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Grundrechte-Report 2011 - "Staatliche Schulverweigerer
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 13.05.2011, 19:01    Titel: Grundrechte-Report 2011 - "Staatliche Schulverweigerer Antworten mit Zitat

http://www.amazon.de/Grundrechte-Re....-Heidelberg/dp/3596191718

Zitat:
Der Grundrechte-Report dokumentiert die Verletzung der verfassungsmäßig garantierten Grundrechte der Bürger und Bürgerinnen in Deutschland.
Er kritisiert den Überwachungsstaat, die Verletzung der Pressefreiheit, die Einschränkung des Demonstrations- und Versammlungsrechts, die Verschärfung des Ausländer- und Flüchtlingsrechts. Aufgegriffen werden aber auch Themen wie: Werden meine Rechte als alter Mensch im Pflegeheim geachtet? Habe ich auch dann noch eine faire Chance auf Zugang zu den Gerichten, auch wenn ich arm bin? Wann muss ich als Flüchtling mit dem Widerruf meines Rechts auf Asyl rechnen?
In Zeiten der wirtschaftlichen Krise, fortschreitender Globalisierung und der immer noch anhaltenden Tendenz in der Politik, Sicherheit über die Freiheitsrechte zu stellen, ist der kritische und wachsame Blick auf die Lage der Menschen- und Bürgerrechte immer wieder notwendig.
Das vielleicht wichtigste Instrument zur Vermittlung der Grundrechte in der Bevölkerung. Prof. Dr. Winfried Hassemer, ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht


In der am 12.05.2011 erschienenen Ausgabe für 2011 ein mehrseitiger Bericht über einen krassen Fall von mehrjähriger "staatlicher Schulverweigerung" an einen heute 12jährigen Jungen aus Südhessen.

Der Autor/Berichterstatter für den Fall ist ein als Richter tätiger Jurist (für ein Familiengericht in HH).

Die öffentliche Präsentation des Grundrechte-Reports 2011 wird am 23.05.11 in Karlsruhe sein.
_________________
"Nicht auf den Verstand kommt es an, sondern das was ihn leitet - Charakter und Herz."

Dostojewski
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist kaum zu fassen, aber die gerichtlich bestellte Verfahrensbeiständin G. aus diesem Fall

Zitat:
In der am 12.05.2011 erschienenen Ausgabe für 2011 ein mehrseitiger Bericht über einen krassen Fall von mehrjähriger "staatlicher Schulverweigerung" an einen heute 12jährigen Jungen aus Südhessen.


schrieb seit Jahren (aus meiner Sicht unerlaubt wg. §203 StGB) im Internet über von ihre betreute Fälle. Sie ist Dipl.Soz.Päd. und sowohl als Verfahrensbeiständin für Minderjährige tätig als auch als SPFH für Jugendämter in Südhessen.

Es sind inzwischen mehrfach dicke Dokumentationen - Speicherungen ihrer Beiträge- als Glaubhaftmachungen und mit Beschwerde an Gerichte und Jugenämter gegangen. Zudem wurden von mehreren Personen Strafanträge gestellt.
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Dostojewski
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

Das 12jährige Kind geht inzwischen außerhalb von Hessen in die Schule.

Gerade erst erhielt es die erste schriftliche "1" - ausgerechnet in dem Fach, in welchem die vormalige Klassenlehrerin "Defizite bis Unvermögen" attestiert hatte.

Frau Verfahrensbeiständin kann die Tätigkeit in etwa 14 Internetforen nachgewiesen werden, ein Teil davon mit identifizierbaren Fallbeschreibungen aus ihrem beruflichen Alltag als Dipl.Sozialpädagogin. Sie war meistenteils so eitel, sich mit eigenen Fotos zu verewigen.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 08:12    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.humanistische-union.de/p....ort/ausgaben/archiv/2010/

siehe Inhaltsverzeichnis
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Betroffene gesucht:

Verfahrensbeistand und SPFH, Südhessen, Fra/Da/GG.

Wer erkennt sich im Internet wieder?
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Dostojewski


Zuletzt bearbeitet von Bayer am 11.06.2011, 20:33, insgesamt einmal bearbeitet
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Rudi



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BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Was genau meinst du, M.?

Rudi
_________________
Bist auf Frieden du erpicht, darfst du intervenieren nicht, denn sonst gibt es bösen Streit mit der Schulsozialarbeit.
Und solltest du dann noch verstohlen dein Kind aus dieser Anstalt holen, dann Mütterlein, oh hüte dich - die Folgen sind gar fürchterlich.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, Rudi,

die von der Internetveröffentlichung der Verf.Beiständin betr. Familie hat Strafantrag gestellt.

Wenn diese vielen anderen Familien wüssten, dass auch über sie reihenweise im Internet unerlaubt durch diese Frau veröffentlicht wurde, würden diese evtl. auch Strafanträge stellen.

Wie aber erfahren die Familien davon?

Ich meine z.B. diesen heute etwa 15jährigen, seine leibliche Mutter und seine Pflegeeltern - irgendwo in Südhessen:


Zitat:
JohannaW
11.12.2009, 18:31
hallo, ich brauch mal euren Rat und eure Kompetenz.

Junge, 13 lebt seit seinem 2 Lj in einer Pflegefamilie, wird doch auch bleiben aufgrund der Suchterkrankung der Mutter - bis vor zwei Jahren gab es regelmäßige Umgangskontakte, allerdings mit vielen Konflikten der Pflegeeltern und der leiblichen Mutter - die leibliche Mutter zeigte sich zeitweise sehr grenzüberschreitend und fordernd den PE gegenüber, betonte auch immer wieder, das sei ihr Kind - bis das Kind eben keine Umgangskontakte mehr mit der Mutter wollte. Die UG waren mit von der PM begleitet.

Dann Antrag der leiblichen Mutter auf regelmäßige Umgangskontakte - die Empfehlung ans Gericht beinhaltete, dass der Junge die Kontakte selbst bestimmen kann, eine gänzliche Umgangsregelung sollte nicht ausgeschlossen werden, die UG sollten auf einem neutralen Boden mit einer neutralen Person begleitet werden. Es wurde vom Richter eine Umgangspflegschaft vorgeschlagen, das JA als Inhaber des Sorgerechts lehnte diesen ab.

Gleichzeitig wurde der Junge durch die PE und dem JA im SPZ vorgestellt und eine Diagnostik erstellt - das Ergebnis massive emotionale Überforderung durch die leibliche Mutter, Anpassungsstörung und Lernhemmung.

Während der Verhandlung hat der PV immer wieder betont, dass ein intensiver Kontakt - der nun gar nicht vorgesehen war - mit der leiblichen Mutter nicht möglich ist - dieser dem Jungen schadet und er lehnte selbst die Regelung mit ca 2-4 mal im Jahr mit einer neutralen Person ab.

Aus meiner Sicht hat der Junge einen massiven Loyalitätskonflikt, der er zugunsten den PE löst - und die PE üben einen massiven Druck auf ihn aus, immer zu seinem Wohle. Die PE haben ein Mädchen schon adoptiert und eigentlich war es auch ihr Wunsch, den Jungen zu adoptieren, dem aber die Mutter nicht zustimmte.

Wie sieht es rechtlich mit der Wohlverhaltenspflicht von PE aus - ich habe bisher hier noch nicht so viel Erfahrungen - aber ich gehe davon aus, dass sie doch auch die Bindung und Beziehung zur leiblichen Mutter akzeptieren und respektieren müssen.
Auf alle Fälle ist die Mutter nun gänzlich draußen, vom JA passiert nichts, auch keine klare Regelung für die Umgangskontakte und die PE ziehen sich auf das zeitgleiche Gutachten zurück - wobei ja klar ist, dass der Junge noch durch die Gerichtsverhandlung belastet war.

Wie würdet ihr nun die Entscheidung in Bezug auf den Umgang mit der leiblichen Mutter sehen?

