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Anmeldedatum: 21.01.2006
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BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 14:54    Titel: Kopie: Kesseltreiben ... Antworten mit Zitat

Momo86
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Nachricht senden Erstellt am 20.12.2005 - 21:15

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O.K. - ihr kennt unser Problem...

Eine Lehrerin, mit der ich mal eine private Freundschaft pflegte, betreibt seit 3 Jahren üble Nachrede und Verleumdung gegen uns (bzw. mich).

Rache für "Ärger", den sie angeblich durch mich (meine Hilfe für ein Kind ihrer Klasse) erhalten hatte...

Angeblich stünde ich bei ihr im Garten..., schaue durch ihre Fenster,... spioniere durch die Fenster unserer örtlichen GS, an der sie unterrichtet,...ich sei krank im Kopf (und mein Sohn auch...) etc. pp.

Schreiben im Netz soll ich auch nicht dürfen...

..................................
Sommer 2004 (meine Söhne sind in Klasse 5 und 6 am Gym angemeldet):
Sie erfährt per Zufall, dass die Mutter einer bei ihr die 1.Klasse wiederholenden Schülerin die KL meines Sohnes sein wird, "impft" diese mit Informationen (obiger Art) und Warnungen.

Unterrichtet hat sie diesen von meinen beiden Söhnen nie...
Der Streit zwischen uns (von ihr vom Zaun gebrochen) ist lt. Schulamt und Staatsanwalt "privater Natur" und nicht in öffentlichem Interesse...

Die neue KL unseres Jungen verweigert uns ein Jahr Gespräche, überschüttet unseren sensiblen Jungen mit Kritik, sagt uns auch auf Nachfrage nicht, ob es Verbindungen zur Frau B. gäbe (ich war nach wenigen WOchen misstrauisch)...
Sie ist sich nicht zu fein, ihre "Erkenntnisse" der breiten Öffentlichkeit im Lehrerzimmer zur Verfügung zu stellen...

Inzwischen hat dieser Junge die Schule verlassen, besucht eine Privatschule, die Frau K. widerum offenbar mit Informationen versorgt hat (Warnungen...)

Das Ganze geht also weiter...

Meinung des SL (der ist selbstverständlich auf Seiten der KL...- wie sollte es anders sein...): Wir müssen zugunsten des Jüngeren vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Sie wollen mein Schweigen zu den obigen Ungeheuerlichkeiten quasi erkaufen/mir abpressen , wenn nicht, sei kein Vertrauen mehr zur Schule, dann sollte ich den Kleinen sofort abmelden...

(Tu ich nicht, ohne sinnvolle Alternative!)

LG Momo




Momo86
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Nachricht senden Erstellt am 21.12.2005 - 12:35

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Sehr geehrte Frau ...........,
ich habe keinen Anlass, mit Frau ... (GS-KL des Großen, bürgte gestern tel. für uns...) zu sprechen. Entscheidend ist doch, dass Frau K zu Recht mit Frau .... als der früheren Klassenlehrerin von ......gesprochen hat. Der Rest ist Interpretationssache: Offensichtlich hat Frau K die Äußerungen von Lehrkräften aus GS und OS als "Warnung" vor Ihnen verstanden, ob und in welchem Sinne die Äußerungen dieser Damen auch als "Warnung" gemeint waren, weiß ich nicht und werde ich auch nicht untersuchen.

Für mich, Frau ......., ist der Umgang zwischen uns beiden entscheidend. Ich habe Sie nicht belogen, und wenn Sie - im Interesse Ihres Sohnes, der wissen sollte, dass seine Mutter und der Schulleiter zusammen- und nicht gegeneinander arbeiten ! - an einer vertrauensvollen Zusammenarbeit interessiert sind, dann stellen Sie bitte keine derartigen Behauptungen auf, nehmen mein Gesprächsangebot an, tragen Ihre Fragen und Probleme vor und informieren mich vorab, bevor Sie Beschwerden über die Schule bei Behörden und / oder Justiz auf den Weg bringen. Dies wäre wichtig im Sinne von Vertrauensbildung und daher mein Wunsch an Sie vor Weihnachten!

Mit freundlichen Grüß0en
SL

-------meine Antwort darauf:

Sehr geehrter Herr SL,

mir wurde gestern unterstellt, die "Warnungen" der Frau B. (vor mir) bestünden sehr wohl zu Recht, da auch eine Auskunft bei den Klassenlehrerinnen eingeholt worden sei, die Gleichlautendes ergeben hätte.

Nein, hat sie nicht - denn Frau S bestreitet eine solche Aussage so getroffen zu haben. Insofern haben Sie im Sinne der Fairness mir gegenüber SEHR WOHL Anlass, meine Ihnen übermittelten Erkenntnisse bei ......KL Frau S zu verifizieren. Es widerlegt die getätigten Behauptungen - ich habe damit mein Recht auf "Selbstverteidigung" wahrgenommen!

ICH ERWARTE VON IHNEN, DASS SIE DAS TUN!

Oder Sie nehmen umgehend die gestern getätigten Behauptungen zurück!

Sie werfen mir konkret vor, dass "mich selbst inszeniere", vor mir sei "gewarnt" worden... Den Inhalt dieser Warnungen wollen Sie mir nicht mitteilen, obwohl ich darum bat... Ich fühle und fühlte mich hier in einem Anklageverfahren, welches offiziell zwar nie eröffnet wurde, aber offenbar recht gut über Intrigen, Rufmord und Ränke funktioniert - innerhalb eines Apparates, zu dem von außen kein Zugang möglich ist.

Lesen Sie mal HIER nach:

http://www.fairness-stiftung.de/UnfairnessInstrumente.htm

Jeder Angeklagte vor Gericht hat ein Anrecht darauf, die Anklage zu hören,
jeder Angeklagte hat das Recht auf einen Verteidiger seiner Wahl,
jeder Angeklagte hat das Recht in Kenntnis der Anklage sich verteidigen zu dürfen.

Insbesondere sollte der Richter aber nicht mit dem Ankläger in einem Boot sitzen!

Sie arbeiten gegen mich, indem Sie mir alle diese Grundrechte aus Ihrer MACHTposition heraus verweigern!
Wir leben in einem RECHTSstaat - nicht in einem Unrechtssystem. Aber der Umgang mit mir, wie ich ihn erlebe, lässt mich immer mehr an Letzteres glauben.

Informieren mich vorab, bevor Sie Beschwerden über die Schule bei Behörden und / oder Justiz auf den Weg bringen. Dies wäre wichtig im Sinne von Vertrauensbildung und daher mein Wunsch an Sie vor Weihnachten!

Sie meinen, Sie möchten eine "Vorwarnung"? Im Ernst? Ist es üblich, seinen Henker vorab zu informieren? Damit einen Teil seiner Rechte einzubüßen?

Was ich schreibe, sehe ich nicht mehr als "Beschwerde" an, sondern als pure NOTWEHR in höchster Not- mangels anderer Möglichkeiten.

Haben Sie (beide) eigentlich gar nicht verstanden, worum es mir gestern ging? Wir hätten uns dieses ganze "Theater" sparen können, wenn Frau K rechtzeitig (von mir aus auch gestern noch! ) zu einer Entschuldigung bereit gewesen wäre... Sie wohnt auch in R - ca. 3 Straßen weiter. Was hindert sie, bei mir aufzukreuzen, mir und H die Hand zu geben???

I.d.S: "Frau ......., eigentlich haben Sie Recht. Es wäre mindestens geschickter gewesen, Sie zu informieren, dann hätten Sie die Wahl gehabt, ob Sie Ihr Kind bei mir beschulen hätten lassen - da ich Ihre Befürchtungen, es könnte Voreingenommenheit zu Lasten Ihres Sohnes geben, mindestens verstehen kann! Es tut mir sehr Leid. Lassen Sie uns diese dumme Geschichte vergessen. Ich habe daraus gelernt und verspreche, dass ich zukünftig in womöglich anderen Fällen entsprechend handeln werde!"

