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Kopie: Durchführungsbestimmungen

 
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Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 23.01.2006, 22:37    Titel: Kopie: Durchführungsbestimmungen Antworten mit Zitat

Ersteller:



Chaosmom
Erstellt am 13.12.2005 - 22:08




Laut einer Fachkonferenz Deutsch kann der neue niedersächsische Erlaß vorlaüfig nicht umgesetzt werden, da noch keine Durchführungsbestimmungen vorlägen.

Meine Frage: Was genau ist das?
Ist es zulässig so zu agieren und wo bekommt man eine Ausführung solch einer Bestimmung?


PetraLitzenburger
Administratorin




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Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 141
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Erstellt am 13.12.2005 - 22:33




Liebe Chaosmom,

diese Frage kann nach meinen Erfahrungen die Landeselternvertretung Ihres Bundeslandes beantworten.

Die Adresse finden Sie hier unter dem Link "Landeselternräte" (ganz unten)

http://www.bundeselternrat.de

Wenden Sie sich dort an die Geschäftsstelle.

Liebe Grüsse

Petra Litzenburger


Edit: Zuständig für Niedersachsen ist:

Niedersachsen
Landeselternrat Niedersachsen (Hans-Jürgen Vogel)
Königstr. 19
30175 Hannover
T: 0511 315983/-28 F: 0511 344607
poststelle@ler.niedersachsen.de
www.landeselternrat.niedersachsen.de

Anschrift Geschäftsstelle:

Landeselternrat Niedersachsen
Geschäftsstelle: Königstraße 19
30175 Hannnover
Tel. (0511) 31 59 83

[Dieser Beitrag wurde am 13.12.2005 - 22:40 von PetraLitzenburger aktualisiert]




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Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Berthold Brecht

DorisCarnap
Moderatorin

Schullaufbahnberaterin





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Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 196
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Erstellt am 14.12.2005 - 10:30




Hallo Chaosmom,

es ist wiklich erschreckend wie hilflos viele Lehrer sind, wenn es um eine pädagogisch angemessene Entscheidung geht! Durchführungsbestimmungen, Handreichungen und Richtlinien sollen ahnungslosen Lehrern eine Hilfestellung geben, wie sie mit dem jeweiligen Gesetzestext umgehen müssen! Zu klären ist, ob es überhaupt eine Handreichung dazu geben wird. Das erfährt man auch beim zuständigen Schulamt. Und wenn möglich auch gleich mal mit dem Kultusministerium telefonieren und davon erzählen. Ansonsten wird der Erlaß im Forum des niedersächsischen Landesverbandes Legasthenie ausführlich behandelt.

http://www.legasthenie-verband.de/

Ich habe gerade einen Telefonaktion in ähnlicher Angelegenheit hinter mir. In Hessen gibt es ja erst den Entwurf der neuen Verordnung. In vorrauseilendem Gehorsam (man ist immer besonders schnell, wenn es zum Nachteil der Schüler ist!) wurde in unserer Schule beschlossen, die neue Verordnung lasse keinerlei Notenschutz mehr zu. Nur noch (15 min) mehr Zeit bei den Arbeiten, wird den Kindern zugestanden. Ansonsten wird ein Fehlerquotient für den Notenabzug angewendet, der für die Oberstufe gültig ist. Manche Lehrer verschärfen den Notenabzug sogar noch, weil sie davon ausgehen, dass Schüler dann besser lernen . Und das bei Schülern, die noch im Lernprozess sind! Die sprachlichen Fächer sind in der Überzahl- Deutsch, Englisch, Französisch- und diese Noten können nur duch die Mathenote ausgeglichen werden!

