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Erfahrungen im Kreis Groß-Gerau, Hessen

 
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 23.12.2011, 08:41    Titel: Erfahrungen im Kreis Groß-Gerau, Hessen Antworten mit Zitat

An dieser Stelle wird es in den nächsten Wochen einen umfangreichen Erfahrungsbericht unter Nutzung von Original-Aktendokumenten aus dem zuständigen Schulamt und dem zuständigen Jugendamt geben.

Es schildert die Erfahrungen eines ortsansässigen Schülers und seiner Eltern. Dieser Junge, heute 13, wurde ab Oktober 2007 von Beschulung und Schulunterricht ausgeschlossen.

Gegenwärtig liegt seine Amtshaftungsklage beim Landgericht.

Heute morgen lese ich im Hessentext folgendes:

Zitat:
EX-FAHNDER WOLLEN GEGEN LAND KLAGEN


Zwei Ex-Steuerfahnder aus Frankfurt wollen einem Bericht zufolge gegen das Land Hessen und das Finanzministerium klagen und Schmerzensgeld einfordern.
Beide hätten am Mittwoch beim Landgericht Wiesbaden Zivilklage eingereicht, berichtete die "FR" (Donnerstag).
Sie forderten je rund 20.000 Euro Schadens- ersatz und rund 20.000 Schmerzensgeld, weil ein Sprecher des Finanzministe- riums 2009 gesagt haben soll, beide litten unter Verfolgungswahn.
Der Anwalt der Ex-Fahnder sagte laut Zeitung, es handele sich um eine "Stigmatisierung schwerster Art".


bzw.:

http://nibelungen-kurier.de/?t=news....aller%20Welt&ID=41340

Der Fall A.K., jenes Schülers, stellt sich inzwischen ähnlich dar, siehe auch richterliche Schilderung im "Grundrechte-Report 2011".

Nachdem sich durch neutrale Stellungnahmen inzwischen nachweisen lässt, dass der Junge ein sehr wohlerzogener, schüchterner, netter Junge ist, verweigert das zuständige Jugendamt Groß-Gerau dem Kind gegenwärtig wieder jede Form der Unterstützung.

Kind und Eltern sollen nun allein sehen, wie sie mit dem an der Seele des Kindes angerichteten Schaden und dem mehrjährigen Unterrichtsverlust klarkommen.

DREI JAHRE haben sich Schul- und Jugendamt an dem Kind und seinen Eltern schadlos gehalten - mit immer neuen Verdächtigungen und Unterstellungen, eine haltloser als die anderes - und alle ungeprüft...

Wir wissen inzwischen, dass der Fall A.K. KEIN EINZELFALL ist.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 12.05.2012, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Gegenwärtig gibt es meines Wissens mehrere gerichtliche Verfahren gegen beteiligte Ämter in dieser Sache.

Nachdem das Jugendamt GG über einen Zeitraum von rund drei Jahren die Haltung des Schulamtes ohne eigene Überprüfungen übernahm, das Kind A. sei nicht beschulbar und müsse ins Heim, ist aus unabhängigen u.a. fachärztlichen Stellungnahmen Dritter wohl auch dem Jugendamt klar geworden, dass es so, wie das Schulamt über Jahre hinweg behauptete, nicht gewesen sein kann.

Kein angeblich unbeschulbares Kind wird nämlich nach Jahren zuhause quasi über Nacht zum Musterkind.

A. wurde aber bereits im November 2010 von der damaligen Regelschule bescheinigt, sich absolut regelkonform zu verhalten. Dennoch schloss ihn diese ortsnahe Regelschule am 15.11.2010 erneut aus.
A. erkrankte daraufhin ernsthaft, leidet bis heute sehr unter diesem neuen Schulausschluss.
Obgleich das Kind bereits wieder seit vielen, vielen Monaten ohne jede Bildungsmöglichkeit zuhause verweilt, weigert sich das zuständige Jugendamt GG hartnäckig, dem Kind zu helfen und den angerichteten Schaden gutzumachen oder wenigstens abzumildern.

Nun mit der Begründung, alle Berichte schildern ein unauffälliges Kind, welches daher keinen Anspruch auf Hilfe hätte.

Das ist schon sehr seltsam: Drei lange Jahre wurde A. vom Jugendamt als verhaltensauffällig und unbeschulbar stigmatisiert, obgleich es ein persönliches Kennenlernen des Jungen meines Wissens nicht bzw. erst sehr spät (Nov. 2009) gab.

2x versuchte das Jugendamt, an das Sorgerecht zu gelangen, per Familiengericht. Beteiligt als Verfahrensbeistand: Jene Dame, die so gerne das Internet als Schreibfeld nutzt... - s. unter "Erfahrungsberichte" ...

Dem Kind und den Eltern wurde nie geglaubt, immer nur Interpretationen des Amtes zum NACHTEIL der Familie. Überdies ohne neutrale Amtsermittlungen nach meiner Kenntnis.

