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Ist anschreien auch Mobbing?
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rommy



Anmeldedatum: 23.02.2006
Beiträge: 187
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 31.08.2006, 22:52    Titel: Antworten mit Zitat

Die Tochter eines Freundes erzählte in der Schule munter, ihr Vater würde sie seit Jahr und Tag vergewaltigen. Mein Freund verlor daraufhin den Job, weil das Gerücht auch bei seinem Chef gelandet ist. Erst eine Psychologin "fand heraus", dass sich die liebe Kleine das alles nur ausgedacht hat. Sie können diese Ereignisse gerne psychologisch aufschlüsseln, wenn Sie möchten. Ich allerdings muss sagen, dass dieses Mädchen einen Fehler gemacht hat, der nicht wieder gut zu machen ist.


Hallo Georg, diese Geschichte ist schrecklich und bei weitem kein Einzelfall. U. a. aus diesem Grund, eben einer Schülerin klarzumachen, was sie angerichtet hat, hab ich meinen Kampf vor knapp 3 Jahren begonnen. Das Mädel lebt noch immer gut, scheint mit ihrem schlechten Gewissen zwar zu kämpfen, aber mehr auch ned.
Der beschuldigte Lehrer hat auch alles verloren, so wie Ihr Freund. Er ist im Grunde ein Sozialfall geworden, aber er ging ins Ausland zu seiner Freundin und versucht wenigstens, trotz allem wieder auf die Beine zu kommen.

Dieses Forum ist das Beste, was mir in meinem langen Kampf passiert ist. Nicht nur viele Gleichgesinnte, mit denen ich"reden" kann, sondern auch viele wertvolle Tips, ohne die ich wohl mittlerweile aufgehört hätte. Man wollte mich mürbe machen, emgs.de sei dank hab ich wieder die kraft und Nerven, die ich brauche!

Wenn Sie irgendwas Sinnvolles tun wollen, Georg, erzählen Sie mir bitte, wie Ihr Freund mit seinem Schicksal überleben konnte.

LG
rommy
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rommy



Anmeldedatum: 23.02.2006
Beiträge: 187
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 31.08.2006, 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Wie viele Kinder werden wirklich vergewaltigt? Sie schreiben hier von einem Kind dass eine Geschichte erzählte, dabei frage ich mich, warum erzählt das Kind so eine Geschichte und warum belastet das Kind den eigenen Vater? Vielleicht hat der Vater einen Fehler gemacht, der auch nicht wieder gut zu machen ist.
Code:


[color=darkred]Hallo Marlene, es ist sicher oft schon passiert, daß ein Vater seiner Tochter was angetan hat. Dass daraufhin die Tochter so gegen ihren Vater rebelliert.
Aber was kann man tun, wenn ein Mädchen aus purem Hass (schlechte Noten usw.) oder auch nur Langeweile so derarte Vorwürfe von sich gibt gegen ihren Lehrer??
Ich versuche noch immer verzweifelt, eine Antwort darauf zu finden.
Das Mädchen, das ihren Lehrer damals zu Unrecht beschuldigt hat, weiß bis heut nicht, was sie angerichtet hat. Für sie war es wohl einfach ein Scherz.....

LG
rommy[/color]
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mautzenkautz



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Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 01.09.2006, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Das 2. Gespräch ist inzwischen gelaufen. teils ganz ok (ich denke durchaus, daß man jetzt besser aufpaßt, daß nichts mehr passieren wird), teils aber auch nicht. Im Großen und Ganzen soll mein Kind selber an seiner Situation schuld sein und da das ja alles schon viel zu lange her ist, wird gegen die anderen Kinder auch nichts unternommen....
kennt ihr wahrscheinlich schon aus eigener ERfahrung.

Nun wird eine "vertrauensvolle" Zusammenarbeit zwischen Schule und Therapeut angestrebt.