Herzlichen Dank

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Dudo
11.12.2009, 18:55
Vergiss es...

Wenn der Junge seit 2 Jahren bei den PE lebt und diese in dieser Zeit nicht für eine posotive Ausgestaltung der Besuchskontakte gewonnen werden können, wird der Streit auf dem Rücken des Jungen ausgetragen

Lass es gut sein und dem Jungen seine Ruhe.

Jetzt steht die Pubertät an, da wird eh nochmal alles durcheinandergewirbelt...

Dudo

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JohannaW
11.12.2009, 20:34
Der Junge lebt seit 11 Jahren in der PE und die Kontakte fanden regelmäßig bis vor zwei Jahren statt und die PM hat die immer unterstützt, bis eben vor zwei Jahren, dann waren sie nur noch mit einem großen Aufgebot durchführbar - leibliche Mutter, Freundin, PM, Jugendamt.

Welche Rechte hat denn die leibliche Mutter - das Umgangsrecht besteht doch weiter.

Ob das "ihn in Ruhe lassen" wirklich die beste Lösung ist? Er hat ja eine Beziehung zur Mutter über die Jahre.

hmmmmmmmmmm

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Sheherazade
12.12.2009, 08:59
Vergiss es...

Wenn der Junge seit 2 Jahren bei den PE lebt und diese in dieser Zeit nicht für eine posotive Ausgestaltung der Besuchskontakte gewonnen werden können, wird der Streit auf dem Rücken des Jungen ausgetragen

Lass es gut sein und dem Jungen seine Ruhe.

Jetzt steht die Pubertät an, da wird eh nochmal alles durcheinandergewirbelt...

Dudo


Abgesehen davon, dass der Junge sogar schon 11 Jahre dort lebt

13 lebt seit seinem 2 Lj in einer Pflegefamilie

stimme ich dem zu. Die Pubertät lässt ihn seine Mutter vielleicht auch nicht mehr so verklärt sehen. Oder er verschafft sich selbst ein wenig Ruhe. Es ist seine Entscheidung, die sollte man respektieren.

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JohannaW
12.12.2009, 09:12
Seine Entscheidung war wenige Kontakte, die er selbst bestimmen kann - die Entscheidung der PE sowie des JA war keine Kontakte.
Wenn die PE dabei sind, will er keine Kontakte, in Gesprächen alleine sieht das anders aus.

DAS ist mein Zwiespalt.

Ich konnte ihn als Verfahrenspflegerin nicht in Ruhe lassen, der Antrag der Mutter lag vor, einmal im Monat, den ich empfohlen habe abzuweisen.

Mit geht es aber um eine Einschätzung über die rechtliche Situation - sind die PE nicht verpflichtet, die UG zu unterstützen, oder können sie so massiv dagegen vorgehen. Sie haben ihn z.B. zeitgleich beim SPZ vorgestellt, dass er hier Überforderungen während des Verfahrens zeigt, liegt doch auf der Hand.

Und wie sehen die Rechte der leiblichen Mutter aus, die lediglich ihn ab und zu mal sehen will, ohne den ganzen Wust an Begleitung mit der PM.

Ist es für ein Kind nicht zumutbar, 2-3 Termine im Jahr zu machen, sich mit der Mutter zu treffen, von mir aus bei McDoof oder Kino?


Ich lasse ihn in Ruhe, es geht hier nur um meine Einschätzung.

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Kplusfamily
12.12.2009, 10:15
Sehe ich prinzipiell genauso wie Johanna, ein 13-jähriger kann durchaus soziale Verpflichtungen eingehen (und die Pflegeeltern auch!), meine Kiddies müssen genauso mit zu Großtante X, obwohl sie sich da sicher mehr langweilen, als der 13-jährige es hier tun wird, zumal der Junge nach Johannas Aussagen im 4-Augen-Gespräch auch dazu bereit scheint?

Aber wie könnte denn ein realistisches Szenario aussehen? Muss ein Familienrichter anordnen, 2-3 Umgangstermine/Jahr hinzunehmen? Inwieweit kann "auf dem kleinen Dienstweg" mit einem Familienrichter darüber gesprochen werden (ist hier in den Betreuungsangelegenheiten, die ich gelegentlich habe, unproblematisch zu machen).

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JohannaW
12.12.2009, 13:26
Mein Vorschlag waren für das Gericht wenige begleitete Umgangskontakte mit einer neutralen Person und in einem neutralen Rahmen - das JA bot den begleiteten Umgang mit dem Kinderschutzbund an, was ich prinzipiell als super ansehe, aber auch weiß, dass die UG durch einen strukturellen institutionellen Rahmen meist an den Interessen der Kinder vorbei gehen, vor allem ab einem gewissen Alter.

Mein Vorschlag war eben sowas wie Mcdoof, damit sie sich sehen oder eben Kino um anschließend darüber reden zu können.

Aber das wurde vom JA abgelehnt und zeitgleich eine Diagnostik erstellt, was ich schon fast als Manipulation gegen die Mutter ansehe, weil es ist doch logisch, dass ein Kind durch den Antrag der Mutter, das Auftauchen einer Verfahrespflegerin, die Anhörung bei Gericht, das Sehen der Mutter nach fast einem Jahr, ein Kind verunsichert und belastet.

Er war ja nicht prinzipiell gegen die Mutter und die UG - er wollte nur einiges nicht mehr haben:
Das Aufgebot durch PM und JA beim Umgang,
das Umarmen der Mutter
die Aussagen, dass er ihr Kind ist
und die Gewissheit, dass er bei den PE bleiben kann
das wurde alles gewährleistet und er war mit den vorgeschlagenen UG einverstanden - bis eben jetzt die neue Diagnostik gemacht wurde, die eigentlich gar nicht notwendig war.

Und die leibliche Mutter kann sich dem anpassen, ist auch nicht tragisch in ihrem Umgang mit ihm - Umarmungen hat sie gelassen, auch solche Aussagen. Und ich denke, dass er und sie ein Recht auf UG haben.

Was passiert, wenn er nun ganz der Mutter entfremdet wird - sie nicht mehr sieht - er hat eine Beziehung zu ihr und mir ist nichts aufgefallen, was ein UG ausschließen würde.

Von daher noch mal die Frage, sind die PE nicht verpflichtet, wie getrennte, geschiedene Eltern auch, die UG zu unterstützen und nicht subtil sie zu negativ zu beeinflussen?

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Sheherazade
12.12.2009, 13:39
Von daher noch mal die Frage, sind die PE nicht verpflichtet, wie getrennte, geschiedene Eltern auch, die UG zu unterstützen und nicht subtil sie zu negativ zu beeinflussen?

An sich schon. Aber wie will man das erzwingen? Von Kontrolle mal gar nicht zu reden.

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JohannaW
12.12.2009, 14:34
hmm

ich kenne das aus Umgangsverfahren, wenn Kinder den Kontakt mit dem Vater z.b. ablehnen. Meist steckt dahinter ein Loyalitätskonflikt, den sie damit lösen wollen, sie stellen sich auf die Seite der Mutter.

Wenn ich dann einen begleiteten Umgang mit dem Vater vorschlage, z.B. eben beim Pizzaessen, dann sind die Kinder sofort mit dabei. Und wenn dann in der Verhandlung ich die Böse spiele und UG vorschlage, dann zeigt sich das die Kinder dadurch sehr entlastet sind und nicht der Mutter gegenüber sich durchsetzen müssen, das böse Gericht, die böse VP/B hat das ja so gewollt und komischerweise verlaufen die UG dann auch noch positiv und entlastend.

Wenn man nun einfach 2-4 UG im Jahr festlegt - eine Entscheidung des FG, dann werden sie auch umgesetzt - wichtig ist, dass eben die Kinder vertrauen haben, die UG abgebrochen werden, wenn sie nicht gut laufen.

