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Renovierung des Klassenzimmer

 
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PinHei



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BeitragVerfasst am: 13.11.2006, 18:15    Titel: Renovierung des Klassenzimmer Antworten mit Zitat

Hallo an ALLE

Das neue Schuljahr ist ja nun schon ein paar Wochen alt und der erste Elternabend ist gelaufen.

Im Klassenraum angekommen traf mich der Blitz;
Putz bröckelt von den Wänden, Schmutz wohin man schaute und so weiter !!!!!!!!!!!!!!
Jetzt kommt es: Der Klassenlehrer fragte uns Eltern wer denn bereit sei bei der Renovierung des Klassenraumes mithelfen könnte/möchte. Es handelt sich hierbei um eine Grundrenovierung.

Wer hat ebenso solche Erfahrung jetzt oder in der Vergangenheit gemacht.
Wie ist Eure Meinung?????
P.S. Material wird wohl gestellt

VG
Heinz
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Marlene Mayer



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BeitragVerfasst am: 13.11.2006, 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo PinHei,

mit Renovierung eines KL Zimmers habe ich noch keine Erfahrungen sammeln können, jedoch an einer Grund und Teilhauptschule wurde ein Pausenhof erstellt, dieser einem Steinbruch gleicht. Sehr "vorteilhaft", gerade für kleine Kinder/Grundschule. An diesem Bau haben sich sehr viele Eltern beteiligt und haben geschuftet.

Einerseits halte ich es für eine Schande wenn Eltern nun auch noch die Klassenzimmer renovieren sollten, auf der anderen Seite müssen die Kinder dort unterrichtet werden und können selbst wohl kaum Hand anlegen.

Ich wüsste ehrlich nicht wie ich reagieren würde, wie die Lehrer an der Schule sind und überhaupt die Schule selbst. Wie die Kinder dort behandelt werden. Es müsste sich für mich lohnen, hier meine ehrenamtliche Arbeit reinzustecken, also, die Kinder müssten die Schule mögen. Am Pausenhof habe ich definitiv nicht mitgewirkt und es wundert mich noch heute wie dieser, für mich, einem Steinbruch gleichgestellten Pausenhof freigegeben werden konnte. Verletzungen werden hier aufs massivste gefördert. Das konnte ich nicht vertreten.

Machen denn die Lehrer, die Schulleitung selbst auch mit, oder galt die Frage nur den Eltern?

Lieber Gruß

Marlene
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Die entscheidenden Veränderer der Welt sind immer gegen den Strom geschwommen. Walter Jens
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Silke
vorübergehend gesperrter User


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BeitragVerfasst am: 14.11.2006, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heinz,

das gibt es bei uns an der Schule auch.
Am Elternabend der Klasse meines Sohnes wurde auch die Frage gestellt, ob die Eltern bereit wären, die Renovierung des Klassenraumes selbst zu übernehmen. Das Material wird gestellt, ein Antrag auf Renovierung muss aber trotzdem erfolgen.
Ob die Kinder den Raum im nächsten Schuljahr weiterhin benutzen dürfen, muss dann natürlich auch noch geklärt werden.
Kommt noch dazu, dass es sich bei der Schule um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt mit sehr hohen Räumen, was z. Bsp. den Deckenanstrich problematisch macht.

Ich bin ja immer noch am Überlegen, ob ich mich daran beteiligen soll, denn m. E. kann es nicht Sache von uns Eltern sein Klassenräume zu renovieren, zumal ich einem Job nachgehe, wo
Samstags-Arbeit die Regel ist, und die Renovierung wohl an einem Wochende stattfinden soll.

Viele Grüße

Silke
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Einen Menschen erziehen heißt, ihm zu sich selbst verhelfen (Peter Altenberg)
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PinHei



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Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 16.11.2006, 09:27    Titel: Renovierung Klassenzimmer; " Eltern in die Schwarzarbei Antworten mit Zitat

Hallo Marlene
Hallo Silke

Marlene:
Zitat:
Machen denn die Lehrer, die Schulleitung selbst auch mit, oder galt die Frage nur den Eltern?


Wink Eine gute Frage, bitte die nächste aber leichter ! Wink

Ich kann es dir nicht sagen Marlene, wie ich den Klassenlehrer einschätze, soweit dieses nach 90 Minuten möglich ist, könnte ich mir es vorstellen -könnte-!

Es stellen sich für mich jedoch weitere Fragen:

- besteht Unfallschutz für die Schwarzarbeiter,
- wie sieht es mit der Haftung aus wenn bei der Renovierung
oder danach Schäden auftreten



Zu deiner Aussage bezüglich dem Pausenhof stellt sich für mich die Frage, was sagt denn die zuständige Unfallversicherung dazu? Ist schon mal etwas gravierendes passiert? wurde ein solcher Vorfall entsprechend weitergemeldet?