Hat jemand in so einer Situation schon Erfahrungen mit freien Jugendpsychiatern gemacht (also keine Schulpsychologen)? Können die evtl. da weiterhelfen, durch ein Gutachten, oder irgendetwas, daß klar wird, mein Kind ist wirklich in der Klemme? Wie "dehnbar" sind solche Schriftstücke?

mautzenkautz
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mautzenkautz



Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 01.10.2006, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

inzwischen kristallisiert sich hier eine Entwicklung raus: Das Gespräch mit Rektor und Lehrerin liegt ja schon hinter uns und das Anschreien hat tatsächlich aufgehört. Aber leider nur das.... Das Kind wird nach wie vor sehr ungerecht behandelt und ich habe den Eindruck, als hätte sich das sogar noch verschärft.

Das Kind wird in eine ther. betr. Sportgruppe gehen, die läuft aber erst an. Daß wir therapeutisch etwas unternehmen habe ich der Schule bekannt gegeben.

Jetzt läuft es so, daß die Lehrkraft die "Verfehlungen" unseres Kindes täglich aufschreibt und das soll dann wohl beim 1. Elterngespräch durchgekaut werden. Ob das nun auch für eine Therapie gedacht ist, da steige ich nicht dahinter.

Weiß hier jemand, ob so eine Vorgehensweise üblich ist und was genau soll damit erreicht werden?

Nachdem unser Gang zum Rektor ja, zumindest teilweise, nach hinten losging, muß ich mir ganz genau überlegen, was ich weiter tue!

LG
mautzenkautz
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Doris Carnap
Moderatorin


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BeitragVerfasst am: 02.10.2006, 07:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mautzenkauz,
Zitat:
mautzenkatz:Jetzt läuft es so, daß die Lehrkraft die "Verfehlungen" unseres Kindes täglich aufschreibt und das soll dann wohl beim 1. Elterngespräch durchgekaut werden. Ob das nun auch für eine Therapie gedacht ist, da steige ich nicht dahinter.

Ich finde es nicht schlecht, wenn die Lehrerin aufschreibt was sie stört, dann weiß man doch auch in etwa was abläuft. Vielleicht sind es Banalitäten, die sie stören und die auf eine Überforderung ihrerseits hindeuten. Vielleicht handelt es sich um einen Teufelkreis, der durch ihre Bemerkungen in Gang gesetzt wird. Das wirst du dadurch vielleicht herausfinden.

Hast su schon mal daran gedacht dich in den Unterricht zu setzen als stille Beobachterin. Gibt es in deinem Bundesland diese Möglichkeit? Außerdem gibt es in fast allen Bundesländern mittlerweile einen Mobilen Sonderpädagogischen Dienst, den man einschalten könnte. Dann beobachtet ein Sonderpädagoge den Unterricht und empfiehlt Maßnahmen. Unter Umständen kann dann stundenweise ein Förderlehrer eingesetzt werden, der das Kind unterstützt und die Situation für die Lehrerin entlastet.

Beide Dinge werden von Lehrern nicht gern gesehen! Ich war sehr überrascht als mir der Leiter der örtlichen Förderschule, vor vielen Jahren schon, von dieser Möglichkeit erzählt hat. Für diese Art Förderung gibt es einen extra Etat. Die Lehrer wissen das, aber trotzdem wird das nicht gern wahr genommen, eher verzichtet man auf Förderunterricht für Legastheniker z.B., als sich von Außenstehenden Hilfe zu holen.

Höre dir in Ruhe an, was die Lehrerin aufgelistet hat, damit du die Situation beurteilen kannst, wenn möglich lass dir die Aufzeichnungen schriftlich geben und überlege dann zu Hause in Ruhe, wie darauf am besten zu reagieren ist. Hast du jemand der dich zu dem Gespräch begleiten kann? Das kann hifreich sein.