Das ist Offenheit, die Vertrauen (mein Vertrauen!) verdient. Ich sah gestern "versteinerte eisige Gesichter" - kein Funken von Verständnis für unsere schlimme Lage...

Solange Sie mir weiter die Wahrheit verweigern, das Recht zur Stellungnahme einer Anklage, die ich nicht mal kenne, solange wird es IHNEN gegenüber kein Vertrauen geben können (das zu Frau K. hat sich ja eh` erledigt..).

Versetzen Sie sich mal (falls möglich) in meine Lage: KONJUNKTIV ...Sie sind Schulleiter. Was wäre, wenn Eltern z.B. vor Ihnen warnen würden, weil Sie angeblich eine Schülerin betatscht hätten, obwohl es so etwas nie gegeben hat? Die Eltern gingen nicht vor Gericht, aber streuten fleißig Gerüchte...- andere Eltern (die vielleicht aus anderem Grund gerade einen "dicke Hals" haben), unterstützten sie dabei - irgend etwas wird schon hängenbleiben.........Ihre Frau würde schief angeschaut, Ihre Kinder nicht mehr eingeladen... Wollen wir wetten? Sie wären umgehend bei Ihrem Rechtsanwalt...! DAS ist meine REALITÄT seit über 3 Jahren. Und jene Dame hat nicht den Mut und die Traute zu einer Gegenüberstellung. Warum wohl nicht?
Könnten Sie sich wenigstens vorstellen, dass die Dame lügt?

WUNDERT ES SIE ERNSTHAFT, DASS ICH MIR DAS NICHT GEFALLEN LASSE?

Im Sinne der Gerechtigkeit hätte sie übrigens vor weiteren 8 Eltern warnen müssen, mit denen sie nachweislich massive Konflikte hatte (mir alle namentlich bekannt) - z.T. in Frau B.' s PersoAkte nachlesbar.

Diese beiden wunderbaren Jungen, gestern von Frau S als "äußerst liebenswert" bezeichnet, sind das Produkt MEINER Erziehung. Meinen Sie ernsthaft, Sie seien so wunderbar, wenn Sie nicht so viele Dinge über Moral, Fairness, anständiges Verhalten etc. über ihr Elternhaus (vorzugsweise mich) mitbekommen hätten?

Vorbilder sind für mich Menschen wie Sophie Scholl, Ghandhi, M.L. King, Mandela...- alles Menschen, die für ihre innere Überzeugung auch Unannehmlichkeiten in Kauf nahmen, die nicht "käuflich" waren/sind. Bin ich auch nicht!


MfG Momo86

P.S1. Sie wollten eine "Vorwarnung"? O.K. - gewährt: => VORWARNUNG!

[Dieser Beitrag wurde am 22.12.2005 - 08:12 von Momo86 aktualisiert]




sunrise1408





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Nachricht senden Erstellt am 21.12.2005 - 17:54

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Hallo Momo!

Hast du das genauso geschrieben und an den Schulleiter geschickt??

Krass!

Eieiei, mit dir möchte ich keinen Streit haben, da wird man ja sofort gelyncht!

LG Sunny (die bis jetzt Gott sei dank weder als Schülerin so einen stress mit ihren Lehrern hatte als auch als Refin mit allen Eltern gut klar kommt!)

So und jetzt immer druff auf mich!

[Dieser Beitrag wurde am 21.12.2005 - 17:54 von sunrise1408 aktualisiert]




Momo86
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Nachricht senden Erstellt am 21.12.2005 - 19:49

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Selbstverständlich habe ich das genauso geschrieben und abgeschickt. Was glaubst du denn?
Die mails davor waren ähnlich - und du kannst glauben, ich bin wirklich MEGA-geladen.
Ich lass`' mich doch nicht verscheissern! Die haben mich 15 Monate flott belogen - und meinen offenbar, sie könnten es weiter tun.
Das 1. Gespräch gab es (ich wurde eingeladen!), nachdem dem SL ein Schreiben einer Aufsichtsbehörde auf den Schreibtisch flatterte...- ich hatte zuvor mich bemüht, die offenen Fragen innerhalb der Schule zu klären, u.a. auch beim SL. Er fand es für nötig, NICHT zu antworten (keinerlei Reaktion).

NUN MUSS ER!

Und wenn er nicht alsbald mit einer Entschuldigung mir und meinem Kind gegenüber anrückt (oder anrücken lässt), kann er weitere unangenehme Fragen befürchten - bis hin zu seinem obersten Dienstherrn...

Der ist gelernter Anwalt und kann mit den Begriffen "Verleumdung", "üble Nachrede", "Amtsmissbrauch", "Missbrauch der Schweigepflicht" hoffentlich etwas anfangen.

Fakten? Klar sind das die Fakten... Warum hat der olle Choleriker wohl dermaßen Angst?

ICH übrigens gehe nach wie vor (als Frau) allein zu den Gesprächen, während die Herrschaften mit in der Regel immer mindestens zu zweit gegenübersitzen... (der Typ hat wohl Angst vor Zeugen) - aber ich bin so absolut und beweisbar im Recht. Die WUT treibt mich hin.

Eigentlich müssten die die Rechnung der Privatschule bezahlen, die mein Sohn inzwischen besucht. Seine nun Ex-KL hat heute das 10. Kind abgegeben (in 16 Monaten) - wieder ein Junge, der zurück in die 6. ging... TOLLE Erfolgsquote - es liegt immer an ihren beiden Hauptfächern...
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Die üble Nachrede



Ein Nachbar hatte über Künzelmann schlecht geredet und die Gerüchte waren bis zu Künzelmann gekommen.
Künzelmann stellte den Nachbarn zur Rede.

"Ich werde es bestimmt nicht wieder tun", versprach der Nachbar.
"Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe".

Künzelmann sah den anderen ernst an.

"Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen" erwiderte er.
"Jedoch verlangt jede böse Tat ihre Sühne."
"Ich bin gerne zu allem bereit." sagte der Nachbar zerknirscht.

Künzelmann erhob sich, ging ins sein Schlafzimmer und kam mit einem großen Kopfkissen zurück.

"Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht." sagte er.
"Dann schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder zurück,
indem Sie unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links werfen.
Dies ist der Sühne erster Teil."

Der Nachbar tat, wie ihm geheißen. Als er wieder vor Künzelmann stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte, fragte er:

"Und der zweite Teil meiner Buße?"
"Gehen jetzt wieder den Weg zu Ihrem Haus zurück und sammeln Sie alle Federn wieder ein."
Der Nachbar stammelte verwirrt:

"Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin.
Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen.
Wie könnte ich sie alle wieder einfangen?"

Künzelmann nickte ernst:

"Das wollte ich hören! Genau so ist es mit der üblen Nachrede und den Verleumdungen.
Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin.
Wie kann man sie also einfach wieder zurücknehmen?"

Momo

.............................................
Wollt ihr mehr lesen? (Ich vermute, Madame Fehlergeil und Herr SL lesen hier mit - aber egal - der Lauscher an der Wand....)
.....................................
20.12.05
Sehr geehrter Herr SL,


kann ich einer Schule vertrauen, in der nicht ein Funken Unrechtsbewusstsein zu erkennen ist?

Man warnt vor mir...? Sie sind nicht mal bereit mir zu sagen, was man mir eigentlich vorwirft? (Privater Internetgebrauch etwa??? Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst......???)

Sie alle sind nicht bereit zu einer Entschuldigung? Obwohl uns allen klar ist, was da abgelaufen ist? Und Sie wollen hinter mir mein Kind sehen? Meine Kinder immerhin wissen, was Recht und was Unrecht ist!!!!!!!!!!!!! Soviel habe ich ihnen beigebracht.