Fragen über Fragen die mitunter auch in die Vereinsarbeit mit einbezogen werden könnten, sollten , müssten. Eine solche Konstellation bei der Schulhofgestaltung stellt für mich nicht nur das von Dir angesprochene Gefahrenpotiential dar, nein es ist indirekte Gewalt. Darüber kann man nun denken wie man will, eine Verletzung des Körpers eines Schutzbefohlenen billigend in kauf nehmen ist indirekte Gewaltanwendung. Sehe ich dieses falsch ? oder bin ich zu progressiv ?

Silke:
Zitat:
Ich bin ja immer noch am Überlegen, ob ich mich daran beteiligen soll, denn m. E. kann es nicht Sache von uns Eltern sein Klassenräume zu renovieren, zumal ich einem Job nachgehe, wo
Samstags-Arbeit die Regel ist, und die Renovierung wohl an einem Wochende stattfinden soll.


Aber, aber Silke es wird doch hinreichend über die mangelnde Mitarbeit der Eltern in Fragen der Erziehung, des Lernens, geredet jetzt hast du die Möglichkeit dich einzubringen und weigerst dich mit zu arbeiten. Wenn du Samstag beruflich gebunden bist müsstest du halt einen Tag Urlaub nehmen oder?

Du hast Recht, es kann und darf nicht sein das wir Eltern für Aufgaben hinzugezogen werden die eindeutig Aufgaben der Schule bzw. des Schulträgers sind.

Mein Sohn hat diesbezüglich schon die Frage gestellt ob ich da mit machen werde. Soweit ich es verstanden habe sollen die Schüler ebenfalls mitarbeiten.

Sei es wie es sei ich denke genauso wie du Silke.

Für mich stellt sich denoch die Frage, hat meine Weigerung eventuelle Folgen für den Junior ?

Ich werde weiter am Ball bleiben und frage mich allerdiungs ob es so etwas nicht doch weiter verbreitet ist und die betroffenen Eltern keinen Mut haben davon zu berichten. WARUM ?

Liebe Grüsse
Heinz
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Marlene Mayer



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BeitragVerfasst am: 16.11.2006, 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heinz,

auch gute Fragen!

Unfallschutz für ehrenamtliche Tätigkeiten? oder Schwarzarbeit? Aber wozu? Wenn Eltern oder wir Eltern hier Mitwirken, dann spielt es doch keine Rolle, wir können doch die Behandlungskosten auch noch selbst tragen Wink

Schäden danach? Nun dafür haften wir doch auch gerne, oder? Wink

Gehe vollkommen konform mit deiner Aussage, dass so ein gestalteter Pausenhof indirekte Gewalt darstellt. Natürlich passiert einiges, gravierendes? nun ich denke, das wird dann anders dargestellt. Kind äußert sich, Lehrer oder Aufsicht, "nee, so war das nicht." Das wird vertuscht, so meine Meinung. Eltern trauen sich doch meist nie dagegen zu sprechen, im Gegenteil, die haben doch mitgewirkt bei dem .......!

Bei einer Veranstaltung äußerte sich ein Lehrer mit den Worten: " Liebe Eltern, bitte achten Sie auf Ihre Kinder, denn die großen Steine können bedingt durch den vorausgegangenen Regen sehr rutschig sein und überhaupt sind die Bauten nicht so stabil und könnten verrutscht sein!"

An dieser Schule werden täglich in der Pause bei jedem Wetter alle Kinder aus dem Schulhaus geschickt, im Schulgebäude darf sich niemand der Schüler aufhalten. Sogar die Toiletten sind somit nicht zugänglich. Mein Sohn musste vor ca. zwei Jahren deswegen in die Hose machen, er bekam akuten Durchfall und eine Aufsicht war nicht in der Nähe! Seit dem Vorfall hat mein Sohn jeden Tag die Angst es könnte wieder sowas geschehen. Jeder Erwachsene könnte sofort sich aus der Lage befreien und sei es nur durch weggehen, aber ein Kind in der Schule hat nicht viel Möglichkeiten, muss in der Situation ausharren. Mein Sohn wurde einfach auf den Flur gestellt und man hat mich benachrichtigt, ich solle ihn abholen kommen. Der Schulleiter meinte am Telefon, warum ich mein Kind krank in die Schule schicken würde, das reichte!


Reine Sicherheit wurde mir gesagt. Aber bezieht sich wohl kaum auf den Pausenhof!