Doris
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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mautzenkautz



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BeitragVerfasst am: 02.10.2006, 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

soweit ich informiert bin, geht reinsetzen hier nicht. Stimmt, diese Liste hätte ich eben auch gerne, damit man sich da mal ein Bild machen kann, denn in therapeutischen Einzelsitzungen tritt nichts auf, was eine Therapie rechtfertigt. Mobiler Dienst wäre grundsätzlich möglich, aber die sind hier chronisch überlastet und es dauert sehr lange, bis man die überhaupt herkriegt, das ist also eher eine längerfristige Intervention. Ich bin eigentlich überall am Ball, aber ich habe das Gefühl, daß unsere Lehrkraft eine sehr schnelle Änderung der Situation erwartet hat und das kann ich einfach nicht bieten.

Ich steige leider nicht dahinter, ob diese Dokumentation ein Standardverfahren ist, oder eine Eigeninitiative, wo ich das einordnen soll. Grundsätzlich ist es natürlich nicht schlecht, ich würde es nur gerne zuordnen.
mautzenkautz
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rommy



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BeitragVerfasst am: 02.10.2006, 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

Code:
Ich finde es nicht schlecht, wenn die Lehrerin aufschreibt was sie stört, dann weiß man doch auch in etwa was abläuft. Vielleicht sind es Banalitäten, die sie stören und die auf eine Überforderung ihrerseits hindeuten. Vielleicht handelt es sich um einen Teufelkreis, der durch ihre Bemerkungen in Gang gesetzt wird. Das wirst du dadurch vielleicht herausfinden.



Grundsätzlich falsch find ich diese "Taktik" jetzt auch nicht. Aber ich hab das Gefühl, daß diese Lehrkraft einfach eine Möglichkeit sucht, um mautzenkautz´Sohn unterdrücken zu können. Ich persönlich hätte sicher ein Problem damit, so beobachtet zu werden.
Ausserdem fände ich es nett, wenn die Lehrkraft mit MIR über dieses Verhalten spricht. Und zwar VORHER, mir erklärt, was sie vorhat und wie sie das umsetzen möchte!
Das erspart Missverständnisse...


Code:
Hast su schon mal daran gedacht dich in den Unterricht zu setzen als stille Beobachterin.


als meine Tochter damals in der Grundschule (sie ist mittlerweile 14!) erzählte, was für ein Horrer täglich in ihrer Schule passiert, hab ich den Schulleiter drum gebeten, ein oder mehrere Stunden in der Klasse sitzen zu dürfen. Nur mal, um mir auch ein genaues Bild machen zu können, vor allem aber, um über Problemlösungen nachdenken zu können (war damals Elternsprecher!)
Der Schulleiter sagte mir, Gedanke an sich sehr gut, aber verboten!!!
Ein Mann vom Schulamt wurde dann reingesetzt! Er hat zwar berichtet, konnte aber ansonsten nichts zur Problembehandlung beitragen....
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rommy



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Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 02.10.2006, 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

Code:
Außerdem gibt es in fast allen Bundesländern mittlerweile einen Mobilen Sonderpädagogischen Dienst, den man einschalten könnte. Dann beobachtet ein Sonderpädagoge den Unterricht und empfiehlt Maßnahmen. Unter Umständen kann dann stundenweise ein Förderlehrer eingesetzt werden, der das Kind unterstützt und die Situation für die Lehrerin entlastet.


Das hört sich sehr gut an, es wäre schön, wenn es in Bayern diese Möglichkeit gibt. Wenn du, Mautzenkautz, da mal nachfragen wirst, lass mich bitte auch wissen, ob wir in Bayern sowas haben!
Ich fürcht aber, wir haben es bereits, nur niemand setzt das auch ein!!!!
Dabei ist der Grundgedanke wirklich gut und und in vielen Fällen wäre er sehr hilfreich!!



Code:
Beide Dinge werden von Lehrern nicht gern gesehen!


Und wieso ned?? Zuviel Beobachtung ihrer Arbeit? Fühlen sie sich dann zu sehr unter Druck gesetzt? Würd mich sehr interessieren...

