Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V.
www.emgs.de
 

Der Verein von Eltern für Eltern

Das Schreiben von Beiträgen ist nur registrierten Usern gestattet

Elterninitiative-Startseite

 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Kopie: Motorische Auffälligkeiten, Lern-u. Verhaltensstörung

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Förderung allgemein
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Beitragsrekonstruktion



Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 22.01.2006, 17:49    Titel: Kopie: Motorische Auffälligkeiten, Lern-u. Verhaltensstörung Antworten mit Zitat

Ersteller :


Erika
Stammposter




Status: Offline
Registriert seit: 16.12.2004
Beiträge: 242
Nachricht senden Erstellt am 22.05.2005 - 22:20

--------------------------------------------------------------------------------


Hallo,

obwohl das einzige Schulamt - Wetzlar -, dass Kinder m.E. wirklich gezielt fördert (so viel ich weiß), gerade hier im Forum mies geredet wird, möchte ich trotzdem Informationen über die Ursachen, Auswirkungen und Fördermöglichkeiten bei Fortbestehen von frühkindlichen Reflexen weitergeben. Die Leiterin der Abteilung ANKe in Wetzlar und Autorin des Buches "Flügel und Wurzeln" Dorothea Beigel ist übrigens eine der wenigen, die erkannt hat, was Kinder brauchen, nämlich Anerkennung, Bewegung, individuelle Unterstützung und Förderung. Sie hat außerdem noch "Das bewegte Klassenzimmer" geschrieben. Im Sommer wird ein neues Buch von ihr mit dem Titel "Schule beweg dich" als Antwort auf den Pisa-Stress - und wie es auch anders gehen kann - erscheinen. Außerdem möchte ich noch "Greifen und Begreifen" von Sally Goddard, die am Institut für neurophysiologische Psychologie (Chester, England) therapiert, forscht und lehrt, empfehlen. Sie erklärt in diesem Buch u.a. die Anwendung der Forschungsergebnisse in der Schule.

Wie einige wissen, zeigte mein Sohn (bald 11) Lern- und Verhaltensauffälligkeiten - eigentlich typische ADS-Symptome - verursacht durch ein Kiss-Syndrom (nähere Informationen s. http://www.kiss-kid.de und Folgen bzw. durch den Teufelskreis, in dem er sich befand. Durch Kiss (lt. einer Studie sollen 50 % aller Kinder betroffen sein) aber auch aus anderen Gründen bleiben Restreaktionen von frühkindlichen Reflexen bestehen, die enorme Probleme mit sich bringen können - nicht nur für die motorische Entwicklung - sondern auch große Auswirkungen auf Lernen und Verhalten haben.

Seit 4 Jahren beschäftige ich mich mit den Ursachen für Lern- und Verhaltensprobleme. ADS war das erste Thema. Heute ist für mich ADS nur noch ein Sammelbegriff und Ritalin und Verhaltenstherapie keine Lösung.

Beim Surfen im Internet habe ich vor einigen Tagen 90 Seiten kostenlose gute Informationen gefunden. Vielleicht ist der eine oder andere eher interessiert, etwas zu lesen, wenn es nichts kostet.

IHR WERDET VIELE AUFFÄLLIGKEITEN EINIGER SORGENKINDER UND DIE URSACHEN DAFÜR HIER GENAUESTENS BESCHRIEBEN WIEDERFINDEN.

Da es um insgesamt 90 Seiten geht, kann ich nur den Tipp geben, diese auszudrucken und in Ruhe, gemütlich auf dem Sofa, der Terasse, auf dem Balkon oder im Urlaub zu lesen - am Bildschirm m.E. viel zu anstrengend.

Die Seite ist von einer ehemaligen Lehrerin, jetzt Lerntherapeutin, Psychotherapeutin, Kinesiologin, INPP-Therapeutin mit noch anderen Weiterbildungen.

Unter www.chucholowski.homepage.t-online.de/praxis/reflextherapie.htm gibt es folgende 4 Berichte:

1. "Auswirkungen frühkindlicher Reflexe auf Verhalten, Lernen und Gesundheit" (6 Seiten)- Die Auswirkungen der einzelnen Reflexe werden hier sehr ausführlich stichpunktartig aufgezählt.