In der Ausgabe 3 der Zeitschrift des Bundesverbandes Legasthenie, berichtete ein junger Mann, wie erstaunt er war, dass ihm als Student der Uni München problemlos als Legastheniker ein Nachteilausgleich gewährt wurde und beshreibt auch wie es ihm in England erging.
Fabian Joas schrieb

"Mit dem Legastheniegutachten in der Tasche machte ich mich auf den Weg zur Behindertenbeauftragten der Uni, um einen Nachteilsausgleich zu erbitten.Mit dem Bewußtsein der enormen Widerstände, die mir die Lehrerschaft für derartige Bitten immer entgegen brachte, machte ich mir wenig Hoffnung, dass auf einer so großen und unpersönlichen Uni wie München ein solcher Antrag Erfolg haben würde. Ich stellte mich auf lange Verhandlungen und faule Kompromisse ein. Zu meiner Überraschung hatte ich mich jedoch vollends getäuscht. Ohne Probleme akzeptierte die behrindertenbeauftragte meine Gutachten, billigte mir 20% mehr Zeit und eine Nicht-Bewertung der Rechtschreibung zu."


Der Autor geht dann für ein Jahr zum Studium nach England, auch dort versucht er sein Glück und bittet um Nachteilsausgleich.
Fabian Joas schrieb

"Bei der Suche nach einem Anspruchspartner stellt ich erstaunt fest, dass es bei der Uni eine extra Internetseite nur für Legastheniker gab und eine spezielle Legastheniebeauftragte, die sich um die Belange der Betroffenen kümmerte. Bei dem Treffen mit der Beauftragten fragte ich, ob es möglich wäre für die kommenden Prüfungen den einen Nacheilsausgleich zu bekommen.

Nun passierte jedoch etwas, was man sich als kampferprobter deutscher Legastheniker, der es gewohnt ist um jedes Prozent Zeitverlängerung zu feilschen, nur schwer erklären kann. DieDame fragte, ob das alles sei was ich benötige.Als ich sie nur verduzt anschaute, überhäufte sie mich mit Möglichkeiten, meine Schwäche zu kompensieren. Unter anderem bot sie mir an, ein auhamnegerät zur Verfügung zu stellen, um die Vorlesungen mitzuschneiden. Oder mündliche statt schriftliche Prüfungen, falls ich Probleme haben sollte, meine Gedanken schriftlich wiederzugeben. Des Weiteren machte sie mich auf spezielle "Legastheniker- Tutoren" an der Uni aufmerksam und versprach mir, sich mit allen meinen Dozenten wegen ,einer schwäche in Verbindung zunsetzen.

Als ich ihr meine Erstaunen erläuterte und ihr die Situation in Deutschlands Schulen beschrieb, war sie ihrerseits verwundert und ungläubig. Vor allen konnte ich ihr kein schlüssiges Argument liefern, dass die deutsche Methode rechtfertigt, Legastheniker den gleichen Bedingungen auszusetzen wie Nicht-Legastheniker. In ihren Augen sei die Förderung zum Vorteil aller.Nach ihrer Argumentation sei es unsinnig, fähige Schüler und Studenten auszusortieren, nur weil sie Schwächen im Lesen und Schreiben hätten.

Die häufig schiefen Karrieren, die gescheiterte Legastheniker einschlagen, seien Grund genug den Betroffenen einen Nachteilsausgleich zu gewähren und ihnen zu einem Abschluss zu verhelfen, den den Fähigkeiten der Betroffenen entspricht. In der Regel habe nach ein paar jahren an der uNi jeder Legastheniker Techniken entwichkelt, um seine SChwäche so weit zu kompernsieren, dass sie bei der Jobsuche kein Hindernis merh darstellen. Diese Haltung erschien mir absolut schlüssig und ich frage mich einmal mehr, wieso man in Deutschland immer so sehr für seine Rechte kämpfen muss, wenn sie doch niemanden schaden.

Die Tarsache, dass englische Schilen und Universitäten weltweit den besten Ruf genießen, nimmt zumindest den Leuten den Wind aus den Segeln, die um einen Verlust des Ansehens der Unis und Schulen fürchten, wenn derartige Maßnahmen eingeführt würden...

