen die Ohren zu mit den Worten "Wir hören nicht was die Doofe sagt!". Sie war völlig isoliert und versteinert.

Wir sprachen am selben Tag die Lehrerin an. Sie sagte, dass es daran läge, dass die Kinder unsere Tochter immer nur hatten weinen sehen und dadurch die Freundschaften gelitten hätten. Dass es sich wieder einränken würde, wenn jetzt der normale Alltag käme. Das war Anfang April.

Ende April gab es einen Elternstammtisch. Ich wurde dort von zwei Müttern angesprochen, die erzählten, was ihnen ihre Töchter erzählt hatten. Dass gegen meine Tochter ein "Anti-Club" gegründet worden war und jedes Kind, dass mit unserer Tochter spielte oder sprach durfte diesem Club nicht mehr angehören!Empörung befiel da nicht nur mich. Alle Anwesenden waren bestürzt und es gab eine Diskussion auch mit der Lehrerin! Sie sagte, sie würde das in die Hand nehmen und dass man aber dem nicht zu viel Bedeutung geben dürfe.

Unsere Tochter ging nach wie vor ohne deutliche Ablehnung zur Schule. Allerdings passierte es fast einmal pro Woche, dass ich sie wegen starker Bauchschmerzen, Übelkeit oder Kopfschmerzen abholen mußte. Wenn ich sie aber fragte, ob in der Schule alles okay wäre, bejahte sie immer. Wir schleppten uns so hin bis zu den Sommerferien. Sie bakam eine wirklich sehr gute Beurteilung, war eine der besten Schülerinnen in der Klasse. Und der Kontakt zur Klasse wäre ganz normal. Von Auffälligkeiten sei nichts mehr zu merken.

Es kamen die langen Ferien.

Der Einstieg nach den Ferien wurde schwer. Da flossen tagelang doch wieder die Tränen, aber sie ging immerhin noch mit der Klasse in den Klassenraum. Sie sagte: "Mama, ich mache dir nicht wieder diese Sorgen!"

Doch sie schaffte es nicht mehr. Beim ersten Sitzplatztausch passierte es dann wieder: Niemand wollte neben ihr sitzen! Sie weinte zuhause nur noch. Ich suchte das Gespräch mit der Lehrerin. Sie sagte Elina sei ein depressives Kind, was denn da zuhause los wäre und dass so ein Kind nicht zu anderen Kindern passe. Dass nicht 27 Kinder schlecht wären, sondern die Eigenart meiner Tochter für die anderen Kinder eine Überforderung darstelle. Dass sie übersendibel und überreif wäre, Gedanken hätte, die Kinder nicht haben sollte und wir froh sein sollten, dass die Klasse sie tragen würde.

Das war Anfang Oktober. Danach ging es nur noch bergab. Meine Tochter wurde richtig schwer krank!

Sie entwickelte eine schwere Angsterkarnkung, die auch den privaten Alltag befiel. Ich als Mutter durfte mich nicht mehr wegbewegen und das Kind wurde von schlimmsten Gedanken verfolgt. Sie hatte furchtbare Alpträume und Panik vor dem Tag. Körperlich wurde sie von ihrer Angst auch aufgefressen. Sie machte sich schlußendlich sogar wieder in die Hose.

Ein schlaues, aufgewecktes, niedliches, sportliches Mädchen, dass zu einem Wrack geworden war.

Der Kinderarzt schrieb sie krank! Seit dem 15. Oktober war sie nicht mehr in der Schule! Zuerst dachten auch wir, es hätte mit dieser angeblichen Trennungsangst zu tun, dass sie solchen Schulangst entwickelt hat. Aber bei den ganzen Terminen mit Psychologen usw. kam immer mehr heraus, was mit ihr gemacht worden war.
Sie hat wirklich Schlimmes erlebt. Kinder die sich ihr als Wachposten in den Weg gestellt hatten, Verbote Spielgeräte zu benutzen von seiten der Kinder, ständiges Betteln ums Dazugehören. Keine Partner bei Partnerarbeiten, niemanden als Partner beim Sport, ausgelacht wurde sie und ignoriert!

Durch das lange Fehlen und ihre Ängste hat sie nun auch Lerndefizite und Blockaden in Mathe.