2. "Reflexe und ihre Auswirkungen auf Lernen und Verhalten am Beispiel des Asymmetrischen tonischen Nackenreflex ATNR" (12 Seiten)- Hier wird außerdem etwas über die Ursachen des Fortbestehens frühkindlicher Reflexe gesagt. Von Kiss ist leider wie in den Büchern keine Rede, obwohl alle INPPler Kiss vorher abklären lassen (soviel ich weiß). Den Zusammenhang mit Kiss kann man allerdings schon indirekt aus dem Inhalt ableiten.

3. "Die motorische Entwicklung des Kindes von der Konzeption bis zum 8. Lebensjahr" (33 Seiten) - Hier werden die einzelnen Entwicklungsschritte sehr gut beschrieben und die Bedeutung von Bewegung, das Zusammenspiel mit den Reflexen und dem Zentralen Nervensystem gut erklärt. Unter anderem wird sinngemäß gesagt: Auch das Schulkind hat noch einen recht auffälligen Bewegungsdrang. Das lange Sitzen während des Unterrichts bedeutet deshalb für das jüngere Kind eine starke körperliche Belastung. Fünf- bis Neunjährige können höchstens 15 - 20 Minuten konzentriert zuhören und aufpassen. Deshalb liegt die täglich wirklich nutzbringende Schulzeit für Sechs- bis Siebenjährige alles in allem bei ungefähr 2 Stunden, für Acht- bis Neunjährige bei höchstens 3,5 Stunden. Es ist wichtig, die Arbeitszeiit durch zahlreiche Pausen zu unterbrechen.

4. "Die Bedeutung persistierender primitiver Reflexe und deren Auswirkungen auf die visuelle Wahrnehmung" (39 Seiten) - Besonders dieser Bericht war für mich auch trotz Lesen der Bücher interessant.

Viel Spaß beim Lesen!

Viele Grüße
Erika

P.S. Eines möchte ich nochmals deutlich sagen: Nicht nur die Eltern sollten für die Förderung ihrer Kinder verantwortlich sein, sondern ebenfalls die Schulen, die einen sehr großen Beitrag leisten könnten s. http://ankewz.bei.t-online.de/

Wenn bereits mehr Prävention schon bei Schwangeren, bzw. durch Kinderärzte während des 1. Lebensjahres von Kindern stattfinden würde, gäbe es m.E. wesentlich weniger Lern- und Verhaltensgestörte, weniger verzweifelte Eltern, weniger Gewalttäter, weniger psyschich Kranke und weniger Lehrer mit "Burnout-Syndrom" und weniger Mobbing.

Viele Grüße

Erika

[Dieser Beitrag wurde am 10.06.2005 - 23:08 von Erika aktualisiert]





Signatur
--------------------------------------------------------------------------------
"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)

Ulrike
Moderatorin




Status: Offline
Registriert seit: 12.12.2004
Beiträge: 29
Nachricht senden Erstellt am 22.05.2005 - 22:41

--------------------------------------------------------------------------------


Habe meinen Post aus dem Schulrecht hierher verschoben! Er ist hier besser aufgehoben!

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch mal ein paar meiner Gedanken zu ANKe rüberschicken.
Vorweg einmal die Daten von der Internetseite
ANKe - Abteilung für neurophysiologische Kindesentwicklung-aktuell
Grafische Darstellung der Meldungen aus den verschiedenen Schulformen und nach Geschlecht der Kinder (2003)
~ 64% aus den Grundschulen
~ 15% aus den Realschulen
~ 14% aus den Gesamtschulen
~ 3% aus den Gymnasien
~ 2% aus den Hauptschulen
~1,7% aus den Kindergärten
~1,1% aus den Berufsschulen

davon waren 70% Jungen und 30% Mädchen
Von den vorgestellten Kindern zeigten:
? 1,2% autistische Züge
? 2,5% Probleme bei der Sprachentwicklung
? 3,7% Schulangst
? 6,6% ADSH
? 8,7% Dyskalkulie
? 10.8% ADS/Verdacht auf ADS
? 12,9% Verhalten
? 16,6% LSR
? 17 % Motorische Schwierigkeiten
? 19,9% Konzentrationsstörungen

Grundsätzlich begrüße ich jede Form von Förderung und Unterstützung seitens der Schulämter, besonders dann, wenn auch den Eltern Hilfestellungen angeboten werden.

