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Lehrer ignorieren tätliche Angriffe. Was können wir tun?

 
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manjely



Anmeldedatum: 12.01.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 29.03.2011, 22:21    Titel: Lehrer ignorieren tätliche Angriffe. Was können wir tun? Antworten mit Zitat

Hallo!
Ich schreibe hier zum ersten mal und hoffe sehr, daß jemand uns ein paar Ratschläge geben kann.
Unsere Tochter, 10 Jahre, geht in die 5. Klasse Gym in einer sehr kleinen Stadt in Sachsan-Anhalt, Grundschule war bei uns im Dorfe, nur ca. 40 Schüler insges. Sie wurde dort schon von Anfang an immer wieder mal durch Mitschüler, auch Schüler anderer Klassen auf verschiedenste Weise gemobbt, wobei die meisten Lehrer es ignorierten oder meinten, sie solle den anderen aus dem Wege gehen. Aussprachen halfen nur kurze Zeit. Allerdings war es nicht so schlimm, wie ich es hier im Forum in anderen Fällen gelesen habe.
Aufs Gym sind aus ihrer Klasse drei Jungen und mit ihr drei Mädchen gegangen. Wobei es bei uns eine Sonderform ist mit dem Gym. Die 5. und 6. Klassen der Schüler unserer Umgebung werden im Gebäude der Sekundarschule(war mal vollständiges Gymn) beschult, damit der Tag nicht so lang wird durch dem langen Schulweg bis zum jetzigen Hauptgymnasium. Benutzt werden die gleichen Räume wie die der Seku, nur der Schulhof ist durch eine Sperrlinie getrennt. Zwei ihrer schlimmsten Mitschüler aus der GS gehen in die Seku, mit ihnen gibt es immer wieder Probleme, nicht nur unsere Tochter B. betreffend. Einer davon ist der Sohn, M.F. der Pädag. Mitarb. Frau F. aus der GS. Beide machen dem Mädchen das Schulleben immer wieder schwer. Aussprachen mit der Mutter Frau F. halfen nicht( Vater weiß vieles über seine Kinder nicht), sie dreht den Spieß einfach immer um und verbreitet Lügen über uns und unsere KInder.
Wir dachten, nach der GS-Zeit, im Gym wird es besser, aber weit gefehlt. Nach Anfang dieses Schuljahren gabs weiterhin Probleme mit M.F. und Kreise ziehend, dann auch mit Schülern, mit denen unsere Tochter nie etwas zu tun hatten, ja, die sie nicht einmal kannte. Zwei der anderen drei Jungen aus der GS, die sie jetzt in ihrer Klasse hat, mit M.F. befreundet, haben sich ziemlich entpuppt, der eine hetzt die anderen Klassenkameraden gegen unsere Tochter auf, der zweite, sehr klein, recht intelligent und sehr arrogant, tritt und schlägt sie immer wieder, spuckt sie an, verprügelte sie mal mit einer Flasche. Sie kommt einfach nicht dagegen an. Anfang Januar diesen Jahres bedrohte er sie morgens vor dem Klassenraum und in der nächsten Pause ihre Freundin sogar mit einem Messer. Alles während der Schulzeit, natürlich wenn keine Aufsicht hinschaut. Ihre Klassenlehrerin, der unsere Tochter diese Vorfälle meistens meldete, sagt dann zu diesem Knaben oft nur Sätze wie "Mäxchen, nun laß das mal. Hör jetzt damit auf" Die Sache mit dem Messer, gegenüber unserer Tochter B. wurde von ihr gar ganz unter den Tisch fallen gelassen, es wurde nur ihre Freundin erwähnt, obwohl B. es ihr gesagt hatte. B.wurde nicht mal dazu befragt " Ich muß doch hören, was mir die anderen Schüler sagen" war der Lehrerin ihr Kommentar im Gespräch mit uns, welches wir bei der stellv. Leiterin, (diese scheint sich jedoch etwas zu kümmern) gesucht hatten. Der Max bekam angeblich einen Tadel. Allerdings war jetzt Anfang März, wir suchten das Gespräch mit den Gymn.Leiter und der stellv. Leiterin, immer noch nur die Rede von der Freundin, die bedroht wurde. Wir wüßten gern, ob B. dazu in den Akten erwähnt ist, falls es diese Akte überhaupt gibt. Kann man das irgendwie erfahren?
