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REPORT Mainz, 04.03.2014, 21:45,Staatliche Schulverweigerer
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 04.03.2014, 13:30    Titel: REPORT Mainz, 04.03.2014, 21:45,Staatliche Schulverweigerer Antworten mit Zitat

REPORT Mainz, ARD, am 04.03.14

http://www.swr.de/report/abgestempe....233454/1pkhgu3/index.html

http://www.swr.de/report/zu-gestoer....=233454/bmwqmx/index.html



Originaldokumente aus dem Fall A.K., Jahrgang 1998,
ausgeschult durch das Staatliche Schulamt im Oktober 2007

--------------------------------------------------------------
A. wurde eingeschult in einer kleinen südhess. Gemeinde Anfang Sept. 2005 bei Frau W., Klassenlehrerin und auch Schulleiterin der einzügigen Grundschule.

Ab der 3.Schulwoche der 1.Klasse begann die KL, Aufzeichnungen dieser Art über das Kind zu führen:



(Es fragt sich, ob es über alle Kinder der Klasse solche getippten Aufschriebe gibt, die in die Schülerakte übernommen wurden?)





A. berichtete seinen Eltern nicht nur über die ständigen verbalen Drangsalierungen, sondern auch darüber, dass ihm mit Gewalt die Beine zusammengespresst würden, wenn 'zu breitbeinig' dasaß.
Er reagierte zudem mit psychosomatischen Beschwerden, Bauchweh und Erbrechen vor der Schule auf das, was ihm da geschah.

Seine Eltern stellten ihn beim Kinderarzt vor, der den Jungen von Geburt auf an als netten und grundsätzlich gesunden Jungen kannte. U.a. entstand dort dieses aussagekräftige Attest.



Viel später (im Herbst 2010) beschäftigte sich Familienrichter Ulrich Engelfried aus Hamburg, Mitherausgeber des GRUNDRECHTE-REPORT http://www.grundrechte-report.de/

mit dem umfangreichen Aktenmaterial. Es entstand ein mehrseitiger, aktenfundierter Aufsatz in der Buchausgabe 2011.

Hier Seite 1:



Familie K. wandte sich frühzeitig an die Schulbehörde, das SSA in R. mit der Bitte um Hilfe wegen des Verhaltens der KL dem Kind gegenüber. Das SSA befand, das die Lehrerin richtig handele.

Letztlich gelang es den Eltern erst zu Ostern 2007, einen Schulwechsel - eigentlich gegen das Veto der KL - durchzusetzen.

Alle Versuche der Eltern, Unterstützung zu erhalten in dieser Situation für ihr Kind, waren zuvor gescheitert. Das Jugendamt erklärte sich für unzuständig (riet allerdings zum Schulwechsel), die Erziehungsberatungsstelle meinte, man könne die Schule nicht ändern, Ähnliches meinte der Kinderschutzbund.

A. war der Situation in der Schule hilflos ausgeliefert.

Etwa nach den Osterferien 2007 an eine Schule in der Nähe der Großeltern, einige Kilometer vom Zuhause entfernt. Die Eltern mussten A. also mit dem Auto zur Schule bringen.

Bereits beim Aufnahmegespräch wurde angekündigt, A. beim geringsten Fehlverhalten wieder der Schule zu verweisen.

FEHLVERHALTEN?

Man betrachte dieses kleine Video Ende Klasse 1, Sommer 2006.

A. im Kreise seiner Klassenkameraden beim einvernehmlichen Tischtennisspielen: - aus Datenschutzgründen Gesichter verpixelt und mit klassischer Musik hinterlegt.

