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wertvolle elternmitarbeit

 
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optimistin



Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 30.04.2006, 13:39    Titel: wertvolle elternmitarbeit Antworten mit Zitat

meine persönliche erfahrung ist, dass lehrerinnen und lehrer meiner kinder sehr unterschiedliche vorstellungen von "elternmitarbeit" haben.

während die eine lehrerin uns ganz offen für ihre projekte einspannt, uns partnerschaftlich die problemstellungen offenlegt und gemeinsam mit uns lösungen erarbeitet, beschränkt sich die "elternarbeit" bei den meisten anderen lehrern bisher auf das abarbeiten fragwürdiger einkaufszettel.

als ich einmal kritisierte, dass in einer zweiten klasse ein jedes kind eine einzelne stecknadel mitbringen musste, war die lehrerin sofort eingeschnappt. ich hatte vorgeschlagen der klasse ein päckchen mit 100 nadeln zu spenden, damit die kinder nicht die einzelnadeln im ranzen herumfliegen hätten usw.

die konrektorin, die der lehrerin zu hilfe eilte, belehrte mich allen ernstes: "das heraussuchen der einzelnen nadel ist wünschenswerte wertvolle elternmitarbeit!" so hatte ich also den schwarzen peter.

ausserdem argumentierte sie: "so lernen die kinder verantwortung zu übernehmen".

ich kann euch gar nicht sagen wie faul mir diese "argumentation" vorkam. ich empfand die dreistigkeit dieser ausreden als respektlosigkeit und beleidigung an meinen intellekt.

offenbar werden wir eltern für .... gehalten.
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Doris Carnap
Moderatorin


Anmeldedatum: 18.01.2006
Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 01.05.2006, 08:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Optimistin,

da hast du ein heikles Thema angesprochen. Diese Art von Elternmitarbeit wird vor allem in der Grundschulzeit verlangt, später ist dann hauptsächlich Kuchen backen gefragt. Die Vorstellung vor allem der Lehrer der Grundschule, Mütter sitzen allzeit bereit zu Hause und warten nur auf einen Arbeitsauftrag, den sie schnell und freundlich erledigen, deutet auf ein vollkommen veraltetes Frauenbild hin!

Im Lehrerforum hat gerade eine Lehrerin kritisiert, dass die Kinder, die von ihr verlangte leere Streichholzschachtel nicht beibringen. Bei Gegenständen, die man nicht im Hause hat, bedeutet das dass 20 - 30 Mütter sich ins Auto setzten, so sie über einen Zweitwagen verfügen, um in den Supermarkt zu fahren, für eine Streichhozschachtel! Bei uns wurden mal Holzwäscheklammern benötigt, da kann frau ganz schön lange suchen, bis sie die findet. Und die nicht so gut organisierten Kinder sind eindeutig immer im Nachteil.

Ich denke, dass man solche Anschaffungen aus der Klassenkasse finanzieren sollte. Das wäre ein Beitrag um Chancengleichheit herzustellen auch für die Kinder, die nicht über eine Mutter verfügen, die allzeit bereit zu Hause sitzt und auf einen Arbeitsauftrag wartet und auch für die Kinder, vom Typ 'zerstreuter Professor', die noch nicht so gut organisiert sind!

Doris
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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Anmeldedatum: 20.02.2006
Beiträge: 60
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 01.05.2006, 19:34    Titel: Elternmitarbeit nur für niedere Arbeiten ??????? Antworten mit Zitat

Hallo Optimistin
Hallo Doris

Hier setzt doch die Provokation der Schule an ( übrigens interpretiere ich das Wort Provokatin positiv). Die LehrerInnen, so ist meine Einschätzung, möchten die/uns Eltern
Zitat:
" klein und dumm halten"
damit deren Weltanschauung nicht aus den Fugen gerät.

Ich kenne die Schule, meine eigene Schulzeiten eingeschlossen, seit den frühen 50er Jahren und in den folgenden Jahrzehnten durch meine Söhne.

Im Moment besucht mein jüngster ein Gymnasium vor Ort und die dadurch entstehenden Probleme sind hausgemachte durch die Lehrer, in dem speziellen Fall durch die KL. Mir ist bewußt, dass auf diese Aussage hin ich Schwierigkeiten bekomme, doch das kann ich ab. Dieses etwas abweichend vom direkten Bezug.

Ich habe mich in den letzten Tagen bewusst zurück gehalten aber ich denke, dass das reklamieren hier im Forum uns nicht weiterbringt.
Eine Lösung wäre der Zusammenschluß in einem eingetragen Verein und dann, sofern die Beschwerden nachvollziehbar und beweisbar sind, auf Abstellung der gleichen entsprechende Klagen anstreben.

@ Doris
natürlich sollte vorher eine gütliche Lösung gesucht werden

@Optimistin
Zitat:
ich kann euch gar nicht sagen wie faul mir diese "argumentation" vorkam. ich empfand die dreistigkeit dieser ausreden als respektlosigkeit und beleidigung an meinen intellekt.


Ich warte seit dem 20.03.06 auf eine Antwort meines Schreibens vom 15.03.06 seitens der KL.
Zum Verständnis der vorstehenden Aussage setze ich hier den entsprechenden Satz der Kl in ihrem Schreiben:

Zitat:
Auf Ihren Brief vom 15.03.06 werde ich - falls sich dieses als nötig erweisen sollte - zu einem späteren Zeitpunkt
zurückkommen.


Also heißt dieses doch: kämpfen ggf. mit rechtlichen Mittel oder ?????

Soweit zum ersten
Viele Grüsse
Heinz[/i]
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Anmeldedatum: 20.02.2006
Beiträge: 60
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 01.05.2006, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

zum vorstehenden Beitrag hatte ich den Querverweis bezüglich meines Schreibens an die KL vergessen. Siehe Allgemeine Problem " Schwierigkeiten mit Notengebeung" vom 14.03.
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