Eine Ablehnung des Nachteilsausgleichs sollte man auf keinen Fall gleich hinnehmen. wie häufig bei derartigen Sachverhalten wird der Antrag zunächst abgelehnt, in der Hoffnung der Antragssteller meldet sich nicht wieder und vwerursacht somit keine Arbeit. Deswegen, bei einer Ablehnung grundsätzlich nach Gründen , Rechtsgrundlage und Vorgesetzten fragen. Es ist erstaunlich , wie schnell sich dann auf einmal alles ins Gegenteil wenden kann."


Wenn unserer legasthenen Kinder so behandelt würden, ginge es Schülern und Eltern besser. Dass dieser Umgang auch in deutschen Schulen 'normal' wird, sollte unser unser Ziel und unsere Forderung sein!

Bis wir so weit sind, müssen wir das Beste aus der Situation machen. Meine Empfehlung, möglichst alle Nachfragen und Forderungen schriflich stellen, bei einer Ablehnung unbedingt noch mal schriftlich um eine Begründung bitten.


Doris




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GeorgMohr
Moderator

Schulpädagogischer Berater/Gutachter





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Erstellt am 14.12.2005 - 19:33





Doris Carnap schrieb

es ist wirklich erschreckend wie hilflos viele Lehrer sind, wenn es um eine pädagogisch angemessene Entscheidung geht!




Liebe Doris,

da Du ja meine Beiträge nicht unterschreiben willst (kleine Retoukutsche auf Deine Bemerkung hier im Forum vor wenigen Tagen), poste ich diesen Beitrag auch ohne Abstimmung vorher mit Dir. Ich weiß ja, dass Dir mein sprachlicher klarer harter Ausdruck zu hart ist.

Dein Freund Georg


@ alle

Doris weiß, dass ich mir seit Jahren mit aller Ernsthaftigkeit den Kopf darüber zerbreche, warum Lehrer so handeln. Wir haben viel gemeinsam darüber nachgedacht.

Ich kann das Verhalten der Lehrer wirklich nicht "hilflos" nennen. Nur ganz andere Ausdrücke beschreiben nach meiner festen Überzeugung und (heute sind es auf den Tag 39 Jahre)Erfahrung in der Schule als Lehrer und außerhalb der Schule mit ihr als schulpädagogischer Berater und Gutachter. Ihr wisst, ich stehe für ein offenes und klares Wort - spätestens, wenn alle netten Bemühungen nichts gebracht haben. An der Uni bin ich von Profexssoren mit meiner Art als Vorbild hingestellt worden - an der Schule wollte man mich am liebsten steinigen, weil ich nicht angemessen kroch oder einfach "das Maul hielt".


Gewiss nicht alle, aber die weit überwiegende Mehrheit der Lehrer ist nicht "hilflos" sondern "unwillig" bis "bösartig"!


1. Ich muss bei Lehrern zunächst davon ausgehen, dass sie das Abitur ("die Reifeprüfung" bestanden haben und auch das akademische Hochschulexamen.

Deswegen gehe ich davon aus, dass sie lesen können, Texte verstehen und nach allen Möglichkeiten interpretieren können.

Wenn dann aber viele Lehrerinnen und Lehrer zum Beispiel eine "Heike" = Meike Bär in Frankfurt an der Leipnitzschuleim es im Lehrerforum ausdrücklich ablehnen, die speziell für die Lehrer geschriebene Dienstordnung zu lesen, dann ist das nicht mehr "hilflos" zu nennen, sondern eindeutig "bösartig" und ganze bewußt ihre Pflicht vorsätzlich verletzend.

Wenn gerade in Hessen die Lehrer "sich mit der Anerkennung der Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten" beschwichtigend genannt "schwer tun", dann ist das unglaublich für studierte Leute, die auch noch bewußt den Lehrerberuf gewählt haben.