Gut..., dann nehme ich mir das Recht zu tun, was zu tun ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Schritte, die ich nicht tun würde, hätte ich heute bei Frau ......einen Funken EINSICHT erlebt, hätte sie sich bei mir persönlich entschuldigt.



MfG ....... Momo
.......................................

[Dieser Beitrag wurde am 21.12.2005 - 20:53 von Momo86 aktualisiert]




Momo86
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Nachricht senden Erstellt am 22.12.2005 - 08:11

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Sehr geehrter Herr SL,

da Frau KL in unserem Gespräch vom 20.12. auch die Testergebnisse der Schulpsychologischen Beratungsstelle anzweifelte, hier noch einige Zusatzinformationen....

Beim HAWIK III handelt es sich hierbei um ein international anerkanntes und weit verbreitetes Verfahren, das auch in Deutschland zu den Standardinstrumenten der Intelligenzmessung gehört. Dieser Test misst verschiedene Teilaspekte des Konstruktes Intelligenz und erlaubt so auch eine differenzierte Analyse der Stärken und Schwächen jedes einzelnen Kindes.


http://www.testraum.ch/Serie%205/HAWIK3.htm

http://verlag.hanshuber.com/psychologie/hawik/hawik.html

Wenn Frau KL also MEHR weiß als anerkannte Gutachter einer anderen Fachrichtung, dann schlage ich vor, sie wechselt umgehend den Beruf oder wird "beratend" tätig!

Keinesfalls kann man "Verbalintelligenz" ableiten von der Frage, wie gut (oder schlecht) ein verängstigtes Kind unter Zeitdruck Dialoge in einer Fremdsprache zustande bekommt (H´' s letzter Deutschaufsatz hatte die Note "3"! ).

Die "Ansichten und Einsichten der Frau KL" zum Wert eines anerkannten Testverfahrens werde ich den entsprechenden Stellen mitteilen. Vielleicht kann sie dort ihre Meinung plausibel werden lassen?

Frau KL "Wortwahl" hat mir aber nochmals deutlich werden lassen, wie viel bzw. WIE WENIG sie im Sinne einer sich -selbst-erfüllenden Prophezeiung von unserem Sohn hielt.

Das war im Grunde auch das, was sie fortlaufend unserem Sohn vermittelt hat. Im Ergebnis ist es unerheblich, ob sie es aus eigenem Antrieb oder in Vertretung der "Interessen" der Frau B.(als deren "Stellvertreterin" ) tat (, wovon ich überzeugt bin!).

Vorsorglich mache ich Sie darauf aufmerksam und darf bitten im Sinne Ihrer Verantwortung als Schulleiter gegeüber Ihrer Lehrkraft:
In dieser meine Söhne betreffenden Angelegenheit besteht dienstliche Schweigepflicht gegenüber dritten nicht in die Angelegenheit involvierten -schulfremden!- Personen. Sollte mir (z.B.) zu Ohren kommen, dass Frau KL hier im Ort R. ihre Schweigepflicht bricht (z.B. gegenüber Frau B. , die gewöhnlich nicht Herrin ihrer Zunge ist...), wird auch das zu entsprechenden Reaktionen meinerseits führen.

In diesem Sinne bitte ich auch, auf entsprechende Bemerkungen vor der Klasse und/oder einzelnen Schülern ("Lass' dich bloß nicht von Familie n beeinflussen!" ) zu verzichten.



MfG Momo

[Dieser Beitrag wurde am 22.12.2005 - 08:14 von Momo86 aktualisiert]




Momo86
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Nachricht senden Erstellt am 22.12.2005 - 08:28

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1.Für alle die, die daraus nicht schlau werden:

Eine GS-Lehrerin aus dem gleichen Wohnort betreibt seit 3 Jahren eine beispiellose Hetz- und Verleumdungskampagne gegen uns.

2.Die Dienstaufsicht sieht es als "privat" an, geht nicht dagegen vor.

3.Der Staatsanwalt bejaht die strafrechtliche Relevanz, verneint aber öffentliches Interesse.

4.Die Lehrerin verweigert die Klärung über die Schiedsstelle des Gerichts.

5.Unser Sohn wechselt im Sommer 2004 zum nahe gelegenen Gymnasium. Die neue KL wohnt ebenfalls in gleichen Wohnort. Fragen nach Kontakten zur ehemaligen GS im Dorf beantwortet sie mir nicht...

6.Ostern 2005: Wir erfahren per Zufall, dass die kleine Tochter der Gym-KL zur Zeit (ohne Leistungs-Not - allein auf Wunsch der Eltern) die 1.Klasse wiederholt. KL ist genau jene Lehrerin, die eine massive Verleumdungskampagne gegen mich führt.

7.Unser Sohn erfährt durch seine Gym-KL (2 Hauptfächer) ständige Entmutigung. Sie verweigert eine Zusammenarbeit, ist nicht ansprechbar, beantwortet auch keine fachlichen Fragen.

8.Herbst 2005: Test in der Abt. Schulpsychologie- die Ergebnisse bestätigen die langjährigen Berichte des Kinderneurologen: Verbal-IQ im Bereich Hochbegabung, sehr niedriger Handlungs-IQ (Kind hat Handlungs-Dyspraxie)

9.Die Schule kann (oder will?) keine Vorschläge zur Förderung des Jungen /oder zur weiteren Beschulung machen. Unser Sohn wechselt an eine Privatschule, ist dort auf Anhieb an der Klassenspitze, erhält Lob und Anerkennung.

10.In der Aufarbeitung der Angelegenheit (Kind 2 muss z.Zt. noch das öff. Gym besuchen)gibt die Ex-KL zu, sie sei durch die Lehrerin aus dem Ort (heutige KL ihrer eigenen Tochter) vor mir gewarnt worden. Den Inhalt der Warnungen ist sie nicht bereit mir zu sagen.
Angeblich hätten die anderen KL' s meines Sohnes dieses aber bestätigt (meine tel. Nachfrage bei diesen widerspricht dem!).

11.Der SL weigert sich, angebotene Rücksprachen bei den KL' s meines Sohnes zu tätigen, die seine und die Behauptungen der Gym-KL widerlegen.

12.Die Ex-KL meines Sohnes weigert sich, die Testergebnisse der Schulpsychologie anzuerkennen.

Momo




Momo86
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Nachricht senden Erstellt am 22.12.2005 - 09:33

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Sehr geehrte Frau n,

ich habe keinen Anlass, mit Frau S.... zu sprechen. Entscheidend ist doch, dass Frau KL zu Recht mit Frau S..... als der früheren Klassenlehrerin von H... gesprochen hat.
>>
Ich habe (und hatte) nichts gegen ein Gespräch mit Frau S.... - die war uns immer wohlgesonnen. Wie gesagt: FRAGEN SIE SIE! Ich habe zu Recht etwas gg. Gespräche mit schulfremden Privatpersonen, die nie Lehrer meines Kindes waren und seit Jahren sich bemühen, uns nach Kräften zu schaden - ohne eine Klärung im Grundsatz akzeptieren zu können.<<

Der Rest ist Interpretationssache: Offensichtlich hat Frau KL die Äußerungen von Lehrkräften aus GS und OS als "Warnung" vor Ihnen verstanden, ob und in welchem Sinne die Äußerungen dieser Damen auch als "Warnung" gemeint waren, weiß ich nicht und werde ich auch nicht untersuchen.


