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Eine etwas andere Geschichte!
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rommy



Anmeldedatum: 23.02.2006
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Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 04.03.2006, 00:19    Titel: Re: Eine etwas andere GeschichteT Antworten mit Zitat

Mir hat auch ein Schüler erzählt, dass er zu einer Unterschrift gezwungen wurde. Wenige Wochen nach der Suspendierung (wir erfuhren ja damals nur, dass Herr.......auf eigenem Wunsch versetzt wurde!!) bekam die ganze Klasse ein Schreiben vom RA des Lehrers. Er bat um Mithilfe. Einige der Eltern (meiner Info nach 7! Natürlich auch ich!) haben gemeinsam mit ihren Kids alles ausgefüllt und zurückgeschickt. 3 Schüler haben da reingeschrieben: 7 Kinder wurden zu Aussagen gezwungen?! U. a. diese Aussage sollten ALLE betreffenden Stellen (zu der Zeit schon mal die Regierung von Oberbayern, sprich Frau Bauer) als Zeichen sehen. Zeichen, daß diese Schülerbefragungen so nicht ablaufen dürfen. Und Zeichen, daß sich diese Schüler sehr wohl überfordert und sehr unter Druck gesetzt fühlten!! Das alles aber streiten Schulleier/Schulrat, sprich auch Schulamt und auch Regierung von Oberbayern vehement ab!!So einige andere Punkte, die dem Lehrer vorgeworfen wurden, waren in den Fragebögen auch klar widerlegt worden. Von den Schülern, die angeblich all die Verfehlungen bestätigten. Und NIEMAND in der Regierung wundert sich??

Die Regierung schickte diese Fragebögen umgehend zur Schulleitung!! Natürlich hab ich bei Frau Bauer nachgefragt, wieso! Man müsse das abklären! Tja, meine Aufklärung, was die Schulleitung tatsächlich so anstellte mit den Schülern/bzw. deren Aussagen, kam wohl zu spät....
Und der Rektor hat sich diese Kinder geschnappt! Er hat einen Schüler zum Widerruf gezwungen, wahrscheinlich sogar 2. Er hat einem Mädchen was unterschreiben lassen, das angeblich alles bestätigte, was sie in ihrem Fragebogen an RA schrieb. In Wahrheit AUCH ein Widerruf!
Dazu nur kurz: Ich habe diesem Mädchen nicht sagen wollen, was in ihrer ?bestätigung? wirklich stand.......ich brachte es einfach nicht übers Herz. Sie mochte den Lehrer eben auch...

Dazu vielleicht noch: Ich weiß sehr viel mehr über diesen ganzen Fall, als die Zuständigen das gutheissen können. Und ich weiß nicht nur, ich mach auch den Mund auf und stelle viele unangenehme Fragen. Damit hat nicht nur Frau Oberr.Rätin Bauer große Probleme. Auch ihr Vorgesetzter, einige vom KuMi in München usw.!
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rommy



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BeitragVerfasst am: 04.03.2006, 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Doris Carnap"]Liebe Rommy,

das ist eine wirklich ungeheuerliche Geschichte!

Seh ich auch so!! Sad

Die Verfahren, die den Lehrer betreffen sind abgeschlossen, wenn ich es richtig verstanden habe, daran kannst du im Nachhinein nichts ändern.

Will ich nicht ändern. Ist gut, daß gegen den Lehrer KEIN Verfahren läuft! Das hätte gar nicht erst eingeleitet werden dürfen!! Ich selber ging NUR zur StA, weil ich ein Verfahren GEGEN Schulleitung/Schulrat erreichen wollte! Der Lehrer ist absolut unschuldig!!Aber das Verfahren, auf das wir alle noch warten, wird gar nicht erst anlaufen! Zumindest führt für mich und auch ihn bisher kein Weg dorthin!! Liegt eben an Desinteresse....nein, ganz einfach an dem Lieblingssatz einiger Zuständiger: Was nicht sein darf, ist auch nicht! Kann also nicht sein, sowas passiert hier in Bayern ned!
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rommy



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BeitragVerfasst am: 04.03.2006, 00:46    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast eine Dienstaufsichtbeschwerde gegen den Schulleiter und die Regierungsrätin laufen.