Und ich denke, dass es in diesem Fall ähnlich gehen würde, mit der Auflage, dass die PE, nicht dagegen beeinflussen.
Wobei eigentlich ja auch klar ist, dass der Junge bei ihnen bleibt, keiner kommt auf die Idee, dass er da weg sollte, auch nicht die Mutter.
Wieso intervenieren dann die PE gegen den wenigen Umgang?

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Sheherazade
12.12.2009, 14:44
Wieso intervenieren dann die PE gegen den wenigen Umgang?

Sollte man diese Frage nicht den PE stellen in einem vertraulichen Gespräch?

Mein Enkel ist auch bei PE, ich weiß, dass sie viele Ängste haben, die von Nicht-PE nicht nachvollzogen werden können.

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JohannaW
12.12.2009, 18:04
Sollte man diese Frage nicht den PE stellen in einem vertraulichen Gespräch?

Mein Enkel ist auch bei PE, ich weiß, dass sie viele Ängste haben, die von Nicht-PE nicht nachvollzogen werden können.

Meine Aufgabe war und ist ja mit allen Beteiligten zu reden, Schwerpunkt der Junge, aber es war ja eine Vermittlung möglich, mit den 2-4 Terminen, bis das JA bei der Verhandlung umschwenkte, nachdem der Junge in einem Gespräch mit der Richtin und mir das vorgebracht hat.
Die PM war sehr kooperativ und offen, der PV allerdings nicht - wobei er nicht viel sagte, aber das was er sagte, ging gegen die leibliche Mutter und dass er seinen Sohn schützen muss.

Ich kenne die Ängste von PE und ich kann diese auch gut nachvollziehen, aber um welche Angst sollte es hier gehen?

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Dudo
12.12.2009, 20:14
Wieso intervenieren dann die PE gegen den wenigen Umgang?

Wenn DU das herausbekommst, kann man dran arbeiten. Wenn nicht würde ich das - wie schon gesagt - nicht auf dem Rücken des Kindes austragen.

Aber die Begleitung der PE ist doch Sache des Jugendamtes oder Beratungsfachkraft vom Pflegekinderdienst oder einer ähnlichen Eirichtung. Ist sowas installiert? Wenn nein unbedingt in der Verhandlung festlegen. Ich gehe nicht davon aus, dass ein "Standard-ASD-Mitarbeiter" Pflegekinder oder -eltern gut beraten und begleiten kann, dazu ist das Thema zu speziell!
Du wirst das selber auch nicht leisten könne, da Du nach Abschluss des Verfahrens rausbist (ich gehe davon aus, dass Du mal wieder als Verfahrenspflegerin involviert bist).

Wie ist denn der Stand des Verfahrens? Abgeschlossen?, Vertagt?, Vergleich Vorgeschlagen?

Dudo

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JohannaW
12.12.2009, 23:00
Wenn DU das herausbekommst, kann man dran arbeiten. Wenn nicht würde ich das - wie schon gesagt - nicht auf dem Rücken des Kindes austragen
Aber die Begleitung der PE ist doch Sache des Jugendamtes oder Beratungsfachkraft vom Pflegekinderdienst oder einer ähnlichen Eirichtung. Ist sowas installiert? Wenn nein unbedingt in der Verhandlung festlegen. Ich gehe nicht davon aus, dass ein "Standard-ASD-Mitarbeiter" Pflegekinder oder -eltern gut beraten und begleiten kann, dazu ist das Thema zu speziell! .

Bisher wurden die UG mit der PE begleitet, regelmäßig einmal oder zweimal im Monat, bis die PM meinte, dass es dem Jungen schaden würde, Gründe waren, dass die Mutter nicht weiß, welcher Baum das ist, so was muss man doch wissen - oder - dass sie sein Zeugnis sehen wollte mit der Bemerkung, es ist ja mein Kind. Besseren oder gravierende Beispiele nannte weder die PM noch der Junge.

Sie haben ein Mädchen adoptiert und wollten auch den Jungen adoptieren, haben den Namen ohne Frage der leiblichen Mutter ihm schon gegeben.

Nachdem die PM nun keine Kontakte mehr machte, wurde ein Kompromiss gefunden - PM und JA und Leibliche Mutter und Freundin - und mittendrin der Junge, dass er dazu keinen Bock hat kann ich gut verstehen - umgeben von Frauen, die alle aber auch alle nur sein Bestes wollen - da wird man kirre.

Der Richter schlug eine Umgangspflegschaft ein - was der Junge auch gut fand und mich damit beauftragt. Bis das JA dasals Sorgerechtsinhaber geklärt hatte, was das eigentlich ist - ruhte das Verfahren - jetzt kam die Diagnostik, die zeitgleich mit der Verhandlung war und lehnten die Umgangspflegschaft ab, Alternativen boten sie nicht an. ergo nun wieder eine Stellungnahme ans Gericht - und ich will den Jungen nicht belasten und dort erneut vorbei fahren, der soll sich erstmal beruhigen.

Ich gehe davon aus, dass die PE insbesondere der PV die leibliche Mutter gänzlich rauskicken wollen - trotz Suchterkrankung hat sie einen anderen Bildungsstand, ist künsterlich und mit Gedichten super.


Du wirst das selber auch nicht leisten könne, da Du nach Abschluss des Verfahrens rausbist (ich gehe davon aus, dass Du mal wieder als Verfahrenspflegerin involviert bist).

Normalerweise schon, aber es sollte eine Umgangspflegschaft eingerichtet werden, die die UG mit dem Jungen plant und organisiert.

Derzeit ruht es - der Beschluss wird jetzt kommen und so wie ich die Richterin einschätze, wird sie UG beschließen - dann allerdings eben durch das JA mit einem struktuierten UG in einer Einrichtung - nix mit Mcdoof, Pizza, Kino, Ausstellungen mit der leiblichen Mutter.
Und das finde ich einfach für den Jungen sehr schade.

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Kplusfamily
13.12.2009, 08:48
Derzeit ruht es - der Beschluss wird jetzt kommen und so wie ich die Richterin einschätze, wird sie UG beschließen - dann allerdings eben durch das JA mit einem struktuierten UG in einer Einrichtung - nix mit Mcdoof, Pizza, Kino, Ausstellungen mit der leiblichen Mutter.
Und das finde ich einfach für den Jungen sehr schade.

Nochmal: Kein kleiner Dienstweg zur Richterin? Sprich informelles Gespräch mit kurzem Aufriß der besonderen Problematik hier möglich?

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JohannaW
13.12.2009, 11:06
Nochmal: Kein kleiner Dienstweg zur Richterin? Sprich informelles Gespräch mit kurzem Aufriß der besonderen Problematik hier möglich?

Ist doch schon erledigt - in der Verhandlung erklärte der Junge, dass er 1-3 mal seine Mutter sehen möchte, aber eben unter anderen Bedingungen.
Dann wurde der Vorschlag von der Richterin gemacht, eine Umgangspflegerin einzusetzen, die die Kontakte begleitet, entsprechend den Vorstellungen des Jungen.

Dazu musste das JA ihr Einverständnis geben, aber da sie keine Ahnung hatten, was das ist, verzögerte sich die Entscheidung bis jetzt.
Jetzt kommen sie an, lehnen es ab und legen eine zeitgleiche Diagnostik des Jungen vor, bei der die Legasthenie nun auf die emotionale Verunsicherung wegen der Mutter zurückzuführen ist und dass der Junge sehr unter dem Druck der Richterin und von mir litt.

Ergo wird demnächst ein Beschluss gefasst werden, eine Umgangspflegschaft wird nicht möglich sein, also werden die UG beim Kinderschutzbund gemacht werden, der sehr eng strukturiert ist. Eine Umgangspflegschaft hätte ihn abgeholt, den UG mit ihm und der Mutter vorbereitet und auch nachbereitet.
Das kann ein begleiteter instituioneller Rahmen leider nicht gewährleisten.