Welches Kind A. ist, wird nicht verraten.

http://www.youtube.com/audio?video_....r=watch&v=zAXu0ROCG58


Zuletzt bearbeitet von Bayer am 05.03.2014, 19:43, insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 04.03.2014, 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Weitere Notizen


Schulamtsakte, Justitiarin E., SSA in R., September 2007



Schulleiterin L.-M. meldet sich beim Jugendamt mit der Voraus-Ankündigung, wie das später zu erstellende sonderpäd. Fördergutachten ausfallen würde: ... so, dass keine Schule im Kreis mehr besucht werden kann (September 2007)
- Begutachtung im Ende Nov. 2007/Gutachten von Januar 2008 -
(obige Notiz Mitschrift aus dem Jugendamt. Jugendamt kannte den Jungen gar nicht, erstes Kennenlernen im Oktober 2009)



Erstkontakt der Schulpsych. R. mit dem Kind am 24.06.2009, daraus schulpsych. Stellungnahme mit der obigen Empfehlung. Zu diesem Zeitpunkt durfte A. bereits fast 2 Jahre die Schule nicht besuchen.
Die Schulpsych. sagte dem Kind sogar, es könne sein, dass jemand entscheide, dass er nie wieder in eine Schule dürfte. Da gehe es dann gar nicht mehr um die Frage, ob Regel - oder Förderschule.


Zuletzt bearbeitet von Bayer am 06.03.2014, 10:52, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 04.03.2014, 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

XXL

http://www.swr.de/report/zu-gestoer....=233454/bmwqmx/index.html


Zuletzt bearbeitet von Bayer am 05.03.2014, 19:43, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 04.03.2014, 23:32    Titel: Antworten mit Zitat

Die Seite wird in den nächsten Tagen weiter mit Akteninhalten gefüllt. Inhalte, die empören, die verstören und dem Fall 'Gustl Mollath' in nichts nachstehen dürften.

Nur, dass hier nicht ein erwachsener Mann unter unwahren Anschuldigungen psychiatrisiert wurde, sondern ein damals erst 9jähriger Junge.

Gute Nacht für heute (und großen Dank an Frau Anthes und Frau Butter von REPORT Mainz).
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BeitragVerfasst am: 05.03.2014, 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Stellungnahme einer 'fremden' Augenzeugin in A.'s Heimatort. Das Original ist unterschrieben in den Akten.
Die Frau, ortsfremd dort, mit A. zuvor nicht bekannt, hatte beobachtet, wie eine ganze Horde von Jungen, teils auch Jahre älter, mit A. umgingen. A. - damals 11 Jahre - war Opfer, vor allem des 15jährigen Anführers Chr.:





============================================

Noch ein von außen und unabhängig entstandenes Dokument - der Abschlussbericht der Kinder-Reha-Fachklinik in Süddeutschland, wo A. im Frühsommer 2011 einige Wochen ohne Eltern auf Kinderkur war:

Auszüge daraus:

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BeitragVerfasst am: 05.03.2014, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Viele Menschen in verantwortlicher Position hatte der Junge über die Jahre selbst um Hilfe gebeten.
Auch die Eltern hatten jahrelang versucht, Termine zu bekommen.
Insbesondere zum Bürgermeister und zum Landrat ihres Landkreises wurden sie nie vorgelassen. Terminvergabe an Familie K. nicht gestattet.

Das ist dokumentiert.

Der Terminkalender des LR stand aber online - und so begab sich A. im Sommer 2010 zu einem öffentlichen Termin, einem Kindersportfest, gratulierte dem Herrn zum kürzlichen Wahlsieg. Nachstehendes Foto entstand.

Erst dann wurde A. gefragt:'Und wie heißt du denn eigentlich?'

A. sagte seinen Namen - und der LR soll nach Aussage der Anwesenden erstmal 'sprachlos' gewesen sein... - natürlich wusste er um die jahrelang andauernde Ausschulung des Jungen.

Gelegenheit für A., sein Anliegen 'zur Schule gehen' vortragen zu können.

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BeitragVerfasst am: 05.03.2014, 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Aus einer Mail - verantwortliche Justitiarin des Staatlichen Schulamtes an leitenden Beamten im Hess. Kultusmin. Sommer 2009 -

Die Justitiarin, Beamtin im SSA, war fallverantwortlich für A.'s Fall noch bis ins Jahr 2013 hinein.

Das folgende schrieb sie über A. und Eltern:



Wie versteht sich 'von einer solchen Familie' eigentlich inhaltlich?

Ist das wohl 'herabwürdigend' zu verstehen?

=========================================
Eine weitere Notiz, mail der Just. an die Leiterin des ASD des Jugendamtes:



Darin zwei Fälle, nämlich der von A. und der eines weiteren Kindes: P.