<<SIE BEIDE haben mir gegenüber von "WARNUNGEN" gesprochen, die sie ernst genommen hätten. Von Frau B. ist mir bekannt, dass sie mich zahlreicher strafrechtlich relevanter Delikte beschuldigt. - DAS IST KEIN SPAß MEHR!!! UND AUCH KEINE FRAGE DER INTERPRETATION!<<
Für mich, Frau n, ist der Umgang zwischen uns beiden entscheidend. Ich habe Sie nicht belogen >>(dann sind SIE möglicherweise belogen worden - es wird nicht besser, wenn man es ungeprüft übernimmt und weitergibt)<< , und wenn Sie - im Interesse Ihres Sohnes, der wissen sollte, dass seine Mutter und der Schulleiter zusammen- und nicht gegeneinander arbeiten ! - an einer vertrauensvollen Zusammenarbeit interessiert sind, dann stellen Sie bitte keine derartigen Behauptungen auf, nehmen mein Gesprächsangebot an, tragen Ihre Fragen und Probleme vor und informieren mich vorab, bevor Sie Beschwerden über die Schule bei Behörden und / oder Justiz auf den Weg bringen. Dies wäre wichtig im Sinne von Vertrauensbildung und daher mein Wunsch an Sie vor Weihnachten!

FEIN, FEIN - ich werde es wohl auf den Weg bringen MÜSSEN, weil ich nicht sehe, dass Sie oder Frau KL (gerne auch Frau B.!) an irgendeiner Art von Wahrheitsfindung interessiert sind!
Danken Sie Frau B.! Sie spannt seit Jahren andere für ihre persönlichen Eltern-Lehrer-Konflikte ein... - nicht nur mich betreffend - auch andere Kinder/Familien betreffend. Sie sollte lieber abermals ihre Psychiaterin Frau Dr. J.....s aufsuchen.......
[/color[color=sienna]]"Das sage ich Ihnen nicht!" , ist keine besonders gescheite Antwort, wenn eine ehrliche Klärung für zukünftiges Vertrauen anstehen sollte. Meine Fragen bestehen absolut zu Recht! Mit "massivem Mauern" kommen wir keinesfalls weiter.
Nein- ich werde M... auf gar keinen Fall von Ihrer Schule abmelden. Egal, wie der Stand hier ist! Aber wenn man versucht, ihm zu schaden, um uns loszuwerden, weiß ich, dass ich ihn ohne Probleme über Monate (oder Jahre) krank schreiben lassen kann...
Momo
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BeitragVerfasst am: 02.02.2006, 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Frau ..........-Dezernentin- , Landesschulbehörde

z.K.:
JA Landkreis.........Frau U. .,......
JA Landkreis ............, Leiter K. .............
Gymnasium ......, Herrn SL .........
Leiter Landesschulbehörde Herrn............
Schulpsychologin ..............Landesschulbehörde
Mobiler Dienst ........., Herrn .............


Beschulung xx - ehemals Gymnasium y , 7. z.Zt. z- Schule ........., Klasse 7


Sehr geehrte Frau Dzernentin............... , R., am 02.02.06

hiermit ersuchen wir Sie nochmals um eine schrftl. Stellungnahme seitens der Landesschulbehörde zur begabungsgerechten Beschulung unseres Sohnes xx, geb. 20.12.1992.

Da über Frau Schulpsychologin Ihnen unser Ansinnen bereits seit Mitte Dezember vorlag, sollte es möglich sein, nun in erforderlicher Weise zeitnah dazu Stellung zu nehmen.

Grundsätzlich steht unserem Kind ein kostenloser Schulplatz zu!

x besucht seit November die .........schule in........, weil uns zuvor niemand eine begabungsgerechte Möglichkeit im Regelschulsystem aufgezeigt hat bzw. in der Lage gewesen wäre, eine zu benennen.

Der medizinische Rat bei den bekannten Diagnosen "Handlungsdyspraxie, bilaterale Hemisphärenintegrationsstörung, verbale Hochbegabung, Begabungsdiskrepanz, Z.n. Angststörung, Z.n. Fieberkrampfproblematik , dazu lautet:

"Es wäre wünschenswert, das x sprachliche Begabung eine besondere schulische Förderung erfährt, um eine Unterforderung zu vermeiden. Seine mangelnde Kompetenz im Handlungsbereich erfordert eine besondere Unterstützung in der Schule, hier jedoch, um eine Überforderung insbesondere unter Zeitdruck zu vermeiden. Hier zeigt sich die schon vor 5 Jahren diagnostizierte und therapierte Dyspraxie des Jungen.

x sollte eine Schule besuchen, die überdurchschnittliche Anforderungen an seine kognitiven Fähigkeiten stellt und dabei ausreichend Zeit lässt, wenn die Hand/-Auge-Koordination, systematisches Arbeiten, die visuelle Wahrnehmung und/oder die Wahrnehmungsgenauigkeit, bzw.- organisation gefordert ist, wie z.B. bei Klassenarbeiten."

Herr (Mobiler Dienst) teilte uns heute morgen tel. mit, er dürfte auf Ihre Weisung hin in diesem Fall nicht tätig werden.

Sollte dies nun ein Fall für das Verwaltungsgericht werden, so kann/muss/wird allerdings Herr z bezeugen, dass ihm unser Gesuch auf Hilfe für unseren X bereits am Tag der schulpsychologischen Überprüfung, am 19.10.05, vorlag UND, dass er auf Ihre Anweisung hin in diesem Fall NICHT tätig werden darf!!!

Ebenso ist Herr z im Besitz von Kopien aller relevanten medizinischen Unterlagen! Gerne können Sie diese bei ihm einsehen.

Da wir u.U. zeitnah mit einer Klageeinreichung reagieren müssen, der Vorgang bereits seit Dezember '05 auf Ihrem Tisch ist, die ehemalige Schule Gymnasium .........bereits am 07.11.05 eine Stellungnahme dazu zugesagt hatte, setzen wir Ihnen hiermit eine

einwöchige Frist bis zum 10.02.06

uns eine entsprechende Stellungnahme zu einer begabungsgerechten Beschulung des x vorzulegen.

Hätte x nicht derzeit (auf unsere Kosten) die Möglichkeit, an der ...........-Schule beschult zu werden, wäre er wohl seit 07.11.06 ohne Schule/Schulplatz, was gg. den geltenden Schulzwang/die Schulpflicht verstieße!!!

Sollten wir bei Fristablauf weiterhin kein Ergebnis dazu erhalten haben, müssten wir im Interesse unseres Jungen mit einer Untätigkeitsklage bei Ihrem Dienstvorgesetzten reagieren.



Mit freundlichen Grüßen,

Momo
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Martian



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BeitragVerfasst am: 02.02.2006, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

@ Momo

Erst einmal: der vermeintliche SchulZWANG steht , beruhend auf dem Schulreichsgesetz von 1938, im krassen Widerspruch zu der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. (beschlossen von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am Dezember 1948 in Paris und von 48 Staaten unterzeichnet - auch Deutschland!!)

Zum anderen steht er im krassen Widerspruch zur parallel in den Schulgesetzen bestehenden Möglichkeit zu den für alle Stufen vorgesehenen und schulrechtlich untermauerten Nichtschülerprüfungen.

Und:............stell dir mal vor, es ist Krieg (SCHULE = Zwangseinziehung) und keiner geht hin ??!! Schon aus Pleitekostengründen ist Niedersachsen überhaupt nicht in der Lage, alle schulpflichtigen Kinder mit Fangnetz und Gitterwagen einzufangen und zur gegen ihren Willen (den der Eltern) zur Schule zu karren und zum anderen haben wir als Eltern auch noch ein Wörtchen mitzureden, wenn es um Themen, wie Durchsetzung des 'Aufenthaltsbestimmungsrechts', Erziehung, Sorgerecht, Fürsorgeverantwortung und ähnliches geht.