Hier einige Zitate aus den beiden gültigen Texten:

I. Verordnung über die Leistungsfeststellung und die Leistungsbewertung bei Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben vom 22. Oktober 1985

§ 4
Die Zeugnisnoten im Fach Deutsch und in den Fremdsprachen enthalten keine Bewertung von Leistungen im Lesen und/oder Rechtschreiben. Eine entsprechende verbale Aussage erfolgt im Zeugnis unter "Bemerkungen".

II. Richtlinien zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben vom 15. Dezember 1995

1. Lesen- und Schreibenlernen in der Schule

Eine Hauptaufgabe der Schule - insbesondere der Grundschule - ist es, allen Schülerinnen und Schülern das Lesen und Schreiben zu vermitteln. Der Unterricht muss dabei so angelegt sein, dass möglichst keine Schülerin und kein Schüler gegenüber diesen Grundanforderungen versagt.

2. Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten

2.1 Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten sind als Sammelbegriff für erhebliche und langandauernde Auffälligkeiten beim Erlernen der Schriftsprache (Lesen, Schreiben, Rechtschreiben) oder späterhin bei ihrem Gebrauch zu verstehen. Solche Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten können bereits im Anfangsunterricht auftreten und sich in allen Schulleistungsbereichen auf allen Schulstufen auswirken. Sie können durch besondere individuelle Lernvoraussetzungen und durch soziale und erzieherische Einflüsse innerhalb und außerhalb der Schule ausgelöst und verfestigt werden.

2.2 Misserfolge und Schwierigkeiten beim Erlernen der grundlegenden Fertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechtschreiben haben gravierende Beeinträchtigungen nicht nur des gesamten schulischen Lernens, sondern auch der Persönlichkeitsentwicklung zur Folge:

- durch Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls bis zu Verhaltensauffälligkeiten und körperlichen Störungen,

- in sozialer Hinsicht durch den Verlust von Ansehen und Zuwendung,

- im Unterricht durch Leistungsrückgang bis zum völligen Schulversagen,

- im häuslichen Bereich durch Belastungen der Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern,

- im späteren beruflichen Rahmen durch verminderte Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten.

In Extremfällen können diese Störungen zu einer übergreifenden Entwicklungsbehinderung im Sinne des § 39 des Bundessozialhilfegesetzes führen.

4. Zuständigkeiten
4.1 Die/der Klassenlehrer/in oder die/der Fachlehrer/in für Deutsch ist in der Grundstufe für die Feststellung besonderer Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten verantwortlich.
(Nicht die so oft behauptete Klassenkonferenz)

4.8 Mittelstufe)Für die Erfassung solcher Schülerinnen und Schüler sind die Deutsch- und/oder Fremdsprachenlehrer/innen verantwortlich.

5. Fördermaßnahmen
5.1 Im Rahmen der der Schule zugewiesenen Lehrerstunden muss vom ersten Schuljahr an die Möglichkeit geschaffen werden, wirksam zu helfen.

5.4 Durch Ermutigung und Positivbewertung kleinster Lernfortschritte kann negativen Persönlichkeitsveränderungen und umfassenden Lernbehinderungen vorgebeugt werden. Lob und Ermutigung, sofortige Erfolgsrückmeldung und positive Verstärkung aller richtigen Lösungen sind wichtige Prinzipien dieser Arbeit. Die Inhalte der Förderarbeit bedürfen der ständigen Überprüfung. Sie werden in den Veranstaltungen der Lehrerfortbildung vermittelt.
(Teilnahme an Lehrerfortbildung fast überhaupt niemand!)