Nachdenklich stimmt mich jedoch, wenn gleich 64% des ANKe-Klientels aus Grundschülern besteht. Im günstigsten Fall erkläre ich es damit, dass Förderung zum frühstmöglichen Zeitpunkt die besten Erfolgsaussichten hat. Gleichzeitig erkenne ich aber auch, dass ???nur? 1,7% Kindergartenkinder an den Maßnahmen teilnehmen. Da passt doch etwas nicht! ?? oder vielleicht doch?

Ich stelle mal zwei Thesen auf:
1.) die Erzieherinnen in den KiTas sind nicht gut genug ausgebildet um Defizite der Entwicklung zu erkennen
2.) mit dem Eintritt in die Grundschule werden nicht linear verlaufende, altersgemäße Entwicklungen, von nicht gut genug ausgebildeten GrundschullehrerInnen, als störend und deshalb behandlungsbedürftig empfunden.

29% kommen aus den Real- und Gesamtschulen, da scheint man Hoffnung zu haben, während nur noch 2% aus den Hauptschulen vorgestellt werden, vielleicht lohnt es ja für mehr Schüler nicht. (Ja, ja ich will ganz deutlich pieksen!)
Was wundert es mich da noch wirklich, dass 70% des Klientels aus Jungen besteht? Habe ich nicht selbst zu Hause bereits eine ganze Zettelsammlung aus der Grundschule, die das ???Fehlverhalten? meines Jüngsten dokumentiert und das es vorwiegend die Jungs trifft, weiß die Mehrzahl von Eltern mit Söhnen.

Über 50% der vorgestellten Kinder sind auf Grund ihres Verhaltens, motorischer Schwierigkeiten oder Konzentrationsstörungen vorstellig (gemacht) worden.

Ja klar, es ist ja auch viel effektiver motorische Defizite etc einmal in der Woche für 30-40 Minuten gezielt aufzuarbeiten, als den Asphalt von Schulhöfen zu reißen, sie in unebenes phantasievolles, erlebnisreiches und naturnahes Gelände zu verwandeln, das die natürlichen Bewegungsabläufe und den Gleichgewichtssinn trainiert.
Nein wir therapieren viel lieber in kleinen Portionen.
Manchmal ergreift mich so ein merkwürdiger Gedanke:
"Wer gesund ist, der wurde nur noch nicht richtig untersucht": scheint mir eine treffende Erklärung!
So und jetzt noch heftiger:
Wenn alles schon beim Säugling anfängt, vermutlich sogar im Mutterleib durch Beckenfehlstellungen der Frau begünstigt, sollten wir doch (wieder ?) anfangen Frauen im gebärfähigen Alter zu vermessen und sie dann erst zur Fortpflanzung freigeben, wenn die Richtwerte für "einwandfreie Geburtsvorgänge" erreicht werden!

Ok, mag jetzt sehr provokant klingen! Aber bei mir darf es durchaus natürliche Defizite geben, die sich bei vorhandenem Einfühlungsvermögen, Verständnis und dem notwendigen Maß an Gelassenheit durchaus wegentwickeln werden und mit dem spannenden Vorteil, dass dies dann eine selbst gesteuerte Entwicklung ist und nicht fremd gesteuert!

Was mich noch weiter stört, sind die fehlenden Angaben in Bezug auf die Gesamtschülerzahl des betreffenden Schulamtsbezirks. Wie hoch ist denn, daran gemessen, der Prozentsatz, dem diese Förderungen überhaupt zu Gute kommen?


Mir scheint hier ein wenig Augenwischerei betrieben zu werden. Zahlen verschönen den Blick auf die Realität.

Ich will nur nochmals darauf aufmerksam machen, dass sich auch mal ein zweiter Blick und das Freischalten der Gedankengänge lohnt!


Liebe Grüße

Ulrike







Signatur
--------------------------------------------------------------------------------
ULrike Schober-Steinemann
(Moder.)