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Dudo
13.12.2009, 12:54
LOL,

sorry, aber wer soll den UG-Pfleger werden?

Das Sorgerecht ist entzogen, wenn es das JA machen soll, braucht (kann) die Richterin gar nichts zu machen.

Biete Dich doch als UG-Pfleger an, dann kann der Wirkungskreis vom JA auf Dich übtragen werden, wenn die Richterin Deiner Einschätzung folgen wird und dann wiederum hat das JA nichts mehr zu melden und Du gestaltest die Kontakte so, wie Du magst...

Ob das für den Jungen gut wird, gegen den Willen von nicht kooperierenden PE, wage ich allerdings zu bezweifeln...

Dudo

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JohannaW
13.12.2009, 13:41
Hallo Dudo

die Richterin hat mich als Umgangspflegerin vorgeschlagen, der Jungen hat dem freudig zugestimmt - das JA hat das allerdings nun abgelehnt.

Eine Aussage über die UG generell hat es nicht getroffen, der Antrag der Mutter beinhaltet 1x im Monat, was der Junge aber ablehnt, er ist für 2x im Jahr. Die PE wollen den Umgang ganz ausschließen.

Ob das für den Jungen gut wird, gegen den Willen von nicht kooperierenden PE, wage ich allerdings zu bezweifeln...

Ich habe bisher viel mit Umgangsverweigerung der Kinder mit dem einen Elternteil zu tun - meinst um sich einem Loyalitätskonflikt zu entziehen und um sich zu schützen, damit sie nicht zwischen den Stühlen sitzen.
Das neue FamFG gibt aber nun neue Möglichkeiten, und ich finde es auch gut, denn - wenn sich Eltern gegen den Umgang wehren, die Kinder beeinflussen, wäre es doch gerade ein Faß ohne Boden, aufgrund der Verweigerung alles durchzusetzen, mit dem Argument des Kindeswohls - ohne zu bedenken, dass der andere Elternteil oder die leibliche Mutter im Leben und Erleben des Kindes eine Rolle spiel und spielte. Damit wäre doch Tür und Tor geöffnet, dass sich ein Elternteil oder die Pflegefamilie verweigert und dann würden sie damit auch noch Erfolg haben.

Mein Vorschlag war ja auch, dass sie mit dem UG nichts mehr zu tun haben, und damit entlastet werden. Aber der Pflegevater war hier während der Verhandlung sehr massiv gegen jede Art von UG.

Bei Verfahren mit geschiedenen oder getrennten Eltern gibt es Richtlinie, gelten die auch für Pflegeverhältnisse, wenn man PAS in Ansätzen feststellt?

grübel*

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Dudo
13.12.2009, 16:07
Tja, da fällt mir nur der Grundsatz ein, dass eine geeignete Einzelperson dem Amtsvormund/-Pfleger vorzuziehen ist und zwar zwingend.

Evtl. könntest Du die Richterin daran erinnern bei der Auswahl des Pflegers Smile

Bin mir zwar nicht sicher ob das auch bei der "neuen" Umgangspflegschaft zutrifft, aber sonst ist das JA immer nur letzte Wahl.

1/2 mal Besuchskontakte jährlich können diesem Kind nun wirklich nicht schaden, vor allem, wenn er es selber will.

Dudo

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JohannaW
13.12.2009, 18:28
Smile))

genau DAS steht in meiner Stellungnahme, die jetzt fertig ist Smile))

Denn, wenn kein sinnvoller Vorschlag angenommen wird, kann es sein, dass die Richterin dem Antrag der Mutter stattgibt - durch die Kontakte liegt keine Kindeswohlgefährdung vor - ergo kann es keinen Umgangsausschluss geben.

Somit war das von dem JA ein Schuss nach hinten, der es für das Kind nur schlimmer macht.

Tja - danke für deine Unterstützung, hast was gut bei mir Smile)

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Dudo
14.12.2009, 07:04
gerne wieder
*DaumenDrück http://www.bsin-forum.de/images/smi....7%20Daumen%20druecken.gif

Dudo

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Fridolinchen
14.12.2009, 14:10
Hallo,

ob Eltern oder Pflegeeltern macht hinsichtlich der Wohlverhaltenspflicht keinen Unterschied, auch (oder erst recht) Pflegeeltern dürfen sich nicht abwertend über die Eltern äußern.

Wenn ich lese, dass der name des Kindes geändert wurde oder werden sollte ohne die Mutter davon zu informieren, dann geht mir der Hut hoch! :hair:

Wenn nach Ablehnung des Adoptionswunsches plötzlich der Umgang seitens der PE so in Frage gestellt wird, dann ist das doch seeehr auffällig und fragwürdig!

Wird Bindungstoleranz von PE nicht erwartet?

Als Richter würde ich wohl mal erwähnen, dass es auch passieren könnte, dass die Betreuungsfähigkeit der PE in Frage gestellt wird, wenn sie sich so unkooperativ verhalten. Laughing

Gruß
Frido

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JohannaW
14.12.2009, 16:00
Hallo Frido

ach meine Verärgerung ist eigentlich weg, wenn ein JA gleichzeitig zu einer Verhandlung eine Diagnostik veranlasst, ist in meinen Augen manipulativ und intstrumentalisiert den Jungen, weil sie mit den PE gut zurecht kommen.
Dass sie dann nicht mal auf den Antrag der Mutter eingehen, sagt vieles weiteres aus.

Meine Stellungnahme ist weg - entsprechend inhaltlich zu dem Vorgehen.
Mal sehen, was die Richterin drauß macht.

Danke dass Eltern und PE gleichgestellt sind - davon ging ich aus, wusste es aber nicht so genau, weil das JA das Sorgerecht hat - und die Vorgehensweise des PV ist für mich nicht dem Kindeswohl dienlich - auch das steht mit drin.

Danke Smile))

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Zuletzt bearbeitet von Bayer am 11.06.2011, 20:34, insgesamt einmal bearbeitet
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Anmeldedatum: 08.09.2009
Beiträge: 1348
Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, Rudi,

die von der Internetveröffentlichung der Frau betr. Familie hat Strafantrag gestellt.

Wenn diese vielen anderen Familien wüssten, dass auch über sie reihenweise im Internet unerlaubt durch Frau G. veröffentlicht wurde, würden diese evtl. auch Strafanträge stellen.

Wie aber erfahren die Familien davon?

Ich meine z.B. diesen heute etwa 15jährigen, seine leibliche Mutter und seine Pflegeeltern - irgendwo in Südhessen:


Zitat:
JohannaW
11.12.2009, 18:31
hallo, ich brauch mal euren Rat und eure Kompetenz.

Junge, 13 lebt seit seinem 2 Lj in einer Pflegefamilie, wird doch auch bleiben aufgrund der Suchterkrankung der Mutter - bis vor zwei Jahren gab es regelmäßige Umgangskontakte, allerdings mit vielen Konflikten der Pflegeeltern und der leiblichen Mutter - die leibliche Mutter zeigte sich zeitweise sehr grenzüberschreitend und fordernd den PE gegenüber, betonte auch immer wieder, das sei ihr Kind - bis das Kind eben keine Umgangskontakte mehr mit der Mutter wollte. Die UG waren mit von der PM begleitet.

Dann Antrag der leiblichen Mutter auf regelmäßige Umgangskontakte - die Empfehlung ans Gericht beinhaltete, dass der Junge die Kontakte selbst bestimmen kann, eine gänzliche Umgangsregelung sollte nicht ausgeschlossen werden, die UG sollten auf einem neutralen Boden mit einer neutralen Person begleitet werden. Es wurde vom Richter eine Umgangspflegschaft vorgeschlagen, das JA als Inhaber des Sorgerechts lehnte diesen ab.

Gleichzeitig wurde der Junge durch die PE und dem JA im SPZ vorgestellt und eine Diagnostik erstellt - das Ergebnis massive emotionale Überforderung durch die leibliche Mutter, Anpassungsstörung und Lernhemmung.

