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lehrerin hasst meinen sohn evtl. wegen adhs

 
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bigmama



Anmeldedatum: 15.07.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 15.07.2011, 17:31    Titel: lehrerin hasst meinen sohn evtl. wegen adhs Antworten mit Zitat

hallo, ich habe da ein problem und weiss nicht wie ich jetzt reagieren soll: mein sohn ist 8 und geht auf die grundschule westenfeld in bochum er hat hat adhs und bekommt medikamente, aber manchmal ist er trotz seiner medikamente unruhig oder vorlaut aber er hat trotzalledem respekt. seine lehrerin beschimpft ihn als kleiner mieser stinker, schreit durch die klasse wann er denn das letzte mal seine tabletten genommen hat und meint zu anderen mitschülern ich wäre mit meinem sohn überfordert und sie müsse mal das jugendamt einschalten, nur weil er einmal laut gelacht hat. sie sagt andauernd er würde stinken und dreckig sein, aber ich bade/dusche ihn jeden tag er bekommt jeden tag frische sachen an. sie hat neulich meine tochter aus dem unterricht geholt und sie über unsere familiären verhältnisse ausgefragt( was macht dein papa, was macht deine mama,wohnt ihr im haus oder in einer wohnung, wieviele fernseher habt ihr zu hause usw),darf sie sowas? ausserdem hat sie meine tochter gefragt wie oft in der woche sie und ihr bruder sich waschen. ich bin fix und fertig ich bin mir echt nicht sicher was ich machen soll. der direktor meinte nur er würde sich drum kümmern das sie meinen sohn in ruhe lassen soll,aber es wird immer schlimmer. jetzt werden schon die kinder die mit meinem sohn zusammen spielen für jeden mist bestraft.wie kann ich gegen diese frau angehen? bitte helft mir.
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trinity11021975



Anmeldedatum: 06.02.2010
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 15.07.2011, 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Zuallererst: beleidigen lassen muss sich kein Kind von einer Lehrerin! Und auch das übrige Verhalten ist unter aller Kanone. Ich würde es in Erwägung ziehen, deinen Sohn die Klasse wechseln zu lassen; das hat unser Sohn auch hinter sich und ist jetzt bei einer tollen Klassenlehrerin gelandet, der die Kinder wirklich am Herzen liegt.

Hast du dir vielleicht mal über diesen Schritt Gedanken gemacht? Wenn andere Klassenlehrerinnen in Ordnung sind und nicht zu der anderen Klassenlehrerin halten,wäre das doch ein sinnvoller Schritt,denn bei dieser Frau zu bleiben, tut deinem Sohn ja auf gar keinen Fall gut.

Falls die Lehrerschaft zusammenhält wie Pech und Schwefel, wäre womöglich nur ein Schulwechsel sinnvoll. Aber so bleiben können diese Zustände keinesfalls.

Liebe Grüße
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Calwin



Anmeldedatum: 17.09.2009
Beiträge: 121
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 16.07.2011, 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag bigmama,
herzlich Wilkommen im Forum der EMGS.

Was sagt dein Sohn/Tocher ? Wie füllt er sich, hat er Angst ?
Habt Ihr verbündete ?
_________________
HG
Calwin
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bigmama



Anmeldedatum: 15.07.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 16.07.2011, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Einerseits möchte er in der klasse bleiben,andererseits möchte er weg. Er redet kaum drüber ich muss sowas von meiner freundin erfahren(ihre tochter geht in die gleiche klasse) ich mache mir echt sorgen um ihn. Ich habe schon über einen klassenwechsel nachgedacht, eventuell könnte er zum wechsel in die 4. Klasse zur nachbarklasse. Ja es sind mehrere die sich über diese lehrerin aufregen, aber nichts unternehmen aus angst schätze ich mal, weil sie immer mit dem jugendamt droht. Eine mutter war auch schon beim direktor wegen ihr und es hat sich für sie und ihre tochter auch nur zum negativem geändert. Ich wollte gestern mit ihr in ruhe reden da kamen von ihr nur wieder ausflüchte von wegen termine und so. Ich überlege ob ich nicht mal eine dienstaufsichtsbeschwerde einreiche, was meint ihr soll ich dies tun oder nochmal abwarten ob er wechseln kann? Danke euch allen für euren rat
Lg bigmama
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Maxpapa



Anmeldedatum: 19.04.2012
Beiträge: 1
Bundesland: Sachsen

BeitragVerfasst am: 19.04.2012, 14:27    Titel: Schule, Lehrer und ADHS Antworten mit Zitat