Wenn Wissen vom Kopf in den Bauch rutscht,
wird es zur Überzeugung.
Helga Schäferling
(*1957); deutsche Sozialpädagogin


Erika
Stammposter




Status: Offline
Registriert seit: 16.12.2004
Beiträge: 242
Nachricht senden Erstellt am 23.05.2005 - 09:15

--------------------------------------------------------------------------------


--------------------------------------------------------------------------------


Hallo Ulrike,

ja, du klingst sehr provokant. Mich stört es besonders, dass du dir ein Urteil erlaubst, obwohl du kaum etwas über die Abteilung ANKe und das ganze Thema weißt. Erkundige dich doch erst einmal genau, lese die Bücher von Dorothea Beigel und andere Literatur über das Thema. Dann können wir ins Gespräch kommen. So habe ich keine Lust, mich "anpieksen" zu lassen.

Gruß Erika








Signatur
--------------------------------------------------------------------------------
"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)

Ulrike
Moderatorin




Status: Offline
Registriert seit: 12.12.2004
Beiträge: 29
Nachricht senden Erstellt am 23.05.2005 - 14:58

--------------------------------------------------------------------------------


@ Erika,

auch hier noch mal: ich habe die Statistik von ANKe interpretiert, nicht Frau Beigel!
Eine Frage noch: "Woher nimmst du die Gewissheit, dass ich kaum etwas weiß?"

Ich lerne sehr gern in Gesprächen dazu, wenn intelligente, nachvollziehbare Argumente und Erfahrungen meinen Wissenshorizont erweitern.
Gestehe mir aber selbst zu, dass ich eigene Schlussfolgerungen ziehe.

Liebe Grüße:

Ulrike





Signatur
--------------------------------------------------------------------------------
ULrike Schober-Steinemann
(Moder.)

Wenn Wissen vom Kopf in den Bauch rutscht,
wird es zur Überzeugung.
Helga Schäferling
(*1957); deutsche Sozialpädagogin


GeorgMohr
Moderator

Schulpädagogischer Berater/Gutachter





Status: Online
Registriert seit: 15.12.2004
Beiträge: 133
Nachricht senden Erstellt am 24.05.2005 - 01:13

--------------------------------------------------------------------------------


Erika,

sei vorsichtig, denn ich fühle mich zu Ulrike "in beschüzender männlicher Verpflichtung"!

..und zu Doris und Petra und ... (ich weiß die Namen gar nicht mehr alle) auch. Soll ich zu Dir auch was "fühlen"?

"Schatz", Du steht natürlich weiterhin unter mehreren Aspekten ganz vorne! Etliche bleiben Dir reserviert!


Liebe Grüße, Georg

[Dieser Beitrag wurde am 27.05.2005 - 01:13 von GeorgMohr aktualisiert]





Signatur
--------------------------------------------------------------------------------
GLÜCKLICHE KINDERGESICHTER MACHEN GLÜCKLICH !
"lehren" ist "begleiten beim Lernen"
"erziehen" ist hilfreich begleiten beim Erwachsen-Werden und ist vorrangig vor "Stoff eintrichtern"

Ulrike
Moderatorin




Status: Offline
Registriert seit: 12.12.2004
Beiträge: 29
Nachricht senden Erstellt am 24.05.2005 - 18:10

--------------------------------------------------------------------------------


Danke Georg,

du weißt doch: ich habe den genügend breiten Rücken, der darauf vorbereitet ist auch "Gegenangriffe" aufzufangen!

Obwohl......... ein verstärktes Schutzschild kann man(n)chmal auch nicht schaden!

Also mutig weiter!

Liebe, mutig pieksende Grüße:

Ulrike





Signatur
--------------------------------------------------------------------------------
ULrike Schober-Steinemann
(Moder.)

Wenn Wissen vom Kopf in den Bauch rutscht,
wird es zur Überzeugung.
Helga Schäferling
(*1957); deutsche Sozialpädagogin


Erika
Stammposter




Status: Offline
Registriert seit: 16.12.2004
Beiträge: 242
Nachricht senden Erstellt am 24.05.2005 - 22:33

--------------------------------------------------------------------------------


Hallo Ulrike und Georg,

Georg, jetzt habe ich aber Angst bekommen - grins.