Das ist es ja, nichts läuft!!
Habe klare Schriftsätze verteilt! Bin sozusagen "den Dienstweg" gegangen! Habe gottlob von Anfang an Leute gefunden, die mir helfen konnten. Z. B. Personalrat! Also erst geschrieben, dann, als nichts kam, mit der netten Dame gesprochen. Sie hat auch gesagt, alles richtig gemacht, jetzt kann ich nur warten.
Aber ich wart heut noch! Bisher schicken mich die einzelnen Zuständigen von einem zum Anderen! Und was ich bisher erreicht hab, ist, daß alle sagen : Alles korrekt, nichts zu beanstanden.
Korrekt ist: Das diese Schülerbefragungen durchgeführt werden dürfen!
Korrekt ist, daß niemand darüber informiert werden darf.
Korrekt ist, daß dabei weder Eltern noch Polizei oder Sozialarbeiter der Schule anwesend sein dürfen!
Korrekt ist, daß ein Mißbrauchsfall NIRGENDS angezeigt werden muß!
Korrekt ist, daß wir Eltern und unsere Kinder belogen werden dürfen.

Korrekt ist leider auch: Es gibt keine Vorschriften. Niemand schreibt einem Schulrat oder einem Rektor vor, WIE er diese Befragungen zu führen habe.

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rommy



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BeitragVerfasst am: 04.03.2006, 00:58    Titel: Antworten mit Zitat

Habe ich die Punkte, die ich gesetzlich festgelegt sehen will, schon geschrieben?
Falls ja....egal, ich tipp jetzt grad ungestört... Cool

1. Muß immer ein Elternteil zumindest in der Nähe sein! Wir müssen also VOR so einer Befragung informiert werden!

2. Muß man uns Eltern auf Verlangen sofort die Aussage unseres Kindes zeigen, auch auf Wunsch als Kopie aushändigen!

3. Muß immer der Schulpsychologe anwesend sein! Ausserdem wär nicht schlecht: Ein Beamter in Zivil von der Polizei (wieso ist das nicht längst Gesetz???), jemand von Regierung und KuMi, auch ein StA-Beamter!

4. Immer OHNE Schulrat und Rektor!

5. Muß immer eine Anzeige gemacht werden, wenn es um Mißbrauch geht! Soll ja laut KuMi-HP längst Pflicht sein, aber wieso hält sich keiner dran!?

Habe hoffentlich nichts vergessen!
Morgen weitere Antworten, meine Tochter möchte an den PC, sorry...

GN
rommy
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rommy



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BeitragVerfasst am: 04.03.2006, 01:47    Titel: Antworten mit Zitat

Kannst du nochmal kurz beschreiben, was du jetzt erreichen willst, um was es dir momentan geht? Worum geht es in dem Brief an den Staatsanwalt?


Generell geht es mir um Klärung, Schutz für uns Eltern und besonders die Schüler! Aber auch Schutz für die Lehrer, denen solche Sachen wie das von mir beschrieben passiert!
Ausserdem geht es mir darum, daß die StA endlich das Wesentliche erkennt, nämlich, wie mit dem Lehrer, den Kindern und auch mir umgesprungen wird. Das das KuMi nichts unternimmt, die Verantwortung völlig von sich weist, genauso wie die Regierung, da muss sich die StA einschalten!
Für das KuMi ist klar: Kein Fehlverhalten, weder Schulamt, noch Schulleitung oder Regierung. KuMi selber noch weniger.
Mehrere Gerichtsverfahren, bzs. Urteile gäben dem KuMi recht, also Sache vom Tisch!
dazu nur: Es gab KEINESWEGS mehrere Verfahren. Ein klares Urteil auch nicht!! Wie die Zuständigen drauf kommen, ist mir völlig schleierhaft. Es gab bisher nur eine Anhörung bezüglich der Beurteilung des Schulrats über den Lehrer! Sonst nichts!!

Morgen mehr....meine Pflicht ruft leider!

GN
LG
rommy
Doris[/quote]
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Doris Carnap
Moderatorin


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BeitragVerfasst am: 06.03.2006, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Rommy,

ich weiß nicht, was du mit deinem Brief an die Staatsanwaltschaft bewirken kannst, über Diestaufsichtsbeschwerden sagen böse Zungen, sie sei: formlos - fristlos - fruchtlos!