Code:
Höre dir in Ruhe an, was die Lehrerin aufgelistet hat, damit du die Situation beurteilen kannst, wenn möglich lass dir die Aufzeichnungen schriftlich geben und überlege dann zu Hause in Ruhe, wie darauf am besten zu reagieren ist. Doris[/quote]


Das find ich auch sehr gut!!
Es würd mich allerdings sehr wundern, wenn mautzenkautz tatsächlich diese Aufzeichnungen bekommen würde.
Aber es wäre auch in meinen Augen die beste Möglichkeit, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und sie auch zu finden!
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rommy



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Beiträge: 187
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 02.10.2006, 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Code:
[quote="mautzenkautz"]Hallo Doris,

soweit ich informiert bin, geht reinsetzen hier nicht.


Wie schon gesagt, das fürcht ich auch! Aber frage mal beim Schulamt nach, mautzenkautz! Und versuch durchzusetzen, daß man eben auch der Lehrerin "einen Aufpasser" hinsetzt. Die Praktikantin ist da die falsche!
Mir fällt allerdings jetzt auch niemand ein, den man um "überprüfung der Lehrkraft" bitten kann. Da triffst grad im Schulamt sicher auf taube Ohren. Vielleicht der Psychologe, der im Schulamt sitzt? Oder frag mal im Jugendamt nach.
Darüber denk ich nämlich schon nach, seit ich im Frühjahr den Schulamtstermin hatte. Wer weiß, ob im Jugendamt nicht doch jemand sitzt, der Schulamtserfahrungen hat....



Code:
Ich steige leider nicht dahinter, ob diese Dokumentation ein Standardverfahren ist, oder eine Eigeninitiative, wo ich das einordnen soll. Grundsätzlich ist es natürlich nicht schlecht, ich würde es nur gerne zuordnen.
mautzenkautz[/quote]


Hab ich ehrlich gesagt bisher auch nie gehört, so ein Vorgehen einer Lehrkraft. Sicher hast du sie bereits drauf angesprochen, wieso und warum. Vor allem aber irgendwo nachgefragt, ob sie das so überhaupt ausführen darf!?!
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Doris Carnap
Moderatorin


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BeitragVerfasst am: 03.10.2006, 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mautzenkautz,

meinst du unter Standardverfahren ein Verfahren, das in der Schulgesetzgebung festgeschrieben ist? Das sicher nicht. Aber es ist doch immer sinnvoll eine Bestandsaufnahme zu machen und ist in diesem Sinne ein übliches Verfahren.

Du hast ja beobachtet, dass dein Kind sich sehr verändert hat, seitdem es in die Schule geht und führst das auf das Verhalten der Lehrerin zurück. Da läuft etwas schief, das ist offensichtlich und du hast das der Lehrerin und dem Schulleiter gegenüber angesprochen. Selbst wenn der Schulleiter nach außen hin keine Position gegen die Lehrerin eingenommen hat, wird ein Gespräch auch zwischen den Beiden stattgefunden haben. Die Lehrerin brüllt jetzt nicht mehr rum, aber das Problem ist noch nicht gelöst! Die Lehrerin wird die Schuld für ihr Verhalten bei deinem Sohn suchen und deswegen sammelt sie seine Verfehlungen. Und die beschriebenen Verfehlungen können haarsträubend sein, ob sie wahr sind oder nicht, weiß man nicht. Aber wenn die Lehrerin preisgibt was sie alles als störend empfindet, hat man doch einen Ansatz. Zum mindestens wird dann doch klar, ob es mit der Lehrerin eine Lösung gibt, oder nur ein Klassenwechsel deinen Sohn von seinem Stress entlasten kann. Denn Lernen unter Stress gelingt nicht, weil das Gelernte nicht in den Langzeitspeicher gelangt. Für die Schule ist das ein nicht zu akzeptierender Zustand.