7. Lehrerfortbildung
7.1 Die fundamentale Bedeutung, die der Anfangsunterricht im Bereich der Schriftsprache für die gesamte weitere Entwicklung des Kindes hat, erfordert für alle Lehrerinnen und Lehrer in der Grundstufe

- die sorgfältige Vorbereitung der Lehrerinnen und Lehrer, die ein erstes Schuljahr übernehmen,

- den regelmäßigen Erfahrungsaustausch während der gesamten Dauer des Erstlese- und Erstschreibprozesses in Jahrgangs- und Gesamtkonferenzen,

- Kenntnis und Verständnis der Problematik von Schülerinnen und Schülern mit Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten (u. a. legasthenen Störungen).

Sowohl die Konferenzarbeit als auch die systematische Auseinandersetzung mit der Gesamtproblematik sollen durch Veranstaltungen der regionalen zentralen Lehrerfortbildung unterstützt werden.

7.2 Auch für die Deutschlehrerinnen und -lehrer der Mittelstufe Frau Heike Bär, Frau Vieth wolkenstein und all die anderen !ist die Teilnahme an Veranstaltungen in der Lehrerfortbildung über Methoden des Schriftspracherwerbs und die Problematik von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten empfehlenswert.

7.3 Diese Maßnahmen sollen Lehrerinnen und Lehrer dazu befähigen, den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich zu beobachten,
Schwierigkeiten möglichst im Stadium des Entstehens zu erkennen und frühzeitig Fördermaßnahmen einzuleiten.


Warum weigert sich Heike = Meike Bär, dies zu lesen und umzusetzen?

Ich konnte fast all das aus meinem pädagogischen Engagement tun, ohne von der Existenz dieser Vorschriften mit so vielen Hinweisen auf die Problematik zu wissen.
Diese Texte haben mein Wissen erweitert und mich vor allem gegen die Angriffe der Kollegen geschützt.

Wer auch nur einen Funken pädagogischen Engagements in sich hat und spätestens, wenn sie/er diese Texte
gelesen und eine Nacht "unters Kopfkissen gelegt hat", kann nicht mehr im Unklaren sein und "sich schwertun"!

Wer dann noch entgegen diesen Vorschriften handelt, ist böswillig und fehlergeil und gehört sofort aus dem Schuldienst entfernt spätestens nach nur einer schriftlichen Ermahnung.

Und die vielen Vorgesetzten bis hin zur Ministerialberamtin Oertel und dem Ministerialjuristen Achilles gehören nach einer Ermahnung sofort aus dem Dienst entfernt wie die Frau Ministerin Wollff selbst.

Ich habe erst kürzlich geschrieben "Der Fisch stinkt am Kopf zuerst."


2. Sie sind alle zu dumm, um das Obige zu verstehen.

Dann gehörten ihnen das Abitur und alle Examina aberkannt und sie sind wegen Unfähigkeit sofort aus dem Dienst zu entfernen.

"Dummheit" als Grund nehme ich weniger an, vielmehr "Böswilligkeit" und damit "charkterliche Schlechtigkeit", die sie ihren Machttrieb rücksichtslos an den Schwächsten, den Kindern und von ihnen Abhängigen austoben lässt in Form von "Fehlergeilheit" und "Herunternoten".


Liebe Grüße an alle, die sich meiner Empörung anschließen können.

Voller Verachtung für all die anderen Uneinsichtigen!

GEORG MOHR




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Elisa





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Beiträge: 21
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Erstellt am 14.12.2005 - 21:52




Hallo Herr Mohr,

meinen Sie diese Heike aus dem Lehrerforum?

-Foto wurde auf Wunsch der Moderatoren entfernt-


Mit diesen Interessen: Kino, Lesen, Kampfsport,
Radfahren, im Cafe sitzen,
nach England fahren und Fish'n'Chips essen,
reden, und vor allem Lachen!

Na ein Lachen kann ich auf diesem Bild nicht erkennen!

Wie haben Sie dass nur so fix herausgefunden?

Sie sind schon ein erstaunlicher Mensch.