Beim Jugendamt haben wir glücklicherweise die Integrationshilfe bewilligt bekomen, das heißt demnächst wird sie in den Unterricht begleitet.

Eigentlich wäre ja ein Schulwechsel das Richtige, aber ihre Angst macht das fast unmöglich, da alles Neue sie noch mehr ängstigt, als das Bekannte. Unseren Alltag haben wir wieder im Griff, aber der nahende Wiedereintritt in die Schule holt alles wieder vor.

Nun möchten wir gerne in die Klasse der besten Freundin wechseln. Allerdings ist diese eine Klasse darunter. Kinderarzt und Psychologe raten trotzdem dazu, wir Eltern sowieso. Sie hat so viel verpaßt und benötigt vorallem dringend eine gute Stütze beim Wiedereinstieg.

Unsere Schule lehnt das allerdings ab. Sie sei dafür zu leistungsstark. Entweder ein Wechsel in die Parallelklasse oder ein Schulwechsel.
Man steht uns und auch dem eingeschalteten Schulpsychologen sehr skeptisch gegenüber, sieht gar keine Schuld bei der Schule.

Welches Recht können wir geltend machen, um doch in diese Klasse wechseln zu können? Gibt es ein Recht auf freiwillige Wiederholung in NRW?

Unsere erste Wahl wäre eine "gütliche Einigung mit der Rücksetzung in die besagte Klasse". Ein Schulwechsel wäre die schlechtere Wahl, weil sie davor ganz schlimme Angst hat.

Was können oder sollen wir tun?

Überall wird nur geblockt. Jetzt lassen wir erstmal die Krankmeldung verlängern, weil wir ja nicht wissen, was nach den Ferien am 10.01.2011 passieren soll!

Freue mich über alle Nachrichten! Vielen Dank!
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Bayer



Anmeldedatum: 08.09.2009
Beiträge: 1348
Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo N.,

selbstverständlich hat die Schule einen Ermessensspielraum. Und den sollte sie hier dringend nutzen.

Ggf. sollte ihn die Schulaufsicht durchsetzen. Wenn Eltern, Tochter und die außerschulischen Profis der Ansicht sind, ein Jahrgangswechsel nützt, dann sollte es auch so gemacht werden.

In eurem Fall käme sogar eine Amtshaftungsklage gg. die Schule in Frage, weil man offenbar monatelang dem Mobbing zugesehen hatte ...

Hatte sie eigentlich Ersatzunterricht?

Ich darf euch schon mal auf ein für euren Fall vllt. beispielhaftes Urteil verweisen:


Urteil vom 23.03.1990, 11 U 108/89 , OLG Hamm

"Bei ärztlich bestätigten Schulphobie Amtspflichtverletzung der Schulaufsichtsbehörde" , erhältlich bei 'juris' auf deutsch.

Englisch hier:
http://www.utexas.edu/law/academics....ew/german/case.php?id=824

Also Schreiben aufsetzen, auf dieses Urteil hinweisen mit der Ansage, dass - wenn nicht endlich im Sinne des Kindeswohls von E. reagiert werden würde, ihr sofort Sonderunterricht als Hausunterricht beantragt, desweiteren eine Amtshaftungsklage in Erwägung gezogen wird.

PN folgt.
_________________
"Nicht auf den Verstand kommt es an, sondern das was ihn leitet - Charakter und Herz."

Dostojewski
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luette



Anmeldedatum: 26.11.2009
Beiträge: 1
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 26.01.2011, 12:20    Titel: Schulwechsel Antworten mit Zitat

Hallo, lange war ich nicht mehr in diesem Forum, daher erst heute die Antwort.
Wie weit seid Ihr gekommen?