Ich kann die Reaktion des Lehrers durchaus verstehen. Mißbrauchsverdacht ist ein echter Hammer für einen Lehrer, der ja meist als einziger vor einer Klasse gegenüber von etwa 30 Schülern steht, er ist sozusagen automatisch in der schwächeren Position! Er muss immer damit rechnen, dass Schüler, die sich an ihm rächen wollen, gegen ihn aussagen. Und wenn er weder von der Schulleitung noch von seinen Kollegen unterstützt wird, hat er keine wirkliche Chance, so etwas unbeschadet zu überstehen. Wenn ich dich richtig verstanden habe, wurde das Verfahren eingestellt gegen eine Bußgeldzahlung. Er darf aber weiter unterrichten - an Privatschulen?

Nochmal zu der Schülerbefragung, du bemängelst die fehlenden Vorschriften:

Zitat:
"Korrekt ist leider auch: Es gibt keine Vorschriften. Niemand schreibt einem Schulrat oder einem Rektor vor, WIE er diese Befragungen zu führen habe."


Alle gehen davon aus, dass ein Schulleiter oder Schulrat angemessen handelt, zum Wohle aller Beteiligten, die meisten tun das sicher auch. Wenn aber nicht - kann man sehr häufig nichts dagegen machen - es kümmert sich keiner drum, niemand fühlt sich zuständig, ist bereit Verantwortung zu übernehmen! Es gibt keine Stelle an die man sich bei Beschwerden wenden könnte, die Interesse daran hat, dass in einer Demokratie alles rechtmäßig zugeht.

Das haben wir vor fast einem Jahr als weitverbreitetes Phänomen erkannt, zwar damals in einem anderen Zusammenhang, schrieb Angelika :
Zitat:
"Das momentane Dilemma an vielen Schulen ist doch nur möglich, weil Schulleitungen, Schulämter und Bildungsministerien die Chance haben, Konflikte durch monate- und jahrelanges Nichtstun auszusitzen. Diesen Dornröschenschlaf gilt es effektiv zu unterbrechen." http://www.emgs.de/forum-emgs/viewt....t=schnelle+eingreiftruppe

Das ist unser Anliegen hier bei EMGS.

Nochmal zu deinen Punkten, du forderst:

1. Muß immer ein Elternteil zumindest in der Nähe sein! Wir müssen also VOR so einer Befragung informiert werden!

2. Muß man uns Eltern auf Verlangen sofort die Aussage unseres Kindes zeigen, auch auf Wunsch als Kopie aushändigen!

3. Muß immer der Schulpsychologe anwesend sein! Ausserdem wär nicht schlecht: Ein Beamter in Zivil von der Polizei (wieso ist das nicht längst Gesetz???), jemand von Regierung und KuMi, auch ein StA-Beamter!

4. Immer OHNE Schulrat und Rektor!

5. Muß immer eine Anzeige gemacht werden, wenn es um Mißbrauch geht! Soll ja laut KuMi-HP längst Pflicht sein, aber wieso hält sich keiner dran!?

Meine Anmerkungen
Zu 1. Wird das der Wahrheitsfindung dienen? Ist da die Gefahr einer Beeinflussung durch die Eltern nicht auch groß, die vielleicht in der gleichen Partei oder im gleichen Verein wie ein Beteiligter sind?
Zu 2. Die Forderung ist sinnvoll!
Zu 3. auch gut
Zu 4. Wer soll dann die Umfrage leiten?
Zu 5. Ist ja schon Vorschrift, wurde nicht eingehalten - also Dienstaufsichtsbeschwerde?

Rommy, schreib doch mal einen kurzen, etwa eine dreiviertel Seite langen chronologisch geordeten Bericht über die Ereignisse und zum Schluss deine Forderungen. Den kannst du an den Brief an den StA anfügen und auch an alle möglichen Stellen schicken (Landeselternbeirat, Bundeselternrat, Bildungsministerin, Justizministerin, Presse...) und natürlich auch hier auf der Seite im Forum unter "Erfahrungsberichte" einstellen. Etwas ändern wirst du wahrscheinlich nicht, unter Umständen aber ein Bewußtsein schaffen, dass derartiges möglich ist.

Doris
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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rommy



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BeitragVerfasst am: 06.03.2006, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Doris Carnap"]Liebe Rommy,

ich weiß nicht, was du mit deinem Brief an die Staatsanwaltschaft bewirken kannst, über Diestaufsichtsbeschwerden sagen böse Zungen, sie sei: formlos - fristlos - fruchtlos!