Nach diesem Tadel gab dieser Knabe jedoch noch immer keine Ruhe. Bei der nächsten Gelegenheit in der Sportstunde lauerte er, wie schon dutzende Male zuvor, unserem Mädel an der Umkleide auf und trat sie urplötzlich und kräftig von hinten. In einer der folgenden Stunden schlug er sie mit einem Hockey-Schläger. Auf ihre Meldung dieser Vörfälle beim Sportlehrer folgt dazu generell nichts, ihre Hilfegesuche an ihn, wenn sie im Vorfeld merkte, der Max will ihr was tun, laufen vollkommen ins Leere. Dieser Mann ignoriert sie einfach. Wenn B. von den Jungs ihrer Klasse im Sportunterricht verspottet und ausgelacht wird, mit Bällen massiv beworfen wird, wenn Schuhe auf sie geschmissen werden, er duldet alles, schreitet nie ein. Dabei ist sie nicht mal unsportlich und hat recht gute Noten. Die Eingangs erwähnten Knaben, welche jetzt auf der Seku sind, bepöbeln und beleidigen sie oft ( sie haben zur gleichen Zeit Sport), dazu sagt der Lehrer, B. solle dort weggehen, dabei sind die Burschen im Bereich, wo sie nichts zu suchen haben. Beim Volleyballspiel, als B. mehrmals etwas nicht gelang, machte der Lehrer vor der Klasse zu ihr die Geste " Bescheuert". Kennt sicher jeder.
Wie sollen wir damit umgehen, wie diesem Lehrer begegnen? Wie können wir ein klärendes Gespräch dazu beginnen? Welche Argumente sollten wir einsetzen?
Es sind diese beiden Lehrer, die Klassenlehrerin und der Sportlehrer, die einfach alles dulden und nicht einschreiten und dadurch die Täter hoffähig machen.
Wir sind ziemlich ratlos, zumal das längst nicht die einzigen Dinge in dieser Schule sind, die uns bedrücken.
Das Gespräch mit dem GymnLeiter Anfang März schien uns recht gut, allerdings dauert alles zu lange. Wir haben einfach das Gefühl, daß diese Sache ausgesessen werden soll. Es wurde mal mit mobbenden Schülern gesprochen, aber uns scheint, daß es das gewesen sein soll, obwohl noch lange nicht Ruhe ist.
Dazu möchte ich noch erwähnen, daß wir bereits einen Ruf haben, der nicht der beste ist, weil wir uns eben nicht alles gefallen lassen und für unsere Kinder einstehen und sie nicht opfern, nur um bei Lehrern gut dazustehen. Dabei versuchen wir möglichst sachlich und besonnen aufzutreten. Die "Holzhammer"-Methode ist nicht unser Stil.
Unsere Tochter ging immer gern zur Schule, sie ist fröhlich und einigermaßen unbekümmert. Aber allmählich verliert sie die Lust an der Schule.
Ich hoffe sehr, daß jemand uns helfen kann.
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Rudi



Anmeldedatum: 11.09.2009
Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 31.03.2011, 07:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr Lieben,

manchmal muss man feststellen, dass man lange Zeit zu freundlich und umgänglich gewesen ist.
Manchmal (und das scheint hier der Fall zu sein) hilft nur die Holzhammer-Methode.

Eine andere Sprache scheinen die lieben Leutchen nicht zu verstehen.

Zunächst würde ich die Herrschaften an ihre Fürsorge- und Aufsichtspflicht erinnern.
Jeden weiteren Übergriff würde ich anzeigen.

LG Rudi
_________________
Bist auf Frieden du erpicht, darfst du intervenieren nicht, denn sonst gibt es bösen Streit mit der Schulsozialarbeit.
Und solltest du dann noch verstohlen dein Kind aus dieser Anstalt holen, dann Mütterlein, oh hüte dich - die Folgen sind gar fürchterlich.
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