Liebe Grüße

Marlene

http://www.vs-dirlewang.de/pageID_1889027.html

Foto von der Internetseite der Schule, auf einem Foto erkennt man einen Teil des Pausenhofes.
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PinHei



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BeitragVerfasst am: 16.11.2006, 19:03    Titel: Pausenhof Antworten mit Zitat

Hallo Marlene

Ja, dass ist ein sehr hohes Risko was dort zu sehen ist.

Diese Aussage:

Zitat:
Bei einer Veranstaltung äußerte sich ein Lehrer mit den Worten: " Liebe Eltern, bitte achten Sie auf Ihre Kinder, denn die großen Steine können bedingt durch den vorausgegangenen Regen sehr rutschig sein und überhaupt sind die Bauten nicht so stabil und könnten verrutscht sein!"


spottet jeder Beschreibung. Hat diese Person Lehramt studiert?
weiß dieser überhaupt wovon er spricht?
Aufgrund der Aussage, dass die Bauten nicht sicher sind, hat gemäß der UVV die sofortige Absperrung der Anlage zu erfolgen.
Aber in Bayern scheint alles in Ordnung, es muss erst etwas gravierendes passieren - siehe Bad Reichenhal-

Ich habe meinen Sohn (13) 7.Kl Gym. hinzu geholt der , als er das Bild sah
Zitat:
ach du große sch......
sagte,
auch das Bild wo sich das Kollegium darstellt ist nicht ganz ungefährlich.

In der Schule meines Junior´s verhält es sich bezüglich der Pausen genauso. Ausnahme: der Ordnungsdienst darf im Klassenraum bleiben.

Geht ein Schüler zu Pausenbeginn dringend aufs WC , nimmt er wahscheinlich sein Pausenbrot nicht mit; Pech gehabt nächste Pause nach weiteren 90 Min. Unterricht erstmaliges Essen möglich.

Lehrkräfte daraufhin angesprochen; Antwort: muß sein Brot halt mitnehmen. Fehlte nur noch der Hinweis kann dort anfangen zu essen.
Könnte so weiter schreiben aber was soll`s

LG
Heinz
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Marlene Mayer



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BeitragVerfasst am: 17.11.2006, 07:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heinz,

ja man könnte ewig weiterschreiben! LEIDER!

Mich wundert, dass auf der "tollen Homepage" so "wenig" Fotos eingestellt sind von dem so "schön gestalteten Pausenhof"!!! Aber man liest ja dennoch einiges von SICHERHEIT!


Liebe Grüße

Marlene
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Tess



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Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 17.11.2006, 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ein umgestalteter Schulhof muss, sofern sich Spielgeräte, Kletterwand oder ähnliches darauf befindet, vom TÜV abgenommen werden. Das wundert mich, dass das geklappt hat, wenn die Steine bei Nässe glitschig werden.


lg,

Tess
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Petra Litzenburger



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Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 18.11.2006, 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

die Kosten für Renovierungsarbeiten müsste nicht die Schule zahlen, sondern der Schulträger (Stadtverband oder Gemeinde)

Das Einspannen von Eltern zu Renovierungsarbeiten von Schule und Klassenzimmern ist politisch gesteuert und auch so gewollt.
Genauso, dass Eltern als kostenlose Nachhilfelehrer agiieren müssen.

Es ist zum Teil unmenschlich wie Lehrer mit ihren Schülern in engstem, stark renovierungsbedürftigen und verschmutzten Räumen zusammengepfercht werden.
Ich wollte auch nicht so arbeiten und daher finde ich es nachvollziebar und auch legitim, wenn der Lehrer nachfragt, ob die Eltern bereit sind, bei den Renovierungsarbeiten zu helfen.

Betreffend der Versicherungsfrage müssten diese Renevoierungsarbeiten unter ehrenamtliches Engagement fallen, welches durch die Landesunfallkassen abgedeckt ist.

Die rutschigen Steine würde ich einmal von der LUK in Augenschein nehmen lassen.

Betreffend der Pausenregelung ist es an "unserem Gymnasium" so geregelt, dass die Schüler während den 5 Minuten-Pausen sowohl auf die Toilette gehen können, als auch Essen und Trinken dürfen. In den großen Pausen müssen sich die Schüler der unteren Klassenstufen aufgrund der Aufsichtspflicht auf dem Schulhof oder in der großen Vorhalle aufhalten.

Das Pausenbrot mit zur Toilette mitnehmen zu müssen finde ich sehr entwürdigend. Dagegen würde ich mich mit allen Mittel zur Wehr setzen!