Wahrscheinlich erreiche ich genausoviel wie mit dem allerersten Brief. Die wollen sich nur für Mißbrauchsfälle interessieren. Andere Straftaten in der Schule gehen die nichts an!
Aber.....ich denk, ein erneuter Versuch war´s wert!
Bin also wieder mal am Warten. Schreiben wird die Staatsanwältin wohl wieder, aber was?
Lehrer nebst Familie und Freundin ist jetzt dran, denk ich!
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rommy



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BeitragVerfasst am: 06.03.2006, 23:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann die Reaktion des Lehrers durchaus verstehen. Mißbrauchsverdacht ist ein echter Hammer für einen Lehrer, der ja meist als einziger vor einer Klasse gegenüber von etwa 30 Schülern steht, er ist sozusagen automatisch in der schwächeren Position! Er muss immer damit rechnen, dass Schüler, die sich an ihm rächen wollen, gegen ihn aussagen. Und wenn er weder von der Schulleitung noch von seinen Kollegen unterstützt wird, hat er keine wirkliche Chance, so etwas unbeschadet zu überstehen.

Ja leider ist es genau so!
Mir tut das schon irgendwie weh. Vor allem der jetzige Lehrer dieser Schülerin muss doch in ständiger Angst leben, oder?
Er war vorher auch auf der Schule, jetzt durfte er in diese neue wechseln, für dessen Rektor ich übrigens die Hand ins Feuer legen kann! Kenne ihn schon ewig, hab ihn damals auch über den Fall informiert! Man mags ned glauben, aber der "andere" Rektor liess nichts raus, nicht mal bei Kollegen von anderen Schulen!
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rommy



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BeitragVerfasst am: 06.03.2006, 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

Und wenn er weder von der Schulleitung noch von seinen Kollegen unterstützt wird, hat er keine wirkliche Chance, so etwas unbeschadet zu überstehen.

Wie wir ja längst wissen: Schulleiter hat auf diese Chance gewartet! Aber.....auch wenn ich mich wiederhole: Der Lehrer war bereits weg, als diese Schülerin meinte, auspacken zu müssen.
Der Schulleiter hat übrigens alle Kollegen so in der Hand, daß die nur ganz vorsichtig, privat mit dem Lehrer Kontakt hielten. Mittlerweile, soweit ich weiß, wagt es niemand mehr......




Wenn ich dich richtig verstanden habe, wurde das Verfahren eingestellt gegen eine Bußgeldzahlung. Er darf aber weiter unterrichten - an Privatschulen?

Nein, er wurde bald nach der Suspendierung, etwa im Mai 2004 gekündingt. Hätte er aber das Angebot der Regierung angenommen, dürfte er jetzt an Privatschulen unterrichten!! Jetzt ist es halt so, daß er nicht wirklich was Sinnvolles arbeiten kann! Drum hoffe ich eben drauf, daß StA sich vielleicht doch noch einschalten wird!
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rommy



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BeitragVerfasst am: 07.03.2006, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Alle gehen davon aus, dass ein Schulleiter oder Schulrat angemessen handelt, zum Wohle aller Beteiligten, die meisten tun das sicher auch. Wenn aber nicht - kann man sehr häufig nichts dagegen machen - es kümmert sich keiner drum, niemand fühlt sich zuständig, ist bereit Verantwortung zu übernehmen! Es gibt keine Stelle an die man sich bei Beschwerden wenden könnte, die Interesse daran hat, dass in einer Demokratie alles rechtmäßig zugeht.

Genau das trifft es wohl. Werd aber trotzdem weitersuchen, suchen nach den Leuten, die wirklich helfen können.
Aber daß ich hier alles ins Forum schreiben kann (und ich werd die eMail-Wechsel von Regierugn und Ministerium noch teiweise reinbringen!), hift mir schon mal sehr. Und vielleicht sieht hier auch jemand die Möglichkeit, die Medien drauf aufmerksam zu machen.
Es müssen einfach Berichte kommen, damit kann man "Druck ausüben"! Denn ohne geht es bei den Behörden wohl ned...oder?
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rommy



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BeitragVerfasst am: 07.03.2006, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Das haben wir vor fast einem Jahr als weitverbreitetes Phänomen erkannt, zwar damals in einem anderen Zusammenhang, schrieb Angelika :
Zitat:
"Das momentane Dilemma an vielen Schulen ist doch nur möglich, weil Schulleitungen, Schulämter und Bildungsministerien die Chance haben, Konflikte durch monate- und jahrelanges Nichtstun auszusitzen. Diesen Dornröschenschlaf gilt es effektiv zu unterbrechen." http://www.emgs.de/forum-emgs/viewt....t=schnelle+eingreiftruppe


Genau so ist es. Ich denk, ich les mich noch weiter durch hier im Forum. Steh immer unter Zeitdruck, kann nur nachts an den PC!
Sorry, aber ich schreib sehr viel!