Ja, die gesamte Fallgeschichte von A. wird in gedruckter Form erscheinen. Das ist nur noch eine Frage der Zeit.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 13.05.2012, 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

Nach meiner festen Überzeugung (und damit bin ich nicht allein) ist A. und seine Familie Opfer vor Vorurteilen geworden.
Keiner machte sich die Mühe, die unwahren Angaben der damaligen Schule unabhängig auf Tatsächlichkeit und Wahrheitsgehalt zu überprüfen.
Es war wie in einem Lied von den "Ärzten": Der Nachbar des Schwagers ...

Vorurteile ... - sind menschlich, ja ... - aber sie können und dürfen nicht dazu führen, einem Kind das ganze weitere Leben zu verbauen.

Eindrucksvolles Beispiel der letzten 3 Monate ist dieser wundervolle Mensch, 17 Jahre jung:



Was es mit ihm auf sich hat, zeigen die nachfolgenden Videos auf youtube.

http://www.youtube.com/watch?v=ZsNlcr4frs4

http://www.youtube.com/watch?v=smapURUby58

http://www.youtube.com/watch?v=2PRl-iIARU4


Zitat:


Sogniamo un mondo senza più violenza
Un mondo di giustizia e di speranza
Ognuno dia la mano al suo vicino
Simbolo di pace di fraternità

Übersetzung:

Wir träumen von einer Welt ohne Gewalt
Einer Welt der Gerechtigkeit und der Hoffnung
Jeder reicht seine Hand seinem Nachbarn
Ein Symbol des Friedens und der Brüderlichkeit
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 16.05.2012, 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Bei einem bestimmten Schulamt in Süd-Hessen in Verbindung mit einem bestimmten Jugendamt im gleichen örtlichen Raum ist es möglich, dass das Ergebnis einer erst in Monaten durchzuführenden sonderpädagogischen Begutachtung eines Kindes bereits VORAB diesem zuständigen Jugendamt mitgeteilt wird.

Den Anruf machte in diesem Fall die Schulleiterin persönlich im Jugendamt. Sie stellte gleich mal klar, dass das Ergebnis der Begutachtung so ausfallen werde, dass das zugehörige Kind an keiner Schule im Kreis mehr beschult werden werde.

Darüber gibt es sowohl eine handschriftliche Aktennotiz der Sachbearbeiterin als auch ein ausführliches Protokoll in der Akte.

Meiner persönlichen Ansicht nach könnte so etwas als vorsätzlich falsche Begutachtung gewertet werden, wäre ggf. auch strafbares Verhalten, jedenfalls zu überprüfen.

In Folge dieser im voraus verabredeten Falsch-Begutachtung konnte das Kind auf Jahre hinaus nicht in die Schule gehen.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 02.06.2012, 06:32    Titel: Antworten mit Zitat

Nun hat der seit inzwischen bald 5 Jahren nicht beschulte A. und seine Eltern es gerichtlich bestätigt durch ein zweitinstanzliches Urteil:

Das Kind ist lt. Gerichtsbeschluss gänzlich verhaltensunauffällig! So lieb, brav und still, dass ihm keinerlei Hilfen (aus Jugendhilfemaßnahmen) zustehen.

Die Eltern und der Junge hatten vollstationäre Eingliederungshilfen beantragt. Das Jugendamt Groß-Gerau lehnte ab.
Somit musste zur Sicherung des Kindeswohls Klage eingereicht werden.

Höchstrichtlicher wurde also beschieden: Der Junge ist verhaltensunauffällig. Ihm steht daher nichts zu.

Da fragt man sich doch, wieso ihn das Schulamt dann seit Oktober 2007 nicht beschulte?

Das Jugendamt in Groß-Gerau:
Ohne Worte!!!

ASD-Leitung E.M., Sachbearbeiterin D.F., Stellvertretender Leiter A.L., neue Amtsleiterin U.C., ehemaliger Leiter A.S. ... sämtlich extrem bemüht, dem Jungen für alle Zeiten die Zukunft zu verbauen.

Warum wollte das Jugendamt Groß-Gerau den Jungen eigentlich bereits zweimal per Familiengerichtsbeschluss aus der Familie reißen?

Nun, der Gang zum Familiengericht dürfte sich für das Jugendamt nun erledigt haben - es sei denn, man möchte sich selbst als Kindeswohlgefährder anzeigen.

Jedem Hilfesuchenden in Groß-Gerau sei hiermit auf den Weg gegeben: Um das Jugendamt in Groß-Gerau macht bitte einen riesengroßen Bogen. Niemals selbst einen Hilfeantrag stellen! Und falls ihr doch in deren Fokus geratet, dann umgehend mit Mann und Maus umziehen - mit wehenden Fahnen.

Ansonsten kann es sein, dass ihr ruiniert werdet - finanziell, nervlich, in jeder denkbaren Form. Man schreckt dort scheinbar vor gar nichts zurück, um dem Kind und dessen Eltern systematisch zu schaden.

Da steht das Jugendamt dem zuständigen Schulamt in kaum etwas nach.
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