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Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 18.11.2006, 10:21    Titel: PISA Antworten mit Zitat

Artikel der AZ Ausgabe vom 18.11.06

In Mathe nichts dazugelernt

Pisa-Studie: Schüler in der Mittelstufe haben Probleme

Berlin (ddp).

Schüler der Mittelstufe in Deutschland haben offenbar größere Schwierigkeiten in Mathematik und Naturwissenschaften. Das besagt eine am Freitag von der Kultusministerkonferenz (KMK) vorgelegte Folgestudie des OECD-Bildungsberichts Pisa.

Demnach verbesserte nur etwa die Hälfte der Schüler in 10. Klassen innerhalb eines Jahres ihre Leistungen. Das Wissensniveau der anderen Schüler stagnierte oder fiel gar zurück. Ein Sprecher des Bildungsministeriums nannte die Ergebnisse Besorgnis erregend. KMK-Präsidentin Ute Erdsiek-Rave (SPD) verlangte, Schüler künftig individueller zu fördern.

Bei der Ergänzungsstudie mit dem Namen Pisa-I-Plus wurden 2004 insgesamt 6000 Schüler aus 10. Klassen getestet, die bereits ein Jahr zuvor an der Pisa-Hauptstudie teilgenommen hatten. Nur 60 Prozent von ihnen verbesserten sich in Mathe innerhalb eines Jahres. Siehe Politik


Mathe-Unterricht schuld an Pisa-Ergebnis

Deutsche Schüler schneiden bei Sonderstudie wieder schlecht ab - Viele lernen in der 10. Klasse nichts mehr dazu

Berlin (dpa).

Erschreckend viele Schüler lernen in der 10. Klasse in Mathematik und Naturwissenschaften nichts hinzu - verantwortlich sind schlechter Unterricht und die Fachlehrer. Als Konsequenz müsse die Lehrerbildung sowie die Unterrichtsqualität dringend verbessert werden, sagten Vertreter der Kultusministerkonferenz (KMK) bei der Vorstellung einer deutschen Pisa-Nachfolgestudie am Freitag in Berlin. Danach lernen etwa 40 Prozent der Schüler in der 10. Klasse im Mathe-Unterricht nichts hinzu, in den Naturkundefächern machen mehr als die Hälfte der Jugendlichen keine Fortschritte.

Die Bundesregierung stufte die jetzt aufgezeigten Mängel in den Schulen als Besorgnis erregend ein. Auch die Studie spricht von einem dramatischen Ergebnis mit Handlungsbedarf. Das Problem sei, dass eine relativ große Schülergruppe in ihren Leistungen stagniere oder sogar absinke, betonte der Leiter des deutschen Pisa-Konsortiums, Prof. Manfred Prenzel. Andere Staaten machten einen besseren Unterricht, sagte er zum miserablen Abschneiden Deutschlands im internationalen Pisa-Vergleich.

Die individuelle Förderung aller Schüler müsse verbessert und ein längeres gemeinsames Lernen ermöglicht werden, sagte Wolfgang Meyer-Hesemann für die SPD-regierten Bundesländer. Eine Überprüfung der Stundentafeln und Lehrpläne sei erforderlich, sagte Josef Erhard für die unionsregierten Länder. Die beiden Amtschefs aus den Kultusministerien von Schleswig-Holstein und Bayern äußerten sich enttäuscht und ratlos darüber, dass trotz jahrelanger Reformbemühungen in Mathematik nach der Timss-Studie 1997 rund 80 Prozent der Lehrer die Debatten unbekannt seien. Das ist nicht sehr schmeichelhaft für den Berufsstand, sagte Meyer-Hesemann.

Für die deutsche Sonderstudie wurden 4353 Schüler in 194 Klassen verschiedener Schulformen - ohne die Hauptschule - am Ende des 10. Schuljahres erneut in Mathematik und Naturwissenschaften getestet, die schon als Klassenverband am Ende der 9. Klasse an Pisa 2003 teilgenommen hatten. Die Zusatz-Studie sollte über die Lernzuwächse der 15-Jährigen in einem Schuljahr sowie Bedingungen fürs Lernen informieren. Daher wurden auch Eltern und Lehrer befragt.

Der Studie zufolge konnten zwar rund 60 Prozent der Schüler in Mathematik ihre Leistungen deutlich verbessern. Dies betrifft sowohl die vom Lehrplan geforderten Kompetenzen als auch die mathematische Grundbildung. Zugleich brachte der Mathe-Unterricht 11 Prozent der getesteten ganzen Klassen aber praktisch nichts. In Biologie, Chemie und Physik konnten nur 44 Prozent der Schüler ihre Kompetenzen steigern. Bei fast einem Fünftel (19 Prozent) fallen die Ergebnisse sogar deutlich schlechter aus als ein Jahr zuvor. Insgesamt haben sowohl gute als auch schlechtere Schüler ihre Leistungen verbessern können; in beiden Gruppen gab es aber auch Absacker. Hauptschüler sowie Sitzenbleiber und damit leistungsschwächere Schüler wurden nicht in die Studie einbezogen.
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Doris Carnap
Moderatorin


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Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 24.11.2006, 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nichts dazugelernt?
Dossier zu PISA-I-plus: Untersuchungen zur Kompetenzentwicklung

Der Sprecher des PISA-Konsortiums Deutschland, Prof. Dr. Manfred Prenzel vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel, hat am 17. November die Ergebnisse der PISA-I-plus genannten Längsschnittuntersuchung vorgestellt. Die Studie zu PISA 2003 untersucht, wie sich die mathematisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im Verlauf eines Schuljahres entwickeln.
Folgende Zusammenstellung gibt einen Überblick über die Reaktionen auf diese Studie.

Dokumente
Pressemitteilungen und Stellungnahmen
Stellungnahmen der BUndestagsfraktionen
Pressebeiträge


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