Das ist unser Anliegen hier bei EMGS.

Darauf hoff ich, bau ich, weiß auch, irgendwie geht es durch dieses Forum für mich weiter!
Nicht nur für den Lehrer, nein, auch für mich, meine Kinder, ihre Freunde!



Meine Anmerkungen
Zu 1. Wird das der Wahrheitsfindung dienen? Ist da die Gefahr einer Beeinflussung durch die Eltern nicht auch groß, die vielleicht in der gleichen Partei oder im gleichen Verein wie ein Beteiligter sind?

Mein Grundgedanke: Unsere Kinder brauchen nach solchen (in unserem Fall ja sehr unangenehmen!!) Befragungen einfach den Schutz der Familie! Und ich denke, es wäre damals viel anders gelaufen!!

Zu 4. Wer soll dann die Umfrage leiten?

Der Schulpsychologe, ein Beamter in Zivil, eventuell auch ein KuMi-Mitglied! Bei unseren Befragungen lagen auch schon fertige Fragebögen da, also kann es jeder andere auch übernehmen!
Notfalls auch ein Vertrauenslehrer!?
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rommy



Anmeldedatum: 23.02.2006
Beiträge: 187
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 07.03.2006, 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Zu 5. Ist ja schon Vorschrift, wurde nicht eingehalten - also Dienstaufsichtsbeschwerde?

Es ist Pflicht, aber niemand interessiert es!!!
Ja, u. a. deswegen Dienstaufsichtsbeschwerde!
Aber die StA hat mir auch ned gesagt, wie sie damit umgehen. Ist ja unkorrekt von KuMi und Regierung, nicht nur Rektor und Schulamt!
Aber die können machen, was sie wollen, stört keinen!


Rommy, schreib doch mal einen kurzen, etwa eine dreiviertel Seite langen chronologisch geordeten Bericht über die Ereignisse und zum Schluss deine Forderungen. Den kannst du an den Brief an den StA anfügen und auch an alle möglichen Stellen schicken (Landeselternbeirat, Bundeselternrat, Bildungsministerin, Justizministerin, Presse...) und natürlich auch hier auf der Seite im Forum unter "Erfahrungsberichte" einstellen. Etwas ändern wirst du wahrscheinlich nicht, unter Umständen aber ein Bewußtsein schaffen, dass derartiges möglich ist.

Brief an StA ging am SO raus. War´s voreilig? Ich mach vieles so!
Aber ich werd gern nochmal versuchen, so einen Bericht zusammenzufassen.
Frage:
Habe mch bereits an Presse (immerhin in SZ 1. Bericht!) und Medien gewandt! Könnt ihr da noch nachhelfen?!?

Ganz liebe Grüße und meinen Dank!!
rommy
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Petra Litzenburger



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Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 07.03.2006, 23:58    Titel: Zusammenfassung Antworten mit Zitat

Hallo Rommy,

ich versuche einmal Deine Schreiben etwas kompakter zusammen zu fassen. Ich bin etwas verwirrt und blicke nicht so richtig durch.

Also:

- Einem Lehrer wurde vom Rektor Mißbrauch einer Schutzbefohlenen, Rassismus, Zynismus, mit Brüllen und Beschimpfungen einschüchtern usw. unterstellt.

- Zwischenzeitlich ist dies bereits der 6. "Fall dieser Art", welche vom Rektor initiert wurden;

- Schüler wurden vom Rektor zu Aussagen gezwungen

- Wahre Aussagen von Schülern (unter anderem die von Deiner Tochter wurden umgeschrieben)

- Lehrer wurde bereits im Februar suspendiert

- Erst im März (also bereits nach der Suspendierung) machten 2 weitere Schüler absichtlich falsche Angaben und prahlen damit, dass sie den Lehrer "fertig gemacht haben"

- Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren (Verdacht auf Mißbrauch von Schutzbefohlenen) gegen Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 2.500 Euro ein.

- Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Rektor und gegen die Oberregierungsrätin Frau Susanne Bauer wurden von Dir eingereicht --> Eine Antwort hast Du jedoch nicht erhalten.

- Am 05.03.2006 hast Du Dich an die STA gewandt.


Ich würde folgendermaßen vorgehen:

1. Untätigkeitsklage beim Verwaltungsgericht gegen die Behörde einreichen, wenn auf Deine Dienstaufsichtsbeschwerden keine Reaktion erfolgt ist.

--> Als Verfahrensbeiteiligte (Klägerin der Untätigkeitsklage) hast Du Anrecht auf Akteneinsicht und darfst auch Kopien der gesmmten Akte verlangen. Hat den Vorteil, dass Du auch die Aussagen der Schüler erhälst.


2. Strafanzeige gegen den Rektor wegen Verdacht der Manupulation von Schülern/Schutzbefohlenen (manipulierte Schüleraussagen) in Verbindung mit Vortäuschen einer Straftat.
Wichtig hierbei ist es, dass von Dir ALLE an dem Verfahren beiteiligte Schüler und Eltern als Zeugen benannt werden.


Liebe Grüsse

Petra Litzenburger
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rommy



Anmeldedatum: 23.02.2006
Beiträge: 187
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 08.03.2006, 23:22    Titel: Re: Zusammenfassung Antworten mit Zitat

[quote="Petra Litzenburger"]Hallo Rommy,

ich versuche einmal Deine Schreiben etwas kompakter zusammen zu fassen. Ich bin etwas verwirrt und blicke nicht so richtig durch.

Sorry, ist mein Fehler, hab so einige schon verwirrt.....
Aber ich vor einigen Wochen einem Fernsehsender so einen möglichst knappen, klaren Bericht geschickt! Der ist noch auf meinem Laptop. Ich such ihn raus und setz ihn hier ein, ok?


- Einem Lehrer wurde vom Rektor Mißbrauch einer Schutzbefohlenen, Rassismus, Zynismus, mit Brüllen und Beschimpfungen einschüchtern usw. unterstellt.

Ja! Und durch "missbrauch" der Schüler konnte er all dies "beweisen"!


- Zwischenzeitlich ist dies bereits der 6. "Fall dieser Art", welche vom Rektor initiert wurden;

Ja, leider!

- Schüler wurden vom Rektor zu Aussagen gezwungen

Ja, auch wenn nur das so dem RA gegenüber eingestanden haben.

- Wahre Aussagen von Schülern (unter anderem die von Deiner Tochter wurden umgeschrieben)

Von meiner Tochter gibt es keine umgeschriebene Aussage! Hätt ich die, wäre ich vor 2 jahren damit zur StA marschiert....

- Lehrer wurde bereits im Februar suspendiert

- Erst im März (also bereits nach der Suspendierung) machten 2 weitere Schüler absichtlich falsche Angaben und prahlen damit, dass sie den Lehrer "fertig gemacht haben"

so ist es, ja!
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rommy



Anmeldedatum: 23.02.2006
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Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 08.03.2006, 23:25    Titel: Re: Zusammenfassung Antworten mit Zitat

- Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren (Verdacht auf Mißbrauch von Schutzbefohlenen) gegen Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 2.500 Euro ein.

Korrekt! Aber zuerst gab es, nach wenigen Befragungen, ohne Verfahren einen Strafbefehl! Lehrer wäre damit vorbestraft, 7 Monate auf Bewährung! Er hat auf Anraten des RA gezahlt, Sache erledigt. Auch für StA


- Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Rektor und gegen die Oberregierungsrätin Frau Susanne Bauer wurden von Dir eingereicht --> Eine Antwort hast Du jedoch nicht erhalten.

Kann ich so ned sagen, es gab Antworten: "Alles korrekt, Verhalten von Schulleitung, Schulamt, Regierungsrätin ned zu beanstanden!"
Aber auf konkrete Punkte wollte niemand eingehen!



- Am 05.03.2006 hast Du Dich an die STA gewandt.

Nein, an dem Tag zum vorerst letztenmal!
Zum erstenmal im Oktober/November 2004! Genauen Tag müßte ich jetzt raussuchen....
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