Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V.
www.emgs.de
 

Der Verein von Eltern für Eltern

Das Schreiben von Beiträgen ist nur registrierten Usern gestattet

Elterninitiative-Startseite

 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

HB Schüler an die Uni

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Förderung Hochbegabung
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 02.07.2006, 17:24    Titel: HB Schüler an die Uni Antworten mit Zitat

http://www.stellenboersen.de/uni/ol....rg/060627hochbegabte.html


Mit dem Abi auch den Bachelor in der Tasche? Uni Oldenburg öffnet sich für hochbegabte Schüler

Hochbegabte SchülerInnen haben im kommenden Wintersemester erstmals die Möglichkeit, in den naturwissenschaftlichen Fächern an regulären Veranstaltungen der Universität Oldenburg teilzunehmen. Bewerbungsschluss für eine Aufnahme in das Frühförderprogramm ist der 15. Juli 2006; die Bewerbung erfolgt über die Schulen. Wer angenommen wird, kann ab 23. Oktober erste Module in den Bachelor-/Masterstudiengängen Mathematik, Physik, Chemie und Biologie belegen. Die Leistungen werden für ein späteres Studium an der Universität Oldenburg angerechnet, sofern die Prüfungen am Semesterende bestanden sind.

Hochbegabte SchülerInnen haben im kommenden Wintersemester erstmals die Möglichkeit, in den naturwissenschaftlichen Fächern an regulären Veranstaltungen der Universität Oldenburg teilzunehmen. Über die neue Möglichkeit informiert die Universität LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen in einer Veranstaltung am Mittwoch, 5. Juli 2006, 15.00 Uhr, Raum W3 1-161, Campus Wechloy, Carl-von-Ossietzky-Straße. Bewerbungsschluss für eine Aufnahme in das Frühförderprogramm ist der 15. Juli 2006; die Bewerbung erfolgt über die Schulen. Wer angenommen wird, kann ab 23. Oktober erste Module in den Bachelor-/Masterstudiengängen Mathematik, Physik, Chemie und Biologie belegen. Die Leistungen werden für ein späteres Studium an der Universität Oldenburg angerechnet, sofern die Prüfungen am Semesterende bestanden sind.

Zwar sei es eher unwahrscheinlich, dass SchülerInnen den Bachelor während ihrer Schulzeit abschließen könnten, aber es sei durchaus möglich, einen nicht unerheblichen Teil der Module abzuleisten, erklärte die Initiatorin des Projekts, die Chemikerin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery . Für das Frühstudium müssen die SchülerInnen von ihrer Schule vorgeschlagen werden und ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen. Eine Kommission aus HochschullehrerInnen überprüft in Tests und Gesprächen, ob sie in der Lage sein werden, den wissenschaftlichen Vorlesungen zu folgen. Die Schule verpflichtet sich, die Universität über die schulischen Leistungen der Frühstudierenden auf dem Laufenden zu halten. Schließlich müssen die Jugendlichen versäumten schulischen Unterrichtsstoff selbstständig nacharbeiten, um parallel zum Studium ihr Abitur zu machen.

Haben die SchülerInnen alle Hürden genommen und sind zum Frühstudium zugelassen worden, wird ein auf ihren persönlichen Schulstundenplan abgestimmtes Universitätsprogramm festgelegt. MentorInnen der Universität stehen ihnen dabei zur Seite. Schließlich, so Al-Shamery, verlange der gleichzeitige Besuch von Schule und Universität den Schülern ein besonderes Zeitmanagement ab.

Warum sollten außergewöhnlich begabte SchülerInnen an diesem Programm teilnehmen? "Lehrer haben oft Probleme, diese Schüler in den Unterricht einzubinden, weil sie weit mehr leisten können, als an den staatlichen Schulen gemeinhin gefordert wird, und es gleichzeitig in den großen Klassen oft nur schwer möglich ist, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen," sagt die Wissenschaftlerin und fügt hinzu: "Im Frühstudium werden die Schüler merken, dass sie doch nicht immer alles wissen, und werden so neu motiviert."

Etwa zwei bis drei Prozent eines Jahrgangs gehörten zur Gruppe der Hochbegabten, so die Lehrerin Erika Schmidt, Fachberaterin für die Initiative "Hochbegabung fördern" der Landesschulbehörde Weser-Ems, Mitorganisatorin und eine der Vertreterinnen des Kooperationsverbunds der Oldenburger Schulen, der sich um Hochbegabte kümmert. Ein erheblicher Teil dieser Toptalente bliebe allerdings unentdeckt. In den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland sind Frühstudienprogramme bereits gesetzlich geregelt. Auch Niedersachsen plant eine solche Regelung. Die Universität Oldenburg geht diesen Schritt schon jetzt und bietet eine systematische naturwissenschaftliche Frühförderung an.

(Quelle: Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg, 27.06.2006)
_________________
Die entscheidenden Veränderer der Welt sind immer gegen den Strom geschwommen. Walter Jens
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Förderung Hochbegabung Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de