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wie stehen wir das durch?

 
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optimistin



Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 18.05.2006, 09:59    Titel: wie stehen wir das durch? Antworten mit Zitat

hier möchte ich tipps sammeln, die den betroffenen helfen während des konflikts gesund udn stark zu bleiben.

alle betroffenen berichteten bisher über schwere psychische beeinträchtigungen, schlaflosigkeit, infektanfälligkeit, herzprobleme etc.. durch ihre konflikte.



Angst vor Autoritäten:
http://www.psychotipps.com/Angst-vor-Autoritaeten.html
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kinderhaus



Anmeldedatum: 11.05.2006
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 18.05.2006, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

innerlich bewusst und bildlich auf distanz gehen:

alle konfliktbeteiligten wie durch das falsche ende eines fernrohrs in weit weg visualisieren

sich die große welt vorstellen - "die welt ist groß und schön, wer ist XXX, dass er/sie mein seelische gesundheit gefährden kann?"

musik hören und tanzen, der eigenen, inneren bewegung folgen

nachts, wenn sich das gedankenkarussel dreht: sich die schweren gedanken wie in einem radio oder fernseher vorstellen, dann den aus-knopf drücken. evtl aufstehen und etwas tun, was KÖRPERLICH fordert.

man HAT ein gefühl (wut, angst, seelischen schmerz...) aber man IST NICHT das gefühl - sich bewusst bleiben, dass man aus mehr als diesem gefühl besteht.

achtung: aufpassen, wem man was von seinem kummer erzählt: manche freunde vertiefen das trauma das man hat noch durch ungeschickte oder oberflächliche oder erschreckende bemerkungen.

tagebuchschreiben ist NICHT immer hilfreich: manchen menschen geht es noch schlechter als vorher, wenn sie alles schwarz auf weiß niedergeschrieben haben - sie sind emotional dann absolut DRIN im kummer.

karikaturen/witze über lehrer sammeln. (gibt viele davon im netz!)

tief und bewusst AUSatmen und sich vorstellen, wie der schmerz bei jedem ausatmen den körper verlässt.

es gibt noch einige innere und äussere hilfen mehr.
bei bedarf: einfach fragen. Smile

liebe grüße,

martina
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"Vielleicht ist ja alles auch ganz anders."
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geloescht



Anmeldedatum: 07.02.2008
Beiträge: 0

BeitragVerfasst am: 23.05.2006, 07:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Martina!

Deine Tipps sind SEHR gut.
Man HAT ein Problem, man IST kein Problem Wink

Es gibt viele Rituale, mit denen man diese Gedanken im wahrsten Sinne des Wortes begraben kann.
* Problem aufschreiben, in ein Schächtelchen packen und im Garten beerdigen oder in den Komposthaufen stecken.
* Problem aufschreiben und den Zettel verbrennen

Ein Bekannte denkt in solchen Fällen intensiv an das Problem und die Verursacher und verabschiedet sich gedanklich mit den Worten: "Ich segne dich mit Liebe und lasse dich gehen."

So sanftmütig kann ich leider nicht immer sein, was mir oft gefolfen hat war folgende Vorstellung:

OK, es geht mir gerade nicht so toll, aber das geht vorbei.
Wir werden wieder mehr Zeit für die Dinge haben, die uns Freude machen.
Auf den Schulstress bezogen stellte ich die Situationen gegenüber: Ich stehe in den AUgen von Menschen, die mir nicht wichtig sind schlimmstenfalls aus antiautoritäre, durchgeknallte Mutter da, die einen "persönlichen Kriegszug" gehen eine Lehrerin führt.

Auf der anderen Seite steht eine Lehrerin, von der viele Kinder berichten, die hätte geschlagen, gekniffen, geboxt, Finger vedreht und gequetscht, sie bedroht und gemobbt.

WEM geht es wohl schlechter?
Möchte ich tauschen?
Um Himmels Willen nein!!!!!


Viele Grüße

Angelika
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Braunauge



Anmeldedatum: 31.01.2006
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 23.05.2006, 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, mich hat der ganze Schulstress auch krank gemacht (Herzprobleme die Medikamenteneinnahme nötig macht) .