Wir haben dem Drängen unseres Sohnes vor 3 Jahren nachgegeben und ihn nicht von der Schule genommen. Er wurde 3 Jahre in seiner Schule gemobbt, ohne dass wir es wussten. Auch er hatte Bauchschmerzen, Durchfall usw. Er war zwar zu diesem Zeitpunkt schon in der 8. Klasse, aber die Situation muss schon damals 3 Jahre bestanden haben, was wir erst viel später erfahren haben. Wir haben ihn dann in die 7. Klasse triótz guter Noten zurück versetzt. Die Mitschüler, die mobbten, trafen ihn aber immer wieder in den Pausen und das Mobbing ging weiter. Alle Schritte, die wir unternommen haben, hier zu erklären, sprengt den Rahmen. In der 8. Klasse haben wir dann die Schule gewechselt. Heute, in der 10. Klasse kann er immer noch nicht durchweg die Schule besuchen. Er ist regelrecht traumatisiert und bekommt professionelle Hilfe, aber es dauert. Heute sagen wir, hätten wir damals nicht auf unseren Sohn gehört und ihn damals schon auf die andere Schule geschickt. Daher mein Rat, überlegt Euch auch den Weg des Schulwechsels. Dies bedeutet ein neuer Anfang.
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Guido



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Beiträge: 18
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 26.01.2011, 18:55    Titel: Schulwechsel Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

Kann luette nur Recht geben. Auch mein Sohn (7. Klasse) wird bereits seid längerem von seinen Mitschülern und seiner Klassenlehrerin gemobbt. Hatte letztes Schuljahr auch ein Gespräch mit der Klassenlehrerin und der damaligen Rektorin, bezüglich Schulwechsel. Dort wurde mir von der Klassenlehrerin nur gesagt, dass mein Sohn sensibel sei und lange brauchen würde, bis er sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden würde. Heute bereue ich, dass ich ihn nicht auf eine andere Schule umgemeldet habe. Er traut sich ja schon nicht mehr was zu sagen, wenn etwas war, da er Angst hat, dass ihm keiner glaubt und dass alles so gedreht wird, dass er als Täter dasteht. Wenn ich daran denke, was er seid Mitte Dezember hinter sich hat, wird mir ganz anders. Schulausschluss für 7 Tage, Gefährdeansprache bei der Polizei, Ermittlungsverfahren wegen "angeblicher" Bedrohung und jetzt soll auch noch der sonderpädagogische Förderbedarf ermittelt werden.
Habe zwar am Montag eine Beschwerde über die Klassenlehrerin an die Schulleitung geschickt, aber beim heutigen Gespräch war diese nicht einmal anwesend, da sie so sauer wäre, dass sie nicht wüsste, ob sie sich beherschen könnte. Erfolg des Gespräches in meinen Augen fast gleich Null. Der Rektor stellt sich hinter seine Kollegin. Das Einzige, was etwas positiv war, ist dass der Rektor den Antrag auf die Ermittlung des sonderp. Förderbedarfs noch etwas zurückhält, da dieser noch nicht an das Schulamt geschickt wurde. Das aber auch nur, weil ich denen gesagt habe, dass ich mich bereits um eine neue Schule für meinen Sohn gekümmert habe und dort in den nächsten Tagen ein Gespräch mit der Schulleitung stattfindet. Welche Schule dieses ist, habe ich denen auf deren Nachfrage natürlich nicht auf die Nase gebunden, denn sonst könnten die noch auf die Iddee kommen, dort Mist über meinen Sohn zu erzählen. Ich kann auch nur raten, dass alle die in so einer Situation sind, für sich selber entscheiden und nicht auf Andere, wie z.B. das Jugendamt, wenn dieses denn auch involviert ist, zu hören. Mir hat die Dame vom Jugendamt auch gesagt, dass ich mir das überlegen solle, ob ich ihn auf eine andere Schule schicke, da hier das Risiko bestünde, dass er sich dort nicht zurechtfinden würde. Im Grunde hat sie ja Recht, aber das Risiko ist kleiner als die Gefahr, dass seine Psyche noch größeren Schaden nimmt, wenn ich ihn auf der jetzigen Schule lasse. Ob die andere Schule ihn trotz des Antrags seiner jetzigen Schule nimmt, sehe ich am Freitag.
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nieliffets



Anmeldedatum: 29.12.2010
Beiträge: 4
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 26.01.2011, 21:11    Titel: Schulwechsel Antworten mit Zitat

Danke für die Antworten und die Nachfragen!

