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dienstaufsichtsbeschwerde, aber wie?

 
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mautzenkautz



Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 01:12    Titel: dienstaufsichtsbeschwerde, aber wie? Antworten mit Zitat

Hallo liebe Leut,

ich habe wieder mal eine schlaflose Nacht, weil mich der Ärger nicht zur Ruhe kommen läßt und suche nach Lösungen.

In einem anderen thread hab ich schon geschildert, daß mein Kind von seiner Lehrerin schikaniert und dadurch von den Mitschülern auch drastisch ausgegrenzt und drangsaliert wird. Nach einem üblen Sommer, einem Gespräch beim Rektor und einer deutlichen Verbesserung der Situation sind wir nun wieder auf Talfahrt - aber wie!!!! Ich habe täglich ein bitterlich weinendes Kind hier, das überhaupt kein Selbstvertrauen mehr hat und schon so weit ist, daß es alles zugibt, was diese kleinen Mistkäfer in der Klasse bei der Lehrerin petzen, denn die glaubt ihm ja sowieso nicht.

Uns übrigens auch nicht! Wir sollten eine Bescheinigung bringen, daß wir zu einer Therapiegruppe gehen, damit auch bewiesen ist, daß wir da hingehen! Dauernd wirft die Frau dem Kind vor, daß es zu Hause lügt und ich habe die Nase einfach gehörig voll!

Andere Mütter und auch Kinder haben mir die Aussagen meines Kindes bestätigt und es hat sich auch bei den FAchleuten rausgestellt, daß es sehr stark verunsichert und ohne jegliches Selbstvertrauen ist. Anstatt ihn zu stärken, haut die Lehrkraft eigentlich täglich nur noch weiter drauf und ich habe ehrlich gesagt Angst, daß mir der Kleine jetzt irgendwann mal nicht mehr von der Schule heimkommt!!!!!

Von der Schule runter kriege ich ihn übrigens nicht, wir stehen überall auf Wartelisten und auf die Schnelle geht nichts. Außerdem ist das Kind in einem Zustand, in dem wir das Problem ganz einfach mitnehmen, ich muß ihn erst wieder aufbauen, vorher bringt das sicher nichts.

Bisher habe ich mich immer bemüht, dem Ratschlag zu folgen, eine Lehrkraft nicht böse anzugehen, denn das bringt nur mehr Probleme, aber meine sachlichen und konstruktiven Gespräche haben doch eigentlich ncihts gebracht.

Erzählt doch mal, hat jemand von euch Erfahrung mit der anderen Tour! Hat hier schon mal jemand einer Lehrkraft tüchtig den Kopf gewaschen, vielleicht auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde angedroht oder durchgezogen? Was braucht man dazu, wie geht das?

LG
mautzenkautz
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Momo86
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Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 265

BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Dienstaufsichtsbeschwerden sind : formlos, fristlos - und leider meist fruchtlos...

Aber: Je mehr du beweisen kannst durch schrftl. Zeugenaussagen Dritter z.B. um so unangenehmer wird es für den Betreffenden.

In euren Fall also:

Hiermit stelle ich Dienstaufsichtbeschwerde gg. .... wegen fortgesetzten unpädagogischen Verhaltens gg. meinen Sohn x.

Herr/Frau ... bezichtigt mein Kind ständig vor Klassenkameraden der Lüge, was bei meinem Kind inzwischen zu großen Ängsten und einem Ohnmachtsgefühl "Mir glaubt ja sowieso keiner!" geführt hat.
Das Vertrauensverhältnis zu seiner Lehrerin ist mehr als gestört, eigentlich: zerstört.

Die Tatsache, dass x von seiner L. ständig der Lüge bezichtigt wird, nutzen x' s Klassenkameraden aus, x ständig für angeblich von x begangene Taten bei seiner L. anzuschwärzen, mit denen mein Sohn aber nichts zu tun hat.

Wiederholt habe ich das konstruktive Gespräch mit L. und Schulleitung gesucht - nach kurzer Besserung der Lage ist es jetzt schlimmer als je zuvor. Mein Kind kommt tgl. weinend heim.

Die von ihm gemachten Angaben bzgl. des Mobbings werden von anderen Eltern und Kindern bestätigt (Aussagen anbei). Ebenso übersende ich Ihnen die gutachterliche Stellungnahme der Praxis xy.

Ich sehe mich jetzt gezwungen, wegen der verzweifelten, psych. Situation meines Kindes, X krank schreiben zu lassen, bis eine einvernehmliche Lösung von Ihnen als Dienstaufsicht herbeigeführt werden kann.

M.E. kommt hier nur noch ein unverzüglicher Schulwechsel in Frage, da das V ertrauensverhältnis zwischen L. und x unwiderbringlich durch Frau y zerstört wurde.
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mautzenkautz



Anmeldedatum: 01.08.2006
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Danke!!!!! Das kann ich so unverändert übernehmen. Problem sind nur noch die Zeugenaussagen, die habe ich zwar haufenweise, aber ob man sie mir unterschreibt, das wird sich jetzt zeigen. Die haben natürlich alle Angst, daß sie dann die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und sind insgeheim alle froh, daß es meinen Sohn als "Prellbock" gibt. Aber ich werds probieren, denn so kann es ja auch nicht weitergehen. Zwischen den Feiertagen in entspannter Atmosphäre unterschreibt sich's ja vielleicht leichter.....

Nochmals vielen Dank!
LG
mautzenkautz
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