Hier noch ein Link zur Bewältigung von Angst . Ich fand die Seite gut.
http://www.angst-auskunft.de/

LG B.
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kinderhaus



Anmeldedatum: 11.05.2006
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 24.05.2006, 07:06    Titel: Antworten mit Zitat

guten morgen, braunauge,

ja, das kann ich mir gut vorstellen, dass das herz unter dieser ans kriminelle grenzenden mobbing-situation leidet.

bezeichnenderweise bekommen betroffene dann noch zu hören, dass sie "empfindlich", "hysterisch" oder "überzogen" reagieren.

all das, weil die auslösenden täter den kontakt zu ihren eigenen gefühlen verloren haben und es in der folge nicht mehr ertragen, bei anderen menschen gefühle zu erleben.

lg,

martina
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h.matata



Anmeldedatum: 12.06.2006
Beiträge: 15
Bundesland: baden-württemberg

BeitragVerfasst am: 03.07.2006, 17:11    Titel: Antworten mit Zitat

also ich hatte als kind ja auch so eine "blöde" lehrerin.
vor 30 jahren hatten eltern aber noch weniger chancen als heute etwas zu ändern....denn da waren lehrer heilige.

meine mutter hat mir damals einen sandsack in die garage gehängt mit einem portrai meiner lehrerin...wenns zu wüst wurd konnte ich dorthin gehen und ihr richtig eine "reinhauen" und meinen ganzen frust rausschreien...es hat mir wunderbar geholfen.vor allem hatte ich nach einer weile dir kraft auch meiner lehrerin mal richtig "bescheid" zu geben....das brachte mich aus der "verliererrolle" und sie lies mich in ruhe.denn auch lehrer gehen nur an schwache....
man sollte sich immer sein gegenüber in unterhosen vorstellen...wirkt auch wunder(aber nicht laut lachen)

zu meinem sohn: er hat(te) das problem auch...als ich beim letzten vorfall die lehrerin zur rede stellte habe ich ihr seeeehr deutlich klar gemacht was ihr bevorsteht wenn sie das nicht unterlässt.
wörtlich:wenn sie nicht aufhören meinen sohn zu diskriminieren und seelisch zu grunde zu richten werden sie nichtmal mehr als putzfrau eine anstellung finden,weil ich sie anzeigen werde und es an die presse geben werde.
hab da nen paar gute kontakte.*g*
_________________
37 jahre,ehefrau und mama von 3 kindern (1 adhs.2.ads-mischtyp.3 stino-kind)alle kids mit viel grips und keiner merkts
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schultid



Anmeldedatum: 19.07.2006
Beiträge: 7
Bundesland: Schleswig-Holstein

BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 20:34    Titel: aus Fehlern lernen! Antworten mit Zitat

während der schulzeit meiner kinder gab es und gibt es immer noch konflikte. konflikte gehören nun mal zum leben dazu. wichtig ist, strategien zu entwickeln, die die eigenen kräfte schonen und möglichst viel erfolg versprechen. dazu gehört:
1. cool bleiben und nachfragen zur material sammlung - bei der betreffenden lehrkraft - auch bei klein(st)en vorkommnissen, sich selbst und sein kind dabei schützen, d.h. keine details verraten, keine eigene meinungs- und gefühlsäußerung, nur die sachlage klären! d.h. "War was?" Mein Kind ist so bedrückt, ich krieg nichts aus ihm heraus!
2. die darstellung der lehrkraft kommentarlos zur kenntnis nehmen, zur weiteren klärung notfalls weiterfragen. die nachfrage reicht bei kleineren entgleisungen als warnung oft schon aus, denn sie zeigt, die eltern kriegen was mit und sie reagieren, zeigen interesse/engagement
3. bei häufigeren und schwerwiegenderen vorkommnissen weiter nachfragen
3.1 bei anderen eltern + der elternvertretung "Haben Sie /habt ihr davon gehört? Was meinen Sie / meint ihr dazu?"
3.2 bei der schulleitung "ich hab gehört..., es gibt gerüchte in der elternschaft ... - wissen Sie davon, was meinen Sie dazu?"
4. bei nachweisbaren vorkommnissen kurzes schreiben (dreizeiler!)an die schulleitung mit der bitte um prüfung+stellungnahme
5. mit dem antwortschreiben notfalls an die schulaufsicht bzw. ministerium.
6. notfalls das kind wg psychosomatischer beschwerden o.ä. krankschreiben lassen. krankschreibungen sind dokumente unabhängiger dritter.
ziel ist, die lehrkraft, schulleitung, schulaufsicht rotieren, arbeiten, schlecht schlafen zu lassen- bis das problem gelöst ist. das geschieht umso eher, je kürzer die telefonate und briefe der eltern und je länger die stellungnahmen der schule und schulaufsicht sind. die lehrkraft, die ständig mehrarbeit in kollegium und schulleitung verursacht, wird schnell und einfach mit fraktionszwang diszipliniert oder wechselt freiwillig die schule.
_________________
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