Hallo liebe Forenteilnehmer,

unser Sohn Maximilian, mittlerweile 11 Jahre alt, leidet seit mehr als 7 Jahren unter Diabetes Typ 1 und ADHS, besitzt einen GdB von 50.
In der Grundschule gab es kaum Probleme. Et galt als ein aufgeschlossenes, wissbegieriges und aufgewecktes Kind. Trat Lehrern und Mitschülern stets hilfsbereit und freundlich gegenüber. Gut, was zu wünschen übrig ließ waren Ordnung und Betragen. Aber OK, mit den Noten von jeweils 3 kann man als Junge leben. Auch was den Rest vom Zeugnis anging. waren wir voll und ganz zufrieden, fast nur Zweier. lediglich eine 3 in Sport. auf Grund seiner häufig schwankenden Blutzuckerwerte.
So weit, so gut. Im Sommer vergangenen Jahres musst unser Sohn die Schule wechseln. Wir hatten auch schon eine ausgesucht, eine der Vorzeigeschulen von ganz Sachsen und vor allem eine mit integrativem Konzept.
Er fand schnell neue Freunde und es ging alles wunderbar, bis zum Jahreswechsel. Wohl gemerkt, Maximilian nimmt keine Medikamente , die das ADHS beeinflussen, weil diese (z.B. Ritalin) gleichzeitig den Appetit beeinflussen und das ist bei einem Diabetiker ein mejhr als großes Problem.
Es häuften sich dann die Einträge im Hausaufgabenheft, wie "... ist unkonzentriert...stört massiv den Unterricht".
Es hämmerte in unseren Köpfen die Frage: Was ist plötzlich passiert? Wir wollten unbedingt die Ursache für sein Verhalten finden. Eine Bekannte gab uns dann den Tip mit der Kinder- und Jugendpsychologin. Diese wiederum hat mehrere Tests mit ihm durchgeführt. Wir wissen jetzt, dass unser Sohn einen IQ von 135 hat. Hmmmm...jaaaa....
Vor ein paar Wochen schon habe ich ihn gefragt, welche Lehrer er denn gar nicht mag. Allen voran die Klassenleiterin. Auf Grund dessen, weil sie die gestellten Aufgaben tausendmal wiederholt, ohne auf den entscheidenden Punkt zu kommen und Zitat meines Sohnes "alles, was ich mache ist eh verkehrt!"
Wir haben dann auf einer Internetseite über ADHS 8 Seiten Aufklärungsmaterial ausgedruckt und den Lehrern mitgegeben. Alles in einen Briefumschlag gepackt und vermerkt "Bitte lesen oder in Papierkorb werfen!"
Wohl gemerkt in dieser Schulklasse gibt es noch vier Schüler mit ADHS, die aber Ritalin nehmen. Also vergleicht man das Eine mit dem Anderen und gibt Ratschläge, wie z.B. "Haben Sie es mal mit Medikamenten versucht?" oder "Ändern Sie Ihre Erziehungsmethoden!"
Zu einem "klärenden" Gespräch waren die Damen und Herren des Lehrpersonals bisher nicht bereit. Statt dessen hat man unserem Sohn versucht einen Schulverweis zu verpassen. Unter anderem wurde vor geraumer Zeit eine Schachtel Zigaretten im Schulrucksack gefunden...und sich bisher niemand erklären konnte, wie die da hingekommen war. Zumal eine Sorte, die ich gar nicht kenne.
Bei mir drehen sich im Kopf allmählich die Mühlräder. Sinn und Zweck der ganzen Sache ist, den unbequemen Schüler für immer aus der Schule zu kicken.
Gerade gestern bekam meine Partnerin von der Schulleitung zu hören, dass wir dem Wechsel auf eine Erziehungsschule zugestimmt hätten. Seltsam ist nur, dass ich davon gar nichts weiß.
Weiterhin wurde ein Angebot, die Lehrer(innen) im Umgang mit der Krankheit zu schulen bisher abgelehnt. Das Schulpersonal würde sich, so die Ausführungen der Schulleitung, bestens auf die Integration der Schüler einstellen.
Endresultat:
Unser Sohn begibt sich am kommenden Montag für ca. 4 bis 12 Wochen in eine psychosomatische Klinik. Was danach wird steht bisher noch in den Sternen. Was ich ihm und niemandem anderen hoch anrechne, dass er selbst an seinem Verhalten etwas ändern möchte. Er weiß halt nur nicht wie.
Neulich bemerkte eine Schulsozialarbeiterin "Ah, da ist die Schule wohl jetzt schuld, dass der Maximilian nach Chemnitz geht?" Endlich mal eine, die begriffen hat, woher der Wind weht.
Jaaaa... und ich habe heute das Integrationsamt der Stadt Z informiert, was sich da so abspielt. Letztendlich ist dieses nämlich der Kostenträger, was den monatlichen Mehraufwand betrifft. Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht.
Ich schreibe jetzt etwas, wofür man mich wahrscheinlich steinigen wird.
Ich bin strikt der Ansicht, dass den Lehrern an deutschen Schulen der Leistungsdruck fehlt. Das unterscheidet einen Gehaltsempfänger vom gemeinen Arbeiter. Auf gut Deutsch: Es ist doch egal, ob ich als Lehrer ein offenes Ohr für meine Schüler habe oder unentwegt Bockmist baue. Meinen Geldbeutel schmälert das auf jeden Fall nicht.
So, liebe Mitstreiter...dies war erst mal im Groben unser Problem. Ich halte euch auf dem Laufenden.
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