Während der Verhandlung hat der PV immer wieder betont, dass ein intensiver Kontakt - der nun gar nicht vorgesehen war - mit der leiblichen Mutter nicht möglich ist - dieser dem Jungen schadet und er lehnte selbst die Regelung mit ca 2-4 mal im Jahr mit einer neutralen Person ab.

Aus meiner Sicht hat der Junge einen massiven Loyalitätskonflikt, der er zugunsten den PE löst - und die PE üben einen massiven Druck auf ihn aus, immer zu seinem Wohle. Die PE haben ein Mädchen schon adoptiert und eigentlich war es auch ihr Wunsch, den Jungen zu adoptieren, dem aber die Mutter nicht zustimmte.

Wie sieht es rechtlich mit der Wohlverhaltenspflicht von PE aus - ich habe bisher hier noch nicht so viel Erfahrungen - aber ich gehe davon aus, dass sie doch auch die Bindung und Beziehung zur leiblichen Mutter akzeptieren und respektieren müssen.
Auf alle Fälle ist die Mutter nun gänzlich draußen, vom JA passiert nichts, auch keine klare Regelung für die Umgangskontakte und die PE ziehen sich auf das zeitgleiche Gutachten zurück - wobei ja klar ist, dass der Junge noch durch die Gerichtsverhandlung belastet war.

Wie würdet ihr nun die Entscheidung in Bezug auf den Umgang mit der leiblichen Mutter sehen?

Herzlichen Dank

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Dudo
11.12.2009, 18:55
Vergiss es...

Wenn der Junge seit 2 Jahren bei den PE lebt und diese in dieser Zeit nicht für eine posotive Ausgestaltung der Besuchskontakte gewonnen werden können, wird der Streit auf dem Rücken des Jungen ausgetragen

Lass es gut sein und dem Jungen seine Ruhe.

Jetzt steht die Pubertät an, da wird eh nochmal alles durcheinandergewirbelt...

Dudo

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JohannaW
11.12.2009, 20:34
Der Junge lebt seit 11 Jahren in der PE und die Kontakte fanden regelmäßig bis vor zwei Jahren statt und die PM hat die immer unterstützt, bis eben vor zwei Jahren, dann waren sie nur noch mit einem großen Aufgebot durchführbar - leibliche Mutter, Freundin, PM, Jugendamt.

Welche Rechte hat denn die leibliche Mutter - das Umgangsrecht besteht doch weiter.

Ob das "ihn in Ruhe lassen" wirklich die beste Lösung ist? Er hat ja eine Beziehung zur Mutter über die Jahre.

hmmmmmmmmmm

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Sheherazade
12.12.2009, 08:59
Vergiss es...

Wenn der Junge seit 2 Jahren bei den PE lebt und diese in dieser Zeit nicht für eine posotive Ausgestaltung der Besuchskontakte gewonnen werden können, wird der Streit auf dem Rücken des Jungen ausgetragen

Lass es gut sein und dem Jungen seine Ruhe.

Jetzt steht die Pubertät an, da wird eh nochmal alles durcheinandergewirbelt...

Dudo


Abgesehen davon, dass der Junge sogar schon 11 Jahre dort lebt

13 lebt seit seinem 2 Lj in einer Pflegefamilie

stimme ich dem zu. Die Pubertät lässt ihn seine Mutter vielleicht auch nicht mehr so verklärt sehen. Oder er verschafft sich selbst ein wenig Ruhe. Es ist seine Entscheidung, die sollte man respektieren.

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JohannaW
12.12.2009, 09:12
Seine Entscheidung war wenige Kontakte, die er selbst bestimmen kann - die Entscheidung der PE sowie des JA war keine Kontakte.
Wenn die PE dabei sind, will er keine Kontakte, in Gesprächen alleine sieht das anders aus.

DAS ist mein Zwiespalt.

Ich konnte ihn als Verfahrenspflegerin nicht in Ruhe lassen, der Antrag der Mutter lag vor, einmal im Monat, den ich empfohlen habe abzuweisen.

Mit geht es aber um eine Einschätzung über die rechtliche Situation - sind die PE nicht verpflichtet, die UG zu unterstützen, oder können sie so massiv dagegen vorgehen. Sie haben ihn z.B. zeitgleich beim SPZ vorgestellt, dass er hier Überforderungen während des Verfahrens zeigt, liegt doch auf der Hand.

Und wie sehen die Rechte der leiblichen Mutter aus, die lediglich ihn ab und zu mal sehen will, ohne den ganzen Wust an Begleitung mit der PM.

Ist es für ein Kind nicht zumutbar, 2-3 Termine im Jahr zu machen, sich mit der Mutter zu treffen, von mir aus bei McDoof oder Kino?


Ich lasse ihn in Ruhe, es geht hier nur um meine Einschätzung.

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Kplusfamily
12.12.2009, 10:15
Sehe ich prinzipiell genauso wie Johanna, ein 13-jähriger kann durchaus soziale Verpflichtungen eingehen (und die Pflegeeltern auch!), meine Kiddies müssen genauso mit zu Großtante X, obwohl sie sich da sicher mehr langweilen, als der 13-jährige es hier tun wird, zumal der Junge nach Johannas Aussagen im 4-Augen-Gespräch auch dazu bereit scheint?

Aber wie könnte denn ein realistisches Szenario aussehen? Muss ein Familienrichter anordnen, 2-3 Umgangstermine/Jahr hinzunehmen? Inwieweit kann "auf dem kleinen Dienstweg" mit einem Familienrichter darüber gesprochen werden (ist hier in den Betreuungsangelegenheiten, die ich gelegentlich habe, unproblematisch zu machen).

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JohannaW
12.12.2009, 13:26
Mein Vorschlag waren für das Gericht wenige begleitete Umgangskontakte mit einer neutralen Person und in einem neutralen Rahmen - das JA bot den begleiteten Umgang mit dem Kinderschutzbund an, was ich prinzipiell als super ansehe, aber auch weiß, dass die UG durch einen strukturellen institutionellen Rahmen meist an den Interessen der Kinder vorbei gehen, vor allem ab einem gewissen Alter.

Mein Vorschlag war eben sowas wie Mcdoof, damit sie sich sehen oder eben Kino um anschließend darüber reden zu können.

Aber das wurde vom JA abgelehnt und zeitgleich eine Diagnostik erstellt, was ich schon fast als Manipulation gegen die Mutter ansehe, weil es ist doch logisch, dass ein Kind durch den Antrag der Mutter, das Auftauchen einer Verfahrespflegerin, die Anhörung bei Gericht, das Sehen der Mutter nach fast einem Jahr, ein Kind verunsichert und belastet.

Er war ja nicht prinzipiell gegen die Mutter und die UG - er wollte nur einiges nicht mehr haben:
Das Aufgebot durch PM und JA beim Umgang,
das Umarmen der Mutter
die Aussagen, dass er ihr Kind ist
und die Gewissheit, dass er bei den PE bleiben kann
das wurde alles gewährleistet und er war mit den vorgeschlagenen UG einverstanden - bis eben jetzt die neue Diagnostik gemacht wurde, die eigentlich gar nicht notwendig war.

Und die leibliche Mutter kann sich dem anpassen, ist auch nicht tragisch in ihrem Umgang mit ihm - Umarmungen hat sie gelassen, auch solche Aussagen. Und ich denke, dass er und sie ein Recht auf UG haben.

Was passiert, wenn er nun ganz der Mutter entfremdet wird - sie nicht mehr sieht - er hat eine Beziehung zu ihr und mir ist nichts aufgefallen, was ein UG ausschließen würde.

Von daher noch mal die Frage, sind die PE nicht verpflichtet, wie getrennte, geschiedene Eltern auch, die UG zu unterstützen und nicht subtil sie zu negativ zu beeinflussen?