Erstaunlich aus meiner Sicht zwei Dinge:

Zum einen, dass der in dieser mail verknüpfte Fall P. an Dritte gelangte, zum anderen, das was Frau Just. E. da vorschlägt - nämlich ' vorläufige Inobhutnahme', obwohl ersichtlich keine Gefahr im Verzuge ist.

P. ist zu diesem Zeitpunkt etwa 12 Jahre alt, Gymnasiast. Auch ein Schulrechtsfall. Inzwischen ist seine Geschichte bekannt.
Alter heute 17 Jahre. Mehrfach preisgekrönter Schüler (gewesen).

Mit dieser Mail kündigt Frau Just. E. das dritte Ruhen der Schulpflicht an A. an. Seit Oktober 2007 sah A. keine Schule mehr von innen.
===========================================

Noch etwas aus gleicher Feder.

Ruhen der Schulpflicht aus April 2009 im Auszug. Wie sich aus dem Text ergibt, wurde diese erklärt, weil die Eltern mit A. in der Schule vorstellig wurde und (man bedenke!) 'Beschulung verlangten'.
A. war damals bereits seit Okt. 2007 zuhause.




Zitat: Weitere Verlangen auf Beschulung dienen nicht dem Kindeswohl!

Das lasse man sich auf der Zunge zergehen. Die Autorin dieser Zeilen ist hessische Beamtin im Schulamt. Demnach der Durchsetzung der 'Schulpflicht' verpflichtet.
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BeitragVerfasst am: 05.03.2014, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Morgen werde ich hier eine klare Sachverhaltsverfälschung offenlegen.

Da wird munter ein eigentlich eindeutiger Sachverhalt so verdreht, dass nachher allenfalls die Anfangsbuchstaben und die Anzahl der Beteiligten stimmen.
Ob Absicht oder bloßes Versehen ist leider heute nach so vielen Jahren nicht mehr feststellbar.

Es geht um eine Akteninhaltsverdrehung aus dem Jahr 2007, bezogen auf ein Ereignis vom 06.12.2006 (2.Klasse, Grundschule in W.).

An diesem Tage wurde die Mutter von A. von einer Nachbarstochter im Teenager-Alter (16) bedroht, bespuckt, genötigt, verletzt.
A., damals 8 Jahre alt, stand geschockt und stumm daneben.


Zuletzt bearbeitet von Bayer am 06.03.2014, 12:55, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 06.03.2014, 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Thema 'Sachverhaltsverfälschung' in den Akten:

Wir erinnern uns:

September 2007 =>
Schulleiterin L.-M. meldet sich beim Jugendamt mit der Voraus-Ankündigung, wie das später zu erstellende sonderpäd. Fördergutachten ausfallen würde: ... so, dass keine Schule im Kreis mehr besucht werden kann.
- Begutachtung im Ende Nov. 2007/Gutachten von Januar 2008 -
(obige Notiz Mitschrift aus dem Jugendamt. Jugendamt kannte den Jungen persönlich gar nicht, erstes Kennenlernen im Oktober 2009).

Im sonderpäd. Fördergutachten der Frau Sonderschullehrerin L. findet sich dieser Aufschrieb, den sich die Eltern jahrelang nicht erklären konnten und dessen Zustandekommen sich die beteiligten Fachkräfte weigerten zu erklären.




Welcher Christian? Welcher Polizist? Welches Ereignis?

Erst eine enge Freundin der Familie kam - Jahre später - mit detektivischem Spürsinn dahinter.

Am 06.Dezember 2006, Nikolaustag, war die Mutter des A. durch eine 16jährige Jugendliche, Christiane, körperlich attackiert und bespuckt worden, als 'Hu..' und 'fette S.' beschimpft.
A. war dabei, 8 Jahre alt. Er war mit Mama zu Fuß unterwegs.

A.'s Mama zeigte die ihr namentlich bekannte 16jährige an bei der örtlichen Polizei. Sie machte dort eine Aussage. Auch A. musste als Zeuge aussagen - die Eltern wurde dabei rausgeschickt.

Auch das Hinausschicken der Eltern hat der aufnehmende Beamte dokumentiert.