Liebe Grüsse

Petra Litzenburger
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Beiträge: 60
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 20.11.2006, 16:17    Titel: Renovierung Klassenraum Antworten mit Zitat

Hallo Petra

Zitat:
die Kosten für Renovierungsarbeiten müsste nicht die Schule zahlen, sondern der Schulträger (Stadtverband oder Gemeinde)

war/ist schlecht formuliert, Du hast Recht. Ich meinte aber damit, dass die Schule bezüglich der Zustände innerhalb der Klassenräume verantwortlich zeichnet. Mir ist keine Schule bekannt, die keinen Hausmeisterdienst unterhält. Somit muß es erst garnicht zu solch unhaltbaren Zuständen kommen.

Wink Einspruch Euer Ehren Laughing

Zitat:
Betreffend der Versicherungsfrage müssten diese Renevoierungsarbeiten unter ehrenamtliches Engagement fallen, welches durch die Landesunfallkassen abgedeckt ist.


Ich denke nicht das hier die Landesunfallkassen bzw. gesetzliche Unfallversicherung des Landes bei eigenem Schaden oder Folgeschäden aufkommt.

Rolling Eyes Wenn wir dann in ferner Zukunft unser Vereinshaus bauen, dann machen wir das natürlich ehrenamtlich. Dabei sind wir aber dann über den Verein abgesichert. Wink

Bei einer Schule bedarf es mitunter einer Genehmigung durch den Schulträger, ob Eltern solche Arbeiten ausführen dürfen. Diesen Factor hatte ich bisher ausser acht gelassen. Werde versuchen über/durch den Schuldezerneten eine Antwort zu erhalten.

Zitat:
Das Einspannen von Eltern zu Renovierungsarbeiten von Schule und Klassenzimmern ist politisch gesteuert und auch so gewollt.


Ob es nun politisch so gewollt ist oder nicht, ist mir gerade vollkommen egal. Ich zahle Steuern und soll dann auch noch mithelfen durch meine Arbeit Gelder zu sparen, die an anderer Stelle zum Fenster hinaus geworfen werden. Der nächste Schritt wäre dann, wie schon in der Region geschehen, dass notwendige Bauarbeiten an öffentlichen Strassen und Plätzen ja auch im Ehrenamt erledigt werden könnten. Hatten wir in der Vergangenheit schon einmal oder?

Nein, nehmen wir die Politiker beim Wort, zur Bildung gehören neben der Lehrerausbildung auch die Klassenräume. Es ist unbestritten, dass eine angenehme Lernatmosphäre zu entsprechendem Erfolg führt.


Zitat:
Die rutschigen Steine würde ich einmal von der LUK in Augenschein nehmen lassen.


Gibt es an den Schulen denn keinen Sicherheitsbeauftragten, kann ich mir nur schwer vorstellen aber , " nichts ist unmöglich "

Tess hat Recht, eine Abnahme der Spielgeräte und sonstiger Gegenstände ist Pflicht.

Also machen wir weiter wie bisher oder versuchen wir etwas zu verändern. Nur, so lautet dann die Frage:
Wo fangen wir an

Liebe Grüsse
Heinz
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Thomas Logemann



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Bundesland: Berlin

BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Heinz,

in Berlin hatten wir vor einigen Jahren mal folgenden Fall: Ein Rentnet ärgert sich über ein ca 40 Zentimeter tiefes Schlagloch direkt vor seiner Garageneinfahrt (aber auf öffentlichem Strassenland). Der Bezirk Pankow hat kein Geld, um das Loch zu schliessen; verlangt stattdessen von dem Mann, er solle halt nicht mehr in seine Garage fahren.... Der Rentner war "vom Fach", besorgte sich Baumaterial und verfüllte das Loch kurzerhand - fachmännisch, wie das Strassen und Tiefbauamt bestätigte... Trotzdem erhielt der Mann einen Bussgeldbescheid, wegen "gefährlichem Eingriff in den Strassenverkehr" (!!!) und musste den "Ursprungszustand" wieder herstellen... Mittlerweile liegt die Angelegenheit beim Kammergericht des Landes Berlin; das Oberverwaltungsgericht in Leipzig wird sicher auch noch eingeschaltet werden; letztlich sicher auch das BVerfG und ggf. der EuGh in Brüssel.... Die Posse hat den Bezirk Pankow bisher mehr gekostet, als eine komplett neue Strasse zu bauen.....

Merke: Die Herrschaften cer Verwaltungsbehörden legen den Bereich der "tätigen Mithilfe" frei nach eigenem Dutdünken aus; weder Rechtsverpflichtungen, noch Rechtssicherheir bestehen hier...
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Nichts auf der Welt wird geschehen, wenn wir träge darauf warten, das Gott alleine sich darum kümmert -Martin Luther King-
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