Ich mag euch beide ja sehr gern und will auch keinem wehtun. Eine eigene Meinung habe ich trotzdem. Ich glaube wirklich nicht blauäugig an jeden Humbuk (schreibt man das so?), sondern informiere mich seit 4 Jahren in alle Richtungen und zwar sehr intensiv. Die Formulierung von Uli "dass sich auch mal ein zweiter Blick und das Freischalten der Gedankengänge lohnt!" fand ich schon sehr beleidigend.

Uli, deine Aussage "Wenn alles schon beim Säugling anfängt, vermutlich sogar im Mutterleib durch Beckenfehlstellungen der Frau begünstigt, sollten wir doch (wieder ?) anfangen Frauen im gebärfähigen Alter zu vermessen und sie dann erst zur Fortpflanzung freigeben, wenn die Richtwerte für "einwandfreie Geburtsvorgänge" erreicht werden!"
zeigt mir, dass du dich nicht näher mit den Auswirkungen von frühkindlichen Reflexen beschäftigt hast.

Ich vermute, dass du kein Buch von Dorothea Beigel gelesen hast. Sonst wüsstest du, dass sie wie du und ich und viele andere weiß, wie wichtig natürliche Bewegung, individuelle Förderung, Rücksichtnahme und Hilfestellung für das einzelne Kind und eine andere Art von Unterricht ist.

Trotz allem wird es so bleiben, dass einige Kinder darüber hinausgehende Unterstützung brauchen, solange nicht bereits im 1. Lebensjahr durch Gesundheitsministerien/Kinderärzte dafür gesorgt wird, dass Kinder von Geburt an gefördert werden. Es ist m.E. ein Trugschluss zu glauben, dass sich alles bei allen Kindern von alleine auswächst, wenn sie nur anders unterrichtet werden.

Ich verstehe nicht, warum sich so viele dagegen sträuben. Es ist keine "Behandlung von Kranken" in dem Sinne. Es geht um ganz spezielle Bewegungsübungen, die in der Säuglingszeit aus unterschiedlichen Gründen nicht gemacht wurden.

Warum sollen einige Kinder immer mehr Anstrengung aufbringen müssen und trotzdem weniger Erfolg haben, wenn es relativ einfache Lösungsmöglichkeiten gibt?

Wie Ihr sehe ich die dringende Notwendigkeit, dass sich in den Schulen einiges ändern muss, aber nicht das Allheilmittel darin. Einige Kinder brauchen nur anderen Unterricht und andere Lehrer, aber ich sehe trotzdem die zunehmende Anzahl von Kindern mit Entwicklungsstörungen, die sich nicht durch anderen Unterricht und andere Lehrer wegzaubern lässt.

Solange Lehrer lediglich die Eltern für unfähig halten und Eltern die Lehrer, wird sich m.E. gar nichts ändern.

Viele liebe Grüße
Erika








Signatur
--------------------------------------------------------------------------------
"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)

Erika
Stammposter




Status: Offline
Registriert seit: 16.12.2004
Beiträge: 242
Nachricht senden Erstellt am 02.06.2005 - 21:54

--------------------------------------------------------------------------------


Hallo,

der Link zur Homepage von Annegret Chucholowski mit den m.E. guten Berichten funktinoniert im Augenblick nicht mehr. Ich habe Frau Chucholowski angemailt. Sie hat zurzeit auch keine Erklärung dafür und will sich kümmern. Sobald er wieder funktioniert, melde ich mich wieder.

Gruß
Erika





Signatur
--------------------------------------------------------------------------------
"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)

Erika
Stammposter




Status: Offline
Registriert seit: 16.12.2004
Beiträge: 242
Nachricht senden Erstellt am 10.06.2005 - 22:48

--------------------------------------------------------------------------------


Hallo,

jetzt sind die 90 Seiten m.E. gute Informationen wieder verfügbar, und zwar unter

www.chucholowski.homepage.t-online.de/praxis/reflextherapie.htm

Viele Grüße
Erika






Signatur
--------------------------------------------------------------------------------
"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS) e.V. Foren-Übersicht -> Förderung allgemein Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de