Ich sehe die Sache heute komplett anders: Wer von mir bezahlt wird (Steuergelder), kann nicht gleichzeitig Forderungen und Zwangsmaßnahmen androhen oder gar gerichtlich durchboxen wollen. Wenn doch, ist es Erpressung, bzw. Unloyalität und führt in der freien Wirtschaft zum sofortigen Ausschluss aus dem Arbeitsverhältnis. In einem solchen Fall muss ich bei einem Regelarbeitsverhältnis noch nicht einmal den Weg über die Abmahnung einhalten.

Also: Schule, Schulbehörden, Kultusministerien stehen in einer abhängigen Bringepflicht und nicht umgekehrt. Very Happy

_________________
Einen schönen Tag wünscht

Martian
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 02.02.2006, 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Martian,

im Grunde sehe ich das nicht anders.

Unser Kleiner geht ja derzeit (krank geschrieben) gar nicht zur Schule. Die Schule stellt sich "tot"...
Ab Mo. (neue Krankschreibung) müssten sie ihm Unterricht geben (zuhause). Bin selbst gespannt, ob sie sich erneut herauswinden.

Der Große, auf den bezieht sich das obige Schreiben, besucht seit 01.11. eine private Schule, da man nicht in der Lage ist, uns eine seiner Begabung entsprechende Schule zu benennen.

Er fühlt sich sehr wohl dort und würde gern dort verbleiben.

Uns drücken allerdings die Kosten - sehr!

Wir wollen also eine kostenfreie Alternative genannt haben - oder aber Übernahme des Schulgeldes durch die Schulbehörde - alternativ vom Jugendamt.

Gegen das Jugendamt können wir klagen - u.a. weil mit uns nicht einmal ein Hilfeplangespräch geführt wurde, u.a. weil das JA tatsächlich keine Alternative benannt hat.

Sofern wir lückenlos den Nachweis führen können, dass von Seiten Schule und Schulbehörde dieses Kind keine Möglichkeiten , keine Hilfen zu erwarten hat,

(und ich denke, dass wir das können... alleine die heutige Aussage des Mitarbeiters des mobilen Dienstes -zuständig für Nachteilsausgleichsfeststellung, er dürfe uns wg. Anweisung von oben nicht helfen... - war schon ein halber Sieg...Den Mann kann ich vorladen lassen!!!)

==> wir ein Richter zwanggsläufig zu unseren Gunsten entscheiden müssen.

Das JA hat hier pflichtwidrig gehandelt, gg. geltendes Recht verstoßen, die Schulbehörde bisher ebenfalls.

Momo
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Martian



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BeitragVerfasst am: 02.02.2006, 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

Momo, wir (ich oder ich mit Kind) haben seinerzeit auch alle 'zwangsweisen' Gespräche bei allen möglichen und sogar unmöglichen Dienststellen incl. Jugendamt und Schulpsychologie geführt.

Jugendamt: weniger Interesse an der Problematik selbst, sondern mehr darauf bedacht für das Jahr 2004 noch grabschend-greifend möglichst viele Anträge auf 35a in die Schublade zu bekommen, um für 2005 entsprechende Gelder bewilligt zu bekommen.

Schulpsychologie: nettes, freundliches Gespräch mit dem Fazit, dass ich nun über die zahlreichen Raumvarianten und gemeinsamen Nutzungen und Nichtnutzungen der örtlichen Verwaltung informiert bin, der Psychologe selbst mir klar sagte, dass er in die Thematik (Legasthenie und der anhängige Fortsetzungsromane) nicht involviert sei und somit auch keine Stellung dazu nehmen kann, sehr interessiert meinen fachlichen Ausführungen gelauscht hat und wir uns mit einem warmen Händedruck, alles Gute für die Zukunft (habe ich ihm auch gewünscht!) und einem überschwenglichen Dank seinerseits für das informative. lehrreiche und sachlich fundierte Gespräch verabschiedet haben.

Schule/Schulleitung: jedes gesuchte Gespräch wurde mit einer außerordentlichen Klassenkonferenz beantwortet und führte für meinen Sohn zu weiteren Mobbingattacken bishin zu dem Zeitpunkt, dass der Schulleiter der Realschule ohne Funken von Benimm und Anstand mir cholerisch ins Wort fiel und dann den Telefonhörer aufknallte.

Schulbehörde: Nun weiß ich, dass der zuständige Schuldezernent Sanseo-Freak ist. Nach dem Gespräch bekam ich kommentarlos und vor allem OHNE Anschreiben die Kopie eines Anti-Legasthenie-Pamphlets zugesandt.

Ich glaube nicht, dass ich noch mehr Beispiele bringen muss, um zu erklären, worauf ich hinaus will.

Genau mit diesen Dritte-Reich-Methoden sollen wir Eltern mürbe und mundtot gemacht, eingeschüchtert und in die Schranken verwiesen werden.

Wenn ein Staat eine Zwangsveranstaltung (Schulbesuch) anberaumt, dann ist es eine Unglaublichkeit, dass noch nicht einmal für ordentliche Bedingungen, geschweige denn typgerechte (jeder Mensch ist ein Individuum) Förderung im Vorfeld gesorgt wird.

Wenn ich per Gesetz dazu gezwungen werde, die Nutzung eines Computers zu erlernen, dann kann mir nicht auferlegt werden, den Lerncomputer aus eigener Tasche und zwingend bei Firma XY zu kaufen. Dann erwarte ich, dass mir so eine Höllenmaschine passend zu den Lerninhalten und meinen möglichen körperlichen Gebrechen oder Defiziten zur Nutzung überlassen wird. (<-Beispiel)

Bis zum 23.6.2005 verging kein Tag, an dem mein Sohn keine Kopfschmerzen hatte, sich nicht übergeben musste, nicht flaschenweise BEN-O-RON-Saft geschluckt hat, über Bauchweh klagte und zitternd-kalkweiß morgens das Haus verließ.

An dem Tag habe ich spontan, aber nach einem langen Leidensweg reagiert. Heute habe ich wieder ein fröhliches, wissbegieriges und fittes Kind ohne Ängste und auch ohne psychisch-physische Probleme, welches das Lernen regelrecht einfordert und zum Zeitpunkt der Halbjahreszeugnisvergabe schon fast den gesamten Jahrgangsstoff absolviert hat. Smile

_________________
Einen schönen Tag wünscht

Martian
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 04.02.2006, 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

Eine neue Runde...

auf mein oben stehendes Schreiben heute die Antwort:

Die zuständige Dez. verweigert weiter die geforderte Auskunft, Wir hätten keinen Anspruch auf eine solche, lediglich das JA könne diese anfordern...

(Das JA teilte inzwischen, ohne je ein pers. Gespräch mit uns geführt zu haben, seine Absage mit - es würde, weil Beschulung aufgabe der Schulbehörde sei, unseren Antrag auf Kostenübernahme PS auf jeden Fall ablehnen....)

Die Schulbehörde verweigert außerdem dem zust. Mobilen Dienst, für unser Kind tätig zu werden..

Feines Spiel... Sie schieben die Zuständigkeiten hin uns her... wir zahlen die PS mangels Hilfe und anderer Möglichkeiten.

Wir werden klagen müssen - und ich hoffe nur, dass ein Gericht es genauso eindeutig sieht: Wenn dem Kind und den Eltern seitens der Behörden eine begabungsgerechte Beschulung (hier schon die Feststellung derselben) verweigert wird, ist das JA (nachrangig) zur Leistung verpflichtet.

Momo
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Erika
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BeitragVerfasst am: 04.02.2006, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Momo,

ich drücke euch die Daumen, dass die Klage Erfolg hat. Eigentlich ist es ja nur logisch, dass, wenn die Schulbehörde keine passende Schule anbieten kann und die Privatschule begabungsgerecht ist, dann die Privatschule bezahlt wird. Hast du schon von irgend jemand gehört, der mit solch einer Klage Erfolg hatte?