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Sheherazade
12.12.2009, 13:39
Von daher noch mal die Frage, sind die PE nicht verpflichtet, wie getrennte, geschiedene Eltern auch, die UG zu unterstützen und nicht subtil sie zu negativ zu beeinflussen?

An sich schon. Aber wie will man das erzwingen? Von Kontrolle mal gar nicht zu reden.

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JohannaW
12.12.2009, 14:34
hmm

ich kenne das aus Umgangsverfahren, wenn Kinder den Kontakt mit dem Vater z.b. ablehnen. Meist steckt dahinter ein Loyalitätskonflikt, den sie damit lösen wollen, sie stellen sich auf die Seite der Mutter.

Wenn ich dann einen begleiteten Umgang mit dem Vater vorschlage, z.B. eben beim Pizzaessen, dann sind die Kinder sofort mit dabei. Und wenn dann in der Verhandlung ich die Böse spiele und UG vorschlage, dann zeigt sich das die Kinder dadurch sehr entlastet sind und nicht der Mutter gegenüber sich durchsetzen müssen, das böse Gericht, die böse VP/B hat das ja so gewollt und komischerweise verlaufen die UG dann auch noch positiv und entlastend.

Wenn man nun einfach 2-4 UG im Jahr festlegt - eine Entscheidung des FG, dann werden sie auch umgesetzt - wichtig ist, dass eben die Kinder vertrauen haben, die UG abgebrochen werden, wenn sie nicht gut laufen.

Und ich denke, dass es in diesem Fall ähnlich gehen würde, mit der Auflage, dass die PE, nicht dagegen beeinflussen.
Wobei eigentlich ja auch klar ist, dass der Junge bei ihnen bleibt, keiner kommt auf die Idee, dass er da weg sollte, auch nicht die Mutter.
Wieso intervenieren dann die PE gegen den wenigen Umgang?

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Sheherazade
12.12.2009, 14:44
Wieso intervenieren dann die PE gegen den wenigen Umgang?

Sollte man diese Frage nicht den PE stellen in einem vertraulichen Gespräch?

Mein Enkel ist auch bei PE, ich weiß, dass sie viele Ängste haben, die von Nicht-PE nicht nachvollzogen werden können.

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JohannaW
12.12.2009, 18:04
Sollte man diese Frage nicht den PE stellen in einem vertraulichen Gespräch?

Mein Enkel ist auch bei PE, ich weiß, dass sie viele Ängste haben, die von Nicht-PE nicht nachvollzogen werden können.

Meine Aufgabe war und ist ja mit allen Beteiligten zu reden, Schwerpunkt der Junge, aber es war ja eine Vermittlung möglich, mit den 2-4 Terminen, bis das JA bei der Verhandlung umschwenkte, nachdem der Junge in einem Gespräch mit der Richtin und mir das vorgebracht hat.
Die PM war sehr kooperativ und offen, der PV allerdings nicht - wobei er nicht viel sagte, aber das was er sagte, ging gegen die leibliche Mutter und dass er seinen Sohn schützen muss.

Ich kenne die Ängste von PE und ich kann diese auch gut nachvollziehen, aber um welche Angst sollte es hier gehen?

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Dudo
12.12.2009, 20:14
Wieso intervenieren dann die PE gegen den wenigen Umgang?

Wenn DU das herausbekommst, kann man dran arbeiten. Wenn nicht würde ich das - wie schon gesagt - nicht auf dem Rücken des Kindes austragen.

Aber die Begleitung der PE ist doch Sache des Jugendamtes oder Beratungsfachkraft vom Pflegekinderdienst oder einer ähnlichen Eirichtung. Ist sowas installiert? Wenn nein unbedingt in der Verhandlung festlegen. Ich gehe nicht davon aus, dass ein "Standard-ASD-Mitarbeiter" Pflegekinder oder -eltern gut beraten und begleiten kann, dazu ist das Thema zu speziell!
Du wirst das selber auch nicht leisten könne, da Du nach Abschluss des Verfahrens rausbist (ich gehe davon aus, dass Du mal wieder als Verfahrenspflegerin involviert bist).

Wie ist denn der Stand des Verfahrens? Abgeschlossen?, Vertagt?, Vergleich Vorgeschlagen?

Dudo

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JohannaW
12.12.2009, 23:00
Wenn DU das herausbekommst, kann man dran arbeiten. Wenn nicht würde ich das - wie schon gesagt - nicht auf dem Rücken des Kindes austragen
Aber die Begleitung der PE ist doch Sache des Jugendamtes oder Beratungsfachkraft vom Pflegekinderdienst oder einer ähnlichen Eirichtung. Ist sowas installiert? Wenn nein unbedingt in der Verhandlung festlegen. Ich gehe nicht davon aus, dass ein "Standard-ASD-Mitarbeiter" Pflegekinder oder -eltern gut beraten und begleiten kann, dazu ist das Thema zu speziell! .

Bisher wurden die UG mit der PE begleitet, regelmäßig einmal oder zweimal im Monat, bis die PM meinte, dass es dem Jungen schaden würde, Gründe waren, dass die Mutter nicht weiß, welcher Baum das ist, so was muss man doch wissen - oder - dass sie sein Zeugnis sehen wollte mit der Bemerkung, es ist ja mein Kind. Besseren oder gravierende Beispiele nannte weder die PM noch der Junge.

Sie haben ein Mädchen adoptiert und wollten auch den Jungen adoptieren, haben den Namen ohne Frage der leiblichen Mutter ihm schon gegeben.

Nachdem die PM nun keine Kontakte mehr machte, wurde ein Kompromiss gefunden - PM und JA und Leibliche Mutter und Freundin - und mittendrin der Junge, dass er dazu keinen Bock hat kann ich gut verstehen - umgeben von Frauen, die alle aber auch alle nur sein Bestes wollen - da wird man kirre.

Der Richter schlug eine Umgangspflegschaft ein - was der Junge auch gut fand und mich damit beauftragt. Bis das JA dasals Sorgerechtsinhaber geklärt hatte, was das eigentlich ist - ruhte das Verfahren - jetzt kam die Diagnostik, die zeitgleich mit der Verhandlung war und lehnten die Umgangspflegschaft ab, Alternativen boten sie nicht an. ergo nun wieder eine Stellungnahme ans Gericht - und ich will den Jungen nicht belasten und dort erneut vorbei fahren, der soll sich erstmal beruhigen.

Ich gehe davon aus, dass die PE insbesondere der PV die leibliche Mutter gänzlich rauskicken wollen - trotz Suchterkrankung hat sie einen anderen Bildungsstand, ist künsterlich und mit Gedichten super.


Du wirst das selber auch nicht leisten könne, da Du nach Abschluss des Verfahrens rausbist (ich gehe davon aus, dass Du mal wieder als Verfahrenspflegerin involviert bist).

Normalerweise schon, aber es sollte eine Umgangspflegschaft eingerichtet werden, die die UG mit dem Jungen plant und organisiert.

Derzeit ruht es - der Beschluss wird jetzt kommen und so wie ich die Richterin einschätze, wird sie UG beschließen - dann allerdings eben durch das JA mit einem struktuierten UG in einer Einrichtung - nix mit Mcdoof, Pizza, Kino, Ausstellungen mit der leiblichen Mutter.
Und das finde ich einfach für den Jungen sehr schade.

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Kplusfamily
13.12.2009, 08:48
Derzeit ruht es - der Beschluss wird jetzt kommen und so wie ich die Richterin einschätze, wird sie UG beschließen - dann allerdings eben durch das JA mit einem struktuierten UG in einer Einrichtung - nix mit Mcdoof, Pizza, Kino, Ausstellungen mit der leiblichen Mutter.
Und das finde ich einfach für den Jungen sehr schade.

Nochmal: Kein kleiner Dienstweg zur Richterin? Sprich informelles Gespräch mit kurzem Aufriß der besonderen Problematik hier möglich?

