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"Vorbildlicher" Kampf gegen Schülergewalt

 
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Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
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Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 28.05.2006, 17:30    Titel: "Vorbildlicher" Kampf gegen Schülergewalt Antworten mit Zitat

Artikel der AZ am 25/26.Mai 2006


"Vorbildlicher" Kampf gegen Schülergewalt

Kultusminister Schneider lobt

Augsburger Hauptschule

Augsburg (liwe).

Als "vorbildlich und beispielhaft" im Kampf gegen Gewalt hat der bayerische Kultusminister Siegfried Schneider gestern die Kapellen-Volksschule im Augsburger Stadtteil Oberhausen bezeichnet. Dort wird das Projekt "Prävention im Team" (PIT) umgesetzt, in dem Lehrer mit Polizeibeamten kooperieren. In außergewöhnlicher Art und Weise werde dabei die "Persönlichkeit der Schüler gestärkt", so Schneider.

Auch der Leiter der Polizeidirektion Augsburg, Klaus Waltrich, hält dieses Zusammenwirken für ein Zukunftsmodell: "Immer mehr Eltern sind nicht mehr erziehungsfähig, die Schulen alleine können das nicht mehr kompensieren." Jeweils zwei Wochen lang beschäftigen sich die Klassen der Kapellen-Hauptschule mit dem Thema Gewalt. Dabei kommen Beamte in die Schule und zeigen, wie sich die Buben und Mädchen aufdringliche Mitschüler vom Leib halten können.

Dass die Schulen Unterstützung von Partnern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik bräuchten, bekräftigte auch Kultusminister Schneider. Oftmals sei die "Perspektivlosigkeit" der Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt ein Grund für Gewalt. An der Kapellenschule, die rund 600 Schüler aus 28 Nationen besuchen, haben laut Schulleiterin Daniela Karle höchstens ein Drittel der 120 Prüflinge dieses Jahres eine Lehrstelle erhalten.

Das Thema Gewalt hat die Schule mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen in den Griff bekommen. Dazu gehören:

Sozialarbeit: Seit acht Jahren betreut eine Sozialarbeiterin unter anderem das Schülercafé und ein Zirkusprojekt mit den Kindern.

Förderklassen: Schwierige Schüler werden einzeln oder in Gruppen von Lehrern und Sozialpädagogen betreut.

Streitschlichter: 27 sind derzeit aktiv.

Rektorin Karle betonte, dass es sich um einen "stetigen Kampf" gegen Gewalt handle. ?zz-ressort?Siehe Kommentar Seite 2 und Bayern
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Marlene Mayer



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Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 28.05.2006, 17:38    Titel: Etwas Wertvolles Antworten mit Zitat

Seite 2 der AZ Ausgabe vom 25/26. Mai 2006

Etwas Wertvolles

Gewalt an der Schule ist kein Problem der Schule. Gewalt an der Schule ist ein Problem der Gesellschaft. Gewalt entsteht nicht erst im Klassenzimmer oder auf dem Pausenhof. Schüler bringen sie aus ihrem Lebensumfeld hinein. Die Gesellschaft muss den Schulen helfen, das Problem zu bewältigen. Und das funktioniert weder durch Schuldzuweisungen nach dem Motto die Schule hat versagt und schon gar nicht durch eine Skandalisierung wie im Fall der Rüthli-Schule in Berlin, als alle mit dem Finger auf die Einrichtung zeigten. .

?zz-s-ein?Wenn Wirtschaft, Eltern und Schule aber an einem Strang ziehen, dann kann auch aus der problematischsten Einrichtung für die Kinder etwas richtig Wertvolles entstehen. Die Augsburger Kapellenschule macht es schon seit Jahren vor. Mit Schulsozialarbeit, Streitschlichtern und Förderklassen werden die Kinder und Jugendlichen mit ihren Problemen ernst genommen. Ihr eigenes Engagement für die Gemeinschaft ist gefragt und wird auch honoriert.

?zz-s-ein?Für viele Kinder tut sich damit eine neue Welt auf. Sie haben die Chance, damit der Stumpfheit und Hoffnungslosigkeit ihres Umfelds zu entwachsen. Ursula Ernst
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