Übrigens die Diagnosen (jedes Wort) deines Sohnes deuten sehr auf frühkindliche Reflexe, besonders Moro und ATNR hin.

Auf welcher Art PS ist dein Sohn jetzt - sorry wenn ich das nicht (mehr) weiß?

Viele Grüße
Erika
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BeitragVerfasst am: 04.02.2006, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Momo,

ich drücke euch die Daumen, dass die Klage Erfolg hat. Eigentlich ist es ja nur logisch, dass, wenn die Schulbehörde keine passende Schule anbieten kann und die Privatschule begabungsgerecht ist, dann die Privatschule bezahlt wird. Hast du schon von irgend jemand gehört, der mit solch einer Klage Erfolg hatte?

Übrigens die Diagnosen (jedes Wort) deines Sohnes deuten sehr auf frühkindliche Reflexe, besonders Moro und ATNR hin.

Auf welcher Art PS ist dein Sohn jetzt - sorry wenn ich das nicht (mehr) weiß?

Viele Grüße
Erika
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 04.02.2006, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erika,

die PS bekommst du per PN - ich möchte das nicht öffentlich machen.

Nachstehend ein Hilfegesuch an eine recht weit oben stehende Person, heute abgeschickt:
==============================

Bitte um Hilfe

Sehr geehrter Herr .............,

wir möchten Sie dringend um Hilfe für unseren Sohn X ersuchen.

X ist ein überaus bemühter, netter jetzt 13jähriger Bub mit einer hirnorganischen Funktionsstörung, die bei ihm zu einer als Dyspraxie zu bezeichnenden Behinderung führt. Der genaue medizinische Terminus lautet:

bilaterale Hemisphärenintegrationsstörung, Handlungsdyspraxie, Z.n. Fieberkrämpfen. (Diagnostik: Kinderneurologe Dr.med. z in......., ........krankenhaus in..........)

Im Schulalltag äußerst sich dies in Desorganisation, Konzentrationsschwierigkeiten, Umständlichkeit, Schwierigkeiten, gedachte Inhalte zu Papier zu bringen, obwohl er sie eigentlich im Kopf hat, legasthene Symptomatik, erhöhte Arbeitszeit, schnelle Ermüdbarkeit.

Die Diagnosen sind bekannt, seit x 2 Jahre alt ist, jährlich neurologisch überprüft und abgesichert, jahrelange Therapien, u.a. Ergotherapie und LRS-Therapie, auch 7 Monate Einzeltherapie im ..........krankenhaus nach einer schwerwiegenden Angststörung in Zusammenhang mit Schule.

Da x gleichzeitig ein hochintelligenter junger Mann ist (Verbal-IQ 131), weiß er um das Ausmaß seiner Probleme und reagiert äußerst sensibel darauf. Während der letzten Jahre sind hier viele Tränen geflossen - bei ihm -und natürlich auch bei mir , seiner Mama, die tagtäglich bemüht war und ist, ihm über alles hinwegzuhelfen.

x schloss die Grundschule mit einem Notenschnitt von 1,9 ab, besuchte die 5.Klasse OS, wechselte dann mit guten Noten auf das nächstgelegene Gymnasium in........

Dort brach er völlig ein. Hier spielten sich tägliche Dramen ab...- tgl. Hausaufgaben- und Übungszeiten von 3 Stunden und mehr (auch am Wochenende, teils in den Ferien) - trotz m.E. beherrschten Stoff zuletzt Ergebnisse in LZK' s von Noten 4-6 nach einwöchiger intensiver Übung.

Wiederholt hatte ich in der Schule, vornehmlich bei seiner KL Frau z , um Hilfe (und Verständnis) nachgesucht - in mdl. und schrftl. Form. Unser Sohn hätte dringend Lob und Ermutigung benötigt, weinte sich fast jeden Abend in den Schlaf, verlor mehr und mehr die Lust an der Schule wie auch am Leben. Seine KL wollte die medizinischen Berichte nicht lesen, es interessiere sie nicht.... Hilfe gab es nicht - allein der Rat kurz vor den Sommerferien 2005, das Kind möge doch an die Realschule überwechseln... -wir waren sehr sicher, dass sich seine Lage dort nicht wesentlich verbessern würde.

Nach den Ferien nahm ich sofort Kontakt mit der Beratungslehrerin der Schule, Frau r , auf, schilderte die Lage, suchte dort um Hilfe nach.

Wir ließen nach Gespräch in der schulpsychologischen Beratungsstelle X' s Leistungsvermögen dort am 19.10.05 förmlich überprüfen. Das Ergebnis: Verbal-IQ 131--------- Handlungs-IQ nur 81 - begründbar aus den bekannten Vordiagnosen.

Der Rat der SchuPsy war: Das Kind gehört wg. des Verbal-IQ (und ihr persönlicher Eindruck) an ein Gym, bräuchte aber wg. des niedrigen Handlungs-IQ dort Nachteilsausgleich, ebenso an einer Realschule. An einer Hauptschule würde er (lieber, sensibler, bemühter Junge) auf keinen Fall glücklich.

Das Ganze liegt uns in schrftl. Form als schulpsychologische Stellungnahme vor.

Ich schaltete am gleichen Tag, 19.10.05 noch den MoBi, Herrn t , ein, bat dort per mail um Hilfe für x .

Sofort nach den Herbstferien suchte ich das Gespräch mit dem Gym. , Herrn SL ...., und der KL Frau z . (Brief an Frau z' s Privatanschrift noch während der Ferien). Die Schule hatte alle Ergebnisse am 01.11.05 auf dem Tisch, meine Bitte un Unterstützung, Überlegung eines Nachteilsausgleiches, fand erst einen Gesprächstermin am 07.11.05.

Derweil befand sich x auf einer Probewoche an der Privatschule... in....... . In meiner Verzweiflung hatte ich kurzerhand dort angerufen und unsere Lage geschildert, die Lehrerin der 7.Klasse rief am gleichen Tag zurück, hatte durch eine glückliche Fügung gerade einen Platz in ihrer Klasse frei und bestellte x zur Probe ein, um zu schauen, ob er ein in die Klasse integrierbares Kind sei...

Am 07.11.05 round-table im Gym. . Die Schule machte uns keinerlei Angebot oder zeigte Hilfen auf. Nichts. Allen war klar, dass x mit dieser Behinderung OHNE Hilfen nicht würde bestehen können - keiner beantwortete die Frage, WO man ihn denn passend beschulen könnte...

Der Rat von medizinischer Seite lautete:

"Es wäre wünschenswert, das x' s sprachliche Begabung eine besondere schulische Förderung erfährt, um eine Unterforderung zu vermeiden. Seine mangelnde Kompetenz im Handlungsbereich erfordert eine besondere Unterstützung in der Schule, hier jedoch, um eine Überforderung insbesondere unter Zeitdruck zu vermeiden. Hier zeigt sich die schon vor 5 Jahren diagnostizierte und therapierte Dyspraxie des Jungen.

x sollte eine Schule besuchen, die überdurchschnittliche Anforderungen an seine kognitiven Fähigkeiten stellt und dabei ausreichend Zeit lässt, wenn die Hand/-Auge-Koordination, systematisches Arbeiten, die visuelle Wahrnehmung und/oder die Wahrnehmungsgenauigkeit, bzw.- organisation gefordert ist, wie z.B. bei Klassenarbeiten."

Allerdings fand man die Privatschule auf Grund ihrer komplett anderen Arbeitsweise als "ideal" für unseren Sohn, versprach uns umgehende schulische Stellungnahmen, da ich klar sagte, dass wir über längere Sicht das Schulgeld (hier: 210 EURO/Monat) nur MIT einem Kostenträger würden aufbringen können...