Es grüsst

die Elisa

[Dieser Beitrag wurde am 18.12.2005 - 17:33 von Elisa aktualisiert]


Erika
Stammposter




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Registriert seit: 16.12.2004
Beiträge: 256
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Erstellt am 14.12.2005 - 22:06




Hallo Georg,

deine Wut kann ich gut nachvollziehen. Ich weiß, dass viele Kinder mit Lese-/Rechtschreibproblemen oder auch anderen Lern- und/oder Verhaltensstörungen in den Schulen und auch zu Hause bei den Eltern die Hölle auf Erden erleben. Vielen wird die gesamte Zukunft verbaut. Sie leiden ohne Ende - einige werden psychisch krank, andere Gewalttäter. Heute las ich in der Zeitung, dass bereits 13-jährige Gewalttäter weggesperrt werden sollen. Bestrafung ist leider nicht nur bei vielen Lehrern angesagt, sondern scheinbar ein gesellschaftliches Problem. Kaum jemand interessiert sich für die Hintergründe, die Ursachen, die Gefühle. Gibt es eigentlich noch Menschen, die so etwas wie Einfühlungsvermögen haben? Manchmal denke ich, in einer falschen Welt zu leben.

Viele Grüße
Erika

Viele Grüße
Erika




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"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)

DorisCarnap
Moderatorin

Schullaufbahnberaterin





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Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 196
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Erstellt am 14.12.2005 - 22:15




Lieber Georg,

es geht um einen einzigen Beitrag, für den ich nicht mitverantwortlich gemacht werden möchte!

Ansonsten habe ich immer großes Interesse an deiner Meinung, deiner sprachlich klarer Ausdruch gefällt mir ausgesprochen gut, solange du dabei nicht andere Menschen beleidigst.

Warum weigern sich Lehrer alles umzusetzen? Sie verstehen sich als Selektionsbeamte - ein passender Begriff, den Enja im LV benutzt hat - und bis jetzt hat ihnen anscheinend niemand gesagt, dass sie das nicht dürfen und dass sie entlassen werden, wenn sie sich nicht ändern! Ist ja in dieser Menge auch nur schwer möglich. Die Schulen müssen reformiert werden, zusammen mit den Lehrern wie sie sind. Die Lehrer müssen mitgenommen werden, da nützt es nicht sich in Schützengräben zu begeben und Hasstiraden zu verbreiten und einzelne Lehrer gezielt bloßzustellen.

Es gibt dann eine Verbesserung, wenn sich jeder vor Ort im Rahmen seiner Möglichkeiten einsetzt. Mein Ziel ist es, an unserer Schule an einem schuleigenen Konzept für den Umgang mit Schülern mit LRS mit zu arbeiten, die für alle Lehrer verbindlich ist.

Da hilft es nicht viel weiter, die Lehrer zu beschimpfen! Durch geschlossene Türen verhandelt es sich bekanntlich schlecht! Du erhoffst dir auf diesem Weg eine Verbesserung, das ist ja schon lange ein Punkt, über den wir uns nicht einig sind, aber unsere Ziele sind gleich und das verbindet uns!

Doris








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Meike
unregistriert Erstellt am 15.12.2005 - 07:23




Ich habe hier bis dato nicht gespostet und tue es hier nur, weil ich von einigen Kollegen und Eltern auf diesen thread hingewiesen wurde.

In diesem thread werden leider mein Name und ein Bild mit Verleumdungen seitens Herrn Mohrs kombiniert, die ich so nicht akzeptieren kann.

Ich habe nicht vor an einer Debatte über LRS Förderung teilzunehmen, ich bitte lediglich darum, dass in Herrn Mohrs thread Name und das Bild im olgenden editiert werden, da ich nicht bereit bin, diese unhaltbren Behauptungen über mich so in einem öffentlichen Raum stehen zu lassen, dass etwa beim googeln meines Namens jeder diese finden kann.