Also seit dem 17.01. besucht E. wieder ihre alte Klasse. Sie hat ja ständige Begleitung einer Integrationshelferin, die wir bekommen haben, weil sie eine sehr starke Angststörung entwickelt hat und
daher eine "seelische Behinderung" droht. Die Integrationshelferin haben wir persönlich ausgesucht, das läuft alles sehr persönlich ab, sie ist wie eine erwachsene Freundin für unsere Tochter.
Nur deshalb schafft E. den Schultag! Sie weiß, sie hat jederzeit ein Recht mit der Helferin rauszugehen und zu sprechen und wenn es ihr über den Kopf wächst hat sie SOFORT eine kompetente Ansprechpartnerin. Die Helferin soll natürlich nicht nur "angstreduzierend" wirken sondern auch für die Wiedereingliederung des Kindes in die Gemeinschaft sorgen.

Bisher haben wir von den Versprechungen, ein Anti-Mobbing-Programm in der Klasse laufen zu lassen, noch nichts gemerkt. Spürbar ist lediglich, dass aufgrund der Integrationshelferin alle Kinder nun nett sind und das sogar besonders, sogar schon nervig nett! Das ist natürlich nur aufgesetzt und nicht ECHT, aber ich habe die Hoffnung, dass die Mädels, die meine Tochter eigentlich mögen, es endlich schaffen, sich auch dafür zu entscheiden. Vorher hatten alle Mädchen immer Angst selber ins Abseits zu geraten, wenn sie sich mit E. abgaben.

In dieser Woche haben mich zwei andere Mädchen-Mamas angesprochen, die in den Wochen als wir weg waren, die gleichen Erfahrungen machen mußten wie wir. Plötzlich wurden also andere Mädchen drangsaliert und ausgestoßen! Wir alle nennen die gleichen Namen von zwei Mädchen, also muß das doch genug Beweis sein, sich diese Mädchen mal vorzunehmen.
Am besten wäre, diese Mädchen jeweils in eine andere Klasse zu setzen. Sollen doch die "Täter" mal gehen und nicht immer die Opfer.

Was besonders schlimm ist, ist doch wohl die Tatsache, dass es sich hier um jeweils 8-jährige Mädchen handelt!!!

Der Hammer kam dann gestern, als die Lehrerin behauptete, unsere Tochter würde nur schauspielern und ihre Angst benutzen um damit Druck auszuüben!

Unsere Tochter würde alles dafür geben angstfrei zu sein und ich glaube, alle hier, stimmen mir in dem Punkt zu: So verhält sich kein Kind aus Absicht!

Ich kann nur sagen, wir wissen immer noch nicht, wo der Weg letzlich endet. Wenn die Situation sich entschärfen läßt und wir E. anmerken, dass sie wieder gerne geht, dann haben wir unser Ziel erreicht. Egal welche Stationen da noch kommen, wir werden erst ruhen, wenn unsere Tochter ein glückliches Schulkind geworden ist!

An alle den Rat: Kämpft an allen Fronten! Schon das Wort Rechtsanwalt öffnet einem manchmal Türen!
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Mia



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Beiträge: 7
Bundesland: Lebach-Saarland

BeitragVerfasst am: 28.01.2011, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Naja nachdem ich unseren von der Schule genommen hab, suchen sich die *Mobber* andere aus und sagen schon ..jetzt wo T. weg ist wem schieben wir jetzt die Schuld zu.. die Mädchen zerfleischen sich untereinander usw. und der Leher will ein Fass aufmachen jetzt wo T. weg ist.

Hat man noch Worte..

Ich mach demnächst noch 2 Themen auf- mit Teil 1 und Teil 2 um mal alles hier zu schreiben... Meine Laptoptastatur macht den Affen mit mir , deswegen dauert es noch ein wenig..

LG

Mia
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sprachlos



Anmeldedatum: 22.12.2009
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 28.01.2011, 16:48    Titel: Re: Schulwechsel Antworten mit Zitat

nieliffets hat Folgendes geschrieben:


Am besten wäre, diese Mädchen jeweils in eine andere Klasse zu setzen. Sollen doch die "Täter" mal gehen und nicht immer die Opfer.



Das ist sehr effektiv, nur wird dann der betreffende Lehrer häufig sofort mit dem "Rechtsanwalt" bedroht.
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