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Dialekt vermittelt Gefühl von Heimat

 
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Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 02.02.2006, 21:54    Titel: Dialekt vermittelt Gefühl von Heimat Antworten mit Zitat

http://www.km.bayern.de/km/asps/pre....se_anzeigen.asp?index=887


Kultusminister Siegfried Schneider: "Dialekt vermittelt Gefühl von Heimat" Kultusministerium und Bayerischer Rundfunk legen Handreichung zum "Dialekt in Bayern" für Schulen vor
MÜNCHEN. "Dialekte in Bayern" lautet der Titel einer Handreichung für den Unterricht, die das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus, das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) und der Bayerische Rundfunk heute gemeinsam vorstellen. Jede Schule in Bayern wird die Handreichung erhalten.
"Dialekt vermittelt das Gefühl von Heimat", unterstreicht Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider in seinem Grußwort zu der Gemeinschaftsproduktion von Ministerium, ISB und Bayerischem Rundfunk. "Die moderne Hirnforschung bestätigt das bereichernde Element des zusätzlichen sprachlichen Registers von Dialektsprechern", so Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider. Das Vorurteil, dass sich Mundart als Nachteil für ihre Nutzer auswirke, ist durch die aktuellen Erkenntnisse längst widerlegt.
Die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung Bayerns Dialekt spricht, motiviert den Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks, Prof. Dr. Gerhard Fuchs, in seinem Vorwort dazu, Bayern als "glückliches Bayern ? felix Bavaria" zu bezeichnen.
Im Mittelpunkt der 218-Seiten-starken Handreichung stehen die 10-teilige Sendereihe des Bayerischen Rundfunks "Dialekte in Bayern", Grundlagen und Konzepte zu "Dialekt und Schule", Informationen und Anregungen zum "Dialekt in der Schule".

Ziel der Handreichung ist es, so Hermann Ruch vom ISB in seinem Vorwort, mitzuhelfen, das den bayerischen Mundarten der ihnen gebührende Stellenwert eingeräumt wird. Die drei großen Dialekträume in Bayern sind: das Bayerische, das Fränkische und das Schwäbische.

Weitere Informationen zu der "Handreichung Dialekt in Bayern" über Dr. Harald Niedermair, Pressestelle des Bayerischen Kultusministeriums, Tel. 089/21862321.

Dialekte in Bayern. Handreichung für den Unterricht, hg. von Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München und dem Bayerischen Rundfunk, München 2006, 218 Seiten und eine Doppel-DVD.


Dr. Ludwig Unger, Pressesprecher des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 03.02.2006, 08:27    Titel: Bayerische Dialekte pflegen? Lesezeilen TV-Interviews nötig! Antworten mit Zitat

Die Hirnforschung hat ergeben, dass Mehrsprachigkeit die Intelligenz steigert.

Wenn bei Interviews mit jungen und älteren Bayern das Gesagte nur mittels in Hochdeutsch geschriebener Unterlegzeilen übermittelt werden kann, dann ist das ein Armutszeugnis für Bayerns Schulen. Dann muss als erstes das Gehirn durch Hochdeutsch bereichert werden!

Grüße, GEORG MOHR
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Sabine Hartmann



Anmeldedatum: 02.02.2006
Beiträge: 68
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 19.07.2006, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Teilweise gebe ich Georg Recht.

Als Norddeutsche lebe ich im Allgäu. Hier sprechen die meisten Menschen Dialekt. Oft kann ich nach 14 Jahren noch nicht die Einheimischen verstehen.

In meiner Heimat in Niedersachsen wird Plattdeutsch als Fremdsprache unterrichtet. Dazu muss ich allerdings anmerken, dass Plattdeutsch kein Dialekt ist, sondern eine eigenständige Sprache mit eigenen Dialekten.

Beispiel: Niedersachsen - teuf op mi (Warte auf mich)
Schleswig-H. - töf op mi

Plattdeutsch wird nicht nur in Niedersachsen und Schleswig-Holstein gesprochen, sondern auch in den Niederlanden (mit vielen Dialekten), Kanada, USA, Südamerika, Mittelamerika, Russland und Zentralasien. Die Sprecher sind vor allem Mennoniten, deren Vorfahren von der Weichselmündung bei Danzig auswanderten. Auch die Amish-People in Amerika sprechen "Plautdietsch".

In Niedersachsen und Schlesweig-Holstein stellte man fest, dass, je früher mit dem Plattdeutschunterricht begonnen wird, je leichter tun sich die Kinder später mit anderen Sprachen.

Insofern hat Herr Kultusminister Schneider schon Recht, nur - sollte den Kindern auch das reine Hochdeutsch beigebracht werden. Außerhalb von Bayern haben sie mit ihrem teilweise starken Dialekt kaum globale Berufschancen. Gerade auf den Dörfern wird noch stark Dialekt gesprochen, was ich auch befürworte. Als ich damals zur Schule kam, durfte ich dort nur Hochdeutsch sprechen. Plattdeutsch wurde nur zuhause gesprochen, was sich über die Jahre aber auch verlor.

Sabine
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