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JohannaW
13.12.2009, 11:06
Nochmal: Kein kleiner Dienstweg zur Richterin? Sprich informelles Gespräch mit kurzem Aufriß der besonderen Problematik hier möglich?

Ist doch schon erledigt - in der Verhandlung erklärte der Junge, dass er 1-3 mal seine Mutter sehen möchte, aber eben unter anderen Bedingungen.
Dann wurde der Vorschlag von der Richterin gemacht, eine Umgangspflegerin einzusetzen, die die Kontakte begleitet, entsprechend den Vorstellungen des Jungen.

Dazu musste das JA ihr Einverständnis geben, aber da sie keine Ahnung hatten, was das ist, verzögerte sich die Entscheidung bis jetzt.
Jetzt kommen sie an, lehnen es ab und legen eine zeitgleiche Diagnostik des Jungen vor, bei der die Legasthenie nun auf die emotionale Verunsicherung wegen der Mutter zurückzuführen ist und dass der Junge sehr unter dem Druck der Richterin und von mir litt.

Ergo wird demnächst ein Beschluss gefasst werden, eine Umgangspflegschaft wird nicht möglich sein, also werden die UG beim Kinderschutzbund gemacht werden, der sehr eng strukturiert ist. Eine Umgangspflegschaft hätte ihn abgeholt, den UG mit ihm und der Mutter vorbereitet und auch nachbereitet.
Das kann ein begleiteter instituioneller Rahmen leider nicht gewährleisten.

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Dudo
13.12.2009, 12:54
LOL,

sorry, aber wer soll den UG-Pfleger werden?

Das Sorgerecht ist entzogen, wenn es das JA machen soll, braucht (kann) die Richterin gar nichts zu machen.

Biete Dich doch als UG-Pfleger an, dann kann der Wirkungskreis vom JA auf Dich übtragen werden, wenn die Richterin Deiner Einschätzung folgen wird und dann wiederum hat das JA nichts mehr zu melden und Du gestaltest die Kontakte so, wie Du magst...

Ob das für den Jungen gut wird, gegen den Willen von nicht kooperierenden PE, wage ich allerdings zu bezweifeln...

Dudo

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JohannaW
13.12.2009, 13:41
Hallo Dudo

die Richterin hat mich als Umgangspflegerin vorgeschlagen, der Jungen hat dem freudig zugestimmt - das JA hat das allerdings nun abgelehnt.

Eine Aussage über die UG generell hat es nicht getroffen, der Antrag der Mutter beinhaltet 1x im Monat, was der Junge aber ablehnt, er ist für 2x im Jahr. Die PE wollen den Umgang ganz ausschließen.

Ob das für den Jungen gut wird, gegen den Willen von nicht kooperierenden PE, wage ich allerdings zu bezweifeln...

Ich habe bisher viel mit Umgangsverweigerung der Kinder mit dem einen Elternteil zu tun - meinst um sich einem Loyalitätskonflikt zu entziehen und um sich zu schützen, damit sie nicht zwischen den Stühlen sitzen.
Das neue FamFG gibt aber nun neue Möglichkeiten, und ich finde es auch gut, denn - wenn sich Eltern gegen den Umgang wehren, die Kinder beeinflussen, wäre es doch gerade ein Faß ohne Boden, aufgrund der Verweigerung alles durchzusetzen, mit dem Argument des Kindeswohls - ohne zu bedenken, dass der andere Elternteil oder die leibliche Mutter im Leben und Erleben des Kindes eine Rolle spiel und spielte. Damit wäre doch Tür und Tor geöffnet, dass sich ein Elternteil oder die Pflegefamilie verweigert und dann würden sie damit auch noch Erfolg haben.

Mein Vorschlag war ja auch, dass sie mit dem UG nichts mehr zu tun haben, und damit entlastet werden. Aber der Pflegevater war hier während der Verhandlung sehr massiv gegen jede Art von UG.

Bei Verfahren mit geschiedenen oder getrennten Eltern gibt es Richtlinie, gelten die auch für Pflegeverhältnisse, wenn man PAS in Ansätzen feststellt?

grübel*

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Dudo
13.12.2009, 16:07
Tja, da fällt mir nur der Grundsatz ein, dass eine geeignete Einzelperson dem Amtsvormund/-Pfleger vorzuziehen ist und zwar zwingend.

Evtl. könntest Du die Richterin daran erinnern bei der Auswahl des Pflegers Smile

Bin mir zwar nicht sicher ob das auch bei der "neuen" Umgangspflegschaft zutrifft, aber sonst ist das JA immer nur letzte Wahl.

1/2 mal Besuchskontakte jährlich können diesem Kind nun wirklich nicht schaden, vor allem, wenn er es selber will.

Dudo

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JohannaW
13.12.2009, 18:28
Smile))

genau DAS steht in meiner Stellungnahme, die jetzt fertig ist Smile))

Denn, wenn kein sinnvoller Vorschlag angenommen wird, kann es sein, dass die Richterin dem Antrag der Mutter stattgibt - durch die Kontakte liegt keine Kindeswohlgefährdung vor - ergo kann es keinen Umgangsausschluss geben.

Somit war das von dem JA ein Schuss nach hinten, der es für das Kind nur schlimmer macht.

Tja - danke für deine Unterstützung, hast was gut bei mir Smile)

--------------------------------------------------------------------------------

Dudo
14.12.2009, 07:04
gerne wieder
*DaumenDrück http://www.bsin-forum.de/images/smi....7%20Daumen%20druecken.gif

Dudo

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Fridolinchen
14.12.2009, 14:10
Hallo,

ob Eltern oder Pflegeeltern macht hinsichtlich der Wohlverhaltenspflicht keinen Unterschied, auch (oder erst recht) Pflegeeltern dürfen sich nicht abwertend über die Eltern äußern.

Wenn ich lese, dass der name des Kindes geändert wurde oder werden sollte ohne die Mutter davon zu informieren, dann geht mir der Hut hoch! :hair:

Wenn nach Ablehnung des Adoptionswunsches plötzlich der Umgang seitens der PE so in Frage gestellt wird, dann ist das doch seeehr auffällig und fragwürdig!

Wird Bindungstoleranz von PE nicht erwartet?

Als Richter würde ich wohl mal erwähnen, dass es auch passieren könnte, dass die Betreuungsfähigkeit der PE in Frage gestellt wird, wenn sie sich so unkooperativ verhalten. Laughing

Gruß
Frido

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JohannaW
14.12.2009, 16:00
Hallo Frido

ach meine Verärgerung ist eigentlich weg, wenn ein JA gleichzeitig zu einer Verhandlung eine Diagnostik veranlasst, ist in meinen Augen manipulativ und intstrumentalisiert den Jungen, weil sie mit den PE gut zurecht kommen.
Dass sie dann nicht mal auf den Antrag der Mutter eingehen, sagt vieles weiteres aus.

Meine Stellungnahme ist weg - entsprechend inhaltlich zu dem Vorgehen.
Mal sehen, was die Richterin drauß macht.

Danke dass Eltern und PE gleichgestellt sind - davon ging ich aus, wusste es aber nicht so genau, weil das JA das Sorgerecht hat - und die Vorgehensweise des PV ist für mich nicht dem Kindeswohl dienlich - auch das steht mit drin.

Danke Smile))

--------------------------------------------------------------------------------


Anmerkung: Diese Frau, die sich als Fachkraft bezeichnet, schreibt u.a. (mit Foto von sich) hier als JohannaW, woanders war sie "DieDiva" bzw. "Paula", außerdem ist sie auch "Venus°" und auch gerne mal die "Venusfrau" (!!!)

Sie ist studierte Dipl.Soz.Päd.!