Doris
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Momo86
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BeitragVerfasst am: 03.10.2006, 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo M.,

ich fände es wichtig, dass du diese "Protokolle" ganz zeitnah einsehen darfst, damit du dein Kind fragen kannst, was davon stimmt (z.B. am Ende eienr jeden Schulwoche).
Ich würde nämlich den Wahrheitsgehalt mindestens anzweifeln.
Zusätzlich könntest du jeden Tag deinen Sohn fragen, was in der Schule war (etwas Besonderes?) und es ebenfalls schrftl. festhalten.
Dein Sohn sollte wohl besser wissen, dass es besser und deutlich in seinem Sinne ist, dass er seine Erlebnisse wahrheitsgemäß tgl. berichtet, insbes. wenn es ihm aus welchen Gründen auch immer schlecht ging.

LG Momo
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mautzenkautz



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BeitragVerfasst am: 03.10.2006, 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

inzwischen habe ich rausgebracht, daß über jeden Schüler dokumentiert wird, wieso das nun bei meinem Kind so "öffentlich" passiert, weiß ich nicht, werde ich aber sicher erfragen.

Du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht, genau so ist es! Ein Klassenwechsel wurde zwar von den Kindern her als problematisch angesehen, aber ganz von mir schieben mag ich diese Lösung auch nicht. Wir haben durchaus auch an Schulwechsel gedacht, aber während der Ferien habe ich nirgendwo jemanden erreicht und nun im laufenden Schuljahr ist das nicht ganz einfach, werde uns aber da mal ganz einfach auf die Wartelisten setzen lassen.
LG mautzenkautz
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mautzenkautz



Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 03.10.2006, 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Momo,

es war sehr schnell klar, daß unser Problem nicht aus der Welt ist und ich habe dann gleich angefangen, alles aufzuschreiben, was das Kind erzählt und was ich z. B. von anderen Müttern erfahre...

Ich halte das auch für wichtig, denn so habe ich das Gegenstück zur Schuldokumentation. Ich habe anfangs den Fehler gemacht, meinem Kind nicht zu glauben und dann haben sich ja wirklich viele seiner Erzählungen als wahr rausgestellt. Diesen Fehler will ich künftig vermeiden!

Der nächste Sprechtermin ist sicher nicht mehr fern, das ist unvermeidlich, da hast Du recht.

LG
mautzenkautz
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babs



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BeitragVerfasst am: 04.10.2006, 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

hallo mautzenkautz,

die lehrerInnen argumentieren gerne damit, daß unsere kinder lügen oder die wahrheit verdrehen. ich habe gelernt immer auch andere kinder zu fragen wie genau das war, wenn etwas vorgefallen ist in der schule. somit konnte ich mich auch auf andere zeugen berufen. natürlich nannte ich niemals namen. aber die lehrein war merklich unsicher geworden.

mfg babs
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mautzenkautz



Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 04.10.2006, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Babs,

genau das war der Auslöser, daß ich meinem Sohn erst mal näher zugehört habe, im vorigen Schuljahr. Ein Klassenkamerad hatte angefangen, zu Hause von den Vorfällen in der Schule zu erzählen und wir Mütter entdeckten plötzlich Übereinstimmungen. Ich muß gestehen, wir hatten das vorher alles bagatellisiert und dadurch auch Zeit verloren. Allerdings hatte die Lehrkraft den Dreh wirklich raus, mich sehr zu verunsichern, was die Glaubwürdigkeit meines Kindes angeht.

Die Aussagen der Kinder haben sich wirklich bestätigt und es ist durchaus was passiert, die Schreierei hat aufgehört. Man hat von mir verlangt, die Namen der "Zeugen" zu nennen, oder zu schweigen und ich wollte da niemanden mit reinziehen - also Schweigen.

Nur ich fürchte, das ist jetzt die Retourkutsche für diese Aktion. Es soll unbedingt "bestätigt" werden, daß ich ein völlig vermurkstes Kind aufziehe.

Ich habe das Gefühl, hier mindestens 5 Katzen zu haben, die den Schwanz jagen und jetzt muß ich eine nach der anderen "erschießen", damit das aufhört!

LG
mautzenkautz
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