Zur so viel:
Ich habe LRS Kinder in meinen Klassen und habe diese immer nach bestem Wissen und Gewissen gefördert, mit weit über das "Normalmaß" hinausgehendem Engagement. Ich berate Eltern, finde Therapiezentren für sie, bewerte Fehler selbstverständlich nicht im Diktat, erstelle angepasstes Material, ganz gleich wie viel Zeit es kostet, telefoniere mit Therapeuten um für jedes einzelne Kind Strategien im Unterricht zu netwickeln, ermutige die Kinder und lobe alles, aber auch alles was diese Kinder eben schon können, und habe bisher von allen Eltern und vor allen dieser Kinder aussschließlich sehr positive Rückmeldung bekommen.

Ein Beitrag wie der von Herrn Mohr entspricht nicht dem Bild, das Eltern und Schüler von mir haben und schon gar nicht der Realität.

Ich bitte darum, dass dieser Beitrag editiert wird. Und dass Menschen in diesem Forum sich freundlicherweise eine Vorstellung von meinem Tiun machen, die jenseits der hämischen Bemerkungen hier liegt.

Immerhin hat mich Herr Mohr ja auch schon für "vorbildliche Lehreräußerungen" zitiert...etwas seltsam.

Im Vertrauen auf das Hinwwirken der Administratoren auf eine konstruktive Lösung

Meike




GeorgMohr
Moderator

Schulpädagogischer Berater/Gutachter





Status: Offline
Registriert seit: 15.12.2004
Beiträge: 151
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Erstellt am 15.12.2005 - 07:48




Ja Doris,

ich habe lange genug mit bestimmten Leuten erfolglos zu diskutieren versucht und will sie ganz bewußt "bloßstellen", weil sie eifrig dabei sind, ihren negativen Einfluss auf andere Lehrer zu nehmen - besonders auf junge Referendare.

Eine Meike Bär und andere sind lodernde Gefahren für die Zukunft der Schule. Als Mediatorin wird sie die entsprechende Gehirnwäsche betreiben. Sie kann die Sachverhalte ja sehr gut verdrehen - siehe ihren Erguss zu KMK-Empfehlung und dem Nichteinhalten von Erlassen. Hätte sie die Verordnung doch wenigstens "Verordnung" genannt!

Auf Gefahren muss man offen hinweisen!
Warum scheust Du Dich davor?
Wieviele sollen noch in das offene übersehene Loch fallen?

Dass Du jetzt auch den Esel nicht mehr "Esel" und das Schwein nicht mehr "Schwein" nennen willst, sondern so zu benennen in die Nähe von "beleidigen" und "Hasstiraden" stellst, enttäuscht mich sehr.

Hast Du schon Einflüsse aus dem Lehrerforum aufgenommen?

Es müssen Exempel statuiert werden, die die anderen aufrütteln!

Ist der schon-vormittags-Suffkopp immer noch stellvertretender Schulleiter in Eurer Nachbargemeinde ?

Gruß, GEORG


[Dieser Beitrag wurde am 15.12.2005 - 08:07 von GeorgMohr aktualisiert]




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GeorgMohr
Moderator

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Status: Offline
Registriert seit: 15.12.2004
Beiträge: 151
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Erstellt am 15.12.2005 - 08:17




Leute, wir können stolz auf uns sein!

emgs wird irre schnell von irre vielen gelesen und irre schnell weitergesagt!

Von mir 19:33 gepostet, von Elisa 21:52 das passende Bild eingestellt - und in der Nacht hat Meike Bär schon Meldung von Eltern und Kollegen.

Na ja, wir hatten es ja schon mal, dass die diensthabende LF-Wachhündin einen Beitrag schon vor 6:00 morgens mit Bemerkung gelöscht hat.

Wie anders als mit Spott kann ein normaler Mensch darauf reagieren?

fragt GEORG MOHR

[Dieser Beitrag wurde am 15.12.2005 - 08:21 von GeorgMohr aktualisiert]




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