Mit dieser Aussicht, die KL, die Beratungslehrerin und den SL hinter uns zu wissen, meldeten wir unseren Sohn am 11.11.05 vom Gym. ab, nachdem die Privatschule sich ganz begeistert über unseren Jungen geäußerst hatte und ihn gerne nehmen wollte.
Am 07.11.05 richtete ich einen ausführlich begründeten Antrag auf Jugendhilfe nach 35a und §27 KJHG an das Jugendamt des Landkreises in (JA).

Das JA forderte am 07.12.05 über mich eine Stellungnahme seitens der Schulbehörde an, "ob x an einer Regelschule geeignet beschult werden kann." Eine tel. Rückfrage meinerseits ergab, dass das JA ausdrücklich kein Verfahren nach VO-SF benötigte.
Dieses Schriftstück leitete ich an Frau Schulpsychologin ....umgehend weiter, die mit der zuständigen Dezernentin Frau .....umgehend Kontakt aufnehmen wollte, um von dieser eine solche Auskunft zu erbitten.

Am 13.01.06 teilte Frau Dez. ....schrftl. mit, dass das JA selbst eine Stellungnahme bei der Lschb. anfordern müsse, diese aber nicht vorliege, ansonsten aber die zuständige Schule ein VO-SF einleiten müsse.

X kommt nun an der Privatschule bestens zurecht und ist erstmalig in seinem Schülerleben an einer Schule GLÜCKLICH! Seine Leistungen sind derzeit im obersten Drittel der 7.Klasse einzuordnen - es besteht für die Privatschule kein Anlass zur Einleitung eines VO-SF.

Am 25.01.06 teilte uns der Leiter des JA, Herr ..... vorab tel. mit, man werde unseren Antrag auf Schulgeldübernahme auf jeden Fall ablehnen, denn für Beschulung sei die Lschb. zuständig - nicht das JA. Vorrangig sollten wir doch die Lschb. auf passende Beschulung verklagen. Eine Stellungnahme der Frau .....sei nicht mehr notwendig. Im übrigen hätten wir uns nicht ausreichend um Hilfen in der Schule für unseren Sohn bemüht.

Ich schrieb abermals Frau ......an und bat um die ausstehende Stellungnahme. Zeitgleich nahm ich zum wiederholten Male Kontakt mit Herrn ....., MoBi, auf, der uns gerne helfen wollte und bereit war, unseren Jungen anzuschauen.

Herr ...Mobi setzte sich mit Frau Dez. ...in Verbindung. Am 02.02.06 teilte mir Herr .....MoBi tel. mit, er dürfe auf Geheiß der Frau Dez. ... in unserem Fall NICHT tätig werden. Ihm seien die Hände gebunden... Frau Dez. ...habe ihm gesagt, dass müsse man anders regeln.

Heute, 04.02.06, erreicht uns ein Schreiben der Frau Dez. ..., aus der Beschulung unseres Sohnes an einer Privatschule ergäbe sich kein Anspruch an die Schulbehörde auf die von uns angeforderte Stellungnahme... Frau Dez. ...schreibt: Das Gymnasium .... ist nach wie vor eine geeignete Schule für Ihren Sohn.

(Hat sie irgend etwas der medizinischen Unterlagen zur Kenntnis genommen??? Ist ihr nicht bewusst, wie groß das Leiden und die Verzweiflung unseres Kindes war? Hat sie verstanden, dass es da um ein Kind geht, das Hilfe braucht?)

Sie, Herr .... , sind ........, ...ich nehme an auch Vater. Können Sie sich vorstellen, was es für unseren Sohn bedeuten würde, aus Kostengründen ohne Hilfen wieder zurück z.B. an das Gymnasium zu müssen, "Sechsen" zu schreiben, weil die zuständigen Personen und Behörden sich weigern, in erforderlicher Weise tätig zu werden?

Wollen Sie alle erreichen, dass das Kind wegen der Schule am Leben völlig verzweifelt???

Wir fühlen uns zunehmend zwischen den Zuständigkeiten zerrieben. Ist es die Absicht der Schulbehörde bzw. einzelner Mitarbeiter, zu Recht ratsuchende Eltern "mürbe zu machen" durch Nicht-Auskünfte? Durch Hin-und Herschicken wie auf dem Tennisplatz?

Müssen wir wirklich neben dem JA auch die LschB. verklagen, um Auskünfte zu erhalten, die den Interessen unseres Kindes dienlich sind???

Wir bitten sie in Ihrer Verantwortung als Mensch, als vermutlicher Vater, vor allem aber als ......., dafür zu sorgen, dass man unseren Sohn und sein Interesse an einer begabungsgerechten Ausbildung ERNST NIMMT und sich wirklich um ihn bemüht.

Ich wende mich zunächst an Sie, um in der persönlichen Sicht nochmals deutlich zu machen, dass es hier um das Lebensschicksal eines Jungen geht, dem gegenüber die Schulbehörde in der Mit-Verantwortung steht. Keinesfalls ist es unser vorrangiges Bestreben, Aufsichtsbeschwerden gegen involvierte Mitarbeiter der Lschb. anzustrengen oder Klageverfahren gg. die Schulbehörde. Das tun wir nur, wenn uns nicht anderes übrig bleibt (, aber dann tun wir es!)

Unser Sohn X bittet um Ihre Hilfe!


Mit freundlichen Grüßen,

Momo und Ehemann
..................................................................

Und an die zuständige Dezernentin, die offenbar hier ihre persönlichen Rachegelüste auf dem Rücken unseres Kindes austrägt (ihr GöGa war der Musiklehrer unseres Jungen - unser Kind bekam bei ihm eine "4", obwohl er oft einer der einzigen mit Hausaufgaben war, zudem den Unterricht durch Zusatzmat. bereicherte...- sein Lehrer forderte zum Schuljahresende die Mappen an zum Benoten. Unser Sohn hätte eine dicke Mappe zum Vorzeigen gehabt - aber Lehrer verzichtete dann aufs Einsammeln, x reichte seine trotzdem ein - und bekam dennoch ohne Mappenbewertung die 4 reingebraten...... - die zwei zusammen -keine Kinder mehr daheim - haben ein lockeres Monatseinkommen von wenigstens 8.000 Euro und lachen sich wahrscheinlich scheckig, dass ich um die in ihren Augen läppischen 210,00 Euro so sehr kämpfe...):


Sehr geehrte Frau Dez. .........,

Ihr heute hier eingegangenes Schreiben vom 02.02.06 haben wir zur Kenntnis genommen, das Jugendamt nun abermals angeschrieben zwecks Anforderung einer Stellungnahme von deren Seite.

Ihr darin geäußerter Satz: "Das Gymnasium ist nach wie vor eine geeignete Schule für Ihren Sohn." , aber erstaunt uns sehr. Eigentlich gehen wir davon aus, dass wir Sie ausreichend über alle Diagnosen unseren Sohn betreffend aufgeklärt hätten...-zumal sowohl Herr ...... , MoBi, wie auch Frau Schupsy.......über sämtliche ärztliche Unterlagen verfügen...

Haben wir irgend etwas vergessen? Hätten Sie gerne weitere Unterlagen? (Keine Sorge, bekommen Sie). Haben wir nicht deutlich genug gemacht, dass unser Sohn während der letzten Monate an der für ihn auf diese Weise unlösbaren Aufgabe "Schule" fast verzweifelt wäre? Hat er nicht genügend "5" und "6" geschrieben? Wie viele schlechte Noten (trotz großen Fleißes) muss man denn nach Ihrem Dafürhalten schreiben, bis ein Gym. nicht mehr eine "geeignete Schule" darstellt?

x bräuchte "Nachteilsausgleich" für nahezu alle Fächer - ebenso an einer Realschule, an einer Hauptschule mindestens (bei mentaler Unterforderung) in den handlungspraktischen Fächern (Werken, Technik).... - bei Verbleib an einer staatlichen Regelschule aber mindestens Förderung im handlungspraktischen Bereich (die er nun an der Privatschule "nebenbei" bekommt, aus dem regulären Fächerkanon heraus...)