Die zahlreichen Seiten der Anzeige der Mama von A., der Zeugenaussage von A. zur Tat gegen seine Mutter, die Einlassungen der 16jährigen Christiane sind die ersten Seiten der jugendamtlichen Akte von A. - sauber durchnummeriert.

Hier ist der Beweis, dass es sich tatsächlich um eine Anzeige der Mama gegen eine 16jährige Christiane handelte:



Warum daraus im Gutachten der Sonderpäd. L. dann eine angebliche Tat des A. gegen einen weder bekannten, noch vorhandenen 'Christian' wird? Keine Ahnung.

Aus dem Aufschrieb in Gutachten ist weiter zu entnehmen:
Die Eltern hatten sich - vergeblich - bereits im März 2007 an das Jugendamt gewandt (nicht, weil ihr Sohn auffällig war, sondern um Schutz für ihn zu erlangen wegen täglicher Übergriffe gg. den Jungen).
Die Sonderpäd. L. sucht um künftige Kooperation im Falle A. nach...
(die Heimunterbringung war von Seiten des Schulamtes ja bereits laut angedacht worden).

Jene Christiane ist übrigens die ältere Schwester des Haupttäters aus dieser Zeugenaussage:



Die Familie wohnt zur Familie von A. in relativer Nachbarschaft.
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BeitragVerfasst am: 06.03.2014, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Für die Zuschreibung eines sonderpäd. Förderbedarfs müssen Verwaltungswege eingehalten werden, Richtlinien.
U.a. sind auch die Beratungswege an die Eltern zu dokumentieren, schriftlich, mit Unterschriften.

Der vom Schulamt anvisierte Heimplatz für A. hätte übrigens monatlich etwa 6.000 € gekostet. Das Jugendamt (der Landkreis) hätte davon etwa 5.700 € bezahlen müssen.

Eine Begutachtung findet hoffentlich normalerweise statt, ohne zuvor das künftige Ergebnis vorab an den Kostenträger Jugendamt bekanntzugeben.
Nach hiesiger Ansicht hat auch ein Kind einen Anspruch auf eine unabhängige Begutachtung ohne ein vorausverabredetes Ergebnis.
Der Fall Gustl Mollath ist Mahnung genug.




Auch der zwingend auszufüllende Beratungsbogen ist leer, Unterschrift der Eltern fehlt. Keine Beratung.



Im Schulamt, bei der Sachbearbeiterin Be., fällt das auf.

Siehe Anmerkungen/Schriftverkehr zwischen Sachbearbeiterin Be. und Schuljustitiarin Ev.:



(Die farbigen Markierungen dienen als Hinweis, sind nicht auf dem Original.)
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BeitragVerfasst am: 06.03.2014, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

A. schrieb im Sommer 2009 u.a. auch an den damaligen Bundespräsidenten mit der Bitte, dieser möge sich für seine Beschulung einsetzen.

A `s. Brief war handschriftlich.

Das Büro des Bundespräs. setzte sich mit dem MK in Verbindung.

Beweis:

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BeitragVerfasst am: 06.03.2014, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Die Autoren dieser Seite werden sich bemühen, jeden Tag neue Aktendetails aus den Akten hochzuladen, damit sich jeder Besucher aus den Akten ein Bild von der Gesamtsituation machen kann.

Wieder vorbeischauen also gerne erwünscht.

Anderenorts war per Kommentar zu lesen:
1.Der Junge muss doch was gemacht haben.
2.Man schließt doch kein Kind für Jahre einfach so von der Schule aus.
3.Und außerdem gibt es einen vorgeschriebenen Weg.

zu 1.: Nein. Ganz sicher nichts, was über ganz normales Kinderverhalten hinausging.
zu 2.: Doch. Bei diesem SSA und in diesem Fall war das möglich, wenngleich rechtswidrig laut Landgericht, laut OLG.
zu 3.: Ja, eigentlich schon. Der wurde aber nicht eingehalten.

