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Schulleiter "wählen" sich die Elternvertreter aus

 
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 13.03.2006, 23:51    Titel: Schulleiter "wählen" sich die Elternvertreter aus Antworten mit Zitat

Es ist immer wieder zu hören, dass Lehrer und Schulleiter starken Einfluss auf das Ergebnis der Elternbeiratswahlen zu nehmen versuchen.
Es gibt sogar Fälle, in denen die Schulleute formulieren, dass sie sich weigerten, mit den gewählten Repräsentanten der Eltern zusammen zu arbeiten.

Welch unakzeptables Verhältnis haben diese Leute zu Demokratie und Rechtsstaat - und genau sie sollen dazu erziehen.

Mir ist jetzt ein besonders pikanter Fall bekannt geworden:

Der Professor einer Fachhochschule nimmt nebenbei einen Lehrauftrag an der Schule seiner Kinder an. Der Professor kann gut mit dem Schulleiter.
Der Professor kandidiert zum Klassenelternbeirat, wird gewählt, und dann zum Schulelternbeiratsvorsitzenden - und wird gewählt - und amtiert.

Eigentlich muss man davon ausgehen, das sowohl der Schulleiter als auch der Professor wissen, dass das Schulgesetz es verbietet, an einer Schule, an der man arbeitet - auch nur mit einem Lehrauftrag - Elternbeirat zu sein.
Aber man versteht sich doch so gut! Dabei lässt man sich doch von dem Gesetz nicht stören!

Grüße, GEORG MOHR
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 14.03.2006, 17:39    Titel: Marionetten Antworten mit Zitat

Das Spielchen kenne ich leider auch zur Genüge.

Die "Eltervertretung" bestand aus Duzfreunden, Lehrern und Kirchenkumpanen der Schulleitung - ein Trauerspiel - zu Lasten der Kinder, aber um deren Wohl geht es an manchen Schulen eben am allerwenigsten.

Die rechtliche Seite war mir so gar nicht bekannt.
Darf eine beim Schulamt angestelle und in Schulen eingesetze Sozialarbeiterin demzufolge als Elternsprecherin agieren?

Gefährlich, denn: wes Brot ich ess, des Lied ich sing.


Angelika


Zuletzt bearbeitet von geloescht am 05.05.2006, 13:11, insgesamt einmal bearbeitet
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Elisa



Anmeldedatum: 23.01.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 16.03.2006, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Eltersprecher? Wo gib es denn die?

Ich kenne nur solche, die den Namen nicht verdient haben und diesem Namen nicht würdig sind!

Lehrersprecher, Lehrerfürsprecher, Lehrversteher oder ganz salopp ausgedrückt Lehrer-in-den-Hintern-Kriecher würde da besser passen.


Da fällt mir gerade noch etwas lustiges ein:

Elternsprecher und Elisa treffen sich im Magen eines Schulleiters.
Fragt Elisa: "Hat er dich jetzt etwa auch gefressen?"
"Nein", sagt der Elternsprecher: "Ich bin von der anderen Seite reingekommen." Mr. Green

Es grüsst die Elisa
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C.W.



Anmeldedatum: 25.04.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 05.05.2006, 11:17    Titel: Einseitige Informationspolitik Antworten mit Zitat

Hallo Herr Mohr,

es ist unerträglich, was Sie hier mit Ihrer Art der Informationspolitik die Leser dieses Forums versorgen:
Zitat:
Der Professor einer Fachhochschule nimmt nebenbei einen Lehrauftrag an der Schule seiner Kinder an. Der Professor kann gut mit dem Schulleiter.
Der Professor kandidiert zum Klassenelternbeirat, wird gewählt, und dann zum Schulelternbeiratsvorsitzenden - und wird gewählt - und amtiert.[/i]


Frage:
1. Von wem wird denn der Schulelternbeiratsvorsitzende gewählt:
Vom Schulleiter allein oder von den gewählten Elternvertretern?
Können die alle gut mit dem Schulleiter?

2. Warum hat die stellvertretende Vorsitzende dieser Schule und gleichzeitig Vorstandsmitglied des Kreisschulelternbeirats nicht schon bei der Wahl auf den von Ihnen geschilderten Sachverhalt hingewiesen? Oder war Ihr dieser nicht bekannt?

Da ich Ihrem Avatar entnehme, daß Sie sich im Moment nicht an der Moderation beteiligen , möchte ich Ihnen, liebe Leser und Stammposter aus Fairnessgründen, heute auch mal von einem pikanten Fall berichten:

Ein Lehrer, gleichzeitig Gutachter und schulpädagogischer Berater, kandidiert für das Amt des Klassenelternbeirates und wird von den Eltern der Klasse des Sohnes seiner Lebensgefährtin, die ihn mit der Miterziehung beauftragt hat, in einer demokratischen Wahl zum Klassenelternbeirat gewählt. Seine Lebensgefährtin wird ebenfalls zum Klassenelternbeirat in einer Klasse an dieser Schule gewählt und bekleidet heute auch das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden. Beide engagieren sich über die schulischen Verpflichtungen Ihrer Ämter hinaus auch noch als Moderatoren eines Internetforums und leisten auch hier gute Beiträge und stehen hilfesuchenden Eltern mit Rat und Tat zur Seite. Leider kamen Zweifel an seiner Wählbarkeit auf und er vielleicht zu Unrecht als Elternvertreter abgewählt.

Meiner Ansicht nach sollte es jedem sog. Dritten (Stiefelternteil, Lebensgefährte, etc.) der mit der Erziehung eines Kindes beauftragt wird und ein Nachweis erbracht werden kann, das mitsorgeberechtigte Elternteile sich nicht um Ihre Rechte u. Pflichten kümmern, auch ohne bürokratische Hindernisse ermöglicht werden, ein solches Ehrenamt anzunehmen!

Gleichzeitig appelliere ich an diesen Lehrer: Kämpfen Sie weiter um Ihr Recht und lassen Sie dabei erkennen, daß es Ihnen hierbei um das Wohl der Kinder und Eltern, die sie vertreten wollen, geht.

An die Moderatoren die sich solcher geschilderter Fälle annehmen appelliere ich, bleiben Sie bitte sachlich und lassen Sie erkennen, daß Sie Ihre Beiträge zum Wohle der Kinder und Eltern dieses Forums hier starten. Bitte vermeiden Sie in Ihren Beiträgen Unterstellungen, die Sie nachher nicht beweisen können und schlicht weg nur beleidigend sind. Sie machen durch einen solchen Beitrag alle anderen guten Beiträge, die sie starten, zu nichte und erzeugen bei den Usern und Lesern dieses Forums, die über etwas mehr Hintergrundwissen zu einem geschildetern Sachverhalt verfügen, nur Zweifel daran, ob dieser Beitrag auch tatsächlich Ihre eigene Meinung wiederspiegelt. In diesem Zusammenhang wäre diese einseitige Informationspolitik nicht fair oder finden Sie nicht, das der Leser und User dieses Forums das Recht haben, umfassend informiert zu werden. Ein Versteckspiel ärgert dann so Leute wie mich, denen es einzig und allein um das Wohl der Schüler und Eltern geht.

LG C.W.
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