Und auf ihrer beruflichen HP fand sich bis etwa 11.02.2011 ein nettes Bild einer Blondine mit hochgerecktem Mittelfinger und dem Titel "fuckoff" (kein Witz...)
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Rudi



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BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Es kann einem Menschen also passieren, dass eine Person, die ihn per Gerichtsbeschluss "begleitet", seinen Fall und seine Probleme dann im Internet zur Schau stellt?
Verstehe ich das richtig?

Was sagen denn die zuständigen Richter dazu?

Rudi
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

1. Ja, sieht so aus.
2. Das weiß ich leider nicht.

Im Grunde müsste man jeder Familie, die von dieser Frau dort regional begleitet wird, einen "Beipackzettel" mitgeben. Achtung, es kann sein, dass Ihre SPFH/Ihr Beistand Ihre Problematik im Internet ausbreitet.

Sind Sie damit einverstanden?
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ob das, was Frau da über Jahre betrieb, erlaubt ist, müsste nun juristisch geklärt werden.

Welche Familie würde eine FH/SPFH/Beistand ins Haus lassen, wenn ihr zuvor bekannt wäre, dass ggf. Frau G. ihren Fall im Netz vorstellt und in einem Forum die User um Rat fragt?

Die Familie, die es im Januar/Februar betraf, hätte dies nicht getan.

BISHER bekannte Usernamen sind (waren) "DieDiva" ("Paula" auf der gleichen Plattform), "JohannaW", "Venus°" (!), "Venusfrau" (!)
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Zuletzt bearbeitet von Bayer am 29.07.2011, 17:19, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 26.05.2011, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

GVG (Gerichtsverfassungsgesetz)

§ 170.(1) Verhandlungen, Erörterungen und Anhörungen in Familiensachen sowie in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit sind nicht öffentlich. Das Gericht kann die Öffentlichkeit zulassen, jedoch nicht gegen den Willen eines Beteiligten. In Betreuungs- und Unterbringungssachen ist auf Verlangen des Betroffenen einer Person seines Vertrauens die Anwesenheit zu gestatten.

(2) Das Rechtsbeschwerdegericht kann die Öffentlichkeit zulassen, soweit nicht das Interesse eines Beteiligten an der nicht öffentlichen Erörterung überwiegt.

wie verträgt sich das mit der Darstellung der Verfahrensbeiständin "JohannaW" im Internet (kurze google-Suche) ?



Zitat:
Bitte um Klärung ABR

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Fall - Mutter erhält das Aufenthaltsbestimmungsrecht, bestätigt durch das OLG.

die Umangskontakte wurden zuvor begleitet mit dem Vater festgelegt, aus guten Gründen, dann hat eine Familiennhilfe diese Begleitung übernommen, was sich als ganz merkwürdig zeigte, da er sich mit einem Umgangspfleger verwechselte.

nun hat die Mutter dem Vater unbegleitete UG vorgeschlagen mit zukünftiger Erweiterung, da sie keine Angst mehr vor Kindesentzug und zig weiteren Untersuchungen des Sohnes hat.

Komischerweise hat der Kv dies abgelehnt - man frage mich nicht warum - und will die UG weiterhin mit der Familienhilfe begleitet haben - warum auch immer.

Der Sohn lehnt die FH ab, will nicht mit fahren, die Km lehnt die FH ab. Die Familienhilfe soll beendet werden, weil es keine Vertrauensbasis mit der Mutter gibt und er sie massiv unter Druck setzt.

nun will der Vater, dass sie mit der FH einen Termin festlegt, wann er mit dem Kleinen zu ihm kommt.

Muss die Mutter dem folgen?

Sie erweitert die UG, der Vater lehnt ab, die FH will weiter begleiten - eine Begegnung der 20. Art?


Zitat:
naja
datt sind vollkommen zerstrittene Eltern - der Vater hat nichts ausgelassen um der Mutter zu schaden und die FH solidarisiert sich mit ihm gegen die Mutter, weil die nicht mehr macht, was die zwei Despoten wollen.

Ansosten klar - er verdient damit sein Geld und das recht einfach - denn er holt den Jungen ab, sitzt auf dem Sofa, telefoniert und fährt den Jungen wieder nach Hause.

rein rechtlich hat er gar nix zu melden.

ich finde das schon echt geil - nach mehrmaligen Kindesentzug durch den Kv - will er jetzt begleitete UG . lol*

Aber welchen Inhalt hat nun genau das ABR - kann der Kv einfach fordern, dass sie den Sohn an die FH herausgibt?
geht doch gar nicht. Oder liege ich da falsch . sie bestimmt doch außerhalb des Umgangsrecht über den Aufenthalt des Sohnes.


Zitat:
es ist der Auftakt zu einer neuerlichen Attacke!!!!!!!!!!!

ich kann es nicht nachvollziehen - da rollt die Mutter den roten Teppich aus, nachdem er selbt vom OLG so in den Senkel gestellt wurde und nun erwarten wir ein neues Verfahren um Umgangskontakte - damit wird der Anwalt der Mutter einen Antrag auf die Übertragung der gesamten elterlichen Sorge auf die Mutter stellen, gleichzeitig eine Umgangsausetzung und damit hat sich das dann.

er rennt weiter immer wieder mit dem Kopf gegen die Wand - und wundert sich dass beim 2000 mal die Wand immer noch steht.

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Rudi



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BeitragVerfasst am: 26.05.2011, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Bei meinem Arbeitgeber würde jemand, der derart massiv gegen die Schweigepflicht verstößt, sofort fristlos entlassen.

So etwas ist mir noch nicht begegnet ...

Rudi
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BeitragVerfasst am: 27.05.2011, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Bei meinem AG ebenso.

Als Dipl-Sozialpäd. unterliegt man der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht.

Dazu gehört, dass man auch nicht der Nachbarin über den Gartenzaun über die ihr anvertrauten Familien berichten darf. Auch nicht "ohne Namen". Mit Sicherheit ebenso gleich gar nicht im Internet.

Was könnten also Gründe sein für Internetschreibe über "Fälle" ?
Profilierungssucht?
Geltungssucht?
Noch 'ne Idee?
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BeitragVerfasst am: 28.05.2011, 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

http://de.wikipedia.org/wiki/Verschwiegenheitspflicht

Zitat:

Was fällt unter die Schweigepflicht? [Bearbeiten]Regelmäßig besteht eine Verschwiegenheitspflicht hinsichtlich dessen, was dem Verpflichteten gerade in seiner beruflichen Eigenschaft anvertraut oder auf andere Weise bekannt wurde.

Das betrifft bspw. im medizinischen Bereich alle personenbezogenen Daten und Tatsachen wie z. B.:

[list=]die Tatsache, dass überhaupt ein Behandlungsverhältnis zu einer bestimmten Person bestanden hat,
die Art der Verletzung oder Erkrankung,
der Unfallhergang, Krankheitsverlauf etc.,
die Ergebnisse der Untersuchung, die Diagnostik und (Verdachts-)Diagnose,
die durchgeführten Maßnahmen sowie
alle übrigen Informationen, die dem Helfer während des Behandlungsverhältnisses bekannt wurden (z. B. Wohn- und Lebenssituation, Sucht, sexuelle Vorlieben, Vermögenslage, körperliche Hygiene).
Dies gilt, soweit die Einzelheiten Rückschluss auf eine bestimmte, damit identifizierbare Person zulassen, und auch über den Tod des Patienten/Klienten hinaus.[/list]Wem gegenüber gilt die Schweigepflicht? [Bearbeiten]Die Schweigepflicht gilt gegenüber jedem. Das sind z. B. auch Angehörige eines Betroffenen (auch von Minderjährigen, wobei hier Alter und Einsichtsfähigkeit zu berücksichtigen sind), Berufskollegen und Vorgesetzte des Schweigepflichtigen, soweit diese nicht selbst mit der Bearbeitung des konkreten Falles des Betroffenen befasst sind, die eigenen Freunde und Familienangehörige des Verpflichteten, die Massenmedien und abhängig von gesetzlichen Regelungen: Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht.
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