und 4.: Nach unserer Ansicht versucht das Schulamt (die Verantwortlichen dort) seit Jahren diesen ungeheuerlichen Gesamtvorgang zu vertuschen.
Mit sehr grenzwertigen Methoden aus hiesiger Sicht.
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BeitragVerfasst am: 07.03.2014, 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Frau Prem hat geschrieben:

http://www.ein-buch-lesen.de/2014/0....kolumne.html#comment-form

Zitat:

Zitat:
»Abgestempelt und aussortiert – wie Schulen schwierige Kinder abschieben«, unter diesem Titel skizziert eine Reportage von Monika Anthes und Claudia Butter eine alarmierende Tendenz: Die Institutionalisierung des Mobbings schreitet auf allen Ebenen voran. Die Ausgrenzung des »Andersartigen« hat eine neue Stufe erreicht, der Drang zur Definition immer neuer Feinheiten des angeblichen »Andersseins« nebst drakonischen Sanktionierungsmaßnahmen treibt die seltsamsten Blüten. Dass es mitten in Deutschland Kinder gibt, denen schon im Grundschulalter der Schulbesuch untersagt wird, hätte sich im Lande des allgemeinen Schulzwangs wohl kaum jemand träumen lassen. Der Film, der am 4. März 2014 von Report Mainz ausgestrahlt wurde, ist als XXL-Fassung auch auf der Website des SWR verfügbar.

»Sozial-emotionale Störung«, so lautet die schwammige »Diagnose«, die es möglich macht, Kinder einfach vor die Tür zu stellen. Kinder wie den heute 15-jährigen A., der die Schule bereits im Alter von neun Jahren verlassen musste und das Versäumte nun per Fernschule aufarbeitet. Kinder wie den jetzt neunjährigen David, der schon seit vier Monaten vom Unterricht ausgeschlossen ist.


Übrigens ähnelt A `s. Fall in weiten Teilen dem von 'Marie', den der REPORT-Beitrag auch schildert:

http://www.gib-hessen.de/veranstalt....inklusion_web.pdf#page=93

39. Beitrag für Schwarzbuch

Zitat:
Zudem war von der Schule bereits
nach nur drei Wochen Schulbesuch im April 2011 und ohne weitere Rücksprache mit uns als Eltern das Jugendamt des zuständigen Kreises alarmiert worden, mit der verleumderischen Behauptung, es läge eine Kindeswohlgefährdung vor. Wir waren
gezwungen, ein zweimonatiges „Clearing -Verfahren" zur Überprüfung der (unwahren) Vorwürfe durchführen zu lassen, andernfalls drohte uns die Mitarbeiterin des Jugendamtes, den Fall vor das Familiengericht zu bringen. Sechs Stunden wöchentlich verbrachte eine sozialpädagogische Familienhelferin mit uns, um am Ende des Verfahrens feststellen zu können, dass es unserer Tochter in ihrer Familie gut geht. Den Steuerzahler kostete dieses Procedere rund 6.000,- Euro!


Bei A. wurde allerdings tatsächlich versucht, per FamG den Eltern das Sorgerecht entziehen zu lassen, um A. zwangsweise in einem Kinderheim unterbringen zu lassen (ohne Clearing, ohne das Kind überhaupt kennengelernt zu haben).
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BeitragVerfasst am: 07.03.2014, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ein weiteres Dokument aus unserem Fundus...

Nach Schulausschluss 2007 beschulten die Eltern ihren Sohn im wesentlichen selbst, baten aber wiederholt um Hausaufgaben und Arbeitsmaterial.

Das Schulamt, Frau Justitiarin M.E., schickte als Antwort auf die Bitte z.B. diesen aussagekräftigen Brief:



1. keine Hausaufgaben für A. (dafür bräuchte es Unterricht und einen Lehrer)

2. das Kinderheim hat gar keinen Platz frei (!!!)

3. A. hat nur eine Chance auf Wiederaufnahme seiner Beschulung, wenn die Eltern der Aufnahme im Kinderheim zustimmten.

Das Schulamt beabsichtigte, A. in dieses Kinderheim

http://www.fr-online.de/main-taunus....kind,1472862,2991212.html

einweisen zu lassen.