Frau y , ich weiß, dass Sie ausgebildete Sonderpädagogin sind - wenn ich das nicht wüsste, würde ich allein angesichts dieses Satzes wirklich daran zweifeln, weil ich bisher davon ausging, dass Sonderpädagogen solche Diagnosen wie die unseres Sohnes richtig einordnen können - und sich dann dem Wohl des betr. Kindes verpflichtet fühlen.

Unser Sohn mag für Sie nur eine statistische Stör- Nummer sein, (Sie haben ihn bis heute nicht mal persönlich kennenlernen wollen), für uns ist er ein toller, liebenswerter Junge, dessem Wohl wir uns als Eltern -aber auch als Mitmenschen- in jeder Hinsicht verpflichtet fühlen (müssen)!

Daher werden wir in dieser Angelegenheit auch in keiner Weise aufgeben!!!


Mit freundlichen Grüßen,

Momo
......................................................................
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 04.02.2006, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

An den Ex-SL:
-------------------------------------------------------------------------

Sehr geehrter Herr .........,

zu unserem Bedauern müssen wir feststellen, dass die Schulbehörde, Frau ......, weiterhin eine gedeihliche Zusammenarbeit (angefragte Stellungnahme zur begabungsgerechten Beschulung von X unsererseits ) vermissen lässt.

Frau Dez. .....verneint mit Datum 02.02.06 das Recht von uns Eltern, diese bei ihr anfordern zu dürfen (das Jugendamt dürfte, will aber nicht mehr......)

Außerdem schreibt Frau ...., dass das Gymnasium ........nach wie vor eine für .........geeignete Schule sei...

Erstaunlich! Sie ist "Sonderpädagogin", kann also -eigentlich- Diagnosen einordnen.

Vor diesem Hintergrund schlage ich daher vor, dass wir uns zeitnah wiederum zusammensetzen und überlegen, wie sich denn ein möglicher Wiedereintritt X' s an das Gymnasium .......(ab Herbst 2006 ) mit welchem Nachteilsausgleich auf Grund der Ihnen vorliegenden medizinischen Befunde gestalten lässt.

Es ist völlig klar, dass x ohne Nachteilsausgleich (Zeitzuschlag, Hausaufgabenreduzierung, schulischen Fördermaßnahmen durch Fachkräfte, die man lt. Ihres Schreibens vom 10.01.06 ja hätte beantragen können.....) an Ihrer Schule nicht bestehen kann. Ich werde ihn also nicht zurückschicken, um ihn erneut 5' er und 6' er schrieben zu lassen, ohne dass er die erforderliche Hilfe bekommt.

Alternativmodell: Er wird ab Herbst 2006 wieder offiziell Schüler Ihrer Schule wegen des herrschenden Schulzwanges.... Bei fehlenden Hilfen im o.g. Sinne ließe ich ihn aber umgehend krank schreiben und wir favorisierten das Modell "Homeschooling", welches ich zur Zeit mit Bruder d betreibe.

Wie hätten Sie es denn gern?

In jedem Fall dürfen Sie wie auch Frau z und Frau k sich auf eine Zeugenaussage vor dem Verwaltungsgericht vorbereiten, da in unserem Fall eine Klage nicht nur rechtmäßig sondern auch anzuraten ist.
......................................................................................................................................
Zusätzlich würden wir gerne wissen, ob Sie im Falle einer Presseanfrage für ein Interview der überregionalen Tagespresse zur Verfügung stünden (?)

Was Bruder d betrifft, so muss ich wohl kaum noch betonen, wie viel Vertrauen er inzwischen noch zu Schule und Schulbehörde hat, nicht wahr?

"Mama, die belügen einen sowieso und halten nie, was sie versprechen!"

Das waren seine Worte heute, als er das Schreiben der Frau .....las (er weiß von Ihren Zusagen seinen Bruder betreffend!)
Und? Soll ich ihm etwa sagen, dass er da falsch liegt wider meines besseren Wissens und der jetzigen Erfahrung - und seiner Erfahrung? Soll ich den Kleinen etwa auch belügen???

Stimmt, ich war so blöd, Ihren mündlichen Aussagen zu vertrauen, Sie würden alles tun....

Ich hätte x krank schreiben lassen und ihn bis zu Ihrer schrftl. Stellungnahme am Gym. Schüler sein lassen müssen.
(Sorry - ich hatte ausschließlich zum Wohle meines Jungen gehandelt, ... ihn umgemeldet, damit der Platz nicht flöten geht...
Seine Lehrer sind hochzufrieden mit ihm! Lob seiner Franz-Lehrerin unter seiner KA letzte Woche: "Bien! Das hatte ich dir auch zugetraut!" ........x , der bei Ihrer hochgeschätzten Frau z zuletzt eine "6" in Franz. schrieb.....)

Keine Sorge! Das passiert mir kein 2.Mal! .......Bruder d bleibt Schüler Ihrer Schüler bis zu einer für ihn geeigneten Lösung mit Kostenübernahme! Und zwar nur mit schriftlicher Zusage und doppelter Absicherung!

MfG Momo
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 12.02.2006, 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

...hier ist nun die Klageschrift in Arbeit...

Wer von euch uns unterstützen möchte - durch Gegenlesen und feedback - sei herzlich willkommen.
Rechtliche Rückmeldungen von Interessierten nehmen wir gerne an.

LG Momo
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 20.02.2006, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Heute früh um 8:00 ein neuer ärztlicher Termin...- bei dem netten Menschen, der vor vielen Jahren schon die Erstdiagnose gestellt hatte...
Wiedersehen unter guten Bekannten... Wink

Alle alten Unterlagen vom jetzt so großen Jungen sind noch da - alle Kinderzeichnungen, die er einst in der Praxis gefertigt hatte...

Nun ist er 161,8 cm lang und 40 kg schwer (leicht...).

Dr. R. bestätigt uns auf ganzer Linie... Ja, es war richtig, den Jungen auf die PS zu schicken und es ist lebensnotwendig für den Knaben, dass er da bleibt.

Ja, er ist immer noch dyspraktisch...- die 50 Punkte Begabungsdiskrepanz kann er nirgends ausgleichen...

Herr Dr. R. glaubt meinen Beschreibungen von der Regelschule...(Er hat da Erfahrungen...)

Er wird eine umfassende entsprechende und sehr deutliche Stellungnahme schreiben.

Danke, Dr. R. !!! (Dazu kommt die ebenfalls gewichtige ki-psych. Stellungnahme!)

Momo
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 05.03.2006, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Und so sieht sie aus - die Stellungnahme.......

Ein ausführliches 4-Seiten-Gutachten, deutlich! Zielführend (Ziel: Privatschule!)

Hier nun nur die letzte Seite:

VORGEHEN:
XX hat eine mir aus dem Verlauf langjährig bekannte und klassische, in dieser Form sehr ungewöhnliche und ausgeprägte ENTWICKLUNGSDISSOZIATION mit verbaler ===> s.u. weiter




Mit dieser wirklich beispielhaften und vorbildlichen Stellungnahme und dem KJP-Gutachten zusätzlich hat das JA eigentlich keine Chance mehr - es sei denn, sie "bestechen" die Justiz.....

Momo
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 07.03.2006, 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Momo,

das Verfahren scheint, zumidest aus meiner Sicht, vergleichbar mit den mir bekannten Urteilen, in der Tat positiv für Euch auszugehen.

Es wird Zeit, dass wieder Ruhe in Eure Familie einkehrt, nach allem was ihr bisher durchmachen musstet.

Ich drücke Euch weiterhin die Daumen.

Liebe Grüsse

Petra Litzenburger
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