Falls sich jemand fragt, warum A.'s Eltern nicht hilfsweise einen Integrationshelfer beantragten: Das hatten A.'s Eltern bereits im Mai 2008 beim zuständigen Jugendamt getan (mehrfach).
Das Jugendamt bearbeitete den Antrag nicht.
Spätere Begründung: Weil das Schulamt den Jungen keiner Schule zuweisen wollte, konnte man auch keinen I-Helfer bewilligen.

................................................................................................

Das seltsame 'Rechtsverständnis' der zuständigen Justitiarin des Schulamtes (SSA) zeigt sich auch in diesem Schreiben, welches eine andere Familie betrifft, die ursprünglich überlegte, aus einem anderen Bundesland in den Raum R. zuzuziehen:



Der Fall ist uns hier bekannt geworden. Der betroffene Schüler, damals 14 Jahre, hat den Förderbedarf u.a. wegen einer sozialen Angststörung, hochbegabt, Gymnasium, damals 8.Klasse.

Obwohl Frau E. durch Rücksprache mit dem besuchten Gymnasium erfahren hatte, dass der Schüler dort zwar Förderbedarf aber keinerlei weitere Hilfen (z.B. auch keinen I-Helfer) hatte, bestand sie bei Umzug auf einen I-Helfer, auf eine 'probeweise Beschulung' und verwies auf die Möglichkeit der Privaten Förderschule (weit entfernt).

Diese Förderschule hätte keinen Platz für den Jungen gehabt. Das Jugendamt wiederum lehnte mündlich den I-Helfer für den Gymnasiasten ab. Die Familie schließlich verzichtete auf den Wohnortwechsel, nachdem sie Kenntnis von A.'s Schicksal bekam.

Der betroffene Schüler ist heute 19 jahre alt und legte 2013 sein Abitur ab.
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BeitragVerfasst am: 08.03.2014, 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hinweis im Falle des A.:

Nach 2009 gab es Anfang 2011, initiiert durch das Schulamt - in enger Kooperation mit dem zuständigen Jugendamt - einen weiteren Versuch, den Jungen unter Instrumentalisierung des Familiengerichtes aus der Familie und dem Elternhaus zu holen.

Abermals unter Vorspiegelung unwahrer und inszenierter Vorwürfe an die Eltern.

Damals kam diese Verfahrensbeiständin als 'Anwältin des Kindes' gerichtlich bestellt ins Spiel, über deren Vorgehensweisen bereits hier

http://www.emgs.de/forum-emgs/viewtopic.php?p=7883#7883

ausführlich berichtet und dokumentiert wurde.

Frau Verfahrensbeiständin residiert in demselben kleinen Heimatort, wo auch A. lebt. A `s. Oma väterlicherseits war vor Jahrzehnten gar die Kindergartenerzieherin der Dame.

Es gab genau einen Hausbesuch bei A. zuhause. Sodann kam ans Licht, dass Frau Verfahrensbeiständin unter teils Beiheftung ihres Konterfeis bereits viele Jahre in Internetforen 'Falldarstellung' mutmaßlich ihrer eigenen Fälle betrieb.

Es kam heraus, weil A `s. Fall und das Foto der Dame daneben im Internet erkannt wurde. Zugleich war die Schilderung in einer das Kind und die Eltern erniedrigender Weise darstellend erfolgt.

Familie K. schrieb eine kurze, sachliche Beschwerde darüber an die zuständige Familienrichterin M. unter Beiheftung des Beitrages (aus hilferuf.de)

Über Frau Verfahrensbeistand sind inzwischen auch andere Berichte von ihr betroffener Familien bekannt. Diese Erfahrungen stehen zum Austausch bereit. Ggf. bitte hier im Forum anmelden und Kontakt suchen.

Die Internettätigkeit der Dame in Foren wurde nach unserer Kenntnis damals umfangreich in der Region bei Gerichten und Jugendämtern kenntlich gemacht - unter Bekanntgabe der Ansichten von Berufsständeorganisationen dazu.

Festzustellen ist:
1. Die Dame wird offenbar weiter als VB beauftragt.
2. Offensichtlich ihre Fälle sehr öffentlich in Foren auszubreiten, traut sie sich scheinbar nicht mehr, was dann doch auf ein größeres Donnerwetter schließen lässt.
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